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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genreklassiker und Messlatte für intelligente Science Fiction
Stellen Sie sich eine Welt vor in der keine Morde mehr geschehen. Ein Wunschtraum? Nicht so im Washington DC des Jahres 2054. Dort verhaftet nämlich eine Abteilung mit dem Namen Pre-Crime potentielle Mörder noch bevor sie ihre Tat begehen können. Ermöglicht wird ihr dies durch die sogenannten Pre-Cogs, die Pre-Cognitiven, 3 Menschen denen es...
Vor 21 Monaten von obdan_van_darg veröffentlicht

versus
11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dicks Buch hätte eine ambitioniertere Verfilmung verdient
2002 - zwei Jahrzehnte nach dem 1982 veröffentlichten Film der Filme Blade Runner gibt es für einen "Star"-Regisseur wie Steven Spielberg (56) wirklich keine gute Ausrede mehr für handwerkliche Unzulänglichkeiten; auch nicht für finanzielle "Notlagen", die es rechtfertigen, einen ernsthaften Film, für welchen der Zuschauer satt Eintritt...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2010 von jury


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genreklassiker und Messlatte für intelligente Science Fiction, 26. April 2013
Stellen Sie sich eine Welt vor in der keine Morde mehr geschehen. Ein Wunschtraum? Nicht so im Washington DC des Jahres 2054. Dort verhaftet nämlich eine Abteilung mit dem Namen Pre-Crime potentielle Mörder noch bevor sie ihre Tat begehen können. Ermöglicht wird ihr dies durch die sogenannten Pre-Cogs, die Pre-Cognitiven, 3 Menschen denen es möglich ist die Zukunft vorherzusagen. John Anderton (Tom Cruise) ist der Leiter dieser Abteilung und hat es geschafft die Mordrate in seiner Stadt auf null herunter zu schrauben. Aufgrund dieses Erfolgs soll Pre-Crime nun auch im ganzen Land eingeführt werden. Doch bevor dies möglich wird, soll der Regierungsbeamte Danny Witwer (Colin Farrell) noch einmal genau kontrollieren ob auch alles mit rechten Dingen zugeht. Doch in dem Moment da er beginnt sich in die Abläufe einzumischen, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Plötzlich steht eine Vorhersage im Raum die besagt dass Anderton in 36 Stunden selbst einen Mord begehen wird. Ist das alles ein abgekartetes Spiel oder sind tatsächlich Geschehnisse angestoßen worden, die ihn zu dieser Tat verleiten werden? Um seine vermeintliche Unschuld zu beweisen flieht Anderton...und die Jagd auf ihn beginnt.

Eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis die beiden Hollywood Schwergewichte Steven Spielberg und Tom Cruise endlich aufeinander treffen mussten. Wenn es dann zu einem solchen "Gipfeltreffen" kommt, sind die Erwartungen natürlich dementsprechend groß. Und glücklicherweise werden wir nicht enttäuscht.

Minority Report ist futuristische Action auf absolut höchstem Niveau. Wo andere Regisseure sich im unendlichen Getümmel der CGI-Sequenzen verlieren und den eigentlichen Inhalt der Story aus den Augen verlieren, bleibt Spielberg konsequent; und zwar sowohl optisch als auch inhaltlich. Bereits die Einrichtung der Pre-Crime Zentrale schwankt angenehm zwischen technisch verspielt und funktionell nüchtern. In den "Außenaufnahmen" begegnen uns einerseits gewaltige Wolkenkratzer an denen sich eine Art Verkehrsleitsystem der Superlative in 3-Dimensionaler Richtung erstreckt, auf der anderen Seite aber auch klassische Reihenhäuser im viktorianischen Stil. Insgesamt punktet das komplette Ambiente durch eine Art "Realismus", will meinen, eine Zukunft, die man sich wirklich vorstellen könnte und wie sie uns der technische Fortschritt eines Tages tatsächlich bescheren könnte.

Der gern und oft getroffene Vergleich zu dem Genreklassiker Blade Runner kommt dabei nicht von irgendwoher. Einerseits basieren beide Werke auf Geschichten des Autors Philip K. Dick. Auf der anderen Seite erzeugen die beiden Filme eine ähnliche bedrückende und beklemmende Stimmung. Einen großen Beitrag zum Erschaffen dieser Stimmung trägt einmal mehr Starkameramann Janusz Kaminski, der mittlerweile neben Scorewriter John Williams nahezu untrennbar mit Spielberg-Produktionen verbunden ist und bereits bei A.I., Schindlers Liste uvm. die Visionen des Meisters verwirklichen durfte. Auch dieses mal ist es ihm wieder gelungen mit den ihm typischen Verfremdungsfiltern körnige Bilder auf die Leinwand zu zaubern und den ohnehin depressiv angehauchten Grundtenor noch zu verstärken.

Gerade dieser Stil ist natürlich eine Härteprüfung für die DVD Technik. Die Kompression muss alles technisch machbare herausholen um das Bild einerseits nicht zu sehr zu verfremden, andererseits einen hohen Detailgrad und speziell die Körnigkeit so darzustellen wie sie vom Regisseur gedacht sind.
Doch Fox liefert einen wirklich guten Job ab. Das Bild ist (insonfern man das aus genannten Gründen überhaupt so nennen darf) kontrast- und detailreich. Selbst in dunklen Szenen werden noch genügend Kleinigkeiten herausgestellt um auch per Beamer noch Spaß am Ergebnis zu haben. Es wird spannend sein demnächst mal die BluRay zu testen und den Vergleich zur DVD heranzuziehen.

Wo sich die DVD aber auf keinen Fall verstecken muss und sicher auch der BD (bis zu einem gewissen Punkt versteht sich) Paroli wird bieten können, ist der Ton.
Fox hat sehr lange ein wirklich vorbildliches Releaseverhalten bei DVDs an den Tag gelegt und nahezu jeder Scheibe eine DTS Spur spendiert. Leider ist das heute nicht mehr so.
Das vorliegende Produkt bringt aber noch DD und DTS Spur mit und beide machen wirklich Spaß. Die DTS Spur ist dabei nicht wirklich präziser oder großartig räumlicher, legt aber eine der bedeutendsten Eigenschaften der Technologie an den Tag: der Bass ist noch einmal eine Ecke wuchtiger und generell ist der Druck im Sound etwas besser.

Doch Spielberg ist nicht nur ein Meister seines Fachs wenn es darum geht computeranimierten Wesen und Gegenständen Leben einzuhauchen, hochwertige Bilder und tolle Soundeffects zu zaubern, sondern ist auch in der Lage die von ihm eingesetzten Schauspieler zu Höchstleistungen anzutreiben. Und das gelingt ihm zweifelsohne bei Tom Cruise. Der von ihm gespielte John Anderton schwankt ständig zwischen hochprofessionellem Cop mit absolutem Pflichtbewusstsein und von Selbstzweifeln zerfressenen, verzweifelten Vater und Ehemann. Colin Farrell der hier in seiner ersten großen Rolle auftritt, stellt einen würdigen Gegenspieler zu Cruises Charakter dar. Der übertrieben smarte, fast schon schleimige Regierungsbeamte, der scheinbar nur darauf aus ist Fehler in jedem Element eines eingespielten Teams zu finden dürfte den einen oder anderen schmerzhaft an eigene Erfahrungen im realen Arbeitsleben erinnern. Einen weiteren Höhepunkt stellt erwartungsgemäß die Darbietung von Max von Sydow dar. Die scheinbar undurchdringliche Chef von Pre-Crime Lamar Burgess ist der erhabenen Statur des Charakterdarstellers förmlich auf den Leib geschrieben und wartet ebenfalls mit der einen oder anderen Überraschung auf.

Fazit:
Gene Simmons sagte seinerzeit im Zusammenhang mit der Kiss-Reunion "We'll show everybody how the big boys do it!". Dieser Satz könnte eins zu eins für Steven Spielberg (und Tom Cruise) übernommen werden. Denn Regisseure kommen und gehen, doch ihm gelingt es immer wieder die zumeist von ihm selbst hochgesetzte Messlatte zu übertreffen und einen neuen Höhepunkt auf die Leinwand zu zaubern. Ein solcher ist auch Minority Report geworden. Alle in Zukunft erscheinenden Science Fiction Action-Thriller werden sich an diesem Meisterwerk messen lassen müssen... und es beileibe nicht einfach haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr geniale Zukunftsvision!!!, 4. Januar 2012
Ich hatte das Glück ihn im Kino sehen zu dürfen.
Und er sticht von Anfang an aus der Spielberg-Chronik heraus.
Ich will fast behaupten, daß er besser als "Blade Runner" ist.
Er ist sehr beklemmend, düster und bietet einen intelligenten, vorstellbaren Blick in die Zukunft.
Tom Cruise ist so gut, wie lange nicht mehr.
Die Suspense-haltige Story und die kalten, hoffnungslosen Bilder, mit denen sie erzählt wird, bleiben lange im Kopf des Betrachters bestehen.

Auf jeden Fall einer der besten Science-Fiction Filme des Jahrzehnts.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassische Krimistory im Sci-Fi-Gewand, 28. April 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Verbrechen im Voraus verhindern! Zwar kenne ich die Vorlage von Phillip K. Dick ("Blade Runner", "Total Recall") nicht, aber der Film von Stephen Spielberg, der sich um diese Idee rankt, ist klasse.
Aber wenn es hier ein derartiges System gibt, wo ist dann noch Platz für einen Thriller, wenn nix mehr passiert?? Haben wir dann eine ähnliche Situation wie in "Demoliton Man"?? Absolut nein. Erstmal bekommt man vorgeführt, was die Organisation Pre Crime kann, um sie dann in Frage zu stellen, ob die Methode wirklich so unfehlbar ist. Doch eigentlich müsste der aufmerksame Zuschauer schon zu Beginn stutzig werden. Wenn anfangs verhindert wird, dass ein Mann seine Frau, die fremd geht, samt Liebhaber ins Jenseits befördert, muss man sich fragen, das ist also strafbar, der Typ wird weggesperrt und die Frau hat freie Bahn beim fremdgehen??? Hallo Logik!!??
Das ist aber auch der einzige Schwachpunkt bei dem Film. Wenn Tom Cruise als Pre Crime Cop John Anderton selbst ins Visier gerät, weil er in Zukunft wohl einen Mord begehen wird und fliehen muss, erinnert das an eine klassische Krimistory und genau das ist "Minority Report" auch. Eine klassische Krimistory im Gewand eines Sci-Fi-Films. Denn wenn Anderton seine Unschuld beweisen will und dabei auf ein düsteres Geheimnis der Vergangenheit stößt, hat man das in dieser Konstellation schonmal gesehen.
Doch wird "Minority Report" durch den Sci-Fi-Look, Spielbergs Regie, die ungewöhnliche kühle Farbgebung, in der er gefilmt ist und weitergedachte Ideen nie langweilig, sondern bleibt durchgängig spannend, weil man stets mitraten kann was es mit der Vorraussage, das Anderton einen Mord begehen wird, auf sich hat. Die Auflösung kann man zu keiner Zeit voraussehen.
Doch "Minority Report" hat durchaus auch Humor zu bieten. In klassischen Krimis besorgt man sich neue Papiere um unterzutauchen. Hier einfach neue Augen (!). Denn anhand von Augenscannern wird man hier mit Werbung zu tapeziert und überall erkannt. Und wenn Anderton hier seine eigenen Augen abhanden kommen und einen Gang runter rollen, muss er ihnen nachlaufen. Einfach eine schräge Szene.
Doch vor allem der Mix aus Krimi und Sci-Fi macht diesen Film sehenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mission Possible, 10. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Das ist Spielbergs bester Sci-Fi-Film. Er setzt einen Meilenstein in dieser Branche. Nicht nur die übliche schnelle Action (z.B. die fliegenden Polizisten oder andere Luftstunts) sind toll, auch die dreibeinigen Roboter sogenannte ‘Spiders‘ zum Scannen der Pupille gehören in die Schublade ‘außergewöhnlich‘, in der sich auch noch Makabres und Ekelerregendes befindet. Dafür ist hier Peter Stormare zuständig. Das Größte aber ist, dass Spielberg eine menschliche Tragödie in diese Zukunftsvision eingebettet hat mit Frau (Kathryn Morris) und Sohn. Alles ist in gerade noch so viel Fach-Chinesisch verpackt, dass es Spannung abwirft. Natürlich mit viel supertechnischem Schnickschnack als Begleitung. Und als Erholung für Auge und Ohr erleben wir die reine Natur.
Die Grundidee ist einfach: Hellseher, sogenannte Pre-Cogs (eine davon eindrucksvoll gespielt von Samantha Morton) können Morde vorhersehen, und eine schnelle Eingreiftruppe kann sie dann verhindern. Eine Wahnsinnsidee! Man ahnt aber schon bald, dass an diesem System etwas faul sein muss. Dem geht Chief Anderton (Tom Cruise) aus persönlichen Gründen nach. Kontrahent Detective Witwer (Colin Farrell) bleibt auf der Strecke und auch der oberste Direktor (Max von Sydow) muss dran glauben.
Diese Utopie spielt in einem Grenzbereich, der der Frage nachgeht: Ist das System das absolut höchste Gut, dem sich der Mensch unterzuordnen hat? Gleichzeitig wird ein autoritäres System auf seine Fragwürdigkeit hin untersucht. Und natürlich lässt Spielberg nach all dem Grauen den Film als Märchen enden. Großartig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film der nachdenklich macht, 10. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Ist es wünschenswert Verbrechen im Vorhinein zu verhindern?-
Wer möchte das nicht? Was passiert aber wenn ich doch anders handle als vorhergesehen? Gibt es einen freien Willen?
Das sind nur ein paar Fragen die dieser Film anreißt.Die Action kommt auch nicht zu kurz, so dass dieser Film auch nicht langweilig wird.
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58 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DON'T RUN AWAY FROM THIS DISC !, 7. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
MINORITY REPORT (2002)

Zum Film muss nicht mehr viel gesagt werden: Er wird jedes Mal besser. Ich habe MINORITY REPORT jetzt zum 4ten Mal geschaut und muss sagen, so gut wie auf Blu-Ray fand ich ihn noch nie.

Zur Disc: Einige haben sich über die Bildqualität enttäuschend geäußert, als hätte man hier gepfuscht. In diesem Fall trifft das jedoch nicht einmal im Ansatz zu. Spielbergs Science Fiction sah im Kino so aus und ist jetzt auf Blu-Ray genauso präsentiert, wie der Regisseur es intendiert. Der Film badet häufig in von Licht durchfluteten Bildern sodass der Transfer in hellen und dunklen Bildbereichen absichtlich Details verschluckt. Die ganze Optik des Films ist so angelegt, erst dadurch bekommt er seinen eigenen Stil. Im Vergleich zur DVD sind generell viel schärfere Bilder zu verzeichnen, die die Details der futuristischen Welt erst so richtig zur Geltung bringen. Der Sound ist einfach beeindruckend und weist häufig Referenzwerte auf.

Besser wird MINORITY REPORT nie aussehen und klingen! Klare Kaufempfehlung! Don't run!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Science Fiction Vision vom Großmeister des Films Steven Spielberg!, 29. Mai 2012
Von 
Sebastian Schlicht "Bumblebee" (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach "A.I. - Künstliche Intelligenz" machte Spielberg wieder einen Abstecher ins Science Fiction Genre. "Minority Report" basiert auf der Kurzgeschichte von Philip K. Dick und wurde von Spielberg unglaublich fesselnd, spannend und intelligent umgesetzt, ein wahres Meisterstück des Films, wie ich finde.

Im Jahr 2054 werden Verbrechen durch drei weiterentwickelte Menschen, namens "Precogs", verhindert, in dem sie die Zukunft dieser Verbrechen sehen und so an die Abteilung Pre Crime weitergeben. John Anderton arbeitet für dieses ürsprüngliche Experiment, was nun in ganz Amerika eingesetzt werden soll. Doch plötzlich steht er selbst inmitten eines Verbrechens, das er bald begehen wird...

Zunächst einmal ist "Minority Report" natürlich Science Fiction, in Form von "Uhrwerk Orange" oder "Twelve Monkeys". Die Welt wird in einer Zukunft gezeigt, die nicht zu weit weg von uns ist. Und diese Welt zeigt Steven Spielberg in einer wirklich authentischen Vision. Während die Technik sich immer weiter entwickelt, geht das Soziale, das Menschliche verloren und die fiktive Welt in dem Film wird zu einem Überwachungsstaat, der die Freiheit jedes Einzelnen immer weiter einschränkt. Ich kratze hier nur an der Oberfläche der Themen, die den Zuschauer während des Films und auch danach zum Weiterdenken animieren. Die größte Auseinandersetzung dürfte man aber mit der Idee der zukünftigen Verbrechensbekämpfung haben: Ist es gerecht, wenn ein Mensch für ein verbrechen verhaftet wird, das er nicht bagangen hat?
Durch diesen zentralen Aspekt gewinnt der Film jede Menge Tiefe und macht ihn in meinen Augen außergewöhnlich. Klar wurde die Thematik etliche Male schon aufgergiffen, aber in dieser Form und mit dieser Präzision noch nie!

Spielberg beweist Talent in allem, was er tut: Fehler oder unlogische Handlungsabläufe sucht man vergebens, anders als in "Zurück in die Zukunft", mal als bestes Beispiel aufgeführt.
Trotzdem muss man als Zuschauer mitdenken, auch wenn die vordergründige Geschichte eigentlich sehr genau erklärt wird.

Apropos: Hier zeigt sich der typische Spielberg. Die Story mit Anderton und seinem verlorenen Sohn ist nicht neu, aber wurde auch hier sehr mitreißend und autenthisch dargestellt. Das liegt vor allem am tollen Cast: Tom Cruise als John und Colin Farrell als Gegenspieler Detective Danny Witwer. Aber auch Max von Sydow brilliert als Lamar Burgess, den Director von Precrime und Samantha Morton als Precog Agatha.
Dazu die optisch, kühle Atmosphäre, die alles so einsam und bedrohlich wirken lässt. Sehr schön finde ich persönlich auch den dezenten Einsatz von CGI, viele Actionszenen wurden ohne Effekte gedreht.

Musikalisch ist natürlich John Williams wieder für den Score verantwortlich gewesen und nach "Der Soldat James Ryan" und "A.I." komponierte er wieder einen atonalen, aber aufregenden Soundtrack!

Fazit: "Minority Report" ist für mich einer von Spielbergs besten, allein wegen dem Mix aus großen Thematiken, wie Zufall und Schicksal und der ethischen Frage nach dem Recht eines Menschen. Dazu eine spannende Story mit vielen Twists und tollen Darstellern. Ein ganz klarer Beweis dafür, dass Spielbergs Name nicht umsonst für Filmklasse der besonderen Art steht. Unbedingte Kaufempfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cruise forever, 26. August 2011
Von 
Georg Hangl "Dicker" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Minority Report (DVD)
Super, einfach nur sehr genial! Nichts geht über T. Cruise! Das ist halt Unterhaltung vom allerfeinsten! Mehr geht beim besten Willen nicht!!
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit-Paradoxon -- DVD-Spieler-Probleme, 11. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie kann man eine Tat vorhersehen, die dadurch verhindert wird, dass man sie vorhergesehen hat, also nicht begangen werden wird? Mit dem aus vielen Science Fiction-Filmen und -Fernsehserien bekannten Zeit-Paradoxon wird man hier wieder konfrontiert. Noch dazu werden hier Menschen für diese vorhergesehenen, aber von ihnen deshalb nicht begangenen Taten verurteilt und streng bestraft. Aber abgesehen von diesem den logischen Verstand beschäftigenden Problem ist der Film spannend und unterhaltend. Zu Beginn wird als Einführung für den Zuschauer ein Beispiel-Fall abgehandelt , der wegen des Countdowns zur Tat, die nicht bei (00)7 Sekunden, sondern erst bei 0 verhindert wird, äußerst dramatisch, hektisch und aktionsreich abläuft - man hat den Mord ja schon gesehen. Danach erlebt man einen vorhergesagten Mord, den der Hauptdarsteller als Angehöriger der Precrime-Behörde begehen wird. Der Rest des Filmes zeigt dann den Weg zur Tat. Mehr zu schreiben hieße die Spannung zu nehmen.
Die DVD hat bei einigen DVD-Playern der Firmen Löwe, Phillips und Pioneer ihre Macken. Scheinbar lässt sich die Sprache Deutsch nicht einstellen, sie wird automatisch immer wieder in Englisch abgespielt. Mit folgendem Trick lässt sich das aber dennoch lösen:
Man startet zuerst den Film und drückt erst dann (bei laufendem Film) die "Menü"-Taste und wählt das Sprachenmenü.
* "Deutsch" auswählen.
* mit "ok" bestätigen
* anschließend erneut die "Menü"-Taste (!!!) der Fernbedienung betätigen, und nicht (!!!) den Punkt "Hauptmenü" wählen.
Nun läuft die DVD ab der unterbrochenen Stelle in der
deutschsprachigen Version weiter.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessante Vision, 14. Dezember 2012
Von 
Ronny Sackewitz (17419 Görke) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Minority Report [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film ist in HD eine Wucht. Spielberg hat wieder ein exzellentes Werk abgliefert. Super Effekte & Action. Note: 1
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