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96 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Patch 2.0.1 endlich so, wie man es sich gewünscht hat
Ich spiele D3 jetzt schon länger, es hatte seine Schwächen, besonders in der Balance, Gameplay, Droprates etc. Grafisch sicher sehr nett, aber die Langzeitmotivation ließ schon zu wünschen übrig. Seit dem neuesten Patch 2.101, welcher eigentlich das Spiel komplett umgekremplet hat (4,5 gb), haben die Entwickler das Spiel so gestaltet, wie es...
Vor 9 Monaten von Thomas Trumm veröffentlicht

versus
1.684 von 1.848 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das warten hat sich nicht gelohnt
Bevor ich mit meiner Bewertung anfange, möchte ich zuerst offenlegen wie viel Zeit ich in das Spiel gesteckt habe und welche Klassen ich gespielt habe.
Spielzeit: knapp 90 Stunden, verteilt auf einen Barbaren (Stufe 54) und einen Hexendoktor (Stufe 60). Ich habe ohne mich damit zu befassen 43% aller Erfolge errungen wovon die meisten (75%) im Co-Op Modus erzielt...
Veröffentlicht am 21. Juni 2012 von Nils


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96 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nach Patch 2.0.1 endlich so, wie man es sich gewünscht hat, 5. März 2014
Von 
Thomas Trumm (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Ich spiele D3 jetzt schon länger, es hatte seine Schwächen, besonders in der Balance, Gameplay, Droprates etc. Grafisch sicher sehr nett, aber die Langzeitmotivation ließ schon zu wünschen übrig. Seit dem neuesten Patch 2.101, welcher eigentlich das Spiel komplett umgekremplet hat (4,5 gb), haben die Entwickler das Spiel so gestaltet, wie es schon vor 2 Jahren hätte sein sollen:

- bessere Droprates für legendäre Artefakte (jetzt bekommt man sehr schnell interessante Items, vorher fiel da bis Lvl 60 nur 1-2 Items, dann meist nur für andere Klassen)
- Items fallen zu 95% nur für die eigene Klasse
- Schwierigkeitssystem komplett verändert. Dadurch ist die Balance wesentlich besser geworden (vorher war es einfach ein Kinderspiel, selbst in Inferno). Jeztt fühlt es sich an wie D2.
- Skills wurden überarbeitet und auch an die neue Balance angepasst

so macht das Spiel wieder Spaß. Nur das Addon könnte billiger sein als 40€, das finde ich ein bischen frech.

Nachteile gibt es aber auch. Jetzt startet das Spiel über das Battlenet, das erscheint mir sehr ressourcenhungrig zu sein. Spieldstart kann schon mal ein paar Minuten sauern. Die leidige Online-Pflicht hat sich leider auch nicht geändert. Daher 1 Stern Abzug.,
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1.684 von 1.848 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das warten hat sich nicht gelohnt, 21. Juni 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Bevor ich mit meiner Bewertung anfange, möchte ich zuerst offenlegen wie viel Zeit ich in das Spiel gesteckt habe und welche Klassen ich gespielt habe.
Spielzeit: knapp 90 Stunden, verteilt auf einen Barbaren (Stufe 54) und einen Hexendoktor (Stufe 60). Ich habe ohne mich damit zu befassen 43% aller Erfolge errungen wovon die meisten (75%) im Co-Op Modus erzielt wurden. Ich habe mit meinem Hexendoktor bis Anfang Akt 3 Inferno 'gespielt'. Warum ich das vorweg erwähne? Jeder der meine Rezension liest soll sicher sein, dass ich das Spiel in einem Umfang gespielt habe, der es mir ermöglicht über dieses zu urteilen!

Im folgenden die Punkte die ich nicht in die Bewertung einfließen lasse:

1. Grafik
2. Online-'Zwang'
3. Serverprobleme inkl. der daraus resultierenden Fehler (37+)

Worauf ich eingehe ist folgendes:

1. Spiel, Story und Schwierigkeitsstufen
2. Welche Rolle spielt die Ausrüstung im Spiel + Möglichkeiten der Beschaffung
3. Muss ich ein überdurchschnittlicher Spieler sein um auch Inferno (Den letzten Schwierigkeitsgrad) zu meistern?
4. Wie komme ich weiter ohne Stundenlang zu farmen oder das Auktionshaus zu nutzen?
5. Gold und Reparaturkosten im Spiel

Ich möchte eins vorweg nehmen. Diese Rezension richtet sich an alle Leser, die sich noch NICHT Diablo 3 gekauft haben und eine Rezension lesen möchten die absolut ernst gemeint ist. Das ist meine zweite Rezension die ich überhaupt verfasse, da MICH dieses Spiel sehr enttäuscht hat. Sicher kann jeder meine Rezension kommentieren, aber ich schreibe gleich das ich nicht auf Kommentare eingehen werde. Ich bin der letzte der ein Spiel mutwillig und mit Vorsatz schlecht bewerten würde. Meine persönliche Meinung kommt in diesem Fall nicht über zwei Sterne hinaus. Warum das so ist werde ich nun versuchen in den nächsten Punkten niederzuschreiben.

1. Spiel, Story und Schwierigkeitsstufen

Ich habe mir Diablo 3 vorbestellt, kannte die kurze Beta-Version und habe mich wie viele andere auch riesig auf den dritten Teil gefreut. Anfang des Jahres habe ich mit meinem Bruder noch einmal Diablo 2 LoD durchgespielt um uns wieder ins Spiel zu bringen! ;-) Nun kam Diablo pünktlich an und ich hab's dann auch direkt installiert. Die Installation lief ohne Probleme ab und um 0 Uhr sollten dann auch die Server an den Start gehen. Hat nun nicht geklappt, war aber kein Problem! Ist logisch das es anfangs Probleme gibt, habe auch Star Wars TOR bis zur Endstufe gespielt und auch dort gab es einige Serverseitige Probleme (zu Beginn). Diablo 3 habe ich mit zwei-drei Freunden von Akt 1 Normal bis Akt 2 Inferno gespielt. Sicher hatten wir auch Spaß dabei, aber so richtig wollte das Diablo Feeling das wir beim zweiten Teil hatten nicht aufkommen. Kurast war einfach toll und die Atmosphäre super! Sowas habe ich in D3 ein wenig vermisst. Akt 1 wieder Wald, dunkel + Kloster, Akt 2 Wüste (hey dejavu), Akt 3 im Grunde Harrogath aus LoD und Akt 4 das einzig neue Erlebnis (Allerdings nur ein kurzes vergnügen). Story insgesamt ein wenig flach und vor allem vorhersehbar! Das können leider auch die vielen Bücher die man nun überall findet nicht mehr rausreißen (Zusatzinformationen zur Story). Zu den Schwierigkeitsstufen kann man nur eins sagen:

Normal - unglaublich leicht
Alptraum - leicht
Hölle - mittel bis schwer
Inferno - extrem schwer bis unspielbar

Und bevor die ersten Kommentare kommen die Inferno als besonderes Extra mit viel Anspruch betitelt muss eins gesagt werden:
Der Schwierigkeitsgrad hat in diesem Fall nur wenig mit der Fähigkeit (Skill) des Spielers zu tun. Das Totschlag-Argument ist immer das jene Spieler die Probleme mit Inferno haben keinen Skill haben und oder sich nicht mit ihrer Klasse auseinandersetzen. Da dies in Diablo 3 allerdings nicht all zu schwer ist, kann man für jeden normalen Spieler folgendes festlegen: Skill < Ausrüstung

Und genau jetzt scheiden sich die Geister, wem es Spaß macht in einem Spiel viel zu farmen, sich mit dem Auktionshaus zu beschäftigen um genügend Gold für ausreichende Gegenstände zu erwirtschaften (Inferno Akt 2, 3 und 4); dem kann ich Diablo 3 nur ans Herz legen. Das ist an dieser Stelle auch nicht abwertend gemeint. Ich weiß das es wirklich einige dieser Spieler gibt. Für alle Spieler die das nicht wollen, gibt es keine andere Möglichkeit als an diesem Punkt die Segel zu streichen. Denn verbessern könnt ihr ab der Endstufe 60 euren Charakter nur noch über Gegenstände. Und um diese passenden Teile für euren Charakter zu bekommen, ist viel Zeit vonnöten. Natürlich kann man sich das Spiel kaufen um es einfach mal gespielt zu haben, aber damit man hinterher nicht enttäuscht ist, diese Rezension.

2. Welche Rolle spielt die Ausrüstung im Spiel + Möglichkeiten der Beschaffung

Ausrüstung ist einfach alles im Spiel. Der komplette Schaden skaliert mit der Ausrüstung eures Chars. Ich habe immer wieder gelesen das es Spieler auch ohne Hilfe des Auktionshauses schaffen selbst Inferno durchzuspielen. Das glaube ich persönlich nicht! Wie schon geschrieben habe ich mit zwei-drei Freunden gespielt und wir mussten uns immer mal wieder mit dem Auktionshaus aushelfen, da wir einfach wenig bis gar nichts für unsere Charaktere gefunden haben was ausgereicht hätte um weiterhin 'flüssig' zu spielen. Sicher kann man da mehr Glück haben als wir, aber für alle Anderen wird es ohne Auktionshaus sehr ermüdend und zäh. Das klappt dann auch alles ganz gut, bis ihr irgendwann den zweiten Akt des Inferno Modus erreicht. Dieser Abend/Nacht war die letzte lustige Runde im Spiel. Wir haben zu viert im Teamspeak gesessen und uns Akt 2 vorgenommen. Wir haben jede Quest erfüllen können und sind dann an Belial gescheitert. Aha! Wie in Gottes Namen haben wir das geschafft? Ganz einfach! Unser Barbar ist durch die Gebiete gesprintet um so die Quests zu erfüllen. Dabei ist er X mal zu Tode gekommen. Wir standen schon bereit um uns zu seinem Grabstein zu porten um dann ein paar Meter weiterzulaufen!! So konnte er an der gleichen Stelle wieder ansetzen. Wir haben so ziemlich.. ach quark jede Championtruppe ausgelassen. Zoltun Kull hat sich am Ende (30%) an einer Säule festgebuggt, was uns natürlich entgegen kam. Ach haben wir gelacht! Weil es einfach so unglaublich verrückt war. Voll motiviert den Schlächter bezwungen um dann direkt vor den Stadttoren von einer kleinen Wespe ins Jenseits befördert zu werden. Hab ich da gerade was gehört? Bup... bup... bup... ohha! :) Nach dem ersten Schock ging es dann weiter.. naja zur nächsten Monstergruppe und dann auch sehr fix zu den ersten Champions! Ende-Aus! Das ganze war jedenfalls nur noch eine einzige Farce. Wir sind übrigens sicher nicht die schlechtesten Spieler auf diesem Planeten und hatten uns mit Widerständen und unseren Skillungen vernünftig befasst. Nun die Frage wie wir die Situation lösen!
Möglichkeit 1: Das Auktionshaus... Problem sind die wahnsinnig hohen Preise. Die Einführung des Echtgeld Auktionshauses hat die Situation natürlich nicht verbessert. Jetzt sind wir wieder in dieser Sackgasse angelangt (Ende Punkt 1). Also anders...
Option 1: Ich finde die Gegenstände selbst (Wenn man denn mal was finden würde)! Konnten ja nur Akt 1 Inferno abfarmen. Trotz Geduld und Gegenständen mit Magie-Fund-Bonus eine unglaublich lästige Angelegenheit die absolut nichts mehr mit Spielspaß zu tun hat. Da kann man mir erzählen was man möchte! :) Da fühlt man sich wie auf der Arbeit! Option 2: Im AH kaufen, Problem ist das ihr viel Gold braucht was wieder Option 1 bedeutet. Also ein Teufelskreis. Wem farmen also zu langweilig ist und vor allem keinen Spaß macht, für den ist einfach Ende. Wenn ich mich die letzten Tage eingeloggt habe, waren kaum noch Freunde online. Alle mit denen ich gespielt habe, haben das Spiel beiseite gelegt bzw. schon wieder deinstalliert. Klar wenn es keinen Spaß mehr macht. Denn dazu dient ja ein Computerspiel. Langzeitmotivation hat Diablo 3 meiner Meinung nach nicht. Das war bei Diablo 2 noch anders. Vielleicht weil da alles noch neuer und cooler war, ich weiß es nicht. Aber vielleicht auch weil es mit 99 Stufen und der individuellen Skill und Wertevergabe noch langlebiger war. Man konnte immer noch wieder einen Skill verbessern. Das bleibt bei D3 komplett aus. Ist aber auch von Seitens Blizzard so angedacht.

3. Muss ich ein überdurchschnittlicher Spieler sein um auch Inferno (Den letzten Schwierigkeitsgrad) zu meistern?

Nein, wie oben beschrieben skaliert der Charakterschaden komplett mit der Ausrüstung. Auch wenn ein anderer Spieler eine unglaublich starke Waffe hat, heißt das noch lange nicht das er spielerisch besser ist. Es ist auch nicht so das man für Diablo 3 ein 'überdurchschnittlich' guter Spieler sein muss. Hat man die Ausrüstung ist auch Inferno ein 'leichtes' unterfangen. Das man aus Effekten raus läuft und Schlägen von Bossen etc. ausweicht setze ich hier vorraus. Aber jeder der behauptet das es schwer wäre, erzählt Unfug. Jeder halbwegs affine Computerspieler wird seinen Charakter so spielen können, das es am Ende nur noch auf einen Faktor ankommt, die Ausrüstung!

4. Wie komme ich weiter ohne Stundenlang zu farmen oder das Auktionshaus zu nutzen?

Gar nicht. Das Auktionshaus muss in jedem Fall genutzt werden um an die passende Ausrüstung zu gelangen. Wie schon oben geschrieben, glaube ich nicht das es viele Spieler gibt die Inferno durchgespielt haben, ohne nur einmal das Auktionshaus zu nutzen, oder sich von Freunden Gegenstände besorgen zu lassen. Es ist von Blizzard gewollt, dass das Auktionshaus genutzt wird. Ich möchte hier sicher keine Verschwörungstheorien auspacken, aber es wurden mit Sicherheit einige Dinge so eingeplant um Gewinne durch das Echtgeld Auktionshaus zu erzielen. Ein Geschäftsmodell was durchaus funktioniert. Aber wie schon weiter oben geschrieben, sind die Goldpreise dadurch keines Falls gesunken.

5. Gold und Reparaturkosten im Spiel

Mit dem letzten Patch wurden die Reparaturkosten angehoben. Ein befreundeter Barbar (Stufe 60) zahlt nun für einen Tod circa 5000 Gold. Letztendlich für ihn der Grund mit dem Spiel abzuschließen da die Kosten in keinem Verhältnis mehr stehen. Dieser Part betrifft vor allem Teil 2 meiner Bewertung da die Situation dadurch keineswegs verbessert wird.

Das war es mit meiner Rezension. Leider ein wenig viel geworden! Zu dem Spiel könnte man wohl möglich ein ganzes Buch verfassen. Mit den offiziellen Diablo 3 Foren braucht man gar nicht anfangen. Das ist Teilweise der absolute Wahnsinn! Die meisten werden sicher nicht bis hier hin lesen. Aber ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag oder eine schöne Nacht! ;-)
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95 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Patch 2.01 ist Diablo III endlich wieder Diablo, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Die 2/5 Sterne Amazon Bewertungen für D3 waren vor Patch 2.01 meiner Meinung nach zutreffend.

Was jedoch mit diesem Patch von Blizzard auf die Beine gestellt wurde ist mehr als nur beachtlich: Totgesagte leben länger. Phne Frage unterstützt der Patch auch massiv den (Vor-)Verkauf vom ReaperOfSouls Addon. Gleichwohl krempelt er auch das Classic D3 zu einem komplett neuen Spiel um.

Ich bewerte hier nicht einen vergangenen Stand von D3 und auch nicht die Entwicklung bis hin zum großen Patch sondern das Gameplay in der aktuellen Version 2.03 und das ist einfach nur großartig. Wer D1 und / oder D2 liebte wird sich nun endlich auch in D3 wieder zu Hause fühlen.

Die wichtigsten Punkte nach Meinung im großen Patch waren:
- Loot 2.o und damit auch die Deaktivierung des Auktionshauses
- Paragon 2.o für mehr Motivation im Endgame
- Neue Schwierigkeitsgrade für mehr Herausforderungen und auch Belohnungen
- Neues Clan-System für mehr soziale Interaktion
- Zahlreiche Klassenänderungen so dass nun auch mehr als nur zwei Builds pro Char im Endgame funktionieren.

Wenn ihr noch einen D3 Key besitzt solltet ihr dem Game in Version 2 unbedingt nochmal eine Chance geben. D3 v1.x und v2.x sind für mich zwei verschiedene Spiele von denen das eine riesige Enttäuschung war und das andere wie der strahlende Phönix aus der Asche empor gestiegen ist.
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1.008 von 1.121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der tiefe Fall eines Klassikers..., 17. Juli 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Nach mehr als 2 Monaten möchte ich auch meine persönliche Rezension zu dem Spiel abgeben. Die Rezension ist leider etwas länger ausgefallen, aber wer sie nicht lesen will und/oder sich seine Meinung bereits gebildet hat muss das ja auch nicht.

Ich habe das Spiel über 150 h gespielt (auch Inferno) und denke, dass ich mir ein ganz gutes Bild von Blizzard`s neustem Machwerk gemacht habe. Ich werde das Spiel im Folgenden immer wieder mit dem Vorgänger vergleichen, da für mich Diablo 2 der Maßstab ist, an dem sich der neuste Teil der Reihe messen lassen MUSS.

I. Die Grafik:

Sie ist typisch für Blizzard und bereits ab Erscheinen nicht mehr auf dem neusten Stand. In Aktion geht die Grafik jedoch in Ordnung. Ein paar Polygone mehr hätten sicherlich nicht geschadet, aber so ist es auch kein Aufhänger und die Effekte sind teils auch schön anzusehen. Mir persönlich ist das Spiel jedoch etwas zu bunt. Der etwas düstere Stil welcher vor allem im ersten Teil klasse war, ist leider in die Richtung WOW abgedriftet, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

II. Der Online Zwang:

Bei Diablo 3 gibt es keine Möglichkeit mehr, dass Spiel offline zu zocken. Auch ein LAN-Modus ist nicht mehr vorhanden. Auch wenn dies bereits vorab angekündigt war, ist es für mich kein Grund es gut zu finden bzw. nicht zu kritisieren. Warum?

- Ohne Internet-Zugang hat man auch als Diablo-Fan keine Chance mehr das Spiel zu 'genießen'.
Und auch in der heutigen Zeit gibt es auf dieser Welt (auch in Deutschland) noch Gegenden, in welchen keine, oder nur schlechte Internetverbindungen angeboten werden.

- Blizzard schafft es anscheinend nicht, die Serverprobleme komplett in den Griff zu bekommen. Erst vor 2 Tagen musste ich das Spielen wieder abbrechen, da die Lags so massiv waren, dass ein Zocken nicht mehr möglich war. Die vielen Fehlercodes mit denen man als Spieler zu Beginn wochenlang zu kämpfen hatte, sind zwar stark reduziert, aber es kommt immer noch vor das man mit einer kryptischen Fehlermeldung aus dem laufenden Spiel geworfen wird und die Quest von vorne beginnen darf.

Die Begründung Blizzards für die Notwendigkeit des Online-Modus um Cheater fernzuhalten ist eine Farce, da bereits Tage nach dem Release dutzende von Cheats und Hacks im Umlauf waren, welche die Spielbalance sehr zu ungunsten einzelner Spieler verschoben haben und zum Teil noch immer im Umlauf sind.

III. Das Spiel:

Es gibt 5 verschiedene Charakterklassen, welche sich auch recht unterschiedlich spielen lassen. Auch wenn die Klassen noch nicht perfekt ausbalanciert sind, hat Blizzard hier meiner Meinung nach ganz gute Arbeit geleistet. Zusätzlich hat man noch die Möglichkeit sich einen NPC-Begleiter zuzulegen. Als Neuerung gibt es zwei Handerwerkerklassen, den Schmied und den Juwelier. Der Juwelier übernimmt den Job des Horadrim Würfels aus D2, nur dass das Kombinieren zu besseren Edelsteinen jetzt Geld kostet. Allerdings ist es nun auch möglich Juwelen aus gesockelten Items wieder zu entfernen, was ich sehr gut finde. Der Schmied lohnt leider kaum, da das Craften von Items sehr teuer ist und durch die Zufallsgenerierten Eigenschaften ein Glücksspiel. Beide Handwerksklassen können in ihrem Handwerkslevel verbessert werden, um bessere Edelsteine herstellen und bessere Gegenstände schmieden zu können. Die Truhe, in welcher Gegenstände aufbewahrt werden können, wurde im Vergleich zum Vorgänger vergrößert und kann außerdem durch zusätzlichen Goldeinsatz erweitert werden. Auch das finde ich gut.

Das Spiel selbst beginnt recht flüssig und zieht einen zu Beginn auch schnell in seinen Bann. Das Monster Verhauen macht nach so langer Diablo Abstinenz einfach wieder Spaß. Das sich die Klassen nach dem MMORPG-Prinzip wie Tanks und Damage-Dealer spielen ist für ein "Hack-and-Slay" Spiel jedoch unpassend. Die Zwischensequenzen sind Blizzard-mäßig auf sehr hohem Niveau und schön anzusehen. Die Story ist nicht überwältigend und oft vorhersehbar, aber es gab schon schlechteres. Nach ca. 10-20 h hat man das Spiel je nach Spielweise auf dem ersten Schwierigkeitsgrad durchgespielt und kann den nächsten angreifen.
Quest-Belohnungen bestehen leider fast nur noch aus Erfahrungspunkten und Gold (ab und an auch Items). Attributpunkte, Punkte für den Skill-Tree oder sonstige Belohnungen wie in D2 gibt es nicht mehr zu erringen. Die Dungeons sowie die 'Oberwelt' variieren nicht mehr so stark zufallsgeneriert wie im Vorgänger. Es gibt sehr viele Passagen welche unverändert bleiben, was das Spiel bei erneutem Durchspielen langweiliger werden lässt, als das noch bei D2 der Fall war.

IV. Der Multiplayer-Part:

Der Chat im Spiel wurde auf ein Minimum heruntergefahren. Statt eines großzügigen Chats mit diversen Funktionen wie in D2 gibt es lediglich ein kleines Chatfenster, in welchem man nicht mal mehr sieht wer grad alles online ist. Die maximale Anzahl an Spielern in einem Spiel wurde von 8 (Diablo 2) auf 4 Spieler begrenzt. Für mich ein Manko, da ich in D2 oft mit Freunden zu acht unterwegs war. Des Weiteren ist es nicht mehr möglich, Spiele mit einer Beschreibung zu eröffnen. Tritt man einem Multiplayer Spiel außerhalb der Friendlist bei, wird man nach dem Zufallsprinzip in irgendein offenes Spiel der angewählten Quest geschmissen. Aufgrund der fehlenden Beschreibung sieht man nicht, welche Klassen auf welchem Level in dem Spiel bereits vorhanden sind und ob die Spieler überhaupt die gewünschte Quest spielen oder z.B. nur Gold farmen. Somit verkommt die Suche nach der passenden Party oft zu einem 'Spielgehobse'. Man kuckt rein, stell fest es passt nicht, geht raus, tritt dem nächsten Spiel bei, springt bei Nichtgefallen wieder raus usw. Das nervt denjenigen, der ein Spiel sucht und jene, welche ein Spiel eröffnet haben.

Kurz und knapp: Die bereit gestellten Multiplayerfunktionen sind für ein reines Online Spiel ein Witz. Durch den stark reduzierten Chat und die zufällige Spielzuordnung fällt es schwerer als im Vorgänger Kontakte zu knüpfen. Aus meiner Sicht im Vorgänger wesentlich besser gelöst.

V. Das Skill-System:

a.) Der aus dem zweiten Teil bekannte Skill-Tree, welcher die Charakterentwicklung in bis zu 3 verschiedene Richtungen erlaubt hat, wurde komplett entfernt. Zum Verständnis für Leute die D2 nicht kennen: Der Skill-Tree hatte für jeden Char 3 verschiedene Richtungen, bei der Zauberin zum Beispiel Frost-, Blitz- und Feuerzauber. Für jede Richtung gab es diverse Skills welche Levelabhängig freigeschalten werden mussten und anschließend mit Punkten welche man bei Levelaufstieg oder durch Quests erhielt verstärken konnte. Dadurch konnte jeder Char individuell gestaltet werden, da man die unterschiedlichsten Fertigkeiten ausbilden konnte. Einmal festgelegt, konnten die gewählten Skills nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dies hatte zwar durchaus ein gewisses Frustpotential, da man seinen Char dadurch auch 'verskillen' konnte, führte jedoch auch dazu, dass man immer wieder motiviert war, neue Richtungen auszuprobieren und einen neuen Charakter zu beginnen.

Wie ist es bei D3? Bei jedem Levelaufstieg werden ja nach erreichter Stufe festgelegte Skills AUTOMATISCH freigeschalten. Diese können durch bis zu 5 verschiedene Runen je Skill, welche ebenfalls bei einem Levelaufstieg AUTOMATISCH freigeschalten werden verfeinert werden und dann auch munter immer wieder während dem Spiel gewechselt werden. Die von Blizzard vielen verschiedenen Möglichkeiten der Skillung stellen sich als Trugbild heraus, da es auch in D3 (ähnlich wie in D2) für jeden Char nur eine Handvoll brauchbare Skills gibt, will man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad bestehen, bzw. seinen Char perfektionieren.
-> Charakterindividualisierung? FEHLANZEIGE!

b.) Die erhaltenen Attribut Punkte bei einem Level-Aufstieg können nicht mehr wie bei den Vorgängern nach eigenem Belieben auf Vitalität, Geschicklichkeit, Stärke und Mana verteilt werden, sondern werden je nach gewählter Klasse vom System AUTOMATISCH verteilt. Der Spieler wird dadurch weiter unnötig eingeschränkt.
-> Charakterindividualisierung? FEHLANZEIGE!

Kurz und knapp: Für mich ist dieser Punkt eine herbe Enttäuschung und einer der Gründe warum dieses Spiel absolut keine Langzeitmotivation mehr hat. Alle Charaktere einer Klasse auf demselben Level sind ABSOLUT identisch und unterscheiden sich nur noch durch die angelegte Ausrüstung. Es gibt somit auch keinen Grund mehr, z.B. 2 Barbaren hoch zu leveln, da beide sich nicht unterscheiden. Langzeitmotivation durch das Testen der verrücktesten Charakterskillungen und das Entwicklen verschiedener individueller Charaktere wie in D2? Nicht vorhanden! Dass die Höchststufe von Lvl99 auf Lvl60 gesenkt wurde, ist ebenfalls kein Zugewinn für die Langzeitmotivation, da man Lvl60 bereits nach relativ kurzer Zeit erreicht hat.

VI. Ausrüstung, Droprate und Attribute:

- Die Ausrüstung:
Wie bereits bei D2 gibt es die gewohnten Item-Kategorien: Weiße (Normale) Items ohne magische Eigenschaften, Blaue (magische) Items mit ein paar magischen Eigenschaften, Gelbe (Seltene) Items mit noch mehr magischen Eigenschaften und die aus den ersten Teilen heiß begehrten Unique Items sowie Set-Items.
Problematisch ist, dass die Eigenschaften der Items wahllos zusammen gewürfelt werden. Somit kann es sein, dass man einen schönen Bogen für die Dämonenjägerin findet, welcher plötzlich mit Stärke (absolut unbrauchbar für diese Klasse) und Charakterspezifischen Eigenschaften ausgestattet ist, welche nur andere Klassen nutzen können, welche mit einem Bogen aber wiederum nichts anfangen können. Kurz und knapp: Es ist ein reines Glücksspiel, mal ein Item zu finden, welches dann auch genau die Eigenschaften hat, welche für dieses Items wünschenswert sind. Auch die Unique Items haben jetzt fast nur noch Schrottwert, da auch sie zufällige Eigenschaften haben und keine festgelegten Grundstats mehr wie in D2.

Auf der anderen Seite ist Ausrüstung in Diablo 3 ALLES. Einen guten Char unterscheidet von einem sehr guten Char NUR die angelegte Ausrüstung. Die Wahl der genutzten Skills spielt bei der richtigen Ausrüstung überhaupt keine Rolle mehr. Wer behauptet, dass er mit einer schlechten Ausrüstung einem Spieler mit guter Ausrüstung nur über die Wahl der Skills das Wasser reichen kann der flunkert.

- Die Droprate:
Leider ein absoluter Witz, da brutal verringert. Ich habe in 150 h Spielzeit 3 (drei!) Unique Items gefunden. Durch die zufällig verteilten Eigenschaften auf die Items waren alle 3 unbrauchbar und wurden beim Schmied eingeschmolzen. Brauchbare Rare Items habe ich fast nur im Auktionshaus bekommen. Set-Items habe ich kein einziges gefunden.

- Die Attribute:
Das Attributsystem wurde vereinfacht. Es kommt in D3 eigentlich nur noch auf 3 Attribute an: Leben, Resistenzen, Schaden pro Sekunde. Hier hätte man etwas mehr draus machen können und zumindest Waffenschaden von Zauberschaden trennen können.
Ich verstehe jedenfalls nicht, warum mein Zauberer plötzlich einen wesentlich stärkeren Feuerzauber wirken kann, wenn ich ihm statt einem Schweizer Taschenmesser eine riesige Doppelschneidige Barbarenaxt in die Hand gebe.

Kurz und knapp: Die Langzeitmotivation eines D2, welches darin bestand Set-Items zu vervollständigen, sowie die besten Uniques und Rares zu finden ist hier nahezu komplett zerstört, da man oft auch nach Stundenlangem Farmen KEIN EINZIGES brauchbares Item findet und der 'Belohnungseffekt' ausbleibt. Die weitere Vereinfachung der allgemeinen Spielmechanik finde ich als Befürworter komplexerer Spiele bei eh schon unkomplizierten Spielen wie der Diablo Reihe ungünstig, aber das ist Geschmackssache.

VII. Die Schwierigkeitsgrade:

Normal: Sehr einfach, laut Blizzard aber auch nur das 'Tutorial', quasi um in das Spiel einzusteigen (Ein Tutorial über 10-20h?).
Albtraum: Immer noch einfach, sterben tut man quasi nur selten
Hölle: Ab hier wird's dann auch hin und wieder mal knifflig, aber immer noch gut zu meistern.
Inferno: Und ab hier geht's richtig ab: Ist Akt 1 noch halbwegs spielbar, wird es ab Akt 2 wirklich nicht nur schwer, sondern einfach nur noch unfair. Das Spiel weist hier absolut kein Balancing mehr auf und um bereits vorzugreifen, ohne die Nutzung des Diablo eigenen Auktionshauses ist ein flüssiges weiterspielen ab hier quasi unmöglich.
Aufgrund der (automatisch und oft unfair) zusammengestellten Eigenschaften der Champion Mobs sowie des extremen Schwierigkeitsgrads (2-3 Treffer und man ist tot) stirbt man sich meist nur noch durch um irgendwie zum nächsten Check-Point zu gelangen, oder man kitet sich durch (Gegner angreifen, wegrennen, kurz angreifen, wegrennen, usw. -oft minutenlang- bis der Gegner oder man selber tot ist). Mit Spielspaß, bzw. einem 'Hack-and-Slay' hat das ab diesem Zeitpunkt dann überhaupt nichts mehr zu tun. Die hohen Reparaturkosten für die Ausrüstung geben einem letztlich den Rest.

Für alle die jetzt sagen: 'Dann spiel halt kein Inferno wenn du es nicht schaffst!' WÜRDE ICH JA GERNE! Leider finden sich aber erst ab Inferno die wirklich brauchbaren Gegenstände um seinen Char zu verbessern. Die Items auf Normal, Albraum und Hölle kann man ab Inferno leider total vergessen. Der Spieler wird also gezwungen, wenn er denn besser werden will, Inferno zu spielen, ODER im Auktionshaus einzukaufen, worauf ich als nächstes zu sprechen komme.

VIII. Das Auktionshaus:

Zuerst mal gibt es zwei Arten des Auktionshauses:
- Das Gold-Auktionshaus. Hier können Spieler gegen im Spiel gefundenes Gold Gegenstände kaufen und verkaufen. Das klingt erstmals prima, ist es jedoch nicht. Grund hierfür sind diverse Bugs, Cheats und Hacks, welche Milliarden von Gold in Umlauf gespült haben und die kaufbaren Items immens verteuert haben. Folge? Otto-Normal-Spieler kann sich keine sehr guten Items mehr leisten, da teils aberwitzige Millionenpreise gefordert werden, für welche man wochenlang nur Gold farmen müsste. Spielspaß hierbei? Gleich null.
- Das Echtgeld-Auktionshaus:
Spieler könnten ihre Items gegen Bargeld direkt im Spiel kaufen/verkaufen. Ja Blizzard hat aus D2 und dem florierendem Ebay-Handel gelernt, und will nun auch einen Teil vom Kuchen abhaben. Deshalb zwackt es auch für jeden verkauften Gegenstand 1 Euro in den Blizzard-Eigenen Geldbeutel ab. Das führt jetzt auch zu meinem eigentlichen Kritikpunkt am Spiel, der offensichtlich wird, sobald man Inferno erreicht hat. Dieses Spiel ist kein Diablo mehr, sondern eine von Blizzard entwickelte Gelddruckmaschine, um welches schändlicherweise das Diablo Universum als Deckmantel errichtet wurde.

Ja wenn man etwas erreichen will im Spiel, muss man Inferno spielen und dort hat man nur noch wenige Möglichkeiten:
- man hat unglaubliches Glück und findet die Items welche man benötigt um durch Inferno zu wandern selbst (Ein 6er mit Zusatzzahl im Lotto ist wesentlich wahrscheinlicher)
- man gehört der Hackergilde an und ist in der Lage sich sein Gold/seine Items selber zu schaffen bzw. zu besorgen
- man ist Otto-Normal Spieler und deckt sich im Auktionshaus ein. Dabei kann man die langweilige und absolut nervige Variante, ohne jeglichen Spielspaß wählen und sich sein Gold erfarmen. So um die 100.000 Gold schafft man schon in der Stunde, macht dann also für ein 10 Mio. Item mal eben 100 Stunden stupides Goldfarmen. Und dann hat man erst EINS von vielen Gegenständen, welche der Char benötigt. Ja oder man kauft sich Gold und Gegenstände einfach gegen (viel) Bares und erfreut Blizzard. Somit mutiert D3 zu einem reinen 'Pay2Win', und es wird klar, warum wie bereits oben angesprochen Ausrüstung einfach ALLES ist in diesem Spiel. Weil Blizzard kräftig verdienen will!

Kurz und knapp: Der Grundgedanke des Autkionshauses ist eigentlich nicht verkehrt, es ist allerdings die komplette Fixierung des Spiels auf das AH was stört. Oder anders ausgedrückt: Diablo 3 hat kein Auktionshaus, sondern das Auktionshaus hat Diablo 3. Der Spieler wird bewusst und unbewusst dazu verleitet, bzw. gezwungen diese Einrichtung zu nutzen, will er denn SCHNELL Erfolg im Spiel haben.
Klar kann man theoretisch auch ohne AH auskommen, der Weg ist dann allerdings wesentlich steiniger und länger, und hat mit Spielspaß wie bereits erwähnt absolut nichts mehr zu tun. Denn dann ist nur noch stupides Stunden-/Tage-/Monatelanges Farmen angesagt.

Und wer der Meinung ist, dass die Drop-Rate ja gar nicht so schlecht sein kann, weil sich so viele super Items im AH befinden: Klaro, Blizzard stellt das Zeug ja auch selber massenhaft rein um Profit zu erwirtschaften, als Spieleentwickler dürfen sie das ja auch und müssen nicht befürchten gebannt zu werden.

Zuletzt gilt: Ein fünfjähriger ohne jegliche Erfahrung mit 'Hack and Slay' kann mit Papas goldener Kreditkarte in kürzester Zeit einen Char aufbauen, welchen ein 'Hack and Slay' Veteran ohne Bargeldeinzahlung in 5 Jahren nicht hinbekommt. Nicht das Können macht's, sondern die Größe des Geldbeutels'

IX. Fazit:

Diablo 3 hat aus meiner Sicht 2 wesentliche Probleme:
a.) Das es nur aus einem einzigen Grund entwickelt wurde: Um dem Spieler möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen und Blizzard sehr viel reicher zu machen. Das Blizzard an seinem Machwerk Geld verdienen will, ist natürlich voll und ganz legitim. Die offensichtliche Art und Weise wie es geschieht ist es allerdings, was mich massiv stört. Hätte Blizzard den Weg über den Spielspaß und die damit verbundene Langzeitmotivation gewählt, und Diablo 3 im Sinne der Spielercommunity entwickelt, wären sie aus meiner Sicht besser gefahren. So wird kurzfristig zwar gutes Geld eingenommen, allerdings brechen aufgrund des mageren Inhalts bereits 2 Monate nach Erscheinen die Spielerzahlen massiv ein. Da muss man mal bedenken, dass D2 heute noch, nach 12 Jahren von vielen gespielt wird! Aus meiner Sicht bei D3 undenkbar, aus meiner Friendlist spielt mittlerweile nämlich schon kein einziger mehr.
b.) Das es sich an seinem Vorgänger messen lassen und dem Jahrelangen Hype (welcher von Blizzard aber auch selbst gesteuert wurde) gerecht werden muss. Hier versagt Diablo 3 aus meiner Sicht jedoch kläglich in allen Disziplinen und kann Diablo 2 in keinster Weise auch nur annähernd das Wasser reichen.

Und dennoch: Bei aller Kritik die ich hier aus meiner Sicht abgebe, ist Diablo 3 sicherlich nicht das schlechteste Spiel des Computerspielzeitalters. Und ich möchte auch nicht den Eindruck entstehen lassen, dass bei den Vorgängern (speziell D2) alles perfekt war. Dies war sicherlich nicht der Fall. Aus meiner Sicht gibt es aber halt doch viele Punkte, welche die Vorgänger einfach besser gelöst haben. Meine persönlichen Gründe hierfür kann ja jeder nachlesen.

Wen also meine Kritikpunkte nicht stören, oder wer den kurzweiligen Spielspaß von 10-20 h sucht und bereit ist, dafür 50 € ausgeben, mag unter Umständen zufrieden sein. Auch wer Spaß daran hat, Stunde um Stunde monoton immer dieselben gleichen Bereiche im Spiel nach Gold und Items abzufarmen, oder einfach nur Bares Geld verdienen will, der ist hier gut bedient. Wer zusätzlich hierzu komplexe Spiele nicht leiden kann und gerne nur mit zwei Fingern und ohne nachzudenken durch ein Spiel rennt (soll hier nicht abwertend gemeint sein), hat hier eventuell sogar sein persönliches 'Spiel des Jahres' gefunden. Auch Spieler die sich abends nur hin und wieder mal hinsetzen und ein paar Monster auf den unteren Schwierigkeitsgraden schnetzeln wollen und keinen Wert auf die perfekte Ausrüstung legen werden hier unter Umständen glücklich.

Jedoch allen passionierten Diablo Spielern und Fans der Vorgänger, welche meinen mit Diablo 3 einen lang anhaltenden und würdigen Nachfolger von Diablo 2 zu erwerben, sowie allen anderen empfehle ich: FINGER WEG VON DIESEM MACHWERK! Ihr werdet mit diesem Spiel nicht glücklich!

Wer jetzt noch fragt, warum ich dem Spiel nur einen Stern in der Gesamtwertung gebe, obwohl ich es über 150 h gespielt habe:
- Weil von diesen 150 h ein Großteil mehr Krampf als Spaß war. Bereits ab dem zweiten Durchspielen flachte aufgrund ausbleibender Erfolgsmomente (keine guten Questbelohnungen, keine guten Items, miese Drop-Rate, langweiliges Skillsystem, Aufbau der Dungeons und Areale nahezu wieder identisch undundund...) die Spielspaßkurve stetig ab.
Warum ich trotzdem weiter gespielt habe? Im Nachhinein eine gute Frage. Ich denke es war die Hoffnung, dass es irgendwann noch besser wird, dass es das nicht gewesen sein kann, dass es einfach unmöglich ist, dass Blizzard es wirklich verhunzt hat.
- Weil ich von Diablo 3 eine wesentlich größere Langzeitmotivation erwartet habe. Ich denke vielen Spielern, welche die Vorgänger gespielt haben, geht es ähnlich.

Zuletzt bleibt mir nur zu sagen: Blizzard hat es also wirklich geschafft und eine beliebte Spielereihe für den kurzweiligen, maximalen Gewinn komplett kaputt gemacht. Für mich bedeutet das: In Zukunft kommt mir ohne gründliche Vorab-Recherche kein Titel mehr von diesem Spieleentwickler ins Haus.

MfG
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1.459 von 1.625 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach 2 Wochen offenbaren sich die schlimmen Spieldesignschwächen!, 28. Mai 2012
Von 
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Was war ich aufgeregt als dieses Spiel erschienen ist, habe ich Diablo 2 doch jahrelang mit großer Freude gespielt.

Diablo 3 macht bis Level 60 (etwa 60 Stunden) durchaus Spass, aber schon am Weg dahin fühlt sich etwas komisch an. Wenn man dann Level 60 und Inferno erreicht, dann merkt man erst was es war.

Nachfolgend zähle ich ein paar der Dinge auf die dieses Spiel absolut durchschnittlich machen:

- Der Loot (also die Gegenstände die man beim Ableben der Monster findet) ist absolut langweilig. Nicht nur, dass Legendaries and Set Gegenstände quasi nur alle 50 bis 100 Stunden am Boden fallen, so sind sie auch noch vollkommen unwichtig im Spiel. Normale magische und seltene Gegenstände sind um Welten (!) besser und fallen auch viel viel öfters. Dazu kommt, dass die Stats der Gegenstände total langweilig sind. Man achtet nur auf Vitalität, den Stat der den Schaden steigert und Resistenzen. Es gibt keine besonderen Eigenschaften mehr. Auch Legendaries und Sets sind nix anderes als 0815 Gegenstände mit den exakt selben Stats, nur eben viel schlechter.

- Es gibt 4 Schwierigkeitsgrade. Normal ist ultra einfach. Alptraum geht so. Hölle ist auch einfach, bis auf gewisse Champ Packs, die einfach nur unfaire Kombinationen an Spezialitäten haben können. Ist aber alles nicht so wild. Das Problem ist eher, dass man die Gegenstände die man in Inferno braucht nicht in Hölle farmen kann, dort dropt nur Schund der in Inferno viel zu schwach ist. Es läuft also alles aufs Auktionshaus hinaus. Gold farmen ist angesagt.

- Die Nahkämpfer (Mönch, Barbar) sind so dermaßen schwach im Nahkampf in Inferno, dass sie zu 95% dazu gezwungen werden einen Schild zu tragen und einen Tank zu spielen. Alle defensiven Fertigkeiten aktivieren und dann schön "kiten". Sprich, rein in den Gegner, kurz schlagen, und raus und weglaufen. Warten bis die Cast Delays wieder aktiv sind und wieder von vorne. Das geht dann bei jeder Champ Gruppe 15min lang so. Oft stirbt man sich durch weil die Gegner völlig unfaire Spezis haben können wie Vortex, unsterblich, geschmolzen und vereist. Man stirbt sich also durch. Selbst mit TOP Gegenständen kann man als Nahkämpfer nicht wirklich kämpfen, man "kitet" halt statt 15min nur 10min. Langweilig...für ein Hack n Slay. Das ganze gilt auch für Fernkämpfer, die müssen halt auf einen Tank vorne vertrauen. Noch so ein Ding: Das ist Diablo nicht WOW, da sollte es keine Tanks brauchen.

- Keine Individualität. Ab Inferno sind nur eine handvoll von Skills überhaupt lebensfähig. Vorallem defensive Skills sind ein MUST HAVE und daher gibt es kaum Alternativen. Vorallem die passiven Skills sind von vorn herein ausgemacht. Man ist eingeschränkt und wird wo reingedrängt, man hat kaum Freiheit.

- Schmied- und Juwelierkosten sind absolut lächerlich hoch. Für einen Bruchteil der Kosten kriegt man im Auktionshaus super Gegenstände nachgeworfen. Wieso also teuer selber craften?

- Die Boss fights sind nicht nur einfach, sie sind auch total langweilig gemacht. Man hat sich einfach MMO Mechaniken genommen und sie in Diablo 3 gesteckt. Oft geht der Kampf über viele Etappen, man wird hin und her gebeamt durch div. Ebenen des Seins usw...

- Skillbalance hab ich schon erwähnt. Aktuell stehen die Fernkämpfer hinten und machen den zehnfachen Schaden der Nahkämpfer, die sowieso auf Defensive gehen müssen, auch mit TOP Gegenständen, da gewisse Monster in Inferno 170.000 Schaden machen, während man selber meist zwischen 30.000 und 50.000 Leben hat (+ Resistenzen, Abblocken). Man wird also sowieso regelmäßig mit 1 bis 2 Schlägen umfallen. Das ist kein flüssiges Spielen als Nahkämpfer.

- Itembalance. Abgesehen davon wie langweilig die Gegenstände sind ist es auch so, dass man nur mit Level 60 Items in Inferno spielen kann. Alle Gegenstände die du bisher gefunden hast sind ab Level 60 völliger Schrott. Ein Armbrust die Level 58 vorraussetzt macht den halben Schaden einer Level 60 Armbrust. Es macht also auch keinen Spass in Hölle nach Gegenständen zu suchen, du MUSST nach Inferno und dann das kite and run Spielprinzip mitmachen.

- MF Runs sind langweilig, aus den oben genannten Gründen und weil auch oft nach 4 Stunden mit viel MF einfach nix dropt was einem weiter hilft. Sets oder Legendaries dropen sowieso nie. Aber wie gesagt, eh egal weil die sowieso zu schlecht sind. Laut Entwickler sind die nur im Spiel weil sie ne besondere Grafik und einen besonderen Namen haben...... o.O

- Man könnte hier jetzt noch mindestens 20 Dinge aufzählen. Das Spiel ist in seiner jetztigen Form eine Enttäuschung. Abwarten bis ihr Level 60 seid. Bis dahin fand ichs auch okay, hatte eben gehofft, dass es dann super wird. Das wird es aber nicht.

Die Bnet Foren quellen jetzt schon über und es werden Tag für Tag mehr Leute die sich beschweren. Blizzard steht aber zu seinem Produkt was mir unverständlich ist.
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733 von 824 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Früher Hack'n Slay, heute Farm`n Pay, 21. Juni 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Ich muss einfach diese Rezension schreiben, denn ich KOCHE vor Wut!

Kurz und knapp: ja, ich habe Diablo 1 endlos gespielt, habe D2 Classic gespielt obwohl völlig unbalanced und voller Crapitems und ich habe D2 LoD gepielt - meine bisher schönste Diablo-Erfahrung.

Warum? Weil es null demotivierend war. Man konnte mit reinem Selffound Baal in Hell erledigen - und war man noch zu schwach, kein Problem - es gab genug Ecken wo man farmen konnte und es auch SPASS machte, denn Items fielen.

Dann kam Diablo 3. Als ich zum ersten mal vom Auktionshaus hörte, war ich erst angetan. Tolle Idee - ich sammle as eher nutzlose Gold im Spiel und kaufe wie bei ebay einfach ein Item bzw. versuche halt mitzubieten. Tolle Idee. Aber was jetzt gerade abgeht, spottet jeder negativsten Schwarzmalerei.

Ich habe mittlerweile in D3 knapp 150 Stunden investiert - genug Zeit meiner Meinung nach, um eine durchaus begründete Bewertung abzugeben. Diablo 3 ist nichts anderes als ein Spiel, was nur einen Weg kennt - direkt ins Auktionshaus. Und damit meine ich nicht mal das, wo man gegen Spielgold Items kaufen könnte (deren Preise utopisch sind), nein , ins Echtgeld-AH.

Blizzard muss so sauer gewesen sein, dass Leute Gegenstände aus Diablo 2 über ebay vertickten, dass man dagegen vorgehen wollte - aber nicht den Verkauf gegen echte Knete verhindern, sondern dies selber übernehmen! Man merkt Diablo 3 nach den ganzen Stunden an, dass es völlig darauf ausgerichtet ist, dass User das AH nutzen sollen. Es geht nicht um Diablo - es geht um das Auktionshaus.

Dank Patch 1.03, der seit kurzem draussen ist, hat Blizzard so einige Schmankerl für die Spieler eingebaut. So wurde z.B. die Reparatur der eigenen Items um ein Vielfaches erhöht - so hoch, dass man solo im Spiel enorme Probleme hat, überhaupt genügend Gold zu sammeln ab Inferno. Ulkiger Weise kann man Spielgold aber im Echtgeld-AH erwerben...na, klingelt es?

Weitere Nebeneffekte sind der unausgewogene Schweregrad. Während die großen Übel im Spiel eher mit links zu erlegen sind (das gilt ebenso für alle fest installierten Bosse), sind die zufällig generierten "kleinen" Bosse die wahren Übel des Spiels. Diese bekommen lauter zufällige Eigenschaften - es passiert des öfteren (nicht manchmal - oft) das diese Eigenschaften dafür sorgen, dass diese "kleinen" Gegnerbosse nahezu unschaffbar sind. Hat man auch noch prompt das Pech, dass dieser Bossmob einen Weg versperrt den man gehen muss - Neustart. Hinzu kommt auch hier, dass natürlich der Ehrgeiz geweckt wird diese Gegner eben doch zu besiegen, was in einem häufigen Tod endet...und das bedeutet wiederum heftige Reparaturkosten. Dolle Sache.

Die Erhöhung der Rep-Kosten wurde von Blizzard wie folgt begründet: "man möchte vermeiden, dass Spieler sich durchsterben. Das ist nicht Sinn des Spiels. Man möchte, dass das sterben weh tut. Jeder Spieler sollte sich überlegen, was er falsch gemacht hat." Was kann man bitteschön "richtig" machen, wenn einen kleine Bossmobs in 1-2 Sekunden totschlagen? Solche Aussagen führen einfach dazu, dass man sich als Käufer des Spiels veräppelt vorkommt.

Weiteres Schmankerl: bisher wurden alle Charaktere generft - sprich : von ihrem Können herunter gestuft. Aussage Blizzard in einem Statemnt war mal: man habe nichts dagegen, dass der ein oder andere Skill durchaus mächtiger ist. Schöne Sache - man hält sich nicht an diese Aussage. Es gibt ebenso die Aussage, dass jeder mit seiner Spielweise und Skillung durch kommt - stimmt auch nicht. Ab einem späteren Zeitpunkt sind die möglichen Skills sehr stark eingeschränkt - und da muss man noch zusätzlich aufpassen, dass Blizzard nicht auf den Gedanken kommt, auch hier einfach wieder rumzupfuschen. Auch hier sei noch mal auf die Aussage Blizzards hingewiesen, dass Tode weh tun sollen...klingelts?

Letztlich muss man wochenlang Gold farmen, um sich entsprechend bessere Items im Auktionshaus leisten zu können - denn hier ein weitere Schwachpunkt des Spiels: es droppt so gut wie NICHTS brauchbares. Ich habe in den 150 Stunden 2-3 Items gefunden, die ich nutzen konnte über einen längeren Zeitraum. Wichtige Sachen wie Waffen etc. sind nicht gedroppt (also nichts was mich verbessern könnte) - und können teilweise auch gar nicht. Also was macht man? Genau...man farmt bis zum erbrechen Spielgold an den Stellen, wo man es schafft, um sich eine Verbesserung zu leisten (Stichwort: Mondpreis)...oder, man macht das was worauf Blizzard spekuliert: man geht gefrustet ins Echtgeld-AH und kauft dort für bare Münze (und ebenfalls zu Mondpreisen!) eine bessere Waffe, Gürtel, was weiss ich. Denn Blizzard verdient an jedem Verkauf mit - nice, oder? Da wundern einen auch die einerseits miesen Dropraten nicht und andererseits auch nicht, dass das meiste was droppt zudem Schrott ist.

Um das klar zu stellen: ich habe nichts gegen farmen. Im Ggenteil, dass habe ich in Diablo 2 geliebt. Bossruns, Weltsteinturm, Chaos Sanktuarium (mein Lieblingsplatz zum farmen) etc...war motivierend. Jetzt? Zum einschlafen öde. Gold farmen für's AH, weil so gut wie nix droppt....grausam.

Sicher gibt es auch die Verfechter des D3, diejenigen, die in Inferno A4 ohne Probs farmen, während sie sich die Nägel lackieren. Zu 99% hat das aber NICHTS mit Skill oder Können zu tun - Diablo 3 lebt alleine vom Gear, also den Sachen die man hat. Jeder Volldepp kann Inferno A4 leeren, wenn er das passende Equip hat. Hier haben gerade diejenigen, die dank Bugs, Schwachstellen im Spiel (Vasen farmen) sich unfaire Vorteile geschaffen.

Fazit (weil mir langsam wieder die Galle beim schreiben hoch kommt): Diablo 3 ist momentan der Flop des Jahres. Es ist überdeutlich zu spüren, dass hier nicht mehr das alte Diablo-Team am Werk war. Blizzard/Activision haben hier versucht, aus einer sehr erfolgreichen Spielserie einen Goldhamster zu machen - das Spiel ist dabei völlig auf der Strecke geblieben.

Seit heute spiele ich es nicht mehr - und so lange wie Blizzard nicht auf seine Kunden zugeht und das Spiel so ausrichtet wie die meisten es wollen (und nicht einige wenige "Pro's") , so lange ist Diablo 3 und alle anderen Produkte von Blizzard für mich No-Go-Area.

Von daher das Schlusswort analog der Überschrift: früher Hack'n Slay, heute Farm'n Pay.
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394 von 448 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Patch 1.03 - Das Ende von Diablo 3, 21. Juni 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
So, es ist soweit, Diablo 3 ist für mich endgültig gelaufen.

Zuerst einmal muss ich zugeben, dass das Spiel gerade am Anfang doch sehr viel Spaß gemacht hat.
Das Leveln auf die Maximalstufe war motivierend und spaßig. Die Schwierigkeitsgrade von Normal - Hölle
sind meiner Meinung nach genau richtig und steigern sich gleichmäßig und angemessen.

Dann kommt Akt 1 Inferno. Ein deutlicher Anstieg des Schwierigkeitsgrades. Allerdings noch gut verkraftbar. Umgeskillt, neues Equip gekauft (ohne Auktionshaus geht GARNICHTS in diesem Spiel, selber gute Gegenstände finden kann man als druchschnittlicher Spieler absolut vergessen) und los gehts. Kurze Frustmomente bei sehr schwierigen
Elitegegnern. Jedoch sind auch diese noch schaffbar, müssen allerdings oftmals gekitet werden. Man stirbt nun auch regelmäßig (vor 1.03 auch noch kein großes Problem, da die Repaturkosten sehr gering waren).
Akt 2 Inferno. Endstation. Erster Gegner, eine Mücke, 2 Treffer, tot. Nicht die Mücke, sondern ich. Naja, mit viel Mühe und ca. 10 Toden an normalen Gegnern schaffe ich die erste Quest. Der erste Elitemob rückt an. "Gut, dann gehen wir es mal a.... he, ich bin ja schon tot". Der Kampf läuft ungefähr so ab. Gegner rückt an, Laser, Schänder und Wächter. Der Gegner wirkt irgendein CC Effekt auf einen. Man ist sofort umzingelt oder steht in einem Gift-,Arkan- oder Feuerflächeneffekt. Leben sinkt innerhalb von 2 Sekunden von 100% auf 10%. Erster Defensiv Skill zünden. Der Gegner haut zum ersten mal zu, wieder auf 10% Leben runter. Zweiten Defensiv Skill zünden (man ist eigentliche gezwunden nur defensive Skills mitzunehmen, da man sonst bereits an dieser stelle stirbt) - ansonsten: Tod nach dem zweiten bzw. dritten Schlag des Gegners, da alle Skills auf Cooldown.

So lange Vorrede. Das Endgame war auch schon vor dem Patch vermurkst. Einziger Ausweg war Akt 1 abzufarmen. Nach Gold wohlgemerkt, da die Dropchance für gute Gegenstände ... naja um es mathematisch auszudrücken ... gegen null strebte. Mit dem Gold kauft man sich bessere Gegenstände und hofft irgendwann Akt 2 zu schaffen.

Soweit kommt es aber nicht, denn Blizzard launched den Patch 1.03.

Positives:
+Die Monster in Akt 2 Inferno wurden generft
+Die Dropchance von guten Gegenständen wurden leicht erhöht

aber...

Negatives:
-Der Nerf der Monster bringt nix, da auch der Damage der Spieler drastisch generft wurde.
-Das wurde erreicht indem man die Angriffsgeschwindigkeitboni senkte. Dies führt allerdings zusätzlich auch dazu, dass das ganze Spiel scheinbar plötzlich in Slowmotion abläuft, wenn man die Geschwindigkeit vor dem Patch gewohnt war. Es hat einfach nix mehr mit einem schnellen Hack & Slay zu tun.
-Die Dropchance für iLvL 61-63 Gegenstände wurde zwar erhöht, jedoch ist die warscheinlichtkeit für einen guten Gegenstand, also einer der auch sinnvolle Statskombination hat, immer noch unglaublich gering. Nun könnte man das Zeug zwar in das Auktionshaus stellen und wenigstens weiterhin Gold farmen, aaaber ...
-Die Reperaturkosten wurden massiv erhöht. Eine komplette Reparatur der Gegenstände kostet nun gerne mal 30.000 Gold. Das führt dazu, dass man durch das viele Sterben und dem daraus folgendem Haltbarkeitsverlust schlussendlich oftmals mehr Geld für das reppen ausgiebt, als man durch den Dreck den man findet wieder rein bekommt!!!

Konsequenz: Der Char steht arm und dank Angriffsgeschwindkeitsnerf mit nutzlosen Gear in Akt 1 Inferno und schafft es nicht einmal mehr dort einen Elitegegner zu töten.

Lösung des Problems: Echtgeldauktionshaus...

Fazit: Zu Beginn hatte ich wie erwähnt einen äußerst positiven Eindruck. Fehler 37 und Onlinezwang thematisiere ich hier nicht (habe ich beides nicht als störend empfunden, bzw habe den Fehler eigentlich selten angezeigt bekommen). Ich habe auch nicht geglaubt, dass man von Blizzard so stark in das Echtgeldauktionshaus gedrängt wird. Wäre es wirklich nur ein nettes zusätzliches Gadget, hätte ich damit kein Problem. Nun aber habe ich die Wahl, entweder ich benutze es und finanziere meinen weiteren Spielfortschritt mit Echtgeld oder aber ich verbringe Stunden damit stupide und gelangweilt Gold zu farmen und hoffe, dass ich schlussendlich auch wirklich welches verdiene und nicht durch reppen verliere.

Da beides für mich nicht in Frage kommt habe ich die dritte Alternative gewählt. Nicht mehr weiter "spielen" (von spielen kann eigentlich nicht mehr die Rede sein, deswegen die Anführungszeichen).

Empfehlung: Ich bin überzeugt, dass für den Großteil aller Spieler genauso wie für mich nach Akt 1 Inferno Schluß ist. Bis dahin ist es aufjedenfall spaßig. Nun muss jeder selbst Einschätzen ob er für den anfänglichen Spaß 60 EUR ausgeben will. Betrachtet man es rational, so bringt das Spiel tatsächlich mehr Stunden Spielpspaß pro EUR als viele andere Actiontitel mit gerade einmal 20h Spielzeit. Allerdings bringt es auch unglaublich viel Frust und Ärger mit sich, was dieses rationale Denken einfach unmöglich macht und mich dazu zwingt dem Spiel nur einen Stern zu geben.

PS: Es gibt noch viele weitere negative, sowie auch noch ein paar Postive Punkte, die eigentlich noch genannt werden sollten. Aber das sprengt den Umfang dieser Rezension.

Jeder der meint, er habe es hier mit einem absoluten Casual Gamer zu tun, der nicht in der Lage ist den Endcontent eines Spieles zu bewälten, liegt falsch. Ich war zu WOTLK Zeiten aktiv in WOW und sehr erfolgreich im Endgame. Ich bin es also durchaus gewöhnt tage- und wochenlang im Marathon an dem gleichen Hardmode Boss zu wipen. Allerdings ist Diablo 3 kein WOW, sondern ein Hack und Slay und sollte nicht auf die Spielmechaniken eines MMORPG's zurückgreifen.
Genau deswegen spielt man doch auch Diablo. Um einfach mal sinnfrei auf Gegnerhorden einzudreschen und zu entspannen und nicht um Elitemobs 15 Minuten lang zu kiten...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wartungsarbeiten in der Hölle, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Nach dem aktuellsten Patch und dem fehlen des Auktionshauses, ist Diablo 3 nun endlich spielbar!

Die Drop-Rate ist nun deutlich konstanter und passt sich unbemerkt sehr gut dem Spielfluss an, auch wenn der Generator es oft ZU gut mit uns meint.
So können in einem simplen Run schonmal 3 Legändere Gegenstände vor unsere Füsse fallen, was zwar auch motiviert, dem Ganzen aber doch den Wert nimmt (von goldenen Items fangen wir erst garnicht an!).

Das Spiel hätte im Prinzip gute 5 Sterne verdient.
Leider verwehrt das innovationslose und uninspirierte letzte Drittel eine persönliche Höchstwertung.

Brach man im ersten Akt noch durch Felder in denen sich das Gras wog und Bäume und Hölzer um uns herum zerplitterten, so warten im späteren Spiel graubraune Gänge und öde Hallen mit wenig zerstörbarer Umgebung auf uns.
Man merkt förmlich wie den Designern die Luft ausging!
Die Karten werden zunehmend linearer und nicht ohne Grund fühlt es sich so an, dass man nur noch zum Endboss geschleust werden soll.
Ein eindeutiger Beweis für faules Gamedesign!

Auch die Musik zeigt sich leider innovations- und ideenlos. Vergleicht man den Soundtrack mit der musikalischen Untermalung von DIablo 2 wird schnell klar was fehlt: Eine passende Komposition!
Statt düsterer Klangbilder bekommt man einen "orchestralen" 0815-Soundtrack der auch aus einem Michael Bay-Film stammen könnte.
Nicht ohne Grund haben die meissten Spieler die Musik irgendwann ausgeschaltet und den Warcraft- oder DIablo 2-Soundtrack nebenher laufen lassen!

Das Gameplay selbst ist nachwievor der guten alten Diablo-Suchtformel treu geblieben - auch wenn es sich stellenweise auf die Spezialfähigkeiten verkrampft.
Glücklicherweise haben wir hier viel Spielraum und können anhand von Runen unsere Fähigkeiten jederzeit unserem Spielstil anpassen.
Erfreulich ist der durch den Patch hinzugekommene "Paragon-Level", der es uns erlaubt ab Level 60 unsere Skillpunkte klassich frei auf unsere Fähigkeiten zu verteilen!

Bot DIablo 2 damals noch über 18 Stunden Spass an der Kampagne, darf man hier schon nach 13-15 Stunden den Endboss plätten.
Wie schon erwähnt flaut das Leveldesign gegen Ende stark ab.
Zwar sehen wir hier und da "Schlachten" und gescriptete Zerstörungen, aber wir selbst beeinflussen davon nichts!
Schade.
Immerhin sind die Dialoge recht Unterhaltsam und variieren je nachdem welchen Hauptcharacter und Begleiter wir dabei haben! Die Originalität und Ausgefeilheit eines Baldurs Gate oder Soul Reaver erreichen sie aber nicht einmal annähernd!

Eine absolute Frechheit ist der Support:
Einen direkten Support gibt es quasi nicht!
Braucht man Hilfe bei technischen angelegenheiten (wie den Berüchtigten Serverausfällen) wird man stets auf die Forum-Seite umgeleitet, wo letztenendes alle auf eine Lösung warten und meist mehr schlecht als recht abgespeist werden.
Die meisten Forenbeiträge werden eh nach 4-5 Posts geschlossen.
Blinde versuchen Blinde zu führen.

Eigentlich hätte das Spiel wegen diverser Serverausfälle (die meist am Wochenende, also gerade der spielerfreundlichen Zeit anfallen!) und dem absolut mieserablen Support 0 Sterne verdient.
Doch wenn Blizzard es den Spielern erlaubt in die Welt von Diablo zu gelangen, macht es durchaus spass!
Aber dafür zahle ich nicht für ein Spiel um es nur dann genießen zu können, wenn der Publisher es mir erlaubt!

Um noch einmal zu beweisen wieviel Wert man auf Kundenzufiredenheit legt, liefert Blizzard mit Reaper of Souls ein DLC nach das TEURER (!) als das Hauptspiel ist!
Eine reife Leistung.....

Ich kann das Spiel so zu diesem Preis und dem kundenfeindlichen Support nicht empfehlen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Patch 2.x für 15€ TOP!, 28. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Die Rezensionen im Herbst hatten mich gleich davon abgehalten mich genauer mit D3 zu beschäftigen.
Nachdem aber die Tests nun nach dem 2.x Patch so überschwänglich waren, hab ich es für 15€ bei Amazon erworben und es bisher keine Sekunde bereut. Macht echt Spass, bisher nur alleine unterwegs, bin schon gespannt wie es mit menschlichen Mitstreitern wird. Und das Sammeln, ständige Austauschen und Craften von neuen Ausrüstungsgegenständen macht eeecht süchtig! :-)
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609 von 709 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unspielbar, 30. Mai 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Diablo III - [PC/Mac] (Computerspiel)
Tja, was soll ich sagen.

Meine erste Rezension bei Amazon, obwohl ich langjähriger treuer Kunde bin.

Frei nach dem süddeutschen Motto "Net g'motzt isch g'nug g'lobt" war ich bisher untätig. Aber meine Kritik richtet sich ausdrücklich nicht gegen Amazon, sondern gegen den Hersteller.

Demzufolge dürften die gefühlten -2 Sterne, die ich hiermit diesem *grandiosen* Produkt aus dem Hause Blizzard verleihe, nicht überraschen.

Das Spiel an sich bietet - wie andere Käufer bereits berichtet haben - weder spielerisch noch grafisch das, was der Hype im Vorfeld prophezeit hat.

Darüber könnte ich persönlich aber hinwegsehen.

Was ich nicht nachvollziehen kann, sind die offensichtlich ungenügenden Serverkapazitäten, die trotz überdurchschnittlich langer Entwicklungszeit, Beta-Test und bekannten Vorbesteller-Zahlen nicht entsprechend bereit gestellt wurden.

Für ein Unternehmen, das jahrzentelange Erfahrung mit der Entwicklung von PC Spielen und jahrelange Erfahrung mit Online-Games (WoW) hat, ist das schlichtweg ein Witz.
Da die Nutzerzahlen von WoW mittlerweile nur noch eine Richtung kennen ([...]), sollte wohl Diablo 3 diese Umsatz-Lücke schließen. (Logischerweise funktioniert das nur, wenn D3 die Validierung übers Internet eingebaut hat und somit - wie bei WoW - das Raubkopieren schwierig macht. Was sonst könnte der Grund sein, keinen Offline-Singleplayer Modus wie bei den VOrgängern einzubauen?)

Man muss nicht BWL studiert haben um zu merken, dass hier nur auf den Gewinn geschielt und die Orientierung an der Community schlichtweg ignoriert wurde.

Da das Spiel - was mir aufgrund des spontanen Onlinekaufs nicht bekannt war - selbst für den Single-Player Modus die Anmeldung an den defekten Blizzard Servern verlangt, ist das Produkt unspielbar und damit mit einem Sachmangel behaftet.

Ich werde das Produkt Retoure senden. Danke an Amazon im Voraus für die Rückabwicklung. Hoffentlich senden noch ein paar andere das Spiel zurück. Denn der Hersteller gibt sich anhand der vielen wütenden Forumsschreiber auf Blizzards Homepage unbeeindruckt - also kann man ihn nur über den Geldbeutel treffen.
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Diablo III - [PC/Mac]
Diablo III - [PC/Mac] von Blizzard Entertainment (Mac, Mac OS X, Windows 7 / Vista / XP)
EUR 19,99
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