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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mutter warum hast du das getan?
Sie, Yun Hye-ja (Kim Hye-ja), ist die fürsorgliche Mutter des geistig zurückgebliebenen Sohnes Yun Do-jun (Won Bin). In einer Nacht, die Yun durchzecht hat, wird die Schülerin Moon Ah-jung (Mun-hee Na) ermordet. Am nächsten Tag findet man sie auf dem Dach eines zerfallenen Hauses. Die Polizei legt sich schnell auf Yun als Täter fest. Doch seine...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2010 von Heinz Ketchup

versus
7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Habe mir mehr erwartet ..
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen dieses Films und da ich asiatischen Filmen nicht abgeneigt bin habe ich ihn mir ebenfalls zugelegt, allerdings muss ich sagen hat mich der Film nicht überzeugt.
Die Charaktere agieren einfach oftmals schwer nachvollziehbar, so ziemlich jeder in dem Film scheint ein ernstes psychisches Problem zu haben, von der Mutter die...
Veröffentlicht am 18. März 2012 von Tron


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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mutter warum hast du das getan?, 28. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Sie, Yun Hye-ja (Kim Hye-ja), ist die fürsorgliche Mutter des geistig zurückgebliebenen Sohnes Yun Do-jun (Won Bin). In einer Nacht, die Yun durchzecht hat, wird die Schülerin Moon Ah-jung (Mun-hee Na) ermordet. Am nächsten Tag findet man sie auf dem Dach eines zerfallenen Hauses. Die Polizei legt sich schnell auf Yun als Täter fest. Doch seine Mutter zweifelt an den Polizeierkenntnissen und ermittelt deshalb auf eigene Faust. Dabei sind ihr alle Mittel, bis hin zu körperlichen Gewalt, recht. Bald findet sie die dunklen Seiten des Opfers Moon Ah-jung heraus. Die gelegentlichen Geistesblitze ihres Sohnes, in denen er sie mit unliebsamen alten Geschichten konfrontiert, irritieren Yun. Sie wollte doch immer nur das Beste für ihr Fleisch und Blut. Doch ist ihr Sohn wirklich unschuldig oder macht sie ihr Mutterinstinkt betriebsblind?
Ein spannender Film mit eindrucksvollen Bildern. Die Hauptdarstellerin Kim Hye-ja verkörpert die Mutter überzeugend, wobei ich Won Bin nur ausbaufähiges Potential unterstelle. Ich glaube einen geistig Zurückgebliebenen kann man besser schauspielern. Vielleicht täusche ich mich da auch und in Originalsprache ist das alles überzeugender. Da seine Rolle nicht so tragend ist, würde ich den Film unter absolut sehenswerter kategorisieren. Volle Sterne wären aber des Guten zu viel.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, bewegend und authentisch, 17. Dezember 2010
Von 
Marc Jozefiak "horror 1966" (Hildesheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Wie stark ist die Liebe einer Mutter?

Diese Frage ist der zentrale Kernpunkt dieser Geschichte, in deren Focus ganz eindeutig die Figur der Mutter (Hye-ja Kim) steht, deren Präsenz schier allgegenwärtig ist. Insbesondere dem grandiosen Schauspiel von Hye-ja Kim ist es zu verdanken, das der Film sich ziemlich stark von der breiten Maße abhebt und dem Zuschauer ein sehr aussergewöhnliches und intensives Filmerlebnis beschert. Zumeist sind es gerade die Filme der leisen Töne und einer nahezu genialen Schlichtheit, die beim Betrachter die größte Wirkung hinterlassen und das Werk von Regisseur Joon-ho Bong (The Host) ist ganz eindeutig in diese Kategorie einzuordnen. Es sind keine spektakulären Action-Passagen oder eine extrem temporeiche Erzählweise, die diesen Film auszeichnen, sondern vielmehr die schlichte dafür aber umso aussagekräftigen Bilder, die dem Geschehen eine ungeheure Faszination verleihen, der man sich als Zuschauer auf keinen Fall entziehen kann. In Kombination mit dem herausragenden Schauspiel der Hauptfigur ergibt sich so ein Gesamtpaket, das trotz seiner laufzeit von gut 2 Stunden jederzeit interessant und spannend erscheint und keinerlei Platz für langatmige Sequenzen bitet.

Joon-ho Bong ist es hier wirklich erstklassig gelungen, die oben gestellte Kernfrage in den Focus der Ereignisse zu stellen, vermittelt die Geschichte doch einen ungeheuer authentischen Eindruck von der jeweiligen Gefühlslage einer verzweifelten Mutter, die einfach nicht glauben kann, das ihr geistig etwas zurückgeblebener Sohn ein Mörder sein soll. So entsteht beispielsweise zu keiner Zeit der Eindruck, das ihre Handlungen und eigenen Nachforschungen übertieben oder gar unrealistisch wären, vielmehr kann man sich sehr gut in die Frau hineinversetzen die einfach wirklich nichts unversucht lässt, um die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Wohl jede liebende Mutter würde ähnlich handeln und sich schützend vor ihr Kind stellen, auch wenn sie dabei eventuell einige Grenzen überschreiten muss. Durch die brillante Darstellung von Hye-ja Kim erlangt das Ganze ein äusserst hohes Maß an Authenzität, denn das ganze Geschehen wirkt in höchstem Maße glaubhaft. Durch ihre hervorstechende Mimik kann man jede einzelne Gefühlsregung in ihrem Gesicht perfekt nachvollziehen, ganz egal, ob es sich um Bestürzung, Hoffnung oder zum Ende hin um schreckliche Gewissheit handelt. Ein solch überzeugendes und ausdrucksstarkes Schauspiel wie hier bekommt man leider viel zu selten zu sehen, so das "Mother" allein schon aufgrund dieser Tatsache ein ganz aussergewöhnliches Filmerlebnis darstellt.

Doch nicht nur die darstellerischen Leistungen sind hier besonders hervorzuheben, denn auch ansonsten weiss der Film jederzeit zu gefallen, verfügt er doch trotz des eher ruhigen Erzähltempos über einen dramaturgisch mehr als gelungenen Spannungsbogen, der zudem keinerlei Einbrüche zu verzeichnen hat. Teilweise entfaltet sich mit der Zeit sogar eine äusserst beklemmende Grundstimmung, die ihre Wirkung auf den Betrachter keineswegs verfehlt und ihn förmlich in das realistische Geschehen involviert. So ertappt man sich ziemlich oft dabei, wie man eine sehr starke Identifikation mit der hauptfigur aufbaut und sich nicht selten selbst in der Rolle des beschützenden Elternteils wiederfindet. Fast schon selbstverständlich stellt man sich dabei auch selbst die Frage, wie weit man gehen würde, um sein einziges Kind zu beschützen und ob man dazu bereit wäre, gewisse Grenzen zu überschreiten, ohne dabei an irgendwelche Folgen zu denken. Ist man in einer wie hier dargestellten Situation überhaupt dazu in der Lage, rational und logisch zu denken, oder würde man ganz instinktiv aus dem Bauch heraus handeln? Es ist vollkommen unmöglich, sich diese Fragen nicht zu stellen, erreicht die Geschichte doch im letzten Filmdrittel doch einen Punkt, an dem man sich auch als Zuschauer entscheiden muss, ob man gesetzestreu handelt oder aber den Schutzinstinkt für das eigene Kind über alles andere stellt und dabei nicht an eventuelle Folgen denkt, die daraus entstehen könnten.

Letztendlich hat Joon-ho Bong mit "Mother" ein wirklich bewegendes und eindrucksvolles Drama geschaffen, das einen von der ersten Minute an packt und in seinen bann zieht. Durch schlichte, aber extrem intensive Bilder wird dabei ein äusserst authentischer Eindruck erschaffen, so das man sich ohne Probleme sehr gut mit den dargestellten Ereignissen identifizieren kann. Und auch wenn hier ein mehr als nur gelungenes Gesamtpaket vorliegt, muss man die schauspielerische Leistung von Hye-ja Kim noch einmal gesondert erwähnen, da es sich hierbei um den absoluten Höhepunkt eines fantastischen Filmes handelt. Würde man es nicht besser wissen käme man nie auf den Gedanken, das es sich lediglich um "Schauspiel" handelt, vielmehr hat man den ganzen Film über den Eindruck, das diese Frau die Geschehnisse wirklich erlebt. So drückt sie diesem Drama auch ganz unweigerlich ihren ganz persönlichen Stempel auf, der es so stark von anderen Genrevertretern abhebt und unterscheidet.

Fazit:

Schlichte Bilder, eine grandiose Hauptdarstellerin und jede Menge Intensität sind die absoluten Markenzeichen eines erstklassigen Dramas, das den Zuschauer hauptsächlich durch seine authentische Wirkung in seinen Bann zieht. Ein perfektes Psycho-Drama, das den verzweifelten Kampf einer Mutter aufzeigt, die wirklich alles tun würde, um ihr einziges Kind zu beschützen. Dabei wurde gänzlich auf spektakuläre Passagen verzichtet, die dem Werk im Endeffekt auch mehr geschadet hätten und insbesondere den hohen Realitätsgehalt deutlich getrübt hätten. So aber wurde alles richtig gemacht und das Endergebnis ist ein intensives Filmvergnügen, das auch den höchsten Ansprüchen genügen dürfte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragend gespielter, intensiv inszenierter Thriller, 13. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Mother [Blu-ray] (Blu-ray)
Bereits die erste Einstellung des Films „Mother“ verdeutlicht, was den Zuschauer erwartet. Die totale Selbstaufgabe einer Schauspielerin, die sich ihrer Rolle meisterlich hingibt und in dieser aufgeht sowie lange, elegische Aufnahmen und entsprechend langsamer Szenenablauf. Viele werden „Mother“ dadurch als langweilig empfinden – einen Actionfilm bzw. rasanten Storyverlauf darf man hier auf keinen Fall erwarten. Wer allerdings einerseits bereits Erfahrungen mit koreanischen Genreproduktionen gesammelt hat bzw. den eigenen Stil des Films für sich entdecken kann muss sich auf ein Filmerlebnis einer besonderen Güteklasse gefasst machen.

Neben der Mother an sich bietet auch der Rest des Ensembles eine phantastische Leistung. Die Schauspieler bringen sich intensiv in die Geschichte des Films ein und verleihen ihren Charakteren wandlungsfähige, realitätsnahe Persönlichkeiten und entwickeln sich während dem Verlauf des Films sukzessive weiter. Im Prinzip erzählt „Mother“ eine recht einfache Kriminalhandlung um einen Mord und eine Mutter, die um die Freiheit ihres verhafteten Sohnes kämpft. Was „Mother“ allerdings von nahezu allen anderen Genreproduktionen abhebt ist die schier unheimliche Intensität, mit der die meisterlichen Schauspieler hier ihrer Profession nachgehen. Jede Szene, jeder Moment, jeder Blick verstärken die Intensität des Films und wer sich darauf einlassen konnte wird bis zum Finale des Films gefesselt und nicht mehr losgelassen.

Spannung kann der Film allerdings nicht aufbauen. Wenngleich wie bereits erwähnt einige (leider) nur von einem langweiligen Film sprechen werden punktet der Film auch bei anderen nicht durch Hochspannung. Die Geschichte wird langsam erzählt und lässt eine innige Beziehung zu den Charakteren und der Handlung aufbauen. Der Zuschauer erlebt eine atmosphärische, oftmals intensive Erzählung. Der weitere Handlungsverlauf bleibt aber dennoch weitestgehend vorhersehbar und wird nur selten überraschen können.

Hervorragend gespielter, intensiv inszenierter Thriller mit vielen effektiven Szenen, aber trotzdem eher konventioneller und nur bedingt spannender Handlung.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mother - dank Kim Hye-ja ein genialer Film!, 13. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Ich habe den Film im koreanischen Original mit englischen Untertiteln gesehen und war vorallem beeindruckt von dem schauspielerischen Können der Hauptdarstellerin "Kim Hye-ja" die ich bis dato noch nicht gekannt habe!
So kommt es dann auch dass der ganze Film von dem Können der Hauptdarstellerin lebt.. Die scheinbar ihre ganze Seele offenbahrt ohne jedoch auch nur 1x in eine lächerliche Dramatik zu verfallen...
Mir ging es so dass ich währenddem Film oft total vergass dass es sich hierbei um einen Film handelt.. also um eine erfundene Story..
Dies ist sicherlich auch dem Regisseur "Bong Joon-Ho" zu verdanken der auf einfache Aufnahmen setzt die jedoch so simpel sind dass sie einen in ihren Bann ziehen!

Ich vergebe nicht alle 5 Sterne weil mir der Schluss etwas zu "plump" ist und mir bei diesem Film irgendetwas fehlt... Trotzdem empfehle ich diesen Film allen Menschen die gerne einen Einblick in eine etwas andere Welt haben möchten wo man als Mutter/Vater/Familienangehöriger ALLES dafür tut, die Unschuld seines Nächsten zu beweisen! Schon alleine diese Tatsache zeigt viel Herz!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Ambivalenz der Mutterschaft, 8. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Mother ist ein südkoreanischer Film, der durch eine spannende Dramaturgie, schöne Bilder und eine nachdenklich machende Message überzeugen kann. Insgesamt ein Streifen, der zum Weiterdenken anregt und Diskussionen provoziert, insofern man bereit ist, sich weitergehend mit dem Gesehenen auseinanderzusetzen.

Im Zentrum der Erzählung steht das Verhalten einer Mutter, deren geistig zurückgebliebener jedoch erwachsener Sohn aus ihrer Perspektive zu Unrecht wegen Mordes an einem jungen Schulmädchen angeklagt wird. Aufgrund der Untätigkeit der Polizei in diesem Fall, für die der Tathergang schnell festzustehen scheint, wird die Mutter in eigener Sache aktiv, um ihren Sohn, den sie definitiv unschuldig glaubt, zu entlasten und zu befreien.

Was dann kommt, mutet anthropologisch tiefsinnig und verstörend an.
Wie weit würde eine Mutter gehen, um ihren Nachwuchs zu beschützen? Ohne genaueres zu verraten: sehr weit. Nicht nur das Brechen gesellschaftlicher Konventionen oder gemeinsamer Gesetze, sondern auch Gewaltanwendung und Mord prägen einer Mutterschaft, deren Schutzinstinkt geweckt wurde eine Ambivalenz ein, die kaum mit gesellschaftlichen Normen und Werten vermittelbar scheint. Der Film zeigt die potentielle Macht einer solchen familiären Bindung, die in ihrer inhärenten Gewaltsamkeit gegenüber Dritten kaum zu überbieten ist, wenn der Beschützerinstinkt mobilisiert wird. Dekonstruiert wird das Ideal einer nur rein schützenden und behütenden Mutterschaft, die, je nachdem auf welche Feinde sie trifft, mit durchaus bedrohlichen Seiten aufwarten kann.

Ansehen!
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4.0 von 5 Sternen Gut inszenierter koreanischer Psycho-Thriller, 5. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mother [Blu-ray] (Blu-ray)
Story (4)
Ich mag koreanische Filme sehr und bin auch von diesem Werk sehr angetan. Obwohl ich nicht der klassische Thriller-Fan bin, hat mich die Geschichte von der ersten Minute an gepackt und kaum wieder losgelassen. Die Intensität der Bilder und die eindrückliche Spielweise, die immer einen leichten Drall ins absurde aufweist, hat mir ausgezeichnet gefallen.
Auch die Tatsache, das sich zum Schluss nicht alles in Wohlgefallen auflöst, sondern gewissermassen die schlimmst mögliche Wendung nimmt, hebt das Werk wohltuend von seinen Verwandten aus Hollywood ab.

Bild (4)
Das Bildseitenformat liegt in 2.35:1 ( 21:9 CinemaScope ) vor.
Wir haben es hier mit einer ausgezeichneten HD-Umsetzung zu tun, die sehr sauber und mit angenehmer Farbgebung daher kommt. Auch der Schwarzwert ist im sehr guten Bereich. Bildrauschen gibt es so gut wie gar nicht.
Einzig die Tiefenwirkung ist zuweilen etwas eingeschränkt so wie die Detailschärfe vor allem bei Totalen nur leicht über dem Durchschnitt liegt.
Grundsätzlich aber wie gesagt eine sehr gute Blu-ray-Umsetzung.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in DTS-HD Master 5.1 vor.
Die Tonumsetzung ist sehr druckvoll und die Balance ausgewogen. Auch die Dynamik weiss zu überzeugen.
Bei der Surround-Umsetzung muss man kleine Einschränkungen hinnehmen. Das wird gerade bei der Anfangssequenz zum Beispiel sehr deutlich wo das Rauschen des Windes praktisch nur aus den Frontlautsprechern zu hören ist. Überhaupt werden Umgebungsgeräusche nur sehr selten auf die Surround-Lautsprecher gelegt.
Von diesem kleinen Mangel aber mal abgesehen ist auch die Tonumsetzung Blu-ray-Würdig und mag im Ganzen gesehen zu überzeugen.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover.
Die Freigabe ab FSK 12 finde ich etwas heikel, da es, von der psychischen Brutalität mal abgesehen, auch einige deftige Gewaltszenen zu sehen gibt...

Fazit: Wer koreanische Filme mag und etwas für gut gemachte Thriller übrig hat, kann hier bedenkenlos zugreifen. Kein einfacher aber sehr sehenswerter Streifen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Entdeckung der Langsamkeit, 9. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Ich war unter Anderem gespannt auf Bon-Joon ho's neuen Film "Mother" weil mir sein "The Host" der bis heute der erfolgreichste koreanische Film (im eigenen Lande) mir sehr gut gefallen hat. Dieses Mal hat der Regisseur das Fach gewechselt und anstatt eines sozialkritischen Monsterfilms erzählt er uns die Geschichte einer Mutter, die bereit ist alles für ihren geistig behinderten Sohn zu tun. Nach einem Mord an einem Schulmädchen hat die örtliche Polizei schnell ihren Sohn als Sündenbock ausgemacht, und die Mutter fängt an auf sehr unkonventionelle Weise auf eigene Faust zu ermitteln, wobei sie diverse Geheimnisse der Protagonisten ans Licht kommen lässt und es gibt auch den ein oder anderen Twist bis zum bitteren Ende...

Eien ganz große Stärke des Films sind die teilweise sehr ruhigen Bilder mit wunderschönen Farbkompositionen, wo die Kamera bestimmte Personen (meistens Mutter Kim Hye-Ya) still "beobachtet" wobei sich ein ganz eigenes Gefühl beim Zuschauer einstellt. Der Film lässt sich nicht kategorisieren, da er zum großen Teil ein düsterer Krimi ist, aber manchmal auch wie eine Groteske wirkt. Das nimmt ein bisschen die Kraft von dem Spiel mit der Mutterliebe weg, wobei das möglicherweise ein ganz guter Schachzug ist weil der Film sonst in der Hinsicht überladen wäre.

Kim Hya-Ya die eine sehr bekannte Darstellerin in Korea ist stellt natürlich das Highlight des Films dar. Auch die anderen Darsteller können punkten (ich sah den Film in der OV mit deutschen Untertiteln und habe kurz in die deutsche Version geschaltet, diese gefiel mir aber gar nicht).

Für 5 Punkte ist der Film mir dann doch ein wenig zu langatmig, obwohl mir viele der ruhigen Passagen sehr gut gefallen. In der Mitte hat der Film einen leichten Hänger bevor er wieder spannender wird in den letzten 40 Minuten (er dauert über 2 Stunden!)

Trotz des Genres ist der Film aufgrund seiner Langsamkeit und der "beobachtenden" Kamera eher was für einen sehr ruhigen und beschaulichen Abend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder mal südkoreanischer Thriller der Extraklasse - Empfehlung!, 22. Februar 2013
Von 
Retro Kinski - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mother [Blu-ray] (Blu-ray)
PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: sehr gut und detailliert, plastisch, ohne wirkliche Schwächen
- TON: solider Ton, gute Transparenz, nicht exorbitante Räumlichkeit, Blu-ray: DTS-HD MA 5.1, DVD: DD 5.1 + DD 2.0 in Deutsch, oder koreanisch mit dt. UT
- EXTRAS: teilweise in HD: Making of, behind the scenes, Trailer, Interview, andere Trailer
- SONSTIGES: FSK 12 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)

FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

Echte breit aufgestellte Filmfreaks wissen um die vielen Perlen die man in Südkorea finden kann. Sie alleine grob aufzuzählen bzw. zu kategorisieren würde den Rahmen hier sprengen. Auch der 43-jährige Regisseur Bong Joon-ho ist für den guten MEMORIES OF MURDER und den 2006er Monster-Überraschungserfolg THE HOST verantwortlich. Mit MOTHER hat er sich nun dem klassischen Thriller verschrieben und liefert mit der Story um eine Mutter die ihren zu Unrecht verurteilten leicht behinderten Sohn frei bekommen möchte, erneut einen sehr dichten, atmosphärischen und von den Bildern her fesselnden Beitrag ab. Für Asia-Movie Fans kann ich also jetzt schon mal eine große Empfehlung aussprechen.

MOTHER vermeidet nicht ganz das typische fernöstliche Overacting, aber es hält sich doch sehr in Grenzen. Weithin überstrahlt wird dies von den starken Bildern und auch die Liebe zum Detail. Wenn sich die Finger eines Schlafenden langsam in auslaufende Flüssigkeit tauchen ist dies mit großer Kreativität gepaart. Überhaupt findet sich auch in MOTHER - obwohl fernab von dem entsprechenden Genre – auch hier und da der typisch voyeuristische Blick auf die Bluse oder unter den Rock eines Mädchen auch wenn dies zunächst einmal recht selbstzweckhaft daherkommt. Der Film wird stets getragen von atmosphärischen Bildern der beeindruckenden Landschaft und Dialogen die diese Bezeichnung tatsächlich verdienen.

MOTHER besitzt ein außerordentliches Gefühl für das Detail und den Augenblick und fängt Gesichter aller Art nicht nebenbei, sondern ganz bewusst oft in Großaufnahme ein. An physischer Gewalt wird nicht gespaart, wobei der Schwerpunkt klar auf der psychischen Verstörung liegt. Trotz der langsam aufgebauten Geschichte und der für den ein oder anderen sicherlich einigermaßen zähen Erzählweise lohnen sich die über 2 Stunden in jeder Hinsicht da die erzählte Geschichte stark und glaubwürdig ist. Somit kann man auf weitere Filme des Regisseurs Bong Joon-ho gespannt sein. MOTHER war von 2009, jetzt haben wir 2013, also ist er schon längst fällig.

4,5/5 Golfschlägern....äh,....Sternen
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach perfekt, 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Ich wünschte, es gäbe mehr Filme wie "Mother". Ich bin müde von den typischen Hollywood-Filmen, die nur selten Überraschungen bieten. Das koreanische Kino hat bereits einige Meisterwerke wie "Oldboy" oder "I'm a Cyborg,but that's okay" hervorgebracht und auch hier wird keine Ausnahme gemacht.
Der Film handelt von dem verzweifelten Kampf einer Mutter, die ihren Sohn zu retten versucht, dem ein Mord vorgeworfen wird.
Die Schauspielerin hätte gar nicht besser sein können. Sie spielt nicht,sondern lebt die Rolle. Die Geschichte selbst ist sehr spannend und sehr schön in Szene gesetzt. Es gibt viele ruhige Momente, die aber nicht stören, im Gegenteil, sie lassen den Film nicht zu einem einfachen Thriller werden. Besonders schön war das ungewöhnliche Ende, bei dem man nicht wusste, ob dies nun ein Happy End ist oder nicht.
Fazit: Unbedingt anschauen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisch, 23. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Mother (DVD)
Die bereits bestehenden Rezensionen beschreiben bereits sehr gut die Stimmung und die Stärken dieses Films als auch die großartige Leistung der Hauptdarstellerin.

Ich finde diesen Film absolut sehenswert. Mir hat neben all der Tragik aber auch gut gefallen, dass der Film trotz der Ernsthaftigkeit des Themas komische Situationen darstellt. Bildgewaltig, spannend, teilweise skurril und mit einem besonderen Humor innerhalb einer allzu ernsten Thematik und tragischen Entwicklung zeichnet sich der Film durch seine Andersartigkeit aus.
Unbedingt ansehen!
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