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am 5. Mai 2011
Ich denke, der Titel sagt bereits alles. :-)
Diese Lieder sind wunderschön, wahnsinnig feinfühlig und bestens zum Träumen und-sich-wohlfühlen.
Besonders gut gefällt mir bei James' Blunt Musik die schönen Gitarren-melodien. Diese kommen in den meisten Songs auch vor, manche sind durch Klavier ersetzt- aber Klavier passt sich genauso fantastisch an James' Stimme an.

Fazit: Wundervoll :)
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am 11. Juli 2011
Dieses Album ist absolut genial und ein Muß für alle James Blunt - Fans !
Es läßt sich super hören und lädt zum Entspannen ein !
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am 25. April 2012
2007 erschien die 2. CD des Singer- Songwriters, an die nach dem grandiosen Erfolg seiner ersten Scheibe "Back to bedlam" große ERwartungen geknüpft wurden.
Tatsächlich war auch dieses Album wieder typisch James Blunt. Und als solches ist es auch wieder gut.
Authentisch macht den Sänger wieder, dass er hier bei jedem der 10 Songs (alle mehr oder weniger Balladen) zumindest mitgeschrieben hat, was ebenfalls zum Eindruck, dass Blunt zur Zeit im Musikbusiness eine Ausnahmeerscheinung darstellt, unterstreicht.
Die CD ist nur ca. 38 Minuten lang, was aber kein Problem ist; denn Weniger ist ja bekanntlich mehr.
Einige Unterschiede zum VOrgänger- Album gibt es: zunächst wirkt es etwas trauriger als der Vorgänger, was angeblich damit zu tun hat, dass Blunt viele der Songs hier in einer WOhnung geschrieben haben soll, die keine Heizung hatte (einem Interview zufolge soll sich Blunt's Mutter übrigens oft bei ihm erkundigen, warum er denn immer so traurig singe, und ob das damit zu tun hätte, dass seine Mutter in seiner Jugend "etwas falsch" gemacht hätte).
Auch fällt hier auf: Blunt versucht hier offenbar neue Wege zu gehen, bleibt dabei aber vorsichtig. Man hat den Eindruck, Blunt will vielleicht hier schon anders, will andererseits seine alten Fans abe nicht verprellen, und erhält zudem von der Plattenfirma nicht recht die Erlaubnis zu viel zu experimentieren.
Ein weiteres Merkmal des albums ist, dass man ihm die enormen erwartungen, die auf Blunt lasten, anmerkt. Dabei kommt es hier gelentlich zu sehr berechnend wirkenden Versuchen, auf "kitschige" Mainstream- Radio- Tauglichkeit zu machen. Zum Glück kommt dieses Unterfangen noch relativ behutsam zum Ausdruck, so dass dieser Vorgang alte "Blunt- Puristen" nicht zu sehr vergraulen sollte.
Dennoch ist diese Vorgehensweise bei Musik- Fans umstritten, da diese befürchten seine Musik zu sehr zu einem "reinen Produkt" zu machen, dessen vordringliche Aufgabe es dann sein soll, möglchst überall im Hintergrund plätschern zu können. Aber das ist der Tribut, den die meisten Musiker glauben, ihrer Musik als ihrem sie (und viele andere) ernährenden Beruf zollen zu müssen, um auch in Zukunft populär zu bleiben. Die Musikindustrie ist halt offenbar der Meinung, dass zu große Authentizität, zu persönliche Songs den Verkaufszahlen schaden könnte; eine "sichere Verkaufsstrategie" geht halt über den persönlichen Willen des Künstlers. Wenn ein Künstler heutzutage ein "Massenphänomen" sein will (und dieses vor allem bleiben will), dann muss er vor allem für das Radio produzieren; dann kommt das Publikum; und fast zuletzt sein eigener WIlle (Ähnliches ist ja auch bei den jüngeren Alben von Lenny Kravitz, Sheryl Crow oder z.B. Katy Perry festzustellen, die mit solchen Mainstream- Anleihen ebenfalls versuchen, im Geschäft zu bleiben. Noch nicht aufgefallen?). Und schließlich will der Künstler und die Plattenfirma von ihrer Musik (gut) leben.
Und andererseits kann man es dem Künstler nicht übel nehmen, wenn er dann mit derartig "vermainstreamter" Musik besonders viele Menschen anspricht. Zu vielen Menschen wären vermutlich die Musik von Blunt sonst auch zu traurig. Für den geringeren Teil der Menschen ist Blunt's Vorgehensweise z.B. dann "zu kommerziell", und sie lehnen das dann völlig ab, weil sie ihn als alten Nirvana-, Ramones- und Pixies- Fan dann für zu unglaubwürdig halten; sie erwarten mehr Indie- Rock, den sie ihm vorwerfen hiermit zu verraten, und aus rein kommerziellen Gründen als Indie- Rocker für das Meinstream- Publikum zu oft auf sanftmütigen Schmuse- Sänger macht.
Man fragt sich auch, wie authentisch Blunt trotz seiner enormen Begabung wirklich ist. Wie viele Songs sind wirklich "persönlich"? Und ist das romantisch- melancholisch- verträumte nicht zumindest z.T. in Wirklichkeit Berechnung? Denn Blunt (und seine Plattenfirma) scheinen offenbar nicht daran interessiert zu sein, irgend jemandem Angst machen zu wollen. Alles bleibt immer schön harmlos genug, damit sich Niemand wirklich drüber aufregt (obwohl sich die Texte m.E. meist noch immer deutlich von der Pop- Durchschnittskost abheben).

Aber Blunt- Fans werden auch dieses Album mögen, das meines Erachtens nicht schlechter als "Back to bedlam" ist. Und letztlich sind Versuche dieser Art, etwas Neues zu machen, zu befürworten. Das Schwierige ist, nicht nur hohe Qualität zu halten, sondern sich auch nicht immer zu wiederholen. Hier finde ich diese Absicht gelungen.
Aber trotz der Professionalität mit der dieses Album aufgenommen wurde, und das Album in vielen wichtigen Charts die Nr. 1 erklimmt hatte, blieben die Verkäufe - obwohl noch immer beachtlich - im Vergleich zu "Back to bedlam" weit zurück. Das muss aber nicht mit einem "objektiven" Nachlassen der Qualität des Materials zu tun haben. Das kann auch mit weniger Werbung, die für das Album gemacht wurde, zu tun haben.
Kein Song ist hier m.E. schlecht; auch wenn man Manche hier mehrfach hören muss, um ein "Feeling" dafür zu entdecken.
"1973" war die erfolgreiche (und Radio- taugliche) Lead- Single. Aber auch die anderen Songs haben hier durchaus Potential.
Das sind vielleicht noch am wenigsten die anderen Singles des Albums: "Same Mistake" (wirkt allerdings ziemlich etwas einfallslos, und wie "Blunt- Durchschnittskost"; für mich ein etwas verunglückter Versuch, "auf Teufel komm raus" einen radiotauglichen Ohrwurm zu kreieren) und "Carry you home" (etwas bessere Ballade, die die nicht mehr ganz jungen Zuhörer vielleicht ein wenig an die "Cranberries" erinnert), die ebenfalls Jeder inzwischen aus dem Radio kennen dürfte, die aber (nicht ganz unverständlich?) ziemlich schlecht in den Charts abgeschnitten haben.
Die sanfte Piano- Ballade "One of the brightes stars" ist ebenfalls sehr populär; m.E. hat Blunt hier aber ein wenig zu dreist und einfallslos von den Bee Gees abgekupfert. Die 70er Jahre lassen grüßen.
EIner der besten SOngs ist das zwar sehr traurige, aber in sich sehr abwechslungsreiche "I can't hear the music".
"I'll take everything" ist eine relativ flache, aber flottere Mid- Tempo- Nummer.
"Give me some love" ist der schnellste Song und auch nicht der schlechteste Song des ALbums.
Die Ballade "I really want you" ist dann wieder ganz klassischer James Blunt, die vielleicht gerade deswegen etwas einfallslos wirkt.
"Shine on" fängt als sehr langsame Gitarren- Ballade an, und steigert sich dann immer mehr zu einem der besten Songs des Albums.
"Annie" hält schließlich alle möglichen Anleihen bereit, die man meint als Hörer schon in verschiedenen Songs gehört zu haben, was den Song aber nicht schlechter macht.

FAZIT: James Blunt "007" ist nicht "08/15"! Insgesamt wieder sehr gute Arbeit, mit der Blunt wieder einmal beweist, dass er zur Zeit einer der einfallsreichsten Singer-/ Songwriter ist. Verdient auf jeden Fall gehört zu werden!

PS: Frauen, die in Blunt nur den gefühlvollen Schmusesänger sehen (und schätzen), sollten sich mal die Texte alle genauer ansehen!

PPS: Welches Album jetzt das Beste von James Blunt ist, kann ich nicht beantworten. Jedes Album setzt andere Akzente; Jedes Album ist daher m.E. für sich gut - Jedes auf seine Art.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Oktober 2007
Auch ich habe mich auf das neue James Blunt Album gefreut. Und als ich es das erste Mal gehört habe, fragte ich mich echt, ob es das sein kann.
Aber das war auch bei "Back to Bedlam" so. Ich musste es sehr sehr oft hören, bevor es mir 100%ig gefiel. Und letztendlich gefällt es mir sehr gut und James Blunt hat sich zu meinem Lieblingssänger entwickelt. Und nachdem ich auch "All The Lost Souls" mehrmals gehört habe, liebe ich dieses Album.
James Blunt macht Songs, die für mich nicht sehr oft beim ersten Hören eingänglich sind. Ich muss sie schon öfter hören, aber dann fange ich an, sie zu lieben. Beim zweiten Album ist dies aber schneller passiert als noch beim Vorgänger.

Mein absoluter Lieblingssong von James Blunt ist "Goodbye my Lover". Ich habe noch NIE einen so genialen Song gehört, der berührt, traurig macht, dennoch liebe ich diesen Song abgöttig. Gleich dann kommt "High". Und an diese Song, von denen "Back to Bedlam" nur so strotzt, hat "All The Lost Souls" nicht so viele, auch wenn ziemlich jeder Song klasse ist. Aber Songs, die mich längere Zeit begleiten werden, finde ich hier nur drei-vier. Das war auf dem Vorgänger mehr.

Meine absoluten Lieblinge auf dem Album sind "Carry You Home" (Erinnert mich an High, ist einfach ein genialer Song), "I Really Want You" (Etwas schneller, aber dennoch sehr ruhig. Klasse.), "I Can't Hear The Music" und natürlich "1973".

1. 1973 - 9,5/10
2. One Of The Brightest Stars - 9,5/10
3. I'll Take Everything - 8,5/10
4. Same Mistake - 9/10
5. Carry You Home - 10/10
6. Give Me Some Love - 9/10
7. I Really Want You - 10/10
8. Shine On - 8,5/10
9. Annie - 8,5/10
10. I Can't Hear The Music - 9,5/10

Fazit:

Einen Vergleich zwischen seinen beiden Alben kann ich kaum ziehen, obwohl Blunt seinem Stil treu geblieben ist. "Back to Bedlam" hat die Songs, die ich länger hören kann, dafür hat "All The Lost Souls" meiner Meinung nach die etwas eingänglicheren Songs... Dennoch ist jeder Song ein Genuss für die Ohren.
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TOP 100 REZENSENTam 24. November 2015
Ein überraschender Glücksgriff in meiner Stadtbibliothek. Nur durch Zufall, aus Neugier ausgewählt. Bereits beim Abspielen des ersten Liedes wusste ich, dass ich hier wieder unverschämtes Dussel gehabt habe.

Der eine oder andere wird sich jetzt fragen, Wie? Hat die Frau vorher noch nie von James Blunt gehört? Mein reumütiges Bekenntnis lautet: Ich fürchte, das stimmt. Leider. Normalerweise habe ich (und das betrifft nicht nur die Musik) eine lange Leitung. Radiomusik ist für mich pure Berieselung. Links rein, rechts raus. Oder andersrum. Je nach Standort. Namen von Interpretern oder die Liedtitel merke ich mir höchst selten. Geschweige denn, dass ich auf die Texte im Radio achte. Einen Fernseher habe ich nicht, ebenso keinen mp3-Player (oder wie die Dinger heißen). Kurz: Ich bin der Alptraum eines jeden Musik-Marketing-Menschen.

Aber es soll passieren, dass ich mir in meiner Stadtbibliothek CDs ausleihe, um sie daheim auf meinem Einfach-CD-Player abzuspielen und dabei achte ich dann auch auf die Texte. So sie im Beiheft abgedruckt sind wie in diesem Fall. Gefallen mir Musik und Texte, bestelle ich mir ein eigenes Exemplar bei unserem Hausherrn.

Texte und Musik...
... beides hat hier meiner Meinung nach perfekt zusammengepasst.

Bei einem Titel wie ALL THE LOST SOULS (all die verlorenen Seelen) könnte man meinen, dass die Musik eher melancholisch geprägt ist. Aber weit gefehlt! Zwar stimmt es, dass hier von Erinnerungen, von der Vergänglichkeit des Seins, auch der Vergänglichkeit des Ruhmes, die Rede ist. Die Musik selber ist aber streckenweise überaus kraftvoll. Es gibt aber auch langsame, ruhige, geradezu zärtliche Passagen. Und in Ausnahmefällen tönte es sogar etwas spöttisch in meinen Ohren. Und nein, all das ist kein Widerspruch zum Titel der CD! Gleich das erste Lied 1973 zeigt, dass Erinnerungen nicht traurig sein müssen, dass man sich mit Freude erinnern kann.

Wenn ich von Spott schreibe, dann denke ich zB an das sechste Lied GIVE ME SOME LOVE, wo James Blunt die Auswirkungen von Valium beschreibt:
Why don't you give me some love?
I've taken ship-loads of drugs.
I'm so tired of never fixing the pain.
Valium said to me,
I'll take you seriously,
And we'll come back as someone else,
Who's better than yourself.
Tatsächlich?

Ein wenig unfair hingegen die Botschaft an Annie in dem gleichnamigen Lied ANNIE:
Annie, would it be nice to be recognized?
And did you practice your autograph but now no one's asked and it's such a shame,
That the dreams are crumbling?
Annie, why aren't you bathed in the limelight?
...
'Cause Annie you 're a star, that's just not going very far.
And all the world will know your name,
And you'll be famous as you are 'cause I'll sing for you.
Ein zerbrochener Lebenstraum so scheint es. Aber warum um alles in der Welt musste James Blunt dazu auch noch ein Lied schreiben? Ich frage mich, was ihm diese Annie angetan hat.

Anderes hat mir sehr viel besser gefallen, zB SHINE ON. Erst sanft, sowohl die Worte als auch die Melodie, dann kraftvoller, eindringlicher, fordernder. Ein Plädoyer sich selbst treuzubleiben - so habe ich es zumindest verstanden - und sei es nur für einen Moment:
So shine on. Just shine on!
With your smile just as bright as the sun.
'Cause they're all just slaves to the gods they made.
But you and I just shone.
Just shone.

Ähnlich bemerkenswert der Text aus SAME MISTAKE:
And maybe someday we will meet, and maybe talk and not just speak.
Don't buy the promises 'cause, there are no promises I keep.
And my reflection troubles me, so here I go.
I am not calling for a second chance,
I'm screaming at the top of my voice.
Give me reason but don't give me choice.
'Cause I'll just make the same mistake.
Derselbe Fehler? Wer weiß, vielleicht war es ja gar kein Fehler, den James Blunt gemacht hat. Sich selbst treu zu sein, auch wenn es ein von der Allgemeinheit abweichendes Verhalten ist, kann meiner Meinung nach kein Fehler sein. Allerdings sollte man hier wie immer an die Worte von Rudyard Kipling denken:
If you can keep your head when all about you
Are losing theirs and blaming it on you,
If you can trust yourself when all men doubt you,
But make allowance for their doubting too; '

=======
Kurz und gut:
Ich könnte hier noch ewig weitere Zitate aus den Liedtexten anführen. Besser ist es jedoch, Sie hören einfach mal selber rein oder leihen sich die CD aus, und wer weiß, vielleicht kaufen Sie sie am Ende auch. So wie ich.

Von mir die Höchstbewertung für ALL THE LOST SOULS.
Toll!
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am 25. April 2016
Wieder mal eine CD von James Blunt mit ganz toller einfühlsamer Musik. Die Musik dieses Künstlers fasziniert mich immer wieder.
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am 18. Februar 2011
wer musik zum träumen und schmachten braucht, ist bei james blunt genau richtig. die cd ist die einzige, die ich noch nicht hatte und unbedingt haben mußte. die stimme ist einfach immer wieder sooo schön und die texte sind auch sehr gut. ich habe mir diesen künstler bis jetzt jedenfalls noch nicht übergehört und glaube auch nicht, das dies jemals passieren wird. für mich der größte und beste songwriter der neueren zeit.
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am 29. März 2014
Ich muß sagen, dass ich erst dieses Jahr zum ersten Mal ein Lied von James Blunt gehört habe (1973). Ich bin von der Stimme fasziniert und nachdem ich auch weitere Lieder kennengelert habe, die auch alle Teil dieses Albums sind, kann ich nicht anders. Ich bin einfach begeistert.
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am 17. September 2007
Es muss ihn hart betroffen haben, dass seine Musik zwar millionenfach gekauft - von der Kritik aber eher geschmäht wurde. Dann wurde sein "You're beautiful" auch noch als nervigste Ballade gewählt und vermutlich auf der Hälfte aller Hochzeiten und Wellensittich-Beerdigungen gespielt.
Also schnell die Marketingabteilung befragt, wie er als Künstler mehr Biss bekommt ohne die Friseusen zu verschrecken, und dann das hoffnungsvolle zweite Album auf den Markt geschoben, an dem so viele Künstler verzweifeln, weil die Erwartungen hoch sind.
Die erste Single "1973" zeigt den neuen Ansatz. Zu Gehör kommt ein amerikanischer Midtempo-Popsong von der Stange, unterlegt mit etwas Orgel und einer allzu berechenbaren Songstruktur, der sich gut ins Mainstreamradio fügt.
Danach folgt ein Irrweg zwischen Kommerz und künstlerischen Ausdruck, der vermuten lässt, dass der Erfolg ihn ziemlich überrollt - und orientierungslos zurückgelassen hat.
So versucht er sich an Beatles-artigen Balladen (One Of The Brightest Stars), die leider Sean Lennon und Chris Garneau in letzter Zeit besser gebracht haben, dazu sentimentalen Countryballaden mit wehleidigem Geknödel. (Same Mistake)
Die Siebziger scheint er besonders gern zu haben, wie sich an der steifen Sweet-Kopie "Give Me Some Love" hören lässt. Rührselige Balladen, seine Kernkompetenz, sind natürlich auch wieder mit an Bord, und leiden unter der selben dünnflüssigen Weinerlichkeit wie zuvor (Shine On, Annie) Hier wiederholt er das simple Schema introvertierte Strophe/Stadiontauglicher Refrain.
Auch das nervöse und leicht gesungene "I Really Want You" fängt nur vielversprechend an, verfällt dann aber in den Refrain seines übermächtigen Superhits.

Stimmlich ist er ein Chamäleon im negativen Sinne. Er klingt wahlweise wie Cat Stevens, Gary Barlow, oder ein wenig rauh wie Chris Rea, und wenn es besonders emotional wird kippt seine Stimme über wie bei den Cranberries. Das verstärkt den zerrissenen Eindruck des Albums.

Die Produktion versucht die Balance zwischen Wohlklang und ehrlicher Songwriter-Rauhheit. Dadurch erscheint das Album zunächst weniger weichgespült als der Vorgänger, doch schon beim zweiten hören offenbart sich die typische geschliffene und von jeglicher Schrägheit befreite Mainstreamsoße.

Um so erstaunlicher steht das grandiose "I'll Take Everything" heraus, wo er über einem lässigen Hip-Hop-Beat geradeheraus singt und ein wenig klingt wie Jeff Buckley.

Insgesamt entsteht ein uneinheitliches Album von einem Künstler, der anscheinend auf der Suche ist. Solange er dabei auf ausgetretenen Pfaden bleibt, wird er dafür nur Beifall von Radiosendern und solchen Zuhörern bekommen, die von Musik nicht gerne unterbrochen werden. Die kaufen die CD sowieso, weil er so "gefühlvoll" rüberkommt, und sortieren ihn zwischen den "Corrs" und "Katie Melua" ein.
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am 10. März 2010
James Blunt - meiner Meinung nach der beste Singer/-Songwriter des Jahrzehnts.
Mit All the lost Souls hat Blunt einen wahren Geniestreich hingelegt und gezeigt, dass er sich nicht vom Mainstream beeindrucken lässt.
Die einzelnen Songs:

1973 - der bekannteste Song, gut, aber noch lange nicht das Beste
8/10

One of the brightest Stars - einer der schönsten Songs, wunderbar anzuhören und mitzusingen, toller Text und dazu Blunts tolle Stimme...fast perfekt!
10/10

I'll take everything - eine der rockigeren Nummern, aber weiterhin im typischen Stil, gut, aber meiner Meinung nach einer der schwächeren Songs
6/10

Same mistake - auch ziemlich bekannt, ist ein toller Song, aber auf Dauer ein wenig langweilig
7/10

Carry you home - der beste Titel. Wunderschön, man schmilzt dahin wenn man diese Begleitung, diese Melodie und diese Stimme hört.
10,5/10

Give me some love - direkt nach dem besten Song ein weiteres Highlight. Nicht ganz so schön, aber dafür etwas rockiger und eingängiger
9/10

I really want you - Am Anfang ein wenig langweilig, aber der Refrain kommt wieder im typischen Blunt-Stil und geht direkt ins Herz.
8/10

Shine on - will erst nach mehrmaligem Hören gefallen, dann aber richtig schön
8/10

Annie - noch mal ein super Stück, schöne Melodie
8/10

I can't her the music - unglaublich schön, aber erst nach mehrmaligem Hören erkennt man diese tolle Melodie und Atmosphäre
8/10

Insgesamt gefällt mir All the lost souls besser als Back to Bedlam, es gibt viel schönere Melodien und Begleitungen.
Aber Leute die JB nicht mögen, sollten sich dieses Album nicht kaufen, denn es ist sein typischer Stil.
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