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797 von 979 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kopfkino
Kaum ein Film ist vor dem Kinostart derart mit positiven Kritiken überschüttet worden wie Inception. Und nachdem ich den Film gesehen habe, hat jede einzelne davon Recht gehabt und ich habe bereits Termine ausgekundschaftet, wann ich ihn ein zweites Mal sehen kann. Inception ist (etwas ungewöhnlich im aktuellen Kinogeschehen) etwas komplett Neues und ich...
Veröffentlicht am 30. Juli 2010 von Mika Kenter

versus
151 von 217 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen You talk about dreams?
Diese Rezension bezieht sich - dies vorweg - auf den Film an sich, nicht die Qualität des Datenträgers. Ich plädiere allerdings stark dafür, die in diesem Zusammenhang geäußerten Kritikpunkte vor einem Kauf in Betracht zu ziehen.

Ich hatte einige Zeit, "Inception" sacken zu lassen, die Diskussionen um den Film mitzuverfolgen und...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von bartgesang


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797 von 979 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kopfkino, 30. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Inception [Blu-ray] (Blu-ray)
Kaum ein Film ist vor dem Kinostart derart mit positiven Kritiken überschüttet worden wie Inception. Und nachdem ich den Film gesehen habe, hat jede einzelne davon Recht gehabt und ich habe bereits Termine ausgekundschaftet, wann ich ihn ein zweites Mal sehen kann. Inception ist (etwas ungewöhnlich im aktuellen Kinogeschehen) etwas komplett Neues und ich weigere mich, jegliches Prädikat unter "Meisterwerk" zu vergeben.

Die Handlung des Films ist hochkomplex. Jede Minute Unaufmerksamkeit (speziell gegen Ende) kann bedeuten, dass man komplett den Überblick verliert. Es geht - grob skizziert - um den Kriminellen Cobb, der sich darauf spezialisiert hat, in das Unterbewusstsein von Geschäftsleuten einzudringen und ihnen wertvolle Informationen zu stehlen. Dies nennt man "Extraction". Dann erhält Cobb einen neuen Auftrag, diesmal soll er keinen Gedanken extrahieren, sondern einen einfügen. Er soll den Millionenerben Fischer dazu bringen, die Firma seines Vaters aufzuteilen. Dazu stellt er ein Team zusammen und macht sich während eines Fluges daran, in die Psyche von Fischer einzudringen. Mehrere Traumebenen werden aufgebaut, also ein Traum im Traum. In der tiefsten Traumebene soll der Gedanke eingepflanzt werden, so tief, dass der Erbe nachher nicht mehr seinen Ursprung wird rekonstruieren können. Doch je weiter sich das Team in Fischers Unterbewusstsein begibt, desto mehr erfahren wir auch über Cobb und dessen ganze Vergangenheit.

Inception geht tief in die menschliche Psyche. Es tun sich geistige Abgründe auf und die Riege der Schauspieler versteht es hervorragend, dies umzusetzen. Leonardo DiCaprio spielt den innerlich gebrochenen Cobb so hervorragend, als wäre ihm die Rolle auf den Leib geschnitten. Ist sie vielleicht sogar. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache bestens, hervorzuheben wäre hier noch Ellen Page, die als die junge Traum-Architektin Adriane brilliert.

Christopher Nolan hat mit Inception entgültig Kinogeschichte geschrieben, er hat einen Film geschaffen, der genreübergreifend seinesgleichen sucht. Es ist die ständige Überraschung, das immerwährende Gefühl des Zweifels (Was ist Traum und was nicht?) und vor allem eine der ersten glaubhaften Begründungen, die physikalischen Gesetze auf den Kopf stellen zu können. Inception ist gespickt mit Geniestreichen, der Kreisel, die unendliche Treppe, Paris im 180° Winkel. Ein Wow-Effekt nach dem Anderen und dadurch, dass die Handlung kleine Lücken hat, die der Zuschauer selbst ausfüllen muss, lassen sich die verschiedensten Interpretationen anfertigen. Entsprechende Diskussionen sind im Internet schon heftig im Gange.
Der visuelle Hammer sind zweifellos die Spezialeffekte, die nur dann eingesetzt werden, wenn sie auch wirklich nötig sind, aber einen dann geradezu umhauen. Nolan hat bewusst möglichst wenig mit CGI arbeiten wollen und das macht sich bezahlt gemacht. Der Kampf in der Schwerelosigkeit z.B. wurde in einem riesigen Hamsterrad gedreht und hat das Zeug dazu, eine der kultigsten Filmszenen aller Zeiten zu werden.

Noch ein Wort zu Negativrezensionen: Ich lehne es überhaupt nicht grundsätzlich ab, wenn andere Meinungen hier dargelegt werden, solange sie gut begründet und nicht halbherzig hingeschmiert sind. Ein Text nach dem Stil "super film, bester überhaupt, unbedingt kaufen" ist daher für mich genauso wenig hilfreich wie eine ähnlich formulierte Negativrezension, genauso verhält es sich natürlich auch bei guten Argumentationen. Ein Klick auf "hilfreich", sollte nicht bedeuten, dass diese Person meine Meinung vertritt, sondern dass sie diese gut vertritt, das ist ein himmelweiter Unterschied.

Mal ganz abgesehen davon haben sich im Laufe der Zeit drei "Typen" von Menschen herauskristallisiert, die hier schlechte Bewertungen abgeben:
Die erste Gruppe hat technische Einwände gegen die Blu Ray oder die DVD, was ich gut verstehen kann, leider das Bewertungssystem etwas durcheinander wirft, aber dennoch ist es sinnvoll, mögliche Kunden auf so etwas hinzuweisen, wenn man es entdeckt hat.
Die zweite Gruppe (dies sind oft Fans von Nolans Frühwerken) halten den Film für eine große Blase, in der durch viel Geballer und Effekthascherei von der eigentlichen Leere des Films abgelenkt werden soll, was ich absolut nicht nachvollziehen, aber gut tolerieren kann.
Die dritte Gruppe, die die Mehrheit darstellt, hat - so muss man es nun einfach mal sagen - 'Inception' überhaupt nicht verstanden und dies teilweise nicht einmal versucht. Wie kann man bitteschön der Meinung sein, ein umfassendes Bild von einem Film zu haben, den man nur zur Hälfte gesehen hat? 'Inception' fordert ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit und wenn man nicht gewohnt, einem Film diese Aufmerksamkeit zuteil werden zu lassen, soll man die Finger davon lassen oder von mir aus im Nachhinein sagen: "Das war mir jetzt zuviel" und es dabei belassen, aber doch nicht seine eigene mangelnde Konzetrationsfähigkeit auf die Filmemacher schieben.

Noch ein Wort zur Blu-Ray: Viele DVD-Käufer ärgern sich offensichtlich über schlechte Bild- und Tonqualität, zumindest bei der Blu-Ray ist dieses Manko nicht vorhanden. Die Erlebnis von The Dark Knight wird leider nicht erreicht, aber dennoch sind alle großartigen Bilder in sehr guter Qualität zu sehen und Hans Zimmers Soundtrack kracht auch in der Heimkinoanlage ordentlich.
Die Extras sind gut bestückt, eine Menge schön verpackter Hintergrundinformationen sind zu finden, von denen man manchmal auch ganz schön überrascht ist. Zumindest die Blu Ray kann ich empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Super, 27. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inception (Amazon Instant Video)
Wirklich gut gemacht. Angucken lohnt sich aufjeden fall. Alleine die Idee ist sagenhaft und wie es auf den Leinwand dargestellt ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum im Traum ist einfach traumhaft!, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inception (DVD)
Freddy Krüger lehrte den Zuschauer, dass auch Träume wahr werden können und das auch Träume zu wahren Alpträumen mutieren können!

Damit nicht genug, die Macher dieses Filmes gehen noch weiter und zeigen einen Traum in einem Traum!

Wow.......

Nicht genug und in diesem Traum erfolgt erneut ein Traum. Sehr verwirrend und vielschichtig, die Story. Wer nicht aufpasst verliert allzu leicht den Faden. Genauso wie die Protagonisten im Film. Genial gemacht die ganze Sache und es gibt viel zu Staunen. Angefangen von den Szenen der Schwerelosigkeit erwartet den Zuschauer immer wieder Neues, das zum Staunen und auch teilweise zum Schmunzeln anregt.

Wie z.B. die Sache mit dem Paradoxon!

Paraderolle für Di Caprio, der perfekt den Verwirrten, Zerrissenen mimt, wieder mal. Es scheint ihm zu liegen und er geht gänzlich in dieser Rolle auf. Cobb der Hauptakteur im Film scheint noch nicht genug Probleme zu haben also schafft er sich Neue um sein eigentliches Problem zu beseitigen. Da er kein Egoist ist nimmt er einen Rudel Leute mit, die dann die Probleme mit ihm teilen und ausbaden dürfen. Da hätte wohl so niemand im Traum dran gedacht, dass da so was bei raus kommt?

►►► FAZIT: ◄◄◄

Der Film fasziniert und überzeugt auf jeder erdenkliche Art und Weise. Traum für Traum wird der Zuschauer immer weiter mitgerissen und mit einbezogen. Denn man muss verflucht aufpassen um nicht den Faden zu verlieren.

Noch nie gab es einen Film, der das Thema „TRAUM“ derart komplex und vielschichtig in allen Facetten und Varianten dem Zuschauer präsentiert. Dazu noch die Abgründe des menschlichen Geistes, die diesem Werk ein gewaltiges Maß an Tiefe mit auf den Weg geben!

Es machte mich wirklich stellenweise sprachlos und ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus!

Ein grandioser Film, das Meisterwerk schlechthin!

Das Ende lässt auf eine würdige (hoffe ich mal) Fortsetzung hoffen, denn es lässt einige Fragen offen.

►►► SPECIALS: ◄◄◄

● Inception: Wie alles begann
● Das japanische Schloss: Der Traum stürzt ein
● Die Einführung in paradoxe Architektur
● Der Güterzug

►►► TONAUSWAHL: ◄◄◄

● Deutsch DD 5.1
● Englisch DD 5.1
● Untertitel Englisch und Deutsch für Hörgeschädigte
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40 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Edle Sammleredition, 1. November 2011
Die Extras haben sich gegenüber der anderen editionen zur "premium edition" nicht verändert. Diese edition beinhaltet 2 bluray disc und ein 40 seitiges booklet mit Produktionsinfos und beschreibungen über die Charaktere die die Schauspieler verkörpern und noch einige Fotos aus dem Film.
Mir persönlich gefallen diese editionen in Buchform sehr, da sie sehr edel wirken.
Der FSK 12 ist fest auf der Plastikhülle drauf. Und wie bei allen diesen editionen, lässt sich die Plastikhülle einfach über das Buch abziehen.

Über den Film zu schreiben ist sehr schwierig, bei diesem hier muss man wirklich "einsteigen" um sich in dieser Welt "zurechtfinden" oder man verliert sich darin wie im Limbus.
Für die, die den Film nicht kennen, sollten ihn vielleicht ersteinmal ausleihen.
Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen! Eine Fazinierende Geschichte, fazinierende Effekte, und die Filmmusik von Hans Zimmer ist absolut genial!
Bild und Ton in HD - eine absolute Wucht!

Wer Sammler ist, sollte hier durchaus zuschlagen, die "Premium editionen" von Warner sind wirklich sehr schöne Sammlerobjekte und sehen im regal wie eine Buch - Edition aus. Dass einzige makel an den Premium Editionen von Warner ist, dass sie vorhandene Audiokommentare NICHT deutsch untertiteln, und wer des englischen nicht ganz mächtig ist, dem bleibt dieses Extra ohne Übersetztung für immer verborgen.
Da bei "Inception" kein Audiokommentar vorhanden ist, entfällt hier diese Kritik.

Sammlerherzen können hier zuschlagen, wer die andere "normale" edition besitzt, verpasst nur dass vorhandene knapp 40 Seitige Buch, sonst nichts!
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66 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein dem Film gerechtes Gewand, 3. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inception Steelbook [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Zum Filminhalt ist ja hinlänglich alles gesagt. Dieses Steelbook gibt dem Inhalt noch die angemessene Hülle und Aufmachung - wirkt wie der Film: massiv, anmutig und monumental. Zudem kommt das Steelbook im Klarsicht-Schuber, sodass FSK Logo und Blu-Ray-Kennung nicht auf dem Steelbook hängen und das Cover verdecken würden. Schuber weg und das Steelbook ist frei von störender Aufmachung.
So verschwindet "Inception" nicht in den unendlichen Weiten des Blu-Ray-Regals, sondern sticht gleich hervor und bleibt so, wohl auch auf Dauer, ein echter Hingucker, den man immer wieder gerne ansehen wird.

Zum Bild der Blu-Ray:
gestochen scharf, sehr kontrastreich, aber dabei nicht zu sehr verdunkelnd was die Schwarzwerte angeht - erinnert in der Farbtemperatur und -tiefe stark an "The Dark Knight" (auch von der Filmmusik) und "Gesetz der Rache".

Tonqualität der Blu-Ray:
für meinen Geschmack brilliert hier mehr der englische O-Ton; die deutsche Synchronisation wirkt an manchen Stellen einfach zu klar, wobei ich damit meine, dass die Stimmen zu sehr herausgestellt sind und den Hintergrund etwas sehr überdecken. Im englischen Ton jedoch kommen die Effekte sehr satt und monumental daher - dem Film also eher gerecht werdend als der deutsche Ton. Klarer Vorzug für die Originalversion.
Die großartige Filmmusik von Hans Zimmer liefert ihr Übriges.

Alles in Allem diskutiert man hier aber auf allerhöchstem Niveau, denn der Film, und somit auch die Blu-Ray, hat da nur minimale (wahrscheinlich individuell bedingte) Kritikpunkte.

Fazit:
für mich DER Film des Kino-Jahres 2010, der deshalb auch ein Steelbook verdient und wert ist
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151 von 217 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen You talk about dreams?, 23. Januar 2011
Von 
bartgesang - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Diese Rezension bezieht sich - dies vorweg - auf den Film an sich, nicht die Qualität des Datenträgers. Ich plädiere allerdings stark dafür, die in diesem Zusammenhang geäußerten Kritikpunkte vor einem Kauf in Betracht zu ziehen.

Ich hatte einige Zeit, "Inception" sacken zu lassen, die Diskussionen um den Film mitzuverfolgen und sie mit meinen Eindrücken zu vergleichen. Viel ist gesagt worden und es ist eher unwahrscheinlich, dass ich hier Punkte beisteuern kann, die nicht anderswo schon aufgeführt wurden. Warum ich trotzdem meinen Senf dazu geben möchte, begründet sich in Folgendem:

Ich habe mich in "Inception" leidlich gut unterhalten. Der Film hat mich in einigen wenigen Momenten visuell gefangen nehmen können, Hans Zimmers Soundtrack muss als gelungen bezeichnet werden - auch wenn er wie alle Zimmer-Soundtracks nach einiger Zeit ein wenig zu prätentiös zu werden beginnt und ich Clint Mansell nach wie vor für den um Längen begabteren Filmkomponisten halte - und Ellen Page spielt mit. Ihre Rolle ist zwar wie die beinahe aller Charaktere des Films im Grunde uninteressant. Aber es ist Ellen Page und ich liebe Ellen Page. Damit könnte die Sache zwischen mir und "Inception" erledigt sein.

Was mich bis auf den heutigen Tag ungläubig den Kopf schütteln lässt, ist der für mich unfassbare Kritiker-Hype um diesen Film. Endlich wären CGI-Effekte nicht mehr Selbstzweck ist da zu lesen. Hier würde der Beweis angetreten, dass Mainstream-Kino nicht volksverdummend sein muss und damit endlich Michael Bay in seine Schranken verwiesen. Nolan sei der Kubrick des Blockbuster-Kinos und so etwas wie the second coming of Christ. Usw. Und an diesem Punkt frage ich mich immer, ob die alle in einem anderen Film waren.

Ich werde mich hier jetzt nicht an den Roger-Moore-Bond-Action-Szenen hochziehen. Oder an der Tatsache, dass auch ich die Handlung nicht um Längen so komplex empfand, wie immer wieder zu lesen. Selbst durch die alles überschattende Frage, ob nicht der ganze Plot sich lediglich in Cobbs Verstand abspielt, wird sie für mich nicht besonders tiefgründig. Oder an dem Fakt, dass die überwiegende Mehrzahl der Figuren des Films völlig eindimensional und uninteressant sind und dass der Ellen Page-Charakter nur dazu da zu sein scheint, um dem etwas schwerfälligeren Teil des Publikums den Plot erklären zu können. Das alles ist oft genug gesagt worden und ich teile diese Einschätzung.

Worüber ich nicht hinweg komme, ist der Fakt, dass mich "Inception" als Traumwelt so wenig überzeugen konnte. Ich kam aus dem Kino und dachte: "Mein Gott, was hätte ein Tim Burton, Guiliamo del Torro oder Terry Gilliam aus so einem Drehbuch gemacht!" Um wieviel faszinierender und visuell atemberaubender waren die Erinnerungs- und Traumsequenzen in Gondrys "Eternal Sunrise of a spotless mind"! Um wieviele Lichtjahre ist ein David Lynch mit "Inland Empire" dem hier Gezeigten voraus! Um wieviel mehr nahm mich selbst ein Tim Schäfer mit seinem Computerspiel "Psychonauts" gefangen, das eine mit "Inception" verblüffend ähnliche Plot-Idee verfolgt! Was für unglaubliche Welten und Figuren hätte man mit dem vorhandenen Budget hier entwerfen können! Aber nein - "Inception" entscheidet sich dafür, seine Traumwelten an das architektonische Leitbild der Deutschen Bahn anzupassen. Völlig aseptische, klinisch tote Welten. Man hätte den gesamten Film auch im Berliner Hauptbahnhof abdrehen können. Ich war fassungslos, als Cobb mit dem Page-Charakter schließlich in der Stadt anlangte, an der er und seine Frau so lange gearbeitet hatten. Wer träumt den bitte solche Städte? Leni Riefenstahl im Urlaub mit Albert Speer? Gehts bitte noch toter?

Und überhaupt: wer träumt denn solche Plots? In meinen Träumen verwischen sich Ebenen, verändern sich Personen, ist alles ständig in Veränderung und Bewegung. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen solch konzisen Traum gehabt zu haben, wie er dem Opfer im Flugzeug hier eingepflanzt werden soll.

Mein Fazit zu "Inception" ist daher:
Eine interessante Fingerübung an der Grenze zwischen Arthouse und Mainstream mit einem zu üppig ausgestatteten Budget, die sich selbst für zu clever hält und dies dem Zuschauer permanent unterschwellig zu vermitteln versucht - und deren Welt und Figuren letztlich kalt lassen. So faszinierend und intelligent Nolans Filme als Plot-Konstrukte auch sind - wenn er nicht bald wieder an den Punkt gelangt, diese Konstrukte mit Figuren zu füllen, zu denen man als Zuschauer eine Bindung aufbauen kann, wird aus ihm trotz aller guten Ansätze kein Kubrick werden.
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5.0 von 5 Sternen Genial, 12. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Inception [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich finde den Film ziemlich genial. Man muss etwas mitdenken um der Story folgen zu können, aber das gefällt mir an Filmen. Ist auf jeden Fall unter den Top 10 meiner Lieblingsfilme.
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5.0 von 5 Sternen Mit Hirn Anschaun dann ist er Gut, 6. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Inception [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist wirklich gut geworden obwohl ich DiCaprio nicht besonders mag. Allerdings muss man bei diesem Film das Hirn einschalten. Kurze Beschreibung:
FSK ab 12 freigegeben
Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist der beste Extraktor, den man bekommen kann. In den Träumen seiner Opfer fahndet er nach Wirtschaftsgeheimnissen, um sie dann gewinnträchtig weiterzuverkaufen. Das Problem: Seine riskanten Methoden haben ihn auf die Abschussliste diverser Konzerne gebracht, sodass er sich nirgendwo mehr sicher wähnen kann. Die Heimkehr in die USA bleibt ihm verwehrt, wo seine kleinen Kinder auf ihn warten. Der Großindustrielle Saito (Ken Watanabe) heuert Cobb für einen letzten Job an - einen, der ihm den lang ersehnten Weg nach Hause ebnen könnte, sollte er Erfolg haben. Bloß, diesmal ist auch die Aufgabe ungleich schwieriger. Cobb und sein Dreamteam sollen keine Idee stehlen, sondern eine im Unbewussten eines Konzern-Erben (Cillian Murphy) einpflanzen, dessen Unternehmen zur Gefahr für Saito geworden ist. Akribisch bereiten sich Cobb und seine Mannschaft auf den Zugriff vor, doch eine Variable bleibt unkalkulierbar: Das psychische Echo von Cobbs toter Ehefrau (Marion Cotillard)...
Mich hat der Film auf jeden Fall Positiv überrascht.
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5.0 von 5 Sternen Danke Christopher Nolan!, 18. Juni 2014
Von 
A. Schneider (Kempten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Inception [Blu-ray] (Blu-ray)
"You're waiting for a train, a train that will take you far away. You know where you hope this train will take you, but you don't know for sure. But it doesn't matter. Because we'll be together"
Inception ist etwas völlig Einzigartiges. Nolan erschafft eine Welt. Eine Welt mit einer eigenen Logik. Und diese Logik kann sich uns nur Schritt für Schritt in der Handlung erschließen, während dort bereits weitere Kniffe Einsatz finden, die auf eben dieser Logik aufbauen. Dadurch werden wir regelrecht durch die Handlung gehetzt und von jeder Wendung begeistert wie ein kleines Kind. Es ist ein unvergleichliches Erlebnis und erfordert tatsächlich Konzentration. Nicht weil die Handlung an sich so komplex ist, sondern wegen des Erzähltempos und den existierenden Regeln, die ab und an gebrochen werden. Die simple Idee der Traumebenen ist großartig. Durch die verschiedenen Zeitbeschleunigungen ermöglicht der Film einem eine komplett neuartige Handlungsebene. Was den Zuschauer dabei fordert, ist das Umdenken. Das Hineindenken in ein System, auf dem die Geschichte aufbaut. Nolan begnügt sich nicht damit, gegebene Konventionen der meisten Filme zu übernehmen. Nein, er schafft seine Eigenen. Und das macht Inception zu dem bahnbrechenden Meisterwerk, dass der Film für mich nun mal ist.
Und über all dem komplexen Kuddelmuddel schwebt das Geheimnis um Cobbs Frau, dass uns den ganzen Film lang beschäftigt. Die Lösung dieses Rätsels basiert wieder auf all unseren Erfahrungen, die wir während des Films gemacht haben. Es ist ein richtig fieser Tritt in die Magengrube, was sich hinter dieser Story verbirgt. Das wird auch dementsprechend dramatisch aufgezogen. Dank den grandios spielenden Hauptakteuren Leonardo DiCaprio und Marion Cottillard kochen die Emotionen so richtig hoch und nehmen die Gestalt eines Psychodramas an.
Überhaupt ist die ganze Besetzung ein Griff in den Honigtopf. Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Tom Hardy, Cillian Murphy, Michael Caine und und und. Sie spielen allesamt hervorragend und da sticht wirklich gar nichts negativ hervor. Und bevor ich‘s vergesse, da ist ja noch Ellen Page. Ein wohl längst schon weltbekanntes Naturtalent. Auch hier beweist die kleine Kanadierin mal wieder ihr ganzes Können.
Das Wally Pfister ein mehr als begnadeter Kameramann ist, war wohl spätestens nach The Dark Knight bewiesen. Hier konnte er sich aber so richtig austoben. Die Architekturen und Paradoxen, die hier eingefangen werden sind der reinste Bombast. An technischen Spielereien mangelt es sowieso nicht. Aber trotz fantastischer Zeitlupeeinlagen, zeitweise fehlender Schwerkraft und Kämpfen zwischen Boden und Decke ist von nervigen CGI-Massen nichts zu entdecken.
Die ganze Blockbustereuporie wird natürlich passender Weise von Hans Zimmer unterlegt. Der Soundtrack dröhnt dann, wenn er dröhnen soll und schlägt auch gerne mal leise Töne an. Eingängig und definitiv erste Sahne.
Nein, Inception versucht erst gar nicht philosophisch oder mehrdeutig daherzukommen. Es ist kopfiges, kerniges Blockbusterkino und dafür liebe ich ihn!!!
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5.0 von 5 Sternen meiner meinung nach der beste film den ich bisher gesehen habe, 16. Juni 2014
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Rezension bezieht sich auf: Inception (DVD)
meiner meinung nach der beste film den ich bisher gesehen habe
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