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4,3 von 5 Sternen
The Gracious Few
Format: Audio CDÄndern
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Nachdem sich Ed Kowalczyk mit seinem ersten Soloalbum Alive daran machte, das Erbe der Band Live anzutreten, melden sich nun auch seine ehemaligen Bandkollegen Chad Taylor, Patrick Dahlheimer und Chad Gracey zurück. Zusammen mit Kevin Martin und Sean Hennesy von Candlebox (eine weitere 90er Jahre Alternative-Band) bilden sie die Gruppe The Gracious Few und legen mit ihrer selbst betitelten Platte ein gar famoses Debütwerk vor.

Während man die Herkunft Kowalczyks auf seiner CD eindeutig heraus hörte, hat die Musik von The Gracious Few nur bedingt etwas mit dem Alternative Rock von Live zu tun. Vielmehr atmet der Sound des Quintetts den Geist von 70er-Größen wie Led Zeppelin und deren neuzeitlichen Interpreten The Answer und Black Stone Cherry, kombiniert mit der Emotionalität der frühen 90er. Das Ganze verpackt in zeitgemäße Rockmusik, die am Ende dann doch wieder einfach nur zeitlos ist. Die Songs von The Gracious Few sind gleichsam kraft- und gefühlvoll. Oft sogar relativ kantig und glücklicherweise frei von Pathos. Regelrechte Dampfhämmer wie die Vorab-Single "Honest man" oder "Guilty fever" schütteln einen durch und Lieder wie die grandiose Popnummer "The rest of you" oder das leichtgängig schwingende "Tredecim" lassen einen schwelgen.

Die Band findet stets den richtigen Ton und versteht es, den Hörer immer wieder mitzureißen, selbst wenn man meint, es anfangs mit einem etwas weniger aufrüttelnden Lied zu tun zu haben. Man nehme nur das im späteren Verlauf ziemlich eindringliche "The few" oder das stark groovende "Closer". Übrigens eine der wenigen Nummern, die vom Songaufbau tatsächlich an Live erinnern. Ein großer Pluspunkt bei The Gracious Few ist auch der Gesang Kevin Martins. Dieser hat in den 90ern mit Candlebox schon bewiesen, dass man Alternative Rock bzw. Grunge zwar emotional, aber nicht weinerlich und triefend darbieten kann. Doch hier wächst er schon fast über sich hinaus. Er wimmert, jauchzt, durchlebt die Songs und presst somit das letzte Quäntchen aus ihnen heraus.

Diese Platte zeigt der Konkurrenz ganz deutlich, wie Rockmusik heutzutage zu klingen hat, die ihre Wurzeln nicht verleugnet. Und ob man es als Fan der ehemaligen Band wahrhaben will oder nicht: Letzten Endes konnte der Musikwelt wohl nichts besseres als die Trennung von Live passieren. Denn jetzt gibt es gute Musik im Doppelpack. Und zumindest geschäftlich sind Ed und Co. wieder unter einem Dach vereint...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Live scheinen Geschichte zu sein. Sänger Ed Kowalczyk ist auf Solopfaden nicht nur aufgrund seiner Stimme auf ähnlichem Terrain unterwegs wie seine Ex-Band, während sich die Instrumentalisten Chad Taylor, Patrick Dahlheimer und Chad Gracey mit den Candlebox Musikern Kevin Martin (Gesang) und Sean Hennesy zusammen getan haben um die Band The Gracious Few zu gründen. Diese rocken auf dem selbst betitelten Album mit den recht simplen Logocover eine interessante Mischung mit gehaltvoller, amtlich und warm klingender Produktion. Direkt beim ersten Song wird man als Hörer direkt an eine Band namens Led Zeppelin erinnert, was besonders am Gesang von Mr. Martin liegt, der voll auf Plant macht, das geht noch eine Zeit so weiter, bis wieder die Alternative-Rock Wurzeln aller Bandmitglieder durchschimmern und so das Album nicht an einen totalen Tribut der 70er Jahre Dinos werden lässt. Leider wird die Scheibe am Ende etwas langweilig und ruhiger. Insgesamt haben die Amis es geschafft ein gitarrenlastiges, abwechslungsreiches Werk zu erschaffen!
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am 28. März 2011
geile band, tolles album. man hört an einigen stellen die live-vergangenheit durchschimmern. und die stimme ist natürlich candlebox. das beides ergänzt sich hervorragend. die songs bieten von fett rockend bis hin zu elegischen balladen eine breite bandbreite. anspieltipps sind der opener "appetite" und die sehr stimmungsvollen "crying time" und "nothing but love". obwohl ein moderner sound geboten wird hat das mastering noch genug luft zum atmen gelassen, an einigen stellen schimmern die 70er durch. zeppelin lässt gelegentlich grüßen, was ja nix schlechtes ist!
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am 31. Mai 2014
Ich möchte mich hier der Rezension von Mario Karl komplett anschliessen. Ich habe das Album Anfang 2011 gekauft und es ist in 2011 und auch bis jetzt, eines meiner bestes Rock-Alben die ich seit dem gekauft habe!!! Absolut 5 Sterne! Ich warte schon auf einen Nachfolger.
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