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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen12
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So "trashig" und schmutzig und scharfkantig hat bis dahin (wir schreiben das Jahr 1969) noch niemand geklungen! Weder die Stones, noch The Who oder die im selben Jahr aufkommenden Led Zeppelin waren derart aufs Lärmmachen aus!

Damit wäre vorerst einmal geklärt, dass das Debütalbum der Stooges kein typisches Everbody's-Darling-Kommerzalbum aus den 60er-Jahren ist. Dennoch ist es gleichzeitig auch kein völlig abgedrehtes Spinner-Projekt, voller Eigenartigkeiten und ungewöhnlicher Soundexperimente, das sich nur wahren Fans erschließen könnte...
THE STOOGES ist schlichtweg eine wunderbar geglückte Mischung aus allem. Ganz ehrlich: So nah dem aggressiven Lead-Sound von The Who ist sonst keiner gekommen, und so fingerzeigweisend "Sch... drauf!" zu sagen, ohne alle bisher üblichen Konventionen hinter sich zu lassen ist soweit ich weiß auch kaum jemandem derart eindrucksvoll gelungen.

Die Platte hat eigentlich für jeden - der die Musik der späten 60er mag - etwas zu bieten: Sie hat einerseits (wie bereits angesprochen) die erdige Who-Power in sich und vermischt sich ungekünstelt mit dem psychedelischen Sound der Doors, um dann stellenweise (wie z.B. die Eröffnungssingle "1969" oder "No Fun" beweisen) fast 100%ige Radiotauglichkeit zu beweisen.
Dabei ist das Album so kompromisslos wie eine Punk-Platte, wobei sie viel, viel besser klingt als das später erschienene "Raw Power" oder auch die ersten "offiziellen" Punk-Versuche von The Clash oder den Sex Pistsols.
Irgendwie - so scheint es - hat gleich auf Anhieb vieles funktioniert, fast wie geschmiert, aber dennoch nicht reibungslos!
Und genau aus dieser Spannungsbreite bezieht die Scheibe ihren ureigenen Reiz, der auf diese Weise unerreicht geblieben ist.
Selbst The Stooges haben später nichts derart Geniales mehr hinbekommen (verzweifelt suchte man nach dem ultimativen Garagen-Dreck-Sound, dabei hatten sie ihn doch schon!). Mr. Iggy Pop's spätere Alleinversuche sind auf ihre Weise auch sehr reizvoll (vor allem das mit Bowie produzierte LUST FOR LIFE), so eindrucksvoll und kraftstrotzend und alternativ (hier passt dieses Wort ausnahmsweise einmal wirklich wie die Faust aufs Auge!) hat aber auch er sich nie mehr an die musikinteressierte Öffentlichkeit gewandt.

Fazit: Ein Debüt-Geniestreich anno 1969, der nicht mehr zu überbieten war und deshalb in gewisser Weise gleichzeitig den Anfang vom Ende der Stooges einleitete! Aber bitte nicht falsch verstehen: Auch die Nachfolgewerke von den Stooges sind hörens- und besitzenswert!

Eine Platte mit Vorbildfunktion für sämtliche Punk- und Metalbands, die gerade erst im Begriff waren das Licht der Welt zu erblicken. Deshalb - so würde ich meinen - auch ein wahrer, verdienter 5-Sterne-Klassiker, der in keinem Musikliebhaber-Regal fehlen sollte!
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am 7. November 2000
Auf ihrem ersten Longplayer zerstörten die Stooges sämtliche Wertvorstellungen der Woodstock Generation. Schon alleine die Songtitel waren Programm. Wer außer Iggy sang 1969 'No Fun' oder 'I wanna be your dog'? Im Gegensatz zu anderen Prä Punk Bands wie MC5 oder Velvet Underground war der Stooges Sound roh und direkt. Iggy drückte seine Isolation und Agression in energetischen Songs aus. Der Höhepunkt des Albums ist das dämonische 'We Will Fall' welches an einen bizarren Alptraum aus Sex und Gewalt erinnert. Mit diesem Album wurde der Punkrock geboren. Die Stooges beendeten den Sommer der Liebe indem sie dem noch jungen Rock'n'Roll endgültig die Unschuld raubten.
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Hey Nutzer

Über die Stooges und Iggy Pop ist im Grunde eigentlich alles gesagt worden. Tolle Band, tolle Songs!
Mit diesem (und eigentlich jedem ihrer Alben) schufen sie einen Meilenstein der Rockgeschichte der mitunter in der Punk und Metal Bewegung richtig anfing Früchte zu tragen.
Damals wie heute ist der Sound jedoch nicht ganz unumstritten und es gibt offensichtlich einige denen die musikgeschichtliche Tragweite der Stooges nicht bewusst ist,
so musste ich beim Rock am See leider mit beobachten wie selbsternannte "Punkfans" der Gruppe "Die Ärzte" (die ich allerdings eigentlich auch mag also nicht falsch verstehen)
anfingen Iggy und den Stooges Plastikbecher an den Kopf zu werfen und sie auszupfeifen. Ich empfinde das als absolute Respektlosigkeit, obgleich man natürlich niemanden dazu zwingen kann
den Sound zu mögen.

Vielleicht sollte man ihnen dieses 2-CD-Heiligtum ans Herz legen?!!

Jedenfalls brach der für sein Alter immernoch sehr schlagfertige Ig ("Now what are YOU waiting for? The Jonas Brothers?") das Konzert nach kaum 20 Minuten ab (Reaktion: Tosender Beifall und "Ärzte!"-Gebrüll) und zerschmetterte einen Mikrofonständer. Nach dem Festival (und einer sehr geilen Show der Ärzte) musste ich mir dann noch von einer stark tättowierten und gepiercten Iro-tragenden Szene-Opfer-braut anhören das sie es "Foll eklich fand" als Iggy (natürlich oben ohne) Beischlaf mit einem Verstärker simulierte. Oh Mann.

Was das mit dieser CD zu tun hat? HÖRT SIE EUCH AN DANN WISST IHR ES!

"The Stooges" ist auch nach vielen vielen Jahren immernoch dermaßen "in-your-face" das es einfach immer wieder eine Freude ist sich diesen musikalischen Stinkefinger anzuhören.
Diese Neuauflage ist jeden Cent wert und erfreut echte Fans auch mit diversen Original-mixes von Velvet Underground's John Cale die sich wirklich nicht vor den anderen Versionen verstecken müssen.

Das hier wird sicherlich nicht jedem gefallen, und vorallem Leuten die sich für besonders "true" halten wird das hier nicht zusagen denn Musik für Puristen und Menschen mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne ist dass hier definitiv nicht.

Wer also nicht auf die Jonas Brothers wartet wird hier viel Freude dran haben und vielleicht wie ich die Luftgitarre zu "I wanna be your dog" oder "No Fun" schwingen.

10000 Gefühle Sterne! Rockt.
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am 27. August 2005
Na also! Die ziemlich umwerfende Stooges Reunion bringt uns nicht nur neues und wiederbelebtes Material in Ton und Bildform, sondern auch dies hier: die ersten beiden Meisterwerke der wegweisenden Protopunks aus Detroit, bis heute an Einfluss vielleicht nur von ihren Zeitgenossen Velvet Underground übertroffen. Der brachiale Sound (in etwa die musikalische Entsprechung zu einem Flammenwerfer) hat auch 35 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner Kraft verloren - im Gegenteil, er lässt viele junge Krachmacher ziemlich alt aussehen und vor allem klingen. Das liegt zum einen schlicht an den Riffs - wer einmal „I Wanna Be Your Dog" oder „Loose" mit der angemessenen Lautstärke gehört hat, weiss was ich meine. Selten ist die Kraft der elektrischen Gitarre so konzentriert, so treibend, so ungezähmt eingefangen worden - „Die Leute spielen heute einfach nicht mehr so Gitarre", wie Henry Rollins einmal zurecht anmerkte, und damit könnte er gut Stooges Gitarristen Ron Asheton (und später James Williamson) gemeint haben. Zum anderen liegt es an einem der charismatischsten und besessensten Frontmänner des Rock: Iggy Pop, ein Mann, der die ganze kurze Karriere der Stooges lang ständig an der Kippe zum durch Amphetamin und Wahn bedingten Kollaps zu toben und singen schien. Dies, verbunden mit Scott Ashetons simplen und umso durchschlagenderen Drums und Dave Alexanders solidem Bass, machte die Stooges aus - und natürlich die Fähigkeit, Alben wie diese 2 einspielen zu können. Sowohl das Debut, produziert von Velvet-Genie John Cale (der auf dem epischen, tranceartigen „We Will Fall" auch die Viola spielt) mit Songs wie „1969", „I Wanna Be Your Dog" und „No Fun" als auch Nachfolger Funhouse mit „Loose" und Über-Riff Song „TV Eye" sowie manischen Saxophoneinwürfen klingen in den neuen, definitiven Remasters aggressiver und besser denn je. Beide Albem haben Bonus-CDs mit Demos, alternativen Mixes und Aufnahmen (u.a. die lange, viel bessere Version von „Ann"), unveröffentlichten Songs (z.B. „Lost In The Future") und guten Linernotes u.a. von Jack White. Ebenso wie Album #3, Raw Power, völlig unverzichtbar für jeden, der jemals an die Kraft des Rock'n'Roll geglaubt hat.
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am 12. Januar 2016
Die allererste Platte von Iggy Pop mit seiner damaligen Bands, den Stooges. Hier als DoLp mit 2 soliden 180g Scheiben. Von denen die Zweite eigentlich überflüssig ist, denn für mich wird deutlich, dass sie schon die besten Tracks auf die Original LP, hier also LP 1, gepackt haben.
Gute Pressung, gutes Remaster. Es erstaunt mich sehr, wie unverstaubt die Musik heute noch klingt. Meine persönliche Lieblings LP von den Stooges. Iggy ohne Stooges ist nix für mich. Früher mochte ich das 10minütige We will fall nicht so. das ruhige Stück mit Geige und Mantragesang hat sich inzwischen zu meinem Liebling gemausert, hält es doch eine unterschwellige Spannung ein wie ein Grummeln in der Bauchgegend.
Wenn man den "Marble Index" von Nico kennt, hört man den Einfluss von John Cale bei beiden Platten recht gut raus.
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am 24. Mai 2008
Mit ihrem Debut "The Stooges" im Jahre 1969, hat die Band in der Iggy Pop The Godfather Of Punk, spielt auch ihr bestes Album abgeliefert. Auch wenn Fun House oder Raw Power sehr gute Alben sind, ist The Stooges einfach was ganz besonderes und enthällt mit "I wanna be your dog" oder "No Fun" moderne Klassiker unserer Zeit und Songs die die ganze Musik im Bereich Garage- und Punkrock geprägt haben. Aber auch der erste Song "1969" ist einer der bekanntesten und besten Songs der Band. We Will Fall ist sehr lang und sehr düster, mit sehr viel atmosphäre.
Auf der zweiten Disk sind outtakes, neue Versionen und alternative Texte etc etc etc enthalten ... auch sehr zu empfehlen.
Also Leute ... wer diese Platte noch nicht hat muss sie sich unbedingt zulegen ...
22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2010
Hochinteressante Scheibe, da man nun endlich hört, wie die songs nach den fade-outs auf dem offiziellen album enden ("ann" in der 7`50" version, herrlich!!!) bzw. dass Iggy recht hatte, wenn er sagte, dass die John Cale-Mixe mist waren (hier 4 tracks als bspl. wohl). CD 2 ist extrem empfehlenswert!!!
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am 14. Oktober 2014
Für jeden Musikfan, ist diese CD ein absolutes Muss!
Ich höre sie momentan rauf und runter und bekomme einfach nicht genug davon!
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am 12. März 2014
das ist genau das Produkt, wie ichs mir vorstellte, da kann man nicht meckern, würd ich wieder kaufen,wenn ichs brauche
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am 3. April 2015
Das ist die Stimme des Punk, man hoert seine LMAA-Attituede vom ersten Wort an. Muss in der Zeit eine echte Innovation gewesen sein, keine Frage. Allerdings, wenn man die spaeteren Iggy Pop / Stooges Platten kennt, lauert hier eine Enttaeuschung: Da uebt ein recht uninspirierter Iggy fuer spaeter. Man meint, er haette vor den Aufnahmen Mamas Valiumvorrat eingeworfen. Die Gitarren wurden garantiert in Anzug und Krawatte aufgenommen und anschliessend von Betriebswirten abgemischt.. Einzig "i wanna be your dog" und "no fun" laesst erahnen, welche Welle da mal kommen wuerde. Die schlechte, monotone und ideenlose Doors-Kopie "We will fall" bringt selbst tote Teddybaeren nochmal zum Einschlafen. "Ann" duerfte musikalisch unter hervorragend firmieren, so man denn am Schluss des Stuecks noch wach ist.
Gut ausschlafen vor dem Hoeren!
Lust for Life und Raw Power, ja, das sind Klassiker der Musikgeschichte, geile, laute, schnelle Rockmusik, der absolute Druck der E-Gitarre, wie wir Punkrock Fans sie lieben, ein absolutes Muss fuer jeden, dem die E-Gitarre ins Ohr gewachsen ist. Aber die "The Stooges"? Nee, eingeschlafene Fuesse ist das. Vielleicht waren sie live besser, leider war ich nicht dabei. Aber auf dieser Platte uebt jemand halt fuer spaeter. Und so klingt es auch. Und spaeter wurde ja auch was ganz grosses 'draus. Spaeter....
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