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Kundenrezensionen

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am 15. Februar 2007
Eine Idee, die Schule machen sollte: Ein Musiker "darf" selber sein eigenes Best-of zusammenstellen... Jedenfalls, im Fall von Leonard Cohen war das eine hervorragende Idee: Der Mann ist seit 1968 im Geschäft und schafft es, mit einem Musikstil, der nie so richtig im Trend lag, dennoch über 30 Jahre lang berühmte Alben aufzunehmen. Auch wenn einige davon bei der Kritik umstritten sind -- ein Flop war nie dabei.
Meist wird der Songwriter Leonard Cohen unter "Folk" eingeordnet, aber irgendwie war Cohen schon immer anders. Warum er so erfolgreich ist -- müßig zu spekulieren. Vielleicht liegt's an den Texten (Nach wie vor nimmt Cohen nur selten Songs aus fremder Feder in sein Repertoire auf; "The Partisan" gehört zu den wenigen Ausnahmen), von denen viele auch ohne Musik bestehen könnten als eigenwillige Gedichte, die zwischen bitterböser Zeitkritik und zeitlosen poetischen Bildern oszillieren. Vielleicht liegt's an dieser Mischung aus Melancholie und Aggressivität -- von seinem Album "Songs of Love and Hate" hieß es z.B., es sollten am besten doch gleich die Rasierklingen mitgeliefert werden... Vielleicht liegt's an seinem unfehlbaren Instinkt dafür, wie eine gute Melodie gebaut sein muss: Einfach, klar strukturiert, aber niemals banal. Sicher liegt's auch an Cohens Stimme -- Cohen ist nicht gerade das, was man einen "brillanten Bass" (oder Bariton; je nachdem) nennen kann, aber wie er seine rauhe und zugleich sanfte Stimme einsetzt, verleiht seinen Songs ihre intensive Wirkung. Dass nahezu jeder Popmusiker, der was auf sich hielt, irgendwann (mindestens) einen Song von Cohen gecovert hat, beweist einerseits die Klasse dieser Songs und ändert gleichzeitig trotz noch so brillanter Cover-Versionen nichts daran: Nobody sings Cohen like Cohen...

"The Essential Leonard Cohen" versammelt auf 2 CDs Cohens 32 Lieblingssongs in chronologischer Reihenfolge; von "Suzanne", "The Stranger Song" und "Sisters of Mercy" (1968) bis "Love Itself" (2004). Jedes Studio-Album von "Songs of Leonard Cohen" bis "Dear Heather" ist mit mindestens einem Songs vertreten (wenn ich das richtig sehe), und doch erkennt man schnell, was Cohens eigene Favoriten sind: Neben den ersten Alben bis ca. 1974 sind vor allem zwei seiner vier letzten Studio-Alben (I'm Your Man, The Future) bemerkenswert gut vertreten. Ich stelle fest: Cohen und ich haben sehr ähnliche Vorlieben, was des Meisters Musik angeht...

"The Essential Leonard Cohen" ist das etwas andere "Greatest Hits"-Album; eine liebevoll zusammengestellte Doppel-CD, will mir scheinen, die einen guten Überblick über Cohens Werdegang mit einer repräsentativen Zusammenstellung seiner größten Erfolge verbindet; kaum ein wichtiger Song fehlt hier (Vermisst habe ich nur "Lady Midnight", "Winter Lady" und "Last Year's Man" -- eine bemerkenswert kleine Fehlanzeigen-Ausbeute bei einem "Greatest Hits").

Das (fast) ideale Album für Cohen-Fans und solche, die es werden sollen!
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am 8. Juli 2009
Als langer Freund von Cohens Musik und vorallem seinen ältern Alben,habe ich mir dieses Album gekauft,um auch die neueren Stücke "praktisch" beisammen zu haben.
Als erstes muss ich sagen,dass mir die Zusammenstellung nicht ganz gefällt,auch wenn man auf Anhieb meint,dass alle Hits dabei wären.
Wo ist das bspw. "Last Years Man"?Warum der "Stranger Song" und nicht stattdessen der "Master Song"?
Nagut,dass ist sehr subjektiv,aber das schlimmste,was ich zum Album sagen kann,folgt nun...
Die Soundqualität der "neu gemasterten",älteren Songs ist unter aller Sau.
Offenbar hat man wieder einmal den Kompressor aufgedreht,so weit es nur ging,und sich Mühe im echten remastern und equalizern erspart.
Ich vermisse Details,die Instrumente und der Gesang brüllen mich gleichermaßen dumpf an.Wenn ihr Zeit habt,vergleicht selbst...
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am 26. September 2009
Grundsätzlich halte ich die Idee für so eine "Best of"-Zusammenstellung ja gut. Gerade jetzt, wo Leonard Cohen ja bereits seit 2008 quasi ohne große Pause wieder auf Tour und dadurch auch in den Medien ist, wird sie sicher ihre Anhänger finden. So ist sie natürlich in erster Linie für Leute gedacht, die bisher nicht so viel von Cohens Werk kennen. Dabei ist die Auswahl der Songs ganz ordentlich. Natürlich hat jeder andere Favoriten, aber im großen und ganzen sind alle bekannten Songs dabei. Wo es allerdings gewaltig hapert, und da muss ich mich einem Vor-Rezensienten anschließen, ist die Umsatzung. Leute, was habt ihr nur mit den großartigen alten Stücken gemacht? Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, aber der Klang speziell der älteren Songs auf "The Essential" im direkten Vergleich mit den Originalversionen von den jeweiligen CDs ist einfach schrecklich! Irgendwie hat man mit der Haudrauf-Methode versucht, aus ihnen mehr Volumen herauszuhohlen, ohnehin bereits im Widerspruch zu Cohens damals äußerst kargen Arrangements. Das Ergebnis ist leider eine dumpfe Klangsoße, die wirklich keine Freude macht, wenn man auch das Original kennt. Besser sieht es da schon bei den späteren Songs vom Schlage eines "First We Take Manhattan" aus, aber auch nur, weil diese von sich aus schon viel "voller" klingen. Insgesamt kann ich daher dieses Album nicht wirklich empfehlen, auch nicht für Cohen-Neulinge. Dann also lieber doch eine andere Compilation oder gleich die Originale kaufen ...
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am 23. Oktober 2008
This 3.0 edition with its third disc is a magnificent retrospective. The first two discs draw heavily on Cohen's legendary earlier work like Songs of Leonard Cohen, Songs from a Room and New Skin for the Old Ceremony (Disc One, Tracks 1 to 11), and on later albums like Various Positions, I'm Your Man, The Future and Ten New Songs. The live albums are not represented at all, a great pity in the case of Live Songs of which Passing Through and Please Don't Pass Me By are particularly rare & unknown.

No doubt it deserves five stars - particularly since the artist himself made this selection - but I do miss some favorites, like the graceful The Window from Recent Songs (1979), Heart With No Companion from Various Positions (1985), which in my opinion would have been a better choice than Hallelujah (compare John Cale's great cover of this song on the I'm Your Fan tribute album) and Take This Waltz from I'm Your Man (1988).

I completely agree with the choice of tracks from The Future and Ten New Songs, especially the magnificent Alexandra Leaving, now joined by The Rivers Dark on the 3rd disc. Famous Blue Raincoat is joined by Love Calls You By Your Name to represent Songs of Love and Hate (1971). This album's masterpieces like Joan Of Arc and Diamonds In The Mine, amongst my favorites, have been omitted.

The Third Disc

Besides the aforementioned Love Calls You By Your Name and By The Rivers Dark inspired by Psalm 137 about singing by the rivers of Babylon (markedly less optimistic than the Boney M megahit!), it contains one further track each from Songs From A Room, New Skin for the Old Ceremony, Death of a Ladies' Man, Recent Songs, Ten New Songs & Dear Heather.

Gravitas at its gravest, Death of a Ladies' Man has a majestic arrangement in which waves of multi-layered doom-laden vocals unfold in crests and in troughs where a single female voice momentarily caress Cohen's. The instrumental sound is similarly constructed, so when waning a single instrument or hypnotic instrumental pattern comes fleetingly to the fore. With its overall drone-like ambience this song is as oppressive as Lou Reed's The Bells on the Street Hassle album.

This is a great compilation of Cohen's poetic and melodic genius, infused as it is with a unique spiritual quality. One can trace the maturing of his vocals; it became distinctly weightier and wearier from the 1992 album The Future. The trend has continued down to Dear Heather, and it makes the contrast between his voice and the female vocals even more sublime.
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am 6. September 2015
...eine tolle CD... wobei ich lieber die Musik höre als über sie schreibe - hier gebe ich aber meine 5 Sterne, weil mir die Zusammenstellung sehr gefällt. Klar - manche Stücke mag ich besonders, andere weniger, aber die generell melancholische Stimmung der CDs und die wunderbare Stimme von Cohen finde ich einmalig.
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am 24. Oktober 2008
This magnificent retrospective draws heavily on Cohen's legendary earlier work like Songs of Leonard Cohen, Songs from a Room and New Skin for the Old Ceremony (Disc One, Tracks 1 to 11), and then again on his later albums like Various Positions, I'm Your Man, The Future and Ten New Songs.

Of course it deserves five stars - especially since the artist himself made this selection - but I do miss some favorites, like the graceful The Window from Recent Songs (1979), Take This Waltz from I'm Your Man (1988), Heart With No Companion from Various Positions (1985), which in my opinion would have been a better choice than Hallelujah (John Cale has a great cover on the I'm Your Fan tribute album) and Jeff Buckley renders it splendidly on Grace.

I completely agree with his choice of tracks from The Future and Ten New Songs, especially the magnificent Alexandra Leaving. It is perhaps understandable that he ignored Death of a Ladies' Man in its entirety, but this much maligned album has its treasures such as True Loves Leaves No Traces and the lovely, light country number Fingerprints. If Cohen doesn't like the production, why doesn't he re-record some of those great songs?

Another mystery is the skimpy contribution - only Famous Blue Raincoat - from Songs of Love and Hate (1971). That album's masterpieces like Joan Of Arc and Diamonds In The Mine count amongst my favorites in his body of work. Oh well, there's no accounting for taste and it is the artist's prerogative to make his own selection. So enjoy his poetic and melodic genius, infused as it is with a unique spiritual quality, and his weary voice of resignation like a dark painting, more often than not framed with gold by those heavenly female vocals.

And don't forget the various tribute albums, some of which contain real interpretational masterpieces. Besides the aforementioned I'm Your Fan, Jennifer Warnes' Famous Blue Raincoat is brilliant, as is Judy Collins Sings Leonard Cohen: Democracy; her elegant renditions of Night Comes On and Sisters Of Mercy with its intricate instrumentation are true masterpieces. The 20th Anniversary edition of the Jennifer Warnes album contains four previously unreleased tracks including a stunning live version of Joan of Arc in addition to the studio duet with Cohen.

Besides John Cale's Hallelujah, the outstanding tracks on I'm Your Fan are Bird on the Wire by The Lilac Time and True Love Leaves No Traces by Dead Famous People. The most memorable songs on the soundtrack album Leonard Cohen: I'm Your Man include Winter Lady by Kate & Anna McGarrigle, Tonight will be Fine by Teddy Thompson, Bird on a Wire by Perla Batalla and Sisters of Mercy by Beth Orton. The tribute titled Tower Of Song is not quite as memorable as the others although it does contain a gem or two. I recommend Marianne Faithfull's version of Tower of Song on her superb album Vagabond Ways.

Of course the master returned in 2004 with the incomparable Dear Heather, accompanied by the beautiful voices of Sharon Robinson and Anjani Thomas on further Cohen classics like Morning Glory, On That Day, Dear Heather, Nightingale and The Faith. Let's hope there's a lot more in the vaults.
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am 7. Januar 2016
Die Doppel-CD ist fast durchgängig ein Hörgenuss, interessante Instrumentierung und poetische Texte. Wir hörten im Urlaub täglich die CDs (da wir die anderen zuhause vergessen hatten und so nur mit 2 unterwegs waren) und wir hatten dennoch kein "Sättigungsgefühl" bekommen. Das zeigt die Qualität des Meisters im Komponieren.
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am 25. Mai 2012
Wer auf der Suche ist nach musikalisch interessanten,und ganz und gar relaxten Songs, die sich hervorragend eignen zum Entspannen in der Badewanne, zum Autofahren, zu einem Glas Rotwein und einem guten Buch, der ist mit dieser CD gut beraten. Sie gehört tatsächlich zu den "essentials", die in keinem Musikregal fehlen sollten. Musik, die einfach glücklich macht. Cohen mit seiner unverwechselbaren Stimme, manchmal - zugegeben - eher gehaucht als gesungen, aber immer so, dass es die Nackenhaare aufstellt - er schafft es immer wieder, den Zuhörer in den Bann zu ziehen. Das einzige, was manchmal aufstößt, sind die neuen Arrangements der alten Songs, die mit Stimme und Gitarre auskamen und nun sehr aufwendig mit Rhythmus und Hintergrundgesang gestaltet sind - das wäre nicht nötig gewesen und ist ein wenig schade.
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am 3. Oktober 2014
OK, hört selbst in diese CD's rein, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Während die 1. CD typisch Leo Cohen ist (wie z. B. "The Best" usw) finden
sich auf der 2. CD Musik-Arrangements, die wir nicht hören mögen.

Als Besonderheit, und es ist in unserem CD-Regal die einzige, liegen beide
CD's auf dem Dorn übereinander... ;-) - da wir aber die 2. eh' nicht mehr hören
werden, ist's uns egal - da uns die erste gefällt, gibt's den Mittelwert mit ***
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am 2. Oktober 2008
Rund 40 Jahre nach dem ersten Hören schafft Cohen es immer noch, mir Schauer über den Rücken zu jagen.
Wieso können das so viele aus den 60ern und viele andere heute nicht mehr?
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