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am 17. Juni 2004
Der Film zeigt einen anderen Heinrich VIII. als man ihn sonst gewohnt ist: einen Mann mit Herz und Seele, der sogar seinen tief verborgenen infantilen Überzeugungen Ausdruck gibt. Und der im Laufe seines Lebens immer unglücklicher wird. Es sind weniger die Frauen an seiner Seite, sondern er, der tragisch endet. Ray Winstone ist ein phantastischer Heinrich VIII., überzeugender als manch anderer großer Schauspieler in älteren Verfilmungen. Helena Bonham-Carter als Anne Boleyn ist eine 1A-Besetzung: eine Frau, die sich mit offenen Augen ins Unglück begibt und darin umkommt. Der Film ist in höchstem Maße empfehlenswert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. November 2010
"Henry VIII" ist mit Abstand der beste und realistischste Film über den berühmt-berüchtigten Tudor-König, den ich je gesehen habe. Ray Winstone verkörpert perfekt diesen charismatischen Renaissance-Fürsten, der im Lauf der Zeit von seiner absoluten Macht so korrumpiert wurde, dass am Ende niemand mehr vor ihm und seinen sprunghaften Launen sicher war, weder Ehefrauen noch Freunde oder langjährige treu ergebene Diener. Die meisten Filme über Heinrich konzentrieren sich fast ausschließlich auf seine in schneller Folge abservierten Königinnen, aber hier erfährt der Zuschauer auch Interessantes über die innen- und außenpolitische Situation im England von anno dazumal und ihre Auswirkungen auf den König.

Aber natürlich steht auch hier die von allen Beteiligten wunderbar gespielte Damenriege im Vordergrund. Besonders angetan hat es mir wieder mal Helena Bonham-Carter, deren häufiges Erscheinen in britischen Kostümfilmen immer eine Bereicherung ist. Hier steuert ihre Rolle einen längst überfälligen und daher wohltuenden Gegenkurs zu dem ewigen Klischee der machtgierígen herzlosen Anne Boleyn. In "Henry VIII" erscheint Anne als tragische Figur. Eine lebenslustige junge Frau wird ausdrücklich gegen ihren Willen von einem Mann umworben, der im Vorfeld immerhin bereits ihre eigene Schwester geschwängert und danach einfach abgeschoben hat. Er sabotiert aus purem Egoismus die Ehepläne der neuen Angebeteten und belagert sie anschließend von früh bis spät, um sie doch noch für sich zu gewinnen. Heutzutage würde man so etwas als Stalking bezeichnen, aber im 16. Jahrhundert hatte frau keine Möglichkeit, gegen einen allzu hartnäckigen Verehrer eine einstweilige Verfügung zu erwirken - schon gar nicht, wenn es sich dabei um den König handelte.

Wie widersteht frau einem Mann, der sie einerseits glühend umwirbt und andererseits durchaus dazu in der Lage ist, der Widerspenstigem Zähmung dadurch abzurunden, dass er sie und ihre ganze Familie ruiniert? Dieser Konflikt, gefolgt von den allmählich doch noch erwachenden Gefühlen für den zunächst verschmähten Don Juan, dem kurzen Liebesglück zu zweit und dem unvermeidlichen Absturz aus dem Olymp mit seinen tödlichen Folgen, wird von Bonham-Carter einfach genial dargestellt.

Auch die anderen Ladies überzeugen: Von Katharina von Aragon, die mit Zähnen und Klauen und päpstlichem Segen um ihre wackelnde Ehe kämpft, über eine gar nicht so fügsame Jane Seymour, die erkennt, dass sie ein Monster geheiratet hat, und trotzdem versucht, das Beste daraus zu machen, bis zu einer sehr jungen und sehr leichtsinnigen Katherine Howard, die für ihre Affäre mit dem Leben bezahlen muss, ist der Zuschauer hin und weg von so vielen Schicksalen.

Fazit: Ein großartiger Film, den jeder sehen sollte, der sich ein bisschen für Geschichte interessiert.
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am 13. Februar 2006
As an historian, I was a bit disappointed with the latest recreation of the lives and wiles of Henry VIII, arguably one of the most important figures in British history. The nursery rhyme is well known - Henry the Eighth was six times wedded; two he divorced, two beheaded...
This production, written by Peter Morgan (known for other television productions such as `The Jury') and directed by Pete Travis (also of `The Jury', also `Other People's Children'), is a period piece that largely rests on one primary theme - that Henry VIII was charged by his father with one task above all others, and that was to secure the succession for another Tudor. Since this was a world in which (supposedly) a queen could not rule in her own right, this required a male heir to the throne (of course, it would be Henry's own offspring that would change that assumption, for the better, and for ever).
Henry's quest to gain a male heir knew no bounds; by the time his obsession had destroyed many lives (not just those of the unfortunate women he married), he was an overweight and overbearing man with not too many years left to live. His succession of wives is made all the more dramatic by the speed of the unions - between his first divorce from Catherine of Aragon in 1533, he had five more wives in the span of only 10 years, the last one to last until his death in 1547. The women came into favour and fell out of favour quickly, sometimes due to infidelity and political intrigue, and sometimes due to the quirky whims of Henry.
It is this quirkiness that is highlighted in Ray Winstone's performance. Winstone is not well known to American audiences, but a regular fixture on British television and cinemas. Henry is presented as a brash, lustful, but often boyishly-innocent figure, vulnerable and wounded by others around him, especially the wives, if they do not live up to his expectations or desires of loving him for himself. The cast of women portraying the wives is impressive, including the award-winning Helena Bonham Carter as Anne Boleyn, Emilia Fox as Jane Seymour, and Clare Holman as Catherine Parr. If you think you recognise the voice of the narrator, you probably do - it is that of Shakespearean Derek Jacobi.
The sets, costumes, and other atmospheric pieces are well done and appropriate to the context. But this is an actor's piece, driven by dialogue, and here is falls a little short of fully satisfying. The characters are a bit too much of caricatures; they overemphasise certain strengths and weaknesses, and do not play as balanced figures (even for the imbalanced people that history tells us they were). This is meant to draw the tragedy of Henry's life out, and his role as more sinned against than sinning in many parts of the film play.
Well worth watching, the viewer who expects an undistorted history lesson will be disappointed. However, in the `some events have been changed for dramatic purposes' world of acting, it does help to cause some reconsideration here and there of all the events of the time. History is as much a record as it is interpretation. This is one.
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am 1. März 2016
Wer diesen Film anschaut, um etwas über die Geschichte Englands zu erfahren, ist hier definitiv falsch. Ich selbst kenne mich mit dem Thema recht gut aus, vor allem wenn es um Heinrich VIII geht, hatte mit dem Film aber trotz der historischen Ungenauigkeiten sehr viel Spaß. Wer einen Spielfilm schaut, muss sich darüber im Klaren sein, dass es sich hier um Unterhaltung handelt, nicht um Wissensvermittlung und was Unterhaltung angeht, so ist dieser Film absolute Klasse.
Die Darsteller sind meiner Meinung nach die bestmögliche Besetzung für diese Rollen, die mittlerweile schon sehr viele Schauspieler verkörpert haben. Ray Winstone ist ein fantastischer Henry VIII - vor allem in der allerletzten Szene des Films, die tatsächlich aussieht wie ein Portrait des Monarchen. Die Storyline hält sich im großen und ganzen an den Ablauf der Geschichte und ist so zusammengefasst, dass auch ein längerer Film nicht öde wird, über die schauspielerische Leistung kann man auch nicht meckern.
Etwas, was ich an neueren Verfilmungen zu bemängeln habe, nämlich die inflationäre Nutzung von Sexszenen, findet sich hier nicht. Bei der Serie The Tudors musste ich leider irgendwann abschalten, da mir das ständige Korpulieren auf den Wecker ging und ich den Eindruck hatte, man wollte damit nur die 60 Minuten jeder Folge füllen. Hier hingegen wird mehr Wert auf den eigentlichen Plot gelegt, auch wenn manche Handlungsstränge (Abspaltung vom Vatikan) etwas kurz kommen. Trotzdem ist mir der Film, allein schon ausgrund der tollen Besetzung, 5 Sterne wert. Als der Film dann auf Deutsch erschien, habe ich die DVD auch noch einmal für meine Mutter gekauft, die ebenfalls gern historische Filme Musik und auch sie fand ihn toll und unterhaltsam.

Nicht von Negativbewertungen ablenken lassen, die sich auf historische Richtigkeit berufen, denn das findet man heutzutage in kaum einem Unterhaltungsmedium mehr und den Anspruch sollte man meiner Meinung auch gar nicht erst erheben. Unterhaltung ist eines, Bildung ist etwas anderes und man sollte darauf vertrauen, dass jemand beides trennen und unterscheiden und trotzdem gleich genießen kann.
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DVD 1:
Nach 15 Ehejahren wird Heinrich VIII. (Ray Winstone) klar, dass die Ehe zwischen ihm und Katharina von Aragón keine männlichen Erben mehr hervorbringen wird. Die Ehe ist im Allgemeinen glücklich, auch wenn Katherina stillschweigend die außerehelichen Eskapaden mit den Frauen stillschweigend hinnimmt. So hat er bereits Elizabeth Blount geschwängert und auch Mary Boleyn. Nachdem er eine Revolte von Buckingham niedergeschlagen hat, lernt er Anne Boleyn (Helena Bonham Carter) kennen und verliebt sich unsterblich in sie. Doch anfangs lehnt sie ihn ab, danach lässt sie ihn zappeln, weil sie ganz genau weiß, was mit seinen Liebschaften passiert. Kardinal Wolsey sieht das mit Unbehagen und schickt ihm von Hof, indem er vorgibt, die Pest sei in der Nähe ausgebrochen.

Doch bekommt Anne ihren Willen, bis sie ein Kind zur Welt bringt – nur ist es leider eine Tochter. Und wie befürchtet kommt es, wie es kommen muss. Er verliert das Interesse an ihr und amüsiert sich mit anderen Frauen. Schon bald wird er ihrer überdrüssig.

> Auch wenn mittlerweile feststeht, dass die Verschwörung Edward Stafford, 3. Herzog von Buckingham (Charles Dance) von Wolsey konstruiert worden ist, wird hier eine tatsächliche Revolte wie so oft dargestellt.
> Cromwell wird hier als Aktivist gegen Wolsey dargestellt während er bspw. in "Die Tudors" lediglich dabei zusieht, dass Wolsey in Ungnade fällt.
> Die Szene nebst Dialog zwischen Katharina und Anne ist auch ähnlich in „Die Schwester der Königin“ dargestellt. Auch die Szene, in der sich Katharina Heinrich unterwirft ist fast gleich. Die Szene im Gericht ist ebenfalls ähnlich, auch wenn Master Cromwell dieses Mal den Text innehat, den in der Version „Die Schwester der Königin“ der Onkel gesprochen hat. Dieser und ihr Vater wird in der Version übrigens nicht so herzlos dargestellt, wie in anderen Versionen. Mit zunehmender Zeit ändert sich das jedoch bei dem Onkel. Im Übrigen wird Cromwell hier recht unsympathisch dargestellt und linkisch. Die Unterstützung Bolyns als Reformatorin war ihm mehr als zweckmäßig.
> Ähnlich wie in „Die Tudors“ macht man hier den Fehler, dass der Bau der Kuppel des Petersdom bereits vollständig abgeschlossen ist. Der Bau wurde erst 1626 beendet.
> Anders als in anderen Versionen, die mir bekannt sind, bestand hier die Möglichkeit, Annes Leben zu retten!
> Anders als in „Die Tudors“ bedauert Heinrich fast von Anfang an die Entscheidung. Im Übrigen hat der Henker dort sein Schwert versteckt. Gleich ist hier Erzbischof von Canterbury Cranmers Bedauern.

DVD 2:
Einen Tag nach der Enthauptung Annes heiratet Heinrich seine dritte Frau, Jane Seymour. Die Auflösung der Klöster unter Cromwell geht auf brutalste Art und Weise voran. Heinrich bezweifelt, dass die Entscheidung der Hinrichtung und die schnelle Ehe richtig war. Ganz ist er mit Cromwells Art nicht einverstanden.
Ein alter Waffengefährte, Aske (Sean Bean), führt einen schwer bewaffneten Widerstand gegen Heinrich an und drängt ihm Forderungen auf, die dieser zu seiner Überraschung allesamt erfüllen will. Aske ist erfreut, dass sein ehemaliger Freund zur Besinnung gekommen ist. Doch der hat ganz andere Dinge mit ihm vor.
Ein Ausraster Heinrichs bringt Komplikationen in die Geburt seines Sohnes mit. Jane stirbt kurz nach der Geburt.
Ein paar Jahre vergehen bis Cromwell eine neue Frau für Heinrich findet, der findet jedoch keinen Gefallen an Anna. Im Hintergrund werden Ränkepläne gezogen. Die Howards schicken die 15jährige Catherine ins Rennen.
Doch damit ist noch lange nicht Schluss…
> Obwohl hier schon verstorben, wird Helena Bonham Carter noch im Vorspann erwähnt.
> Aske (Sean Bean) ist hier richtigerweise anders als in „Die Tudors“ nicht als älterer Mann dargestellt worden. Allerdings war er dort königstreuer und nicht so rädelsfreudig dargestellt sondern in die Rolle hineingedrängt worden. Daher ist recht seltsam, dass er als Waffengefährte dargestellt wird.
> Cromwells Ableben bereut der König als einzige Hinrichtung und diese Reue muss ja irgendwoher kommen. Daher ist etwas seltsam, wie Cromwell hier dargestellt wird. Das Ableben wird auch nicht bereut sondern mit keiner weiteren Silbe erwähnt. Auch ist seine Erhebung in den Adelsstand kein Thema. Cromwells Zenit wird nicht gezeigt, dafür jedoch sein Fall weitaus schneller angedeutet. Seine Verhaftung fand jedoch nicht in einer Nacht und Nebelaktion statt. Die Hinrichtung bei „Die Tudors“ erfolgte durch einen Betrunkenen, hier durch einen unerfahrenen 16jährigen. Das Abschlachten erfolgt nicht ganz so drastisch aber ähnlich unerfreulich.
> Das Deutsch der Hofdamen von Anna von Kleve ist auch im Original einwandfrei.
> Heinrichs Beinverletzung wird lediglich ab und an gezeigt. Diese scheint aber nicht von einem Turnier zu stammen, sondern von einem Reitunfall.
> In „Die Tudors“ wurde nicht weiter erwähnt, dass Cranmer beim Fall Howards maßgebend beteiligt war. So war es jedoch. Hier wird allerdings gezeigt, dass er erhebliche Skrupel hat. Doch ist es seltsam, dass die Seymour Brüder, die bestimmt auch ein Interesse daran hatten, mit Cranmer zusammengewirkt haben sollten. Schließlich war deren Schwester Katholikin und wollte nichts mit den Reformen zu tun haben. Die Verruchtheit geht hier eindeutig von Catherine aus und nicht von Culpeper, der aber nur zu gerne darauf einsteigt, aber anders als in „Die Tudors“ zurückhaltender wirkt. Das dürfte allerdings nicht sein, da der dort gezeigte Vorfall überliefert wurde. Culpeper war also kein Kind von Traurigkeit.

Der Film bringt minutiös in geraffter Form das Leben Heinrich VIII. Auch wenn viele Veränderungen erneut dramaturgisch geschuldet und damit historisch einfach falsch sind, ist die Miniserie ausgezeichnet gespielt und opulent ausgestattet. Sie zeigt trotz der Kürze der Zeit von 3 Stunden einige korrekt dargestellten Informationen, die in anderen Versionen unter den Tisch gefallen sind. Insbesondere ist der glaubwürdige Alterungsprozess besser dargestellt als z. B. in „Die Tudors“. Dafür fällt auch vieles aus Zeitgründen weg oder ist wiederum falsch, was in anderen Versionen korrekter dargestellt wurde. So sind die gesamten außenpolitischen Verbindungen wie auch Kriegshandlungen gegen Frankreich herausgefallen. Außerdem ist der zunehmend geistige Abbau und das Problem mit dem Bein etwas in den Hintergrund geraten. Viele Charaktere werden ebenfalls etwas unzureichend charakterisiert, einige fehlen ganz, was aber ebenfalls der Kürze der Zeit geschuldet ist.

Dafür wird Heinrich als Mensch gezeigt, der sich nur nach Liebe sehnt, aber immer wieder enttäuscht wird, was nicht (immer nur) an den anderen liegt, wie er es so gerne darstellt.
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am 29. März 2015
Zwar ist das Bild oftmals eher "alt", das trübt den Spaß am Film aber meines Erachtens nicht.
Die Hinrichtungen sind zwar dargestellt, aber bist auf den Tod von Cramner (ich bin mir nicht zu 100% sicher, ob es dieser war) sind alle absolut nicht brutal dargestellt.
Die erste DVD würde ich persönlich auch als FSK12 einschätzen, die zweite DVD sehe ich jedoch eher Richtung FSK16.
Alles in allem im Grunde 2 Filme, die auch ohne den jeweils anderen unterhaltsam und empfehlenswert sind.
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am 21. Dezember 2014
Ich bin richtig geflasht von dem Film. Henry VIII auch mal gefühlvoll gezeigt. Die schauspielerischen Fähigkeiten des Hauptdarstellers haben mich so sehr überzeugt, dass ich mir noch andere Filme mit ihm kaufen werde. Das ist wirklich einer der besten Filme, die ich je gesehen habe.
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am 8. Dezember 2010
Habe mir gestern den ganzen Zweiteiler angesehen. Ich war beindruckt. Sowohl Heinrich als auch Anne Boleyn einmal ganz anders betrachtet. Eigentlich kann ich
Helena Bonham-Carter nicht ausstehen ( das sind wahrscheinlich die Harry-Potter Filme schuld) aber hier war sie großartig. Sie als Frau zu sehen, die eigentlich keine andere Wahl hatte und nur das Beste aus der Situation machen wollte, war toll. Auch Heinrich, man kann ihn einfach nicht als das Monster sehen. Irgendwie erweckt er sogar Mitleid, denn er ist nie lang glücklich. Ich fand Ray Winstone mit den roten Haaren und der kräftigen Statur einfach ideal besetzt. Auch die Hintergründe, der Bruch mit der katholischen Kirche, die vielen "Verräter", alles sehr verständlich umgesetzt.Dieser Film ist wirklich sehr interessant, spannend und unterhaltsam. Die Anschaffung lohnt sich.
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am 18. Juli 2011
Nach den vielen guten Bewertungen hatte ich den Film gekauft (obwohl er nicht gerade günstig zu haben ist). Mich interessiert die Historie sehr und es gibt ja nicht viele gute historische Filme. Leider muss ich sagen,Henry VIII. ist kein guter Film. Neben den vielen Fehlern (Robert Aske wird z. B. als ehemaliger Waffengefährte Heinrichs dargestellt, Thomas Howard -Herzog von Norfolk- im Zusammenhang mit der Affäre Catherine Howards verhaftet, Heinrich schlägt Jane Seymor, worauf die Geburt des Sohnes beginnt? usw. usw.)sind die Rollen teilweise schlecht besetzt. Helena Bonham Carter ist zwar eine gute Schauspielerin, aber in der Rolle der Anne Boleyn fehlbesetzt. Der Hauptdarsteller ist für die späteren Jahre zwar körperlich geeignet, jedoch schafft er es nicht, die Widersprüchlichkeiten des Charakters überzeugend zu spielen. Einige wichtige Personen im Leben des Königs (Thomas More, Bischof Fischer, Der Herzog von Suffolk u. a.)fehlen gänzlich. Der Film wird Henry VIII. nicht gerecht, die einseitige Darstellung eines seinen Lüsten und Launen erlegenen Monarchen ist unglaubwürdig. Ich empfehle doch lieber "Die Tudors" zu sehen, auch hier gibt es zwar einige historische Fehler - aber der größte Teil ist historisch korrekt dargestellt, man bekommt viele Informationen und die Schauspieler sind sehr gut in ihren Rollen. Zu empfehlen ist auch die Biografie über das Leben Heinrich VIII. von Margaret George "Ich, Heinrich VIII".
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am 10. November 2013
Ein Klassiker der englischen Historie.Diese Geschichte gehört nicht nur erzählt , sondern zurecht verfilmt. Die Intrigen und Ränke sowohl aus Staatsräson , wie "politischer" oder "religiöser Notwendigkeit" die diese unglückseelige Zeit prägten wurden aus meiner Sicht schonungslos und deutlich dargestellt.Gut so ! Für mich eine deurtliche Ermahnung gegen Vorurteile jeglicher Art.
Gute Aussenaufnahmemn, glaubwürdige Kulissen und natürliche eine gute Besetzung der Rollen zeichnen diese englische Produktion aus dem Jahr 2003 aus. Natürlich lebt der Film in besonderer Art durch die hochqualifizierten Schauspieler die hier gecastet wurden um das Drama und Dilemma eines Henry VIII glaubwürdig zu Verkörpern.
Für Liebhaber der englischen Geschichte ein must See !
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