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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein ausgesprochen feiner Film für Leute die nicht nur "Krawumm" brauchen!
Ich hab hier unglaubliches gelesen!
Der einer schaut den Film neben Matheaufgaben und wird leidlich unterhalten. Andere sehen hier verpasste Möglichkeiten etc. pp.
Haben wir alle denselben gesehn?

Sicherlich sind die Geschmäcker verschieden, aber man sollte nix nebenher machen, erst recht nicht Mathe. Darunter leidet der Stoff und der Film...
Veröffentlicht am 3. November 2010 von Somäs

versus
17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sprödes Mittelmaß
Äußerst vielversprechend die Story, leider nur mäßig begeisternd die Umsetzung - so lautet die Essenz dieses Streifens.

Gleich zur Handlung: Zwar an sich alles schon gehabt, dennoch erfrischend akzentuiert: Ehemaliger Cop, zynischer Inhaber eines "Reinigungsdienstes" - spezialisiert auf Auslöschung blutiger Mordpuren - wird zu Tatort...
Veröffentlicht am 4. März 2009 von avvocato


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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sprödes Mittelmaß, 4. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod (DVD)
Äußerst vielversprechend die Story, leider nur mäßig begeisternd die Umsetzung - so lautet die Essenz dieses Streifens.

Gleich zur Handlung: Zwar an sich alles schon gehabt, dennoch erfrischend akzentuiert: Ehemaliger Cop, zynischer Inhaber eines "Reinigungsdienstes" - spezialisiert auf Auslöschung blutiger Mordpuren - wird zu Tatort gerufen und entdeckt nach und nach Unstimmigkeiten. Das Opfer ein Polizeispitzel, wird bald die Vermutung urbar, der/die Täter kämen aus Polizeikreisen. Das Spiel hebt an: Wem kannst du trauen?

Die Besetzung ließe natürlich allerhand erwarten: Samuel L. Jackson, Parade-"Grantler" Hollywoods, unsterblich dank seiner Leistung etwa in "Pulp Fiction"; Eva Mendes, aufregend-erotische Mimin, deren Spiel in der Regel im Gedächtnis verbleibt; nicht zuletzt Ed Harris, "Cop"-Kaliber allererster Güte und Vorzeigedarsteller vielschichtig-schillernder, sinistrer Charaktere.

Dazu ein Regisseur, verdienstlich im Actionfach wie sonst kaum einer: "Stirb Langsam 2" hat Renny Harlin etwa inszeniert, ebenso "Die Piratenbraut" oder "Tödliche Weihnachten", allesamt Knüller.

Nur leider hält der oberflächliche Glanz einer genauen Betrachtung nicht gänzlich stand:
Nach starkem Beginn flaut die Sache ab. Der Spannungsfaden wird zwar teilweise straff gehalten, dennoch stellt sich im Verlaufe des Films so etwas wie Gleichmut ein. Dem gegenüber strapaziert - gerade in der ersten Filmhälfte - ein geradezu atemloser Schnitt die Nerven des Publikums: mit reduzierter Geschwindigkeit gefilmte Sequenzen wechseln mit verschnellerten. Aktuelle Hollywood-Mode.

Leider überzeugen auch die Darsteller nicht unbedingt: Am ehesten vermag noch Ed Harris als zwielichtiger Cop zu wirken, routiniert ist seine Darbietung allemal. Eva Mendes leider geht völlig unter und agiert regelrecht lustlos; ein Kriterium, das auch für den Hauptdarsteller gilt. Von allen hat man schon wesentlich bessere Leistungen gesehen.

Auch einzelne Erzählstränge entpuppen sich als mühsam aufzunehmen:
So ist etwa das Verhältnis Titelfigur zur Tochter ambitioniert, allerdings unsensibel gezeichnet worden. Unzureichend.

Insgesamt etwas bemühte, nicht vollends beglückende Unterhaltung mit nicht restlos motivierten Darstellern.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich würde gerne..., 20. Februar 2011
...mehr als 3 Sterne geben, aber objektiv betrachtet darf ich das nicht.

Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut, da die Story gut klang und auch tolle Schauspieler mit an Bord sind (Samuel L Jackson, Ed Harris,...).
Der Beginn des Films machte noch Lust auf mehr, doch ab der Mitte flaute der Film stark ab, 5-10 Minuten ganz schwaches Situationskino, das wie ein Lückenfüller aussah. Von da an merkte ich, dass aus der an sich guten Idee des Films leider nichts Kreativeres umgesetzt worden war und jeglich weitere Spannung vermissen ließ.

Bild und Ton sind jedoch ausgezeichnet. Durchwegs scharfes Bild mit geringer Körnung; DTS HD Master Audio 5.1 untermalen die Geschichte in regelmäßigen Abständen mit satten Effekten, die gut klingen. Fazit: Technisch Tip Top!

Man muss wirklich sagen, dass aus dieser Story so viel mehr zum Rausholen gewesen wäre, schade.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen solider krimi, 29. März 2009
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod (DVD)
sicherlich ist cleaner kein schlechter film, aber meiner meinung hätte man etwas mehr aus der story holen können, denn selbige hat leider ein paar längen.
hätte man etwas mehr auf thrill gesetzt wäre cleaner sicher einer der toptitel 09 geworden.
die darsteller allerdings machen ihre sache recht gut. vor allem samuel l. jackson und ed harris.
die story ist wie schon erwähnt etwas lahm inziniert, aber ansehbar.
die dialoge haben mir gut gefallen, wenn manche auch etwas hölzern wirken.
die filmmusik ist ok.
alles in allem also ein durchschnittlicher film, aus dem man mehr hätte machen können.
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3.0 von 5 Sternen Ein "Saubermann" mit Schwächen in Sachen Spannung und Tiefgang, 26. August 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cleaner ist ein von der Grundidee überaus grundsolider, mit Jackson, Harris und Mendes gut besetzter, leider jedoch viel zu platt in Szene gesetzter und durchschaubarer Thriller. Hier hätte man wesentlich mehr draus machen können. Wer hier gegen wen spielt, wer auf wessen Seite steht und wer genau weiß wie er seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen gedenkt, dass alles ist viel zu schnell ersichtlich. Die begrenzte Zahl an Personen die überhaupt mitspielt macht die Auswahl bei der Tätersuche aber auch nicht gerade schwer.

Der einzige erwähnenswerte Erzählstrang, der neben dem Hauptplot geführt wird, und der einen tieferen Einblick in das Privatleben des Hauptdarstellers gewährt, macht es am Ende nicht besser. Hier steht die Tochter des Protagonisten im Mittelpunkt, die seit dem gewaltsamen Tod der Mutter von Ängsten geplagt wird und unter psychischen Problemen leidet. Doch dieser Part der Story ist nichts weiter als Mittel zum Zweck, um dem Film wenigstens im Ansatz ein wenig Tiefgang zu geben und eine Gesamtlänge von wenigstens knapp unter 90 Minuten zu erreichen.

Der eigentliche Plot ist schnell erzählt: Ex-Polizist Cutler arbeitet heute als Saubermann im wahrsten Sinne des Wortes und räumt an Tatorten auf, nachdem die Analysten diese freigegeben haben. Eines Tages stellt sich im Nachhinein heraus, dass ihn jemand hereingelegt hat, um die Spuren eines Mordes zu verwischen bevor die Polizei von der Tat überhaupt erfährt. Cutler macht sich auf die Suche nach demjenigen, der versucht ihn für seine Zwecke einzuspannen, wohlwissend dass es sich dabei auch um einen seiner ehemaligen Kollegen handeln könnte und ebenso wissend, dass auch seine eigene Vergangenheit nicht ganz lupenrein ist. Und das klingt jetzt hier schon, das sei angemerkt, spannender als es am Ende wirklich ist.

Technisch geht die Bluray im Übrigen in Ordnung, Bild und Ton können überzeugen, das Bonusmaterial entspricht dem heute üblichen Standard.

Was bleibt ist eine nette durchschnittliche Abendunterhaltung, von der man jedoch nicht zu viel erwarten sollte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein ausgesprochen feiner Film für Leute die nicht nur "Krawumm" brauchen!, 3. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod (DVD)
Ich hab hier unglaubliches gelesen!
Der einer schaut den Film neben Matheaufgaben und wird leidlich unterhalten. Andere sehen hier verpasste Möglichkeiten etc. pp.
Haben wir alle denselben gesehn?

Sicherlich sind die Geschmäcker verschieden, aber man sollte nix nebenher machen, erst recht nicht Mathe. Darunter leidet der Stoff und der Film. Und letzterer verdient volle Aufmerksamkeit!

Schauspielerriege top und genauso ist auch die Leistung!
Sehr feine Kameraführung, welche immer gelungende Bilder zeigt, wie auch schön gestaltete Schnittübergänge.
Ton und Bild -
auch daran gibts nix zu mäkeln.

Die Story fängt harmlos und ein wenig eklig an. Aber nach einem Routineauftrag ist nix mehr wie es war. Die Schlinge zieht sicher immer mehr zu.
Die Spannungsschraube wird subtil angezogen.
Nochmal -
nix für Freunde die Geballer und wilde Verfolgungsjagden in einem Krimi brauchen. Sondern hier reicht ein Blick, eine Geste um viel über die Menschen zu erzählen. Zum Beispiel als Samuel L. Jackson fein säuberlich alles einräumt und zusammenlegt. Da muss nichts erzählt werden dazu, damit es die Doofen im Parkett auch kapieren. Das erzählt mehr als Worte es könnten.

Auch die Hintergründe werden glaubhaft mit in die Story eingebaut. Warum ist er Witwer, woher rührt die Freundschaft zu Ed Harris der einen Polizisten spielt und und und.

Das alles so nebenbei, ohne dass es aufgesetzt wirkt.

Ein Film der im Kino dummerweise an mir vorüberging.

Wer auf Krimi im alten Stil, aber mit modernen Mitteln erzählt, mag der muss hier zugreifen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Grundgedanke, 4. September 2010
Von 
Bernd Hammes (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Cleaner startet sehr vielversprechend und baut gegen Ende leider stetig ab.

Schade die Story und die guten Darsteller hätten bestimmt mehr drauf gehabt. Den Vorwurf muß sich Regisseur Renny Harlin vermutlich alleine gefallen lassen.

Schade bei mir sind das 3 Sterne
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der TOP direct-to-video Erfolg aus der Videothek, 17. Februar 2009
Kritik:
"Cleaner" ist ein spannender und mileustarker Thriller. Er ist eine gelungene Mischung aus Mainstream- und Genrefilm mit schillernden Figuren um Betrug und Verrat. Die Geschichte ist von Renny Harlin ("Stirb Langsam 2") flott erzählt und nimmt überraschende Wendungen.

Der Cast (Samuel L. Jackson, Eva Mendes, Ed Harris, Luis Guzman) ist exzellent, die Atmosphäre dicht. Für mich völlig verständlich, dass "Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod" der Überraschungshit der letzten Zeit in der Videothek war. Absolut sehenswert.

Bild & Ton:
Die Blu-ray macht ihrem Name alle Ehre. Das bild ist Kristallklar, der Ton hat seine Bezeichnung "Master DTS Audio Surround Sound" verdient.
Das ist das Medium der Zukunft! Bin echt sehr positiv überrascht.

Extras:
Üppig ausgestattet ist die Blu-ray mit tollen Bonusmaterial.
Neben der Originale Tonspur und deutschen UT, die ja mitterweile zum guten Ton gehören, wartet das Produkt mit 'Deleted Scenes', 'Behind the Scenes', Audiokommentare von Cast & Crew, Originaltrailer, einem Audiokommentar (in Filmlänge) von Regisseur Renny Harlin und einer Trailershow zu Titeln des Labels 3L Film auf.

Danke und macht weiter so!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absolut sehenswert, 4. Mai 2014
Der Film ist spannend und rundum gelungen. Keine Ahnung warum einige so schlecht bewerten. Na ja, ist halt Geschmackssache. Wir fanden ihn sehr kurzweilig.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein etwas prätentiöser Thriller, 21. September 2010
Von 
Tristram Shandy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod (DVD)
In seinem 2007 gedrehten Thriller "Cleaner" erzählt der finnische Regisseur Renny Harlin die Geschichte des ehemaligen Polizisten Tom Cutler (Samuel L. Jackson), der sich nach seinem Abschied von der Polizei mit einem Reinigungsunternehmen selbständig gemacht hat, das unter anderem auch darauf spezialisiert ist, Wohungen zu säubern, in denen Menschen - gewaltsam oder durch Unfall - aus dem Leben geschieden sind. Eines Tages erhält er den Auftrag, eine Villa zu säubern, in der ein Mann erschossen wurde. Nachdem er den Job erledigt hat, erfährt er durch Zufall, daß man ihn anscheinend in eine Falle gelockt hat, denn offenbar hat er unwissentlich die Beweisstücke eines Mordes entfernt, dessen Opfer ein gewisser Norcut war. Norcut fungierte als rechte Hand von Staatsanwalt Vaughn, der mindestens die halbe Polizei geschmiert hat. Der Fall ist umso brisanter, als interne Ermittler dem Korruptionsgeflecht zu Leibe rücken und Norcut ein wichtiger Zeuge war.

Schon bald sieht Cutler sich den aggressiven Ermittlungen durch Detective Vargas (Luis Guzmán) ausgesetzt, der anscheinend ein Interesse daran hat, den internen Ermittlern Beweismaterial vorzuenthalten. Auch die Witwe Norcuts, Ann (Eva Mendes), nimmt Cutlers Aufmerksamkeit in Anspruch, denn sie fühlt sich nach dem Tode ihres Mannes bedroht. Zusammen mit seinem Ex-Partner und Freund Eddie Lorenzo (Ed Harris) versucht Cutler, Ann zu helfen und herauszubekommen, wer für den Tod ihres Mannes verantwortlich ist.

Drehbuchautor Matthew Aldrich läßt der Geschichte Zeit, sich vor den Augen des Zuschauers nach und nach in ihrer Komplexität zu entfalten. Er zeichnet Cutler als einen verschlossenen, verbitterten Mann, der nach einem acht Jahre zurückliegenden Schicksalsschlag mit seiner Tochter Rose (Keke Palmer) ein zurückgezogenes Leben führt. Cutler hat rigoros alle Kontakte aus seinem Leben als Cop abgebrochen - am Anfang des Filmes kämpft Eddie verzweifelt darum, Cutler ans Telefon zu bekommen - und ist einem Kontroll- und Ordnungszwang verfallen, was darauf hindeuten mag, daß es einmal einen Moment gab, in dem ihm die Kontrolle entglitten ist. Harlin setzt mit zahlreichen filmischen Kunstgriffen diesen Ordnungszwang seines Protagonisten in Szene, was mit der Zeit ein wenig aufdringlich und prätentiös wirkt, so als wolle der Regisseur krampfhaft den künstlerischen Anspruch seines Filmes unterstreichen. Am Anfang allerdings sorgt gerade dieser Anspruch für einen Anflug von schwarzem Humor, der den Zuschauer allerdings sofort darüber nachsinnen läßt, wie es ihm wohl ergehen wird, wenn er alt und gebrechlich ist oder wie er mit seinen Eltern in einem solchen Falle verfahren mag.

Familie scheint überdies ein zentrales Motiv des Filmes zu sein, denn wir erleben, wie Cutlers Beziehung zu seiner Tochter gerade wegen seiner verbitterten Zurückgezogenheit zu zerbrechen droht. Auch Toms Freund Eddie leidet unter seiner Einsamkeit und wünscht sich ein intaktes Familienleben, wofür ihm sein Dasein als Cop allerdings keine Zeit gelassen hat. Als positives Gegenbeispiel wird das in bescheidenen Verhältnissen stattfindende, aber idyllische Familienleben eines der Angestellten Toms angeführt. Um nicht zu viel zu verraten, gehe ich an dieser Stelle nicht weiter ins Detail.

Jackson und Harris spielen ihre beiden Figuren nuancenreich und so realistisch, daß sich der Zuschauer wirklich für sie zu interessieren beginnt, während Eva Mendes einfach gut aussieht - nach Meinung mancher jedenfalls. Mit seinen beiden männlichen Protagonisten hätte Harlin es eigentlich nicht nötig gehabt, gewissen Regiemanierismen solch großzügigen Raum zu gewähren, doch gelingt ihm trotz allem ein solider Thriller, der auf jedwede Action verzichtet und statt dessen auf menschliche Tragik sowie eine recht verwickelte Hintergrundgeschichte setzt. Diesen Film kann man sich durchaus ein zweites Mal ansehen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geniale Grundidee miserabel umgesetzt, 9. September 2010
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cleaner - Sein Geschäft ist der Tod (DVD)
Von der Idee her ist "Cleaner" mal wieder ein guter Film, weil er ein Thema nimmt, worüber sich zuvor noch keiner Gedanken gemacht hat. Nämlich die einfache Frage: Wer macht die Sauerei weg, wenn an Tatorten z.B. Blutbäder angerichtet wurden??
Klingt langweilig?? Nun ein Thriller wird auch erst dann draus, wenn die Handlung sich die Frage stellt, was wenn jemand diesen Reinigungsservice missbraucht, um ein Verbrechen und alle Spuren zu vertuschen. Wie will man einen Mord ohne Leiche und Spuren beweisen? Im Prinzip also eine geniale Steilvorlage.
Doch genau hier liegt die Schwäche des Films. Um zu einem guten Thriller zu werden passiert einfach zu wenig. Jackson geht nachdem Zweifel an der Richtigkeit des Säuberungsjobs, den er durchgeführt hat, aufgekommen sind, weiter seinem Job nach, hat Trouble mit seiner Tochter und man merkt als Zuschauer, dass bei der Polizei irgendwas faul ist. Das alles wird ohne ein einziges AHA-Erlebnis, dass einen als Thrillerzuschauer bei der Stange hält und die Aufmerksamkeit fördert, abgespult.
Erst nach 45 Minuten zieht der Film die Spannung an, aber bedient nach und nach ein Klische nach dem anderen. Das man als ausgeschiedener Cop von seinen Kollegen misstrauisch beäugt wird, wenn man in den Reihen schnüffelt, kennt man aus diversen Copfiilmen.
Und wer dieses Schema kennt, den wird die Auflösung des Falles hier eher gähnen lassen. Einfach ein wenig auf die Figurenkonstellation geachtet kann man als Zuschauer der ab und an mal abends im TV einen Krimi guckt, die Lösung eigentlich schon innerhalb der ersten halben Stunde erraten.
"Cleaner" hat wie gesagt eine interessante Grundidee, die eine Steilvorlage für einen wirklich guten Thriller gewesen wäre, wäre hier ein guter Drehbuchautor am Werk gewesen. Dies war aber offensichtlich nicht der Fall.
Das sowohl Harlin als Regisseur und Jackson als Schauspieler im Thriller-Genre es besser können, haben sie bewiesen. Harlin mit dem spannungs- und überraschungsreichen Thriller "Mindhunters" (mit Val Kilmer, Christian Slater, Patrizia Velasquez und LL Cool J), sowie Jackson mit "Verhandlungssache", der eine spannende Handlung und tolle Auflösung hat.
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