Kundenrezensionen


188 Rezensionen
5 Sterne:
 (148)
4 Sterne:
 (21)
3 Sterne:
 (11)
2 Sterne:
 (4)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


226 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbare Hilfe
Wenn man etwas braucht, mit dem man bei absolut jedem Wetter (und selbst bei strömendem Regen und komplett nasser Ausrüstung) noch absolut zuverlässig Feuer machen möchte, kommt man um dieses Teil nicht herum. Aber man sollte sich schon die teurere Army-Version (also das hier besprochene Produkt) gönnen und nicht die billigere Version - der...
Veröffentlicht am 28. November 2011 von DaFux

versus
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erstklassig mit einem Schönheitsfehler
Bei dem Feuerstahl Ausführung Army mit Buchengriff steht außer Frage, dass man mit ein wenig Übung jederzeit erstklassige Funken erzeugen kann. Jedoch hatte mein Exemplar einen Mangel, der zum Glück gleich am ersten Tag aufgefallen war. Der Stahl hat sich gelöst und konnte aus dem Buchengriff gezogen werden. Ursache war die wohl spärliche...
Veröffentlicht am 19. Mai 2012 von Gecko


‹ Zurück | 1 219 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

226 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbare Hilfe, 28. November 2011
Von 
DaFux (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Light My Fire Feuerstahl Army für 12.000 Zündungen (Ausrüstung)
Wenn man etwas braucht, mit dem man bei absolut jedem Wetter (und selbst bei strömendem Regen und komplett nasser Ausrüstung) noch absolut zuverlässig Feuer machen möchte, kommt man um dieses Teil nicht herum. Aber man sollte sich schon die teurere Army-Version (also das hier besprochene Produkt) gönnen und nicht die billigere Version - der Qualitäts- und Größenunterschied rechtfertigt den höheren Preis.

Vielfach schreiben Anwender solcher Anzündhilfen, der Feuerstahl sei "unbrauchbar", würde nicht zünden etc. Es lohnt sich, sich im Vorfeld (d.h. bevor man das Ding dringend braucht) mit der Funktions- und Anwendungsweise vertraut zu machen. Ein paar Tipps dazu:

- beim Schaben sehr fest drücken, damit viele und gute Funken entstehen
- nicht den Schaber nach unten bewegen (führt dazu, dass man einen größeren Abstand zum Brennmaterial halten muss, das dann entsprechend schwerer zündet oder dass man mit dem Schaber das Brennmaterial trifft und es auseinanderfliegt), sondern Schaber stabil festhalten und Stahl nach hinten wegziehen. Alternativ: Stahl fest auf das zu entzündende Material drücken (und es damit fixieren), dann Schaber nach unten bewegen (gegen meinen ersten Rat). Letztere Methode ist gut geeignet, wenn man nur sehr kleine Mengen Zunder hat und den Funken sehr präzise platzieren will, mit etwas Übung ist diese Methode auch diejenige, die den Stahl am wenigsten mitnimmt.
- viel Zunder verwenden. Je mehr Zunder, umso leichter verfängt sich ein Funke und um so geschützter ist die erste zarte Flamme, umso leichter entsteht ein Feuer.
- perfekter natürlicher Zunder: aus der äußersten (weißen) Lage von Birkenrinde lässt sich ein papierähnlicher und sehr leicht zündender Zunder gewinnen. Dünne Schichten mit dem Messer abziehen (ohne die Birkenrinde und die Birke zu verletzen!) und größere Stücke wie Papier einreißen. Dieser Zunder lässt sich auch im Winter oder bei nassem Wetter gewinnen.
- perfekter künstlicher Zunder: Abschmink-Pads aus reiner Watte (Baumwolle/Zellulose, nur Pads ohne Kunststoffzusätze verwenden!) brennen beim kleinsten Funken sofort. Mit Vaseline getränkt brennen sie zusätzlich sehr lange, sind also eine gute Anzündhilfe.
- nicht über gesamte Länge schaben, sondern sich langsam von unten nach oben arbeiten. Das verlängert die Lebensdauer erheblich.

Das alles sollte man in der Praxis mal an einem schönen Wochenende üben und ein bisschen Erfahrung damit sammeln, wie man a) den Funkenregen genau dorthin bekommt, wo man ihn haben möchte und b) auch ein Feuer in Gang bekommt (und in Gang hält, dazu sollte man sich natürlich schon vor dem Anzünden Brennmaterial verschiedener Größe bereitlegen).

Ein Rat noch: Nie zusammen mit Salz oder schwefelhaltigen Produkten (Streichhölzer) aufbewahren - das führt zu starker Korrosion und kann den Feuerstahl komplett unbrauchbar machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat sich bewährt, 28. August 2011
Den 'Light My Fire Feuerstarter, Fire Army 2.0' hatte ich 16 Tage in den schottischen Highlands im Einsatz, zum Anzünden des Brennspirituses für meinen Trangia Sturmkocher.
Das Anzünden klappt nach ein wenig Übung ganz gut, allerdings funktioniert das Funkenschlagen mit der stumpfen Oberkante einer Taschenmesserklinge etc. wesentlich besser (Funken fliegen dadurch weiter). Daher nur vier Punkte, da ich mir doch einen größeren (längeren) Schaber gewünscht hätte.

Noch ein Hinweis, der Feuerstarter sollte unbedingt von Salzwasser fern gehalten werden. Ich musste leider die Erfahrung machen, dass dieses den Starter aggressiv angreift, so dass eine weitere Verwendung unmöglich wird.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es nicht!, 18. Juni 2010
Zum Thema Feuerstarter bekommt man immer wieder gute als auch negative Rezensionen und Tests vorgelegt. Also hab ich die Gelegenheit ergriffen und wollte mich selbst von Qualität und Belastbarkeit überzeugen. Dazu habe ich verschiedene Feuerstarter bestellt und getestet.
Zur Auswahl waren der Feuerstarter Army von MFH, der Light My Fire Feuerstahl Army und der US Magnesiumstarter von MFH.

Erster Eindruck:
Der Feuerstarter Army von MFH kommt mit einen Metalstück als Starter ähnlich wie der des Light My Fire daher. Der US Magnesiumstarter hat ein Sägeblatt zum Starten.

Der Test:
Der Feuerstarter von MFH liegt gut in der Hand und hat die ersten Zündungen ebenfalls gut überstanden, doch dann ging er in die Knie. Das Metalstück wurde einfach stumpf und man konnte nicht mehr Starten egal wie sehr man versucht hat zu reiben.
Die Funken die der Starter produzierte waren ganz gut und man hat damit sein Feuer schnell in gang bringen zumindest bis es dann gar nicht mehr ging.

Der US Magnesiumstarter hatte ebenfalls gut abgeschnitten. Die Zündungen verliefen besser als beim Feuerstarter Army durch das Metalsägeblatt. Das abschaben von Zündspähnen bekommt man jedoch nur mit einem Messer hin und man braucht dafür sehr viel Zeit und Geduld. Ist der Starter am Magnesiumblock aufgebraucht, kann man auch kein Feuer mehr entfachen. Das geht relativ schnell, da er sehr klein ist.

Der Light My Fire hat ein von den Schabern her den besten Eindruck hinterlassen und kann auch in der Praxis sich deutlich vom Rest lösen. Der Starter (Schaber) ist sehr viel stabieler als beim Feuerstahl Army von MFH und überzeugt durch sehr gute Funken. Wo man beim Feuerstahl Army noch 3 Züge brauchte, brauch man beim Light My Fire nur noch einen und man bekommt das Feuer sehr schnell zum laufen. Von der Größe her ist er nicht ganz so groß wie der Feuerstarter von MFH (ca. 1 cm kleiner), aber das ist kein Nachteil für ihn, da er deswegen gut ans Schlüsselbund passt ohne dabei Klobig zu wirken oder zu behindern.

Fazit:
Allen drei Startern ist es gelungen ein Feuer zu entfachen und sie können auch bei nassen Tagen eingesetzt werden. Nachteil des US Magnesiumstarters ist, dass es lange dauert die Spähne zu produziehren und diese können bei windigem Wetter auch schnell einmal weggeweht werden. Dafür hat er aber seinen eigenen Zunder immer dabei und wenn man diesen nicht braucht, kann man auch mit dem Starter gut ein Feuer so entfachen.
Der Feuerstarter Army von MFH funktioniert.. aber eben nicht sehr lange und belegt daher den letzten Platz.
Testsieger ist der Light My Fire. Er ist nicht nur qualitativ besser als die anderen er ist zudem auch langlebiger, was auch wichtig ist, denn wer will schon, wenn es darauf ankommt, feststellen müssen, das der Starter nicht mehr funktioniert?!

Persönliche Tipps und Kniffe:
Tipp 1) Man kann den Starter vom Light My Fire auch beim Feuerstarter von MFH benutzen, das hat den Vorteil, dass man wenn der Light My Fire aufgebraucht ist, für weniger Geld einen neuen Magnesiumstab bekommt. Die Funken sind dann gleich wie beim Light My Fire (das liegt an der Form und Qualität des Starters von Light My Fire).
Tipp 2) Das Magnesium vom US Magnesium Starter kann man auch schon vorbereiten und dann in einer kleinen Dose mit sich führen (Bsp Pullmoll).

Ich hoffe ich konnte evtl offene Fragen beantworten und wünsche viel Spaß

Edit:
Ich wollte noch was zu den Maßen sagen, ist aber scheinbar untergegagen <(^-^)>

Light-My-Fire Army (Wood-Model):
ca. 9cm Länge (Magnesium 5,5cm d=4mm)

MFH Feuerstarter Army:
ca. 9,8cm Länge (Magnesium 6,5cm d=4mm)

MFH US Magnesiumstarter:
ca. 7,5 x 2,5 x 1 cm
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erstklassig mit einem Schönheitsfehler, 19. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei dem Feuerstahl Ausführung Army mit Buchengriff steht außer Frage, dass man mit ein wenig Übung jederzeit erstklassige Funken erzeugen kann. Jedoch hatte mein Exemplar einen Mangel, der zum Glück gleich am ersten Tag aufgefallen war. Der Stahl hat sich gelöst und konnte aus dem Buchengriff gezogen werden. Ursache war die wohl spärliche ringförmige Verklebung an der Unterseite des Stahls in Kombination mit etwas Spiel in der Bohrung des Holzes. Etwas Schnellkleber hat das Problem ein für allemal behoben. Darum mein Tipp: Bevor es in die freie Natur geht, einmal kräftig am Stahl ziehen, auf dass er nicht verloren geht - wäre ja schade, er ist ansonsten wirklich ausgezeichnet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuerstahl, 30. März 2011
Light my fire Zündstahl Army...

Daten:
----------------------------
Komplette Länge:ca.90mm Lang
Zündstahl:ca. 57mm Lang
Zündstahldurchmesser:10mm
----------------------------
54g schwer
Funken kann bis zu 3000 Grad heiß werden
bis zu ca.12000 mal benutzbar
Made in Schweden
----------------------------

Bedienung:
----------------------------
Unbedingt mit (starkem druck) von oben nach unten mit dem Anzünder oder Messerrücken streichen und das (sehr langsam)
ich hatte es beim ersten versuch schnell geschabt und dabei kamen sehr kleine Funken, eine sehr niedrige wärme Entwicklung und dabei nutzte ich wesentlich mehr ab weil ich es immer wieder versuchen musste, mit kaum Erfolg.
Als ich beim 2 .Anlauf mit starkem druck und langsamen rieb ein flamme entfachte

mit diesem Stab ist fast alles entflammbar
von Moos bis zum Papier,Holz,Rinde, ect.

Es ist die beste Art und weiße wenn man den Feuerstab direkt auf das zu entzündende Teil drückt
und dann los schabt

Der Light my fire Zündstahl ist sehr gut verarbeitet und hält auch viel aus wie wenn's z.b runter fällt oder sonstiges
bei Wassereinfluss funktioniert es leider nicht, also wenn der Feuerstahl nass geworden ist, muss man ihn erst trocken reiben mit einem Tuch z.b
und danach ist es aber sofort wieder verwendbar

ich hoffe ich konnte euch damit hilfreich unterstützen.

viel Spaß mit dem
Light my fire Zündstahl Army
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse!, 2. Februar 2011
Super leichtes Handling, auch leicht zu tragen, die Notfallpfeife ist effektiv und man bekommt ohne Übung einen schönen Funkenstrahl hin. Feuerstab am Besten auf das zu entzündene Material (z.b. ein Taschentuch) stellen und losschaben. Habe es im Winter ausgetestet, funktioniert schnell und zuverlässig bei Kälte. "Etwas mehr" zu zahlen lohnt sich, wenn man bedenkt, dass ein Feuer in Notsituationen lebenswichtig ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuerstahl echt super Teil, 7. April 2010
Das ist echt super Teil, ich war am anfang bischen skeptisch aber als ich es bekamm und ausprobiert habe war ich baff.Mit ales was ich ausprobiert habe hats geklapt,aber am bestens mit der Birkenrinde.Am nafang muss man sich bischen gedulden besonders wer so was noch nie benutzt hat.Wichtig ist man muss daran denken bei dem Ziehsthal wird nur die eine Seite benutzt.Ich kann nur sagen wenn der am ende ist besorge mir wieder einen aber wie jetzt nur den Orginal von Light-my-fire.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Reibestahl, 29. Oktober 2011
den ich je hatte. super verarbeitet, funken lassen sich leicht abschlagen und dank seiner größe überall verstaubar. sollte also bei keinem ausflug fehlen. würd ich mir jederzeit wieder kaufen.

mfg
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ebenso gut wie der Vorgänger, 23. November 2012
Von 
DaFux (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch die neue Version des Feuerstahls ist extrem empfehlenswert und nach wie vor das beste Produkt auf dem Markt, wenn man vergleicht, wie gut/heiß die Funken sind und wie gut sich Zunder damit in Brand setzen lässt. Billigstähle liefern mitunter kaum Funken oder nicht in ausreichender Hitze.

Was mein Vorredner mit der Abnutzung und dem Brechen gemeint hat, ist mir schleierhaft. Ich habe die 2.0-Version nun seit zwei Wochen im Intensiveinsatz und wenn man wie er künstliche Zunder wie Watte verwendet (die quasi mit einem Funken sofort brennen) kommt man mit dem Feuerstahl wahrscheinlich ein ganzes Leben aus. Ich verwende das, was ich in der Natur finde (Zunder aus abgeschabter Birkenrinde z.B.), brauche also mitunter mehrere Versuche, trotzdem kann von schneller Abnutzung keine Rede sein, schon gar nicht von Brechen.

Im Übrigen kann ich nur auf meine Rezension für die Vorversion verweisen, die ich hier wiederhole:

Wenn man etwas braucht, mit dem man bei absolut jedem Wetter (und selbst bei strömendem Regen und komplett nasser Ausrüstung) noch absolut zuverlässig Feuer machen möchte, kommt man um dieses Teil nicht herum. Aber man sollte sich schon die teurere Army-Version (also das hier besprochene Produkt) gönnen und nicht die billigere Version - der Qualitäts- und Größenunterschied rechtfertigt den höheren Preis.

Vielfach schreiben Anwender solcher Anzündhilfen, der Feuerstahl sei "unbrauchbar", würde nicht zünden etc. Es lohnt sich, sich im Vorfeld (d.h. bevor man das Ding dringend braucht) mit der Funktions- und Anwendungsweise vertraut zu machen. Ein paar Tipps dazu:

- beim Schaben sehr fest drücken, damit viele und gute Funken entstehen
- nicht den Schaber nach unten bewegen (führt dazu, dass man einen größeren Abstand zum Brennmaterial halten muss, das dann entsprechend schwerer zündet oder dass man mit dem Schaber das Brennmaterial trifft und es auseinanderfliegt), sondern Schaber stabil festhalten und Stahl nach hinten wegziehen. Alternativ: Stahl fest auf das zu entzündende Material drücken (und es damit fixieren), dann Schaber nach unten bewegen (gegen meinen ersten Rat). Letztere Methode ist gut geeignet, wenn man nur sehr kleine Mengen Zunder hat und den Funken sehr präzise platzieren will, mit etwas Übung ist diese Methode auch diejenige, die den Stahl am wenigsten mitnimmt.
- viel Zunder verwenden. Je mehr Zunder, umso leichter verfängt sich ein Funke und um so geschützter ist die erste zarte Flamme, umso leichter entsteht ein Feuer.
- perfekter natürlicher Zunder: aus der äußersten (weißen) Lage von Birkenrinde lässt sich ein papierähnlicher und sehr leicht zündender Zunder gewinnen. Dünne Schichten mit dem Messer abziehen (ohne die Birkenrinde und die Birke zu verletzen!) und größere Stücke wie Papier einreißen. Dieser Zunder lässt sich auch im Winter oder bei nassem Wetter gewinnen.
- perfekter künstlicher Zunder: Abschmink-Pads aus reiner Watte (Baumwolle/Zellulose, nur Pads ohne Kunststoffzusätze verwenden!) brennen beim kleinsten Funken sofort. Mit Vaseline getränkt brennen sie zusätzlich sehr lange, sind also eine gute Anzündhilfe.
- nicht über gesamte Länge schaben, sondern sich langsam von unten nach oben arbeiten. Das verlängert die Lebensdauer erheblich.

Das alles sollte man in der Praxis mal an einem schönen Wochenende üben und ein bisschen Erfahrung damit sammeln, wie man a) den Funkenregen genau dorthin bekommt, wo man ihn haben möchte und b) auch ein Feuer in Gang bekommt (und in Gang hält, dazu sollte man sich natürlich schon vor dem Anzünden Brennmaterial verschiedener Größe bereitlegen).

Ein Rat noch: Nie zusammen mit Salz oder schwefelhaltigen Produkten (Streichhölzer) aufbewahren - das führt zu starker Korrosion und kann den Feuerstahl komplett unbrauchbar machen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Original 2.0, 2. Februar 2011
Das Original in neuem Gewand, erweitert um eine Notpfeife.
Der Schaber hat jetzt einen Plastikgriff, was Geschmackssache ist, im Winter jedoch bestimmt hilfreich.
ansonsten funktioniert er wie die voherige Version und ist damit der beste Feuerstahl, den man kaufen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 219 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Light My Fire Feuerstahl Army für 12.000 Zündungen
EUR 13,99 - EUR 43,10
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen