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4.0 von 5 Sternen Abschiedsalbum..., 7. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Neon Nights: 30 Years of Heaven & Hell - Live in Europe (Audio CD)
Die dritte CD von Heaven And Hell ist ein Abschiedsalbum, ein Abschiedsalbum der besonderen Art. Hier endet die kurze Geschichte des Black-Sabbath-Ablegers *Heaven And Hell*, der 2006 von Ronnie James Dio, Tony Iommi und Geezer Butler gegründeten Band. Und es handelt sich wohl um das letzte aufgezeichnete Live-Dokument mit Sangeslegende Ronnie James Dio, der am 16. Mai 2010 seinem Magen-Krebs-Leiden erlag.

*Neon Nights* wurde 2009 auf dem Wacken Open Air mitgeschnitten. Die Band zeigte sich perfekt aufeinander eingestellt und eingespielt. Der Sound kommt glasklar und betonhart durch die Lautsprecher. Die Eröffnung des Konzertes war mit *Mob Rules* und *Children Of The Sea* schon gleichmal höchster Klassikerstoff. Besser kann man ein Konzert nicht eröffnen. Mit *I* folgt im Anschluß eine etwas neuere Nummer vom 1992er Dehumanizer-Album, von dessen Album auch das knallharte *Time Machine* stammt.

Besonders gespannt war ich allerdings auf die Umsetzung der obligatorischen drei neuen Nummer der aktuellen Studioscheibe *The Devil You Know*. Würden die Songs in ein Set aus Klassikern passen? Ja, sie passten. Es wirkt nahezu alles wie aus einem Guß, und es ist kaum vorstellbar das zwischen Songs wie *Die Young* und *Fear* fast 30 Jahre liegen. Iommi und Butler riffen was das Zeug hält, Appice gibt ihnen das nötige Fundament und Dio versucht wie früher den Vokalakrobaten zu geben. Allerdings merkt man ihm das Alter am ehestem an. Sein Instrument ist nunmal die Stimme, bei der sich der natürliche Alterungsprozess am ehesten zeigt und er in den ruhigeren Passagen von *Bible In Black*, *Die Young* und auch *Heaven And Hell* nicht an stimmliche Leistung früherer Tage anschließen kann (kein Vorwurf!).

Meine Kritik an der CD zielt allerdings nicht auf das dezenten Altern von in Ehren ergrauten Hard-Rock und Heavy-Metal-Legenden ab, sondern bezieht sich eher auf das zusammenschneiden der Scheibe. Die CD enthält keine einzige längere Ansage von RJD, nach jeden artigen *Danke* folgt sofort das nächste Riff, und das ist nun wirklich nicht Dios Art, der in seinen Ansagen immer mit feinsinnigen Humor zu glänzen wußte. Schade drum.

Aber nichts desto trotz, ich habe mich bewußt für den Kauf der CD entschieden, auch wenn die DVD über einen Track mehr verfügt und vielleicht auch als Gesamtpaket ausführlicher ist, aber ich halte Musik immer noch für eine rein akustische Sache, die man ohne zusätzliche Bilder geniessen sollte.

FAZIT: einer von Ronnie's letzten Auftritten als Bandplayer mit seinen alten Black-Sabbath-Spießgesellen...
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