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Nikon AF-S Nikkor 35 mm 1:1,4G Objektiv (67 mm Filtergewinde)
Preis:1.549,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

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91 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Januar 2011
Habe das o.g. Objektiv seit vier Wochen in Besitz und kann folgendes berichten.

1.) Verarbeitung/Haptik
Das Objektiv ist gewohnt für diese Preisklasse hervoragend verarbeitet und bietet alle nötigen Dichtungen und gliedert sich somit in die Gold-Ring-Gang ein.
Leider wird die Gegenlichtblende einfach am Bajonett ohne zusätzliche Klinke befestigt.
Der Autofokusring lässt sich gut greifen und ist präzise. Leider fehlen (wie üblich) nähere Tiefenschärfemarker.

Absolutus No-Go ist das Plastikgehäuse des Objektivs. Für den Preis eine Frechheit, wenn man einen Blick auf seine Brüder und Schwestern wirft. Das 200 € feel-like Gehäuse ist einfach dreist.

2.) Abbildung

a)FX (D3x): In der Mitte stets scharf, Abblenden verbessert wenig. Ränder leicht schwächer, aber kaum sichtbar. Ab 2.0 kein signifikanter Unterschied mehr auf 100% zu erkennen.
Stets hoher Kontrast.
Tolles Bokeh.
Grün-Magenta Farbsäume verschwinden bei 2.0 völlig.
Verzeichung für eine Festbrennweite relativ hoch.
Ränder sind klassentyptisch dunkler, 2.0 wenig sichtbar, ab 2.8 gleichmäßig.
Autofokus ist präzise, aber seeeehr langsam. AF-S 85 1.4 & 24 1.4 machen es da besser.
Keine unübliche Gegenlicht Anfälligkeit.

b) DX (D300): Durch Crop ähhnlich einer 50mm Optik.
Stets hohe schärfe, Abblenden verbessert wenig. Ränder (durch Crop) besser.
Hoher Kontrast.
Tolles Bokeh.
Farbsäume bis 2.0.
Verzeichnung sichtbar.
Vignettierung sichtbar, aber dennoch sehr gut.
Autofokus ist präzise, aber ähnlich langsam.

3.) Zubehör
Der Schwachpunkt ist das Zubehör. Nikon liefert einen Filzbeutel, der bei jedem 200 € Objektiv dabei ist, auf eine Tasche ähnlich der 2.8er Zooms wird verzichtet, obwohl diese in der gleichen Preisklasse sind. Die Gegenlichtblende ist windig. Leider ein Trend, der seit dem neuen 70-200 VRII fortgesetzt wird.
Nikon lebt anscheinend die Philosophie, wer das Objektiv will, kauft es, egal wie schlecht verarbeitet und ausgestattet es auch ist. SCHADE NIKON!!!

4.) Fazit

Geniale Optik, uneingeschränkt empfehlbar, ob für DX oder FX stets mit tollen Ergebnissen.
Nikon scheint dies zu wissen und stattet das Objektiv billig aus, wohlwissend, dass es keine Alternative gibt.

Daher eigentl. 4.5 Sterne, aber im Zweifel für die Optik => 5 Sterne
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2011
Nikon stellt in der neuen Qualitätsoffensive eine Reihe hervorragender neuer Festbrennweiten vor.
Das 35er ist aufgrund des Bildwinkels in Verbindung mit der hohen Anfangsöffnung ein Klassiker.
Der AF-S ist leise, aber nicht so schnell wie z.B. beim 24-70 oder 70-200. Etwa auf Niveau 85/1.4 oder leicht besser.
Die optische Leistung ist hervorragend.

+ Hervorragende optische Leistung
+ bereits bei Blende 1.4 voll nutzbar
+ schöne Unschärfeverzeichnung
+ relativ leicht, gute Magnesiumfassung

- sehr teuer
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2011
Das Objektiv verdient definitiv einen goldenen Ring! Ich kann mich den Kommentaren zur schlechten Verarbeitung nicht anschließen ' neue Werkstoffe (wie hier das Magnesiumgehäuse) sind alles andere als gewohnt aber: dafür ist das Objektiv trotz seiner »Glasbausteine« relativ leicht. Und wir Plastik wirkt der Bolide auf keinen Fall. Einziges Manko: die leichte chromatische Aberation in unterschiedlichen Tiefenschärfen die in der Preisklasse doch recht ausgeprägt ist. Ansonsten: Top Kaufempfehlung für eine Primärlinse!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
ERGÄNZUNG v. 22.07.2015: Zeiss 35mm f/1.4 für Nikon vs Nikon 35mm F/1.4 G
Während das Nikon 35mm f/1.4 G ein bequemes Objektiv mit AF und volle Kontrolle über die Kamera ist, ist das Zeiss mit ZF2-Mount eine halb-automatische Linse: Man muß manuell fokusieren, alles andere kann die Kamera übernehmen.
Voraussetzung hierfür, ist eine Eingabe der Objektivdaten im Menü (Schraubschlüssel-Symbol, Objektivdaten, Objektiv-Nr...., Brenweite und größte Blende). Die Blende am Objektiv muss auch auf 16 gestellt werden, sonst kommt eine Error-Mitteillung.

Auch abgeblendet ist das Zeiss sehr schwierig zu fokusieren. Zwar läuft die Mechanik butterweich wie immer bei Zeiss, aber die Tiefenschärfe bleibt unterdurchschnittlich gering und muss - gerade bei Portraits - sehr, sehr genau eingestellt werden.
Das ist ohne Focus-Peaking und Lupe mit diesem Objektiv schon sehr schwierig.und erfordert viel Übung und Erfahrung. Eine Lösung ist auf " continuous shooting fast " zu stellen und dabei mit dem Focusring zu spielen, da wird schon ein Treffer dabei sein.
Entschädigt wird man mit einen hohen Detailreichtum, dynamik, schönen, brillanten Farben, und keinerlei chromatischen Abberationen oder geometrischen Verzerrungen. Vor allem bei schwierigen Lichtbedingungen sind sehr hellen Bildern ohne zusätzliche Beleuchtung kein Problem.
Für Hochzeitfotografen ist das Objektiv riskant. Erst wenn man die Fokuseinstellung im Blut hat kann man es wagen, es zu benutzen. Für Anfänger und Amateure ist diese Linse nicht zu empfehlen. Sie ist schon trickisch: Auch wenn das Subjekt im Sucher scharf erscheint, liegt der Fokuspunkt woanders. Das ist bei der neuen Sony-Version, die ich an der A7r und A7 II verwende ganz anders, weil sie einen schnellen AF hat, und bei der A7 II zusätzlich Stabi.
Eins gibt es noch: Das Zeiss ist in jeder Hinsicht gewaltig. An der D610 mit Zusatzgriff wiegt es insesamt 2,2 kg. Mich stört das nicht, man hat richtig was in den Händen und somit ist es auch kaum möglich zu verwackeln !

Das Nikon und das Sigma können dagegen von Nicht-Puristen und Anfängern ohne Risiko benutzt werden. Die machen auch nicht soviel Spaß wie das Zeiss und man hat auch nur Plastik in der linken Hand, wenn auch hochwertig.
Hier braucht man weder Kunstfertigkeit noch Arbeit, das Fotografieren geht sozusagen von alleine, deswegen ist m.E. der Spaßfaktor fast gleich null, nicht viel anders als bei einer Bridge-Kamera.
Das Gewicht, das Fokusieren, das Spielen mit der Tiefenschärfe an der Blende und die Bildkomposition ohne Zoom, und das eventuell noch bei schnellen Motiven, das ist Fotografieren wie Cartier-Bresson vor 50 Jahren. Das ist noch eine Herausforderung und das hat was.

Wer Geldsparen möchte und trotzdem eine Super-Leistung sucht, der wird mit dem Sigma Art glücklich.
Allerdings muß das Sigma i.d.R. auf die Kamera kalibriert werden, wenn der AF genau treffen soll. Das Problem hat man natürlich mit dem Zeiss nicht und mit dem Nikon kaum.
Das Kalibrieren ist nicht kompliziert, das Objektiv wird bei 30, 40, 60cm und mehr auf eine Zielscheibe gerichtet, die Abweichungen über einen USB-Dock direckt in des Objektiv über Notebook eingegeben oder an der Kamera wie oben erwähnt.
Erfahrene Fotografer kennen das und in Frankreich machen das fast alle und bewerten das Sigma ausschliesslich mit 5 Sternen.
Hierzulande herrscht eine andere Mentalität: Die Kunden erwarten, dass das Objekiv auf ihre Kamera gleich bei der Auslieferung millimetergenau abgstimmt ist - was natürlich nicht geht - und meckern kräftig. Das kommt davon wenn man teueres Equipment kauft, aber nur oberflächliche Kenntnisse hat.
Insofern, wer sich für das Sigma interesiert, sollte sich schon vorab über die Kalibrierung informieren.

Schließlich, Alle anderen, die nur auf Knopfdruck vom Anfang an technisch einwandfreie Bilder machen wollen, werden mit dem Nikon am Besten bedient. Wer Geld hat und ein wenig Talent kann also also das Grundwissen und die Übungsphase überspringen, ein wenig wie Autofahren mi Servo-Lenkung, ABS, Abstandhalter usw. Das ist sicher und efizient, aber ob es so viel Spaß macht, steht au ein anderes Blatt.

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Ich hatte ein Loch zwischen mein Nikon 28mm f/1.8 und dem 50mm f/1.8 und es kamen 2 Alternativen mit 35mm f/1.4 in Frage:

- dieses Nikon mit AF, 67mm Filterdurchmesser und Plastikkörper für rd. 1.600 Euro, dxomark-score 28
- das berühmt-berüchtigtes Sigma DG HSM, mit AF, 77mm Filterdurchmesser und Metallkörper für rd. 780 Euro, dxomark-score 39

Forscht man aber etwas tiefer bei den Einzeltests , bemerkt man, dass manche Objektive aus der Zeit vor 2010 mit alten 12MP-Kameras getestet wurden. Neuere Objektive dagegen an neuen 36 MP-Kameras getestet und wesentlich höher bewertet wurden.
Wählt man die beste z.Z. erhältliche Kamera, nämlich die 800E, dann lauten die scores des Nikon 36 bei 22 gefühlten MP bzw.die des Sigma 43 bei 30 gefühlten MP. Ein Abstand bleibt zwar erhalten, aber schrumpft von 11 auf 7 bei der Gesamtnote.und der Nikon rutscht in die Spitzenklasse.

Soweit, so gut. Das Nikon ist, wie alle anderen neueren der f/1.8-G-Baureihe aus Plastik und made in China. Das hat mich bei den 85 und 50mm noch nicht so richtig gestört, auch bei den 4 preiswerten DX-Zoom, die ich für meine D7100 benutze, sie kosten um die 500 Euro, manchmal etwas mehr. Dieses Teil hier, ist aber eine ganz andere Hausnummer.

Beim FX 28mm, das ich zuletzt gekauft habe, war der Fokusring sehr leichtgängig, die Goldfarbe der Aufschrift zu schrill etc. Kurz gesagt, das war schon recht billig und da wurde bei mir der Glückhormonpegel arg strapaziert.
Bei diesem 35mm f/1.4 war ich nicht mehr bereit, bei 1.600 Euro für eine Linse, Plastik und eine derart laue Mechanik zu akzeptieren.
Ich muss auch sagen, das ich z.Z. vielleicht 30 Objektiven von Zeiss, Leica, Zuiko, Fuji XF, Nikon, Sigma A...habe und in dieser Preislage, und auch zwei Liga darunter, gibt es einfach Champagner und kein Prosecco von Aldi.

Ich habe also nach Alternativen gesucht, vor allem bei Zeiss. Das Samyang habe ich überflogen, ich habe zwar das 14mm f/2.8, das sein Geld Wert ist, aber das 35mm f/1.4 bringt nicht die hohe Leistng, die ich für meine D610 wünschte.
Zuerst habe ich das Distagon 35mm f/1.4 ZF2 für Nikon für 1.600 Euro übersehen, weil es bei der Suche auf dem dxo-Internet-Seite nicht auftauchte. Erst durch einen Link von der franz. Seite Focus Numerique kam ich auf die Prüfdaten dieses Objektives bei dxomark.
Auf dem Hauptdiagramm aller Objektiven für Nikon lag es mit 30 gerade 2 Punkte besser als das Nikon, aber es war auch da an einer alten 12 MP-Kamera getestet worden.
An der D800 war es mit 38 und 23 P-MPix besser als dieses Nikon 35mm f/1.4, das übrigens etwas schlechter bewertet wurde als das f/1.8 G.
Damit gab es für mich keine Grundlage mehr mich weiter für das Nikon 35mm f/1.4 zu interessieren: Es ist zu teuer, nämlich das Teuerste 35mm überhaupt und für den Preis nicht gut genug, weder optisch noch mechanisch.

Das Zeiss 35mm f/1.4 für Nikon wurde mir für 300 wenige als das Nikon angeboten. Es ist aber ein Objektiv ohne AF.
Das Sigma schwebte immer noch in dem Raum.
Ich habe bereits 2 Sigma A und sie sind über jeden Zweifel erhaben. Es gibt zwar jede Menge front- und back-focus, aber mit einen Siemens-Stern (kostenlos im Internet als pdf) senkrecht in 60 cm Entfernung von der Sensorebene und ein schräg gestelltes Lineal kann man die Abweichung genau feststellen und sie entweder in der Kamera für dieses Objektiv genau speichern oder mit einem USB-Dock und Sigma-Software direkt im Objektiv korrigieren. Beide Methoden sind ziemlich einfach und wirksam und ich verstehe die Aufregung in manchen Rezension wirklich nicht.
Aber egal, hier geht es um den Nikon.

Zufällig habe ich vor einigen Wochen das Zeiss Distagon 35mm f/1.4 für meine Sony A7r und A7 II erhalten. Es hat zwar AF im Gegensatz zur Nikon-Version, aber manuelles scharfstellen ist bei einem 35mm kein Ding. Bei Aktionszenen, fahrenden Fahrzeuge, kleine Kinder etc. muß man kräftig abblenden, dann geht es schon. Auf jeden Fall ist diese Zeiss-Linse erste Sahne, optisch und mechanisch und natürlich aus Metall und kein Plastik.Es hat auch 72mm Filterdurchmesser, also eine um 5mm grössere Eintrittlinse als das Nikon und das Sigma und eine T* Nano-Vergütung, keinerlei Farbfranzen, flares und geometrische Verzerrungen kann man vergessen, zumindest ab f/2.0
Zeiss, wie Leica, Schneider Kreuznach und Voigtländer, das ist eine Klasse für sich und kein Vergleich mit den chinesischen Nikon. Ich will niemandem beleidigen, aber es ist einfach so ! Und wenn der Preis auch noch günstiger ist, da kann man nicht zögern. Bei 1.600 Euro ist das Nikon f/1.4 chancenlos.
Das Sigma ist auch attraktiv, aber mit dem Zeiss Distagon habe ich eine prime lens für das Leben.

Das Nikon f/1.4 ist eine klasse Optik, keine Frage. Es verdient sicherlich 5 Sternen, auch wenn es hier und da Schwächen hat (wer hat das nicht).
Aber bei dem Preis, müsste es das Beste sein. Ist es aber nicht. Bem Preis-Leistungsverhältnis liegt es, ehrlich gesagt, zwischen 2 und 3.
Jeder macht natürlich was er will mit seinem Geld. Ich würde aber einem Freund dieses teueren Objektiv nicht empfehlen.
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