Kundenrezensionen

11
4,2 von 5 Sternen
Seventh Star (Deluxe Edition)
Format: Audio CDÄndern
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2010
Habe mir damals als ich 16 war schon die Platte gekauft. Heut hab ich natürlich fast alles was von den Sabbs in der Weltgeschichte herumschwirrt. Möchte sagen das die Seven Star eines der gelungensten Alben von Iommi & Co. ist. Es war ja mal als Soloalbum geplant aber die Plattenfirma hat da nicht so recht mitgespielt. Für mich ist es aber eine Sabbath Scheibe, da Black Sabbath ja auch auf Tour gegangen ist unter den Namen BS und nicht unter Iommi.
Zudem muss man sagen das Hugehs eine sehr gefühlvolle und Megastimme beweisst. Altmeister Iommi zersägt wie immer die Gitarre bei einigen guten Riffs. G. Nicholls am Keyboard unterstreicht gnadenlos die Songs. Also für mich 5 Sterne.

die CD 2 beinhaltet das Konzert was die Sabbs am 2.Juni 1986 in London gaben. Damals war aber nicht mehr Hughes am Mikro sondern ein gewisser Ray Gillen. Auch ein sehr begabter Sänger der in das Seven Star Muster grandios reinpasste. Nur leider ist die Songliste des Hammersmith Konzerts etwas gekürzt worden. ich besitze den Orginalbootleg "Hammersmith 1986" wo einige mehr Klassiker drauf sind. Schade eigentlich. Aber man muss ja um solche Happen froh sein.

Alles in allem ein Toller Schinken !!!! Und an die Leute die Sabbath nur mit Ozzy wollen möchte gesagt sein...klar das euch ein Ian Gillen, Tony Martin, Hughes, Gillen, Dio nicht so gefällt. Aber Ozzy ist meines Erachtens als Solokünstler besser !!! Die Reunion 1997 war für mich enttäusschend, da sie es nicht fertig brachten ein neues Album bis 2005 rauszubringen. Es wurden eigentlich nur die alten Schinken der 70iger Jahre hoch und runtergespielt.

Für Rock Fans der ersten Stunde.....KAUFEN !!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2013
Genau genommen ist "Seventh Star" gar kein Black Sabbath-Album. Ursprünglich plant Gitarrist und Gründungsmitglied Tony Iommi nämlich, nach dem 1983 mit Ian Gillan am Mikro veröffentlichen "Born again" einen musikalischen Kurswechsel vorzunehmen. Er will die seit dem Rausschmiss von Ursänger Ozzy Osbourne im Jahre 1978 mit zwei sehr verschiedenen Sängern angetretene Band zunächst auf Eis legen und eine Solo-LP herausbringen. Erst in letzter Sekunde interveniert der damalige Manager Don Arden (Vater von Ozzy Osbournes Frau Sharon) und erreicht, dass das Werk im Januar 1986 als "Black Sabbath featuring Tony Iommi" erscheint. Den Absatzzahlen ist dieser Schachzug nicht nachhaltig zuträglich. "Seventh Star" erreicht gerade einmal Platz 27 der UK-Charts und gilt heute als vergessenes Kommerz-Experiment. Tatsächlich legt Tony Iommi, der den Großteil der Texte und die Musik komponiert, sehr viel Wert auf eingängige, griffige Arrangements. Ihm zur Seite stehen der frühere Deep Purple Sänger- und Bassist Glenn Hughes am Mikrofon, Dave Spitz am Bass, Kiss-Drummer Eric Singer, sowie Geoff Nicholls an den Keyboards. Gerade einmal 35 Minuten beträgt die Laufzeit des (wenn man denn so zählen will) 12. Black Sabbath Longplayers.

Wenn zum Auftakt "In for the kill" losbrettert, ist von Hair Metal oder dergleichen jedoch nichts zu spüren. Die Double Bass pflügt gewaltig und Hughes' Organ röhrt im klassischen NWOBHM-Stil à la Saxon oder Iron Maiden. Abgesehen vom hirnrissigen Kriegstext geht die Nummer musikalisch absolut in Ordnung, auch wenn sie trotz aller Wildheit bei genauerer Betrachtung ziemlich lahmarschig daherkommt. Dieser Eindruck wird besonders durch das langweilige Drumming von Eric Singer verursacht. Kleine Entschädigung: das fulminante Solo von Iommi.

Mit der Single "No Stranger to love" geht es anschließend aber in deutlich kommerziellere Gefilde. Im edlen schwarz-weiß Video unter Teilnahme von Bing Crosbys Enkelin Denise wandelt Tony Iommi mit starrem Blick in Lederjacke und modisch tödlichem, aber damals angesagtem Schnauzbart, an der bitterkalten Birminghamer Hafenzeile entlang und macht dabei keine wirklich glückliche Figur. Doch an sich ist die Ballade gar nicht schlecht. Klar, die Keyboardteppiche wabern etwas zu aufdringlich und auch Hughes' theatralischer Gesang mag manchen nerven, aber die Hookline ist hübsch und das Solo gefühlvoll. Kann man sich auch heute noch gut anhören. Für die beinharten Fans der ersten Stunde läutet diese Nummer freilich den endgültigen künstlerischen Verfall der Band ein. Diese Bewertung ist leider ungerechtfertigterweise erhalten geblieben. Denn "Seventh Star" hat durchaus solides Material zu bieten.

Beispielsweise den ungestümen Headbanger "Turn to Stone". Das mit einem netten Effekt belegte Riff treibt den knackigsten und härtesten Track des Albums nach vorne. Ungezügelter Metal wie er typisch ist für die Post-Ozzy Ära von Black Sabbath. Stark!

Anschließend leitet das kurze Elektro-Instrumental "Sphinx (The Guardian)" in den stampfenden Titelsong "Seventh Star" über.
Ein wuchtiges Riff, bombastische Chöre und düstere Grundstimmung - das übliche Muster eben. Und doch ist der Titel kein Klassiker. Die entscheidende Portion Genialität fehlt, obwohl hier keinesfalls schlechte Arbeit geleistet wurde.

Das lässt sich auch für die restlichen Titel sagen. Gute Musik, der berühmte Funke will aber nicht so recht überspringen. "Danger Zone" ist ein melodischer Midtempo Power Rocker mit schlecht abgemischter Singstimme im Refrain, der vertrackte Blues "Heart like a wheel" gibt Glenn Hughes einigen Raum zur Entfaltung und "Angry heart" huldigt mit seinem glatten, aber dennoch engängigen Chorus dem damals angesagten AOR. Den Abschluss bildet die kurze, aber beeindruckende Elegie "In memory...". Tatsächlich kann der auf den ersten Blick unauffällige Abschlusstitel zu den emotionalen Höhepunkten der Platte gezählt werden, was vor allem am leidenschaftlichen Vortrag des Sängers liegt.

Leider muss Glenn Hughes auf der Tour zum Album nach gerade einmal fünf Gigs ersetzt werden. Seine Alkoholsucht lässt ein weiteres Engagement nicht zu und so übernimmt der junge Ray Gillen das Mikrofon. Ein Mitschnitt des Hammersmith Odeon-Auftrittes vom Juni 1986 mit dem neuen Sänger ist der 2010 erschienenen Deluxe-Version von "Seventh Star" als Bonus CD beigefügt. Dort kann man den Mann hören, der zunächst zwar das Nachfolgealbum "The Eternal Idol" einsingt, letztlich aber durch den kurzfristig angeheuerten Tony Martin abgelöst wird.

Vom künstlerischen Standpunkt aus gesehen ist "Seventh Star" nichts besonderes. Neun nette Nummern, die den Weltklassealben "Heaven and hell" (1980), "Mob rules" (1981) und "Born again" (1983) allerdings nicht einmal annähernd das Wasser reichen können. Es wäre wohl wirklich besser gewesen, die Platte als Soloalbum zu deklarieren, um sie dieser vernichtenden Konkurrenz zu entziehen. Da darauf aber aus den bekannten Gründen verzichtet wurde, muss die Scheibe neben dem noch einen Tick schlechteren "Forbidden" (1995) als schwächstes Black Sabbath Werk gelten. Es wirkt, als habe Tony Iommi Mitte der 1980er Jahre zu sehr auf den kommerziellen Erfolg geschielt, ohne wirklich fesselnde Kompositionen vorweisen zu können. Richtig grottige Musik wird hier dennoch nicht angeboten. Für Fans und Sammler sicherlich ein Muss, ansonsten aber eher eine verzichtbare Zwischenepisode im langen Schaffen von Black Sabbath.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2005
"The Seventh Star" ist ein starkes Hard Rock Album mit Glenn Hughes am Micro, der eine starke Gesangsleistung abliefert. Das Songwriting passt, alle Musiker sind in Topform.
Einziger Kritikpunkt: eigentlich handelt es sich hier um ein Toni Iommi-Album, nicht aber um Black Sabbath.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Album gehört seit seinem Erscheinen 1986 zu meinen absoluten All Time Faves und findet in schöner Regelmäßigkeit den Weg in meinen CD Player.
Ursprünglich als Tony Iommi Solo Album konzipiert und aus marktstrategischen Gründen schließlich doch unter dem Black Sabbath Banner(Featuring Tony Iommi) veröffentlicht,wird hier ein musikalisches Feuerwerk gezündet das seinesgleichen sucht.
Die einzelnen Titel selbst würden kaum noch an Black Sabbath erinnern wäre da nicht das prägnante Gitarrenspiel eines Tony Iommi der mit seinen mächtigen Riffs den Kompositionen dann doch irgendwie den Sabbath Stempel aufdrückt.
Harte Rocker wechseln sich mit ruhigeren Stücken ab und über allem thront die gewaltige Stimme von Glenn Hughes(Ex-Deep Purple,Trapeze).
Schnelle und beinharte Riffmonster wie"In for the Kill","Turn to Stone"oder"Danger Zone"veredelt er mit seiner Stimme genauso wie das bluesige"Heart like a Wheel"oder"Angry Heart "das nahtlos in das akustische"In Memory"übergeht(Gänsehaut garantiert)
Das die geniale und absolut kitschfreie Ballade"No Stranger to Love" nie ein Welthit wurde ist wohl nur mit der Ungerechtigkeit im Musik Business zu erklären.
Das Titelstück selber wird durch das sphärische Intro"Sphinx(The Guardian)"eingeleitet und besticht durch seine düstere Atmospäre.Getragen von einem Teppich aus Keyboard und Gitarre besingt Glenn Hughes die unheilvolle Geschichte des" Seventh Star"und diese Botschaft wird gegen Ende des Liedes durch einen sich langsam aufbauenden Chor im Hintergrund zementiert.
Interessant finde ich auch die oftmals dezenten aber gezielten Keyboard Einsätze die einige Stücke perfekt abrunden.
Einzig den Drum Sound finde ich nicht so prickelnd.
Schade das diese CD irgendwie in Vergessenheit geraten ist.
Als ich ein paar Jahre nach Erscheinen des Albums ein Black Sabbath Konzert besuchte und die Band "Heart like a Wheel"zumindest teilweise spielte mußte ich zwar nicht vor Freude weinen-aber ich war verdammt nah dran :-)
Für alle die auf guten Heavy Rock mit etwas 80er Schlagseite stehen eine klare Kaufempfehlung.Alle anderen sollten zumindest mal reinhören.
5 Sterne ohne Wenn und Aber!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Natürlich ist der Bandname im Albumtitel völliger Blödsinn und reine Marketingpolitik; mit Black Sabbath hat dieses 1986 erschienene Album wenig zu tun. Einzig der Opener "In for the Kill" bringt etwas vom alten Feeling rüber, der Rest ist melodischer Achtziger- Hardrock. Natürlich klingt das Ganze heute auch etwas dated. Dennoch: Das Album ist besser als sein Ruf. Besonders Glenn Hughes am Mikro macht eine richtig gute Figur. Ursprünglich hätten sich mehrere Sänger am Mikro abwechseln sollen - so hat es Iommi bei seinem zweiten Soloalbum dann auch gemacht. Aber mit Hughes hat Iommi den Richtigen angestellt und außerdem einen Freund gefunden - auch bei den 1996 Dep Sessions und dem 2005er "Fused"- Album angagierte er den Ex- Deep Purple- Bassisten für den Mikroposten. Hier gebe ich vier Sterne und empfehle ein unvoreingenommenes Reinhören.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2009
Seit es diese Scheibe gibt (und sie hat ja nun wirklich ein paar Jährchen auf dem Buckel) ist sie eine meiner Lieblings-Rockplatten. Da ist alles drin: Vom mitreißenden, donnernden "In for the kill" bis zum schwermütig-schleppenden "Seventh Star" -- hier steckt Feeling drin. Glen Hughes singt leidenschaftlich und unnachahmlich und Tony rockt an der Klampfe, dass es eine wahre Freude ist. Da wären auch 7 Sterne wahrlich nicht unverdient!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2007
Das Album ist vollkommen anders als der Vorgänger "Born Again" mit Ian Gillan. Das Album ist auch anders als die Alben mit Ronnie James Dio. Aber "7th Star" ist richtig gut.

Eigendlich ist es ja eine Solo-CD von Tony. Die Plattenfirma bestand aber darauf, dass Black Sabbath vorne drauf steht. Tony probierte hier mal was anderes als mit seiner Band. Das Album ist mehr Hard Rock und hat auch jede Menge Blues-Feeling. Glenn Hughes (ex-Purple) macht hier als Sänger einen hervorragenden job. Alle Songs kann ich empfehlen. Der Titelsong hebt sich aber besonders hervor. `No stranger to love` ist auch klasse.

Warum dann nur 4 Sterne? Das Album ist ein bißchen kurz ausgefallen und ein oder zwei highlights fehlen vielleicht doch noch, sonst wäre noch etwas mehr möglich gewesen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2007
"black sabbath featuring tony iommi" steht auf dem cover, dass heißt, es ist
mehr oder weniger ein solo album von bs gitarrist tony iommi. wie schon
von rezensenten vor mir erwähnt ist es anders, als die bs alben vor 7th star.
es ist melodischer, es werden viele keyboardeinlagen benutzt, deshalb hat
es auch den typischen 80`er sound. glenn hughes, ehem. bassist von deep purple, darf sich hier als sänger beweisen und macht seine sache gut.
glenn hughes hat auch beim "run for cover" album von gary moore als sänger
mitgewirkt. 7th star, hat leichte ähnlichkeiten mit run for cover album, nicht
zuletzt, weil die stimme von glenn hughes sich auch etwas nach gary moore anhört. für die die nur die sachen mit ozzy und ronnie jim dio kennen ist
es vielleicht interessant zu hören, wie das album klingt. für die die
black sabbath nicht kennen, oder wenig, sollten doch besser zu klassiker, wie
"master of reality" oder "paranoid" greifen. ein metal album ist 7th star
dennoch !
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2009
Obwohl der Name *Black Sabbath* auf dem Plattencover steht, konnte ich die 1986er *Seventh Star* irgendwie nie so richtig als Black-Sabbath-Scheibe akzeptieren. Es handelt es sich hier um Tony Iommi' erste Solo-Scheibe, die auf Druck der Record-Company, und vermutlich auch um ein größeres Publikum zu erreichen, in *Black Sabbath feat. Tony Iommi* umbenannt wurde. Und bereits dieses *feat. Tony Iommi* entpuppte sich bei näherer Betrachtung als Hohn, denn Tony Iommi war zu diesem Zeitpunkt das einzige Urmitglied in der Band und nicht jemand den man mal schnell für die Band rekrutiert hatte.

Musikalisch muß man die CD wohl aus zwei Blickwinkeln betrachten (das hab ich all die Jahre auch gemacht!). Zum einen ist an den Songs in künstlerischer Form nichts zu kritisieren, Iommi zeigte welch begnadeter Riffmeister er war und wie er es spielend schaffte Song-Juwelen aus dem Ärmel zu schütteln. Die Songs haben Atmosphäre satt und Glen Hughes gab ihnen mit seiner souligen Stimme das dazugehörige Feeling. Auf der anderen Seite sind die Songs leider viel zu kommerziell ausgefallen, um sie wirklich in die Nähe von Black Sabbath rücken zu können. Im direkten Vergleich mit den Tracks der *echten* Black-Sabbath-Scheiben sind sie einfach zu harm- und anspruchslos.

Die 2010er Deluxe-Edition bringt diese CD nun auf den neuesten Stand. Das musikalische Material wurde sorgsam remastered und mit einem satten Booklet versehen. Die Edition paßt sich perfekt in die jüngst veröffentlichten Deluxe-Edition aus dem Hause Universal ein und bietet als Bonus-CD einen gutklassigen Livemitschnitt vom 1986 mit Ray Gillen am Mikrofon, da Glen Hughes selbst nur wenige Konzerte sang, bevor er von Ray Gillen abgelöst wurde. Die Neuanschaffung der CD lohnt bereits wegen dieses Mitschnittes und entpuppt sich als echtes Sparbrötchen, denn für diese Aufnahmen mußte man auf Bootlegs schon mal seine 40 Euronen hinblättern.

FAZIT: nicht wirklich ein Black-Sabbath-Album, aber gut neu aufgelegt und mit rarem Bonusmaterial versehen...
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2012
wie ich es erwartet habe, CD, Booklet + Hülle, in dem Falle das Digi,
in Top zustand, bin zufrieden, Peace.
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