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5.0 von 5 Sternen Schaurig
Ich war noch nie so von einem Film aufgewühlt. Er hat mich tagelang beschäftigt, ich muss mich ständig fragen, ist so etwas in Wirklichkeit schon einmal passiert oder hat sich der Autor alles nur ausgedacht? Es begann so harmlos mit Wochenendspaß am Skihang Es war dann alles so realistisch, die jungen Leute in auswegloser Situation im Skilift,...
Vor 27 Tagen von Urenkelin veröffentlicht

versus
12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger Survival-Film
Survival-Filme oder besser gesagt, "Wie-komme-ich-in-diese-bescheuerte-Situation?Und-wie-komm-ich-da-wieder-lebend-raus"-Filme gibt es ja nicht viele, der mit wenig Budget gedrehte "Open Water" dürfte jedem im Gedächtnis hängen geblieben sein. Regisseur Adam Green, der mir schon mal mächtig einen Abend versaute mit seinem strunzdoofen "Hatchet 2" wagt...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2012 von dreamlandnoize


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5.0 von 5 Sternen Schaurig, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frozen (Amazon Instant Video)
Ich war noch nie so von einem Film aufgewühlt. Er hat mich tagelang beschäftigt, ich muss mich ständig fragen, ist so etwas in Wirklichkeit schon einmal passiert oder hat sich der Autor alles nur ausgedacht? Es begann so harmlos mit Wochenendspaß am Skihang Es war dann alles so realistisch, die jungen Leute in auswegloser Situation im Skilift, grausame Steigerung, als einer absprang, um Hilfe zu holen und mit furchtbaren offenen Beinbrüchen unter dem Lift liegenblieb, und dann kamen die Wölfe. Aber es kam noch eine grausame Steigerung, dem zweiten gelang es schließlich, hangelnd, den Mast mit der Leiter zu erreichen, man glaubte, jetzt sind beide gerettet, es gelang sogar, die Wölfe mit dem Skistock zu verjagen, doch dann, als keine Hilfe kam, die junge Frau mit der Gondel abstürzt, zunächst unverletzt, dann von der herabstürzenden Gondel am Fuß verletzt, glaubt man, also schlimmer kann es nicht kommen. Und dann, die zerfetzte Leiche des 2. jungen Mannes, den auch die Wölfe zerfleischt haben. Die junge Frau wird schließlich gerettet, aber um welchen Preis (Erfrierungen) bleibt offen.
Da wird nichts beschönigt, kein romantisches Abendteuer, die Katastrophe nimmt unweigerlich ihren Lauf! Der Film ist sehr realistisch, sehr gut gemacht, aber schrecklich!! Bei der Sternvergabe habe ich Schwierigkeiten. Eigentlich gefällt mir der Film gar nicht, er ist schockierend, keine schöne Unterhaltung, aber natürlich sehr spannend. Ich habe sogar unseren Arzt gefragt, ob es überhaupt möglich wäre, tagelang in der Eiseskälte in so einem Lift zu überleben. Er meinte 3 Tage wäre schon möglich. Die 5 Sterne sind also dafür, dass dieser Film so mitreißt und so tief geht, so schockierend ist und aufwühlt und nicht spurlos an einem vorüber geht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis das Blut gefriert ..., 21. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Frozen - Eiskalter Abgrund (DVD)
Ich bekenne mich als Fan von gut gemachten Survival-Thrillern a la „The Reef“, „The Grey“, „Carriers“, „Black Water“ oder auch ein nochmal etwas anderes Genre „Lake Placid“.
In dieser Liste sind alle bis auf einen Film Low Budget Streifen.
Was damit meist einher geht, sind sehr beschränkte Schauplätze und Anzahl an Personen. Dem einen kommt wenn er das hört schon die pure Langeweile auf, den anderen reizt das, weil hierin das Potenzial liegt, eine Charakterzeichnung in Extremsituationen zu sehen. Fragen also wie: was würde ich in so einer Situation fühlen und wie würde ich ev. handeln? Das ist natürlich weitab vom Mainstreamkino in dem jeglicher Stoff schon vorgekaut wurde.
Wer also mit unterschwelligem Grusel und dichter Atmosphäre etwas anfangen kann und Filme mag, in denen er sich fragt, wie er in der Lage reagieren würde, ist bei „Frozen“ genau richtig!

3 Studenten werden vorgestellt, ein Pärchen sowie der beste Freund, die Wintersport betreiben möchten. Von der Mentalität sind es nicht die typisch amerikanischen Jugendlichen, sodass ich erst dachte, es handele sich um eine europäische Produktion. Die Dialoge enthalten viel Sarkasmus und bissigen Humor. An einigen Stellen konnte ich herzlich lachen.
Das Lachen bleibt mir dann im Hals stecken, als der erste der Studenten, nachdem der Lift angehalten hat und die Lichter aus sind [sie wurden vergessen], ein waghalsiges Manöver unternimmt. Dadurch dass seine Freundin alles mit ansieht, wird alles erst so richtig schlimm ... . Und hier wieder die Frage: was wäre wenn einer mir nahestehenden Person Ähnliches passieren würde?
In einer nervenaufreibenden 2. Hälfte des Films kämpfen die Studenten ums Überleben und kommen an die Grenzen des Möglichen. Mir gefriert förmlich das Blut in den Adern, wenn jemand versucht, seine festgefrorene Hand von der Eisenstange zu lösen und dabei das Fleisch von der Hand gerissen wird … .
Der Film hat es in sich, was Schockmomente betrifft, und kann Filme wie „Open Water“ noch in den Schatten stellen! Gute 4 von 5 Sternen.
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36 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Simpel, spannend und bitter..., 30. September 2010
Nach dem albernen Splatter-Slasher "Hatchet" macht Regisseur Adam Green mit "Frozen" einen großen Schritt nach vorn.

Eine simple Geschichte mit nur einer Location. Drei Studenten bleiben im Sessellift stecken und werden vergessen. Was nun? Eine im Lift sitzen bleiben und hoffen, dass man bis zum nächsten Wochenende nicht erfroren ist? Oder was? In die Tiefe springen? Am Seil entlang zum nächsten Mast klettern? Und dann gibt es da auch noch ein paar ausgehungerte Wölfe, die plötzlich unter dem Lift herumlungern. Dazu kleinere Probleme wie volle Blasen, Erfrierungen, an Metall festgeklebte Hände und so weiter und sofort.

Klingt bitter, ist es auch. Green quetscht die größtmögliche Spannung aus einer simplen Prämisse, die zwar keine großen dramatischen Wendungen zulässt, aber bis zum Ende emotional und fesselnd bleibt. Fieser kleiner Thriller für jeden, der schon mal in einem Sessellift gehockt hat. Oder vorhat es demnächst zu tun...
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4.0 von 5 Sternen Mal etwas anderes, 6. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frozen - Eiskalter Abgrund (DVD)
Eine Geschichte, wie sie im Leben passieren könnte. - Es wurde herzzerreißend "geweint", aber eine Träne habe ich nicht entdecken können. Auch das man sich in der Kälte befand, hat man nicht bemerkt ... Das sind Patzer, die einem leider sofort ins Auge fallen , und von mir als sehr störend empfunden wurden. Das wirkt sich natürlich beim schauen auf die Qualität des Filmes aus. - Trotz der angegebenen Patzer, 4 von 5 Sternen. Denn die Idee war gut.
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bombastisch, weniger ist mehr!, 27. November 2010
Der Film Frozen handelt von einer Gruppe, bestehend aus drei Leuten, die Ski-Fahren wollen.

Am letzten Tag fällt ihnen ein das sie gerne nochmal fahren möchten, doch dann passiertŽs...

Meine Eindrücke zur Story:

Es gilt das Motto "weniger ist Mehr"....

Der Film spielt die ganze Zeit nur an der selben Stellen, die ist schon bekannt aus Filmen wie Open Water.

Man könnte denken, dass dies total langweilig auf den Zuschauer wirkt, aber nein...ganz im Gegenteil..

Was fand ich gut an dem Film:

+ geniales Bild und ein super Sound

+ Film mit starken Höhen und Tiefen

+ Spannung bis zur letzten Minute

+ Schauspieler spielen ihre verzweifelten Rollen mehr als überragend

+ Extras sind auch ganz passabel

+ der Zuschauer wird so gefesselt, dass er mitzittert

+ kleine blutige Szenen lassen den Film noch "spannender" wirken

+ Musik war mehr als perfekt auf den Film abgestimmt

Was fand ich nicht so gut:

- einige Logiklöcher

- Ende war sehr einfallslos

Fazit:

Nach Open Water kommt Frozen, Pfad ist die Story, aber der Film noch lange nicht.

Genialer Sound, geparrt mit einem super Bild und sehr guten Schauspieler, lasse eine "0815" Story zu einem hellen Licht erstrahlen.

Absoluter Kauftipp

Sound: 10/10

Bild: 10/10

Story: 3/10

Spannung: 10/10

Extras auf der DVD: 6,5/10

= 3 +
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmäßiger Survival-Film, 14. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Frozen - Eiskalter Abgrund (DVD)
Survival-Filme oder besser gesagt, "Wie-komme-ich-in-diese-bescheuerte-Situation?Und-wie-komm-ich-da-wieder-lebend-raus"-Filme gibt es ja nicht viele, der mit wenig Budget gedrehte "Open Water" dürfte jedem im Gedächtnis hängen geblieben sein. Regisseur Adam Green, der mir schon mal mächtig einen Abend versaute mit seinem strunzdoofen "Hatchet 2" wagt sich nun an dieses Thema an und siedelt es auf eine Ski-Piste um. Besser gesagt auf den Lift, der in der Nacht mitten in der Walachei hängenbleibt.

Green lässt sich erstmal mächtig Zeit, seine drei Charaktere vorzustellen: Das Pärchen Dan (Kevin Zegers) und Parker (Emma Bell) und Dan's bester Freund Joe (Shawn Ashmore), die sich mal wieder einen Snowboard-Tag auf dem Berg gönnen. Ja, ihr habt richtig gelesen - die Schnalle heißt Parker, und Regisseur Green vermittelt in der ersten halben Stunde nicht viel, außer dass Dan und Joe sich seit der Kindheit kennen, Dan über seine Freundin gerne Witze über ihren Namen macht, dass Parker anstatt zu Snowboarden lieber auf den Arsch fällt und den obligatorischen Stillstand des Liftes während des Tages...
Der Puls geht schon hoch, ach nee, das kann ja nicht sein, da ja der ganze Lift voller Leute ist.
Zusammengefasst: Das Intro hätte man um etwa die Hälfte der Laufzeit straffen können.
Trotzdem wollen unsere drei Li-La-Laune-Bärchen in der Dunkelheit kurz vor Schluss nocheinmal hochfahren und die Abfahrt genießen. Und da beginnt das Verhängnis.

Abgesehen davon auf welche (idiotische) Art und Weise der "Aus-Schalter" des Liftes betätigt wird, hängen alle drei mitten in der Pampas fest.

Da wird der Zuschauer endlich wach. Aber man denkt sich schon selber: Was gibt es für große Möglichkeiten? Runterspringen, über das Seil klettern? Immerhin ist es Sonntag und der Betrieb öffnet erst fünf Tage später wieder am nächsten Wochenende.

Ja, und genau das ist ein Teil, bei dem es bei "Frozen" krankt. Adam Green juckt es nicht die Bohne der Geschichte mehr Möglichkeiten und Handlungsfreiraum zu lassen, als die Ideen, die einem zuerst ins Hirn schießen - und scheinbar auch die einzigen bleiben. Das einzige, was hier noch interessant erscheint, ist, dass die Natur und ihre Lebewesen dem Trio ein Strich durch die Rechnung machen wollen.
So aufgeblustert der Anfang, so zäh zieht sich auch die Stunde des Überlebens: Anstatt zu handeln wird hier gequakt wie auf 'nem Schülertreffen nach zwanzigjährigem Wiedersehen - gemischt mit Dialogen, die auch bei den Anonymen stattfinden dürften. Frostbeulen bekommen die Guten auch, aber wen wundert es? Schließlich zieht man es vor, den Parker nur soweit hochzuziehen, dass man wenigstens noch den Ausschnitt der Schnippse sieht, anstatt mal den Reißverschluss bis zum Anschlag zu treiben (Das ist so ein typischer Parker den man präparieren kann, dass man ungefähr so ne Sicht wie ein Ninja hat).

Naja, außer den Lalala-Dialogen und den Aussetzern im Hirn bietet "Frozen" zwischendurch wirklich gelunge Kost von der Stange, dass man zumindest mal nicht von einem Totalausfall reden kann. Die Kamera fängt nette Szenen ein und hier und da schmerzt es schon ganz deftig beim Zusehen (Wer kennt es nicht? Im Winter mit der Zunge an einer Eisenstange lecken?).
Auch minimalistische Splatter-Szenen und kleine (ganz kleine) Spannungsbögen hindern den Zuschauer beim Einschlafen.

Zum Leihen in der Theke kann man ihn gebrauchen, für mehr aber auch nicht. Einmal Ansehen, danach schön heiß baden und die Haare föhnen und den Artikel wieder mit Knurrem im Gesicht zurück in die Videothek bringen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Idee ziemlich gut gemacht..., 14. Februar 2011
Von 
molesman (New York) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Frozen - Eiskalter Abgrund (DVD)
scheinbar hasst oder liebt man den Film. Ich persöhnlich finde ihn klasse. Durchaus glaubhaft was da passiert, gute gemacht und auch in den Details "liebevoll". Natürlich sind einige eher unlogischen Dinge zu finden, aber ich suche nicht nach den Fehlern im Detail - das Gesamtwerk wusste zu unterhalten, Atmosphärisch einwandfrei und von der Leistung der Darsteller ohne Kritik. Sieht so aus als würde ich zu denen gehören die den Film lieben. Schön für mich, das waren wirklich 90 fesselnde Minuten.
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4.0 von 5 Sternen :), 25. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Frozen - Eiskalter Abgrund (DVD)
Ich habe diesen film das erste mal im fernsehen gesehenund war hin und weg.
da habe ich ihn mir bestellt und von da an oft mit meinem mann geschaut.
dadurch wird er nach dem 3.mal gucken schon sehr langweilig.

Trotzdem Lieferung war spitze
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieser Film zeigt, billig muß nicht immer schlecht sein, 14. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Frozen - Eiskalter Abgrund (DVD)
Aufgrund eines Missverständnisses hängen drei Studenten im Skilift fest.
Es ist Sonntag und bis Freitag bleibt der Lift geschlossen.
Nun müssen sie irgendwie da runter kommen, denn es ist eisig kalt - doch unten lauert die nächste Gefahr auf sie...

Ein Film, in seiner Machart ähnlich wie Open Water, der fast ausschließlich nur an einem Ort spielt, ganz ohne Effekte, mit gerade drei Darstellern, schafft es durch seine realitätsnahe, kammerspielartige Weise maximale Gänsehaut und Spannung zu erzeugen.
Die mir bis dato unbekannten, jungen Schauspieler machen ihre Sache gut und überzeugend.

Und genau davon lebt dieser Film auch - von seinen Darstellern und der Frage wie man sich selbst in so einer Situation verhalten würde.
Wenn man sich auf den Film einlassen kann, kommt er wirklich beklemmend rüber.

Aufgrund, dass sich der Film Zeit für seine Charaktere nimmt, dauert es etwas, bis die Dramaturgie beginnt.
Jedoch müssen wir uns bis dahin nicht mit endlos-paarungswilligen Teenagern mit durch hormonstaubedingten Dauerständer rumquälen - Nein, das hier sind einfach ganz normale junge Leute die Spaß haben wollen.

Nach "Hatchet" hat sich Regisseur Adam Green in Sachen Splatter deutlich zurück gehalten; die Wolfsszene (im Bonusmaterial zu sehen) wurde im Nachhinein geschnitten, der Horror entsteht im Kopf.

"Frozen" pendelt zwischen kleinen Längen und Schockmomenten - offener Bruch, fest gefrorene Hand...- sprich Verletzungen, die schocken, weil wir ihren Schmerz nachvollziehen können, vielleicht sogar schon erlebt haben.

Er lebt fast ausschließlich von der Atmosphäre und der realitätsnahen Geschichte - Das ist der Horror des Films.
Fans von Action, Tricks und Splatter werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus innovativer Horrorfilm, der aus seiner simplen Ausgangsituation mächtig Kapital schlägt, 13. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Adam Green hat mit dem Slasherfilm „Hatchet“ auf sich reden gemacht, da dieser nicht nur derbe Kills zu bieten hat, sondern auch sein Genre gehörig durch den Kakao gezogen hat. Einen etwas verhalteneren Ansatz wagt er nun mit „Frozen - Eiskalter Abgrund“, wobei auch dieser Film nicht frei von Anspielungen auf das Genre ist.

Horrorfilme funktionieren am besten dann, wenn ihnen eine simple Story zugrunde liegt und diese auf alltäglichen Situationen basiert. Zumindest beim Schiurlaub gehört die Fahrt auf dem Schilift dazu und ganz ehrlich – wer hat sich noch nie überlegt, an welchen Positionen er in Notfällen abspringen könnte und in welchen nicht. Durch einen ziemlich blöden Zwischenfall (bzw. einen blöden Liftwärter) fahren unsere drei Hauptcharaktere noch einmal auf den Berg, aber da besagter Liftwärter die rote „Ich bin das Ende, dreh den Lift ab“ Fahne schon nach oben geschickt hat wird der Lift abgedreht und die drei bleiben in der Mitte hängen.

Sehr clever ist einer der ersten Dialoge auf dem Lift, bei dem sich die drei über verschiedene Todesursachen unterhalten und auch über andere Horrorfilme sprechen. Doch dann spitzt sich die Lage langsam aber sicher zu, denn die Kälte wird ein großes Problem. Ab diesem Moment möchte ich nicht weiter spoilern sondern nur mehr sagen, dass der Film sehr langsam erzählt wird und an sich nur wenig passiert. Das, was passiert hat allerdings immer einen Sinn und verfehlt auch seine Wirkung nicht. Wenngleich man sicherlich nicht jede Entscheidung der Charaktere nachvollziehen kann und selbst womöglich anders reagiert hätte bleiben die Versuche und Ideen immer glaubwürdig. Die bekannte Charaktermotivation "Dummheit" ist hier kein Problem. Viele der Handlungen werden gemeinsam gut überlegt - und müssen trotzdem nicht immer von Erfolg gekrönt sein.

Die Schauspieler machen ihre Sache gut, die Inszenierung ist geradlinig und sehr gut gelungen. Trotzdem hätte der Film für seine Laufzeit noch etwas mehr zu bieten haben können, da auch vereinzelte Längen auftreten. Trotzdem wird „Frozen - Eiskalter Abgrund“ zu keiner Zeit langweilig. Etwas straffer hätte man den Film sicherlich inszenieren können, allerdings funktionieren die langen Szenen auch als guter Indikator dafür, wie lange die Charaktere tatsächlich auf dem Schilift gefangen werden. Durch gut eingesetztes Pfeifen des Windes und Schneefall ist es nicht auszuschließen, dass einem beim Zuschauen selbst etwas kalt wird. Die Wandlung, die die Schauspieler durchmachen müssen ist glaubwürdig und wird vor allem sehr gut gespielt.

Durchaus innovativer Horrorfilm, der aus seiner simplen Ausgangsituation mächtig Kapital schlägt und bis auf vereinzelte Längen auch Spannung aufbauen kann.

7/10 Punkte
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Frozen - Eiskalter Abgrund
Frozen - Eiskalter Abgrund von Emma Bell (DVD - 2010)
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