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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast perfekte DSLR...absolut auf Höhe der Zeit
Die K5 besitze ich seit November 2010. Sie mach irrsinig viel Spaß und ich würde sie jederzeit wieder kaufen, stünde ich erneut vor der Wahl. Die K7 habe ich seinerzeit übersprungen, weil sie zu nah an meiner alten Kamera war.

Zuerst hatte ich allerdings wie schon sooft gelesen diese Sensorverschmutzung, welche zwischen Filter und Sensor...
Veröffentlicht am 2. Juni 2011 von marccoular

versus
51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Update: Gute Kamera, mit einigen, wenigen Schwächen
Ich nutze die Pentax K5 als Berufsfotograf und möchte mich über technische Details nicht auslassen, da diese genügend von anderen erwähnt wurden. Als Fotograf habe ich mir eine kompakte, aber profesionellere Kamera gewünscht, die ab vom "Mainstream" ist. Stets nach dem Motto: "Andere Mütter haben auch schöne Töchter..."
Nach...
Veröffentlicht am 18. September 2012 von Baris Cihan Photography


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91 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast perfekte DSLR...absolut auf Höhe der Zeit, 2. Juni 2011
Die K5 besitze ich seit November 2010. Sie mach irrsinig viel Spaß und ich würde sie jederzeit wieder kaufen, stünde ich erneut vor der Wahl. Die K7 habe ich seinerzeit übersprungen, weil sie zu nah an meiner alten Kamera war.

Zuerst hatte ich allerdings wie schon sooft gelesen diese Sensorverschmutzung, welche zwischen Filter und Sensor war. Somit konnte eine Nassreinigung heier keine Abhilfe schaffen. Hinzu kam, dass die Flecken erst einige Wochen nach dem Kauf sichtbar wurden. Das macht es natürlich für die Qualitätskontrolle bei Pentax schwer diesen Mangel zu erkennen.
Als dann aus feinen Fleckchen zwei große wurden, habe ich die Kamera direkt bei Pentax getauscht. Alles ging Problemlos. Pentax hat das Problem offen zugegeben.

Das Thema ist jetzt definitiv vom Tisch, denn Pentax hat das Problem in der Fertigung erkannt und beseitigt. Also kann man die Kamera diesbezüglich bedenkenlos kaufen, sofern es sich um ein Exemplar neueren Produktionsdatums handelt. Davon gehe ich aber hier bei Amazon aus.

So nun aber zur Kamera selbst.

Das wichtigste dürfte zunächst die Bildqualität sein.
Hier muss man einfach sagen, dass die K5 im Moment neben der D7000 die Referenz bei den APS-C DSLRs ist.
Ein Dynamikumfang von 14 Blendenstufen in der Basis-ISO 80 wird zum Teil von einigen KB DSLRs nicht erreicht. Diesen Dymanikumfang merkt man zunächst mal bei Landschaftsaufnahmen, bei denen der Himmel nicht ausfrisst und/oder der Vordergrund zu dunkel ist.
Ferner kann man eine RAW Aufnahme im Konverter problemlos um 3-4 Blenden nach oben ziehen, ohne dass sich störendes Rauschen dazugesellt.

Das Rauschen ist bis IS0 800 nahezu unsichtbar, bis IS06400 zwar vorhanden, aber kaum störend(mein subjektiver Eindruck). Über ISO 6400 lassen sich jedoch abhängig von der Lichtsituation dennoch scharfe Bilder ohne störendes Rauschen schießen. Hier sei angemerkt, dass das Rauschen der K5 sehr gleichmäßiges Luminanzrauschen ist. Ein Chromarauschen kennt die K5 kaum. Das Luminanzrauschen lässt sich eindrucksvoll mit LR3 beseitigen, ohne dass ein nennenswerter Texturverlust auftritt.

Zur Schärfe sein lediglich so viel gesagt, dass die Auflösung (MTF) auf dem Niveau der Konkurrenz liegt. Voraussetzung ist natürlich, dass das Objektiv eine passende Qualität aufweist. Mit den DA Limiteds z.B. ist die K5 eine Traumkombination.

Der Autofokus der K5 ist im Vergleich zu den Vorgängern deutlich schneller geworden. Er packt entschiedener zu und trifft auf den Punkt ohne das bis dato bekannte und typische Nachregeln. Auch bei Lichtverhältnissen, bei denen man kaum was im Sucher sieht (LW<2) trifft der AF sicher. Ich konnte bei Hochzeiten oder anderen Kunstlichtsituationen keine Real Life Probleme feststellen.
Was die Geschwindigkeit beim kontinuierlichen AF betrifft, sprich eine Verfolgung des Motivs, so ist auch hier ein deutlicher Schritt nach vorne getan worden. Obgleich die Performance einer D700 mit dem Nikkor 70-200 VRII von der K5 und einem Sigma 70-200 HSM natürlich nicht erreicht wird. Allerdings ist das auch eine andere Preiskategorie.
Rennende Hunde oder Sport ist mit der K5 dennoch problemlos möglich.
Es gibt dennoch Kritikpunkte am AF. Es sind lediglich elf AF Sensoren, davon neun Kreuzsensoren vorhanden. Gut das ist nicht so dramatisch, dennoch wünschte man sich mittlerweile ein paar Sensoren mehr.
Ferner ist die Größe der Messfelder recht groß, größer als bei der Konkurrenz.

Haptik, Bedienung und Verarbeitungsqualität ist wiederum eine große Stärke der K5. Die Kamera liegt traumhaft in der Hand, quasi wie angegossen. Wenn man mal die Möglichkeit hatte die Konkurrenz gleichzeitig in der Hand zu halten, wird man wissen was ich meine. Der Griff ist einfach sehr gut geformt und schmiegt sich perfekt an. Alle Knöpfe sind logisch angeordnet und leicht zu erreichen. Mit den zwei Einstellrädern ist das Konzept ähnlich wie bei Nikon. Man muss nicht den Finder vom Auslöser nehmen, wenn man das vordere Einstellrad bedienen möchte.
Das Menü ist aufgeräumt und logisch gegliedert. Möglicherweise kommt es mir aber auch nur so vor als jahrelanger Pentax User.
Die Größe der Kamera ist verblüffend. Sie ist im Vergleich zur Konkurrenz geradezu winzig und schindet so vielleicht nicht so viel Eindruck wie einer andere DSLR. Aber das brauche ich auch nicht. Ich setze gerne das DA 40 Ltd. auf mit gerademal 15mm!! Tiefe und ziehe los. Die Kamera passt so in manch eine Jackentasche und ist immer dabei.
Für manch einen ist die Kamera schon fast zu klein, denn der kleine Finder kann schon mal in der Luft hängen. Wen das stört, der sollte sich einen Batteriegriff besorgen. Damit hat man definitiv besseren Halt, besonders wenn man ein Teleobjektiv dranschraubt.
Einziger Kritikpunkt bei der Bedienung ist die Doppelbelegung der OK Taste sowie der fehlende Schalter zum deaktivieren des Bildstabilisators.
Dass die K5, aus einer Magnesium - Aluminium Legierung, rundum komplett abgedichtet ist, versteht sich bei Pentax in dieser Preisklasse von selbst. Allerdings sollte man beachten, dass nur in Kombination mit einem abgedichteten Objektiv dieses Feature ausgenutzt werden kann. Tauchgänge sind aber mit der K5 nict zu empfehlen.

Die Shake Reduction( Bildstabilisator) ist besonders bei schwachem Licht sehr nützlich und sehr effektiv. Bei Statischen Motiven erzielt auch bei bis um 4 Blenden längeren Belichtungszeit als die allg. Faustformel. Eine lichtstarke f1.4 Optik, die ISO Performance und der Bildstabilisator macht zusammen eine Kombination, bei der es nicht mehr viele Motive gibt, die man nicht fotografieren kann.

In diversen Foren wird die K5 durchaus kontrovers diskutiert. Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele meinen, es kann nicht sein was nicht sein darf. Pentax hat mit der K5 eine Kamera hingestellt, wie man es von Pentax bis dato nicht unbedingt gewohnt war.
Auf zahlreichen renommierten Platformen wird in Tests mein Eindruck bestätigt.
Bei dpreview erhielt die K5 sogar den Gold Award, vor! der Konkurrenz.
Auch auf DXOMark belegt die K5 einen hervorragenden 6. Platz vor So manchem KB-Modell. Nur um einige Beispiel zu nennen.

Zur Videofunktion kann ich außer, dass sie Funktioniert nicht viel sagen. Die K5 ist für mich ein Fotoaparat und keine Videokamera.

Fazit. Die K5 ist neben der D7000 wohl im Moment die beste APS-C DSLR auf dem Markt. Es gibt dennoch Verbesserungspotential bei der Größe der AF-Felder z.B.
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Update: Gute Kamera, mit einigen, wenigen Schwächen, 18. September 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pentax K-5 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD Video) Kit inkl. DA 18-55mm WR Objektiv (Elektronik)
Ich nutze die Pentax K5 als Berufsfotograf und möchte mich über technische Details nicht auslassen, da diese genügend von anderen erwähnt wurden. Als Fotograf habe ich mir eine kompakte, aber profesionellere Kamera gewünscht, die ab vom "Mainstream" ist. Stets nach dem Motto: "Andere Mütter haben auch schöne Töchter..."
Nach nun ca. 15.000 Fotos mit der einen K5 und ca. 1500 mit dem Ersatzbody möchte ich für all diejenigen einen kurzen Bericht schreiben, die mit dem Kauf einer K5 liebäugeln.

Die K5 ist eine sehr robuste und alltagstaugliche D-SLR die ihresgleichen sucht. Kaum ein anderer Hersteller bietet so viel Leistung in dieser Preisklasse:

Magnesium Legierung, Stahlchassis, 77 Dichtungen zum Schutz gegen eindringendes Wasser und Staub (hat einen Thailand Regenurlaub unbeschadet überstanden), 100% Sucher, leiser Spiegelschlag, auch alte Objektive (Baujahr 1975+) nutzbar, um nur einige Merkmale zu nennen.

Bedienung:

Die Bedienung funktioniert nach sehr kurzer Eingewöhnung schnell und perfekt, ohne sich durch endlose Menüreihen "runter zu scrollen", wie bei einigen anderen Kameraherstellern. Für mich bzw. meine Hände ist sie von den Abmaßen leider ein bißchen zu klein, aber das wusste ich ja schon beim Kauf, so dass der optionale Batteriegriff Pflicht war. Dadurch liegt die K5 (für meine Bedürfnisse) natürlich besser in der Hand.

Einstellungen, wie Zeit, Blende, ISO sind bequem und schnell durch die beiden Drehrädchen zu verändern (ISO durch Druck auf die obere ISO Taste und dem Drehen des hinteren Rädchen). Diese lassen sich in Ihrer Funktion nach Belieben auch anders belegen. Weitere Einstellungen kann man durch Druck auf die Info Taste und dem darauffolgend sichtbaren Untermenü schnell verändern (RAW, JPG, SR, Weißabgleich, Auflösung uvm.)

Für alle die von einer Kompaktkamera ohne manuelle Einstellmöglichkeiten umsteigen wollen sei gesagt, dass die Bedienung einer semi-professionellen Kamera dennoch eine Eingewöhnung bzw. das Studium des umfassenden Handbuches erfordert. Die Funktionen der K5 sind schier unendlich und so manch Hersteller sollte sich eine Scheibe von Pentax abschneiden.

Ein Objektivwechsel geht schnell und erfordert wenig Kraftaufwand (wenn man zur richtigen Seite dreht :-) )
Ja, der Speicherkartenslot ist nicht wirklich sauber gelöst und manchmal hakt die SD Karte beim rausnehmen, aber man gewöhnt sich daran und jeder der darüber meckert, meckert auf hohem Niveau.

Fotoqualität:

Ich nutze meine beiden K5 mit folgenden Objektiven / Blitz und fast ausschließlich im RAW Modus, um diese später in PS zu bearbeiten.

SMC DA* 55mm F1.4
SMC DA 16-50mm F2.8
SMC DA 12-24mm F4.0
SMC D PFA 100mm F2.8
SMC DA 18-55 (Kit Objektiv kaum im Einsatz)

Af 540 FGZ (2x)

Die Bildqualität kann ich als gut bezeichnen. Farben werden im JPEG Modus sehr natürlich und mit wenig bis kaum sichtbaren (Farb-)Verfälschungen angezeigt. Im RAW Modus kann man ja fast alles nach Belieben verändern, so dass hier eine Aussage nicht möglich ist.
Der automatische Weißabgleich sitzt sowohl bei Tages- und Kunstlicht als auch in der Dämmerung perfekt. Bisher musste ich in diesem Bereich kaum Veränderungen in PS vornehmen. Aber auch an alle die nicht unbedingt mit Bildbearbeitungsprogrammen umgehen (wollen oder können)möchte ich sagen, dass die gemachten Fotos (mit Einschränkungen) sehr detaillreich werden. Fotografieren mit ISO 3200 stellt die Pentax K5 vor keinerlei Probleme. Ich jedenfalls sehe kein Rauschen, welches die Fotoqualität erheblich negativ beeinflussen bzw. verschlechtern sollte.
Ja, diverse Testlabore blablabla..Rauschen ab ISO 6400 blablabla...aber mal ehrlich, wer schaut ein Foto an und sucht einzelne Pixel nach irgendwelchem Rauschen ab? Ich fotografiere seit 15 Jahren und habe es noch NIE getan. Sitzt ein Foto? Passt alles? Ja!. Na dann ist das Foto gut. Punkt.
Der Autofocus sitzt bei genügend Licht schnell und zuverlässig, nimmt jedoch im Dunkeln ab. Da hilft das grüne AF-Hilfslicht oder der Infrarotsender des Bltzgerätes gut aus.

Warum aber mit Einschränkungen und nur 3 Sterne?
Nun, somit komme ich zu dem negativen Punkt der K5. Ich habe am Anfang an meiner Sehfähigkeit gezweifelt, habe Fotografenkollegen zu Rate gezogen, diverse Tests durchgeführt und durchführen lassen, die Kamera samt Objektivpark zur Feinjustierung abgegeben, Austauschgeräte erhalten......aber leider sitzt die Schärfe der K5 nicht optimal. Das heisst, dass ich 15-20% der Fotos (bei Blende 1.8-4.0 je nach Objektiv) nachträglich schärfen muss. Zu meinem Leidwesen sind es meistens die, die mir vom Bildaufbau am Besten gefallen :-)
Und es ist nicht nur bei einem Objektiv so oder nur bei einer K5 (ich habe ja 2 von den Schätzchen), sondern mit allen Objektiven die ich habe und mit beiden K5. Das sind nicht gerade "Billigmodelle" (außer das Kit Objektiv, wobei dieses ein sehr gutes Kit Objektiv ist).

Liegt es an der Kamera? Leider ja, dies wurde mir nach mehrmaligen Gesprächen mit dem Pentax-Serviceleiter und mit zwei Technikern von Foto März in Berlin und Hamburg bestätigt.

Bei einer K5 hat sich nach ca. 12000 Auslösungen der Spiegel sporadisch "festgehakt" und klappte nur nach einer längeren Wartezeit wieder von alleine runter. Ist schon blöd, wenn es mitten beim Shooting passiert und genau das ist mir passiert. Totalausfall!!! Nicht schön, aber ärgern bringt auch nicht viel.

Ich sehe schon die Geier mit den Worten lauern "das darf nicht sein, mir ist das noch nie passiert mit einer "Canikon", kann nicht, ist nicht, soll nicht, nie Pentax blablabla"... Ja, schon klar, träumt weiter! Ich habe noch eine Nikon D300, D300s und eine Fuji S5 Pro. Nun ja, auch die haben ihre Macken.

Macht das die K5 zu einer schlechten Kamera? Ja, das ist Ansichtssache, was die Schärfe betrifft bearbeite ich alle meine Fotos und ob ich nun in PS in 2 Schritten nachschärfe oder nicht, macht den Kohl auch nicht fett. Für viele ist das sicher ein KO-Kriterium. Ich finde die K5 eine fast gelungene Kamera, die aber definitv nicht für professionelle Einsätze geeignet ist. Ich hoffe, dass Pentax dieses kleine (mit der Schärfe und dem Autofocus) in den Griff bekommt.

Fazit:

Wer eine Kamera sucht, die (noch) nicht zu 100% perfekt ist, sich aber definitiv nicht hinter "größeren Boliden" verstecken muss, ein wenig Ahnung von Bildbearbeitungsprogrammen hat, darf hier getrost zugreifen. In einschlägigen Foren und Tests schneiden auch weitaus teurere Modelle nicht unbedingt besser oder "krankheitsresistenter" ab.

In diesem Sinne, allzeit gut Licht
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43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nach wie vor zufrieden, 10. Januar 2011
Von 
Bin im Dezember von der K10D auf die K5 umgestiegen und bislang ausserordentlich zufrieden mit meiner Entscheidung.
Obwohl die K10D eine excellente Kamera im semiprofessionellen Segment war, hat die K5 nun alle aktuell entwickelten Features um anspruchsvolle Hobbyfotografen rundum zufriedenzustellen.
Ich schließe mich der oft zitierten Äusserung , dass die K5 die beste jemals von Pentax gebaute Kamera ist, vorbehaltlos an.

Was die Haptik betrifft war schon die K10D klasse, aber die K5 steht hier in nichts nach. Sie ist sehr hochwertig verarbeitet und liegt super in der Hand.
Bei der Bildqualität wurde ein Quantensprung gemacht, der 16,3 Megapixelsensor erlaubt auch starke Vergrößerungen ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Rauschen im höheren ISO-Bereich ist kein Thema mehr, wobei man sich schon ehrlich fragen sollte wann und wie oft man höher als ISO 800 verwendet.
Bei schwierigen Lichtverhältnissen ist ein entsprechend lichtstarkes Objektiv eben die Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Aufnahmen.
Die Funktionsvielfalt der Kamera ist überwältigend und die Menüführung übersichtlich und selbsterklärend.
Deutliche Verbesserungen wurden auch im Belichtungsmodus erzielt. Während die K10D permanent leicht unterbelichtete, sitzt die Belichtung der K5 auf Anhieb. Gleiches gilt auch für den Autofocus.

Das Auslösegeräusch hat sich zur K10D hörbar verändert. Es ist leiser und sehr angenehm. Mit 7 Aufnahmen pro Sekunde bleiben im gehobenen Amateurbereich eigentlich keine Wünsche offen.
Die Bedienungsanleitung ist kompakt, aber sehr strukturiert und leicht verständlich formuliert.
Kritikpunkt ist das Wechseln der Speicherkarte, hier ist viel Fingerspitzengefühl notwendig. Aber wenn man den Bogen raus hat, ist auch dies beherrschbar.
Der Sucher ist groß und sehr hell, für Brillenträger jedoch etwas schwierig im Umgang. Dies war bei der K10D besser (vielleicht muss ich mich auch erst daran gewöhnen).
Die Videofunktion ist klasse und von sehr guter Qualität, wenn der Schwerpunkt jedoch im Erstellen von Videofilmen liegen sollte, ist man mit einer Videokamera sicherlich besser bedient. Eine digitale SLR (egal welcher Hersteller) kann hier nur einen Kompromiss darstellen.
Die HDR-Funktion ist ein komfortables Feature, wenn man jedoch auf Kreativität wert legt, wird man seine HDR's nach wie vor am PC bearbeiten.
Die Menüführung der K5 ist plausibel und selbsterklärend, wenngleich man sich als K10-Fotograf erst umgewöhnen muss.
Zum Thema Sensorfehler und sogenannte Perlenketten kann ich nur sagen, dass meine Kamera tadellose Ergebnisse abliefert und ich die genannten Probleme nicht kenne.
Ein renomierter Hersteller wie Pentax muss und wird hier sicherlich schnell reagieren.

Erfahrene Fotografen werden als Auf oder Umsteiger die K5 immer mit ihrer bisherigen Kamera vergleichen und hierbei sicherlich das eine oder andere Verbesserungspotential für sich entdecken. Dies ist individuell und auch vollkommen in Ordnung.
Als Fazit kann ich sagen, dass ich meine Kaufentscheidung bisher zu keinem Zeitpunkt bereut habe und die K5 bei einem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis meiner Meinung nach zur absoluten Spitzengruppe im semiprofessionellen Bereich gehört.

Ergänzung vom 28.01.2011:

Mitte Januar hab ich die Perlenkette auch auf einer Makroaufnahme meiner Kamera (einer der ersten Seriennummern) entdeckt. Gleich danach habe ich mich mit dem Pentax Service in Hamburg telefonisch in Verbindung gesetzt und die Mitarbeiter dort haben schnell und sehr professionell reagiert. Bereits am nächsten Tag hatte ich eine schriftliche Antwort des Serviceleiters und ich schickte meine Kamera sofort zurück.
Nur 6 Tage danach war meine Austauschkamera im Haus und ich bin nach wie vor rundherum zufrieden. Die K5 ist eine ganz fantastische Kamera und ich möchte sie nicht mehr missen.

Anlaufprobleme gint es in so ziemlich jeder Firma...Pentax macht dieses Anlaufprobleme meiner Erfahrung nach durch einen klasse Service wieder wett und all denjenigen, die auf Pentax und die Anlaufprobleme schimpfen, kann ich nur sagen "so wie man in den Wald hineienruft, so hallt es auch wieder zurück" ... ich hab versucht objektiv und sachlich mein Problem mit der ersten Kamera zu lösen und es hat super geklappt.

Der Marke Pentax und den erstklassigen Produkten bleibe ich nach wie vor treu ... und mal ehrlich, wenn im Web das Problem mit den Perlenketten nicht puplik geworden wäre, hätten es die meisten Nutzer nie im Leben bemerkt.

Deshalb, von mir nach wie vor 5 Sterne
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was lange währt, wird endlich gut - sehr gut sogar!, 22. Oktober 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Pentax K-5 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD Video) Kit inkl. DA 18-55mm WR Objektiv (Elektronik)
Die Pentax K5 ist nun ja schon seit ca. einem Jahr auf dem Markt und ich habe mir damals ziemlich bald diese Kamera zugelegt. Die Kamera schien von den Spezifikationen ein sehr brauchbares Handwerkzeug abzugeben und die Fotos, die man in den diversen Fotoforen zu sehen bekam, waren beeindruckend.
Die erste Serie dieser Kamera hatte jedoch ein Problem mit dem Sensor, dass erst nach einiger Zeit sichtbar wurde. So mußte ich meine Kamera zweimal bei Pentax eintauschen bis ich eine fehlerfreies Model bekam. Das war ärgerlich, aber mitlerweile hat mich die Kamera so begeistert, dass dieser anfägnliche Ärger fast schon vergessen ist.

Was ist nun so besonders an der K5?

Nun, zum einen ist es eine Kamera mit einem neuen Sensor, der kontrastreiche und rauscharme Aufnahmen auch im hohen ISO Bereich - also bei sehr wenig Licht - ermöglicht. Es gibt Kameras von Sony (dem Hersteller des Sensors) und Nikon, die diesen Sensor ebenfalls verbauen - allerdings sieht es nach einem von DxO veröffentlichten Index so aus, als hätte Pentax aus diesem wirklich genialen Sensor das Beste herausgeholt. Die Qualität der Aufnahmen, die mit dieser Kamera möglich sind, ist wirklich ganz enorm beeindruckend. Von meiner an sich nicht schlechten Pentax K10D war die Bildqualität der K5 ein Schritt in eine andere Dimension.

Die Kamera hat einen gewissen Witterungsschutz, der aber nur Sinn macht, wenn man auch entsprechende Objektive (Objektive von Pentax mit dem Namenszusatz WR) verwendet. Man kann sich mit der Kamera also in Situationen hineinwagen, die man sonst um das Material zu schützen, vermieden hätte (z.B. beim Wassersport). Aber auch beim Wandern ist es entspannend, wenn man weiß, dass die Elektronik der Kamera nicht gleich einen mitbekommt, wenn es mal einen kleinen Regenschauer gibt.

Die Kamera hat eine Bildstabilisierung, die über einen beweglich verbauten Sensor funktioniert und Bewegungen der Kamera ausgleicht und so Aufnahmen bei längeren Belichtungszeiten ermöglicht ohne, dass es zu Unschärfen durch Verwackeln kommt. Zusammen mit der großartigen Performance der Kamera im höheren ISO Bereich eröffnet dies bislang unerreichbare Möglichkeiten.

Die Kamera bietet professionelle Einstellmöglichkeiten. Ich kann da so ziemlich alles Prgrammieren, was nur irgendwie möglich sein könnte. Das freut den Profi - der Anfänger mag da aber seine Schwierigkeiten haben. Die K5 ist definitiv keine Point-and-Shoot Kamera. Es gibt einen grünen Modus, in dem die Kamera alles automatisch macht - aber für so eine Verwendung ist die Kamera eigentlich zu schade.

Eine Option der K5, die ich gerne verwende, ist die Möglichkeit, HDR Aufnahmen direkt mit der Kamera zu machen. Die Kamera macht in diesem Prozess drei Aufnahemn: eine überbelichtete, eine normal belichtete und eine unterbelichtete Aufnahme. Diese Aufnahmen werden in ein Bild verrechnet, das dann einen enormen Kontrastumfang aufweist. Ich habe dann eine optimale Zeichnung und die maximale Information sowohl in sehr dunklen als auch in sehr hellen Bildbereichen. Ich ziehe die Kamera verrechneten HDRs solchen später mit dem Computer erzeugten HDRs vor, weil ich so gleich vor Ort die Kontrolle habe, ob meine HDR Aufnahme gelungen ist. Die Kamera bietet auch die Möglichkeiten ohne die HDR Funktion zu nutzen, Dunkle oder helle Bildbereiche automatisch zu korrigieren. Ich nutze dies sehr gerne - man sollte aber villeicht nicht die höchste Stufe dieser Optionen wählen, weil die Fotos sonst leicht etwas unnatürlich aussehen können.

Die Kamera kann bis zu 7 Bilder je Sekunde in Serie aufnehmen, was nette Bewegungsstudien ermöglicht.

Der Bildschirm ist von höchster Qualität. Es ist wirklich sehr gut möglich, mit diesem Bildschirm die Qualität der Aufnahmen zu beurteilen - besonders, wenn man den Ausschnitt etwas vergrößert. Leider ist der Bildschirm nicht beweglich - eine Option, die ich sehr gerne gehabt hätte. Der Bildschirm ist aber gut auch einzusehen, wenn man nicht direkt im rechten Winkel drauf schaut sondern aus einem spitzen winkel - etwa wenn man die Kamera nach oben streckt um über ein Hindernis hinweg zu fotografieren oder nach unten hält, um eine Aufnahem aus der Froschperspektive zu machen - die ganz extremen Positonen sind ohne einen beweglichen Monitor aber nicht möglich - da heißt es dann: runter mit dem Kopf in den Dreck, um kontrolliert in den extremen Bildwinkel zu kommen.

Über den Bildschirm habe ich die Möglichkeit der LiveView Sicht auf das Objekt. Ich erhalte dabei das Bild nicht in der für eine Spiegelreflexkamer typischen Weise über den Spiegel in den Sucher, sondern das Bild geht direkt bei hochgeklappten Spiegel auf den Sensor und ich bekomme das Bild live auf den Monitor. Das funktioniert an sich sehr gut. Bei Bedingungen mit sehr wenig Licht oder Situationen, in denen sehr schnelles fokussieren erforderlich ist sollte man aber den klassischen Weg über den Speigel und den Sucher wählen, da hier der Autofokus schneller und zuverlässiger arbeitet.

Das Gehäuse der Kamera ist im Verglich zu den anderer Hersteller relativ kompakt und die Kamera liegt gut in der Hand. Sie ist sehr robust und aus hochwertigem Material gebaut. Wer die K5 in die Hand nimmt, der bekommt sofort das Gefühl eine echte Kamera, ein echtes Handwerkzeug (und kein Plastikspielzeug wie bei manchen anderen Herstellern) vor sich zu haben.

Die Kamera ermöglicht hochwertige Videoaufnahmen - ein Feature zu dem ich aber nur wenig sagen, kann, weil ich es erst ganz selten genutzt habe.

Der eingebaute Blitz ist sehr gut brauchbar. Ich verwende eigentlich keinen anderen. Wenn ich einen anderen benötige - dann wirds aber leicht ein wenig eng: Pentax geht in Sachen Blitz TTL Steuerung einen sehr eigenen Weg mit ihrem P-TTL System. Da muss man darauf achten, dass der Blitz, den man sich zu dieser Kamera anschafft oder den man dazu verwenden will, mit diesem System kompatibel ist. Die Auswahl ist da kleiner als bei anderen Herstellern.

Das Objektiv, das mit der Kamera ausgeliefert wird (18-55 WR) ist für ein solches Standardobjektiv an sich nicht schlecht. Ich verwende jedoch für gewöhnlich ein hochwerigeres Objektiv mit einem vergleichbaren Zoom bereich und nehme das 18-55 R nur, wenn mir die WR Option des Wasserschutzes wichtig ist.

Ich kann die Pentax K5 sehr empfehlen.
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74 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast perfekt - der Kompromiss der am wenigsten weh tut..., 19. Februar 2011
Nachdem ich die Kamera nun seit über zwei Monaten besitze, muß ich nun aufgrund der letzten Rezessionen dazu was sagen.
Klar war ich sauer, daß meine neue Kamera zu Beginn nicht annähernd meine Erwartungen erfüllen konnte - ich hatte ein "Montagsmodell" mit verschmutztem Sensor erwischt, scharfe Bilder waren nicht nur bei Glühlampenlicht unmöglich. Dazu kam nach einiger Zeit noch die Perlenkette - viel Geld bezahlt, und meine 5 Jahre alte C-7070 machte bessere Bilder - sehr frustrierend. Also Anfang Januar eingesendet und 4 Wochen keine Kamera - nunja Pentax, Euer Fingerspitzengefühl im Umgang mit Kunden ist verbesserungswürdig.
Vor zwei Wochen erhielt ich eine Austauschkamera - und bin nun doch begeistert.
Wie lange es dauert, bis die Anlaufschwierigkeiten vergessen sind, weiß ich nicht.
Irgendwann zählt nur noch die Kamera selbst. Für mich entscheidend sind folgende Vorteile:
- Gehäuse für eine DSLR relativ klein und leicht (für mich ein klarer Vorteil trotz großer Hände - meine Feinmotorik ist ausreichend ausgeprägt)
- sinnvolle durchdachte Anordnung der umfassenden Bedienelemente
- hervorragende Bildqualität (vgl. DPreview, digitalkamera.de usw.)
- schnell (auch nach 20 Bildern bei 7 fps - die Kamera braucht etwas Zeit für das Speichern, ist aber währenddessen weiter auslösefähig !!)
- durchdachte Menüstruktur - besonders hilfreich sind 5 User-Speicherplätze
- professionelle Konfigurierbarkeit des Weißabgleichs - sinnvoll z.B. bei Veranstaltungen mit ungewöhnlichem Licht, einmal am Beispielbild konfiguriert- für den ganzen Abend perfekt!
- Zugriff auf 1a Optik, insbesondere mit dem DA* 16-50 oder den "Limiteds" unschlagbar, kostet aber...
- Wetterfest - bei dem Preis ein Alleinstellungsmerkmal
- extrem leise (Auslöser, Spiegel konkurrenzlos leise, Kontrollsignal kann in Stufen angepasst und auch ausgeschaltet werden)

Was mir noch nicht gefällt:
- Display starr - Klappdisplay fehlt mir außerordentlich
- nicht fernsteuerbar - vielleicht über ein Firmwareupdate? Wär doch genial, Kamera macht Bilder im Regen, und ich sitz' im Trocknen...
- größer als GH2 und alpha 55

Fazit:
Für mich der zur Zeit beste Kompromiss - ich will vor allem Bildqualität, daneben Bedienbarkeit, Vielseitigkeit und besondere Outdoorfähigkeiten, dafür nehme ich die etwas größere Kamera
und das fehlende Klappdisplay in Kauf.
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pentax meldet sich zurück- und wie !, 8. Juni 2011
Ich hätte nicht gedacht, dass mich mein Weg noch einmal zurück zu Pentax führen würde. An der K5 allerdings kam ich nicht vorbei. Zusammen mit dem ausgezeichneten 18-135WR als sog. Immerdrauf ein sehr gutes Preis- Leistungs-Verhältnis. Jetzt aufzuzählen, was die K5 alles kann, würde den Rahmen sprengen. Ich werde mich daher etwas allgemeiner fassen. Das Gehäuse liegt gewichtsmäßig satt in der Hand. Man merkt dem Body sofort die Wertigkeit der Materialien an. Er ist nicht zu groß geraten aber auch nicht zu klein. Selbst ohne Grip lässt sich die K5 auch mit größeren Händen gut festhalten und bedienen. Der Monitor löst zeitgemäß für eine Kamera in dieser Preisklasse aus, das LCD ist besonders geschützt. Ich werde dennoch einen zusätzlichen Echtglasschutz anbringen. Auch den Grip ( Mike ) besorge ich mir, da ich auch mit größeren Objektiven arbeite. Die Geschwindigkeit, die Qualität der Aufnahmen, die Präzision des AF sind atemberaubend. Der eingebaute Stabilisator bringt sehr viel. Filmen in Full-HD ist auch möglich. Rasante Serienbilder und HDR sind selbstverständlich. Das dicke Handbuch verdeutlicht die Möglichkeiten der Menueinstellungen- unendlich viele und sehr nützliche Zugriffsmöglichkeiten! Der eingebaute Blitz wirkt allerdings etwas windig im Vergleich zum Gehäuse ( Magnesiumlegierung ). Da ich aber ( falls nötig ) sowieso mit externem Blitz arbeite, fällt dies nicht ins Gewicht. Die SDHC-Karte lässt sich nicht so leicht reinschieben- ist aber für mich wenig relevant, da ich mit USB arbeite. Der Akku braucht beim erstmaligen Laden ein paar Stunden, hält dafür aber sehr lange. Die K5 ist die Kamera, die mir für die Einarbeitung ein paar Tage Zeit gekostet hat. Man kann so viel menuintern eintellen und somit allen Situationen bestmöglich begegnen. Der ISO wird voll ausgereizt- und das ohne nennenswerte Einbußen und die Farben kommen sehr natürlich. Das 18-135 WR kann man wahrlich nicht als Kit-Objektiv bezeichnen- das sagt auch gleich der Ladenpreis. Es liefert sehr gute Ergebnisse, die ich mit dieser Brennweite nicht gewohnt bin. Zudem kann ich noch fotografieren, während andere schon einpacken müssen: Kamera und Objektiv sind bestens gegen Regen geschützt. Der Preis für das Set ist vollauf gerechtfertigt. Die Auswahl der Objektive ist gegenüber Canon oder Nikon zwar begrenzter- allerdings nur quantitativ! Pentax baut hochwertige Objektive, die in den Tests immer vorne liegen. Dass dies seinen Preis hat, erklärt sich von selbst. Doch auch Sigma und Tamron bieten und ergänzen hier sehr gut. Das 70-200 2.8 von Tamron ist erste Wahl nach oben. Das 12-24 besser noch das 10-20 von Sigma nach unten. Das 105er Makro von Sigma oder das 100er Makro von Pentax für die Insekten. Die 50mm Festbrennweite von Pentax oder Sigma ( 2.8 /OS ) fürs Portrait. Wer es braucht, bekommt dann im Bereich von 300 und darüber bei Sigma eine gut sortierte Auswahl. Wer jetzt das Rechnen anfängt und den Preis für eine komplette Ausrüstung ermittelt, wird zwangsweise ins Grübeln kommen. Aber Fakt ist: Wer gute Bilder machen will, braucht auch eine gute Kamera mit Objektiven, Blitz und Stativ. Insgesamt sollte man dabei schon nach und nach an der 3000-Euro-Marke kratzen.
Die K5 bekommt von mir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung !
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Kamera mit kleinen Schwächen (mir fällt kein besserer Titel ein), 17. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pentax K-5 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD Video) Kit inkl. DA 18-55mm WR Objektiv (Elektronik)
Vor der K-5 habe ich bereits mit der K200d gute Erfahrungen gemacht. Folgende Punkte haben mich damals wie heute überzeugt, Pentax der Konkurrenz vorzuziehen.

- Eingebauter Bildstabilisator
- Hochwertiges, staub- und spritzwassergeschüztes Magnesiumgehäuse
- Sehr gutes Interface mit intuitiver Menüführung (ist natürlich auch Gewöhnungssache)
- und natürlich die vorhandenen Objektive...

Minuspunkte bei der K200d wie ein relativ starkes Rauschen bei ISO 1600, geringere Bildrate bei Serienaufnahmen, kleines, niedrig aufgelöstes Display und ein schwacher Autofokus, sind bei der K-5 kein Thema mehr.

Die Qualität der Fotos ist meiner Meinung nach bei allen DSLRs mit gleicher Chipgröße vergleichbar gut und wird hauptsächlich durch die verwendeten Linsen beeinflusst. Die Raw-Bilder der K-5 waren bisher alle sehr gut und gaben keinen Anlass zur Beanstandung, weshalb ich hier auch nicht weiter darauf eingehen werde. Probleme wie Flecken (Perlenketten-Effekt) auf dem Sensor kann ich nach knapp 1000 Aufnahmen nicht ausmachen. Die Seriennummer ist (408...)

Ich bin hauptsächlich wegen der besseren Lichtempfindlichkeit und der Videofunktion auf die K-5 umgestiegen. Mir war allerdings schon vorher klar, dass eine DSLR eine gute HD-Videokamera nicht ersetzen kann. Viele Beiträge in Foren bemängeln die schlechte Tonqualität, oder das Nichtvorhandensein des Autofokus während der Aufnahme. Wer glaubt mit dieser Kamera stundenlange Urlaubsvideos drehen zu können, sollte sich nach etwas Anderem umsehen. Ich benutze die Videofunktion hauptsächlich für kurze Clips, die als Footagematerial oder Vorlagen für Animationen dienen (z.B. Rauch- und Partikeleffekte, oder Makroproduktshots)

Da ich insgesamt von der Kamera sehr überzeugt bin, nenne ich hier nun die Dinge, die mir negativ aufgefallen sind, und die Kamera von "Perfekt" entfernen.

VIDEO:
- Während der Videoaufnahme ist die Schärfe auf dem Display kaum zu beurteilen.
- Es gibt lediglich die Möglichkeit die Blende manuell einzustellen.
- Die erzeugten AVIs werden sehr groß.
- Der Rolling-Shutter Effekt tritt bei schnellen Schwenks oder Bewegungen deutlich auf. Dieses technische Problem rührt von dem verwendeten CMOS-Sensor her, wie er bei fast allen DSLRs eingesetzt wird.

SENSOR
- Das APS-C Format ist für mich ein Minuspunkt, da Pentax keine Full Frame Lösung anzubieten hat. Das Sichtfeld im Sucher ist für meinen Geschmack zu klein, um den Schärfepunkt genau ermitteln zu können. Das ist besonders bei der Makrofotografie und Nachtaufnahmen wichtig. Ich hoffe, dass die bestellte Sucherlinse etwas Abhilfe schafft.

HDMI-Ausgang
- Bei der Videoaufnahme wird leider nur eine vergrößerte Ansicht des Kameradisplays auf dem Monitor dargestellt. Ich hätte mir das volle HD-Videosignal gewünscht.

Was mich positiv überrascht hat:

- Mit der Funktion "Intervallaufnahme" habe ich bereits einige schöne Wolkenformationen und Menschengewusel in Zeitraffer einfangen können.

- "Mehrfachbelichtung" ist ein nettes Feature, um direkt vor Ort kreative Bildkompositionen zu erzeugen.

- Gespannt bin ich auf das optionale GPS-Device, mit dem man wunderbar den Sternenhimmel fotografieren kann, in dem der integrierte Bildstabilisator genutzt wird, die Himmelsrotation auszugleichen. Für Profis vielleicht nur ein Spielzeug, für mich als Amateur aber genau das Richtige ;-)

Zum Kit-Objektiv kann ich nicht viel sagen, da ich es nicht verwende. Aufgefallen ist mir allerdings die Dichtung an der Bajonettverschlussseite. Als Team kann man mit Body und Optik bedenkenlos im strömenden Regen fotografieren gehen.

Abschließend vergebe ich 4,5 Punkte für ein gut durchdachtes und qualitativ einwandfreies Produkt. Die aufgezählten Schwächen werden durch den Preis wieder wettgemacht. Wer das Quentchen mehr will, muss sich für das doppelte Geld nach einer 5D Mark II umschauen.
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50 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten DSLR's auf dem Markt, 20. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch ich habe die K5 schon im Dezember von Amazon erhalten. Die frühe Serie war wohl sehr häufig von den Sensorflecken betroffen, so auch meine K5. Allerdings ist diese eine Stelle so klein und tritt nur ab Blende 22 sichtbar (minimal, wenn man weiß wo sie sich befindet und bei entsprechend gleichmäßiger Bildfläche) auf, dass sie mich nicht stört. Trotzdem werde ich die Kamera im Rahmen des Austauschprogramms von Pentax ersetzen lassen, da ich bei einem evtl. Wiederverkauf keine Probleme bekommen möchte. Ich hatte bis 31.01.2011 die Möglichkeit die K5 zu Amazon zurückzuschicken und ich gebe zu, ich habe darüber nachgedacht. Dass ich es nicht getan habe liegt allein an dem genialen Gesamtpaket, dass die K5 darstellt.

Vorteile:

-leicht
-klein
-schnell
-extrem robust gebaut
-abgedichtet
-intuitiv zu bedienen
-sehr, sehr leise
-sehr rauscharm
-hoher Dynamikumfang
-sehr gute Bildergebnisse schon in Jpeg
-brauchbares HDR in der Kamera
-umfangreiche individuelle Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse möglich
-5 speicherbare User Einstellungen, die sehr schnell abzurufen sind
-offener Umgang von Pentax mit dem Sensorproblem,

Nachteile (auf Anhieb fallen mir keine ein, wünschen würde ich mir):

-schwenkbares Display
-zweiten SD Kartenslot

Parallel habe ich mir die Nikon D7000 angesehen, gerade auch unter dem Aspekt, da ich noch Zeit zum Austausch der K5 hatte. Aber auch die D7000 hat wohl diverse Probleme (Stichworte: Pocken auf dem Sensor, Hotpix und Backfokus), wie ich in den Foren nachlesen konnte. Nikon hat hier aber noch keine klare Aussage getroffen. Ausserdem passte für mich persönlich das Gesamtpaket aus diversen Gründen nicht so gut, wie das der K5.

Unter dem Strich zum heutigen Zeitpunkt bin ich mit der Pentax K5 sehr zufrieden und würde sie jederzeit wieder kaufen.

Nachtrag 05.08.2012<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Nach mittlerweile 20 Monaten intensiver Nutzung der K5 hier noch einige Ergänzungen:

-sehr sicherer Weißabgleich im Auto Modus
-Die Größe ist optimal, wenn ich mit dem Rucksack unterwegs bin (gerade mit dem neuen Photosport von LoewePro)
-Viele separate Tasten und Knöpfe, um wesentliche Kamerafunktionen direkt, ohne Umweg ins Menü, zu ändern, z.B. schneller Wechsel der Belichtungsmessung auf Spot und zurück.
-Moduswählrad, die Einstellung ist wesentlich schneller, übersichtlicher und sicherer als z.B. der Weg den Nikon bei den guten Modellen einschlägt. Warum Nikon nicht zum Moduswählrad zurückkehrt, wird wohl deren Geheimnis bleiben.
-Das Moduswählrad ist gesperrt, versehentliches Verstellen wird so verhindert
-RAW/Fx Button zum schnellen Umstellen von RAW auf Jpeg und umgekehrt
-Nachträgliches Umwandeln des letzten Bildes in RAW. Extrem Praktisch, falls der ein oder andere Schnappschuß wirklich genial ist und man alles aus dem Bild rausholen möchte.
-Abblendtaste (optische Vorschau) direkt am Auslöser. Besser geht es nicht, da gehört die Taste hin und man benutzt sie intuitiv.
-100% Sucher. Wer ihn einmal hat, will ihn immer wieder.
-Wechselbare Sucherscheiben
-Sehr gut zu überblickender Sucher, für mich als Brillenträger sehr wichtig

Die Bildqualität ist selbst heute noch in der Lage mit neueren Modellen problemlos mitzuhalten, bzw. immer noch mit an der Spitze. Der Dynamikumfang den der Sensor liefert ist wirklich erstaunlich, und zum ersten Mal in der "Digitalzeit" würde ich einen Kamerawechsel bei neu erscheinenden Sensoren nicht automatisch in Betracht ziehen. Was Pentax aus diesem 16MP Sonysensor in der K5 herausholt ist einfach klasse.

Übrigens habe ich mich einmal wirklich komplett auf die Nase gelegt, bzw ehr auf die K5, mit meinem kompletten Körpergewicht. Beim Aufprall auf das Kopfsteinpflaster gab es ein Geräusch, da gefror mir das Blut in den Adern. Die K5 mit dem Tamron 17-50 hat den Sturz (und der hatte es echt in sich, blaue Flecken und Humpeln inklusive) tatsächlich überlebt. Bis auf ein paar Abschürfungen am Body keine weiteren Beeinträchtigungen. Von daher traue ich der K5 mittlerweile einiges zu. Dass die Kamera wirklich abgedichtet ist, sei hier nur am Rande erwähnt. Regen und sandige, staubige Umgebung hat die K5 klaglos überstanden. Wer also viel draußen unterwegs ist, Reise- und Landschaftsfotografie mit zu seinen Schwerpunkten zählt und Regen nicht als Aufforderung zum Tee trinken sieht, sondern als bildwirksames Element, der sollte sich die K5 unbedingt näher ansehen. Bei dem Preis, der von Amazon aufgerufen wird, ist es unmöglich, eine bessere Kamera zu finden.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera, 20. Februar 2011
Ich bin gerade von der K10d auf die K5 umgestiegen und bin nach den ersten 300-400 Bildern schwer begeistert. Meine Kamera ist am 20.12.2010 gefertigt worden und hat keine der beschriebenen Fehler. Auch das Handbuch ist auf Deutsch gedruckt dabei.

Der entscheidende Unterschied zur K10d sind die Geschwindigkeit bei gleichzeitig sehr ruhigem Auslöser und das hervorragende Rauschverhalten bei hohen ISO-Zahlen, dass sich bis 6400 etwa in Ligthroom sehr gut in den Griff kriegen lässt.
Auch das 18-135 gefällt mir sehr gut bei sehr ordentlicher Schärfe.
Einzig bei Dingen wie der eingebauten HDR-Funktion bleibe ich skeptisch - da kann so etwas wie Photomatix sicher mehr.

Ich würde sie mir immer wieder kaufen.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Flaggschiff, 13. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pentax K-5 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, Live View, Full HD Video) Kit inkl. DA 18-55mm WR Objektiv (Elektronik)
Hallo,
ich besitze die Pentax K-r sowie die K-5. Die K-5 ist meiner Meinung nach, die Beste Kamera die es im APS-C Format gibt. Das Magnesium Gehäuse ist sehr gut verarbeitet und liegt satt in der Hand. Da ich oft Pferdesportbilder mache, war mir aufgrund der dunklen Hallen High Iso Fähigkeit wichtig. Mit dieser Kamera kann man Problemlos auf Iso 8000 gehen. Der Sony Sensor macht seine Aufgabe wirklich gut!
Der eingebaute Blitz weißt eine Leitzahl von 12 auf, auch nicht schlecht.
Die Pentax hat eine eingebaute Wasserwaage, welche sich sogar im Sucher einblenden lässt.

Das absolute Highlight ist für mich der TAV Modus. Es ist die Mischung aus TV (Zeitvorwahl) und AV (Blendenvorwahl). Bei diesem Modus wählt man Blende und Zeit, die ISO Einstellung wird dann automatisch auf die Vorgaben angepasst. Gerade für Sportaufnahmen finde ich den Modus perfekt.
Außerdem bietet die Kamera für 5 Usermodi, bei denen individuelle Einstellungen abgespeichert werden können.

Die Vorteile für mich:

-100% Sucher
-Direktwahl für Belichtungsart
-Direktwahl für Fokuspunktwahl
-Direktwahl für Fokussierungsmethode
-Staub/Wassergeschützt durch Dichtungen
-hochwertige Verarbeitung
-Batteriegriff optional
-leiser Spiegelschlag
-Wasserwaage im Sucher einblendbar
-9 Kreuzsensoren
-Rauscharm
-guter Objektivmarkt, auch an alten Festbrennweiten
-1 Inspektion innerhalb der Garantie kostenlos
-Schnell (Bildfolge und AF)
-Stabi im Gehäuse
-K-Bajonett seit 1975 unverändert - sehr viele alte und gute Objektive verfügbar
-gute Preisleistung
-7 B/Sek.

"Nachteile"
-eingebauter AF Motor recht laut. Allerdings hat dieser Motor mehr kraft als die Motoren, die im Objektiv verbaut werden. Ein Tamron 70-200 f2,8 ist wirklich eine lahme Krücke, an einer Pentax wird ihm aber ordentlich Beine gemacht!

Videos kann die K-5 auch aufnehmen, dazu kann ich aber nichts sagen, das interessiert mich nicht! Möchte ich filmen kaufe ich einen Camcorder

In der Zwischenzeit habe ich auch schon einen stattlichen Objektivpark aufgebaut. U.a. nutze ich als "Immerdrauf" ein Sigma 17-70 f2,8-4,0. Mein Tele ist ein Sigma 70-200 f2,8. Außerdem habe ich noch einige Macros und Festbrennweiten. Mit der Kamera macht es wirklich viel Spass zu arbeiten. Mit diesem Flaggschiff ist Pentax ein ganz großer Wurf gelungen!

Ich hoffe, meine Rezension gefällt euch und hilft euch etwas weiter.
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