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am 30. Juni 2010
In der Kassette sind folgende Konzertabende enthalten:
- Alfred Brendel spielt Werke von Haydn, Schubert, Beethoven (2007)
- Beethoven: Missa solemnis (Studer, Norman, Domingo, Moll, Rundfunkchor Leipzig, Wien PO, Muti, 1991)
- Berlioz: Symphonie fantastique;Liszt: Les Preludes (Chicago SO, Solti, 1992)
- Haydn: Die letzten sieben Worte (Wien PO, Muti, 1982)
- Janacek: Aus einem Totenhaus (Ghiaurov, Szmytka, Langridge, Zednik, Wien PO, Abbado, 1992)
- Mahler: Symphonie Nr. 8 (Price, Blegen, Baltsa, Prey, Wien PO, Bernstein, 1975)
- Martha Argerich & Nelson Freire spielen Werke von Brahms, Rachmaninoff, Ravel, Schubert (2009)
- Mozart, Idomeneo (Kmentt, Grümmer, Lorengar, Haefliger, Wien PO, Fricsay, 1961)
- Mozart: Symphonien Nr. 40 & 41; Schubert: Symphonie Nr. 3;Strauss: Ein Heldenleben (Wien PO, Mehta, 1967)
- Strauss: Der Rosenkavalier (Della Casa, Jurinac, Güden, Edelmann, Wien PO, Karajan, 1960)
- Strawinsky: Le Sacre du Printemps;Bartok: 4 Orchesterstücke;Boulez: Notations (Mahler Jugendorchester, Boulez, 1997)
- Tschaikowsky: Eugen Onegin (Mattei, Samuil, Kaiser, Furlanetto, Wien PO, Barenboim, 2007)
- Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6;Der Sturm (Berlin PO, Abbado, 1994)
- Tschaikowsky: Violinkonzert (Mutter, Wien PO, Karajan, 1988)
- Verdi: La Traviata (Netrebko, Villazon, Hampson, Wien PO, Rizzi, 2005)
- Wagner: Siegfried-Idyll;Tannhäuser-Ouvertüre; Vorspiel & Liebestod aus Tristan (Norman, Wien P
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am 8. August 2010
Die hier vorgelegten 25 CDs sind durchweg hochkarätig und wirklich hörenswert. Die meisten Aufnahmen sind Neuauflagen früherer CD- oder DVD-Ausgaben, insbesondere die Opernmitschnitte sind allesamt Reprisen, wobei Janaceks "Aus einem Totenhaus" mit Abbado und Tschaikowskys "Eugen Onegin" mit Barenboim bisher lediglich auf DVD erhältlich waren.
Bei folgenden Aufnahmen handelt es sich um wirkliche Erstveröffentlichungen:
1. Mozart: Sinfonien Nr. 40 & 41 mit den Wiener Philharmonikern unter Karl Böhm (24.8.1966, mono). Hier erweist sich, dass Böhm offensichtlich eine größere Affinität zu den Wiener, als zu den Berliner Philharmonikern hatte. Ich empfinde diese Version als wesentlich spannender und inspirierter als die etwa zeitgleich entstandene Studioversion mit den Berlinern.
2. Schubert: 3. Sinfonie & Strauss: "Ein Heldenleben" mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Mehta (20.8.1967, mono). Die Schubertsinfonie in einer wundervollen Wiedergabe, lyrisch und tänzerisch, insgesamt etwas schwergewichtiger als die spätere Carlos Kleiber-Aufnahme, die auf einmalige Weise schwebt. "Das Heldenleben" wird kraftvoll und sensibel wiedergegeben, mit großer Dynamik und Klangschönheit, insbesondere in den solistischen Passagen.
3. Haydn: "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" mit den Wiener Philharmonikern unter Riccardo Muti (25.8.1982, stereo). Eine rundum beglückende Wiedergabe der Orchesterversion, verhalten lyrische Musik von stiller Intensität!
4. Tschaikowsky: Ouvertüre "Der Sturm" & 6. Sinfonie "Pathétique" mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado (29.8.1994/28.8.1993). Sicher einer der absoluten Höhepunkte dieser Edition. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt Abbado mit seinen Berlinern die schwierige Gratwanderung durch Tschaikowskys Seelenschmerz unter Vermeidung martialischen "Stechschritts" aber auch schwülstiger Sentimentalität. Eine hochintensive Wiedergabe der "Pathétique", die ihre besondere Wirkung gerade in den stillen Momenten hat und wirklich Gänsehaut hinterlässt!
5. Bartok: 4 Orchesterstücke Op. 12, Boulez: Notations I-IV & Stravinsky: "Le Sacre du printemps" mit dem Gustav Mahler Jugendorchester unter Pierre Boulez. Erstaunliche orchestrale Perfektion, wobei gerade Bartoks Orchesterstücke außergewöhnliche Intensität erreichen. Großartig!
Weitere Höhepunkte sind neben den guten bis großartigen Opernaufnahmen ("Rosenkavalier" mit Karajan und Della Casa, "Idomeneo" mit Fricsay und Grümmer, "Aus einem Totenhaus" mit Abbado und Ghiaurov, sowie Netrebkos (und Villazons) "La Traviata" und Barenboims "Eugen Onegin") folgende Konzerte:
Mahlers 8. mit Bernstein (klanglich erstaunlich gut, große Intensität, wie zu erwarten), Beethovens Missa solemnis mit Levine (in luxuriöser Besetzung, eher melodiös-lyrisch als dramatisch, jedoch mit Tiefgang), Berlioz` "Symphonie fantastique" mit Solti und dem Chicago Symphony Orchestra (verhaltener und weniger explosiv als seine bekannte Studioaufnahme, dafür ein Gewinn an Tiefendimension), Liszts "Les Préludes" (ohne Einschränkung empfehlenswert), Wagner mit Karajan und Jessye Norman (Liebestod) (klangschön und intensiv, vielleicht fehlt ein wenig der vorwärtsdrängende Gestus, Altersaufnahmen eben (von 1987)).
Sehr schön auch die beiden Solistenkonzerte: Brendel zaubert in Haydns c-moll-Sonate Hob. XVI:20, Mozarts c-moll-Sonate KV 457 und Beethovens As-dur-Sonate Op. 110. Absoluter Kulminationspunkt ist die mirakulöse Wiedergabe von Schuberts f-moll-Impromptu D.935,1: Hier scheint die Welt stillzustehen!
Der vielgelobte Duoabend mit Martha Argerich und Nelson Freire mit Brahms Haydn-Variationen, Rachmaninoffs Sinfonischen Tänzen, Schuberts Grand Rondeau A-dur D.951 und als krönendem Höhepunkt Ravels "La Valse" beschließt eine rundum gelungene Jubiläumsbox, die man durchaus als Schatzkiste bezeichnen kann. Einziger Wermutstropfen: eine nicht sehr gelungene Wiedergabe des Tschaikowsky-Violinkonzertes mit Anne-Sophie Mutter unter Karajan: hier ist die o.g. Gratwanderung leider nicht gelungen, wogendes Vibrato und üppiger Orchesterschmalz sind für meine Ohren zu viel des Guten! Es hätte sicherlich wesentlich interessantere Alternativen im Schallarchiv gegeben (z.B. Mozarts d-moll-Konzert mit Gulda und Leinsdorf!!).
Dennoch: wer nicht gerade die Mehrzahl der vorveröffentlichten Aufnahmen besitzt, sollte beherzt zugreifen, es handelt sich durchweg um wirklich wertvolle Aufnahmen zu einem erschwinglichen Preis!
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am 27. Juni 2010
Nach langen Jahren ist endlich wieder Ferenc Fricsays Aufnahme des "Idomeneo" erhältlich - das ist das Erfreulichste an dieser schönen Box. Der Mitschnitt von 1961 bringt Mozarts Oper zwar in einer zweifelhaft umarrangierten Fassung, aber die Leistungen der Sänger und des Dirigenten sind schier unübertrefflich. Elisabeth Grümmer hat als Elettra den lieblichen Klang für "Idol mio" und den Wahnsinn für "D''Oreste", die junge Pilar Lorengar ist als Ilia in Top-Form und hat noch nicht so ein starkes Vibrato wie in späteren Jahren. Die Tenöre Ernst Haefliger und Waldemar Kmentt sind tolle Mozart-Stilisten mit viel Metall in der Stimme. Fricsay explodiert im Graben drei Stunden lang und erschafft in den finsteren Teilen - in Idomeneos großer Rezitativ-Anklage gegen Neptun und im Chor "O voto tremendo" - eine Dramatik und Traurigkeit, die ich in keiner anderen Mozart-Opernaufnahme je gehört habe. Die Tontechnik ist gut, nur in ein paar Chorszenen latschen die Sänger mit quietschenden Sohlen am Mikro vorbei. Ein Muss für Sammler!
Sehr erfreulich auch, dass die Deutsche Grammophon Karajans "Rosenkavalier" von 1960 hier wieder herausbringt. Der ist zwar nicht so perfekt wie die EMI-Studioaufnahme, aber Lisa Della Casas junge, silbrige Marschallin gefällt mir besser als die Interpretation von Elisabeth Schwarzkopf. Die Schwarzkopf kam bei der Verfilmung dieser Inszenierung zum Zuge (weswegen die Della Casa den Festspielen den Rücken kehrte) und auch Hilde Gueden wurde als Sophie gegen Anneliese Rothenberger ausgetauscht - aber tatsächlich ist die Stimmenmischung der Premierenbesetzung das Ideal. Erinnerungen an goldene Zeiten ...
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