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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Master the Art of Strategy, 5. April 2006
Rezension bezieht sich auf: The 33 Strategies of War (Gebundene Ausgabe)
"The 33 Strategies of War" is Robert Greene's latest publication on power play and should be seen as extension to his preceding books on power and seduction. In particular, Greene intends to introduce the reader to the art of strategy. He, however, does not stop there: instead of trying to find another definition of what strategy exactly is, he is interested in the application of particular strategies in all kinds of social situations--ranging from personal relationships to all-out war. In other words, he gives a vivid illustration of the art of strategy. And this approach makes Greene's book attractive and seductive.
In his typical style, Greene first provides a concept of a particular strategy, then illustrates it by referring to historical events, and finally gives an analysis of methods of application. In other words, the reader is not bored by abstract conceptualizations and then left on his own; due to the historical examples one will gain an immediate feeling for and understanding of the discussed strategies. "The 33 Strategies of War" is thus a very useful introduction for beginners of strategy.
Nonetheless, this does not imply that more advanced students of strategy should omit this work and rather refer to original writings like Sun Tzu's "Art of War" or Clausewitz' "On War". "33 Strategies of War" is a useful addition to them (especially to Asian works on strategy) because Greene's expertise in Classics allows him to transcend cultural barriers that often obstruct the understanding of particular concepts of strategy. Thus, the essence of each strategy is revealed, which makes the application in every social context much easier.
Despite the given reasons to have this book, there is also an artistic one: as in the previous works of Greene the arrangement of the texts is beautifully crafted, which improves the readability and satisfies aesthetical demands.
In sum, Greene's "The 33 Strategies of War" rightfully deserves five stars--despite minor errors concerning historical examples. For instance, Napoleon quite well knew Sun Tzu's "Art of War". Thus, maneuver warfare was not independently invented by Napoleon as Greene suggests. However, this is only a minor issue, and it is not lowering the overall quality of Greene's third work.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Schatz, 18. September 2012
In der Einleitung beschreibt Greene ausführlich, warum sich ein Mensch, der nicht dem Militär angehört, mit Strategie auseinandersetzen sollte. Sehr treffend zeichnet er dabei ein Bild unserer zivilisierten Gesellschaft, in der es auf den ersten Blick auf Werte wie Friedfertigkeit, soziale Anpassung und Fairness anzukommen scheint, in der aber, wenn man genauer hinschaut, Krieg in subtiler und nicht so subtiler Form herrscht. Krieg, so macht er seinen Lesern klar, ist nicht immer mit Blutvergießen verbunden.
Sein Buch soll dabei helfen, sich selbst zum Strategen auszubilden. Sechs Ideale gibt er für diese Ausbildung an:

Erstens: Schauen Sie auf die Dinge, wie sie sind, nicht wie Ihre Emotionen sie färben.
In der Strategie müssen Sie Ihre emotionale Antwort auf Ereignisse als Krankheit ansehen, die kuriert werden muss. Angst wird Sie Ihren Gegner überschätzen lassen und Sie zu defensiv handeln lassen. Ärger und Ungeduld wird Sie zu übereilten Handlungen führen, die Sie in Ihren Optionen beschneiden werden. Übermut, oft ein Ergebnis aus Erfolg, wird Sie zu weit gehen lassen. Liebe und Zuneigung wird Sie blind machen für die trügerischen Manöver derer, die eigentlich auf Ihrer Seite sein sollten. Selbst die leisesten Töne dieser Emotionen können die Art, wie Sie auf Ereignisse blicken, färben. Die einzige Arznei ist, sich des unvermeidlichen Sogs der Emotionen bewußt zu sein, ihn zu bemerken und ihn zu kompensieren. Wenn Sie wütend sind, handeln Sie nicht. Wenn Sie ängstlich sind, machen Sie sich bewußt, dass Ihnen die Gefahren, denen Sie sich ausgesetzt glauben, größer erscheinen als sie sind. Krieg verlangt den größten Realitätssinn. Je besser es Ihnen gelingt, Ihre emotionale Antwort zu begrenzen oder je mehr Sie sie kompensieren können, desto näher kommen Sie diesem Ideal.

Zweitens: Beurteilen Sie Leute an ihren Handlungen.
Das Eigentümliche an der Kriegsführung ist, dass man Fehler auf dem Schlachtfeld nicht schönreden kann. Ist es den Fehlern eines Generals geschuldet, dass Leben verschwendet werden und seine Truppen besiegt werden, wird ihn die Geschichte anhand dieser Tatsachen beurteilen. Dieses Prinzip sollte der werdende Stratege auch auf seinen Alltag anwenden. Man beurteile die Menschen nach ihren Taten und nicht nach ihren Worten. Auch sich selbst sollte man derart betrachten. Man schaue sich seine eigenen Fehlleistungen an und frage sich, was man anders hätte tun sollen. Das soll dazu führen, dass man nur sich selbst für das Versagen in die Verantwortung nimmt und nicht etwa einen unfairen Gegner.

Drittens: Verlassen Sie sich auf Ihre eigenen Waffen
Die meisten Menschen verlassen sich in ihren Gefechten auf Dinge ausserhalb ihrer selbst. Etwa auf ihr materielles Vermögen, ihre Verbündeten und die modernste Technologie. Aber all das kann ihnen genommen werden. Aber Strategie ist eher eine psychische Angelegenheit denn eine materielle. Gemäß dieses dritten Ideals soll sich der Stratege im Umgang mit den Waffen schulen, die in ihm selbst liegen und ihm nicht genommen werden können.

Viertens: Verehren Sie Athena nicht Ares
Da die Interessen des zivilen Kriegers nicht in der Gewalt und Brutalität, deren Vertreter Ares ist, liegen, sollte er Athena ehren, die ihre Gefechte immer mit der äussersten Subtilität und Intelligenz führt, so dass es nicht zum Blutvergießen kommt.

Fünftens: Erheben Sie sich über das Schlachtfeld
Hier muss man sich des Unterschieds zwischen Strategie und Taktik bewußt werden. Die meisten Menschen, die behaupten, sie seien Strategen, sind bei genauerer Betrachtung reine Taktiker. Der Stratege muss sich über das Schlachtfeld erheben und die fernen Ziele im Auge behalten, während die Taktik sich mit dem beschäftigt, was unten auf dem Schlachtfeld gerade vor sich geht. Man muss beides können. Und wenn man es gelernt hat, strategisch zu denken, fallen einem auch die taktischen Entscheidungen viel leichter.

Sechstens: Vergeistigen Sie Ihre Kriegsführung
Hier geht es um den Kampf mit sich selbst, mit seinen eigenen Schwächen, Emotionen, dem Mangel an Bestimmtheit in der Durchführung seiner Pläne. Das Streben nach diesem Ideal führt zu einem andauernden Feldzug gegen die eigenen Schwächen und leitet den Schüler der Kriegskunst dazu an, jeden Konflikt als willkommene Gelegenheit zu sehen, aus seinen Schwächen Stärken zu machen.

Die folgenden 33 Strategien, die jeweils ein ganzes Kapitel füllen, beinhalten diese Ideale und beleuchten anhand historischer Beispiele die Schlachten, denen wir im täglichen Leben ausgesetzt sind. Sie rüsten einen für Probleme wie den Kampf mit einer unmotivierten Armee im Rücken, die Verschwendung von Energie im Kampf an zu vielen Fronten, Entmutigung durch Friktion (Diskrepanz zwischen Plan und Wirklichkeit) und und und…
Obwohl der Autor US-Bürger ist, ist dieses Werk erfrischend unamerikanisch. Will heissen, dass er den Leser von ausufernden Erzählungen aus seinem persönlichen Leben verschont und sich stattdessen ausführlich mit der Sache an sich beschäftigt. Dies ist eins der Bücher, von denen ich denken würde, dass es geschrieben werden müsste, wenn Robert Greene es nicht schon getan hätte.
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The 33 Strategies Of War
The 33 Strategies Of War von Robert Greene
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