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5.0 von 5 Sternen Musikalische Sorgfalt ohne Fehler
Als diese Aufnahme von 1985 erstmals erschien, wurde sie vor allem als technischer Meilenstein betrachtet und beworben - es war eine der ersten Digitalaufnahmen einer Oper überhaupt. Das ist heute nichts Besonderes mehr, dafür muss und kann dieser Tannhäuser jetzt musikalisch überzeugen:

Der Sänger der Titelrolle ist zunächst eine...
Veröffentlicht am 17. November 2010 von vully

versus
3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völlige Fehlbesetzungen von Elisabeth und Wolfram
Gute Tannhäuser Aufnahmen sind leider sehr rar,erschwerend kommt noch die unselige Pariser Fassung dazu,die viele ansonsten gute Aufnahmen(zB Solti)verdirbt.
Hier wurde endlich wieder die ausgewogene schöne Dresdner Fassung eingespielt.Aber was wurde daraus gemacht?
Ein schwung und lustlos dahin dirigierender Haitink.

Positiv:Waltraud Meier...
Veröffentlicht am 14. Juni 2011 von kreisleriana


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalische Sorgfalt ohne Fehler, 17. November 2010
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tannhäuser (Audio CD)
Als diese Aufnahme von 1985 erstmals erschien, wurde sie vor allem als technischer Meilenstein betrachtet und beworben - es war eine der ersten Digitalaufnahmen einer Oper überhaupt. Das ist heute nichts Besonderes mehr, dafür muss und kann dieser Tannhäuser jetzt musikalisch überzeugen:

Der Sänger der Titelrolle ist zunächst eine Überraschung: In einer sehr prominenten Besetzung ist Klaus König ein wenig bekannter Name. Der Sachse hatte erst mit 30 Jahren ein Gesangsstudium begonnen. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war er schon 50 Jahre alt und stand gerade am Anfang einer doch noch beachtlichen internationalen Karriere. König ist ein musikalisch sehr sorgfältiger und sicherer Tannhäuser mit metallischem Timbre, der in der Romerzählung zu großer Intensität findet. Ein echter Trumpf dieser Aufnahme.

Lucia Popp war nicht eben als Wagner-Sängerin bekannt. Ihre Elisabeth ist verletzlich, aristokratisch, jugendlich und von einer berührenden Trauer - eine wunderbare Darstellung. Die damals blutjunge Waltraud Meier ist eine wirklich verführerische Venus mit ihrem warmen Mezzotimbre. Dass der Tannhäuser ihrem Locken verfiel, ist mehr als nachvollziehbar.

Bernd Weikl als Wolfram und Kurt Moll als Landgraf bieten ebenfalls sehr sensible Porträts ihrer Rollen. Siegfried Jerusalem ist eine Luxusbesetzung für den Walter von der Vogelweide - ihn hätte man damals eigentlich in der Titelrolle erwartet -, die übrigen Sänger passen sich mit sehr guten Leistungen an. Auch Chor und Orchester des Bayerischen Rundfunks lassen keine Wünsche offen.

Einzig dem Dirigenten hätte ich etwas mehr Temperament gewünscht: Bernhard Haitink lässt sehr sensibel (und recht langsam) musizieren, verfällt nicht dem Drang, das Orchester zu laut spielen zu lassen und lässt seinen Sängern damit die Chance, frei zu singen, ohne brüllen zu müssen. Auf der anderen Seite fehlt gerade in der Ouverture das bisschen Risiko, die Spontaneität, die eben auch nötig ist, um die Musik leben zu lassen. So bleibt dann ein etwas steriler Gesamteindruck zurück. Trotzdem ist diese Aufnahme gerade wegen der durchgehend sehr guten Sängerleistungen eine große Bereicherung und insgesamt empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Wagner - Sternstunde, 10. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tannhäuser (Audio CD)
Diese Tannhäuser Aufnahme ist für mich die beste und überzeugendste. Es handelt sich hierbei um eine absolut stimmige Einspielung bei der einfach alles passt. Die Chöre sind brilliant, ebenso das Orchester des Bayerischen Rundfunks. Bernard Haitink spielt die schöne und gefälligere Dresdner Fassung. Eine grossartige musikalische und wagnersche Interpretation. Die Besetzungsliste ist sehr prominent. Eine Überraschung und zugleich Freude für mich ist die Titelrolle, die von Klaus König gesungen wird. Einigen Musikfreunden wird der Name weniger sagen. Klaus König war langjähriger Kammersänger an der Dresdner Staatsoper / Semperoper. Er hat viele Hauptrollen in Dresden und später auch als Gastsänger in anderen Metropolen gesungen. Klaus König wirkte 1985 auch an der feierlichen Wiedereröffnung der Semperoper mit und sang den Max im Freischütz. Diese Aufführung wurde damals im Fernsehen live übertragen. Ich erlebte Klaus König in meiner allerersten Oper, die ich live erlebte, als Florestan im Fidelio. Nun zurück zur Tannhäuser Aufnahme. Klaus König ist ein kraftvoller und stimmlich stets präsenter Tannhäuser. Man merkt ihm keine Schwäche an. Er verfügt über eine klare und fantastische Textverständlichkeit. Ein grossartiges Rollenportrait. Auch die anderen Sänger kann man nur loben und hervorheben. Allesamt bieten wunderbaren Wagnergesang, herrliche Textverständlichkeit und haben tolle Stimmen. Lucia Popp ist eine frische, lyrische und jugendliche Elisabeth. Auch hat sie klare strahlende Höhen ("Zurück von ihm, nicht ihr seid seine Richter") und wunderbares Piano. Waltraud Meier ist für mich eine der besten Wagnersängerinnen überhaupt. Hier in dieser Aufnahme noch sehr jung, aber einfach nur grandios und herrlich verführerisch. Die anderen Rollen sind ebenfalls erstklassig besetzt. Kurt Molls Stimme passt einfach genau zum Landgrafen Herrmann, die Partien Wolfram und Walther sind mit Bernd Weikl und Siegfried Jerusalem ebenfalls grossartig besetzt.
Ich möchte diese Tannhäuser Einspielung nicht mehr missen.
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völlige Fehlbesetzungen von Elisabeth und Wolfram, 14. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tannhäuser (Audio CD)
Gute Tannhäuser Aufnahmen sind leider sehr rar,erschwerend kommt noch die unselige Pariser Fassung dazu,die viele ansonsten gute Aufnahmen(zB Solti)verdirbt.
Hier wurde endlich wieder die ausgewogene schöne Dresdner Fassung eingespielt.Aber was wurde daraus gemacht?
Ein schwung und lustlos dahin dirigierender Haitink.

Positiv:Waltraud Meier als Venus ist erstklassig,Klaus König als Tannhäuser ist gar nicht so schlecht,auch wenn er es nie zu besonderem Bekanntheitsgrad brachte.

Das Problem der Aufnahme sind aber die katastophalen Fehlbesetzungen einmal der Elisabeth mit einer schrillen Lucia Popp,deren eisige,grelle Stimme für die Partie ungeeigneter einfach nicht mehr sein könnte.Und dann

Bernd Weikls Wolfram :einfach nur grobschlächtig,wer die herrliche Abendsternarie herunter deklamiert und gepoltert hören möchte,kann sich das natürlich antun.

Schrecklich............
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Wagner: Tannhäuser
Wagner: Tannhäuser von Bernard Haitink
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