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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen echter Kult
In den Jahren 1973-78 und mit 118 Folgen lief eine der der besten Krimiserien der USA, "Kojak - Einsatz in Manhatten" mit dem neben Yul Brunner bekanntesten Glatzkopf der Welt, Telly Savalas. Der Schauspieler, der Bösewichter genauso wie Helden famos verkörperte war die Idealbesetzung für den griechisch-stämmigen Theo Kojak, der als Lieutenant in New...
Veröffentlicht am 7. Januar 2011 von Aloysius Pendergast

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker in mäßiger Qualität
Dunkle Hüte, dreiteilige Anzüge, breite Krawatten, .38er in Schulterhalftern, schwere Straßenkreuzer:"Einsatz in Manhattan" lebt auch heute noch vom Flair der 1970er, eine Krimiserie, in deren Mittelpunkt noch eine Person stand, nicht wie bei modernen Krimiserien, irgendeine Abteilung (CSI", Law & Order"), deren Besetzung beliebig austauschbar ist und...
Vor 20 Monaten von Armin Traeger veröffentlicht


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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassiker in mäßiger Qualität, 20. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kojak - Einsatz in Manhattan: Die komplette dritte Staffel [5 DVDs] (DVD)
Dunkle Hüte, dreiteilige Anzüge, breite Krawatten, .38er in Schulterhalftern, schwere Straßenkreuzer:"Einsatz in Manhattan" lebt auch heute noch vom Flair der 1970er, eine Krimiserie, in deren Mittelpunkt noch eine Person stand, nicht wie bei modernen Krimiserien, irgendeine Abteilung (CSI", Law & Order"), deren Besetzung beliebig austauschbar ist und deren Serie oft künstlich am Leben gehalten wird. Der Protagonist in "Einsatz in Manhattan", Lt. Theo Kojak, richtete sich weniger nach den anonymen Buchstaben des Gesetzes, sondern mehr nach einem allgemeingültigen Sinn für Gerechtigkeit und ließ auch schon mal fünfe grade sein, beides etwas, dass modernen Krimiserien abhanden gekommen ist. Es gibt jedoch kaum eine andere amerikanische Krimiserie, in der die anderen Nebencharaktere derart zu Stichwortgebern verkommen sind wie in "Einsatz in Manhattan":Crocker, Stavros, Rizzo, Saperstein - man weiß kaum mehr von ihnen als ihre Namen und das auch nur, weil Kojak diese derweilen durchs Revier ruft. Jedoch wurden diese Charaktere durchaus von Charakterköpfen gespielt, die einfach wie Cops aussahen - dagegen wirken all diese sympathisch-unglaubwürdigen Gesichtsvermieter in modernen Krimiserien einfach lächerlich! "Einsatz in Manhattan" ist noch eine dieser Serienklassiker, in denen hemmungslos gequalmt wird. Ich kann mich auch an keine andere Krimiserien erinnern, in der so oft Kaffee getrunken und gegessen und dabei der Dialog aus dem vollen Mund raus gequetscht wird.
Und während moderne Krimiserien in jedem Bürger nur einen Verdächtigen und potentiellen Täter sehen, der schuldig ist, bis irgendwelche Laboranten seine Unschuld bewiesen hatten, waren Kojaks Gegner noch echte Verbrecher und Kriminelle, ohne dass dies jedoch derart klischeehaft wurde wie anderen Krimiserien.
Auch die Bilder strahlen einen dumpfen Realismus aus, der in einem krassen Gegensatz zu der gelackten, plakativ coolen Optik moderner Krimiserien steht.
Bei vielen Episoden kam der Eindruck auf, diese würden auf realen Ereignissen basieren, denn derart nüchtern wurde Polizeiarbeit zuvor nur in Dragnet" gezeigt, dort jedoch eher bieder-langweilig (Fast deutsch) inszeniert. Bei "Einsatz in Manhattan" dagegen waren Verfolgungsjagden und Schießereien spärlich, aber durchaus vorhanden, ohne zum plakativen Selbstzweck zu geraten.
Ich habe auch bereits mehrfach gelesen, dass die Serie damals zum großen Teil vor Ort gedreht worden sein soll, was doch die Frage aufwirft, warum moderne Serien in Las Vegas oder Miami spielen, jedoch meist in Los Angeles gedreht werden. Wie so oft in amerikanischen Krimiserien jener zeit, wurde offenbar auch diese im Sommer gedreht ... dennoch laufen Kojak (und auch andere) oft im dreiteiligen Anzug, manchmal sogar noch im Mantel, durch die Gegend und in einigen Szenen ist erkennbar, dass die Darsteller schwer am schwitzen waren ...
Leider kommt bei der vorliegenden DVD-Box keine Freude auf:
Also ich bin nun wirklich kein Fanatiker, was Bild- und Tonqualität angeht, aber diese DVD-Box ist eine Frechheit:
Ich habe von diesem Krimiklassiker noch rund 20 Jahre alte Videoaufnahmen aus dem Fernsehen, deren Qualität mir auch nicht schlechter erscheinen als die von dieser DVD-Box:
Während für die DVD-Veröffentlichungen solcher TV-Serien oft die ursprüngliche amerikanische (Bild-)Fassung als Basis herangezogen wird, war bei dieser DVD-Box die Grundlage die deutschen Folgen, denn die Episoden in dieser Box haben alle den deutschen Vor- und Abspann, samt dem deutschen Titel Einsatz in Manhattan" und auch den deutschen Episodentiteln und Credits. Obwohl die Titelmusik gleich ist, klingt auch diese in der deutschen Fassung anders als in der amerikanischen. Viele Episoden wirken auch schwer gekürzt:Zum einen enden einige Szenen völlig abrupt, also ohne Übergang, zum anderen haben die einzelnen Episoden auch meist eine Laufzeit von unter 45, manchmal auch nur etwas über 40 Minuten, obwohl die amerikanischen Krimiserien der damaligen Zeit im Original oft eine Länge von knapp 50 Minuten haben.
Auch an den Untertiteln ist deutlich gespart worden, denn es gibt keine, weder deutsche noch englische. Bonusmaterial:Ebenfalls Nullinger! Manche Episoden vermitteln den Eindruck, als hätten die Bänder jahrzehntelang in irgendeinem Lager gelegen. Das Alter der Serie ist kein Argument:Die DVD-Boxen zur ebenfalls in den 1970ern entstandenen Serie Starsky & Hutch" boten eine deutlich bessere Qualität.
Ich habe mir die DVD-Box zu Einsatz in Manhattan" gekauft, weil sie nur 10,- gekostet hat und dies in Relation zur Spieldauer von über 1100 Minuten noch immer trotz der miesen Bildqualität in Ordnung ist. Außerdem hatte ich einige Episoden auch noch nicht gesehen. Dennoch werde ich wohl für weitere Staffeln dieser Serie auf DVD kein Geld mehr ausgeben.
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Kojak - Einsatz in Manhattan: Die komplette dritte Staffel [5 DVDs]
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