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Kundenrezensionen

2,2 von 5 Sternen4.973
2,2 von 5 Sternen
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am 19. März 2014
Dies ist keine Bewertung im klassischen Sinne, sondern viel mehr eine Hilfestellung für alle verzweifelten Diablo 3 User, die vor einem ähnlichen Problem gestanden sind. Ich hoffe, dass ich hierfür nicht gesteinigt werde, aber ich finde diese Info ist es Wert hier niedergeschrieben zu werden. Trotzdem habe ich weiter unten meine ersten Eindrücke geschildert.

Die Installation des Spiel erfolgte reibungslos, allerdings konnte ich das Spiel nicht starten. Es erschien immer nur der Splashscreen von D3 bzw RoS, doch es passierte nichts. D3 lief nur im Task Manager unter Prozesse.

Lösung des Problems: Schaut bitte unter dxdiag, ob eurer Direct 3D Beschleunigung aktiviert ist. Dxdiag ist ein Diagnose Programm der Direct X Software und mit ihre Hilfe kann man Informationen über die im System verbaute Grafikkarte erfahren.
Zu starten ist dies mit "WindowsTaste" + "r" und der Eingabe von "dxdiag" - anschließend mit "enter" besätigen.
Anschließend geht in dxdiag und schaut unter den Reiter Anzeige. Dort gibt es drei Zeilen...

DDraw Status: Enabled
D3D Status: Disabled / Enabled
AGP Status: Enabled

Ist der Status bei D3D auf Disabled erscheint genau das von mir beschriebene Fehlerbild.

Problem ist nur, dass im dxdiag dieser Status nicht geändert werden kann. Man benötigt dazu ein Zusatztool und zwar Direct X Contral Panel. Da der Link wahrscheinlich gelöscht wird, einfach die Google Suche verwenden. Es befindet sich auf der HP von 3Dcenter-org.

Das Problem war einfach, dass ich eine Software Only Beschleunigung aktiviert hatte (keine Ahnung warum) - damit funktioniert Diablo 3 natürlich nicht.
Jetzt bin ich happy, dass ich endlich loslegen kann! :)

//////////////////

Erster Eindruck: Auch wenn heutzutage viele PC Besitzer Breitbandinternet benutzen, sind 25 GB für eine Spielinstallation schon recht happig. Mit 32mbit von KDG habe ich jetzt ca. 45min gebraucht bis das Spiel komplett installiert war. Ich möchte nicht wissen, wenn jemand daheim nur 6mbit oder nur 2mbit besitzt. Da braucht man schon Geduld. Da bin ich wahrscheinlich von der Konsole zu sehr veröhnt.
Schade finde ich auch, dass man kein richtiges Solospiel hat, sondern immer mit dem Battle.net verbunden sein muss. Da Diablo 3 mein erstes PC Spiel seit ca. 3-4 Jahren ist, muss ich mir noch an diese Art von Spielvertrieb gewöhnen, dass man ständig mit dem Internet verbunden ist.
Ansonsten freue ich mich, loslegen zu können. Blizzard Spiele sind einfach top :)

Und nehmt es mir nicht krum, dass es eher eine Anleitung / Hinweis ist, mir war es einfach wichtig, dass hier loszuwerden. Ich war schon ganz schön frustriert, warum das Spiel nicht starten wollte.

Update 19.03.14:

So, jetzt habe ich 1 1/2 Stunden ohne Probleme spielen können und bin vom Spiel absolut begeistert :) Für nicht mal 17€ + Steelbook ist das ein toller Amazon-Deal!
Das Spiel hat einen sofort in seinen Bann gezogen und hat gleich wieder Diablo Flair entfacht!
Ich muss mich noch etwas in das Spiel reinfuchsen, aber es wird einem wirklich alles erklärt. Der Schwierigkeitsgrad ist leicht ansteigend und richtet sich nach
dem Level des Helden. Ingesamt eine klare Kaufempfehlung und für unter 20€ kann man sich das Spiel wirklich als Blindkauf gönnen.
Wären nur nicht die 8h verzweifelte Suche wegen des nicht startenden Spiels gewesen... im nachhinein kann ich wieder aber drüber lachen :)
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am 21. Juni 2012
Bevor ich mit meiner Bewertung anfange, möchte ich zuerst offenlegen wie viel Zeit ich in das Spiel gesteckt habe und welche Klassen ich gespielt habe.
Spielzeit: knapp 90 Stunden, verteilt auf einen Barbaren (Stufe 54) und einen Hexendoktor (Stufe 60). Ich habe ohne mich damit zu befassen 43% aller Erfolge errungen wovon die meisten (75%) im Co-Op Modus erzielt wurden. Ich habe mit meinem Hexendoktor bis Anfang Akt 3 Inferno 'gespielt'. Warum ich das vorweg erwähne? Jeder der meine Rezension liest soll sicher sein, dass ich das Spiel in einem Umfang gespielt habe, der es mir ermöglicht über dieses zu urteilen!

Im folgenden die Punkte die ich nicht in die Bewertung einfließen lasse:

1. Grafik
2. Online-'Zwang'
3. Serverprobleme inkl. der daraus resultierenden Fehler (37+)

Worauf ich eingehe ist folgendes:

1. Spiel, Story und Schwierigkeitsstufen
2. Welche Rolle spielt die Ausrüstung im Spiel + Möglichkeiten der Beschaffung
3. Muss ich ein überdurchschnittlicher Spieler sein um auch Inferno (Den letzten Schwierigkeitsgrad) zu meistern?
4. Wie komme ich weiter ohne Stundenlang zu farmen oder das Auktionshaus zu nutzen?
5. Gold und Reparaturkosten im Spiel

Ich möchte eins vorweg nehmen. Diese Rezension richtet sich an alle Leser, die sich noch NICHT Diablo 3 gekauft haben und eine Rezension lesen möchten die absolut ernst gemeint ist. Das ist meine zweite Rezension die ich überhaupt verfasse, da MICH dieses Spiel sehr enttäuscht hat. Sicher kann jeder meine Rezension kommentieren, aber ich schreibe gleich das ich nicht auf Kommentare eingehen werde. Ich bin der letzte der ein Spiel mutwillig und mit Vorsatz schlecht bewerten würde. Meine persönliche Meinung kommt in diesem Fall nicht über zwei Sterne hinaus. Warum das so ist werde ich nun versuchen in den nächsten Punkten niederzuschreiben.

1. Spiel, Story und Schwierigkeitsstufen

Ich habe mir Diablo 3 vorbestellt, kannte die kurze Beta-Version und habe mich wie viele andere auch riesig auf den dritten Teil gefreut. Anfang des Jahres habe ich mit meinem Bruder noch einmal Diablo 2 LoD durchgespielt um uns wieder ins Spiel zu bringen! ;-) Nun kam Diablo pünktlich an und ich hab's dann auch direkt installiert. Die Installation lief ohne Probleme ab und um 0 Uhr sollten dann auch die Server an den Start gehen. Hat nun nicht geklappt, war aber kein Problem! Ist logisch das es anfangs Probleme gibt, habe auch Star Wars TOR bis zur Endstufe gespielt und auch dort gab es einige Serverseitige Probleme (zu Beginn). Diablo 3 habe ich mit zwei-drei Freunden von Akt 1 Normal bis Akt 2 Inferno gespielt. Sicher hatten wir auch Spaß dabei, aber so richtig wollte das Diablo Feeling das wir beim zweiten Teil hatten nicht aufkommen. Kurast war einfach toll und die Atmosphäre super! Sowas habe ich in D3 ein wenig vermisst. Akt 1 wieder Wald, dunkel + Kloster, Akt 2 Wüste (hey dejavu), Akt 3 im Grunde Harrogath aus LoD und Akt 4 das einzig neue Erlebnis (Allerdings nur ein kurzes vergnügen). Story insgesamt ein wenig flach und vor allem vorhersehbar! Das können leider auch die vielen Bücher die man nun überall findet nicht mehr rausreißen (Zusatzinformationen zur Story). Zu den Schwierigkeitsstufen kann man nur eins sagen:

Normal - unglaublich leicht
Alptraum - leicht
Hölle - mittel bis schwer
Inferno - extrem schwer bis unspielbar

Und bevor die ersten Kommentare kommen die Inferno als besonderes Extra mit viel Anspruch betitelt muss eins gesagt werden:
Der Schwierigkeitsgrad hat in diesem Fall nur wenig mit der Fähigkeit (Skill) des Spielers zu tun. Das Totschlag-Argument ist immer das jene Spieler die Probleme mit Inferno haben keinen Skill haben und oder sich nicht mit ihrer Klasse auseinandersetzen. Da dies in Diablo 3 allerdings nicht all zu schwer ist, kann man für jeden normalen Spieler folgendes festlegen: Skill < Ausrüstung

Und genau jetzt scheiden sich die Geister, wem es Spaß macht in einem Spiel viel zu farmen, sich mit dem Auktionshaus zu beschäftigen um genügend Gold für ausreichende Gegenstände zu erwirtschaften (Inferno Akt 2, 3 und 4); dem kann ich Diablo 3 nur ans Herz legen. Das ist an dieser Stelle auch nicht abwertend gemeint. Ich weiß das es wirklich einige dieser Spieler gibt. Für alle Spieler die das nicht wollen, gibt es keine andere Möglichkeit als an diesem Punkt die Segel zu streichen. Denn verbessern könnt ihr ab der Endstufe 60 euren Charakter nur noch über Gegenstände. Und um diese passenden Teile für euren Charakter zu bekommen, ist viel Zeit vonnöten. Natürlich kann man sich das Spiel kaufen um es einfach mal gespielt zu haben, aber damit man hinterher nicht enttäuscht ist, diese Rezension.

2. Welche Rolle spielt die Ausrüstung im Spiel + Möglichkeiten der Beschaffung

Ausrüstung ist einfach alles im Spiel. Der komplette Schaden skaliert mit der Ausrüstung eures Chars. Ich habe immer wieder gelesen das es Spieler auch ohne Hilfe des Auktionshauses schaffen selbst Inferno durchzuspielen. Das glaube ich persönlich nicht! Wie schon geschrieben habe ich mit zwei-drei Freunden gespielt und wir mussten uns immer mal wieder mit dem Auktionshaus aushelfen, da wir einfach wenig bis gar nichts für unsere Charaktere gefunden haben was ausgereicht hätte um weiterhin 'flüssig' zu spielen. Sicher kann man da mehr Glück haben als wir, aber für alle Anderen wird es ohne Auktionshaus sehr ermüdend und zäh. Das klappt dann auch alles ganz gut, bis ihr irgendwann den zweiten Akt des Inferno Modus erreicht. Dieser Abend/Nacht war die letzte lustige Runde im Spiel. Wir haben zu viert im Teamspeak gesessen und uns Akt 2 vorgenommen. Wir haben jede Quest erfüllen können und sind dann an Belial gescheitert. Aha! Wie in Gottes Namen haben wir das geschafft? Ganz einfach! Unser Barbar ist durch die Gebiete gesprintet um so die Quests zu erfüllen. Dabei ist er X mal zu Tode gekommen. Wir standen schon bereit um uns zu seinem Grabstein zu porten um dann ein paar Meter weiterzulaufen!! So konnte er an der gleichen Stelle wieder ansetzen. Wir haben so ziemlich.. ach quark jede Championtruppe ausgelassen. Zoltun Kull hat sich am Ende (30%) an einer Säule festgebuggt, was uns natürlich entgegen kam. Ach haben wir gelacht! Weil es einfach so unglaublich verrückt war. Voll motiviert den Schlächter bezwungen um dann direkt vor den Stadttoren von einer kleinen Wespe ins Jenseits befördert zu werden. Hab ich da gerade was gehört? Bup... bup... bup... ohha! :) Nach dem ersten Schock ging es dann weiter.. naja zur nächsten Monstergruppe und dann auch sehr fix zu den ersten Champions! Ende-Aus! Das ganze war jedenfalls nur noch eine einzige Farce. Wir sind übrigens sicher nicht die schlechtesten Spieler auf diesem Planeten und hatten uns mit Widerständen und unseren Skillungen vernünftig befasst. Nun die Frage wie wir die Situation lösen!
Möglichkeit 1: Das Auktionshaus... Problem sind die wahnsinnig hohen Preise. Die Einführung des Echtgeld Auktionshauses hat die Situation natürlich nicht verbessert. Jetzt sind wir wieder in dieser Sackgasse angelangt (Ende Punkt 1). Also anders...
Option 1: Ich finde die Gegenstände selbst (Wenn man denn mal was finden würde)! Konnten ja nur Akt 1 Inferno abfarmen. Trotz Geduld und Gegenständen mit Magie-Fund-Bonus eine unglaublich lästige Angelegenheit die absolut nichts mehr mit Spielspaß zu tun hat. Da kann man mir erzählen was man möchte! :) Da fühlt man sich wie auf der Arbeit! Option 2: Im AH kaufen, Problem ist das ihr viel Gold braucht was wieder Option 1 bedeutet. Also ein Teufelskreis. Wem farmen also zu langweilig ist und vor allem keinen Spaß macht, für den ist einfach Ende. Wenn ich mich die letzten Tage eingeloggt habe, waren kaum noch Freunde online. Alle mit denen ich gespielt habe, haben das Spiel beiseite gelegt bzw. schon wieder deinstalliert. Klar wenn es keinen Spaß mehr macht. Denn dazu dient ja ein Computerspiel. Langzeitmotivation hat Diablo 3 meiner Meinung nach nicht. Das war bei Diablo 2 noch anders. Vielleicht weil da alles noch neuer und cooler war, ich weiß es nicht. Aber vielleicht auch weil es mit 99 Stufen und der individuellen Skill und Wertevergabe noch langlebiger war. Man konnte immer noch wieder einen Skill verbessern. Das bleibt bei D3 komplett aus. Ist aber auch von Seitens Blizzard so angedacht.

3. Muss ich ein überdurchschnittlicher Spieler sein um auch Inferno (Den letzten Schwierigkeitsgrad) zu meistern?

Nein, wie oben beschrieben skaliert der Charakterschaden komplett mit der Ausrüstung. Auch wenn ein anderer Spieler eine unglaublich starke Waffe hat, heißt das noch lange nicht das er spielerisch besser ist. Es ist auch nicht so das man für Diablo 3 ein 'überdurchschnittlich' guter Spieler sein muss. Hat man die Ausrüstung ist auch Inferno ein 'leichtes' unterfangen. Das man aus Effekten raus läuft und Schlägen von Bossen etc. ausweicht setze ich hier vorraus. Aber jeder der behauptet das es schwer wäre, erzählt Unfug. Jeder halbwegs affine Computerspieler wird seinen Charakter so spielen können, das es am Ende nur noch auf einen Faktor ankommt, die Ausrüstung!

4. Wie komme ich weiter ohne Stundenlang zu farmen oder das Auktionshaus zu nutzen?

Gar nicht. Das Auktionshaus muss in jedem Fall genutzt werden um an die passende Ausrüstung zu gelangen. Wie schon oben geschrieben, glaube ich nicht das es viele Spieler gibt die Inferno durchgespielt haben, ohne nur einmal das Auktionshaus zu nutzen, oder sich von Freunden Gegenstände besorgen zu lassen. Es ist von Blizzard gewollt, dass das Auktionshaus genutzt wird. Ich möchte hier sicher keine Verschwörungstheorien auspacken, aber es wurden mit Sicherheit einige Dinge so eingeplant um Gewinne durch das Echtgeld Auktionshaus zu erzielen. Ein Geschäftsmodell was durchaus funktioniert. Aber wie schon weiter oben geschrieben, sind die Goldpreise dadurch keines Falls gesunken.

5. Gold und Reparaturkosten im Spiel

Mit dem letzten Patch wurden die Reparaturkosten angehoben. Ein befreundeter Barbar (Stufe 60) zahlt nun für einen Tod circa 5000 Gold. Letztendlich für ihn der Grund mit dem Spiel abzuschließen da die Kosten in keinem Verhältnis mehr stehen. Dieser Part betrifft vor allem Teil 2 meiner Bewertung da die Situation dadurch keineswegs verbessert wird.

Das war es mit meiner Rezension. Leider ein wenig viel geworden! Zu dem Spiel könnte man wohl möglich ein ganzes Buch verfassen. Mit den offiziellen Diablo 3 Foren braucht man gar nicht anfangen. Das ist Teilweise der absolute Wahnsinn! Die meisten werden sicher nicht bis hier hin lesen. Aber ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag oder eine schöne Nacht! ;-)
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am 9. Februar 2016
Großartiger Zeitvertreib für meinen Mann. So kann auch ich mal in Ruhe meinen Hobbies nachgehen, ohne, dass er im Wege steht. Optimal, ihn ein ganzes Wochenende loszuwerden. Am Besten man gibt ihm noch 1 Schachtel Bier dazu = mehr Freitzeit für die Frau. Ich hoffe, es wird Diablo IV geben, auf das man nicht soooooo lange warten muss. :D
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am 28. Mai 2012
Was war ich aufgeregt als dieses Spiel erschienen ist, habe ich Diablo 2 doch jahrelang mit großer Freude gespielt.

Diablo 3 macht bis Level 60 (etwa 60 Stunden) durchaus Spass, aber schon am Weg dahin fühlt sich etwas komisch an. Wenn man dann Level 60 und Inferno erreicht, dann merkt man erst was es war.

Nachfolgend zähle ich ein paar der Dinge auf die dieses Spiel absolut durchschnittlich machen:

- Der Loot (also die Gegenstände die man beim Ableben der Monster findet) ist absolut langweilig. Nicht nur, dass Legendaries and Set Gegenstände quasi nur alle 50 bis 100 Stunden am Boden fallen, so sind sie auch noch vollkommen unwichtig im Spiel. Normale magische und seltene Gegenstände sind um Welten (!) besser und fallen auch viel viel öfters. Dazu kommt, dass die Stats der Gegenstände total langweilig sind. Man achtet nur auf Vitalität, den Stat der den Schaden steigert und Resistenzen. Es gibt keine besonderen Eigenschaften mehr. Auch Legendaries und Sets sind nix anderes als 0815 Gegenstände mit den exakt selben Stats, nur eben viel schlechter.

- Es gibt 4 Schwierigkeitsgrade. Normal ist ultra einfach. Alptraum geht so. Hölle ist auch einfach, bis auf gewisse Champ Packs, die einfach nur unfaire Kombinationen an Spezialitäten haben können. Ist aber alles nicht so wild. Das Problem ist eher, dass man die Gegenstände die man in Inferno braucht nicht in Hölle farmen kann, dort dropt nur Schund der in Inferno viel zu schwach ist. Es läuft also alles aufs Auktionshaus hinaus. Gold farmen ist angesagt.

- Die Nahkämpfer (Mönch, Barbar) sind so dermaßen schwach im Nahkampf in Inferno, dass sie zu 95% dazu gezwungen werden einen Schild zu tragen und einen Tank zu spielen. Alle defensiven Fertigkeiten aktivieren und dann schön "kiten". Sprich, rein in den Gegner, kurz schlagen, und raus und weglaufen. Warten bis die Cast Delays wieder aktiv sind und wieder von vorne. Das geht dann bei jeder Champ Gruppe 15min lang so. Oft stirbt man sich durch weil die Gegner völlig unfaire Spezis haben können wie Vortex, unsterblich, geschmolzen und vereist. Man stirbt sich also durch. Selbst mit TOP Gegenständen kann man als Nahkämpfer nicht wirklich kämpfen, man "kitet" halt statt 15min nur 10min. Langweilig...für ein Hack n Slay. Das ganze gilt auch für Fernkämpfer, die müssen halt auf einen Tank vorne vertrauen. Noch so ein Ding: Das ist Diablo nicht WOW, da sollte es keine Tanks brauchen.

- Keine Individualität. Ab Inferno sind nur eine handvoll von Skills überhaupt lebensfähig. Vorallem defensive Skills sind ein MUST HAVE und daher gibt es kaum Alternativen. Vorallem die passiven Skills sind von vorn herein ausgemacht. Man ist eingeschränkt und wird wo reingedrängt, man hat kaum Freiheit.

- Schmied- und Juwelierkosten sind absolut lächerlich hoch. Für einen Bruchteil der Kosten kriegt man im Auktionshaus super Gegenstände nachgeworfen. Wieso also teuer selber craften?

- Die Boss fights sind nicht nur einfach, sie sind auch total langweilig gemacht. Man hat sich einfach MMO Mechaniken genommen und sie in Diablo 3 gesteckt. Oft geht der Kampf über viele Etappen, man wird hin und her gebeamt durch div. Ebenen des Seins usw...

- Skillbalance hab ich schon erwähnt. Aktuell stehen die Fernkämpfer hinten und machen den zehnfachen Schaden der Nahkämpfer, die sowieso auf Defensive gehen müssen, auch mit TOP Gegenständen, da gewisse Monster in Inferno 170.000 Schaden machen, während man selber meist zwischen 30.000 und 50.000 Leben hat (+ Resistenzen, Abblocken). Man wird also sowieso regelmäßig mit 1 bis 2 Schlägen umfallen. Das ist kein flüssiges Spielen als Nahkämpfer.

- Itembalance. Abgesehen davon wie langweilig die Gegenstände sind ist es auch so, dass man nur mit Level 60 Items in Inferno spielen kann. Alle Gegenstände die du bisher gefunden hast sind ab Level 60 völliger Schrott. Ein Armbrust die Level 58 vorraussetzt macht den halben Schaden einer Level 60 Armbrust. Es macht also auch keinen Spass in Hölle nach Gegenständen zu suchen, du MUSST nach Inferno und dann das kite and run Spielprinzip mitmachen.

- MF Runs sind langweilig, aus den oben genannten Gründen und weil auch oft nach 4 Stunden mit viel MF einfach nix dropt was einem weiter hilft. Sets oder Legendaries dropen sowieso nie. Aber wie gesagt, eh egal weil die sowieso zu schlecht sind. Laut Entwickler sind die nur im Spiel weil sie ne besondere Grafik und einen besonderen Namen haben...... o.O

- Man könnte hier jetzt noch mindestens 20 Dinge aufzählen. Das Spiel ist in seiner jetztigen Form eine Enttäuschung. Abwarten bis ihr Level 60 seid. Bis dahin fand ichs auch okay, hatte eben gehofft, dass es dann super wird. Das wird es aber nicht.

Die Bnet Foren quellen jetzt schon über und es werden Tag für Tag mehr Leute die sich beschweren. Blizzard steht aber zu seinem Produkt was mir unverständlich ist.
126126 Kommentare|1.463 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2014
Ich spiele D3 jetzt schon länger, es hatte seine Schwächen, besonders in der Balance, Gameplay, Droprates etc. Grafisch sicher sehr nett, aber die Langzeitmotivation ließ schon zu wünschen übrig. Seit dem neuesten Patch 2.101, welcher eigentlich das Spiel komplett umgekremplet hat (4,5 gb), haben die Entwickler das Spiel so gestaltet, wie es schon vor 2 Jahren hätte sein sollen:

- bessere Droprates für legendäre Artefakte (jetzt bekommt man sehr schnell interessante Items, vorher fiel da bis Lvl 60 nur 1-2 Items, dann meist nur für andere Klassen)
- Items fallen zu 95% nur für die eigene Klasse
- Schwierigkeitssystem komplett verändert. Dadurch ist die Balance wesentlich besser geworden (vorher war es einfach ein Kinderspiel, selbst in Inferno). Jeztt fühlt es sich an wie D2.
- Skills wurden überarbeitet und auch an die neue Balance angepasst

so macht das Spiel wieder Spaß. Nur das Addon könnte billiger sein als 40€, das finde ich ein bischen frech.

Nachteile gibt es aber auch. Jetzt startet das Spiel über das Battlenet, das erscheint mir sehr ressourcenhungrig zu sein. Spieldstart kann schon mal ein paar Minuten sauern. Die leidige Online-Pflicht hat sich leider auch nicht geändert. Daher 1 Stern Abzug.,
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am 17. Juli 2012
Nach mehr als 2 Monaten möchte ich auch meine persönliche Rezension zu dem Spiel abgeben. Die Rezension ist leider etwas länger ausgefallen, aber wer sie nicht lesen will und/oder sich seine Meinung bereits gebildet hat muss das ja auch nicht.

Ich habe das Spiel über 150 h gespielt (auch Inferno) und denke, dass ich mir ein ganz gutes Bild von Blizzard`s neustem Machwerk gemacht habe. Ich werde das Spiel im Folgenden immer wieder mit dem Vorgänger vergleichen, da für mich Diablo 2 der Maßstab ist, an dem sich der neuste Teil der Reihe messen lassen MUSS.

I. Die Grafik:

Sie ist typisch für Blizzard und bereits ab Erscheinen nicht mehr auf dem neusten Stand. In Aktion geht die Grafik jedoch in Ordnung. Ein paar Polygone mehr hätten sicherlich nicht geschadet, aber so ist es auch kein Aufhänger und die Effekte sind teils auch schön anzusehen. Mir persönlich ist das Spiel jedoch etwas zu bunt. Der etwas düstere Stil welcher vor allem im ersten Teil klasse war, ist leider in die Richtung WOW abgedriftet, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

II. Der Online Zwang:

Bei Diablo 3 gibt es keine Möglichkeit mehr, dass Spiel offline zu zocken. Auch ein LAN-Modus ist nicht mehr vorhanden. Auch wenn dies bereits vorab angekündigt war, ist es für mich kein Grund es gut zu finden bzw. nicht zu kritisieren. Warum?

- Ohne Internet-Zugang hat man auch als Diablo-Fan keine Chance mehr das Spiel zu 'genießen'.
Und auch in der heutigen Zeit gibt es auf dieser Welt (auch in Deutschland) noch Gegenden, in welchen keine, oder nur schlechte Internetverbindungen angeboten werden.

- Blizzard schafft es anscheinend nicht, die Serverprobleme komplett in den Griff zu bekommen. Erst vor 2 Tagen musste ich das Spielen wieder abbrechen, da die Lags so massiv waren, dass ein Zocken nicht mehr möglich war. Die vielen Fehlercodes mit denen man als Spieler zu Beginn wochenlang zu kämpfen hatte, sind zwar stark reduziert, aber es kommt immer noch vor das man mit einer kryptischen Fehlermeldung aus dem laufenden Spiel geworfen wird und die Quest von vorne beginnen darf.

Die Begründung Blizzards für die Notwendigkeit des Online-Modus um Cheater fernzuhalten ist eine Farce, da bereits Tage nach dem Release dutzende von Cheats und Hacks im Umlauf waren, welche die Spielbalance sehr zu ungunsten einzelner Spieler verschoben haben und zum Teil noch immer im Umlauf sind.

III. Das Spiel:

Es gibt 5 verschiedene Charakterklassen, welche sich auch recht unterschiedlich spielen lassen. Auch wenn die Klassen noch nicht perfekt ausbalanciert sind, hat Blizzard hier meiner Meinung nach ganz gute Arbeit geleistet. Zusätzlich hat man noch die Möglichkeit sich einen NPC-Begleiter zuzulegen. Als Neuerung gibt es zwei Handerwerkerklassen, den Schmied und den Juwelier. Der Juwelier übernimmt den Job des Horadrim Würfels aus D2, nur dass das Kombinieren zu besseren Edelsteinen jetzt Geld kostet. Allerdings ist es nun auch möglich Juwelen aus gesockelten Items wieder zu entfernen, was ich sehr gut finde. Der Schmied lohnt leider kaum, da das Craften von Items sehr teuer ist und durch die Zufallsgenerierten Eigenschaften ein Glücksspiel. Beide Handwerksklassen können in ihrem Handwerkslevel verbessert werden, um bessere Edelsteine herstellen und bessere Gegenstände schmieden zu können. Die Truhe, in welcher Gegenstände aufbewahrt werden können, wurde im Vergleich zum Vorgänger vergrößert und kann außerdem durch zusätzlichen Goldeinsatz erweitert werden. Auch das finde ich gut.

Das Spiel selbst beginnt recht flüssig und zieht einen zu Beginn auch schnell in seinen Bann. Das Monster Verhauen macht nach so langer Diablo Abstinenz einfach wieder Spaß. Das sich die Klassen nach dem MMORPG-Prinzip wie Tanks und Damage-Dealer spielen ist für ein "Hack-and-Slay" Spiel jedoch unpassend. Die Zwischensequenzen sind Blizzard-mäßig auf sehr hohem Niveau und schön anzusehen. Die Story ist nicht überwältigend und oft vorhersehbar, aber es gab schon schlechteres. Nach ca. 10-20 h hat man das Spiel je nach Spielweise auf dem ersten Schwierigkeitsgrad durchgespielt und kann den nächsten angreifen.
Quest-Belohnungen bestehen leider fast nur noch aus Erfahrungspunkten und Gold (ab und an auch Items). Attributpunkte, Punkte für den Skill-Tree oder sonstige Belohnungen wie in D2 gibt es nicht mehr zu erringen. Die Dungeons sowie die 'Oberwelt' variieren nicht mehr so stark zufallsgeneriert wie im Vorgänger. Es gibt sehr viele Passagen welche unverändert bleiben, was das Spiel bei erneutem Durchspielen langweiliger werden lässt, als das noch bei D2 der Fall war.

IV. Der Multiplayer-Part:

Der Chat im Spiel wurde auf ein Minimum heruntergefahren. Statt eines großzügigen Chats mit diversen Funktionen wie in D2 gibt es lediglich ein kleines Chatfenster, in welchem man nicht mal mehr sieht wer grad alles online ist. Die maximale Anzahl an Spielern in einem Spiel wurde von 8 (Diablo 2) auf 4 Spieler begrenzt. Für mich ein Manko, da ich in D2 oft mit Freunden zu acht unterwegs war. Des Weiteren ist es nicht mehr möglich, Spiele mit einer Beschreibung zu eröffnen. Tritt man einem Multiplayer Spiel außerhalb der Friendlist bei, wird man nach dem Zufallsprinzip in irgendein offenes Spiel der angewählten Quest geschmissen. Aufgrund der fehlenden Beschreibung sieht man nicht, welche Klassen auf welchem Level in dem Spiel bereits vorhanden sind und ob die Spieler überhaupt die gewünschte Quest spielen oder z.B. nur Gold farmen. Somit verkommt die Suche nach der passenden Party oft zu einem 'Spielgehobse'. Man kuckt rein, stell fest es passt nicht, geht raus, tritt dem nächsten Spiel bei, springt bei Nichtgefallen wieder raus usw. Das nervt denjenigen, der ein Spiel sucht und jene, welche ein Spiel eröffnet haben.

Kurz und knapp: Die bereit gestellten Multiplayerfunktionen sind für ein reines Online Spiel ein Witz. Durch den stark reduzierten Chat und die zufällige Spielzuordnung fällt es schwerer als im Vorgänger Kontakte zu knüpfen. Aus meiner Sicht im Vorgänger wesentlich besser gelöst.

V. Das Skill-System:

a.) Der aus dem zweiten Teil bekannte Skill-Tree, welcher die Charakterentwicklung in bis zu 3 verschiedene Richtungen erlaubt hat, wurde komplett entfernt. Zum Verständnis für Leute die D2 nicht kennen: Der Skill-Tree hatte für jeden Char 3 verschiedene Richtungen, bei der Zauberin zum Beispiel Frost-, Blitz- und Feuerzauber. Für jede Richtung gab es diverse Skills welche Levelabhängig freigeschalten werden mussten und anschließend mit Punkten welche man bei Levelaufstieg oder durch Quests erhielt verstärken konnte. Dadurch konnte jeder Char individuell gestaltet werden, da man die unterschiedlichsten Fertigkeiten ausbilden konnte. Einmal festgelegt, konnten die gewählten Skills nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dies hatte zwar durchaus ein gewisses Frustpotential, da man seinen Char dadurch auch 'verskillen' konnte, führte jedoch auch dazu, dass man immer wieder motiviert war, neue Richtungen auszuprobieren und einen neuen Charakter zu beginnen.

Wie ist es bei D3? Bei jedem Levelaufstieg werden ja nach erreichter Stufe festgelegte Skills AUTOMATISCH freigeschalten. Diese können durch bis zu 5 verschiedene Runen je Skill, welche ebenfalls bei einem Levelaufstieg AUTOMATISCH freigeschalten werden verfeinert werden und dann auch munter immer wieder während dem Spiel gewechselt werden. Die von Blizzard vielen verschiedenen Möglichkeiten der Skillung stellen sich als Trugbild heraus, da es auch in D3 (ähnlich wie in D2) für jeden Char nur eine Handvoll brauchbare Skills gibt, will man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad bestehen, bzw. seinen Char perfektionieren.
-> Charakterindividualisierung? FEHLANZEIGE!

b.) Die erhaltenen Attribut Punkte bei einem Level-Aufstieg können nicht mehr wie bei den Vorgängern nach eigenem Belieben auf Vitalität, Geschicklichkeit, Stärke und Mana verteilt werden, sondern werden je nach gewählter Klasse vom System AUTOMATISCH verteilt. Der Spieler wird dadurch weiter unnötig eingeschränkt.
-> Charakterindividualisierung? FEHLANZEIGE!

Kurz und knapp: Für mich ist dieser Punkt eine herbe Enttäuschung und einer der Gründe warum dieses Spiel absolut keine Langzeitmotivation mehr hat. Alle Charaktere einer Klasse auf demselben Level sind ABSOLUT identisch und unterscheiden sich nur noch durch die angelegte Ausrüstung. Es gibt somit auch keinen Grund mehr, z.B. 2 Barbaren hoch zu leveln, da beide sich nicht unterscheiden. Langzeitmotivation durch das Testen der verrücktesten Charakterskillungen und das Entwicklen verschiedener individueller Charaktere wie in D2? Nicht vorhanden! Dass die Höchststufe von Lvl99 auf Lvl60 gesenkt wurde, ist ebenfalls kein Zugewinn für die Langzeitmotivation, da man Lvl60 bereits nach relativ kurzer Zeit erreicht hat.

VI. Ausrüstung, Droprate und Attribute:

- Die Ausrüstung:
Wie bereits bei D2 gibt es die gewohnten Item-Kategorien: Weiße (Normale) Items ohne magische Eigenschaften, Blaue (magische) Items mit ein paar magischen Eigenschaften, Gelbe (Seltene) Items mit noch mehr magischen Eigenschaften und die aus den ersten Teilen heiß begehrten Unique Items sowie Set-Items.
Problematisch ist, dass die Eigenschaften der Items wahllos zusammen gewürfelt werden. Somit kann es sein, dass man einen schönen Bogen für die Dämonenjägerin findet, welcher plötzlich mit Stärke (absolut unbrauchbar für diese Klasse) und Charakterspezifischen Eigenschaften ausgestattet ist, welche nur andere Klassen nutzen können, welche mit einem Bogen aber wiederum nichts anfangen können. Kurz und knapp: Es ist ein reines Glücksspiel, mal ein Item zu finden, welches dann auch genau die Eigenschaften hat, welche für dieses Items wünschenswert sind. Auch die Unique Items haben jetzt fast nur noch Schrottwert, da auch sie zufällige Eigenschaften haben und keine festgelegten Grundstats mehr wie in D2.

Auf der anderen Seite ist Ausrüstung in Diablo 3 ALLES. Einen guten Char unterscheidet von einem sehr guten Char NUR die angelegte Ausrüstung. Die Wahl der genutzten Skills spielt bei der richtigen Ausrüstung überhaupt keine Rolle mehr. Wer behauptet, dass er mit einer schlechten Ausrüstung einem Spieler mit guter Ausrüstung nur über die Wahl der Skills das Wasser reichen kann der flunkert.

- Die Droprate:
Leider ein absoluter Witz, da brutal verringert. Ich habe in 150 h Spielzeit 3 (drei!) Unique Items gefunden. Durch die zufällig verteilten Eigenschaften auf die Items waren alle 3 unbrauchbar und wurden beim Schmied eingeschmolzen. Brauchbare Rare Items habe ich fast nur im Auktionshaus bekommen. Set-Items habe ich kein einziges gefunden.

- Die Attribute:
Das Attributsystem wurde vereinfacht. Es kommt in D3 eigentlich nur noch auf 3 Attribute an: Leben, Resistenzen, Schaden pro Sekunde. Hier hätte man etwas mehr draus machen können und zumindest Waffenschaden von Zauberschaden trennen können.
Ich verstehe jedenfalls nicht, warum mein Zauberer plötzlich einen wesentlich stärkeren Feuerzauber wirken kann, wenn ich ihm statt einem Schweizer Taschenmesser eine riesige Doppelschneidige Barbarenaxt in die Hand gebe.

Kurz und knapp: Die Langzeitmotivation eines D2, welches darin bestand Set-Items zu vervollständigen, sowie die besten Uniques und Rares zu finden ist hier nahezu komplett zerstört, da man oft auch nach Stundenlangem Farmen KEIN EINZIGES brauchbares Item findet und der 'Belohnungseffekt' ausbleibt. Die weitere Vereinfachung der allgemeinen Spielmechanik finde ich als Befürworter komplexerer Spiele bei eh schon unkomplizierten Spielen wie der Diablo Reihe ungünstig, aber das ist Geschmackssache.

VII. Die Schwierigkeitsgrade:

Normal: Sehr einfach, laut Blizzard aber auch nur das 'Tutorial', quasi um in das Spiel einzusteigen (Ein Tutorial über 10-20h?).
Albtraum: Immer noch einfach, sterben tut man quasi nur selten
Hölle: Ab hier wird's dann auch hin und wieder mal knifflig, aber immer noch gut zu meistern.
Inferno: Und ab hier geht's richtig ab: Ist Akt 1 noch halbwegs spielbar, wird es ab Akt 2 wirklich nicht nur schwer, sondern einfach nur noch unfair. Das Spiel weist hier absolut kein Balancing mehr auf und um bereits vorzugreifen, ohne die Nutzung des Diablo eigenen Auktionshauses ist ein flüssiges weiterspielen ab hier quasi unmöglich.
Aufgrund der (automatisch und oft unfair) zusammengestellten Eigenschaften der Champion Mobs sowie des extremen Schwierigkeitsgrads (2-3 Treffer und man ist tot) stirbt man sich meist nur noch durch um irgendwie zum nächsten Check-Point zu gelangen, oder man kitet sich durch (Gegner angreifen, wegrennen, kurz angreifen, wegrennen, usw. -oft minutenlang- bis der Gegner oder man selber tot ist). Mit Spielspaß, bzw. einem 'Hack-and-Slay' hat das ab diesem Zeitpunkt dann überhaupt nichts mehr zu tun. Die hohen Reparaturkosten für die Ausrüstung geben einem letztlich den Rest.

Für alle die jetzt sagen: 'Dann spiel halt kein Inferno wenn du es nicht schaffst!' WÜRDE ICH JA GERNE! Leider finden sich aber erst ab Inferno die wirklich brauchbaren Gegenstände um seinen Char zu verbessern. Die Items auf Normal, Albraum und Hölle kann man ab Inferno leider total vergessen. Der Spieler wird also gezwungen, wenn er denn besser werden will, Inferno zu spielen, ODER im Auktionshaus einzukaufen, worauf ich als nächstes zu sprechen komme.

VIII. Das Auktionshaus:

Zuerst mal gibt es zwei Arten des Auktionshauses:
- Das Gold-Auktionshaus. Hier können Spieler gegen im Spiel gefundenes Gold Gegenstände kaufen und verkaufen. Das klingt erstmals prima, ist es jedoch nicht. Grund hierfür sind diverse Bugs, Cheats und Hacks, welche Milliarden von Gold in Umlauf gespült haben und die kaufbaren Items immens verteuert haben. Folge? Otto-Normal-Spieler kann sich keine sehr guten Items mehr leisten, da teils aberwitzige Millionenpreise gefordert werden, für welche man wochenlang nur Gold farmen müsste. Spielspaß hierbei? Gleich null.
- Das Echtgeld-Auktionshaus:
Spieler könnten ihre Items gegen Bargeld direkt im Spiel kaufen/verkaufen. Ja Blizzard hat aus D2 und dem florierendem Ebay-Handel gelernt, und will nun auch einen Teil vom Kuchen abhaben. Deshalb zwackt es auch für jeden verkauften Gegenstand 1 Euro in den Blizzard-Eigenen Geldbeutel ab. Das führt jetzt auch zu meinem eigentlichen Kritikpunkt am Spiel, der offensichtlich wird, sobald man Inferno erreicht hat. Dieses Spiel ist kein Diablo mehr, sondern eine von Blizzard entwickelte Gelddruckmaschine, um welches schändlicherweise das Diablo Universum als Deckmantel errichtet wurde.

Ja wenn man etwas erreichen will im Spiel, muss man Inferno spielen und dort hat man nur noch wenige Möglichkeiten:
- man hat unglaubliches Glück und findet die Items welche man benötigt um durch Inferno zu wandern selbst (Ein 6er mit Zusatzzahl im Lotto ist wesentlich wahrscheinlicher)
- man gehört der Hackergilde an und ist in der Lage sich sein Gold/seine Items selber zu schaffen bzw. zu besorgen
- man ist Otto-Normal Spieler und deckt sich im Auktionshaus ein. Dabei kann man die langweilige und absolut nervige Variante, ohne jeglichen Spielspaß wählen und sich sein Gold erfarmen. So um die 100.000 Gold schafft man schon in der Stunde, macht dann also für ein 10 Mio. Item mal eben 100 Stunden stupides Goldfarmen. Und dann hat man erst EINS von vielen Gegenständen, welche der Char benötigt. Ja oder man kauft sich Gold und Gegenstände einfach gegen (viel) Bares und erfreut Blizzard. Somit mutiert D3 zu einem reinen 'Pay2Win', und es wird klar, warum wie bereits oben angesprochen Ausrüstung einfach ALLES ist in diesem Spiel. Weil Blizzard kräftig verdienen will!

Kurz und knapp: Der Grundgedanke des Autkionshauses ist eigentlich nicht verkehrt, es ist allerdings die komplette Fixierung des Spiels auf das AH was stört. Oder anders ausgedrückt: Diablo 3 hat kein Auktionshaus, sondern das Auktionshaus hat Diablo 3. Der Spieler wird bewusst und unbewusst dazu verleitet, bzw. gezwungen diese Einrichtung zu nutzen, will er denn SCHNELL Erfolg im Spiel haben.
Klar kann man theoretisch auch ohne AH auskommen, der Weg ist dann allerdings wesentlich steiniger und länger, und hat mit Spielspaß wie bereits erwähnt absolut nichts mehr zu tun. Denn dann ist nur noch stupides Stunden-/Tage-/Monatelanges Farmen angesagt.

Und wer der Meinung ist, dass die Drop-Rate ja gar nicht so schlecht sein kann, weil sich so viele super Items im AH befinden: Klaro, Blizzard stellt das Zeug ja auch selber massenhaft rein um Profit zu erwirtschaften, als Spieleentwickler dürfen sie das ja auch und müssen nicht befürchten gebannt zu werden.

Zuletzt gilt: Ein fünfjähriger ohne jegliche Erfahrung mit 'Hack and Slay' kann mit Papas goldener Kreditkarte in kürzester Zeit einen Char aufbauen, welchen ein 'Hack and Slay' Veteran ohne Bargeldeinzahlung in 5 Jahren nicht hinbekommt. Nicht das Können macht's, sondern die Größe des Geldbeutels'

IX. Fazit:

Diablo 3 hat aus meiner Sicht 2 wesentliche Probleme:
a.) Das es nur aus einem einzigen Grund entwickelt wurde: Um dem Spieler möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen und Blizzard sehr viel reicher zu machen. Das Blizzard an seinem Machwerk Geld verdienen will, ist natürlich voll und ganz legitim. Die offensichtliche Art und Weise wie es geschieht ist es allerdings, was mich massiv stört. Hätte Blizzard den Weg über den Spielspaß und die damit verbundene Langzeitmotivation gewählt, und Diablo 3 im Sinne der Spielercommunity entwickelt, wären sie aus meiner Sicht besser gefahren. So wird kurzfristig zwar gutes Geld eingenommen, allerdings brechen aufgrund des mageren Inhalts bereits 2 Monate nach Erscheinen die Spielerzahlen massiv ein. Da muss man mal bedenken, dass D2 heute noch, nach 12 Jahren von vielen gespielt wird! Aus meiner Sicht bei D3 undenkbar, aus meiner Friendlist spielt mittlerweile nämlich schon kein einziger mehr.
b.) Das es sich an seinem Vorgänger messen lassen und dem Jahrelangen Hype (welcher von Blizzard aber auch selbst gesteuert wurde) gerecht werden muss. Hier versagt Diablo 3 aus meiner Sicht jedoch kläglich in allen Disziplinen und kann Diablo 2 in keinster Weise auch nur annähernd das Wasser reichen.

Und dennoch: Bei aller Kritik die ich hier aus meiner Sicht abgebe, ist Diablo 3 sicherlich nicht das schlechteste Spiel des Computerspielzeitalters. Und ich möchte auch nicht den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Vorgängern (speziell D2) alles perfekt war. Dies war sicherlich nicht der Fall. Aus meiner Sicht gibt es aber halt doch viele Punkte, welche die Vorgänger einfach besser gelöst haben. Meine persönlichen Gründe hierfür kann ja jeder nachlesen.

Wen also meine Kritikpunkte nicht stören, oder wer den kurzweiligen Spielspaß von 10-20 h sucht und bereit ist, dafür 50 € ausgeben, mag unter Umständen zufrieden sein. Auch wer Spaß daran hat, Stunde um Stunde monoton immer dieselben gleichen Bereiche im Spiel nach Gold und Items abzufarmen, oder einfach nur Bares Geld verdienen will, der ist hier gut bedient. Wer zusätzlich hierzu komplexe Spiele nicht leiden kann und gerne nur mit zwei Fingern und ohne nachzudenken durch ein Spiel rennt (soll hier nicht abwertend gemeint sein), hat hier eventuell sogar sein persönliches 'Spiel des Jahres' gefunden. Auch Spieler die sich abends nur hin und wieder mal hinsetzen und ein paar Monster auf den unteren Schwierigkeitsgraden schnetzeln wollen und keinen Wert auf die perfekte Ausrüstung legen werden hier unter Umständen glücklich.

Jedoch allen passionierten Diablo Spielern und Fans der Vorgänger, welche meinen mit Diablo 3 einen lang anhaltenden und würdigen Nachfolger von Diablo 2 zu erwerben, sowie allen anderen empfehle ich: FINGER WEG VON DIESEM MACHWERK! Ihr werdet mit diesem Spiel nicht glücklich!

Wer jetzt noch fragt, warum ich dem Spiel nur einen Stern in der Gesamtwertung gebe, obwohl ich es über 150 h gespielt habe:
- Weil von diesen 150 h ein Großteil mehr Krampf als Spaß war. Bereits ab dem zweiten Durchspielen flachte aufgrund ausbleibender Erfolgsmomente (keine guten Questbelohnungen, keine guten Items, miese Drop-Rate, langweiliges Skillsystem, Aufbau der Dungeons und Areale nahezu wieder identisch undundund...) die Spielspaßkurve stetig ab.
Warum ich trotzdem weiter gespielt habe? Im Nachhinein eine gute Frage. Ich denke es war die Hoffnung, dass es irgendwann noch besser wird, dass es das nicht gewesen sein kann, dass es einfach unmöglich ist, dass Blizzard es wirklich verhunzt hat.
- Weil ich von Diablo 3 eine wesentlich größere Langzeitmotivation erwartet habe. Ich denke vielen Spielern, welche die Vorgänger gespielt haben, geht es ähnlich.

Zuletzt bleibt mir nur zu sagen: Blizzard hat es also wirklich geschafft und eine beliebte Spielereihe für den kurzweiligen, maximalen Gewinn komplett kaputt gemacht. Für mich bedeutet das: In Zukunft kommt mir ohne gründliche Vorab-Recherche kein Titel mehr von diesem Spieleentwickler ins Haus.

MfG
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am 27. Februar 2015
Viele lange Jahre, ich schätze mal 10 an der Zahl, haben meine Kumpels und ich mal mehr oder weniger intensiv Diablo 2 gespielt.

Daher war die Erwartung und die Messlatte für den Nachfolger bei uns allen natürlich unglaublich bis unverschämt hoch :P

Von der D3 Anfangszeit brauche ich jetzt nicht mehr wirklich viel schreiben, dazu gibts ja genügend 1-Sterne Bewertungen hier.
Jedenfalls hatte ich in der ersten Zeit recht viel gespielt und war nach der anfänglichen Euphorie über die schicke Grafik dann doch über viele Dinge verärgert, manche wurden bis heute nicht geändert. Da wären z. B. pro Account begrenzte Char-Plätze, nur noch 4 Spieler statt 8 pro Game, hat zur Folge, wenn z. B. 6 Kumpels online sind muss man sich in 2 Spiele aufteilen. Echt doof. Das Auktionshaus habe ich auch kritisch gesehen, aber dennoch genutzt. In meinen Augen hätte man das AH mit reinem Spielgold ruhig lassen können. Aber da gibts wohl zu viele unterschiedliche Meinungen zu. Für Echtgeld habe ich mir eh nie was gekauft.

Was ich auch echt enttäuschend finde, aber wohl ein neuer Trend ist (siehe z. B. auch Entwicklung von Gothic 1 zu Risen 3) :
WARUM zum Teufel muss alles heute so krass vereinfacht werden ? Warum kann man keine Attribute mehr verteilen ?
Wo ist die Vielfalt der Begleiter hin ? Welcher "Merc" passt am besten zu meinem Char?
Für die meisten Leute jetzt eh uninteressant, nur wenn man solo rumläuft kommt einer von 3 möglichen Begleitern mit.
Bloß dem Spieler nicht zu viel zumuten... nicht das er noch überfordert mit denken ist.
Klar wurden aber auch sinnvolle Neuerungen eingeführt :
Musste man in D2 immer nen Kumpel rufen zum "mulen", also Gegenstände von dem einen auf den anderen Char übertragen, hat man jetzt ne Accounttruhe, wo man mit jedem Char drauf zugreifen kann.
Was mir aber am meisten negativ aufgefallen ist bei D3 :
In der ganzen Zeit wo ich gespielt habe, und das waren oft öffentliche Spiele, hab ich nicht 1 neuen wirklichen Kontakt gefunden.
Ich kann die Leute nicht mehr zählen, die ich in D2 kennengelernt und lange gute Kontakte gepflegt habe. In D3 ist mir das nie passiert. Jeder machte irgendwie nur sein eigenes Ding. Vielleicht liegt es am Durchschnittsalter der aktuellen D3 Gamergeneration ? Oder doch an der vermurksten "Gameerstellung", früher hatte sich meist aufgrund eines lustigen oder ausgefallenen Gamenamens schon ein Gespräch zwischen Spielern entwickelt. In D3 ? Fehlanzeige. Macht man ein öffentliches Spiel und es kommen Leute rein, schreiben die meisten nicht mal zurück, laufen 15 min mit einem mit, leaven dann wieder, dann kommt der nächste rein, das gleiche Spiel. Die Erfahrung hatte ich öfters gemacht.

Mittlerweile wurde ja wirklich sehr viel nachgebessert und zusätzlich eingefügt, dafür auf jeden Fall ein dickes Lob an Blizzard.
Und dennoch : Mir fehlt einfach die Motivation, weiterzumachen. Die Luft ist einfach raus bei mir. Immer und immer wieder die selben Gebiete abfarmen um doch noch den Xsten Gegenstand zu finden ? Das war in D2 zwar auch nicht viel anders, aber da gabs dann immerhin noch richtig spaßige PVP matches. In D3 gibts zwar auch PVP, aber irgendwie entwickelt es dort für mich keinen reiz mehr. Was war das für ein Spaß früher mit dem Poison Necro die Gegner mit der Nova auf 1 HP runterzugiften und dann den Feuergolem zu beschwören :D Insgesamt wurde mir auch der Handel mit anderen Spielern zu sehr eingeschränkt.

Ich fürchte, mit den Jahren ist auch einfach meine Erwartung für Unterhaltungsspiele gestiegen. Ein einfaches "töten und sammeln" reicht da nicht mehr. Wäre ich noch mal Teenager, vielleicht hätte ich dem Spiel dann 5 Sterne gegeben ? Ich weiß es nicht, aber hin und wieder finde ich in alten Unterlagen immer noch mal einen selbstgeschriebenen Schmierzettel mit Skillbäumen aus Diablo 2 und denke dann an die gute, alte Zeit zurück.
22 Kommentare|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juni 2012
Tja was soll ich sagen zum einen ist das Spiel meiner Meinung nach ein würdiger Nachfolger. Ich könnte Diablo 3 ohne Einscheänkungen empfehlen... wenn.
Ja WENN da nicht der Onlinezwang wäre und der ist (im augenblick) ein großes wenn selbst jetzt kann (oder will) Blizzard keine uneingeschränkte spilebarkeit zustande bringen. Solange Blizz da nicht Nachlegt kann ich im augenblick nur sagen "Finger Weg" da das spiel ab 18:00 oder am wochenende nur sehr eingeschränkt spielbar ist selbst wenn man alleine spielen will. Das Auktionshaus (ingame gold) funzt auch noch nicht richtig (abstürze bestimmte sachen nicht verfügbar angezeigte angebote nicht kaufbar obwohl sie bei jeder suche angezeigt werden also verfüg bar sein sollten. Das als großes Feature ,im vorraus, angepriesene Echtgeldauktionshaus (wers braucht) wurde erstmal verschoben pvp (wers braucht) wird auch "nachgeliefert".
Kurz
Das Spiel ist zwar top (Bugs in dem sinne habe ich noch nicht gehabt) nur Laufen die Server eben nicht richtig was es im Augenblick nur unberechenbar spielbar macht.
Ps ich spreche hierbei nicht von einer normalen Serverwartung

Kaufempefehlung kann ich im augenblick nicht geben
tja ich versuche jetzt nochmal 20 min reinzukommen bevor ich was anderes mache ...
20.09.12
Mitlerweil hat sich das mit der Serverbelastung geregelt (ob se was zugeschaltet haben oder die meisten abgeschaltet haben wer weis)
Das Spiel das im ersten und zu anfang des 2. Aktes noch Sehr gut wirkte läst ab cirka der Hälfte des 2. Aktes Stark nach. Es gibt kaum noch Nebenquests, Farmen von items ist aufgrund des Lootsystems nicht möglich, da man nur beim ERSTEN kill (nicht beim Ersten Kill des Schwirigkeitsgrades sondern beim ALLERERSTEN KILL) eines bosses ne garantie auf ein besseres Item hat. DH die bosse Droppen schlechter als die Random Elite. (Warnung MEINUNG: Denke das Liegt daran das blizz beim Echtgeldauktionshaus mitkassiert.) Gute Items bekommt man fasst nur übers AH. Somit fällt (für mich) eine der Hauptbeschäftigungen aus dem Vorgänger weg (Mephruns).
Ich habe mir ausserdem nochmal bestimmte ankündigungen angesehen und Videos... Die Hälfte von dem was da drin war fehlt im Endgame.
Abschließend bleibt mir da nur zu sagen das das spiel als ERSTER teil gut wäre Leider ists der Dritte.
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am 1. Juni 2012
Normalerweise mache ich auch selbst kaum Rezensionen, aber diemal schon, damit nicht allzu viele Leute auf den Diablo Hype reinfallen.

Solltet ihr euch das Spiel trotzdem kaufen, dann macht NICHT den Fehler auf den europäischen Servern zu spielen (JA leider ONLINEPFLICHT für ALLE), denn diese sind mindestens die hälfte der Zeit down und die andere Hälfte darf man sich mit Fehler 37, 300051, Loginfehler, Aufbaufehler, extreme Ruckler trotz High-End-Rechner, FPS-Einbrüche, nicht funktionierenden Erfolgen, nicht funktionierendem Auktionshaus und wieteren Ärgerlichkeiten herumschlagen.
Wäre man ein richtiger Hardcore-Fan würde man wohl mit der Schulter zucken und sich das Spiel trotzdem kaufen. Aber lohnt sich Diablo 3 wirklich? In meinen Augen ein definitives NEIN. Zumindest nicht zu dem Preis. 10-20 EUR wäre angemessen, als Spiel für zwischendurch, wenn man auf einen Teil einer Lieblingsspielereihe wartet.
Das größte Manko ist, das es bei Diablo 3 viel zu wenige Fähigkeiten gibt. Konnte man bei Diablo 2 noch pro Klasse über 3 Talentbäume mit insgesamt dutzenden Skills und insgesamt mehreren hundert Ausbaustufen verfügen, hat man hier, sage und schreibe 24 Fähigkeiten, die man NICHT ausbauen kann und auch nicht wählen kann WANN und OB man diese lernen will. Man wird bei der Hand genommen wie ein Kleinkind und schaltet mit der Zeit ALLE mageren Fähigkeiten frei, von denen man insgesamt 6 auf den shortcuts haben kann. 1 auf der rechten Maustaste, 1 auf der linken und 4 auf den Zahlentasten 1 bis 4.
Weiteres Manko, der Schmied. Nachdem man sich die Mühe gemacht hat für hunderttausende Goldstücke all seine schmiederischen Fähigkeiten freizuschalten, merkt man das sie einem ABSOLUT nix bringen, da es viel einfacher ist sich "maßgeschneiderte" Ausrüstung im Auktionshaus zu suchen (in der Zeit wo dieses einigermaßen funktioniert), anstatt sich darauf zu verlassen das der Schmied, Materialien und nen Haufen Gold vorausgesetzt, einem etwas gutes herbeizaubert. Das geht in 99% der Fälle in die Hose und man hat am Ende unnötig sein "Erspartes" ausgegeben. Im Grunde kann man sagen das dass Schmieden eine abgewandelte und teurere Form des Glücksspieles aus Diablo 2 ist.
Über die Story sag ich mal nix da sich im Gegenteil zu Teil 2 auch nihts verändert hat. Aber es ist halt ein hack'n'slay, die brauchen keine Story.
Ansonsten lohnt sich Diablo 3 sofern man sich einfach mal durch Horden von Monstern schlachten will und der üblichen Itemsammelsucht verfällt, wenn, ja, wenn da nur nicht die ganzen oben genannten Fehler wären, da würde es auch etwas Spaß machen. Ob die Zukunft was bringt, weis ich nicht. Aber zur Zeit gibt es dutzende anderer Arten der Geldverschwendung, von denen der größte Teil mehr Sinn machen würde als es für dieses Spiel auszugeben.
Blizzard macht die altbekannten Fehler viler Konkurenten nach (wie Ubisoft, EA, und weitere), indem man, im Kampf gegen Kopierer, die ehrlichen, zahlenden Kunden, also UNS, mit unspielbaren Spielen bestraft, die Programme enthalten die im besten Fall persönliche Informationen an den Publisher weiterleitet, der sie auch an dritte zwecks Werbung weitergibt, damit der Email-Ordenr schön zugespammt wird. Im schlechtesten Fall aber, mit Programme, die teilweise den Rechner stark beschädigen können, indem teilweise selbst Teile des Betriebssystems umgeschrieben oder sonst irgendwie in Mitleidenschaft gezogen werden.
Quo vadis Blizzard?

EMPFEHLUNG?!

Im Endeffekt könnte ich selbst beim besten WIllen dieses Spiel nicht empfehlen. Voraussetzung für eine Empfehlung wäre das Blizzard einem erlaubt das Einzelspielerspiel auch offline zu spielen, ohne die ganzen Fehler die jeglichen, unter Umständen aufkommendem Spielspass, schon im Keim ersticken.
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am 1. Juni 2012
Seid nun knapp 12 Jahren wart ich auf dieses Spiel, klar dass die Erwartungen ein wenig hochgeschraubt waren, nicht desto trotz hab ich mir gleich die Online Version geholt da ich keine Sekunde auf den versand warten wollte...

Gut was hab ich letztendlich bekommen:

eine Betaversion die keinesfalls als vollwertiges Spiel gelten sollte, da das Manko in den eu Servern liegt und meistens wenn ich mal Zeit zum Spielen finde eh wegen diversen Fehlern nicht rein komme! Mag sein dass es sich hierbei um "Startschwierigkeiten handelt aber für mich ist es Trotzdem ein NoGo, schließlich kauf ich mir ja auch kein Auto um zu hören dass ich es doch bitte noch paar Wochen in der Garage lassen soll!

Abgesehen von den "paar" Geburtsfehlern muss ich sagen, dass das Spiel mich im Allgemeinen sehr enttäuscht hat! Wie so oft in letzter Zeit ist es mal wieder ein Game4Dummies mit einem leicht kastrierten Spielprinzip (muss die ganze Zeit an Gothic4 Denken) Mit dem eigentlichen Spiel was ich damals gespielt hatte hat es leider wenig zu tun! Die Grafik und Engine scheint zwar reichlich überlegt sein jedoch scheinen mir die komplexeren Spielelemente einfach zu Fehlen (kann sein dass es mein Gefühl ist)

Die Hauptursache für 1 Stern (sonst 2-3) ist jedoch die Tatsache, dass es sich mal wieder um ein Singleplayer Game handelt was keinesfalls "allein" (also ohne I-Net) gespielt werden kann. Man ist auf die Konnektivität ähnlich wie bei einem MMO angewiesen mit allen Nachteilen die es bringt! (Tod durch delay sag ich nur!)

Ich würde jedem vom Kauf dieses Spiels einfach abraten, behaltet Diablo einfach so in Erinnerungen wie es vor 12 Jahren gewesen ist, das ist das Beste was Ihr machen könnt!
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