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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spätestens jetzt besser als die "andere Band"
Mark Tremontis Genie als Gitarist und Songwriter wird immer unbestreitbarer. Ihm ist es gelungen, zwei unterschiedliche musikalische Welten zu schaffen, Creed natürlich und eben Alter Bridge. Und mit AB III ist Alter Bridge - zumindest für meine Ohren - ein für alle mal aus dem Creed Schatten herausgewachsen, auch wenn ich die beiden Bands eigentlich gar...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2010 von ROTT

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr das wofür ich sie geliebt habe, aber...
Alter Bridge haben mit diesem Album einen Schritt gemacht, weit über Blackbird hinaus. Aber... mittlerweile hat sich in ihrem Stil so viel verändert, auch was die Gesangparts von Myles angeht...
Bands entwickeln sich nun mal und damit muss man klar kommen, oder seinen Strich setzen.

Das Album ist ein Grower, es braucht Zeit, umgehauen hat mich...
Veröffentlicht am 29. September 2011 von Matthias Baumunk


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spätestens jetzt besser als die "andere Band", 8. Oktober 2010
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Mark Tremontis Genie als Gitarist und Songwriter wird immer unbestreitbarer. Ihm ist es gelungen, zwei unterschiedliche musikalische Welten zu schaffen, Creed natürlich und eben Alter Bridge. Und mit AB III ist Alter Bridge - zumindest für meine Ohren - ein für alle mal aus dem Creed Schatten herausgewachsen, auch wenn ich die beiden Bands eigentlich gar nicht vergleichen will. Myles Kennedy und Tremonti bilden ein excellentes Gespann und formen auf dem neuen Album eine eigene, moderne Hardrock Variante - verspielt, urgewaltig, hart.

Auf der eher melodischen Seite, stechen sofort eine Reihe von Songs hervor. ALL HOPE IS GONE und STILL REMAINS zeichnen sich durch himmlische Refrains heraus, ebenso WORDS DARKER THAN THEIR WINGS, das mir dank der doppelten lead vocals richtig Schauer über den Rücken jagt. Dazu kommt noch die Überballade WONDERFUL LIFE, die auch gut dem letzten Creed Album gestanden hätte, wobei ich mir allerdings nicht vorstellen kann, dass die Intensität, die Myles Kennedy in diesen Song steckt, noch hätte übertroffen werden können. Emotion pur.

Den Übergang zur härteren Seite bildet FALLOUT, mit unglaublicher Gitarrenarbeit und einem sehr eingänglichen Refrain. Tremontis fantastische Riffs und Solos stürmen in I KNOW IT HURTS und BREATHE AGAIN förmlich gen Himmel, und der Himmel scheint grenzenlos zu sein. Das Gitarren Intro zu LIFE MUST GO ON ist göttlich, ebenso das finale Riff in STILL REMAINS.

Und und und ... das sind nur die ersten Eindrücke nach den ersten Tagen Dauerrepeat von AB III. Mit jedem hören eröffnen sich weitere Details, Feinheiten, Besonderheiten.

Definitiv ein Musskauf für alle Creed und AB Fans und definitiv eine dringende Empfehlung für alle Hardrock Fans, die diese beiden Bands noch nicht entdeckt haben und nicht wissen, was sie da verpassen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Fan Herz hüpft, 26. November 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ab III.5 (Audio CD)
Zugegeben, Ich bin ein riesen Alter Bridge Fan. Andererseits bin ich wiederum kein Freund von nachträglichen Special Editions mit ein par goodies.
Aber dieses CD/DVD Packet ist richtig klasse!
3 Songs mehr, die mir alle sehr gut gefallen. Gut, das wäre jetzt aber kein Grund fast 20Euro hinzulegen.
Aber die DVD mit dem einstündigen Dokumentarfilm names One By One hat mich echt begeistert!

Man erfährt viel über den steinigen Weg der Band, sich von Creed zu lösen um eigenständig als Alter Bridge wahrgenommen zu werden und was für grandiose Menschen diese vier Jungs sind.
Schön finde ich auch, dass Fans aus verschiedenen Ländern zur Sprache kommen.
In dieser Dokumentation spricht mir jedes Wort über Alter Bridge aus der Seele.

Ich kann nur jedem, dem die CD AB III an sich schon gefallen hat empfehlen sich diese Version auch zuzulegen!
Ihr werdet es nicht bereuen!
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5.0 von 5 Sternen 5 Sterne...abgerundet., 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Das Album beginnt mit "Slip to the Void" und zwar recht ruhig, da Myles Kennedy die ersten Zeilen fast schon flüstert. Im Anschluß nimmt der Song aber an Fahrt auf und erweist sich als schön krachender Opener! Auch "Isolation" ist richtig laut und rockt gewaltig. Sogar noch ein Stück härter als der Opener. Der dritte Track "Ghosts of Days gone by" orientiert sich dann eher am Mainstream und an Creed beispielsweise, überzeugt aber ebenfalls durch eine tolle Melodie und den großartigen Myles Kennedy! "All Hope is gone" ist ebenfalls etwas ruhiger, ja fast schon eine Ballade, hat aber wunderschöne Gitarrenriffs und der Gesang passt auch hier perfekt ins Gesamtbild! Mit "Still remains" schmeißt die Band dann wieder ein heftig rockendes Stück ein, so dass auch abwechslung reinkommt. Sehr geil!

"Make it Right" macht es dann auch right! Ein toller Song mit schönem Text! Vor allem der Refrain gefällt mir hier außerordentlich gut. "Wonderful Life" ist eine richtig gute Ballade geworden, die vor allem von Kennedy's Stimme getragen wird! Der Song könnte durchaus auch in nem Film gespielt werden. Ganz starkes Stück! "I know it hurts" packt kurz danach direkt wieder die Gitarren aus und lässt es richtig krachen! Auch hier stimmt das Gesamtpaket eindeutig! "Show me a Sign" dürfte wohl der melancholichste Song auf dem Album sein. Der Song bewirkt bei mir eine ähnlich Stimmung wie "Blackbird" auf dem Vorgänger! Super Song! "Fallout" könnte dann auch abgesehen von der Stimme von Creed stammen, was den Song aber nicht schlecht werden lässt, ganz im Gegenteil, denn Alter Bridge streuen hier eindeutig ein Paar Elemente ein, die weitaus düsterer sind, als das was man von Creed kennt.

Weiter geht es mit "Breathe again". Der Song ist ebenfalls recht ruhig gehalten und wartet mit einem Refrain der Extraklasse auf! Auch hier enttäuschen mich die Jungs nicht. Weiter geht es mit "Coeur d'Alene", dessen Titel französisch anmutet, der sich aber als weitere schön rockige Nummer herausstellt und gute Laune versprüht! Mit "Life must go on" erwartet uns dann eine weitere Ballade auf dem Album. Auch hier zeigt Myles, dass er in Balladen voll in seinem Element ist! Tolle Melodie und toller Text! "Words darker than their Wings" bildet schließlich den Abschluß des Albums. Der Song ist recht ruhig und ist auch im weiteren Verlauf nicht ganz so stark wie die anderen Tracks des Albums. Er ist auf keinen Fall schlecht, aber irgendwie passt hier einfach nicht alles so gut zusammen, wie es bei den anderen Songs der Fall ist.

Fazit: Bis auf den letzten Track ist den Jungs ein weiteres richtig gutes Album gelungen und nach nunmehr 3 voll überzeugenden Alben bezeichne ich mich endgültig als Fan der Band. Sollten die Jungs nach Köln touren, können sie sicher sein mich im Publikum zu erblicken! Wie immer gilt auch hier, wer AB noch nie mochte, den wird auch dieses Album nicht umstimmen, an alle anderen: Holt euch das Album!!!

Wertung: 9,5/10
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5.0 von 5 Sternen Aller guten Dinge sind 3, 8. Oktober 2010
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Als vor einiger Zeit ein neues Creed Album und eine Tour angekündigt worden sind, habe ich befürchtet, daß dies das Ende von Alter Bridge bedeuten würde. Zudem gab es noch Gerüchte, daß Sänger Myles Kennedy als Robert Plant Ersatz auf einer Tour den Gesangspart bei Led Zeppelin übernehmen sollte. Trotz aller gegenteiligen Bekundungen der beteiligten Musiker hatte ich nicht mehr mit einem Album von Alter Bridge gerechnet.

Da habe ich mich wohl ziemlich stark verrechnet. Die Band um Gitarrist Mark Tremonti macht da weiter, wo sie mit Black Bird aufgehört hat. Am 08. Oktober steht das neue Album AB III in den CD Regalen der Händler. Auch wenn die Band ein wenig dunkler klingt als auf den beiden ersten Langrillen, sind die Trademarks der Band wieder sehr deutlich spürbar.

"Slip To The Void" fängt mit einem Gänsehautintro an, langsam bereitet Myles Kennedy den Zuhörer auf den Song vor, welcher nach knapp 2 Minuten deutlich an Fahrt auf nimmt. "Isolation" lässt da nicht so lange bitten und startet direkt mit einem treibenden Gitarrenriff. Hier kommt auch wieder die so prägnante Melodieführung des Songschreiberduos Tremonti / Kennedy zum Tragen, welche schon die beiden letzten Alben ausgezeichnet hat.

Im weiteren Verlauf des Albums wird dann auch wieder deutlich, daß Alter Bridge nicht nur die härtere Variante von Creed sind. Auch sanftere Songs wie z.B. "Wonderful Life" unterscheiden sich vom Aufbau und den Songstrukturen deutlich von Creed.

Mein Favorit auf Ab III ist "Show Me A Sign", ein Song mit einer Killermelodie, dem großartigen Gesang von Myles Kennedy und einem sehr schönen Gitarrensolo!

Mit AB ist Alter Bridge zum dritten Mal ein wunderbares Stück moderner Rockmusik gelungen, welches sich irgendwo zwischen Alternative Rock und Heavy Metal einstufen lässt!

Kaufempfehlung!!!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Bonus, 13. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ab III.5 (Audio CD)
Ich bin ja wirklich kein Fan von solchen Deluxe Editionen die ein Jahr nach der VÖ der "normalen" Edition erscheinen. Doch Alter Bridge sind es definitiv wert!!!!

Die Bonusdvd ist super gelungen, interessante Einblicke hinter die Kulissen und die Liveaufnahmen sind klasse. Auch das die Fans zu Wort kommen find ich toll!

Auf der CD befindet sich nun, neben den 14 Album Tracks, die Bonustracks Home, Zero sowie der Song Never Born To Follow.

Hätte mir hier aber vielleicht noch ein paar Livesongs gewünscht, aber egal. Für die DVD lohnt es sich, meiner Meinung nach.
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5.0 von 5 Sternen Die Beste von Alter Bridge!!!!, 21. August 2011
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Hab mich sehr auf das Album gefreut, vor allem weil es bei Roadrunner Records erscheinen sollte, meinem absoluten Lieblingslabel. Die Erwartungen waren hoch, da die ersten Zwei Alben ebenfalls super sind, hab mich als Creed Fan anfangs etwas gegen diese Konstellation gesträubt, muss allerdings gestehen, dass ich Alter Bridge mittlerweile besser finde. Myles Kennedy ist ein fantastischer Sänger (man denke nur an das Slash Album und die Tour...), der perfekt in die Band hineingefunden hat. Hier stimmt alles, die Produktion, der Sound, Albumlänge, Cover.... . Wirklich ein ganz großes Hardrockalbum. All Killers no Fillers, wahrhaftig, geil... Wonderful life, ghost of days gone by und breath again sind meine Favoriten. Bitte haut noch Nummer 4 raus, bitte!!!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Grower" mit Ohrwurmgefahr, 11. Oktober 2010
Von 
Michael Dierkes "DocRock666" (Warendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Endlich ist der schlicht betitelte dritte Output raus und er geht nicht so direkt ins Ohr wie der grungige Erstling oder der durchgängig hardrockige zweite Silberling.
Beim allerersten Durchhören bleiben die Kracher sofort hängen und der Eindruck, dass Gitarrengott Tremonti noch ein paar Schüppen Heaviness nachgelegt hat. So besticht "Isolation" mit dem Mix aus hartem Metalriff und eingängigem Refrain. Für mich schon jetzt ein Alter Bridge Klassiker. Live bestimmt ein Oberknaller!
Aber wie gesagt der Einstieg in das Werk ist überraschend. Sind das gar Keyboards, die das beim Intro von "Slip to the void" erklingen? Umso krasser dann der Wechsel zum erneut wuchtigen Metalriff in altbewährter Tremonti-Manier. Weitere Überraschungen gefällig?
Bei "Ghost of Days gone by" beginnt es fast Foo Fighters-mäßig, pop-rockig, um dann in der Mitte des Songs sowohl in Moll als auch in finstere Metaltöne umzuschlagen. Das muss mal erst mal in einer Textzeile schaffen. Macht den Song zu einem echten Alter Bridge Novum.
"All hope is gone" ist da fast altbewährt und lehnt sich irgendwie an "Wayward one" des Vorgänger-Albums an. Hymnisch, rockig getragen. Mit melancholischer Grundaussage. Klasse!
"Still remains" ein schroffer Rocker, der live bestimmt Nackenschmerzen verursacht. Auch Alter Bridge Standard auf hohem Niveau.
"Make it right" ist einer der wenigen mediokren Songs. Das können die Jungs noch besser.
"Wonderful Live" die obligatorische Überballade mit gar nicht so recht passenden Abschieds-Text. Hier wirklich sehr nah an der Schmalzgrenze. Könnte sich aber live wie z. B. "Watch over you" in entschlackter, vielleicht rein akkustischer Form zu einem Mega Singalong-Event mausern. Eher der radiokompatible Hit zum Geldeinspielen. Ich mags trotzdem sehr.
Mit "I know it hurts" gehts flott-rockend und packendem Gitarren-Solo zum Schluss weiter, um dann wieder großes Kino vorzubereiten.
"Show me a sign" ist ein echter Reißer. Sehr schön aufgebaut, Mega-Metal Riff, wieder eher düster melancholischer Text und zum Schluss zeigt auch Drummer Scott Philips mal kurz, warum er als einer der besten Rock-Schlagzeuger gilt. Geiler Schluss!
"Fallout" bietet sich als nächste Single-Auskopplung an, um weitere Fankreise jenseits von Metal und Hardrock zu erschließen. Sehr guter Rock mit Alternative-Einschlag.
Dann ein weiterer Höhepunkt des Werks und für mich ein Muss auf der Live-Setlist. "Coeur D Alene" verursacht aufgrund des durchdachten Aufbaus, des -ich weiß ich wiederhole mich- geilen Tremonti-Metalriffs und des einprägsamen Refrains wohlige Schauer. Alter Brigde Hit-Alarm.
Anschließend fällt es noch mal kurz ein wenig ab, denn "Live must go on" kommt zuerst etwas beliebig daher, um sich dann um so tiefer in das Mitsing-Gedächtnis einzubrennen.
Der letzte Song "Words darker than their wings" setzt dann ein dickes Ausrufezeichen und rahmt das Gesamtkunstwerk anständig ein. Hier bleibt die Frage: Warum singt Marc Tremonti nicht öfters? Natürlich ist er nicht mit einer so spektakulären Stimme ausgestattet wie Front-Sau Kennedy, doch mit warmer aussagekräftiger Intonation. Bietet sich als belebender Aspekt für viel viel mehr an als für diese dunkle Halbballade oder als Unterstützung bei Refrains. Der Song selbst: Erhaben!

Fazit: Dieses Werk muss wachsen und gedeihen. Deshalb die "Grower" Überschrift dieser Rezension. Kleinere Schwächen werden durch viele sehr gute Songs übertüncht. Mit einigen Abstand betrachtet wird es vielleicht sogar zur besten AB-Produktion, weil man sich stilistisch etwas geöffnet und trotzdem die Stärken weiter verfeinert hat. Ich freu mich auf jeden Fall schon tierisch auf die Live-Performance, denn hier liegt die eigentliche Stärke der vier Alter Bridge Mannen. Rock/Metal-Unterhaltung auf Top-Niveau.
Letztlich mit diesem Wissen von 4,5 auf 5 aufgerundete Punkte!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Band wird zur Legende, 6. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Eines Vorweg: Wer erwartet hat, dass Alter Bridge mit "ABIII" ohne Weiteres "Blackbird" toppen, wird mit der Scheibe nicht unbedingt zu viel Freude haben, doch im Ernst: Ein perfektes Album noch zu überflügeln gelingt wenn, dann nur selten. Ansonsten sei gesagt, dass Alter Bridge mit ihrer neuen CD das zweifelsfrei beste Rockalbum dieses Jahres geschaffen haben, dass nicht nur voll von Ohrwürmern und grandiosen technischen Leistungen ist (sowohl an den Instrumenten als auch gesanglich), sondern das obendrein einfach wie für den Herbst gemacht scheint, da es leicht düster und ungeheuer atmosphärisch daherkommt. Kaum ein Sänger der (halbwegs) frischeren Generation kann so ein Talent wie Myles Kennedy vorweisen, dessen markantes Organ ihn sicherlich unsterblich werden lassen wird - Das unterstreicht der Herr nicht nur in den brachialen Songs der CD, wie "Slip to the Void" oder "Isolation", sondernunter Anderem auch mit der großartigen Semi-Ballade "What a wonderful Life". Wer die Band nicht kennt, macht sicher keinen Fehler mit dieser Scheibe, bei den Fans mögen die Meinungen auseinandergehen, ich persönlich jedoch kann einigen meiner Vorredner nicht zustimmen und muss sagen, dass die CD deutlich besser als "One Day Remains" und damit ein würdiger Nachfolger für "Blackbird" ist. Im Übrigen handelt es sich hier um ein Album, dessen Genialität sich erst nach mehrmaligem Hören völlig offenbart und das dank einer Spieldauer von etwa 65 Minuten OHNE einen einzigen Ausfall sein Geld wirklich wert ist.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschung eingetreten: erreicht das Niveau von "Blackbird"!, 10. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: AB III (Audio CD)
Die Ansichten der Hörer und Hörerinnen zu "AB III" gehen deutlich auseinander, aber eines ist unbestritten: das letzte Album von Alter Bridge, "Blackbird", der direkte Vorgänger dieses Werks, war und ist eine Meisterleistung; für mich das beste Album der letzten Jahre.
Diese Erwartungshaltung verhindert auch, dass man sich dieser Scheibe unbefangen nähert: "Rise Today", "Brand New Start", "Buried Alive", "Wayward One" usw. waren unvergleichliche Topkompositionen gewesen. In so einem Fall hats der Nachfolger immer schwer; man denke etwa an "Led Zeppelin III", das - nunmehr als musikhistorischer Meilenstein anerkannt - seinerzeit als klar hinter "LZ II" abfallend von der Kritik niedergeschrieben wurde.

Mein erster Gedanke nach dem ersten Hördurchlauf war denn auch: 3 Punkte, mehr geht nicht.
Na komm schon, der nächste Gedanke, gib dem Werk eine Chance.

Und nun, nach weiteren 3,4 Hördurchgängen mein Fazit: Um nichts schlechter als der Vorgänger!

Weswegen? Deswegen:
* Zuallererst die Kompositionen: War das erste Album der Band "One Day Remains" noch vom Gitarristen Mike Tremonti im Alleingang geschrieben worden, hatte sich bei "Blackbird" Sänger und Gitarrero Myles Kennedy beteiligt; nun wirkt das Ganze noch homogener, flüssiger.
"Coeur D'Alene" etwa ist ein harter Gassenhauer im Stile von "Metalingus", eines der besten Stücke des Albums; "Isolation", auch heavier als von "Blackbird" gewohnt, stößt ins gleiche Horn. "Life Must Go On" wiederum gemahnt an "In Loving Memory" vom ersten Album (und ist eine schöne Ballade), "Breathe Again" klingt stark nach dem legendären "One By One". So könnte jeder Song aufgezählt, mit dem Backkatalog verglichen und beschrieben werden. Jedenfalls: Was bei Alter Bridge immer gefangen nimmt, ist die Verknüpfung nötiger Härte, handwerklicher Finesse mit unglaublichem Ohrwurmcharakter. Gerade auch hier gilt: Die Songs, gerade auch einzelne Stellen (die berühmten Breaks und Bridges von Kennedy) setzen sich im Gehör, im Gehirn fest und lassen nicht mehr los. Zurück bleibt ein Grinsen im Gesicht.
* Die Experimentierfreude: Sonst keine Stärke der Band, hier schon: Anstatt sich auf Bewährtes zu verlassen, wagt man hier - und gewinnt. Beispiel: "Ghost Of Days Gone By" hebt an wie eine Teenie-College-Unbeschwertheit, wie wir derartige etwa von Weezer kennen, schlägt jedoch zur Mitte in ein bösartiges Stück Black Sabbath um: harte, monolithische Gitarrenwände lassen jede Hoffnung abprallen, ehe die Agonie sich wieder im (wunderschönen) Chorus auflöst. Der Einstieg "Slip To The Void" birgt schon gewaltiges Risiko in sich, die Hörgewohnheiten der Fans zu verstören, klingt doch der Beginn stark nach Depeche Mode (in Dave Gahans "Personal Jesus"-Zeit); ein weiterer Song, der bandtypisch noch regelrecht explodieren sollte. "Words Darker Than Their Wings" verdient besondere Hervorhebung: hier am Mikro, neben Myles Kennedy - ja, richtig, Mike Tremonti! Ein Duett von AB - unerwartet, aber stimmig, Stimmung: Rückblick alter Cowboys auf Erlebtes. Anhören! Nicht zuletzt:
* Perfekte Musiker! Gerade Mike Tremonti als anerkannter Gitarrengott zwischen Zakk Wylde und Joe Perry versteht sein Geschäft. Auch Myles Kennedy, zweifellos einer der aktuell besten Rocksänger, hat die Kooperation mit Slash sichtlich gutgetan, zumal er nun - stärker als in "Blackbird" - mit der Leadgitarre in den Vordergrund tritt: Das Solo von "All Hope Is Gone" trägt unverkennbar seine Handschrift (deutlich dunkler und voller klingt hier die PRS von Kennedy gegenüber jener von Tremonti, bluesiger und sustainreicher der Stil).
* Insgesamt düsterer und nachdenklicher, abgeklärter und reifer der Charakter des Albums. Die Band lässt das Publikum mitwachsen (Tip: "Show Me A Sign"). "Wonderful Life", wunderschön melodiös, klingt demgemäß wie ein Abgesang auf glorreiche Zeiten; ein Vergleich zu "Night Prowler", der Abschiedsvorstellung des großartigen Bon Scott (AC/DC-Ursänger) von der Weltbühne, ist angebracht (nur stimmungsmäßig und qualitativ; der Band wünschen wir kein vergleichbares Ende!).
* Und, was einige wohl zum Schluß verleitet, alle Songs würden sich hier gleich anhören: Die Band wollte ein Konzeptalbum herausbringen. Ähnlich Green Day, sollte jeder Song seine Geschichte erzählen, durchgängig jedoch sollte ein roter Faden die einzelnen Songs strukturell verbinden. Der Vorwurf, ein Song klinge wie der andere, ist für mich daher abzuändern in: Ein Song knüft am anderen an und führt diesen fort. Geschmackssache, diese Einschätzung, freilich; nur wird man in der Kunst immer darauf angewiesen sein, nach Geschmack zu urteilen.

Meinen Geschmack jedenfalls triffts. Klare Kaufempfehlung: Ein Muss für Fans, ein dringender Tip für anspruchsvolle Rockhörer.
Für mich erreicht dieses Werk das Niveau des großartigen Vorgängers "Blackbird", vielleicht ist "AB III" sogar besser; fragt mich in einigen Monaten, dann werd ichs wohl wissen.

Für viele ist Alter Bridge die beste Rockband der Welt. Dem kann ich nur zustimmen - und freue mich auf das Livekonzert in Kürze!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ROCK der Extraklasse, 8. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: III [Vinyl LP] (Vinyl)
Muss zu meiner Schande gestehen von Alter Bridge erst vor ein paar Monaten über den Umweg Slash erfahren zu haben. Im TV lief dessen Auftritt (Rock am Ring 2011), war okay, nichts besonderes, aber der Sänger hat mich echt umgehauen. Recherche ergab AB als Hauptband, angehört: BINGO!
Seit Dream Theater`s IAW vor 20 Jahren hat mich keine Band mehr so umgehauen wie AB.
Tolle Musiker, genialer Sänger, traumhafte Melodielinien, in dieser Klasse (wenn überhaupt) sonst nur auf "Best of" Alben von Bands zu hören mit einem Back Up Katalog von 10 Alben und mehr.
Pflicht-Reinhören für jeden der auf ROCK steht, Tipps: Opener, Know it hurts, Show me a sign, All hope is gone.
Die limitierte Vinyl Ausgabe übrigens ist klanglich wie in der Ausstattung erste Sahne und jenen ans Herz gelegt, welche das schwarze Gold gerne schürfen, dort wo es noch welches gibt.
Eine Frage bleibt: Warum nur finden Alter Bridge medial nicht statt?
Unerklärlich.

PS: Vorgänger "Blackbird" findet sich in meiner TOP 5 der besten Alben aller Zeiten wieder.
PPS: Nicht von Creed abschrecken lassen, unterscheiden sich zum Glück nicht nur durch den Sänger.
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