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57 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!
Dokumentationen zu den Weltkriegen gibt es jede Woche im TV zu Hauf! So schrecklich das Alles war, muss ich ganz ehrlich sagen, dass es mittlerweile einfach zuviel ist, und man sich schon fast genervt fühlt. Zuviel Beschallung von allen Seiten schadet irgendwann nun doch der Sensibilisierung für diese Themen.
Nun kommt abermals eine Doku auf DVD, die die...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von Joe D. Foster

versus
17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zum Kotzen
Die Doku an sich ist gut. Bitte dazu die anderen Rezensionen lesen, schliesse mich hier an.

ABER:
Dass ich für eine DVD Geld ausgebe und mir dann ewig k ... Trailer anschaun muss und Werbung, die ich ncht überspringen kann, kotzt mich an. Wenn ich Geld zahle und dafür
gezwungen werde Werbung zu sehen, dann lad ichs mir halt das...
Vor 20 Monaten von Uriel Octan veröffentlicht


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57 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 13. Dezember 2010
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Dokumentationen zu den Weltkriegen gibt es jede Woche im TV zu Hauf! So schrecklich das Alles war, muss ich ganz ehrlich sagen, dass es mittlerweile einfach zuviel ist, und man sich schon fast genervt fühlt. Zuviel Beschallung von allen Seiten schadet irgendwann nun doch der Sensibilisierung für diese Themen.
Nun kommt abermals eine Doku auf DVD, die die Wirren des Ersten Weltkrieges beleuchten möchte. Dementsprechend skeptisch war ich bezüglich Jean-Francois Delassus' Werk "14-18 Europa in Schutt und Asche", und wurde mehr als positiv überrascht!
Delassus geht an die Materie zwar natürlich sachlich heran, schildert in seinen Erzählungen aber die Entstehung und den Gang des WW1 aus Sicht eines einfachen französischen Soldaten. Ob diese Geschichte rein fiktiv ist, oder aus Soldatenbriefen erstellt wurde, ist mir nicht bekannt, aber es verdeutlicht einfach viel eher die Schrecken, denen die jungen Männer an den Fronten ausgesetzt waren. Hier geht der Regisseur auch in der Reihenfolge der Ereignisse in den Jahren 1914 bis 1918 historisch korrekt vor. Jedes Jahr bekommt ein eigenes Kapitel, und dürfte somit auch für Schulklassen oder Leute interessant sein, die sich einmal grundlegend mit den damaligen Ereignissen auseinandersetzen möchten. Die Originalaufnahmen aus der damaligen Zeit wurde zudem großteils nachcoloriert, und sind somit zum ersten Mal in Farbe zu sehen. Neben diesen Aufnahmen besteht die Dokumentation stellenweise aus Ausschnitten aus Spielfilmen zum Thema WW1, um die Grausamkeit zu verdeutlichen, die auf den Schlachtfeldern stattgefunden hat.
Sehr positiv zu erwähnen wäre noch, dass sich Delassus trotz der Erzählweise aus Sicht der Franzosen nicht auf eine Seite schlägt, sondern absolut sachlich bleibt.
An Extras bietet die DVD leider lediglich eine Trailershow, sowie den Originaltrailer.
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32 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Archivauswahl, 9. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Die Doku zeigt in Farbe und in S/W, ebenso originale, wie auch reproduzierte Aufnahmen über die Zeit des Ersten Weltkrieges und kurz danach. Dabei schafft die kurzweilige Doku die Gratwanderung zwischen Fakten, menschlichen Leiden und moralischer Botschaft. Die Erzählung eines fiktiven französischen Soldaten ist (produktionsbedingt) aus Französischer Sicht, wobei vermieden wird "die Deutschen" als alleinigen Schuldigen darzustellen. Vielmehr wird dadurch die allgemeine (Vor-)Freude auf den 1. WK ersichtlich. Intensiv wird die Materialschlacht und der Irrsinn im Verlauf des Krieges an der französischen Front gezeigt, wo innerhalb von 1 Stunde auch mal 35.000 Soldaten gefallen sind. Auf Doku-typische Interviews oder Sprecher wird verzichtet. Alleine die Stimme des Soldaten führt durch den Film.

Die Nachcolorierung der Archivaufnahmen (sicherlich eine Heiden Arbeit) ist dabei eher ein stilistischer Kunstgriff, anstatt ein essenzieller Mehrgewinn. Paradoxer Weise erscheinen die Aufnahmen in Farbe eher "unechter" als die bekannten S/W Aufnahmen. Wahrscheinlich liegt das an den Sehgewohnheiten und ist sehr subjektiv.
Gut ist, dass immer ersichtlich ist, was original - und was inszeniert ist. Weiter überzeugt die deutsche Synchronstimme (bekannt von Kevin Spaecy) , die die Stimmung sehr sensibel herüber bringt.
Wünschenswert wäre eine etwas internationalere Darstellung - wie sah es an der Ostfront aus? Wie in Italien, oder in der Türkei? Zwar zeigt die Doku Belgien und generell die europäische Karte. Doch mehr wäre besser ;-)
Hervorheben möchte ich jedoch, dass der Film trotz allem französischen Einflusses objektiv bleibt.

Nach dem ich schon mehrere französische und deutsche Dokus zu diesem Thema gesehen habe, ist dies mit Abstand die Beste.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen empfehlenswert ..., 6. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Die Doku ist seit langem, gemessen an den meisten bisher erschienen Dokus über den 1. Weltkrieg, wieder empfehlenswert. Die Geschichte wird aus der Sicht der Franzosen erzählt, wodurch man annehmen könnte, dass die Sicht recht einseitig ist. Aber überhaupt nicht, der Erzähler ist von Anfang recht bemüht, sachlich und unvoreingenommen zu sein. Es stellt sich schnell raus, dass in diesem Krieg alle Soldaten - ob Deutsche, Franzosen, Engländer, Amerikaner oder sonstige im Endeffekt alle nur Kanonenfutter bzw. Spielball höherer politischer Persönlichkeiten und deren Ziele waren. Gewinner, auch wenn sich anfänglich einige "Siegermächte" dafür hielten, gab es keine und am Ende legte man den Grundstein für eine noch größere Katastrophe. Inhaltlich insgesamt sehr gut dargestellt. Die farbliche Überarbeitung wäre an für sich nicht notwendig gewesen, da sie die Orginalaufnahmen doch teilweise entfremden bzw. unnatürlich wirken lassen. Original sollte Original bleiben, und nicht durch moderne Kunst - und Farbspielereien beeinflusst werden.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter und neutraler (!) Bericht., 30. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Ich kaufte diese Dokumentation aufgrund des Lobes der Neutralität. Und ich muß sagen, das Lob ist nicht verkehrt.
Den französischen Machern kann ich nur ein Kompliment ausprechen. Sie zeigen das Grauen eines Krieges, ganz besonders eines Weltkrieges sehr gut, daß jeder nur sagen kann, nie wieder.
Interesse an diesen Dokumentationen habe ich, weil in der Schule der 1. Weltkrieg vernachlässigt wurde. Als Schüler fragte ich mich aber, ob nicht der 1. Wk zum 2. führte.
Was mich besonders überraschte ist die Darstellung der Franzosen und Engländer durch original Tondokumente! In diesen setzte das französische Parlament den Deutschen als Untermenschen gleich und die Engländer riefen zum Genozid an den Deutschen auf. Ein Aspekt, den ich nie in deutschpsrachiger Schulliteratur fand, vermutlich aus Angst vor Aufrechnung. Wahrheit ist aber nie Aufrechnung. Und genau das macht diese Dokumentation: Herrlich neutral, kein Aufrechnen, kein glorifizieren, kein verheimlichen.

Giftgasthema
Beim Thema Giftgas liegen jedoch kleine Ungenaugikeit vor. Bis heute ist nicht klar, wer es als erster einsetzte.
Gesichert sind nur Einsätze der Franzosen 1914. Letztlich spielt es aber keine Rolle, denn bei dem technischen Wissen damals kann ich mir nicht vorstellen, daß eine Seite als erstes einsetzte und die andere Seite danach erst mit der Entwicklung begann. Ich glaube eher, alle Seiten entwickeln bereits vor dem Krieg und waren für den Einsatz bereit.

Ein weiteres, kleines Manko, dem anscheinend alle Dokumentationen über den 1. Wk unterliegen, das Auslassen der Entstehungsgeschichte, beginnend mit dem Wettrüsten nach 1870/71. Das serbische Attatentat war nicht der wahre Grund, sonst hätte Kaiser Wilhelm kaum alles versucht eine diplomatische Lösung zwischen Österreich-Ungarn und Serbien/Rußland zu erreichen.
So sah England durch seine Balance of Power Politik, in der der zweit und drittstärkste in Europa in der Summe nicht stärker als das Commonwealth sein durfe, einen Krieg nötig.
Der Inhalt dieser Dokumentation ist aber auch nicht die Entstehung, sondern der Krieg und seine Greuel an sich. Und dies ist vortrefflich gelungen.
Ich sah bislang keine so gut gelungene Dokumentation aus der dunkeln Zeit Europas. Sist ist so neutral, wie Geschichtsschreibung sein sollte.

Technisch ist der Film auch gut zu erkennen. Durch die Nachbarbeitung sind die Aufnahmen besser zu erkennen als im Original.
Einziges Manko: Entweder ist meine DVD nicht sehr gut gepreßt worden, oder ein möglicher Kopierschutz bereitet Probleme beim Abspielen. Jedenfalls sehe ich DVDs am PC mangels TV. Entweder ließ sich die DVD nicht starten oder stoppte unverhofft. Unabhängig vom Medienplayer. Aufgrund der lobenswerten Neutralität, die deutschen Dokumentation aufgrund falsch verstandener political correctness meistens fehlt, gibt es dafür aber keinen Sternabzug.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Völlig anders als ähnliche Filme, 25. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Dieser Film macht einen zuerst sprachlos.
Er schildert die Kriegsereignisse aus der Sicht eines fiktiven jungen Soldaten, der die Geschehnisse der Filmszenen (überwiegend original, einige wenige Ausschnitte aus durchaus passenden Spielfilmen) aus dem "off" kommentiert als sei er dabei gewesen.
Es fehlt (von einer einzigen Ausnahme abgesehen "Kaiser Wilhelm und sein Sohn, der Idiot", gut, verziehen), jede Gehässigkeit, jedes Ressentiment.
Die Bilder sind teils erschreckend, vor allem die verstümmelten Kriegsveteranen, denen z.B. das halbe Gesicht fehlt - mit Kindern würde ich das nicht anschauen, jedenfalls sie das nicht allein sehen lassen.
Es wird aber nicht nur einfach erzählt, man bekommt auch ein Gefühl dafür, weshalb die Soldaten auf allen Seiten dieses entsetzliche Schlachtefest (zwei Drittel der getöteten Männer haben nie den Feind aus der Nähe gesehen !) so lange andauern konnte, er lotet die Psychologie der Massen, der kleinen Leute aus.
Aber möge sich jeder selbst sein Bild verschaffen, man holt die DVD sehr, sehr nachdenklich wieder aus dem Abspielgerät heraus.

Was der Zwei-Sterne-Rezensent bemängelt, hat auch uns gestört, die nicht überspringbaren drei Aktiontrailer, die absolut nicht zum Thema passen, man kann sie nur vorspulen, die nerven wirklich; aber wenn der Hauptfilm beginnt, hat man sie sofort wieder vergessen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichte hautnah, 28. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Ich habe den Film mit meiner Schulklasse (Kl. 8 Gymnasium) angesehen und habe den Eindruck, dass er den Verlauf und die Ereignisse des 1. Weltkrieges den Schülern sehr gut veranschaulicht gemacht hat. Auch das Feedback der Klasse war entsprechend positiv.

+ Der Film arbeitet nur selten mit Spielfilmeinschüben sondern weitgehend mit originalen Filmaufnahmen aus der Zeit
+ Der Erzähler/Sprecher trifft einen persönlichen Umgangston und spricht die Zuschauer direkt an, ohne ständig auf die Tränendrüse zu drücken oder moralisch zu werden. Stattdessen berichtet er, wie ein einfacher (französischer Soldat) den Krieg erlebt hat und lässt es auch an Bitterkeit und Zynismus mitunter nicht fehlen. Die Sinnlosigkeit des Ganzen kommt dabei gut rüber und trotzdem fehlt es nicht an Fakten, die immer wieder eingestreut werden.
+ Einige Schlüsselereignisse (Kettenreaktion bei Kriegsausbruch z.B.) werden grafisch gut dargestellt.
+ Obwohl aus Sicht eines Franzosen erzählt wird, ist der Film neutral und verzichtet auf Schuldzuweisung, stattdessen wird hervorgehoben, wie sich die Kriegsparteien gegenseitig dämonisiert haben und auch an Selbstkritik wird nicht gespart.

- Fast 10 Minuten Werbung am Filmanfang, die nicht überspult werden können, machen ihn für eine Vorführung in der Schule ziemlich unpraktisch, da viel wertvolle Unterrichtszeit dadurch draufgeht, vor allem wenn der Film über mehrere Stunden hinweg in Ausschnitten gezeigt werden soll. Auch privat finde ich das ziemlich unverschämt, zumal man ja für den Film schon gezahlt hat - Werbung an sich, okay (und einmal sehe ich sie mir in der Regel auch an), danach aber: nein danke!
- Auch die Kapitelauswahl könnte kleinschrittiger sein und prägnantere Titel haben, zum Beispiel hätte es durchaus Sinn gemacht bei den Überblenden pro Jahr (1914/15/16/7/18) jeweils eine neue Szene zu beginnen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann man nur weiter empfehlen!! 5 Sterne!!, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Exzellent recherchierte Doku über den ersten Weltkrieg, davon viele Aufnahmen, eigentlich fast alles in Farbe. Dadurch kommt der Schrecken des Krieges erst recht intensiv zur Geltung.
Die Doku an sich ist auch sehr neutral gehalten und vergisst auch nicht den Gebirgskrieg in den Alpen.

Bei Ankunft der DVD war die Hülle zerbrochen, wurde aber von Amazon anstandslos zurückgenommen und sofort eine neue geschickt. Vielen Dank nochmal an das freundliche Amazon-Team!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr gute Dokumentation über einen fast vergessenen Krieg, 24. August 2014
Von 
StefanB - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als im Juni 1914 der österreichische Thronfolger Ferdinand in Sarajevo einem Attentat zum Opfer fiel und die K&K-Monarchie Österreich-Ungarn wenig später Serbien den Krieg erklärte, ahnte niemand, was das für Folgen für Europa haben wird. Denn durch die Bündnispolitik befanden sich alle europäischen Großmächte mit einem Male im Krieg. Auch ahnte niemand, dass dieser erste Weltkrieg mehr als vier Jahre dauern sollte, an dessen Ende 10.000.000 (zehn Millionen) Menschen ihr Leben verloren haben und 23.000.000 (dreiundzwanzig Millionen) Menschen verletzt oder verstümmelt wurden.

Die 100 minütige Dokumentation 14-18: EUROPA IN SCHUTT UND ASCHE zeigt das Grauen und die Gräueltaten dieses Krieges. Hierbei werden nachträglich bearbeitete Archivbilder und Szenen aus Spielfilmen gezeigt. Ein (fiktiver) französischer Soldat beschreibt im Hintergrund das Gezeigte, als wäre er in den Schlachten dabei gewesen. Das jedoch sehr objektiv. Er prangert alles an. Das zuweilen mit einem sehr bösen, aber nachvollziehbaren Sarkasmus, um die katastrophale Situation der Soldaten in jenen Jahren zu verdeutlichen. So werden Bilder von den Schlachtfeldern gezeigt, Truppenbewegungen, das Leben hinter der Front, die Propagandapolitik, doch vor allem werden auch Zahlen genannt. Zahlen, die unfassbar sind. Wie viel Granaten an einem einzigen Tag abgefeuert wurden, wie viele Soldaten an einem einzigen Tag ihr Leben verloren, wie viele in einer mehrmonatigen Schlacht, nur weil die Heeresführungen das Blutvergießen wollten, um den Krieg schnell zu gewinnen, obwohl klar war, dass dieses Unterfangen zwecklos ist. Aber auch manche Ärzte hatten kein Interesse, jedem Soldaten das Leben zu retten, obwohl eine Chance auf Rettung bestand.

Man bekommt vielfach furchtbare Bilder zu sehen, in denen Soldaten schutzlos Giftgas ausgesetzt waren oder Soldaten, die nur noch mit halbem Körper auf dem Schlachtfeld liegen. Es ist nicht immer einfach, dem Film seiner Bilder wegen zu folgen. Und doch sind diese Bilder wichtig, um zu verstehen, was Krieg bedeutet.

14-18: EUROPA IN SCHUTT UND ASCHE ist eine sehr gute und empfehlenswerte Dokumentation.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal was Objektives!, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
Mit Fug und Recht kann man mal behaupten, diese Dokumentation ist nicht frei von Werten - aber vollkommen wertfrei! Wirklich zu Wort kommt hier "nur" die französische Seite, aber eben dermaßen aufrichtig und ohne Groll, so daß es unter dem Strich nur einen Verlierer gibt - den alles vernichtenden Krieg! Und in diesem Fall gibt es dadurch auch noch Gewinner, nämlich die Konsumenten dieses Filmwerks! In sehr guten und meist nachkolorierten Originalaufnahmen, bzw. z.T. auch nachgespielten Szenen, wird der ganze Schrecken des ersten Weltkrieges in seiner ganzen Härte gezeigt. Es wird keine Partei beschönigt und es wird auch keine nachträgliche Propaganda betrieben, die mal dieses Greuel und mal jenes Verbrechen einer Seite zu rechtfertigen versucht. So und nicht anders müssten alle Antikriegsfilme und Dokumentationen sein! Allerdings sieht die Realität dazu zu 99,X% anders aus... Aber manchmal funkelt ein Stern über alledem, so wie dieser hier (und darum gibt es auch gleich 5)!

Das einzige was "fehlt" (da nur kurz gezeigt), sind noch deutlichere/grausamere Bilder von den Soldaten die vom Frontfieber befallen worden sind. Nichts macht den Schrecken eines Krieges deutlicher! Sehr schade ist nur, daß deutsche Regiesseure nicht so unvoreingenommen an derartige Filme ran gehen können oder wollen wie Jean-François Delassus...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant, 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche (DVD)
diese dvd ist sehr interessant und informativ. kaum zu glauben, dass diese aufnahmen beinahe 100 jahre alt sind
ein krieg, der durch urgroßeltern noch im familiengedächtnis ist
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Der Erste Weltkrieg in Farbe: 14-18 - Europa in Schutt und Asche
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