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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen322
4,6 von 5 Sternen
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am 28. März 2013
Zum finden meines Ideal-Kopfhörers habe ich unzählige Rezensionen gelesen und einige Kopfhörer bestellt, unter anderen auch diesen.

mein Hauptkaufgrund ist, mein Heimkino auch des nächtens zu betreiben, und einen Kopfhörer zu finden der bei nicht total übertriebener
Lautstärke einen sattes Bassfundament "like a Subwoofer" bieten kann

Meine Testreihe lief mit folgenden KH-Modellen

• Sony MDRMA900 HiFi-High End Kopfhörer (3,5mm Klinkenstecker) schwarz
• Sennheiser HD 598 Stereo Kopfhörer
• Teufel Aureol Massive Schwarz geschlossener Kopfhörer für HiFi-Fans, Musiker, DJs und Gamer
• Creative Aurvana Live! Headphones schwarz
• Beyerdynamic DT-770 Pro 250 Ohm Kopfhörer
• Sennheiser RS 170 Digitales Funkkopfhörersystem (110 dB) mit dynamischem Bass-Sound schwarz

Meine Testquellen
• BlueRay "Battleship" -> Sound TV-Heimkinobetrieb!
• BlueRay "Live in Berlin von Sting" -> Klang
• DVD "UDO Jürgens live" -> Klang

Ausgabe über:
Samsung BD8500 Blue Ray Player
Receiver Yamaha RX-V773 am Standard Kopfhörerausgang
(Lautsprecher der Mark Nuber „Nu box“ 5.2)

Mein Ohr ca. 5,5cm Hoch 1,5cm abstehend

--> es sind alles voll Ohr umschließende Kopfbügelmodelle

Vorweg: ich bin kein Toningenieur oder dergleichen, ich bezeichne es als Klang, wenn es für mich stimmig ist, Instrumente eines Orchesters ein schöne Spiel machen, man ein Solo als solches erkennt, und wenn die Gänsehaut kommt,… dann Passt es sowiso :-0hh

Nun zu meinen Tests:

Creative Aurvana Live! Headphones schwarz

Optik/Haptik: Glattes weiches Leder oder ähnlich schmiegt sich an den Kopf an. Die Ohren haben Platz, aber nicht übertrieben, keinesfalls unangenehm.
Sound(TV): ähnliches Bassfundament wie der Beyerdynamiker DT-770, super für den Preis
Klang: super für den Preis,

Sennheiser RS 170 Digitales Funkkopfhörersystem (110 dB) mit dynamischem Bass-Sound schwarz

Optik/Hapik: nicht so schön wie sein Kollege HD598, aber ähnlicher Tragekomfort

Sound(TV): für die Nachrichten geht’s, fürs Heimkino nicht.
Die Basstaste erhöht meines Erachtens alles, so wie früher die Loudnesstaste. Die Surroundtaste macht es ein bisschen volumieger.

Klang: es ist eben nur die Übertragung digital, das Quellsignal wird über Klinke eingespeist. Ich hatte leider auch wie bei den Rezensionen ein mittel-hochfrequentes Grundrauschen und alle ~3sec. Lagerte sich noch was darauf. bei „Volume 0“ .
Mein W-Lan war es nicht, da ich es auch zum Test deaktivierte.
Im Hörbetrieb ist das Rauschen nicht auszumachen.

Teufel Aureol Massive Schwarz geschlossener Kopfhörer für HiFi-Fans, Musiker, DJs und Gamer

Optik/Hapik: …schwarz, solide. Grooße Ohrteile jeder kennt eine CD… fast so groß. Jedoch man glaubt es nicht, die Ohren der wichtigste Teil, haben nicht Platz, mein „Normal Ohr“ liegt am Membranschutz an. Geht gar nicht.

Sound(TV): hätt mir gerade von Teufel mehr Bass erwartet, auch im Normalbetrieb, aber da er auch unter DJ Kopfhörer läuft, kommt der Bass bzw. dir Basedrum erst bei Schmerzgrenze.

Klang: ist ganz gut, hätte ich mir gar nicht mehr erwartet,

Sennheiser HD 598 Stereo Kopfhörer

Optik/Haptik: Geschmackssache ich find in schön, Beige wie ein alter Volvo und Brauner Ohrenbezugs-Flauschstoff, wie eine Kaffeekomposition

Sound(TV): Flach, kein Tiefbass, eher mittenbetont im Ganzen

Klang: Schön und Genial, Fein und Tiefsinnig auch weiträumig, genial meines Erachtens.

Sony MDRMA900 HiFi-High End Kopfhörer (3,5mm Klinkenstecker) schwarz

Optik/Haptik: Leichtgewicht unter den Testlingen, Liegt sanft und flauschig an.

Sound(TV): man kennt den Spruch „Hubraum kann nur durch eins ersetzt werden,… durch noch mehr Hubraum) aus diesem Grund kam auch der 900erter auf die Bestellliste bzw. Einkaufswagen, da dieser mit sagenumwobenen 70mm Treibern daherkommt. Im Vergleich zu den anderen mit 40-50mm Treibern. So hab ich mir auch den Unterschied erwartet. Und ich weiß nicht wie es die Entwickler geschafft haben, daraus Basstechnisch Verhältnissmäßig nichts daraus zu machen, aber auch wirklich gaaar nichts da.
Bin sehr verblüfft davon, dass man aus viel … nichts machen kann.
Ich schweife aus, es gibt einen Energieerhaltungssatz der besagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann; sie kann lediglich aus einer Form in eine andere umgewandelt werden. (Aber die haben es geschaft, sie kann vernichtet werden..)

Klang: auch hier haut er mich nicht soo um. Er spielt in seiner Gewichtsklasse,… schön leicht und auch sehr weiträumig, sehr schön bei Streichern.

Beyerdynamic DT-770 Pro 250 Ohm Kopfhörer

Optik/Haptik: Flauschiger grauer velour-Flies für die Ohren, und diese haben schön Platz

Sound(TV): Da er in meiner Testreihe der letzte war hatte ich es eigentlich schon aufgegeben, aber es war da. Das Bassfundament. Das Gewummer eines Subwoofers. Es fühlt sich schon fast an wie Wind im Kopfhörer, das macht eventuell das propagierte Bassreflexsystem aus. Nach außen hört man ganz wenig.

Klang: da hatte der Sennheiser HD 598 die Nase a bischen weiter vorn. Höhen sind wie der Bruder Bass sehr ausgeprägt, also den Angaben des Frequenzbereiches kann man bei Beyerdynamik vertrauen 5Hz-35000Hz. Bühne kurz und bündig gesagt GROOß

Meine Kh-Erkenntnis für TV-Heimkino(Schulnoten)
1. Beyerdynamic DT-770 Pro 250 Ohm Kopfhörer
2. Creative Aurvana Live! Headphones schwarz
3. Sennheiser HD 598 Stereo Kopfhörer
4. Teufel Aureol Massive Schwarz geschlossener Kopfhörer für HiFi-Fans, Musiker, DJs und Gamer
5. Sony MDRMA900 HiFi-High End Kopfhörer (3,5mm Klinkenstecker) schwarz
6. Sennheiser RS 170 Digitales Funkkopfhörersystem (110 dB) mit dynamischem Bass-Sound schwarz

für Klangbetrieb
1. Sennheiser HD 598 Stereo Kopfhörer
2. Beyerdynamic DT-770 Pro 250 Ohm Kopfhörer
3. Creative Aurvana Live! Headphones schwarz
4. Sony MDRMA900 HiFi-High End Kopfhörer (3,5mm Klinkenstecker) schwarz
5. Teufel Aureol Massive Schwarz geschlossener Kopfhörer für HiFi-Fans, Musiker, DJs und Gamer
6. Sennheiser RS 170 Digitales Funkkopfhörersystem (110 dB) mit dynamischem Bass-Sound schwarz

so hoffe ich bei Eurer der Kaufentscheidung etwas helfen zu können.
33 Kommentare|59 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2014
Vorwort:
Nachdem ich durch die Bewertungen für diesen Kopfhörer geschaut habe, scheint es hier ein allgemeines mangelndes Verständnis, was Sie mit Sennheisers HD598 bekommen, zu geben. Ich spreche damit nicht alle Rezensionen an, aber genug um hier diesen Text zu schreiben.

1. Geräuschisolierung: Dieser Kopfhörer ist überhaupt nicht dafür entworfen, eine gute Isolierung zu bieten. Er ist völlig offen - jedes andere Geräusch in Ihrer Hörumgebung kommt herein und die Menschen um Sie herum werden in der Lage sein, zu hören, was Sie über den HD598 abspielen. Es sollte allen klar sein, dass die Kopfhörer nicht für den Stadtbus, U-Bahn oder eine Bibliothek gemacht sind. Dieser Kopfhörer dient zum Hören von Musik und Filmen, in der ruhigen Abgeschiedenheit Ihres Zuhauses oder Studios. Die Offenheit ist das, was diesem Kopfhörer die unglaubliche Soundkullise beschert. Kein geschlossener Kopfhörer kann in diesem Bereich, egal in welcher Preisspanne, ihm zu nah kommen.

2. Der 6,3mm-Klinkenstecker: Am Ende des HD598s hängt eine Steckergröße, die nicht allen so gefallen wird. Dies ist nicht der Kopfhörerausgang für Ihren iPod oder Ihres Laptops. Funktioniert das HD598 mit dem Adapter auf 3,5mm-Klinkenstecker? Sicher, aber dadurch versäumen Sie das, was dieser Kopfhörer Ihnen an Klangqualität bieten kann. Sie brauchen eine gute Quelle, um diesen Kopfhörer zum Leben zu erwecken. Eine, bei der man nicht die Lautstärke weit aufdrehen muss, bis man die feinen Nuancen hören kann.

3. Der Bass: Sennheiser ist nicht für einen brachialen Bass bekannt. Denken Sie über die HD5XX Serie, wie über unsere deutschen Sportwagen. Manche denken sich, dass sie langweilig oder seelenlos sind aber jene, die eine konsistente, mehr als voraussagbare ausgeglichene Leistung suchen, bekommen genau das, was Sie gesucht haben. Sie wurden dafür entworfen, denselben Ausgangspegel, über ihren ganzen Frequenzbereich wieder zugeben. Leute, die ein Kopfhörer mit lautem Bass suchen, sollten sich deshalb woanders umsehen.

Dies sind verdammt gute Kopfhörer und sitzen perfekt auf meinem Kopf ( auch über einen langen Zeitraum). Ich werde in ein paar Jahren, wenn ich auf der suche nach neuen Kopfhörern bin, wieder bei Sennheiser kaufen.

Eins noch zum Schluss, dies soll keine richtige Rezension sein, sondern nur ein paar Informationen bezüglich den schlechten Bewertungen zu diesem Produkt. Es kann ja sein, dass einem der HD598 nicht zum gewünschten Anwendungsgebiet passt. Doch deshalb dem Produkt sowenige Sterne verpassen?
11 Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 18. November 2010
Artikel ist, wie von Amazon gewoht, sehr schnell eingetroffen und war sicher verpackt.

Der Kopfhörer mutet sehr edel an, das helle Beige ist etwas anderes als das eintönige Grau/ Schwarz. Das Kabel ist 3 Meter lang, es wird ein Adapter auf 3,5mm Klinke mitgeliefert.

Anfangs ist der KH im Mitteltonbereich noch etwas dumpf, Bässe sind noch nicht vorhanden. Nach intensiver Einspielzeit ändert sich dies aber. Bässe kommen detailliert und knackig an, ohne zu sehr im Vordergrund zu stehen. Mitten sind sehr Klar, Höchen transparent, ohne übersteuert zu wirken. Stimmen werden klar wiedergegeben, keine Zischlaute wahrnehmbar. Hintergrunddetails kommen sehr gut zur Geltung, man hört wirklich einiges, was man, auch bei KHs in der gleichen Preisklasse, nicht gehört hatte, mit diesem Kopfhörer. Das Klangbild ist neutral, der Kopfhörer kann auch gut als Studio-KH verwendet werden.
Durch die niedrige Impedanz von 50 Ohm kann der Kopfhörer auch an einem Mobiltelefon oder iPod (oder ähnlichem) betrieben werden, was aber nicht zu empfehlen ist, da der KH 1) offen ist, wodurch fast der ganze Schall der Umgebung ans Ohr gelangt; und 2) ist der KH ziemlich groß, was in der Öffentlichkeit für sehr viel Aufmerksamkeit sorgt (habe ihn als Beifahrer im Auto aufgehabt, jeder Fußgänger am Straßenrand hat mich angestarrt, als wäre ich nicht von diesem Planeten. Gar nicht auszudenken, wie so etwas in der Fußgängerzone aussieht).

An guten HiFi Komponenten angeschlossen, klingt der Kopfhörer sehr gut, insofern man die richtige Musik hört. Ich will keineswegs damit andeuten, dass dieser Kopfhörer nur für bestimmte Stilrichtungen zu empfehlen ist, ganz im Gegenteil. Der Kopfhörer ist ein echter Allrounder. Er klingt bei fast allen Musikrichtungen fantastisch. Filme kann man mit ihm auch bedenkenlos ansehen, der Klang bleibt auch hier sehr gut.

Ach ja: zum Tragekomfort: Die Ohrpolster sind sehr weich und bequem, drücken selbst nach einer Stunde nicht. Das Kopfbandpolster ist etwas zu hart geraten, wird jedoch weicher und kaum spürbar, wenn man den Kopfhörer aufsetzt und dann etwa 5 Sekunden aud den Kopfbügel drückt.

Sehr gut finde ich auch, dass das an der linken Hörerschale angebrachte Kabel ganz einfach austauschbar ist. Einfach nach links drehen und rausziehen. Beim Einsetzen einfach andersrum drehen.

Fazit: audiophiler Klang (hatte schon viele Kopfhörersysteme in dieser Preisklasse, dieser gefällt mir jedoch am besten), sehr guter Tragekomfort, sehr gute Verarbeitung, schönes Design.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung von mir.

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Kleiner Nachtrag: Nach noch längerer Einspielzeit hat sich das Klangbild noch weiter verfeinert. Wunderbare, natürliche, detailreiche, kristallklare Höhen, präsente Mitteltöne, Knackige Bässe, die aber auch ganz weich können.
Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wenn ich meine CDs höre. WOW! denke ich mir dann: die Streicher bei Ronan Keatings Father And Son Habe ich SO noch nicht gehört.
Habe den Hörer auch mal an einem 20 Jahre alten Pioneer Verstärker angeschlossen, dessen Verstärker ordentlich Druck aufbauen kann, wenn man will. Die Bässe klingen an ihm noch präziser, der Klang ist deutlich besser als an meiner HD Soundkarte.
Ich werde mir irgendwann wahrscheinlich einen Denon Verstärker und einen Denon CD-Spieler zulegen.

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Nachtrag Nummer 2:

Nachdem ein Rezenten-Kollege die Räumlichkeit angesprochen hat, möchte ich mich dazu auch einmal äußern: Direkt nach dem Auspacken habe ich dieses Wunderwerk der Soundtechnik an meinem recht guten Yamaha-Keyboard angeschlossen und habe gedacht: Klingt, als wäre ich in einem großen Raum in einer Ecke und in der anderen spielt ein Pianist auf einem Steinway-Flügel. Und am besten finde ich dabei: Die Räumlichkeit ist keineswegs "künstlich" erzeugt, so wie beispielsweise bei 3D-Headsets. Was ich damit also sagen möchte: Dieser Kopfhörer erzeugt seine wundervolle räumliche Präsenz nicht durch elektronische Soundchips, nein, die Räumlichkeit entsteht durch die patentierte Sennheiser E.A.R. Technologie.
Ach ja, noch eine Anmerkung am Rande: klassische Musikstücke zu hören, macht mit diesem Meisterwerk so viel Spaß. Bach's Brandenburg Concerto 6 klingt einfach nur phantastisch. Tschaikowsi klingt auch "genial".
Was mir auch gut gefällt: selbst die kleinsten Aufnahmefehler werden wirklich gnadenlos aufgedeckt.

Das alles mag zwar sehr euphorisch, gar etwas übertrieben wirken. Es mag sein, dass manchem ein Beyerdynamic Hörer besser gefällt, doch auf eines sei ausdrücklich hingewiesen: Dies ist ein offener Kopfhörer. BD stellt vorwiegend geschlossene Kopfhörer her. Daher ist ein direkter Vergleich eigentlich unsinnig.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Rezension bei Ihrer Kaufentscheidung helfen. Doch eines sei gesagt: Jeder hat seinen eigenen Geschmack; wer die Möglichkeit dazu hat, dieses Sennheiser-Produkt probezuhören, sollte dies auch tun und ihn mit anderen Modellen von anderen Herstellern (AKG, Denon, Beyerdynamic, Denon, Bose, Stax, Dr. Dre, ...) vergleichen.

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3. Nachtrag

Ich möchte hier noch erwähnen, dass, falls man diesen Kopfhörer am PC einsetzt, man NICHT den VLC Player verwenden
sollte. Dieser zeigt nämlich einen deutlichen Abfall der Hochtöne ab 10 Kilohertz, welchen man deutlich merkt.
Zudem treten hier leichte Verzerrungen auf und Details werden nicht richtig wiedergegeben.

Ich empfehle deswegen für die Verwendung am PC den Foobar2000 Player (ist auf Englisch)

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Nachtrag:

Ich habe weiter oben einen Fehler gemacht. Die breite Bühne und die Räumlichkeit kommen nicht von der E.A.R. Technologie, wie anfangs angenommen.
Ich habe mal in ein paar Foren und auf einigen Testseiten gestöbert und folgendes herausgefunden: Sennheiser setzt im HD 598 einen speziellen "Surround-Reflektor" ein, welcher (hardwaretechnisch) die klangliche Bühne erweitert.

Dies ist sehr gelungen und jeder, der den HD 598 hört, wird dies bestätigen können.

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Kleines Update:

Meine nächste Investition, welche ich (aufgrund des Kopfhörers) tätigen werde, ist eine bessere Soundkarte für meinen PC, auf dem ich meine gesamte Musiksammlung (verlustfreies Audioformat) habe. Die momentane (eine gar nicht mal schlechte High-Definition-Karte, welche um einiges besser ist als das, was man sonst in PCs findet) kann einfach nicht feinzeichnend genug auflösen (im Vergleich zur CD-Player Verstärker-Kombination, zwei ältere Pioneer Geräte), weshalb ich mir eine Asus Xonar STX holen werde, welche den Hörgenuss nochmals steigern wird.
Ich werde weiterhin über meine Erfahrungen mit diesem Kopfhörer berichten.

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Vorletzter Nachtrag:

Mit dem kürzlichen Kauf eines guten Marantz CD-Spielers, endet die Suche nach dem geeigneten Abspielgerät für diesen Kopfhörer. Der Player gibt alles linear und detailliert wieder, so wie es sein muss. Der Kopfhörer spielt tadellos, so wie ich es von ihm gewohnt bin.
Mit dem baldigen Kauf der Soundkarte für den PC endet die Suche.
Übrigens: der Kopfhörer hat sich bis jetzt, etwa 8 Monate nach dem Kauf, gut gehalten. Er weist trotz häufiger Benutzung keine Schäden auf; das Klangbild ist immer noch phantastisch.

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Finaler Nachtrag:

Die Suche nach dem idealen gerät, um den Kopfhörer zu betreiben, ist abgeschlossen. Ich habe mich gegen eine neue
interne Soundkarte entschieden. Es ist ein portabler Kopfhörer mit eingebautem DAC geworden, nämlich ein
Leckerton UHA-6S aus den Staaten. Nach zwei Wochen und 50€ Zollgebühren endlich eingetroffen. Man kann ihn
per USB-Kabel am PC als externe Soundkarte verwenden (aufgrund des eingebauten DAC).
Nun, was soll ich sagen? Im Vergleich zu meiner internen Soundkarte kann ich einen Zugewinn an Klarheit und
Auflösung feststellen. Die Komponenten im Leckerton sind nunmal hochwertiger als die im PC. Wer sich ein
wenig mit dem Thema HiFi beschäftigt und ein wenig in diversen Foren stöbert, entdeckt die ein oder andere
Messung zum Leckerton. Er gibt das Signal unverfälscht an den Kopfhörer weiter und hat dabei sehr gute
Werte im Bereich Rauschen, Kanalgleichheit etc.
Nun, der Sennheiser klingt jetzt ein ganzes Stück besser als vorher.
In der Zeit habe ich auch mit vielen anderen Kopfhörern verglichen, darunter auch einige InEars. Was muss ich feststellen?
der Sennheiser ist zwar gut, jedoch bietet er nicht die Präzision eines Balanced Armature In Ear Monitor
von Shure. Er ist auch nicht ganz so sauber wie ein AKG K701. Das soll nicht bedeuten, dass der Sennheiser
schlecht wäre. Er ist jedoch ein wenig überteuert. Es macht aber trotzdem Spaß, mit ihm zu hören.
Die weitläufige Bühne ist einfach genial.

Nun, abschließend ist zu sagen, dass der Sennheiser mir bis jetzt treue Dienste geleistet hat. Die Polster
sind, nach zwei Jahren Nutzung noch sehr gut erhalten.

Mein Fazit ist: der Kopfhörer lohnt sich auf jeden Fall. Man sollte jedoch bedenken, dass man kein "Bassmonster" bekommt,
sondern einen Kopfhörer, der genug Bass hat, der aber nicht zu dick aufträgt. Wer ein Tiefbassliebhaber
ist, wird hier auch nicht seinen Kopfhörer finden. Der Sennheiser kann, bedingt durch seine Bauform,
ganz tiefe Töne nicht oder nur kaum wiedergeben. Das macht sich aber nur bei wenigen Musikstücken gravierend
bemerkbar.
Der Sennheiser hat betonte Höhen, die aber nicht zu spitz sind, also nicht so wie bei den Ultinate Ears Triple.Fi 10.
Die Mitten sind leicht zurückgenommen, aber nicht so arg, dass Stimmen unnatürlich klingen.
Der Tragekomfort ist sehr gut, der Kopfhörer drückt auch nicht, sitzt aber fest genug, dass er nicht verrutscht.
Der HD598 ist auch eher ein Kopfhörer für zu Hause, da das Kabel für den mobilen Einsatz einfach zu lang ist
und da er Außengeräusche nur sehr mäßig isoliert.
Bei denjenigen, bei denen der Kopfhörer so extrem verzerrt, haben ein Problem mit der Klangquelle. Man sollte
ihn an mehreren Quellen anschließen. Es empfiehlt sich dabei auch, ihn am PC zu testen. Da wird man
in den meisten Fällen kein Klirren bekommen.
Ein Kopfhörerverstärker oder eine andere Soundkarte bringt merkliche Klangverbesserungen.
Der typische "Sennheiser-Teppich", den man bei anderen Modellen feststellen kann, ist bei diesem Kopfhörer
auch vorhanden, aber nur gering ausgeprägt. Wie kann man sich diesen vorstellen? Nun, stellen Sie sich
vor, Ihr Gesprächspartner stünde hinter einem Vorhang oder einer Decke. Da wirkt der Klang "anders". Das ist
schwierig zu beschreiben, man muss es selbst im vergleich gehört haben, um zu erkennen, was das ist.

Nun, ich spreche immer noch eine Kaufempfehlung für diesen Kopfhörer aus und wünsche denjenigen, die sich
für ihn entscheiden, viel Spaß beim Hören.

Mit freundlichen Grüßen,
Martin C. Scherer
8181 Kommentare|329 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2015
Ich habe mir die Sennheiser HD598 Special Edition Over-Ear-Kopfhörer - schwarz zum Sonderpreis (99€) bei Amazon bestellt um sie gegen meine jetzigen Hauptkopfhörer, die Beyerdynamic DT990 Pro gegenzuhören. Bevor ich zu den Ergebnissen meines Vergleiches komme, eine kurze Info:

Wiedergabegeräte wie Kopfhörer oder auch Lautsprecher zu bewerten und vergleichen ist immer eine hoch subjektive und oft heikle Sache. Am besten eignet sich immer ein direkter Vergleich zwischen zwei Modellen, allerdings sind auch hier diverse Sachen zu beachten. Die Quelle sollte definitv die gleiche sein, die Zeitabstände zwischen den Modellen dürfen nicht zu, beide Kopfhörer müssen mit gleicher Lautstärke spielen und im Idealfall sind die Tests anonymisiert, heißt die Testperson weiß nicht welchen Kopfhörer sie zu welcher Zeit aufhat.

*Info
Kurz: 'Objektive' Vergleiche sind schwer und Höreindrucke stark subjektiv. Wer noch nie einen Kopfhörer auf den Kopf hatte, wird auch den letzten Resterampe-Kopfhörer toll finden.
So viel dazu. Für meinen Vergleich habe ich beide Kopfhörer über einen Klinkenverteiler gleichzeitig an eine externe Behringer Soundkarte angeschlossen. Dazu habe ich mittels meines Handys und einer Schallpegel-App versucht, die Lautstärke der beiden Kopfhörer möglichst genau anzugleichen. Aber zugegen, besonders genau ist dieses Verfahren nicht, andere Mittel standen mir jedoch nicht zur Verfügung. Der Sennheiser wurde 24 Stunden eingespielt, mehr Zeit hatte ich nicht.

*Klangvergleich
Hier nun meine Höreindrücke in Stichpunkten:
- Black Rave von Michael Calfan: Die Bass-tiefe beider Kopfhörer ist sehr ähnlich, beide gehen für meinen Geschmack weit genug in den Frequenzkeller. Der Beyer gefiel mir mit seiner etwas präziseren und konturierteren Basswiedergabe allerdings besser. Die Unterschiede halten sich aber in Grenzen.

- 2. Song, Hot Hands von Darius, auch hier ist der Beyer in der Anfangssequenz antrittsschneller, der Sennheiser wummert im Vergleich ein wenig. Beide gehen tief hinab.

- 3. Song, Cant Hold us von MCK und R.Lewis, hier stellt der Sennheiser die Snares am Anfang sehr schön, präzise dar. Die Stimme von R.Lewis klingt aber hörbar anders, beim Beyer klingt sie natürlicher, weniger steril, die Stimme beim Sennheiser wirkt etwas kraftlos und zu höhenbetont für eine männliche Stimme.

- 4. Cant Stop us von RHCP: Hier klingt der Beyer etwas schrill bei den S-Lauten, das Lied ist aber auch ein Paradebeispiel um diese zu testeten, da es ziemlich hart abgemischt ist. Dennoch, der Sennheiser klingt im Bereich der S-Laute gefälliger und auch die Rock-instrumente werden impulsiv wiedergegeben. Die Stimme des Lead-Sängers klingt jedoch erneut beim Beyer deutlich 'echter', weniger blechern.
Der Sennheiser scheint einfach einen großen Teil der Mitten, in denen sich männliche Stimmlagen befinden, nicht im gleichen Ausmaß wie andere Frequenzanteile wiederzugeben. Linear ist er demnach definitiv nicht.

- Adiemus, Karl Jenkins: beide liefern eine schöne Bühne, aber auch hier würde ich den Beyer minimal in Führung sehen. Zudem differenziert der Beyer zwischen den Stimmen im Chor hörbar besser, nichtsdestotrotz gefällt auch das Auflösungsvermögen des Sennheisers.

- Toms Diner von Suzanne Vega, der Klassiker unter den Test-Songs: für sich betrachtet geben beide KH die weibliche Stimme eindrucksvoll, detailreich wieder. Jeder Fehler und kleinstes Knacken in der Aufnahme und das Grundrauschen ist bei beiden Hörern präsent.
Bei beiden hört man den leichten Hall des Aufnahmeraumes, was ich noch nicht bei vielen KH gehört habe. Aber auch stufe ich die Stimmenwiedergabe des Beyer als natürlicher ein, beim Sennheiser wirkt die Stimme wieder leicht blechern, 'angehoben' und auch hier fehlen für meinen Geschmack die mittleren Frequenzen in der Wiedergabe.

Insgesamt gewinnt der Beyer 990Pro daher ganz klar Hörvergleich. Er klingt schlichtweg natürlicher, echter und weniger blechern. Vor allem männliche, sonore Stimmen klingen auf dem Sennheiser kraftloser und unterrepräsentiert. Auflösungsvermögen, Basswiedergabe und Bühnendarstellung sehe ich bei beiden auf einem sehr ähnlichen Niveau.

*Sonstiges
Der Tragekomfort gefällt ebenso bei beiden, da der Sennheiser aber um einiges weniger straff auf dem Kopf sitzt, trägt er sich über mehrstündige Hörsessions jedoch bequemer. Verarbeitungstechnisch gewinnt klar der Beyer, das schnöde Plastik des Sennheiser macht nicht gerade einen langlebigen und hochwertigen, geschweige denn edlen Eindruck.

Der Sennheiser eignet sich besser fürs mobile Hörern, da er weniger Strom fürs erreichen akzeptabler Lautstärken benötigt, wodurch am Smartphone mit dem HD598 höhere Lautstärken möglich sind als mit dem Beyerdynamic. Da jedoch beide aufgrund ihrer offenen Bauweise vorranging zu Hause eingesetzt werden, sehe ich hier keinen großen Vorteil für den Sennheiser.

*Fazit
Alles in allem ist der Sennheiser HD598 beileibe kein schlechter Kopfhörer und für 100€ wäre er mir auch den Preis wert. Es gibt deutlich schlechtere, vor allem dumpfer, weniger auflösend klingende Konkurrenzmodelle die noch deutlich mehr kosten als der HD598. Dennoch sehe ich in den Beyerdynamic DT990 Pro als deutlichen Gewinner dieses Duell und daher auch als empfehlenswertere Variante. Er klingt natürlicher und kostet aktuell sogar weniger als der HD598. Im Preisbereich von 150€ sehe ich den DT990 Pro als meinen derzeitigen Favoriten für 'Zu-Hause-Hören', auch wenn ich natürlich noch nicht alle Konkurrenzmodelle hören können. Eine Empfehlung ist der Beyer aber sicherlich wert.
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am 18. Januar 2016
Nachdem durch jahrelangen Gebrauch mein HD570 schon reichlich abgenützt ist, sollte ein gleich- bis höherwertiger Ersatz angeschafft werden.
Positive Überraschung, und das ist ja heutztage nicht mehr so selbstverständlich: der HD 598SE ist in jeder Hinsicht besser, noch bequemer (auch für Brillenträger, man vergisst recht schnell, daß man überhaupt einen Kopfhörer trägt), und noch klarer und akzentuierter im Klangbild. Man kann auch nach ausgiebigem Probehöhren (direkt an einem hochwertigen CD-Player) vieler verschiedener Musikrichtungen keinen der von anderen Rezensenten kritisierten Punkte wie Anschlag der Lautsprecher oder zu wenig Bass nachvollziehen. Natürlich kann man bei lauter Musik auch im Raum mithören was gespielt wird und vice versa, aber wer das das nicht will, ist mit einem offenen System ohnedies schlecht beraten. Wirklich positiv zu bewerten ist der Stoffbezug als Staubschutz über dem Lautsprecher, statt der üblichen Schaumstoffmembranen, welche sich nach wenigen Jahren aufzulösen beginnen. Weiters sehr praktisch, (in der SE Version) zwei mitgelieferte Kabel, ein 1m Kabel mit kleiner Klinke für PC/Laptop und ein 3m Kabel mit großer Klinke für Verstärker/CD-Player.
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am 10. Januar 2015
Über das eigene subjektive Hörempfinden kann man sicher nicht streiten; insofern ist es denke ich normal, dass einige Kunden andere Modelle oder Hersteller präferieren.

Ich selbst bin seit über 30 Jahren bei Sennheiser geblieben und bisher nie enttäuscht worden. Gewechselt habe ich auch nur, weil die Technik sich einfach verbessert und nie, weil der Hörer defekt war!
So auch dieses mal: Umstieg vom HD 540 auf den HD 598. Auffallend vor allem ist das deutlich voluminösere Klangfeld. Der HD 540 noch sehr höhenbetont; der HD 598 drückt wesentlich mehr Bässe raus. Die musste ich das erste mal am Verstärker drosseln.
Luftiger, differenzierter Klang mit genügend Druck auch im Tieftonbereich. Meine Frau (welche sonst sicher nicht die gleichen Maßstäbe setzt und sonst vor allem Inear-Hörer verwendet) war sofort vom räumlichen Klang beeindruckt.

Der Tragekomfort ist wie immer klasse; zunächst etwas steif (wie immer bei neuen Produkten) dann aber anschmiegsam und kann auch über längere Sessions getragen werden.
Sicher kein Hörer für mp3-Enthusiasten oder sonstige Anhänger der sog. mobilen Generation; auch kein Hörer der mit Hersteller-Logos auf der Seite glänzen möchte und bei welchen die Außendarstellung gegenüber den Mitmenschen im Vordergrund steht (z.B. beats).
Dieser Hörer ist fast ausschließlich für audiophilen Genuss im Wohnzimmer gedacht; Musik zum Zuhören, ohne durch Loudness-Vergewaltigung beeindrucken zu müssen.

Dazu noch einen 3,5 mm-Klinkenadpater für kleine Geräte dabei.

Wer einen sehr guten Allrounder mit transparentem Klang (ohne zu viel Basslastigkeit) sucht, kann bedenkenlos zugreifen.
Das ganze dann auch noch durch ein edles Design unterstützt: elfenbeinfarben mit Wurzelholzapplikationen und braunen Ohrpolstern aus samtigen Stoff.

Von mir ganz klare 5 Sterne für einen hochwertigen, sehr gut klingen, schicken Kopfhörer.
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am 12. August 2014
Ich besitze diese Kopfhörer jetzt schon seit über einem Jahr und bin immer wieder begeistert vom klaren Sound. Ich benutze die HD 598 in Verbindung mit einer Creative Soundblaster Z Soundkarte also meist nur am PC und man hört deutlich den Unterschied zu einer Onboardsoundkarte. Ich benutze Sie ebenfalls zum Musik produzieren und habe bisher noch keine klareren Töne vernehmen können. Zuvor hatte ich jahrelang diverse 0815 kopfhörer + Onboardsound, bis ich dann die Sennheiser PC 161 + einer Creative Recon3D erstanden habe und sowohl beim 161er Headset als auch bei der später hinzugekommenen Soundkarte(Creative Soundblaster Z) konnte ich eine Qualitätsverbesserung hören und nun mit den HD 598 erneut. Ich war auch skeptisch was Soundkarten anbelangt, aber wer sich für diese Kopfhörer oder ähnlich gute entscheidet, sollte sich auch eine Soundkarte zulegen, da dies den Sound im allgemeinen nochmals verbessert. Ich habe keinen Vergleich zu äquivalenten Kopfhörern in der selben Preisklasse, dennoch habe ich mir im Vorfeld auch Rezensionen angeschaut und die Wahl war goldrichtig. Die Höhen und Mitten sind herausragend klar im Vergleich zu dem was ich vorher bei sämtlichen Lautsprechern, Kopfhörern etc. gehört hab, die Bässe sind nicht aggressiv so wie bei manch anderen Headsets/Kopfhörern, genau das richtige für mich. Und für alle diejenigen, die sagen, dass die Bässe einfach bei diesen Kopfhörern nicht rüberkommen gibt es Equalizer für den 55 - 65 Hz Bereich in Windows, sämtlichen Mediaplayern, Soundkartenoptionen und sogar Mp3playern und da kann man den Bass aufdrehen bis der eigene Kopf selbst Bassrolle spielt, wichtig ist doch vor allem, dass der unbearbeitete Frequenzbereich der Kopfhörer nicht gleich auf irgendeine Weise übertönt, so kann wenigstens so schnell nichts übersteuern. Vom Verfeinern des Klanges über längeren Gebrauch konnte ich nichts feststellen, einen stetig guten Klang von Anfang an schon =)
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am 28. Oktober 2010
Der Sennheiser HD 598 ist der Nachfolger des legendären HD 595, er unterscheidet sich vom Vorgänger zunächst mal durch die Optik, kam der HD 595 noch in langweiligen Grautönen daher, besticht der HD 598 durch hochwertig anmutendes cremebeige mit Wurzelholzlook, welches an Armaturenbretter von Oberklassenlimousinen erinnert.
Des Weiteren sind die Kapseln des HD 598 schräg verbaut wie beim HD 650 und nicht gerade wie beim Vorgänger HD 595.
Am Klang und den Kapseln selber hat sich augen- und "ohrenscheinlich", meiner Ansicht nach, nichts merklich verändert, die Verarbeitung und der Tragekomfort sind ausgezeichnet.

Ja, das Kopfband oben ist etwas hart, da gebe ich den Mitrezensenten recht, besonders wenn man auf dem Kopf kaum Haare hat, wie ich. Mit der Zeit wird es aber weicher und man kann es etwas "kneten".

Der Klang ist ausgewogen, linear, transparent, der Kopfhörer ist recht laut, der Wirkungsgrad ist sehr gut und so kann man ihn auch an einer Soundkarte oder MP3 Player betreiben.
Ein Kopfhörerverstärker ist zwar nie falsch, ist aber nicht unbedingt nötig, es sei denn, man will es richtig knackig laut haben und Gehörschäden damit willentlich in Kauf nehmen.

Wenn ich euch überzeugen konnte, gönnt euch den HD 598, ich wünsche euch viel Spaß damit, einen edleren Kopfhörer mit so gutem Klang hab ich sonst nirgends finden können.
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am 7. Mai 2011
Warum bin ich nicht eher darauf gekommen? Tja, das wird sich wohl so manch' einer fragen wenn er diese Kopfhörer (KH) erworben hat. :-)

Vorne weg muss ich sagen das ich nicht aus dem audiophilen Lager komme die schon 10 KHs zu Hause haben und nun noch einen zum Spaß suchen. Mein Vorgänger den ich ca. 8 oder 9 Jahre hatte waren die AKG K506 AFC (geschlossene Funk-KH). Ich komme also eher qualitativ von "unten" und kann also keinen Quervergleich zum Beyerdynamic DT770, AKG K601, AKG 272HD und andere in der gleichen Preisregion geben.

Bevor ich mir einige KHs angehört habe wusste ich nicht was unter luftige KHs, hohe Auflösung und Bühne zu verstehen ist, wenn man den HD598 mal auf hatte dann versteht man es.

Der HD598 ist ein halboffener KH. Ich habe mir vor den Kauf einige angehört und sehe bei gleichem Preis offene KH immer klanglich vor geschlossenen. Bei den offenen KHs spielt die Musik viel breiter auf und nicht nur in das Ohr hinein. Dies wird mit einem Nachteil erkauft, das die Umwelt durchaus mithören kann. Zum mobilen Einsatz taugen sie ohnehin nicht, aber auch wenn jemand im selben Raum z.B. lesen möchte reicht die Lautstärke die nach außen abgestrahlt wird um abzulenken. Ebenso hört man umgekehrt Geräusche von außen, was aber auch positiv sein kann, da man seine eigene Stimme hört und so trotz Beschallung noch mal ein Wort wechseln kann ohne das man seine eigene Lautstärke nicht einschätzen kann und Angst haben muss man redet zu laut. Man sollte also den Einsatzbereich bedenken bevor man KHs kauft.
Der Vorteil der offenen ist aber enorm: die Musik drückt nicht auf das Ohr sondern spielt leicht und luftig.

Die Auflösung des KH ist Spitze. Wenn sich zum ersten mal z.B. Gesang, Bass und Streicher nicht den Platz streitig machen weil das eine Instrument in den Frequenzbereich des anderen spielt, dann wird davon jeder begeistert sein. Sicher können das wohl andere KHs dieser Preisklasse auch, aber wer sich fragt wo der Unterschied zum Sennheiser HD215, HD515 (die habe ich unter anderem auch angehört), der wird das schnell erkennen wenn er diesen Hörer auf hatte. Sie werden feine Details in den Liedern erkennen die sie vorher nicht gehört haben und die sie mit KHs der tieferen Preisklasse auch nie hören werden. Dafür hört man hier auch gnadenloser Komprimierungsarrtefakte bei mp3/m4a 's mit niedriger Bitrate heraus. Ab 256kbt/s oder am besten von CD sollte es sein. Alles andere darunter spielt der KH natürlich auch, aber dann halt nicht besser als günstigere KH, weil dann nicht die KH limitieren sondern die Quelle.

Die Bühne ist etwas was ich vorher nicht kannte und mit den HD215 und HD515 auch nicht gehört habe. Selbst als Laie wird man den Unterschied bemerken und nie wieder zurück wollen. Offene günstigere Kopfhörer können auch luftig klingen, also sie können die Instrumente klar von einander trennen, aber trotzdem spielt die Musik nur links und rechts. Kopfhörer die eine gute Bühne bieten spielen die einzelnen Instrumente dagegen in einem gedachten Halbkreis.

Ich als Laie sage mal so profan bei einfachen geschlossenen Kopfhörern sitzen alle Musiker auf dem Schoß des anderen (HD215), bei etwas teureren (halb)offenen sitzen die Musiker jeweils links und rechts in einer Reihe hintereinander (HD515) und beim HD598 sitzen sie in der 1. Reihe im Konzertsaal in der Mitte, also die Instrumente in verschiedenen Winkeln von links nach rechts und der Sänger vor ihnen. Das ist nur im übertragenden Sinn gemeint, der HD598 bedient sich keiner Tricks wie unnötiger Hall um die Musik aufzublähen, nein, sie bleibt kristallklar. Das Hörerlebnis weicht aber für mich so signifikant von KHs die kaum Bühne bieten ab, dass ich jetzt schon sagen kann das ich nie wieder den Schritt zurückgehen möchte.

Ich denke das viel mehr Menschen aufsteigen würden wenn sie denn wüssten wie viel besser es noch geht. Aus Angst davor Geld rauszuwerfen und man womöglich im nach hinein feststellt das es ein günstigerer auch getan hatte, das lässt viele wohl zu 70-100€ KHs greifen, zumal die KHs in den Elektronikmärkten so hingeklatscht sind und dort ihr Potential nicht ansatzweise abrufen, da alle an der gleichen Quelle hängen und das trifft dann eher die Topmodelle die sich dann auf diese Weise kaum von den günstigen absetzen können. Und viele gehen sicherlich nicht in Hifi Läden weil sie sich da fehl am Platze fühlen und denken das ist nur etwas für Profis.

Wenn es jemanden gibt für den dies zutrifft und gerade diese Rezension liest, dem sei gesagt, probieren sie den KH ruhig aus. Entweder man macht dann von seinem Recht gebraucht das Produkt zurückzuschicken oder man behält es. Ich wette sie behalten es ;)
Circa 170€ mögen nach viel klingen, ich denke aber das die KH ein super Preis/Leistung Verhältnis haben. Und zwar weil man in dieser Preisklasse, und mit den HD598 ins besonderen, Kopfhörer bekommt die im Prinzip zum ersten mal alles können was die ganz großen auch können. Ja, die großen lösen noch feiner auf, aber zum ersten mal fehlt dem KH nichts.
Es ist also die günstigste Möglichkeit einen KH zu erwerben der keine Kompromisse eingehen muss.

Wer Angst hat das man dafür High End Equipment benötigt, eine externe Soundkarte, Kopfhörerverstärker oder einen guten Receiver dem kann ich sagen das dies ein Niederohmiger Kopfhörer ist, der auch an dem Rechner oder dem iPod eine gute Figur macht. Sicher holt man da noch nicht alles heraus aber mit seinem sehr guten Wirkungsgrad spielt er auch da schon auf ziemlich hohem Niveau. Wenn ein Verstärker, dann ein Niederohmiger. An einem Hochohmigen wird der Kopfhörer durch die Impedanzkurve (kann man nachschauen bei headphone.com) leider zum dröhnenden Bassmonster. Das erklärt unter Umständen vielleicht hier die 1 Stern Kritiken.

Ich wollte das mal schreiben weil nämlich ich Zweifel hatte ob ich ab 100€ aufwärts noch mehr höre. Dazu ein klares ja. Ich hoffe das kommt nicht falsch an weil es keine "richtige" Rezension ist.

Deshalb noch etwas zum Produkt: Die Verarbeitung ist tadellos. Der Kopfhörer ist aus Plastik, die fühlt sich aber sehr wertig an. Es knarzt nichts und man hat nicht das Gefühl das man damit übervorsichtig umgehen müsste. Die Farbe ist natürlich Geschmackssache, sieht aber nicht nur auf Werbebildern edel aus, sondern kommt auch zu Hause so rüber. Die Applikationen in Holzoptik sind leicht glänzend und fügen sich sehr gut in das Gesamtbild ein. Der Verlours ähnliche Stoff für die Ohrmuscheln ist sehr weich und sehr angenehm. Er lässt sich zum reinigen abnehmen. Die Ohren passen auch vollständig in die Ohrmuschel sodass nichts drückt, lange Musiksessions sind kein Problem :-)
Der KH lässt sich variabel verstellen für kleine und große Köpfe und macht auch einen stabilen Eindruck. Das Kopfposter ist aus Kunstleder und vom echten kaum zu unterscheiden und ist angenehm zu tragen.
Der HD598 hat im Gegensatz zu seinem Vorgänger HD595 ein abnehmbar und austauschbares Kabel. Kabelbruch führt nicht mehr dazu die Kopfhörer wegzuwerfen. Das Kabel sitzt felsenfest weil es nicht nur gesteckt wird sondern auch noch gedreht wird. Der Widerhaken an dem Stecker lässt das Kabel nicht versehentlich rausrutschen.

Musiktechnisch spielt der HD598 eher warm und nicht so kühl wie die AKGs. Mehr Bass als AKG aber nicht penetrant wie ich es bei den KOSS durch die Bank weg empfunden habe. Generell spielt der Sennheiser aber auch eher linear. Wem der Bass etwas zu verhalten ist kann diesen problemlos anheben, der KH verträgt das und verzerrt noch lange nicht. Ich habe z.B. bei iTunes den Bereich 32-64Hz und 64-128Hz um je 3 Dezibel angehoben. Prinzipiell spielt der Bass aber schön tief runter. Einen Punchbass gibt es aber nicht. Dies haben die KOSS KHs aber ich persönlich mag das nicht, weil dann der Bass droht alles zu überlagern.

Wem die Farbe des HD598 nicht absolut nicht zusagt sollte weniger zu den HD595 greifen, da es bei denen verschiedene Revisionen mit unterschiedlicher Treiberqualität gibt, sondern eher zu den HD558. Diese lassen sich wohl nämlich fast auf das selbe Niveau bringen wie die HD598 mit einer Modifikation da in beiden die gleichen Lautsprecher verbaut sind und nur die Materialien den Klang verändern (einfach danach googeln bei Bedarf). Die Garantie wäre dann aber hin. ;-)

Viel Spaß mit dem HD598! Für mich jedenfalls war er eine musikalische Offenbarung :D
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am 18. Dezember 2010
Hervorragender Kopfhörer von Sennheiser, der mit Wurzelholz-Imitat, Kunstleder und einem Beige schon einen wirklich wertigen Eindruck macht.
Klanglich finde ich ihn wirklich klasse. Alles klingt sauber, klar und unverzerrt. Besondere Beachtung dedarf der räumlichen Darstellung: Falls das E.A.R.-Prinzip der angewinkelten Schallwände dafür verantwortlich sein soll, dann kann Sennheiser dieses System definitiv als gelungen ansehen. Kaum ein Kopfhörer, den ich bislang gehört habe, hat eine so schöne, weite Raumauflösung zu bieten, wie dieser hier. Beim ersten Test war ich sofort hin und weg vom ersten Ton an, weil ich das Gefühl hatte, dass ich keine Kopfhörer direkt auf hatte. Kunstkopfaufnahmen sind wirklich eine wahre Wonne und es lässt sich alles sehr präzise orten. Wirklich klasse!
Wenn ich da an ein Surroundheadset denke, welches ich auch besitze, was mir klanglich aber nie zugesagt hat, dann kann ich dem HD 598 definitiv eine VIEL bessere Räumlichkeit zuschreiben (beim richtigen Musikmaterial).

Die Verarbeitung ist klasse. Das Kunstleder, die Ohrpolster, die Wurzelholz-Imitate...alles hinterlässt einen wirklich edlen Eindruck und es gibt keinen Grund zur Kritik. Weiterhin sind diese Kopfhörer wirklich sehr angenehm zu tragen und manchmal kaum zu spüren. Ich denke mehr Lob wäre unangebracht. Von mir gibt es 5 Sterne.
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