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5.0 von 5 Sternen Netter, positiver Film
Ein sehr menschlicher und guter Film! Die Beschreibung ist nicht ganz treffend. Es geht um erlittenen Verlust und was der Krieg mit Menschen macht. Ich habe die menschliche Seite gesehen. Krieg löscht das Menschliche nicht aus. Krieg als extreme Situation kann auch den Menschen in uns hervorrufen mit all seinem Guten.

Der Film spielt nicht direkt im Krieg,...
Vor 2 Monaten von Typewriter veröffentlicht

versus
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema, schlechte Umsetzung
Was einem zuerst sehr positiv bei diesem Film auffällt, ist sicherlich die sehr gute Besetzung dieser DVD-Premiere, denn mit John Malkovich, Vera Farmiga, Daniel Brühl, Thomas Kretschmann usw. geben sich hier einige sehr bekannte Darsteller die Ehre, was dieses Werk allerdings nicht davor bewahrt, das eine sehr interessante Thematik leider nicht sehr gut...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2010 von Marc Jozefiak


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessantes Thema, schlechte Umsetzung, 15. Dezember 2010
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lager - Wir gingen durch die Hölle (DVD)
Was einem zuerst sehr positiv bei diesem Film auffällt, ist sicherlich die sehr gute Besetzung dieser DVD-Premiere, denn mit John Malkovich, Vera Farmiga, Daniel Brühl, Thomas Kretschmann usw. geben sich hier einige sehr bekannte Darsteller die Ehre, was dieses Werk allerdings nicht davor bewahrt, das eine sehr interessante Thematik leider nicht sehr gut umgesetzt wurde. Denn das, was sich in der Inhaltsangabe noch äusserst interessant und auch spannend anhört, entpuppt sich letztendlich leider lediglich als ein durchschnittliches Szenario, dem es in erster Linie an emotionaler Tiefe fehlt. Das liegt meiner Meinung nach in erster Linie an den zwar namenhaften, aber nicht wirklich überzeugenden Darstellern, denen die Identifizierung mit den von ihnen gespielten Charakteren fehlt. Lediglich John Malkovich tanzt hier einigermaßen positiv aus der Reihe und verleiht seiner Figur wenigstens einige Konturen, wohingegen eigentlich alle anderen Figuren viel zu blass gezeichnet wurden. Daraus ergibt sich dann für den Zuschauer fast zwangsläufig das Problem, das man aufgrund der eher oberflächlichen Charakterzeichnungen kaum eine Beziehung zu den Personen aufbauen kann.

Daran krankt "Das Lager" leider ganzzeitig, hinzu kommt auch noch ganz erschwerend die Tatsache, das auch das Lager an sich einen eher künstlichen Eindruck hinterlässt, denn man spürt und sieht in jeder einzelnen Einstellung, das es sich nur um eine Kulisse handelt, was der Geschichte nicht unbedingt eine authentische Note verleiht. Diese aber sollte bei einem Kriegsdrama schon vorhanden sein, damit der Betrachter einen möglichst glaubwürdigen Eindruck des ganzen Szenarios erhält und sich in die gegebene Situation hineindenken kann. Traurigerweise ist es eben dieser Eindruck, der hier fast die gesamte Laufzeit über fehlt, was dem Film doch sehr viel an Stärke nimmt, die allein schon durch die äusserst interessante Grundthematik prinzipiell vorhanden ist, jedoch sinnlos verschenkt wurde, was nicht logisch nachzuvollziehen ist.

So ist es dann auch schon fast zwangsweise so, das die Geschichte zu keiner Zeit die Intensität und Überzeugungskraft erlangt, die ihr aufgrund der sehr guten Thematik beiwohnen müsste. Vielmehr entpuppt sich das in der Inhaltsangabe angekündigte perfide Spiel um Liebe und Verrat eher als ziemlich laues Lüftchen, da diese Themen nur ansatzweise angekratzt werden und eigentlich nie richtig herausgearbeitet werden. Regisseur Tom Roberts hätte gerade diesen Dingen viel mehr Aufmerksamkeit widmen müssen, denn eine viel intensivere und tiefere Beleuchtung dieser hauptbestandteile hätte dem Film insgesamt sicherlich nicht geschadet. So allerdings krankt "Das Lager" an seiner mittelmäßigen Umsetzung und siedelt sich irgendwo in der breiten Masse irgendwelcher belanglos instenierten Kriegsdramen an. Mit etwas mehr Hingabe und Liebe zum Detail, vor allem aber mit besser agierenden Darsteller wäre hier eine Menge mehr möglich gewesen, als man in vorliegendem Werk zu sehen bekommt.

Selbst ein routiniert agierender John Malkovich, der allerdings auch schon bessere Tage hatte kann den äusserst mittelmäßigen Eindruck nicht aufwerten, zu dem man hier letztendlich gelangt. Ich persönlich finde das sehr schade, denn hatte ich mir von diesem Film ein doch weitaus besseres und vor allem intensiveres Filerlebnis erwartet, doch leider kann "Das Lager" die in ihn gesetzten Erwartungen nur geringfügig erfüllen, so das man im Endeffekt von einem eher enttäuschenden Gesamtpaket sprechen muss.

Fazit.

Was wäre hier für ein toller Film möglich gewesen, wenn man sich etwas mehr auf die eigentliche Thematik der Geschichte konzentriert hätte. Doch ein recht namenhafter Cast (der nicht überzeugen konnte) und ein eher zaghaftes ankratzen der eigentlichen Themeninhalte reicht leider nicht aus, um ein wirklich gänzlich überzeugendes Kriegsdrama zu präsentieren. Einmal anschauen kann man sich dieses Werk aber trotzdem, nur wird es sicher keinen allzu nachhaltigen Eindruck beim Zuschauer hinterlassen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Ich stehe auf meiner Seite!", 26. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Lager - Wir gingen durch die Hölle (DVD)
Max(Thomas Kretschmann) macht seinem Mitgefangenen Klaus(Daniel Brühl) deutlich klar, wie seine Position ist. Wie gefährlich das ist, muss Max kurze Zeit später feststellen. Da liegt sein Leben in Klaus' Händen.

Winter 1946, in der Nähe von Leningrad. Der Krieg ist zu Ende und ein Durchgangslager der Roten Armee für Frauen steht leer. Da werden 51 männliche, deutsche Kriegsgefangene eingeliefert. Die Frauen um die Lagerkommandantin sollen sie bewachen. Das führt sofort zu Spannungen. Während ein Teil der Frauen die Deutschen hasst und gnadenlos gegen sie vorgeht, ist die Lagerärztin Natalia(Vera Farmiga) deutlich menschlicher eingestellt. Sie kümmert sich zudem um ihren Mann, den Soldaten Andrei(Yevgeni Mironov), der nach einer Verwundung geistig komplett verwirrt ist.

Kurze Zeit später erscheint Oberst Pavlov(John Malkovich). Er teilt den Frauen mit, dass unter den Gefangenen mehrere Kriegsverbrecher der SS seien. Diese müssten ermittelt und ihrer Bestrafung zugeführt werden. Natalia soll ihm helfen, die Verbrecher zu finden. Sie soll das Vertrauen der Männer gewinnen und Informationen an Pavlov weitergeben. Doch Natalia wehrt sich dagegen. Es dauert nicht lange, bis der skrupellose Pavlov die ersten Männer hängen lässt. Währenddessen versucht Natalia Normalität ins Lagerleben zu bringen. Sie sucht Arbeit für die Männer und versucht sogar, mit der Hilfe des Juden Jakov, ein Gefangenorchester zusammen zu stellen. Das sie sich während dieser Zeit in Max verliebt, verbessert ihre Situation gegenüber Pavlov nicht...

Tom Roberts -Das Lager- soll nach einer wahren Begebenheit gedreht worden sein. Der Film ist bemüht, aber der Funke der Handlung springt auf den Zuschauer nicht über. Die Story beginnt ordentlich, fällt dann aber in einen hölzern, plumpen Trott, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Was am Anfang nachvollziehbar und bewegend wirkt, verkommt am Ende ein wenig zur Posse. Vor allem die Liebesgeschichten im Lager sind komplett unrealistisch und wenig nachvollziehbar. Dabei wäre in der Geschichte reichlich Potential vorhanden gewesen.

Die Besetzung von -Das Lager- lässt manchen Regiseur mit der Zunge schnalzen. Aber Vera Farmiga und Thomas Kretschmann schaffen es da noch am ehesten, ihre Rollen mit Leben zu füllen. Akteuren wie Daniel Brühl, John Malkovich oder Thekla Reuten darf man jedoch zu Gute halten, dass ihre Charaktere fast zweidimensional flach aus dem Drehbuch kommen. Daraus können auch Topmimen keine oscarreife Vorstellung machen.

-Das Lager- entstammt einer guten Idee, wurde mit exzellenten Darstellern jedoch mangelhaft umgesetzt. So bleibt nicht mehr übrig, als ein Film, den man sich ansehen kann, aber nicht unbedingt muss. Schade, dass bei dieser Konstellation von Geschichte und Darstellern nicht mehr dabei herausgekommen ist.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entäuschend - In diesem Lager geht keiner durch die Hölle, 27. Februar 2011
Ich beurteile bei Blu-rays immer nur Bild und Ton, da inhaltlich schon alles in anderen Rezensionen steht. Ich werde mich jetzt auch mal zur Handlung äußern.

Bild/Ton:

- ist top- nichts zu meckern
- Kein Rauschen in dunklen Szenen und davon gibt es eine Menge
- Tonspur ist in Englisch und Deutsch DTS-HD MA 7.1.(endlich mal wieder auf einer Blu-ray)

Inhalt:

Dieser Film erzählt das Leben innerhalb eines sowjetischen Kriegsgefangenenlagers, das von weiblischen Genossinnen geleitet und bewacht wird. Es ist kein freies, von allen Seiten überschaubares, großflächiges, komplett mit Stacheldraht umzäuntes, aller 100m steht ein Wachturm Kriegsgefangenenlager. Es ist eher ein inmitten von einer Art alten zerbombten Fabrikgelände angelgetes Lager von dem 3 Seiten von alten Gebäudemauern begrenzt werden, eine Seite ist mit Stacheldrahtzaun verkleidet, ist aber auch das Tor.

Unter den Gefangenen sollen auch Kriegsverbrecher sein, die wohl in einer nahen Mine damals sowjetische Gefangene, auch Zivilisten, umgebracht haben.
Man hofft nun, dass der Film an Fahrt aufnimmt. Das vielleicht Hintergrundgeschichten zu den Gefangenen recherchiert werden oder die betroffenen Deutschen alles versuchen, um ihre Identität zu wahren, irgend etwas... aber nein. Es gibt nicht einmal Schikanieren der Gefangenen durch die Genossinnen, die ihre Männer/Familie im Krieg u.a. durch diese Soldaten verloren haben.

Zentrale Rolle spielt eine russische Ärztin, die um das Wohl der Gefangenen bemüht ist: gerechte Haltung, Medikamente usw. Sie soll später die Gefangenen bespitzeln, um eben die dt. Kriegsverbrecher zu entlarven.

Natürlich treten Probleme im weiteren Verlauf auf. Immerhin sind da deutsche Soldaten und russischen Genossinnen... ich denke da an 9 Monate und die ARD-Soap "Verbotene Liebe".

Ach ja ein Wort noch zu John Malkovich. Er ist perfekt für die Rolle des russischen Oberst. Wenigstens bei ihm spürt man die Verachtung ggü den Deutschen. Aber er bleibt immer nur wenige Minuten im Lager. Es ist bei ihm ein Kommen und Gehen. Schade...

Für mich ist der Film enttäuschend, langweilig und die Handlung bzw. Szenen wirken wie aus einem Zufallsgenerator aneinander gereiht. Es fehlt etwas. Es kommt nie Spannung auf, man ist nie betroffen oder schüttelt mit dem Kopf. Doch einmal habe ich mit dem Kopf geschüttelt, als die Lagerkommandantin das Tor für die Gefangenen öffnete, damit diese sich mit ortsansässigen Frauen begnügen dürfen, die sie zuvor auf einem Tanzabend kennengelernt haben. Ja richtig gelesen: Tanzabend mit deutschen Gefangenen und russ. Witwen. Einzige Bedingung, dass die Deutschen zum Morgen wieder da sind... HÄÄÄÄ?!

Definitiv lohnt es sich eher den Film "nur" auszuleihen. In diesem Lager geht keiner durch die Hölle.

Achja es gibt ein Wendecover und die Extras sind nur Trailer!!!Eben alles halbfertig.

Ich gebe 2 Sterne aufgrund der guten Ton-und Bildqualität. Die gehört eben zu einer Bewertung mit dazu. Dies ist eben meine subjektive Meinung zu dem Film.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach 3 Minuten Film flirtet der erste deutsche Soldat mit einer sowjetischen Soldatin..., 4. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film schafft es nicht, die wahren Umstände und Greuel in sowjetischen Kriegsgefangenenlagern darzustellen. Bereits nach 3 Minuten Film flirtet der erste deutsche Soldat mit einer sowjetischen Lagerwärterin.

Der Film ist gänzlich unglaubwürdig, was hauptsächlich durch die übertriebene Romantik verursacht wird.

Nur am Rande werden selten Hinweise auf die hohe Sterblichkeitsrate in den damaligen sowjetischen Lagern gegeben. Dieser Film hat den Untertitel "Wir gingen durch die Hölle" nicht verdient.

Wenn man über den fehlenden Realitätsgehalt hinwegsehen könnte:
Die schauspielerische Leistung der Schauspieler und die Umsetzung des Films ist milde ausgedrückt: schlecht!

Das Ende des Films: Er hat keins! In vielen Filmen gibt es das berüchtigte "Offene Ende", noch nicht einmal hierzu haben es die Drehbuchautoren geschafft...

SCHADE !!!!!!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ganz schwach !!!, 2. September 2011
Natürlich habe auch ich vorher einige Rezensionen gelesen, aber da alles subjektiv ist und die Namen der Schauspieler vielversprechend sind, habe ich die Blu-Ray trotzdem gekauft. Aber das war definitiv ein Reinfall. Die Leistungen der Schauspieler sind gelinde gesagt uninspiriert. Die Handlung ist nicht nur langweilig sondern auch total unglaubwürdig und dies von der ersten bis zur letzten Minute. Dies führt dann dazu, dass selbst die wenigen Szenen, in denen es vielleicht wirklich die Hölle sein könnte (z.B. als das Küchenmädchen sich vor den angetretenen Gefangenen entblößen muss, oder zwei SS-Soldaten "enttarnt" werden), so unecht rüberkommen, dass man beim besten Willen nicht mitfiebern kann. Fazit: Nicht kaufen !
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hölle!? Fragt sich nur für wen?, 12. April 2011
Von 
Heiko Rendas "rennpaula" (Güstrow, Mecklenburg Vorpommern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe in meinem Leben noch nie so einen Unsinn gesehen!!! Das ist kein Lager. Das ist ein Puff im Schnee. OH das tut so weh. Lieber zehn Stunden die Schlümpfe ansehen. Da gibt es mehr Handlung. Der Einzige der hier durch die Hölle geht ist der Zuschauer! Da tröstet auch das schöne Bild nicht über diesen Schwachsinn hinweg.
Finger weg! Es sei denn "Mann" steht auf Softpornos.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Starbesetzung ist nicht alles!, 23. November 2010
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Lager - Wir gingen durch die Hölle (DVD)
Tom Roberts trat bisher fast ausschließlich als Seriendarsteller in Erscheinung, und liefert mit der britisch-russischen Co-Produktion "Das Lager - Wir gingen durch die Hölle" ein Regiedebüt mit Starbesetzung ab. Doch genügt eine gute Besetzung, einen guten Film zu drehen?
Im Winter 1946 ist der Zweite Weltkrieg zu Ende. Jedoch nicht für tausende Gefangene deutsche Soldaten in Russland. Da die Lager überfüllt sind, kommen Max und Klaus mit ihren Kameraden in ein kleines, von Frauen geführtes Lager. Das Leben dort ist hart. Es herrschen Hunger, Kälte und die oft brutalen Wärterinnen. Lediglich die Lager-Ärztin Natalia sieht die Gefangenen als Menschen, und es beginnt eine kleine angehende Romanze zwischen ihr und Max. Als Oberts Pavlov anordnet herauszufinden ob SS-Leute unter den Gefangenen sind, spitzt sich die Situation jedoch für alle zu.
Was interessant anfängt, bleibt es leider auch nicht allzu lange. Die Vorstellung eines russischen Gefangenenlagers sieht für mich anders aus. Hier wird zuviel auf Zwischenmenschlichkeit gesetzt, und das total hirnrissige Ende, welches den Film völlig ad absurdum führt! Ein Tanz, der von einem Juden inszeniert wird, mit deutschen Soldaten als Tanzpartner für russische Frauen, in Anwesenheit russischer Soldaten? Dazu noch ein "romantischer Abend" mit Betthupferl für die Deutschen? Das geht eindeutig in eine Richtung, die mit dem Thema des Films in meinen Augen nichts zu tun hat. Da ändern auch Darsteller mit großen Namen wie John Malkovich, Thomas Kretschmann, Vara Farmiga und Daniel Brühl nichts. Im Gegenteil, die meißte Zeit hat man das Gefühl, dass diese eher gelangweilt sind, und ihre Rolle einfach nur herrunterleiern. Das was es hätte sein können, ist es somit beileibe nicht. Zwar ist das Ganze solide inszeniert, und überzeugt auch von der Ausstattung her, aber das ist nun mal leider nicht alles. Hier fehlt die Härte und Intensität, die man bei Filmen dieser Thematik, und vor allem solche einem Titel, erwartet.
Neben einem Wendecover ohne FSK, bietet die DVD an Extras lediglich einige Trailer zu anderen Filmen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen dilletantisch und langweilig, 20. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Lager - Wir gingen durch die Hölle (DVD)
meine erwartungen an den film waren relativ hoch,was ich dann aber gesehen habe, war weniger als mittelmäßig.die story war weder spannend noch realistisch dargestellt, der film schien keine klare konzeption zu haben, wollte er das lagerleben darstellen, dann war es nur in ansätzen gelungen, die personendarstellungen waren emotional nach meiner meinung zu klischeehaft.kein einziger deutscher schauspieler prägte sich als handelnde person ein. ich war froh,als der film zu ende war !!!!!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Lager - Wir gingen durch die Hölle, 29. August 2012
Dieser Film ist auf jedenfall seltsam.
Es geht um kommunistische Frauen, die Kriegsgefangene bewachen.
Das Ganze spielt kurz nach dem 2ten Weltkrieg.
Also schauspielerisch kann man hier nix Schlechtes sagen
und optisch ist auch alles super umgesetzt.
Aber inhaltlich ist die Geschichte völlig uninteressant.
Eine bedeutsame Moral von der Geschichte erschliesst sich auch nicht.

Ein Film, den man meiner Meinung nach nicht gesehen haben muss.
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5.0 von 5 Sternen Netter, positiver Film, 21. April 2014
Ein sehr menschlicher und guter Film! Die Beschreibung ist nicht ganz treffend. Es geht um erlittenen Verlust und was der Krieg mit Menschen macht. Ich habe die menschliche Seite gesehen. Krieg löscht das Menschliche nicht aus. Krieg als extreme Situation kann auch den Menschen in uns hervorrufen mit all seinem Guten.

Der Film spielt nicht direkt im Krieg, eher am Ende des Krieges oder danach. Durch diesen letzten Krieg, den wir erlebt haben (oder unsere Eltern und Großeltern) hatten bis jetzt nicht viele Menschen "Lust auf einen ernauten Krieg". Ich hoffe, das bleibt eine Weile so, sehe aber das Momentum schon wieder fliehen.

Für mich ist das ein Film über Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit und Solidarität. Ich fand ihn romantisch, trotz seiner stellenweisen Tragik.
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Das Lager - Wir gingen durch die Hölle
Das Lager - Wir gingen durch die Hölle von Tom Roberts (DVD - 2010)
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