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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visuell und musikalisch beeindruckende Inszenierung
Wer sich für eine der wenigen auf Blu-ray erhältlichen Gesamtausgaben des Rings interessiert wird normalerweise viel Wert auf die Optik legen. Schließlich ist es vor allem die Optik, die bei diesem Medium stark verbessert daher kommt. Da die hier bewertete Fassung schon in ihrem eigenen Booklet davon schreibt eine Inszenierung für die ‚Herr der...
Vor 10 Monaten von dvdsammler veröffentlicht

versus
20 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlechte Inszenierung eines Nichts-Könners!
Es ist schon unglaublich: Wie können fünf Leute so blind sein, diesem "Ring" aus Valencia 5 Sterne zu geben?? Diese Inszenierung ist der beste Beweis, dass hier ein absoluter Nichts-Könner am Werk war! Und das meine ich nicht wegen der modernen Umsetzung (mit sehr modernen, meist computeranimierten Hintergrund-Bühnenbildern). Es gibt ausgezeichnete,...
Vor 15 Monaten von Florian Rothacker veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visuell und musikalisch beeindruckende Inszenierung, 6. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Wer sich für eine der wenigen auf Blu-ray erhältlichen Gesamtausgaben des Rings interessiert wird normalerweise viel Wert auf die Optik legen. Schließlich ist es vor allem die Optik, die bei diesem Medium stark verbessert daher kommt. Da die hier bewertete Fassung schon in ihrem eigenen Booklet davon schreibt eine Inszenierung für die ‚Herr der Ringe‘ und ‚Star Wars‘ Generation zu sein, wird vor allem hinsichtlich der Schauwerte eine hohe Erwartungshaltung aufgebaut.

Die musikalische Leitung unter Zubin Mehta und eine Reihe bekannter Namen unter den Sängern lassen außerdem auf eine auch im akustischen Bereich überzeugende Darbietung hoffen.

Ich persönlich meine, dass eine gelungene Blu-ray Umsetzung des Rings das folgende bieten sollte:

Musikalische Perfektion: Sind gelegentliche Textunsicherheiten oder vereinzelte Missklänge bei den Instrumenten in einer live besuchten Aufführung normal und akzeptierbar, erwarte ich mir bei einer gekauften Disk-Fassung einen viel höheren Perfektionsgrad. Ebenso was die Qualität der Sänger angeht.

Ungewohnte Einblicke: Natürlich erwarte ich die Ausnutzung der optischen Möglichkeiten zur Veränderung der Blickrichtung – eben genau das, was mir bei einem Theaterbesuch selbst nicht möglich ist, weil ich auf meinem Platz sitzen bleiben muss. Hier sollte eine abwechslungsreiche Regie vorhanden sein mit Kamerafahrten, Zooms und den verschiedenen Einstellungsgrößen von Close-Ups zu Totalen.

Ich bewerte die vorliegende Blu-ray Box folgendermaßen:

Musikalisch beziehe ich mich hier die Mehrkanalfassung in DTS-HD MA; gehört auf einer hochwertigen Surround-Anlage: Von der technischen Seite her ist die Einspielung sehr gut. Klare druckvolle Töne, die jederzeit räumlich gut zu orten sind. Der Dynamikbereich ist sehr hoch, was ich gut finde und im Opernhaus ja auch so ist. Das hat allerdings zur Folge, dass wenn man beim Anhören Rücksicht auf Mitbewohner oder Nachbarn nehmen will sicherlich ziemlich häufig die Lautstärke verändert werden muss. (Oder entsprechende ‚Nachtmodus‘ Programme der Abspielgeräte bemüht werden.)

Fehlerhaftes Instrumentenspiel ist mir nicht aufgefallen. Emotional konnte mich das Orchester durchweg überzeugen. Viele der Stimmen finde ich ebenfalls sehr gut. Herausragend für mich Matti Salminen als Hagen/Fasolt. Dummerweise komme ich gerade mit dem Siegfried gesungen von Lance Ryan nicht ganz so gut zurecht. Sehr gutes Mienenspiel, gesanglich in Ordnung muss ich leider ganz ehrlich sagen, dass mich sein Akzent mehr stört als mir lieb ist. Im Vergleich zu der wirklich guten Verständlichkeit aller anderen Hauptakteure fällt er leider stark ab. Für mich klingt das schon recht stark genuschelt. Vielleicht auch mein eigenes Problem und für andere nicht so wichtig.

Nun zur Inszenierung: Sicherlich der Aspekt der am meisten polarisiert. Die Frage ist doch was für eine Erwartungshaltung man hat. Die meine habe ich ja oben dargelegt. Schon auf der Rückseite der Blu-ray Box wird auf die ‚visuelle Fantasie‘ und die verwendeten modernen Projektionstechniken hingewiesen. Wer dann trotzdem eine traditionelle Inszenierung erwartet kann wie ich finde nur enttäuscht werden. Alle anderen, eben und vor allem die genannte ‚Star Wars‘ und ‚Herr der Ringe‘ Generation kann sich auf eine extrem kurzweilige Inszenierung freuen, bei der es unzweifelhaft jede Menge zu sehen gibt: Eine riesige Kugel aus dutzenden fast nackten Menschenleibern, die über die ganze Bühne pendelt. Walhall wird gebildet aus artistisch übereinender hängenden Menschen. Riesige Videoleinwände kommentieren oder erweitern das Geschehen auf der Bühne. Wir sehen eine Vielzahl an unterschiedlichen Szenarien; das reicht von Frühmenschen bei Siegmund/Sieglinde bis zu futuristischem Finanzgeschehen bei den Gibichungen.

Ich finde die vorgelegte Interpretation jedenfalls insgesamt visuell sehr gelungen. Es ist einfach nicht leicht optisch mit der genialen Musik Wagners mitzuhalten und fast 16 Stunden lang etwas zu bieten. Ich stelle hier die kurzweilige Darstellung bewusst über eine zu jeder Zeit gegeben Sinnhaftigkeit. Damit meine ich, dass aus meiner Sicht nicht jede Darstellung unmittelbar Sinn macht – dafür sind sie jederzeit eindrucksvoll. So entzieht sich mir beispielsweise der Sinn der erwähnten Menschenkugel beim Walkürenritt. Trotzdem eindrucksvoll und im Gedächtnis haften bleibend.

Die technische Bildqualität ist in den allermeisten Szenen sehr gut. (Beurteilt auf einer knapp 3 m großen Leinwand im dunklen Kinoraum.) Scharf, mit hohem Kontrast und gutem Schwarzwert. Das ‚HD Feeling‘ kommt jederzeit auf und man kann sich an zahllosen Details der Kostüme und in den Gesichtern der Akteure in den Großaufnahmen erfreuen. Gerade bei solchen Nahaufnahmen sind die schauspielerischen Qualitäten der Akteure gefragt. Und ich finde hier überzeugen alle Mitwirkenden in nahezu allen Szenen.

Einige Kleinigkeiten in der Umsetzung, die mir nicht so gut gefallen haben möchte ich nicht unerwähnt lassen: Wenn Siegfried sein Schwert in die dafür vorgesehene Öffnung beim riesigen Metalldrachen schiebt und der Kampf damit gewonnen ist, wirkt das ein wenig lächerlich. Ausgerechnet bei Brünnhildes Schlussgesang in der Götterdämmerung sieht man im Hintergrund irgendwelche Hände an den Videowänden herumfummeln. Die an sich hervorragende Schlussszene als die Rheintöchter ihren Ring wiederhaben ist als eine der ganz wenigen Aufnahmen total unscharf.

Die genannten Kritikpunkte reichen für mich aber bei weitem nicht aus, an der Gesamtbewertung einen Stern abzuziehen. Zu gut wurde ich 16 Stunden lang unterhalten.
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43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschenk an die Herr der Ringe Generation, 14. September 2011
Von 
Niklas Morgan "History Reader" (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Wagners Ring! Nicht oft erregt in der Kunst ein Werk derart die Gemüter. Auf diesem Parket tummeln sich viele. Die Reichen und Schönen, für die alles mehr Event ist als Kunst, wo das Gesehenwerden und der Champagner in den Pausen wichtiger sind als die endlosen Monologe und Sprechgesänge zwischen den Pausen. Die eingefleischten Wagnerianer und andere Experten, die sich in einer für Außenstehende nur schwer verständlichen Geheimsprache unterhalten, ob nun Moll oder Salminen der bessere Hunding war, oder die ehrfürchtig vom Bayreuther 'Jahrhundertring' aus dem letzten Jahrhundert erzählen. Und dann gibt es noch die Laien, die Neugierigen und die Neulinge, wobei eigentlich jedem klar sein sollte, dass diese weit in der Überzahl sind. Denn Hand aufs Herz, wie viele Kunstliebhaber kann es überhaupt geben, die den kompletten Ring 'live' gesehen haben? Bei extrem limitierten Vorstellungen und teilweise exorbitanten Preisen. Der Ring war schon immer elitär, nicht nur in Bayreuth, das ist Teil der ganzen Show um die Show.

Nun, für alle Normalsterblichen, Neulinge und Genießer gibt es nun eine gute Nachricht. Der Ring ist im 21. Jahrhundert angekommen, und für den Preis des Tickets für einen der vier Abende erhält man hier eine qualitativ hochwertige Gesamtaufnahme aller vier Opern als DVD oder BlueRay. Diese Inszenierung, dieser 'Valencia Ring', bringt einem den Begriff Gesamtkunstwerk endlich einmal vor Augen und Ohren. Die Aufnahme ist gleichermaßen geeignet für Eventjäger wie Wagnerianer (sogar Matti Salminen spielt mit). Darüber hinaus ist es der perfekte Einstieg für Neulinge. Der Ring für die Herr der Ringe Generation. Für all diejenigen, die immer noch glauben, dass Wagner bei Tolkien geklaut hat, die kinematographische Großbildformate lieben, zu denen ein epischer Soundtrack ertönt. Mag sein, dass die älteren Semester etwas irritiert sind vom visuellen Overkill, von den eher statischen Sängern, die teilweise in Gerüste eingesperrt ihre Rolle singen. Und klar kann man jetzt wieder alle möglichen Vergleiche durchdeklinieren, ob denn nun die klassischen Aufnahmen mehr Esprit oder Werktreue haben. Ich denke diese Diskussion ist allenfalls für die sehr dünne Schicht wirklicher Fachleute interessant. Wer einfach mal den Ring sehen will (viele vermutlich sowieso zum ersten Mal), der kann hier einfach nichts falsch machen.

Für diese Live Aufnahme aus Valencia hat 'Drei Tenöre' Altmeister Zubin Mehta hier ein wunderbar junges Orchester aus aller Welt zusammengesucht, das sich zum Schluss dann auch auf der Bühne versammelt. Aber auch die katalanische Akrobatentruppe La Fura dels Baus, die Videoexperten und Techniker sind hier gleichberechtigte Stars, die sich am Ende neben den Sängern verbeugen. Statisten zwar, aber mit ganz besonderem Flair. Und die Sänger? Auch hier finde ich erschöpfende Diskussionen über die 'besten' Sängerinnen und Sänger eher akademisch. Bei dieser Aufnahme machen alle einen guten Job. Petra Maria Schnitzer als Siglinde überzeugt auch optisch mit Tribal Tatoos und Jennifer Wilson ist sicherlich jetzt schon eine der besten Brünhildes unserer Zeit (wie erst neulich in Berlin wieder eindrucksvoll gezeigt). Wenn man bei ihrer in Panzer gehüllten Kugelform auch etwas Fantasie braucht, um die Liebesbeteuerungen von Siegfried nachvollziehen zu können. Die Männerstimmen passen auch. Juha Uusitalo als Wotan ist eine Wucht, und die Altmeister Salminen und Kapellman als die bösen Bässe Fasolt/Hagen und Alberich können einem sogar Angst machen. Lediglich Lance Ryan als Rastafari Siegfried ist ohne Untertitel etwas schwer zu verstehen, aber sein Schlussduett mit Brünhilde im 3. Akt von Siegfried berührt einen auch so.

Fazit: Andere Gesamtaufnahmen mögen billiger sein, doch hier kann man getrost zugreifen, denn es stimmt einfach alles und man bekommt für viele Stunden den Ring ins heimatliche Wohnzimmer so oft man will. Auch die Herr der Ringe Generation wird das cool finden.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesamtkunstwerk Pur Sang, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Von keinem Ring der bisher auf DVD oder Blu-ray erschienen ist kann man das eigentlich mit recht sagen, bis jetzt. La Fura dels Baus hätte Richard Wagner stolz gemacht. Das Kollektiv setzt wirklich alles ein um Totaltheater zu machen und mit dieser Produktion aus 2008/2009 ist das mehr als gelungen. Videobildern, Tanz, Akrobatik, besondere Kostüme und Schminke - einfach alles ist ausgenützt worden um die Tetralogie in einem ganz neuen Licht dar zu stellen und zu erzählen. Allein schon pur visuell und ästhetisch ist dieser Ring ein Erlebnis das sich keiner entgehen lassen sollte. Nicht in der Tradition von Chereau - nein, etwas völlig neues, ein neuer Standard für das Einundzwanzigste Jahrhundert?

Auch musikalisch hat der Fura dels Baus Ring - oder dann sollte man besser sagen, der Zubin Metha Ring - etwas zu sagen. Mit Juha Uusitalo als einen sehr überzeugenden Wotan; Gerhard Siegel - vielleicht der beste Mime unserer Zeit; Anna Larsson die eine sehr schöne Fricka singt; Lance Ryan der hier den beiden Siegfrieds macht; Jennifer Wilson ist eine sehr gute Brünnhilde; Peter Seifert der überraschend den Siegmund nicht mehr jugendlich, doch äußerst treffsicher gestaltet und natürlich der Dinosaurier Matti Salminen der immer noch sehr stark ist, vor allem als Hagen. Zubin Metha ist nicht der geträumte Wagner-Dirigent, aber er leitet das Orquestra de la Comunitat Valenciana mit großer Leidenschaft.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wagner für alle !, 1. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Auch wer mit Oper nicht viel anfangen kann, sitzt hier gebannt vor dem Bildschirm. Ich habe diesen Ring damals schon im Fernsehen (3 sat) gesehen und war begeistert. Es war klar, den kaufe ich mir auch in Blu-ray. Selbst meine Frau u. mein Sohn, beide keine Opernfans, wollten unbedingt alles sehen, nachdem sie reingeschaut hatten. Die Aufführung ist spektakulär, gewiss könnte man sich vieles anders vorstellen, aber wie ? Realistiche Drachen und Szenen gleiten dann leicht ins kitschige ab, diese Symbolik hier ist mir da lieber. Auch das dirigat von Zubin Mehta ist ausgezeichnet, mann merkt wieviel Herzblut er in diese Aufnahmen gesteckt hat, Mein Wunsch wäre es, einen Ring auf die Leinwand zu bringen, mit heutiger Filmtechnik müsste es gelingen Wagners Traum realistisch zu verwirklichen. Bis dahin bleibt für mich diese Aufführung die Nr.1.
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31 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wagners Kosmos, 25. Oktober 2010
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Diese Ring-Inszenierung,die ja wie letztlich alle zu unterschiedlichsten Kommentaren geführt hat, würde ich von der Konzeption und den Bildern, kurz mit dem Ansatz "Kosmologisch,evolutionistisch charakterisieren.Beginnend mit dem Urknall im Rheingold über die Entwicklung der Evolution des Menschlichen und deren Handlungsmustern, wobei die Götter lediglich menschliche Handlungsarchetypen darstellen,bis zum Untergang der menschlichen Evolution in der Götterdämmerung mit der möglichen Pointe,der Mensch nur ein Irrläufer der Evolution oder ein Neubeginn mit anderer Perspektive.
Die plakativ negativen Einlassungen zu dieser Inszenierung kann ich nicht nachvollziehen, greifen sie doch alle sehr oberflächlich an ohne interpretatorischen Tiefgang. Also kein Ring als Anbiederung an die Event-Moderne sondern tiefgreifendes Evolutionstheater wenn man so will.Sängerisch sind alle Rollen, verglichen mit Einspielungen der Vergangenheit, außerordentlich gut besetzt.
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19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Ring aus Valencia- Star Wars in Wallhall- die Realisierung des Gesamtkunstwerkes, 14. November 2011
Richard Wagners Ring gilt als ein Virläufer des Hollywood Blockbusterkinos, Ohne den Ring kann Star Wars nicht gedacht werden. Das gesammtkunstwerk Wagners war das Urbild für die Lucas Weltraumoper oder die Ring Trilogie von Peter Jackson, die beiden Werke behandeln ja auch inhaltlich die Themen, die Wagner auch verwendete. Machtverlust und Machterhalt. Otto Schenk hatte 1989 an der MET einen Ring gestemmt, der bis heute masstabsetztend ist. Es dauerte 20 jAHRE; BIS dieser Masstab erreicht worden ist. Die Technologie wurde immer besser. Computerannimierte Bühnenbilder, sowie Videoprojektionen können heute noch viel besser die kühnen Visionen des Bayreuther Meisters (Kinder schafft neues)realisieren, als das in den 80.er Jahren der Fall war. Diese Inzenierung ist das nonplusultra, was Wagner in Europa angeht. Carlus Pardissa inzeniert mit seiner Tanzgruppe Fura del Baus die Oper streng dem Libretto folgend als Star Wars Blockbusterkino, mit Effekten, die selbst einen Peter Jackson wie einen Schuljungen aussehen lassen können. Wenn im Rheingold die Götter nach Wallhall einziehen, dann öffnet sich die Bühne und diese Tanzgruppe tanzt diese Burg Wallhall in einer kunstvollen Choreographie, die Zinnen der Burg werden angedeutet, der Riesenwurm ist ein Wurm, der gewltige Aussmasse hat. Die Götter schweben im Raum, Wotans Reisen sind wie Herr der Ringe Specialeefekte. Mimes Schmiedewerkstatt wird durch eine Google earth Fahrt erreicht. Der Feuerzauber ist gewaltig. Endlich gibt es eine Inzenierung, die dem Werk statthält. Man sehe den gewltigen Speer von Wotan, die Rheinfaht Siegfrieds Nibelheim und ähnliches. Besonders der Siegfried ist gelungen. Wenn man sieht, was in deutschen Landen so an Wagner inzeniert wird wird mir schlecht. Einerseits erschöpft sich Wagner in Deutschland an reichlich kruden Regietheater, wie (Rhein als Klärwerk, Mimes Werkstatt als Minibar oder die Götterdämmerung als Komödienstadel) oder das Bühnenbild ist nichtssagend wie in Weimar oder in dem neuen Ring an der Staatsoper in Wien (eine Schande für dieses Opernhaus)
Hier in Valencia ist es anders. Danke La fura del Baus ich kann einem anderen Rezensenten zustimmen, der sagte
"Wenn Wagner Gott ist, dann gehört dieser Ring in seine Kirche"
Musikalisch ist er sehr gut. Zubin Metha dirigiert einen sehr langsamen aber keinen langweiligen Wagner, das Orchester spielt sehr gut. Samtweiche Streicher präzise Hölzer und ein gutes Blech runden den Klang ab. Fehler wo findet man welche?
Uusitalo ist ein textverständlicher Wotan, der sich vor Granden wie Hotter oder London nicht verstecken, auch sein eher tenorales Timbre stört nicht. Ryan ist ein jugendlicher Heldentenor, der einen formidablen Siegfried singt. Wilson ist eine grandiose BVrünhilde, Milling ein Fafner, der einen tiefen Bass hat. Salminen ist Hunding und Hagen, Kapellmann ist ein hervorragender Alberich, auch Seiffert ist ein guter Siegmund mit durchaus heldentenoralem Timbte. Höhepunkt ist der Mime von Gerhard Siegel, ich würde ihn vor den beiden großen Stolze und Zednik setzen.
Der Männerchor aus Valencia singt ein tadelloses Deutsch, von dem sich deutsche Chöre (gell Wiener Singverein) ein Scheibe abschneiden können.
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5.0 von 5 Sternen Bester technischer Ring, 28. September 2013
Eigentlich kann ich nur in das Loblied der anderen Rezensenten einstimmen.
Für mich der beste moderne/technische Ring, davon könnte sich die MET eine Scheibe abschneiden: So geht modern! Obwohl viel Artistik, viel Video und viel Verkleidung, ist es doch nie zuviel. Natürlich gefällt Fans des MET-Ringes von Schenk in den 80iger Jahren dieser hier eher nicht.
Bis auf die Walküre, die denn doch ein wenig zu mühsam ausfiel, ein wunderbarer Ring.
Sänger sind natürlich immer Geschmackssache, trotzdem: Hier erlebt man Lance Ryan in seiner Höchstform. Nur Jerusalem kann ihm das Wasser reichen (zu seiner Zeit natürlich). Leider ließ Ryan sich danach zuviel engagieren, so dass seiner Stimme ein Quäkton beigemengt wurde, der bis heute (zumindest was ich bis zum Juni d.J. erlebte) nicht verschwand. Schade, schade, schade.
Aber, wie gesagt, hier in Höchstform und in einer wunderbaren Spiellaune. Auch die anderen SängerInnen sind wunderbar.
Wer sich zutraut, mal was zu wagen in Sinne des Rings, der wird hier 16 wundervolle Musik- und Darbietungsstunden erleben.

Leider ist der Preis - für meine unbedeutenden Begriffe - zu hoch.

Trotzdem: anschaun, anschaun, anschaun!
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5.0 von 5 Sternen Tolkien schrieb bei Wagner ab....., 29. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen [Blu-ray] [Limited Edition] (Blu-ray)
Nein, Herr Morgan ! Wenn schon einer den anderen inspiriet hat, dann hat Wagner nicht von Tolkien abgeschrieben.
Tolkien wurde nach Wagner geboren und hat sich wohl gehörig von Wagner inspirieren lassen. Bevor man sich aber
den Ring anschaut, weil man ihn noch nicht kennt, der lese bitte dieses fantastische Buch, welches übrigens auch
hier bei Amazon zu bestellen ist: Ruprecht Frieling, Der Ring des Nibelungen I - IV. Die komplexe und für Laien
oft verwirrenden Handlung herrlich kurzweilig und spannend geschrieben.
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20 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grottenschlechte Inszenierung eines Nichts-Könners!, 26. Januar 2013
Es ist schon unglaublich: Wie können fünf Leute so blind sein, diesem "Ring" aus Valencia 5 Sterne zu geben?? Diese Inszenierung ist der beste Beweis, dass hier ein absoluter Nichts-Könner am Werk war! Und das meine ich nicht wegen der modernen Umsetzung (mit sehr modernen, meist computeranimierten Hintergrund-Bühnenbildern). Es gibt ausgezeichnete, spannende, spielerisch höchst überzeugende Inszenierungen, wie den Copenhagen-Ring oder den Ring aus Lübeck!
Sehen die Rezensenten denn nicht, dass hier nicht nur schlechte, sondern GAR KEINE Personenregie stattfindet? Dass die Sänger ohne Ausnahme beziehungslos auf der Bühne rumstehen oder (völlig sinnlos) rum-agieren? Schon allein diese "Kran-Idee" ist ein völlig nutzloser Spleen, der auch den letzten Rest darstellerischer Möglichkeiten endgültig im Keim erstickt!
Und dafür sind sogar die Sänger nicht mal gut genug, dass man sich dieses Machwerk zu Gemüte führen müsste. Für mich ist wirklich weniger erschreckend, dass es so einen miserablen Ring gibt, als die Tatsache, dass alle anderen Rezensenten ihn hochgradig loben! Wofür?? Er bieten absolut NICHTS! Nur gähnende Langeweile und sinnloses Rumbewegen irgendwelcher Kräne, Trollis und Personen! Katastrophal!

Fazit: Hände weg von dieser Regiekatastrophe! Gut beraten ist man natürlich mit dem Bayreuther "Jahrhundertring" von Chereau, mit dem (ziemlich guten) Harry-Kupfer-Ring aus Bayreuth und - bei den jüngeren Inszenierungen - mit dem grandiosen (und inzwischen schon als "zweiter Jahrhundertrig" gefeierten) Ring aus Lübeck (Regie: Anthony Pilavachi) und dem "Copenhagen-Ring". Die beiden letzgenannten sind grossartiges, spannungsgeladenes Regietheater! Da kann man sehen, was gute, moderne Regie ist! Aber hier beim Valencia-Ring: Grosse Unfähigkeit!
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