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211 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das könnte doch glatt ein Klassiker werden!
Nach einigen Wochen Besitz und weit über 2000 Fotos kann ich sagen, dass die P7000 für mich das Zeug zum absoluten Klassiker hat!

Trotz der Verwunderung, dass Amazon auch 3 Monate nach Erscheinen des aktuellen Firmware-Updates (von Dezember 2010) noch Kameras mit alter Firmware ausliefert, und der Tatsache, dass man von Amazon wohl generell immer...
Veröffentlicht am 5. April 2011 von Hans-Peter Herrmann

versus
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardware gut, Software mangelhaft
Hier, was mir im Speziellen gefallen und was mich gestört hat:

+ ganz klar die Bildqualität. Habe mir vorher aufgrund der besseren Testberichte in Fachzeitschriften eine Canon G12 zugelegt und habe sie wegen der schlechten Bildqualität wieder zurückgeschickt (vielleicht war mein Gerät sogar defekt, der Händler konnte allerdings...
Veröffentlicht am 3. Februar 2011 von Hans Müller


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211 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das könnte doch glatt ein Klassiker werden!, 5. April 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Nach einigen Wochen Besitz und weit über 2000 Fotos kann ich sagen, dass die P7000 für mich das Zeug zum absoluten Klassiker hat!

Trotz der Verwunderung, dass Amazon auch 3 Monate nach Erscheinen des aktuellen Firmware-Updates (von Dezember 2010) noch Kameras mit alter Firmware ausliefert, und der Tatsache, dass man von Amazon wohl generell immer unversiegelte Originalverpackungen erhält, war ich sowohl von der wertigen Haptik der Kamera angetan als auch von der Bildqualität äußerst positiv bestätigt. Und bin es noch immer und werde es bleiben.

Anfangs hatte ich jedoch durchaus Probleme, wirklich scharfe Fotos hinzubekommen. Zum einen lag es daran, dass das AF-Hilfslicht anscheinend nicht immer den Punkt trifft, an dem es meiner Meinung nach scharf sein sollte. Zum anderen hat der AF bei Verwendung des AF-Hilfslichts generell wohl das Problem, sich selbst scharf zu stellen - man bekommt oft ein rotes Feld anstatt ein grünes, weil es den Schärfepunkt nicht findet. Das ist auch mit neuer Firmware so. Schaltet man das AF-Hilfslicht generell ab, gelingen spontan wesentlich schärfere Fotos, auch bei relativ ungünstigen Lichtverhältnissen.

Auch "Active D-Lightening" zum Aufhellen von Schatten ist zwar oft praktisch, wenn man mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten zu kämpfen hat (Beispiel: strahlender Sonnenschein auf der Straße, Bereich zwischen zwei Hausfronten liegt dagegen im tiefen Schatten). Ich habe diese Funktion aber generell abgeschalten, da sich dadurch auch helle Bereiche etwas unnatürlich aufhellen und die Farben in den aufgehellten Bereichen für mein Gefühl zu flau und kalt wirken. Scheinbar tritt dann auch vermehrt Bildrauschen auf in diesen aufgehellten Bereichen. Daher habe ich diese Funktion generell deaktiviert und bearbeite solche Problemfälle mit anderen Programmen nach.

Da sich bei der P7000 Farbsättigung, Kontrast und Schärfe einstellen lassen ("Picture Control"), habe ich für "gute" Fotos, die sich auch noch gut nachbearbeiten lassen, folgende Werte in einem der verfügbaren Custom-Modi abgelegt:

Schärfe +1
Kontrast 0
Farbsättigung +1

zusätzlich:
Rauschreduzierung auf niedrigste Stufe
Active D-Lightening: aus

Eine Anhebung des Kontrastes vermeide ich, da die Bilder dann schon sehr "überschärft" aussehen, besonders bei Weitwinkelaufnahmen mit klaren, definierten Linien (z.B. Architektur).

Der Bildstabilisator funktioniert gut, könnte meiner Meinung nach aber stärker eingreifen - das können andere Kameras besser.

Bei Zuschalten der Gesichtserkennung werden auch mehrere Gesichter selbst bei schwacher Beleuchtung gut erkannt; schaltet man zusätzlich noch auf Serienbildaufnahme, wird bei meiner P7000 die rechte Kameraseite ziemlich warm (Akku), hat aber keine weiteren Auswirkungen bisher.

Die Serienbildfunktion ist annehmbar, selbst Serienbilder mit Blitz sind möglich, allerdings ist die Geschwindigkeit in beiden Fällen nicht üppig, trotz Class-10-SDHC-Card. Das war mir bekannt und ich kann damit leben. Manchmal denke ich halt: Mehr pro Sekunde wäre' schon mal ganz gut...

Der interne, völlig ausreichende, Blitz klappt nur auf Wunsch aus (was vorteilhaft ist) und ist in 3 Helligkeitsstufen einstellbar - sehr gut! Bei Portrait-Aufnahmen aus geringem Abstand empfiehlt es sich aber, die Blitzintensität herunterzuschrauben, sonst werden die Gesichter zu hell; hier ist dann ein separates, aufsteckbares Blitzgerät besser geeignet.

Ganz besonders komfortabel finde ich die DSLR-mäßigen Einstellräder der Kamera. Viele gängigen Funktionen und Settings (z.B. ISO- und Blendenwerte) lassen sich ohne langes Menüsuchen schnell einstellen. Zusätzlich können 3 Druckknöpfe (Tasten) direkt mit zusätzlich einer Funktion belegt werden. Bei mir ist das "D-Lightening" und "RAW". So kann ich auf Knopfdruck z.B. RAW-Dateien anfertigen. Nachteil dabei: Diese Knöpfe müssen vor dem Auslösen gedrückt und bis nach dem Auslösen gehalten werden. Etwas Fingerakrobatik ist also nötig, man gewöhnt sich das jedoch recht schnell an.

Das "Multifunktionsrad" an der Kamerarückseite beschert einem z.B. im P-Modus Zugriff auf weitere Funktionen, die am Rand des Multifunktionswählers nicht direkt aufgedruckt sind, z.B. die schnelle Änderung der Messfeldgröße (AF-Messfeldvorwahl) oder Zuschalten der Gesichtserkennung. Das habe ich eher durch Zufall entdeckt - ein Blick ins Handbuch (das man sich im PDF-Format von CD leider selbst ausdrucken muss) hätte mir diese Möglichkeiten schneller offenbart.

Display: Genial scharf, geniale Auflösung, schön groß. Wer sich noch mit 450.000 Subpixel zufrieden gibt, ist selber schuld. Wer einmal diese genialen 921.000 Subpixel gesehen hat und damit arbeitet, ist begeistert. Ich habe bisher nichts besseres gesehen, als das Display von der P7000! Selbst bei ungünstigem Winkel ist das Display noch gut ablesbar. Und: Es ist aus Glas, nicht aus Kunststoff! So schnell verkratzen wie bei Billig-Kompakten wird es jedenfalls nicht und lässt sich problemlos reinigen.

Was sonst?
Wasserwaage, zuschaltbares Histogramm, Belichtungsreihen, Verzeichniskorrektur (für Weitwinkelaufnahmen), Zoom und Autofokus auch bei Video, justierbare Zoomgeschwindigkeit usw. usw. Es ist alles dabei, was der fortgeschrittene Amateur so haben will und der Einsteiger erstmal nicht braucht. Die Menüführung ist zudem intuitiv und von Langsamkeit oder Trägheit kann ich nichts berichten. Ich bin keiner, der hektisch durch die Anzeigen flippert und einen neuen persönlichen Rekord im Menüblättern aufstellen will. Alle Anzeigen lassen sich bequem durchschalten und das Scrollen funktioniert ohne Aussetzer oder Hänger, die Schriften sind absolut klar und gut lesbar. Wahrscheinlich hat hier die neue Firmware einiges verbessert.

Tja, ich denke für meinen Teil:
Die Nikon P7000 hat das Zeug zum Klassiker, denn in Sachen Bildqualität und Einstellmöglichkeiten kann ihr so schnell keine Kamera das Wasser reichen - erst recht nicht die, deren Hersteller denken, 16 Megapixel sind das Non-Plus-Ultra. Denn mit ihren 10 Megapixel schlägt sie die meisten 16-MP-Kompakten bezüglich Bildrauschen und Bildqualität auch im hohen ISO-Bereich um Längen. Dafür gibt's die volle Punktzahl!

Wichtiger Hinweis:
Zum Aufspielen der neuen Firmware ist ZWINGEND eine Speicherkarte notwendig. Das Update wird zuerst auf diese Karte geladen und anschließend über die eingesteckte Karte auf der Kamera installiert (Installation erfolgt dann über das Kameramenü).
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88 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Königin der Nacht, die meine Ansprüche erfüllt, 20. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Hallo,
seit Jahren war ich mit der Canon Powershot S 40 zufrieden. Ich bin kein Party- und Familienfeiernknipser, aber zur Hochzeit meines Neffen habe ich mir die Casio EX-FH20 wegen der Slow Motion angeschafft und konnte mit 40 Bildern pro Sekunde der reizenden Braut und vielen Gästen die Schokoladenseiten abgewinnen.

Es sind mir auch schöne Aufnahmen während der "Blauen Stunde" gelungen - und ich wäre weiterhin zufrieden gewesen, wenn mich der Reiz der HDR-Fotos (High Dynamik Range Image) nicht in seinen Bann gezogen hätte.

So fertigte ich Belichtungsreihen in vollen Schritten von jeweils 5 Fotos an, die jedoch manchmal misslangen, weil Schiffe während des Umstellens der Belichtungsdauer und des Speicherns der RAW-Bilder ihre Positionen doch erheblich verändert hatten.

Es musste also ein handliches Werkzeug her, dass mir jederzeit zur Verfügung stehen und folgende Eigenschaften aufweisen muss:

1. Belichtungsreihe von 5 Fotos in vollen Zeit-Schritten
2. manuelle Belichtungsdauer mindestens 30 Sekunden
3. möglichst großer Zoombereich, da ich gern von Anhöhen aus Objekte im Tal fotografiere
4. möglichst keinen Texturverlust, weil mich Fotos ohne Detailreichtum nicht ansprechen
5. Maximum an Leistung und geringstmöglicher Größe

Die P7000 schafft Belichtungsreihen von 5 Fotos nicht nur in Zeitschritten, sondern zusätzlich auch noch in Blende und Weißabgleich. Da das Ergebnis auf dem hochauflösenden Monitor sofort mit präziser Farbdarstellung überprüft werden kann, bietet sich die Möglichkeit, bei Bedarf mit dem Blichtungskorrektur-Wählrad ohne umfangreiche Änderungen sofort eine weitere Blichtungsreihe mit einem um 2 Belichtungsstufen korrigierten Wert nach oben oder unten zu starten.

Desweiteren verfügt sie über eine manuelle Belichtungsdauer von 60 Sekunden, sowie über eine Brennweite von 28 mm bis 200 mm (35 mm).

Darüber hinaus kann ich mit ihr endlich wieder das Aufblühen von Pflanzen in z.B. 10-Minuten-Schritten aufnehmen, was ich seit den Super-8-Zeiten vermisst habe.

Von Schnappschüssen im Freien war ich begeistert und auch mit Bildern bei Kerzenlicht in einem gemütlichen Lokal war ich zufrieden. Selbst Tele-Aufnahmen aus der Hand sind mir sehr gut gelungen.

Für unterwegs bringe ich die P7000, einen Ersatz-Akku und eine SDHC 16 GB 30 mb/sec in einer 8 x 13 cm großen lowepr* in der Hosentasche unter, ein kleines Stativ führe ich in einem Brillenetui mit. Für Foto-Exkursionen habe ich mir den Bla*krapid SnapR Kameragurt angeschafft.

Habe ein Foto eingestellt.
Zusatz am 9. März 2011: Inzwischen habe ich zwei weitere Fotos eingestellt. Die Panorama-Fotografie klappt hervorragend und lässt sich mit dem im Lieferumfang enthaltenen Panorama Maker 5 einwandfrei bearbeiten. Die Kirche mit Kindergarten habe ich mit dem optischen DxO-Modul NIKON P7000 bearbeitet und bin nach wie vor von der P7000 begeistert.

Je mehr man mit ihr arbeitet, desto besser werden die Ergebnisse. So fotografiere ich oft mit 400 ISO und erhalte hervorragende Qualität. Als Nachweis hierfür habe ich zwei Fotos von der Pfarrkirche zum Hl. Ägidius zu St. Gilgen eingestellt.

Das P7000-Firmware-Update 1.2 ist ab dem 6. Dezember 2011 verfügbar.
Der Autofokus wurde verbessert und die automatische Belichtungsreihe und der Selbstauslöser können jetzt gleichzeitig aktiviert werden.
Desweiteren wurden Verbesserungen bezüglich der Blendeneinstellungen vorgenommen. Die gesamten Verbesserungen sind für registrierte Nutzer auf der Nikon-Seite unter Support und Downloads zu finden.

Herzliche Grüße
V. Weidl
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90 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon P7000 Ein Semiprofi unter den Kompakten?, 7. Oktober 2010
Von 
tom l. "tomtom" (regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Ein großartiges Debüt im Segment der Premiumkompakten wurde der hier rezensierte Nikon P7000 attestiert. In den ersten Handouttests wurde sie über den grünen Klee gelobt. Seiten wie "dpreview" sind voll des Lobes für die neue aus dem Reich der Sonne. Das machte mich neugierig und so steht sie nun auf meinem Schreibtisch. Mein letzter Versuch mich mit einer Kamera dieser Klasse einzulassen war die Canon Powershot G11. Ich hatte sie als Zweitkamera angedacht, nur hatte diese mich nicht restlos überzeugt. Meine Sigma DP1s sowie meine Leica Digilux 2, das alte Trumm aus vergangenen Zeiten, waren von ihr nicht zu verdrängen. Wie schlägt sich nun die Nikon? Ich war gespannt.

Beim Auspacken fällt sofort das etwas grobschlächtige Design auf. Bedingt durch den Sucher hat die Nikon einen Höcker der ihr so gar nicht steht. Sie ist von den Maßen fast identisch mit der Canon, sieht aber größer aus. Das Gewicht ist etwas niedriger, was ihr aber nicht mehr zum Titel einer Hosentaschenkamera einträgt. Dafür ist sie, wie im Übrigen auch die Powershot G Modelle, viel zu groß.
Die schlichte schwarze Optik finde ich ansprechend. Die Verarbeitung ist klasse. Die Haptik finde ich gewöhnungsbedürftig. In dieser Preisklasse ist mir das ein wenig zu unpassend. Da hat die Canon einen Vorteil. Von einer Sigma DP brauche ich hier gar nicht sprechen. Gut gefällt mir das Griffstück. Hier demonstriert Nikon, wie man Ergonomie auch kleinsten Raum unterbringen kann.

Die Vorderseite wird von dem 28-200mm Objektiv dominiert. Der Höcker beinhaltet den für eine kompakte, hellen und ansprechenden optischen Sucher, sowie den Popup Blitz. Diese ragt nur einen knappen Zentimeter aus dem Gehäuse und wird per Knopf manuell ausgefahren. Neben dem AF Hilfslicht befindet sich an der Frontseite noch der FN Knopf, doch dazu später mehr.
Wie auch bei den Powershots der G Serie finden sich an der Oberseite der Kamera viele Rädchen. Eines für die Belichtungskorrektur, eines für die Menüs und ein kleines für die Einstellung der wichtigsten Parameter wie ISO, Weißabgleich usw. Letzteres empfinde ich als echte Arbeitserleichterung. Neben der Zoomwippe, befindet sich noch ein Schalter für AV/TV sowie der Powerknopf für die Stromversorgung. Neben dem großen Display finden sich auf der Rückseite der P diverse Schalter und Knöpfchen. Aber das sind die üblich Verdächtigen wie Menü, Löschen, Vierpunktregler für die Navigation, Wiedergabe etc. Der optische Sucher hat eine Dioptrinverstellung.
Die Qualität der Knöpfchen und Rädchen ist durchaus ansprechend aber nicht der Weisheit letzter Schluß. Am Boden der Kamera befindet sich nur das Fach für Speichermedium und Batterie, sowie das Stativgewinde. Dieses ist weder mittig noch in der optischen Achse angebracht. Rechts und links am Gehäuse befinden sich Klappen die die Anschlußkontakte zu anderen Medien abdecken. Links befindet sich ein pfriemeliges Kläppchen für ein externes Micro. Das für den HDMI und den USB Anschluß ist etwas besser zu händeln. Klasse sind die beiden fest montierten Ösen für den Kameragurt. Klasse, weil in dieser Kamerakategorie echt ein Muß, ist der Blitzschuh. Dieser komplettiert die doch sehr oppulente Ausstattung. Auch das Ladegerät, welches mit verschiedenen Steckelementen geliefert wird, ist Klasse.

Beim Einschalten wird klar. Das Display mit über 900.000 Bildpunkten ist eine Granate. Ach wäre das doch klappbar! Durch die vielen Rädchen ist die Bedienbarkeit gnadenlos gut und schnell erledigt. Das Bedienkonzept der P ist wirklich durchdacht. Ich habe noch keinen Haken gefunden. Zudem sind viele Tasten, unter anderem auch die FN Taste, frei belegbar und auch das macht die Kamerabedienung wirklich einfach.
Viele Knöpfe und Rädchen heisst auch viele Einstellmöglichkeiten. Die P7000 ist schon auf gehobenen DSLR Niveau, was die Möglichkeiten angeht. Selbst eine digitale Wasserwaage fehlr dem guten Stück nicht. Natürlich kann sie auch Automatik, aber das ist "Perlen vor die Säue" und eher ein Nebeneffekt der vielen Modi. Das weggefallene GPS Modul der Vorgängerin vermisse ich nicht. Praktisch finde ich das D-Lightning, eine in der P50 zum ersten Mal(bei den Kompakten) eingesetzte, schon etwas betagtere aber wirklich brauchbare Funktion. Dabei hellt die Kamera Schattenregionen im Bild etwas auf. Bei Nikon funktioniert das richtig gut.

Wie sind nun die Bilder? Da ich noch eine GF-1 habe war ich darauf sehr gespannt. Gerade die Nikon wäre mit der lichtstarken Optik, mit einem Brennweitenbereich von 28-200mm, ein idealer kompakter Ersatz für die MFT Panasonic. Mit Lichtstärke 2.8 im Weitwinkel und noch guten 5.6 bei 200 ist die Nikon sehr gut aufgestellt. Das Fokussieren geht richtig schnell. Der AF ist, wie das Zoomen, flott bei der Sache. Entgegen dem Trend ist die Nikon auch eine richtige Schnappschußkamera. Vom Einschalten bis zum Auslösen vergeht sehr wenig Zeit. LX3, EX1 und auch die G haben hier deutlich das Nachsehen. Prima ist auch die Vorauswahl der Zoomstufen, die so gezielt und schnell abgerufen werden können. Die (auch hier) kolportierten AF Probleme hat mein Exemplar nicht.

Die Bilder selbst sind für Kompaktniveau wirklich schon sehr gut. Trotz des 1:1,7" Sensors liefert die Nikon geniales Bildmaterial im Vergleich mit der GF-1, die ja bekanntlich einen deutlich größeren Sensor hat. Die Bilder sind wunderbar scharf und auch bei Pixelpeeping wirklich ordentlich. Das Nikon etwas von Fotografie versteht ist deutlich spürbar. Diese Erfahrung floß in die Entwicklung der P7000 mit ein und tut ihr richtig gut. Nikons Abstimmung der internen Bildbearbeitung trifft meinen Geschmack. Die P7000 liefert sehr angenehme farbtreue Bilder. Das Rauschen ist trotz des deutlich kleineren Sensors, in etwa auf dem Niveau der GF-1 und für eine Kompakte somit exzellent. Bezüglich des AWBs(Automatischer Weißabgleich) hatte ich einige daneben liegende Ausreisser, was aber bei der manuellen Einstellung verschwindet. Die manuelle Einstellung ist und bleibt die erste Wahl. Aber das ist bei den DSLRs nicht anders.
Eierlegende Wollmilchsäue wie das verbaute 28-200 Objektiv sind i.d.R. nicht ohne Makel. Irgendwas ist immer, egal ob Verzeichnung, Vignettierung usw. Nikon hat der P7000 eine wirksame Verzeichniskorrektur an die Hand gegeben, was gerade im Weitwinkelbereich an den Bildern deutlich zu sehen, bzw. nicht mehr zu sehen ist. Hier hat Nikon einen exzellenten Job gemacht.

Die Serienbildfolge könnte noch etwas besser sein, doch unterm Strich ist das schon Jammern auf allerhöchstem Niveau. Die Bildqualität bei Videoaufnahmen sollen andere beurteilen. Für mich ist sie nicht von Belang und dabei bleibt es auch.

Kurz und Knapp

Positives:
+ Verarbeitung auf hohem Niveau
+ Ausstattung komplett incl. Blitzschuh
+ Display mit 921.000 Pixel
+ Einstellbarkeit auf DSLR Niveau
+ Objektiv
+ Bildqualität
+ exzellentes Rauschverhalten
+ schneller AF
+ Schnappschuß tauglich
+ schon viel Zubehör lieferbar
+ Ergonomie
+ Bedienkonzept

Negatives:
- Haptik könnte noch einen Tick wertiger sein
- Deckel für Steckkontakte teilweise sehr fummelig(Microabdeckung)
- Preis z.Zt. noch auf DSLR Niveau
- Stativgewinde nicht in der optischen Achse

Neutral
o Videomodus mit 24bps

Mein Fazit:
Die Nikon kann begeistern. Das Bedienkonzept, sowie ihre Ausstattung, die getrost als oppulent bezeichnet werden kann, lassen dem DSLR Fan eigentlich keine andere Wahl als zuzuschlagen. Die Nikon P7000 ist genau die Zweitkamera die schon viele gesucht haben. Klein und doch mit den Bedienelementen und Funktionen einer DSLR. Die Bildqualität ist entsprechend gut und die sehr gute Optik tut ihr Übriges dazu sich für Sie begeistern zu müssen. Die vielen nützlichen kleinen Helferlein machen die P zu einem richtig guten, fast schon semiprofessionellen Werkzeug. Entgegen den Modellen der anderen Hersteller ist die P7000 auch noch schnappschußtauglich, meist ein großes Manko bei den Kreativmodellen wie z.B Pana LX3 oder Samsung EX1.
Nur die Haptik trübt mein Bild der Kamera etwas und lässt den frischen Glamour ein bischen weniger glänzen. Das mag kleinlich klingen, ist aber bei dem Einstandspreis durchaus als Faktum festzustellen. Trotzdem, die Nikon ist ein echtes Highlight. Ich werde sie wohl behalten müssen. Neben Digilux und Co. 5 Sterne für den japanischen Abbildapparat.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller großer Sensor, sonst weniger Premium-Leistung, mit neuer Firmware aber richtig gut!, 12. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Ich bin hin- und her-gerissen. Mal ein wenig hin, mal ein wenig her:

Hin:
Kaum Rauschen gegenüber "normalen" Kompakten, heller "Durchgucksucher", der sonst fast immer fehlt, guter Zoom-Bereich, tolles Display, Klasse weitreichender Blitz... Akku auch ganz ausdauernd...

Her:
AF oft "nicht zielsicher" auch innerhalb der angegebenen Entferungsbereiche, Dauerärgernis = gefühlte "ewige" Speicherdauer bei JPG & RAW bei verschiedenen SDHC-Karten (10). Der "besten" Kompakten fehlt nach meiner Einschätzung offensichtlich ein Datenpuffer! - Bei AMAZON, meinem Händler Nr. 1, gibt es ca. 3 Monate nach Markteinführung immer noch keine II.-Akkus zu kaufen, was für jeden, der zwischenzeitlich in Urlaub will/wollte, ein Skandal ist! Ein Firmware-Update ist mehr als angebracht, läßt aber auf sich warten.

Fazit:
Wenn der Schuss gelingt, stimmt die Bildqualität, die ist dann richtig gut(!), dank großem Sensor. Kamera etwas groß, die Konstruktion ähnelt ein wenig zu sehr der Cannon G11/G12 um eine eigenständige NIKON zu sein, sehr flächiges Gehäuse, schwer, wertig. NIKON scheint mir voll auf die Vorteile des großen Sensors zu setzen und dabei viele andere Aspekte deutlich weiter hinten angestellt zu haben.

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Nachtrag:
Mitte Dezember 2010 gab es eine neue Firmware. Diese lässt sich sehr leicht installieren. Mit der neuen Firmware ist der AF jetzt einwandfrei, und die Abspeicherdauer bei JPG+RAW ist akzeptabel (gefühlt halbiert). Wenn man sich nicht bei jedem 3. Fokussieren und bei jedem Auslösen über seine Kamera ärgert, sieht man sie nach einer gewissen Zeit in einem ganz anderen Licht. JETZT nach dem Update empfinde ich meine Kaufentscheidung richtig!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochwertige Kamera mit tollem Funktionsumfang, 25. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Ich war auf der Suche nach einer Kamera, mit
- sehr guter Bildqualität
- einfacher Bedienung
- vielen (manuellen) Einstellmöglichkeiten
- und die gut zu transportieren ist.

Die Nikon vereint diese Kriterien sehr gut miteinander und besteht aus sehr hochwertigen Materialien. Der Retro-Look sorgt dafür, dass sie sich von den meisten anderen Kameras in ihrer Klasse etwas abhebt und gleichzeitig bequem in die Beintasche passt, da sich das Objektiv beim Ausschalten komplett einfährt.
Die Kamera richtet sich an diejenigen, denen eine kleine Kompaktkamera zu wenig Einstellmöglichkeiten bietet, die aber nicht auf eine DSLR umsteigen wollen, da man hier meiste mehrere Objektive benötigt. Das große Display ermöglicht schon vor Ort eine Überprüfung der Bilder, bei zu viel Sonnenlicht muss man das Display aber abschirmen, um das aufgenommene Bild gut sehen zu können. Meist war das aber gar nicht nötig, da die Kamera im bereits im automatischen Modus sehr gute Bilder abliefert, wie sich Abends beim überprüfen der Bilder gezeigt hat.

Wer eine Kamera mit vielen Einstellmöglichkeiten sucht, und mit den kleinen Kompakten unterfordert ist, aber auch nicht auf DSLR umsteigen möchte, dem ist diese Kamera sehr zu empfehlen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorsicht mit Firmware 1.2, 2. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Ich nutze die P7000 seit Mitte August und bin voll zufrieden.Die Schwierigkeiten mit Autofokus usw was hier oft beschrieben wird habe ich noch nicht feststellen können. Ich möchte auch nicht weiter auf die P7000 eingehen sondern über das Firmware update 1.2 . Ich hatte bei kauf die Firmware 1.1 auf der Kamera. Im Dezember installierte ich die neue Firmwareversion 1.2 da angeblich einige Fehler der Kamera ausbebügelt wurden. Die Folge war , meine No Name Akkus werden nicht mehr erkannt und die Kamera funktioniert nur noch mit orginal Nikon Akkus. Habe zwei no Name Akkus unterschiedlicher Hersteller. Nach Downgrade auf
FW. 1.1 funktioniert wieder alles bestens. Also wer no Name Akkus nutzt und mit FW1.1 zufrieden ist sollte die FW1.2 nicht installieren.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich genau die richtige Kamera, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Seit zwei Monaten fotografiere ich mit der Nikon Coolpix P7000 und bin sehr zufrieden!
Die Kamera im Retro-Look liegt sehr gut in der Hand, ist gut bedienbar und macht knackscharfe Fotos.
Das Benutzerhandbuch als PDF-Datei (habe ich mir im Copy-Shop ausdrucken lassen) weist 240 Seiten auf. Es braucht schon seine Zeit, alle Funktionen dieser Kamera kennenzulernen, muß sagen, das es aber riesigen Spaß macht diese auch anzuwenden. Die Kamera gefällt mir auch wegen der vielen technischen Möglichkeiten, die man anwenden kann, aber nicht muß. Das intergrierte Blitzlicht springt nur hervor nachdem der entsprechende Knopf gedrückt wurde (es kann also nicht versehentlich bei einer Aufnahme geblitzt werden). Der Blitz reicht im kleinen Bereich aus (ansonsten hilft die Blitzkorrektur).
Ab und zu ein Video, mehr ist bei mir nicht drinn. Die Qualität ist für meine Verhältnisse sehr gut.

Auf technische Details gehe ich nicht ein, da sie schon ausführlich in den anderen Rezensionen erörtert wurden und eine ausführrlich Beschreibung bei amazon.de eingestellt ist.

Die Kamera funktioniert bei mir einwandfrei, ist zuverlässig und macht riesigen Spaß.
Nachteiliges ist mir nichts bekannt. Ich freue mich, dass ich mit dieser gelungenen Kamera fotografieren kann.

Noch ein Wort zu amazon.de: Bestellt und sehr schnell erhalten, Verpackung ordentlich.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diese Kamera macht einfach Spass, 16. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Da über diese Kamera schon so viele positive Dinge geschrieben wurden möchte ich hier nur auf die rein subjektiven Dinge eingehen die ich noch für besonders erwähnenswert erachte.

Optik und Haptik:

Diese Kamera liegt sehr gut in der Hand und macht einen hochwertigen Eindruck. Ein Plastikfeeling kam bei mir nie auf.
Irgendwie hatte ich immer das Gefühl eine große DSLR in der Hand zu haben (nur das sie viel leichter und kleiner als selbige ist ;) )

Bedienung und Einstellungen:

Aufgrund der vielen Tasten und Einstellräder kann das meiste einfach und ohne Umweg über das Menü erledigt werden.
Und für Einstellungsfetischisten ist die Kamera einfach ein Mekka: Es kann einfach alles nur erdenkliche eingestellt werden!

ABER: Wieso kann ich die Steuerung des Bildstabilisators nicht auf die Fn-Taste legen ? Klar, über das Schnellmenü geht das auch. Dauert aber auch etwas länger...
Und wieso kann ich keine Belichtungsreihe in Kombination mit dem Zeitauslöser machen ? Warum ist eine 'Montage' der Panoramabilder nicht in der Kamera möglich (P300 kann das).
Klarer Fall für ein Softwareupdate.

Bildqualität:

Mir gefallen die Bilder (ooc, JPEG) , rein subjektiv, sehr gut! Im übrigen auch deutlich besser als bei der P300.
Allerdings ist eine allgemeine Aussage schwierig zu treffen.
Aufgrund der sehr präzise einstellbaren Qualität (siehe PictureControl) sind theoretisch für jeden Geschmack passende Ergebnisse erzielbar!
Und für Puristen und Nachbearbeiter ist da ja auch noch der RAW-Modus...

Lichtstärke:

Da ich zuvor eine P300 ausgiebig testen konnte war ich natürlich durch die hohe Lichtstärke sehr verwöhnt. Doch glücklicherweise kann die P7000 hier gut mithalten.
Dank noch guten und rauscharmen Fotos bis ISO 800 wird die 'Lichtschwäche' sehr gut kompensiert.

Technik und Verarbeitungsgeschwindigkeit:

Hier liegt der Grund warum ich nur 4 Sterne vergebe.
Das Speichern von einzelnen Bildern bzw. auch von Belichtungsreihen (JPEG Fine ,Class 10 Karte) dauert im Vergleich zu einer P300 spürbar länger.
(im kombinierten RAW-Modus kommt dann noch etwas Zeit hinzu).
Eigentlich seltsam denn in der P7000 ist ja der gleiche Bildprozessor wie in der P300 verbaut. Und hier müssen ja sogar 12 MPixel anstatt 'nur' 10 MPixel verarbeitet werden.

Dank EXPEED 2 müsste dann ja sogar eine Full-HD-Aufnahme möglich sein. (wenngleich ich das jetzt nicht wirklich benötige!)

Möglicherweise kann sich das aber mit einem Softwareupdate (> 1.1 ) noch bessern.

Fazit:

Rundum gelungene Kamera mit kleinen technischen Schwächen die sich aber auf den wichtigsten Punkt, nämlich die sehr gute Bildqualität (!) , nicht auswirken.

Update, 19.05.2011

Bin mittlerweile auf eine SanDisk ExtremePro SDHC-Karte (45MB/s) umgestiegen.

Nach dem drücken des Auslösers in Qualität NRW+FINE vergehen bei einer Belichtungszeit von 1/200 nur noch ca. 2 Sekunden (mit einer Extremememory Class 6 Karte waren es ca. 3 Sekunden).
Nur NRW ca. 1 Sekunde...

Eine Tv-Belichtungsreihe, in Qualität NRW+FINE, bei z.Bsp. 1/200s mit 5 Bildern benötigt ca. 15 Sekunden (mit einer Extremememory Class 6 Karte waren es 18 Sekunden).
Nur NRW ca. 5 Sekunden.

Insgesamt finde ich die NRW-Performance jetzt gut. Der JPEG-Export ist immer noch spürbar langsamer....
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach Update auf Firmware 1.1 Verbesserung, 23. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Die vorher beschriebenen Fehler tauchen bei mir nicht mehr auf. Ich habe vor knapp einer Woche die Firmware 1.1 auf die P7000 instaliert. Funktionierte sehr einfach (nach Anleitung). Software arbeitet jetzt etwas schneller. Wobei die Kamera nicht die schnellste beim Bearbeiten des Menüs ist. "Aufgehangen" hat sie sich nicht mehr, keine Fehlermeldung beim Fokussieren mehr, beim Video besseres fokussieren,aber nicht optimal. Aber ist ja auch in erster Linie ein Fotoapperat. Ob sich der Weißabgleich verändert hat, ist mir nicht aufgefallen auch RAW-Dateien habe ich nicht probiert. Aber das Live-Bild wurde nicht mehr zu hell bei halbem Druckpunkt des Auslösers. Jetzt ist alles was ich benötige ok.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardware gut, Software mangelhaft, 3. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7000 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display), HD-Video) schwarz (Elektronik)
Hier, was mir im Speziellen gefallen und was mich gestört hat:

+ ganz klar die Bildqualität. Habe mir vorher aufgrund der besseren Testberichte in Fachzeitschriften eine Canon G12 zugelegt und habe sie wegen der schlechten Bildqualität wieder zurückgeschickt (vielleicht war mein Gerät sogar defekt, der Händler konnte allerdings keinen Fehler außer ein paar Hotpixeln feststellen). Die Nikon spielt genau hier ihren Trumpf aus: der Weißabgleich funktioniert bei Tageslicht wunderbar, bei Kunstlicht ist er noch leicht verbesserungswürdig. Nur liegt ihm eine große Varianz zugrunde (Bilderserien sehen nicht "wie aus einem Guss" aus) und bei einfarbigen Motiven kann schon mal knallroter Stoff grau werden. Ein Softwareupdate ist dringend nötig!
+ die Haptik ist in meinen Augen sehr gut, nur der Zoomhebel wirkt arg wackelig
+ angenehm großer Zoombereich, nur etwas zu wenig Weitwinkel
+ für eine Kompakte finde ich den hier oft kritisierten optischen Sucher gar nicht schlecht, ist eben keine SLR
+ die Verzerrungskorrektur arbeitet erstaunlich gut, werde ich erst ausstellen, wenn DxO die P7000 unterstützt
+ der Blitz als Fillflash hinterlässt in der Automatik einfach sehr gut ausbalancierte Ergebnisse, das würde ich mir für meine D700 auch wünschen, dort funktioniert das nur von Hand so gut
+ auch wenn es nur ein Rechenspielchen ist (Rauschreduktion durch Reduktion der Pixelzahl), finde ich die High-ISO Funktion sehr schön, die Ergebnisse für Schnappschüsse durchaus brauchbar. Das Rauschverhalten ist bei ISO 1600 für eine Kompakte wirklich sehr gut

- die Kamera ist wahnsinnig langsam, in diesem Punkt war die G12 der P7000 um Längen voraus. Alles ist langsam: die Einschaltzeit, die Blitzaufladezeit, das Auswählen im Menü, das Fokussieren (wenn sich der AF überhaupt mal dazu bequemt, zu fokussieren), das Speichern in RAW+JPG ist unzumutbar, das Zoomen ist schon allein aufgrund des wackeligen Zoomhebels schwierig, dazu aufgrund der Langsamkeit sehr nervig. Da helfen die vordefinierten und in meinen Augen auch sinnvoll definierten Zoompunkte in Kombination mit der Fn Taste (28-35-50 usw.) -> Softwareupdate
- wenn man mit dem Sucher arbeitet und dafür den Monitor abstellt, funktioniert die automatische Bildkontrolle nicht mehr -> Softwareupdate
- wenn man bei der Bildkontrolle zur Kontrolle der Schärfe zoomt, bewirkt ein Drehen des Rändelrades nicht, wie bei Nikon-DSLRs üblich, einen Sprung zum nächsten Bild, was den Schärfevergleich zweier Bilder unmöglich macht und auf den Computer verlagert, das kostet Zeit, Nerven und Speicherplatz -> SW-Update
- das zweite Rändelrad weiter unten ist zumindest an meiner Nikon ein Konstruktionsfehler, ich kann das Rad nicht drehen, ohne gleichzeitig darauf zu drücken (EDIT: mit etwas Übung doch ok)
- vorhin schon kurz angesprochen und für mich fast das Totargument für die P7000: der Autofokus. Ich nutze immer das zentrale Autofokusmessfeld, nie die Automatik, weil sie zu oft den Fokus falsch legt, nicht nur bei der P7000, sondern bei allen mir bekannten Kameras. In dieser Konstellation bekommt die P7000 nur bei gutem Licht überhaupt mal einen Fokus, selbst da habe ich etwa 10% Ausschuss. Sobald es dunkler wird (z.B. im noch einigermaßen hellen Zimmer), geht der Ausschuss gegen 100%, selbst wenn man sehr darauf achtet, möglichst viel Kontrast in das Messfeld zu bekommen. Da macht es keinen Unterschied, welche Größe man für das Feld gewählt hat und ob das Autofokushilfslicht an oder aus ist.
- die Lichtstärke ist zwar für eine Kompaktkamera nicht schlecht, aber ich hätte mir aufgrund der Größe des Sensors doch eine eine Blende schnellere Offenblende im Weitwinkel gewünscht. Ich verweise da auf die Canon S95, die eine Anfangsblende von 2 besitzt. Die Blende im Tele ist allerdings typisch und in meinen Augen ausreichend.
- alles in Allem weniger Spielereien und mehr Nützliches, nicht so viel hübsch Animiertes, sondern Funktionales. Die Software ist auf Effekthascherei ausgelegt, die ganzen Zusatzfunktionen sind nett, aber unnötig und verkomplizieren die Kamera. Beispiel: RAW-Konvertierung in der Kamera? Warum in Gottes Namen? Wer mit RAW fotografiert, entwickelt nachher am Computer. Wie gesagt, nett, aber nicht nötig. Tilt-Shift-Effekt: funktioniert in meinen Augen nur unzureichend und ist nicht einstellbar, auch da gebe ich dem Computer den Vorzug.
- die Kamera kann abstürzen, teilweise so drastisch, dass man den Akku entnehmen muss. Das ist typisch für Software im Alpha-Status, aber nicht für Geräte, die als fertig verkauft werden.

Fazit
Eine schöne Kamera, gut verarbeitet und ausreichend klein für eine Kompakte mit sehr schönen Ergebnissen.
Gut zu gebrauchen als kleine Urlaubskamera, wenn die Sonne scheint.
Nicht zu gebrauchen als Party- oder AL-Kamera, da katapultiert der AF die Nikon ins Aus.

Wenn Nikon softwareseitig nachbessert, wird aus der P7000 eine Traumkamera, aber wie schon bei meinen ganzen anderen Nikons, wird das wohl sehr lange dauern und nur unzureichend durchgeführt (wie beispielsweise der Weißabgleich der D700).
Spare mir inzwischen sogar schon die Mails an Nikon, weil sie erst die Fehler leugnen und nach einiger Zeit dann Updates rausbringen, die diese nonexistenten Fehler laut Beschreibung dann doch beheben sollen.

EDIT:
Wie schon in den Kommentaren erwähnt, habe ich inzwischen die anderen Autofokusmodi getestet und muss sagen, dass der Portrait- und der Automatikfokus ganz gut funktionieren. Demnach sind "nur" der Mitten- und Manuell-Autofokus wirklich schlecht. Anscheinend entstehen dadurch die stark unterschiedlichen Meinungen zum Autofokus.
Und noch zum Weißabgleich': Der Weißabgleich erzeugt bei starker Sonne auf Haut einen deutlichen Magentastich, somit ist er in meinen Augen komplett zu überarbeiten.
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