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159 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen oft mißverstanden
Ich halte die Serie für absolut gelungen und denke, dass viele Mißverständnisse vorliegen, was möglicherweise einige der schlechteren Rezensionen zu erklären vermag. Die Serie ist nicht als Fortsetzung von Band of Brothers gedacht. Sie soll auch keine Neuauflage oder bessere Version darstellen. Ich kenne Band of Brothers auch, aber finde man kann...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2010 von Nille

versus
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Krieg im Pazifik
Dem Zuschauer wird hier die Form des Krieges vermittelt in der im Pazifikkrieg gegen Japan gekämpft wurde. Schonungslos und knallhart, frei nach dem Motto: "wie du mir, so ich dir", denn gegen die Beharlichkeit der Japaner eine Stellung zu halten sah selbst die Waffen SS alt aus. Die Brutalität der Kämpfe in der Serie ist sehr glaubwürdig, muß...
Veröffentlicht am 24. August 2012 von Bushmills 1980


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159 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen oft mißverstanden, 6. Dezember 2010
Ich halte die Serie für absolut gelungen und denke, dass viele Mißverständnisse vorliegen, was möglicherweise einige der schlechteren Rezensionen zu erklären vermag. Die Serie ist nicht als Fortsetzung von Band of Brothers gedacht. Sie soll auch keine Neuauflage oder bessere Version darstellen. Ich kenne Band of Brothers auch, aber finde man kann die Serie nur als eigenständiges Werk betrachten, Vergleiche mit anderen Serien oder Filmen finde ich unzutreffend.
Zielsetzung der Serie ist es, den Krieg im Pazifik aus den Augen der daran beteiligten amerikanischen Marines nachvollziehbarer zu machen. Im Gegensatz zum Krieg in Nordwesteuropa bestand der Krieg im Pazifik aus einer Anzahl von Kampfhandlungen in geografisch nicht zsuammenhängenden Gebieten an denen unterschiedliche Einheiten beteiligt waren. Dies erklärt, weshalb mitunter der Eindruck von einem nur losen Zusammenhalt entsteht. Dennoch finde ich, dass die Hauptcharaktere dabei helfen, den Plot zusammenzuhalten. Ich hatte auch keine Probleme, die Charaktere wiederzuerkennen oder mir ihre Namen zu merken, vielleicht war ich da einfach aufmerksamer als andere Rezensenten. Dass bei Kriegsfilmen und insbesondere Kampfszenen es mitunter schwierig sein kann, einzelne Personen zu erkennen (Uniformen) ist normal und hier nicht dramatisch. Zu den Kampfszenen sei gesagt, dass sie meinen Ansprüchen genügen. Wer hier gelangweilt ist, sollte sich fragen, ob er nicht schon zu viele solcher Szenen gesehen hat. Irgendwann ist meiner Meinung nach das kreative Limit erreicht.
Die japanische Seite wird bei der Serie ausgelassen, dass ist auch legitim, denn die Serie erhebt diesen Anspruch nicht. Die Zielsetzung folgt eben den amerikanischen Eindrücken. Die Serie behauptet nicht, ein umfassendes Bild zu liefern, sondern betont die amerikanische Perspektive. Da kann man meiner Meinung nach nicht kritisieren, dass es zu einseitig ist, dass sollte einem vorher klar sein. Es ist eben nicht Clint Eastwood (auch wenn ich nun doch Vergleiche anstelle). Auch Pathos sehe ich bei der Serie nur wenig. Stattdessen werden insbesondere das Grauen des Krieges und seine Auswirkungen auf die Beteiligten gezeigt. Die Serie finde ich hier angenehm schonungslos: Amerikaner, die Japaner "zum Spaß" töten und Trophäen sammeln; Amerikaner, die noch lebenden Verwundeten das Zahngold herausbrechen; Soldaten, die sich in psychologische Behandlung begeben müssen und sich ständig einnässen; Soldaten, die sich das Leben nehmen, weil sie keinen anderen Ausweg sehen. Als dies sind Aspekte, die von der typischen Hollywoodverehrung weit entfernt sind. Einer der Hauptcharaktere bilanziert, dass er nie wieder eine Uniform tragen werde: wer darin noch typischen Hurra-Patriotismus erkennt, hat die Serie nicht verstanden.
Die Tatsache, dass Japaner abfällig dargestellt werden, entspricht auch den Wahrnehmungen der damaligen Zeit. Der Kampf unterschied sich von Europa eben durch seine Gnadenlosigkeit (wenn man von der Ostfront absieht): ein fanatischer Gegner kämpft gegen amerikanische Truppen, die ihrerseits verrohen. Auch Rasssismus spielt hier zumindest zum Teil eine Rolle, daher die extreme Abwertung des Gegners auch in der Sprache. In Nordwesteuropa wurden Gefangene gemacht, in den Inselschlachten herrschte Gnadenlosigkeit vor. Dies verdeutlicht die Serie gut und ist in diesem Zusammenhang auch nicht unrealistisch.
Insbesondere der Protagonist E.B. Sledge ist meiner Meinung nach hervorragende dargestellt. Er schrieb ein Buch über seine Erfahrungen, welches ich im Anschluss an die Serie las und das mich sehr berührt hat (With the Old Breed). Viele seiner sehr nüchternen Beschreibungen und Reflektionen finden sich in der Serie wieder. Insbesondere die Tatsache, dass Krieg das Leben vieler junger Menschen zerstört und auch die Überlebenden auf lange Zeit zu leiden haben werden, bringt die Serie auf den Punkt, auch wenn man meinen sollte, dass so eine Schlußfolgerung bei den meisten Menschen schon lange angekommen sein sollte.
Mein abschließendes Urteil: hervorragend und unbedingt sehenswert.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswerte Serie in guter Umsetzung fürs Heimkino, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: The Pacific (Tin-Box) [Blu-ray] (Blu-ray)
Die 10-teilige Miniserie "The Pacific" des für seine ambitionierten Produktionen bekannten US-amerikanischen TV-Senders HBO beleuchtet eine Seite des Zweiten Weltkriegs, an der sich weit weniger Regisseure abgearbeitet haben als an den Geschehnissen in Europa. Die Blu-ray-Fassung bietet Bestwerte in den Disziplinen Bild und Ton und punktet mit sehenswertem Bonusmaterial, das dankenswerterweise ebenfalls in hoher Auflösung vorliegt.

Es wäre sicher vorstellbar, "The Pacific" ohne Referenz auf die hochgelobte TV-Serie "Band of Brothers" zu rezensieren.

Huch. Moment.

Da haben wir ihn ja schon, den impliziten Verweis - und im Grunde ist der so verkehrt ja nicht, denn zum einen stammen beide Serien aus dem gleichen Haus, und zum anderen scheint erst die überaus erfolgreiche Serie "Band of Brothers" den Anstoß dazu gegeben zu haben, auch die Kämpfe im Südpazifik fürs Heimkino aufzubereiten. Jedenfalls geben das die Produzenten Tom Hanks und Steven Spielberg in einem Beitrag auf der sechsten Blu-ray Disc sinngemäß zu Protokoll: Angeblich hätten zahlreiche Veteranen anlässlich der Ausstrahlung von "Band of Brothers" quasi eine eigene Serie für sich reklamiert - nach Clint Eastwoods exzellentem filmischem Doppel "Flags of our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" war die Zeit anscheinend reif.

Ich habe die hiesige Ausstrahlung der Serie durch den Sender Kabel 1 geflissentlich ignoriert und stattdessen, wie so oft, auf die Veröffentlichung der Serie auf DVD und Blu-ray gewartet. Um's gleich vorweg zu sagen: Mir persönlich hat "Band of Brothers" besser gefallen als "The Pacific".

Allerdings sagt das wohl mehr über die Güte von "Band of Brothers" und meine hochgesteckten Erwartungen aus - sprich: "The Pacific" ist und bleibt ein TV-Ereignis der sehenswerteren Sorte, daran gibt's gar nicht zu deuteln. Allerdings fehlt es "The Pacific" an der erzählerischen Geschlossenheit, mit der "Band of Brothers" für sich einnimmt. Wo die eine Serie ihre Protagonisten sehr stringent vom D-Day bis in die Zeit kurz nach dem V-Day begleitet, wechselt die andere teils verwirrend häufig die Erzählperspektive - da hilft auch der Kunstgriff, den Ort der jeweiligen Handlung durch vorherige Kennzeichnung auf einer Karte deutlich zu machen, nur wenig.

Dementsprechend erschwert ist auch die Identifikation mit den sich nur langsam als Hauptfiguren herauskristallisierenden Charakteren Eugene B. Sledge, Robert Leckie und John Basilone; zudem wechseln die Schauplätze häufig zwischen verschiedenen Fronten und der heimatlichen Etappe - im Unterschied zu "Band of Brothers" geht "The Pacific" auch auf das Leben ein, das die Protagonisten fernab des Schlachtfeldes führen.

Positiv ausgedrückt bedeutet das soviel wie: Ich werde mir die Serie sicher noch ein zweites und drittes Mal ansehen und so hoffentlich die Zusammenhänge herstellen, die mir beim ersten Mal zuweilen gefehlt haben. Zudem habe ich mir vorgenommen, beizeiten auch die Bücher von Leckie und Sledge, auf denen die Serie basiert, auf meine Leseliste zu setzen - vermutlich beantwortet die Lektüre die Fragen, die bei mir nach dem ersten Ansehen der zehnteiligen Serie offengeblieben sind.

Die per "Bild im Bild" einzublendenden Informationen, mit denen die Blu-ray aufwartet, habe ich beim ersten Sehen, wen wundert's, noch nicht abgerufen. Allerdings kenne ich diese Art der Zugabe bereits von der Blu-ray-Fassung von "Band of Brothers", die ich mir allein aus diesem Grund ein zweites Mal ins Regal gestellt habe, bevor ich die schlechter ausgestattete DVD-Version dann ausrangiert habe. Will sagen: Ich gehe davon aus, dass die Hintergrundinformationen auch im Falle von "The Pacific" ebenso benutzerfreundlich aufbereitet wie üppig sein dürften und freue mich bereits jetzt darauf, selbige beizeiten zu entdecken.

Die Sektion "Profile" auf der sechsten, fürs Bonusmaterial reservierten Disc habe ich mir bereits angesehen. Hier kommen Sledge und einige andere Veteranen sowie deren Angehörige persönlich zu Wort - ein sehenswerter Beitrag, den ich ungleich interessanter fand als das rund 20-minütige "Making of", das, wie es leider so oft der Fall ist, mal wieder sehr werblich ausgefallen ist (Beteuerungen der Jungdarsteller, wie hart doch die den Dreharbeiten vorausgegangenen Vorbereitungen im "Boot Camp" gewesen seien, inklusive); keinen wirklich bleibenden Eindruck hat auch der kurze historische Abriss auf Disc 6 bei mir hinterlassen. Ähnlich verhält sich das übrigens mit der offenbar exklusiv für die bei amazon.de erhältliche Erstauflage produzierten zusätzlichen Blu-ray Disc - der rund 20-minütige Beitrag, der sich ausschließlich mit der verheerenden Schlacht auf der Insel Peleliu befasst, hätte sicher auch ganz wunderbar Platz auf der sechsten Disc des Sets gefunden und ist offensichtlich allein aus marketingtechnischen Gründen auf eine eigene Scheibe "ausgelagert" worden.

Nichts zu bekritteln gibt's hingegen an Bild und Ton - das knackig scharfe Bild bringt die Schauwerte der 200 Millionen Dollar teuren Produktion auf der heimischen Leinwand optimal zur Geltung, der Ton dröhnt beeindruckend wuchtig und dabei ungemein differenziert aus den Boxen. Wer auf der Suche nach referenzverdächtigem Demomaterial fürs heimische Equipment ist, wird mithin gut bedient - so großartig sieht Fernsehen aus, sobald HBO dem großen Bruder Kino Konkurrenz macht.

R e s ü m e e

Wer die Serie durch ihre Ausstrahlung im Fernsehprogramm kennen gelernt hat und mit dem Kauf liebäugelt, darf beherzt zugreifen - die Discs der Blu-ray-Fassung lassen in punkto Bild und Ton keine Wünsche offen und punkten mit einer manierlichen Zusatzausstattung, die auch das wiederholte Ansehen von "The Pacific" zur lohnenswerten Beschäftigung macht. Wer durch "Band of Brothers" auf "The Pacific" aufmerksam geworden ist, darf einen Blick riskieren, sollte aber vielleicht vorsichtshalber erst einmal zur Verleihversion greifen. Die Altersfreigabe "ab 16" sollte übrigens nicht darüber hinwegtäuschen, dass "The Pacific" der starke Tobak ist, den das Sujet erwarten lässt - darüber, ob manche Szene nicht durchaus auch eine Freigabe "ab 18" gerechtfertigt hätte, ließe sich trefflich streiten.
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100 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bild ist ERSTE SAHNE, 5. Dezember 2010
Von 
VB "VB" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Pacific (Tin-Box) [Blu-ray] (Blu-ray)
Hab nun 5 Tage lang jeden Tag zwei Folgen verschlungen und bin begeistert ! Wen es "stört" das PACIFIC "nur" ab 16 ist, dem sei gesagt, die FSK hatte einen guten Tag, denn in Sachen Härte nehmen sich Band of Brothers und PACIFIC nichts. Für mich kann ich nur sagen, dass mir PACIFIC sogar besser gefallen hat. Unsere Hauptfiguren (hervorragend besetzt) werden vor, während, und nach des Kriegseinsatzes begleitet und man erfährt viel mehr über ihr Umfeld.

Das Bild ist ERSTE SAHNE und um da was Negatives zu finden muss man schon suchen. Bei vielen Szenen meint man förmlich in die Seile mit hinein greifen zu können. Fast 3D ohne Brille ;-)

Der Ton (ja, der DEUTSCHE) ist ebenso referenzverdächtig. Man hört hunderte Geräusche die aus allen Winkeln auf einen zu kommen. Nicht nur bei den Gefechten, sondern auch bei den vielen Wettereinstellungen (tropischer Regen, Gewitter,...) Dazu kommt ein Musikscore der dem Projekt mehr als gerecht wird.

Auf jeder Disc befindet sich PiP Zusatzmaterial, und auf der 6. Disc sind 3 Bonus Featurettes in HD: Diverse Interviews der Hinterbliebenen, Making of, und Historisches Hintergrundmaterial. Vom "Making of" hätte ich mir ausführlicheres gewünscht, aber die tolle Box und das liebevoll gestaltete Innendiggipack mit ablösbarem FSK Sticker reißen das wieder raus.

Absolute Kaufempfehlung !!
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109 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der andere Krieg, 6. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem Band of Brothers unter der Produktion von Spielberg und Tom Hanks den europäischen Konflikt aus der Sicht einer Falschirmjägerkompanie aufgearbeitet haben, widmen sich den beiden nun dem Krieg im Pazifik aus der Sicht des Marine Corps. Zum einen hat man aus den Fehlern, sofern man bei BoB überhaupt von Fehlern sprechen kann, gelernt. Der Feind ist wesentlich stärker eingebunden, und mehr als nur eine Zielscheibe. Das Schwarz-Weiß Denken verkommt schnell in einem Konflikt, indem die Intensität der Kämpfe, das exotische Klima und die extremen Wetterbedingungen zur Verrohung auf beiden Seiten führen. Man sieht hier Marines Dinge tun, bei denen einem schnell einmal der Atem, auch vor Entsetzen, stockt. Reine Glorifizierung der eigenen Kämpfer, weit gefehlt! Dazu hat man den Krieg auch stärker in den Kontext eingebunden. So widmen sich einige Folgen etwa der Reorganisation in Australien, der Behandlung in Spitälern, und die gesamte letzte Folge der Rückkehr in die Heimat. Im Gegensatz zu BoB ist der fokussierte Blick, der sich nur auf einen kleinen Bereich, die Easy-Kompanie, konzentriert einem weiteren, auch die Familien und Umgebung umfassenden Blick gewichen. Wer also eine rein martialische Aneinanderreihung von immer heftiger werdenden Gefechten erwartet, ist bei "The Pacific" fehl am Platz.

Dennoch sind einige Folgen, darunter Okinawa oder die Doppelfolge Peileliu nichts für schwache Gemüter. Selbst Hartgesottenere sollten hier nicht gerade ihr Mahlzeit einnehmen. Und sonst macht Pacific, wie sein Vorgänger vieles Richtig. Bildqualität, Technik, Ausstattung, Darsteller, Drehbücher etc. - man merkt schnell, dass Hanks und Spielberg nur die Besten ihres Fachs für die Serie versammelt haben. Besonders zu erwähnen ist auch Hans Zimmer, ein Meister seines Fachs, der auch das geniale Intro komponiert hat. Alleine das Intro, Musik, wie bildtechnische Gestaltung, bildet schon ein Meisterwerk. Die Idee mit dem Kohlestift(und den Zeichnungen) ist einfach virtuos gelungen und umgesetzt.

Doch leider hat "The Pacific" auch seine Mängel. So kommen die ersten beiden Folgen träge rüber, und mann muss ständig rätseln, welcher Marine da gerade im Bild ist. Im Gegensatz zu BoB ist bei dieser Serie werden hier nicht nur die Erlebnisse einer Kompanie erzählt, sonder die Geschichte mehrerer Charaktere, die nur lose miteinander verknüpft sind. Bis Zum Ende bleibt die Frage offen, ob die Hauptpersonen überhaupt in derselben Einheit, geschweige den in derselben Division sind! Hier hat der Tunnelblick bei BoB doch geholfen, wo man auch in die Mechanismen einer Einheit (Offiziere, Unteroffiziere, Sanitäter, Soldaten) Einblick erhalten hat. Ein weiteres Manko ist die Kürze der Serie. Nur zehn Folgen nimmt man sich, um die Erlebnisse der Marines in einem dreijährigen Krieg zu erzählen. Bei BoB waren es wesentlich mehr Folgen für zwei Jahre. So springt man in "The Pacific" oft über Monate hinweg. Alleine Guadancanal nimmt zwei Folgen ein, Iwo Jima verkommt zur Randnotiz (aber da kann ja Clint Eastwood Abhilfe schaffen), viele Gefechte werden einfach übersprungen, die man auch hätte einbetten können, nein sogar müssen. Dennoch bleibt ein eindrückliches Werk, das einen Blick darauf lohnt.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Qualität hat einen Namen.., 5. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pacific [6 DVDs] (DVD)
Und zwar den von Tom Hanks sowieso Herr Spielberg.
Was man ganz klar unterscheiden muss : The Pacific ist NICHT Band of Brothers!
Warum diese Serie vielleicht schlechte Kritiken bekommen hat ist, weil jeder meint man muss diese Serie mit Band of Brothers vergleichen.Das mag verlockend sein,wenn man sich nur einmal das Produzentenduo um Hanks und Spielberg ansieht,ja gut das mag sein.Über die Qualität von Bild und Ton muss ich mich nicht auslassen diese Serie und BoB setzen Maßstäbe da kommt nichts ran,vielleicht der Soldat James Ryan aber ansonsten nichts!So unglaublich realistisch habe ich den Zweiten Weltkrieg noch nie erlebt und es ist schwer so etwas zu toppen.Für mich ganz klare Meilensteine.
Zurück zur Serie an sich : 1. Komplett anderer Schauplatz 2.Nicht eine Einheit steht im Vordergrund (nicht die Easy-Kompanie der 506.Airborn Division,sondern DIE Marines als Ganzes)
Der Krieg im Pazifik dauerte 1. länger als der in Europa und 2.wurde er noch erbarmungsloser von beiden Seiten geführt ( was den Krieg in Europa unter gar keinen Umständen verharmlosen soll!)
Die Darsteller liefern für mich eine sehr gute Performance ab und spielen ihre Rolle bis zum Ende.Man erwartet viel "Action",die man auch bekommt,aber nicht nur "Action" sondern auch die psychische Abnutzung der Soldaten wird gezeigt,die ständige Furcht vor japanischen Angriffen in der Nacht oder aus gut getarnten Schießschachten heraus.
Mein Fazit : wer sich immer an Band of Brothers hält,wird keinen Gefallen an The Pacific finden.Wer jedoch hingegen bereit ist sich auf etwas neues einzulassen kommt voll und ganz auf seine Kosten.Marines die sich von Atoll zu Atoll kämpfen und dabei dem ganzen Wahnsinn und dem ganzen Hass des Krieges ausgesetzt sind.Ich sage nur : Danke Herr Hanks und Herr Spielberg ,danke für einen weiteren Meilenstein in der Geschichter der Verfilmung des Zweiten Weltkrieges
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inselhüpfen in HD: Dreckig, grausam, konsequent!, 10. Februar 2011
Von 
H. W. "Sunny Mars" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Pacific (Tin-Box) [Blu-ray] (Blu-ray)
ZUR SERIE:
Nach dem phänomenalen "Band Of Brothers" waren die Erwartungen an "The Pacific" sehr hoch; vor allem, wenn man weiß, dass sich wieder Steven Spielberg und Tom Hanks als (ausführende) Produzenten verantwortlich zeigen. Folglich wird "The Pacific" oftmals als "Band Of Brothers"-Nachfolger bezeichnet. Zum einen werden jedoch zwei voneinander unabhängige Phasen des 2. Weltkriegs erzählt, zum anderen sind auch die Charaktere vollkommen andere. Folglich ist "The Pacific" ein eigenständiges Werk - und ein sehr gutes dazu!

Für uns Europäer ist der Pazifikkrieg eher eine Randnotiz des 2. Weltkriegs. Es ist daher vermutlich auch schwerer, unser Interesse an dem Thema zu wecken. Es lag jedoch eher an der Inszenierung selbst, dass ich mich erst ab den Folgen drei und vier mit der Serie anfreunden konnte. Davor wurden die Protagonisten so unvermittelt ins Kriegsgeschehen geworfen, dass ich als Zuschauer keine Zeit hatte, mich mit ihnen vertraut zu machen. Erst ab den besagten Folgen, die inhaltlich aus dem Rahmen fallen und sehr ruhig erzählt werden, können die wichtigsten Charaktere dem Zuschauer auch richtig ans Herz wachsen. Überhaupt muss ich sagen, dass "The Pacific" vor allem in den ruhigen Augenblicken besonders gut ist.

"Band of Brothers"-Fans werden vermissen, dass nicht durchgängig die Geschichte einer verschworenen Kampfeinheit erzählt wird. Vielmehr stehen die Geschichten um mehrere Soldaten im Mittelpunkt: im Kampf, im Heimaturlaub, auf Werbetour für den Verkauf von Kriegsanleihen. Das mag manchem Zuschauer nicht gefallen. Ich jedoch finde diesen differenzierten Blick auf die Soldaten des Pazifikkriegs sehr interessant.

Bei der Darstellung der Kämpfe - von Guadalcanal bis Iwo Jima - hat vor allem bei den Landungsaktionen stilistisch offensichtlich Spielbergs "Saving Private Ryan" Pate gestanden. Manche Szene könnte gar direkt aus dem Film stammen. Ob jedoch der Grad der Gewaltdarstellung so extrem hoch sein muss wie in "The Pacific", möchte ich bezweifeln. Es wird so ziemlich jede Kriegsverletzung, die man sich im Geiste ausmalen kann, auch gezeigt. Dies steigert sich im Verlauf der Serie mit jedem besuchten Kriegsschauplatz. In der Schlacht auf Iwo Jima schließlich, werden meiner Meinung nach dann die Grenzen des Erträglichen erreicht und teilweise überschritten, da auch das Leid der Zivilbevölkerung nicht nur erwähnt, sondern in sehr, sehr heftigen Bildern gezeigt wird. Ich persönlich musste dann auch bei mehr als nur einer Szene schlucken... FSK 16??? Eindeutig zu niedrig!

ZU DEN BLU-RAYS:
Technisch macht die Blu-Ray alles richtig. Sowohl Bild als auch Ton sind hervorragend. Dies ist umso bemerkenswerter, da es sich bei "The Pacific" um eine Fernsehproduktion handelt. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass hier eines der bisher qualitativ besten HD-Bilder überhaupt geboten wird. Wenngleich die Extras quantitativ nicht begeistern, so werden doch sehr interessante Hintergrundinfos zum Pazifikkrieg geboten.

Gesamtfazit:
"The Pacific" ist inhaltlich und vom Handlungsaufbau her kein "Band Of Brothers". Die Serie beginnt sehr schwach, steigert sich jedoch spätestens ab Folge 4 spürbar, wenngleich auch danach noch der ein oder andere Hänger vorhanden ist. Da zudem die Blu-Ray eine hervorragende Qualität bietet, kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starke Kriegsserie, 23. April 2012
Von 
Mladen Kosar (Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Pacific [6 DVDs] (DVD)
Filmtitel: The Pacific.
Produktionsland: USA. Premiere: 2010
Genre: Filmserie > Kriegsfilmserie

Starke Monumental-Verfilmung mit beeindruckend realistischen Kriegsszenen der Inselkämpfe samt Schiffs- und Marineaufnahmen in kolossalen Bildern.
Die Soldaten in der Serie entsprechen tatsächlichen, historischen Persönlichkeiten.
Zeit: Dezember 1941 - 1945

Episode 1:
Unmittelbar nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor und dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Junge amerikanische Unteroffiziere der Infanterie machen sich bereit, um im blutigen Pazifikkrieg die Japaner zu bekämpfen, nachdem diese einen Eroberungszug gegen pazifische Inseln und Südostasien gestartet haben. Einige unter ihnen schaffen es noch, Weihnachten bei ihren geliebten Familien zu feiern - dann beginnt der blutige Ernst. Der erste blutige Schauplatz findet auf der Insel Guadalcanal statt (Inselgruppe der Salomonen östlich von Neu Guinea). Es ist der 7. August 1942. Das Unheil bahnt sich langsam an, dann aber deftig. Die Amerikaner durchqueren die Insel, ohne zunächst dem Feind zu begegnen. In dunklen Nächten müssen sie aber bald dem Ansturm angreifender Japaner standhalten.
Episode 2:
Blutige Kämpfe auf Guadalcanal wechseln sich ab mit ruhigeren Erholunsphasen im Basiscamp. Grausamkeit und kindliche Einfalt sind eng miteinander verbunden. Es finden nicht nur Kämpfe gegen den Feind statt, sondern genauso welche um Essensdepots und Positionsvorteile. Der Krieg wird immer brutaler und dreckiger. Sowohl Heldentaten, als auch Panikattacken prägen das Schlachtfeld.
Episode 3:
Die Soldaten erholen sich in Melbourne und erleben einige zarte Romanzen, bevor sie wieder in die Hölle des Krieges hineingestoßen werden.
Episode 4:
Von Insel zu Insel kämpfen sich die Soldaten vorwärts. Ihr grausamer Feind sind nicht nur die Japaner, sondern auch der Regen, Schlamm und die Zermürbung, wenn sie am Leben bleiben. Krankheiten körperlicher und psychischer Art prägen die quälende Atmosphäre.
Episode 5:
Diesmal müssen frontale, oft deckungslose Angriffe gestartet werden mit schmerzlichen Verlusten. Überall fliegen die Fetzen, von überall wird geschossen und gesprengt. Es ist die leibhaftige Hölle auf Erden, der blanke, menschliche Wahnsinn.
Episode 6:
Das Grauen setzt sich fort. Die Soldaten kämpfen gegen den Feind und für ihr nacktes Leben. Der Befehl ist Frontalangriff, also sich dem leibhaftigen Tod aussetzen. Dabei geht die Psyche mancher Soldaten in Brüche. Die Unteroffiziere versuchen alles, um ihre Soldaten am Leben zu erhalten. Aber auch sie sind nicht unsterblich. Die Soldaten bauen in den schweren Zeiten enge, kameradschaftliche Bindungen auf.
Episode 7:
Die Charaktere wechseln sich ab. Der Kriegsheld John Basilone muß in Amerika für Kriegsanleihen werben und denkt die ganze Zeit an seine Kameraden. Die brutalen Kämpfe finden in felsigen Gegenden statt, in denen Heckenschützen lauern.
Episode 8:
John Basilone lernt in den USA ein Mädchen kennen, welches er heiratet, entschließt sich aber dennoch, zurückzukehren zu seinen Kameraden und ihnen beizustehen. Auf Iwo Jima fällt er und wird seither als amerikanischer Kriegsheld verehrt. John Basilone: 4.11.1916 - 19.2.1945
Episode 9:
Auf Okinawa werden die amerikanischen Soldaten erstmals mit der japanischen Zivilbevölkerung konfrontiert, deren Leid doppelt schmerzlich ist, da diese zwischen die Seiten gerät. Zum Teil werden die Zivilisten von verrohten japanischen Soldaten als lebende Schutzschilder mißbraucht.
Episode 10:
Nach dem Sieg kehren die amerikanischen Soldaten nach Hause. Jeder Einzelne versucht das Kriegstrauma auf seine Weise aufzuarbeiten. Der Eine schmeißt sich sofort in den Job, der Andere benötigt längere Erholungsphasen ohne jegliche Aktivitäten. Aber jeder von ihnen trägt die selben Erinnerungen in sich.

Mladen Kosar
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anders als erwartet - trotzdem empfehlenswert, 7. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pacific [6 DVDs] (DVD)
Ich habe mir diese Serie gekauft, weil ich von dem Vorgänger Band of Brothers sehr begeistert war. Im Gegensatz dazu ist The Pacific viel enttäuschender. Die ersten drei Folgen hatten mir zunächst die Lust am Weiterschauen genommen: Die Hälfte einer Folge setzt sich zusammen aus: Amerikaner gegen Japaner in der Dunkelheit. Man sieht viel Geballer, Schutt und Asche und vielleicht auch Menschen durch die Gegend fliegen und etliche Schreie machen das ganze zu jeweils 5-minütigen Passagen, auf deren Ende man nur warten kann. Am nächsten Morgen (im Film) sieht man dann Berge von Leichen und fragt sich, ob da noch mehr kommt. Fehlanzeige.

Trotzdem habe ich mich durchgebissen und weitere Folgen angeschaut. Es wurde dann nach und nach besser. Die Soldaten machen Fronturlaub, das lässt sich schon leichter ansehen als diese Szenen, in denen man eh nichts sieht.

Ich habe mich mit dem Pazifikkrieg geschichtlich noch nicht so sehr auseinander gesetzt wie mit dem Krieg in Europa. Deshalb habe ich die Serie eigentlich nciht kaufen wollen. Aber das spielt keine Rolle: Man braucht keine Vorkenntnisse.

Meine Empfehlung: Kauft die Serie und fällt selbst ein Urteil. 15 Euro haben mich nicht großartig belastet und ich kann mir vorstellen, dass ich mir die Serie irgendwann nochmal ansehen und dann bessere Bezüge zu den Charakteren habe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser oder schlechter als Band of Brothers? Egal, The Pacific ist ein Muss!, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Erwartungen nach Band of Brothers waren hoch und wurden in meinen Augen erfüllt. Beide Serien miteinander zu vergleichen ist nicht ganz leicht, weil die Art des Krieges eine völlig andere war. Aber auch hier zeigt sich, wie erbarmungslos und verbittert Krieg doch ist.

The Pacific überzeugt in allen Belangen. Top-Besetzung, perfekte Abstimmung von Bildern und Sound und fesselnde Story von der ersten bis zur letzten Sekunde. Großartig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut wie Band of Brothers, 6. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Pacific [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Miniserie von HBO ist aufgemacht wie die Serie Band of Brothers und zeigt den zweiten Weltkrieg im Pazific gegen die Japaner nach den Aufzeichnungen und Erlebnissen damaliger Soldaten. Einige ausgewählte Charakter erleben den Schrecken des Krieges im Pazific. Verlust von Kameraden, Verletzungen, der Feind als Mensch und eine Umgebung/Landschaft, die sowohl schön als auch grausam ist. Für uns heute unvorstellbar, wie die Soldaten an die Grenze des gesunden Verstandes gebracht werden. Kann ich nur empfehlen. Kein Hollywood Heldenfilm, sondern die harte Realität des zweiten Weltkrieges.
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The Pacific (Tin-Box) [Blu-ray]
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