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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brückenbauer, 20. September 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Bevor die historische Aufführungspraxis "erfunden" war, wurden die großen geistlichen Werke - und nicht nur die - von Johann Sebastian Bach in pseudoromantische Gewänder gehüllt. Karl Richter sei hier als ein Beispiel genannt, der sich mit seinem Münchner Bach Orchester bis heute - zurecht - großer Beliebtheit erfreut. Derartige Interpretationen legten sehr viel Wert auf das, was hinter der Partitur liegt: auf die zutiefst menschliche Aussage des bachschen Chorwerkekosmos.
Die allzu erdrückende Schicksalsschwere, die diesen Darbietungen allerdings anlastet, entfremdete die Stücke zu weit von ihrem ursprünglichen Wirkungsumfeld - der Kirche.
Mit dem Aufkommen der historischen Aufführungspraxis hat sich da einiges geändert. So große Werke wie die hier eingespielte h moll Messe BWV 232 wurden überflüssigen Tands entledigt, wurden schlank, transparent und von einem gewissen, teils verfälschenden Anachronismus befreit. Und siehe da: Plötzlich werden zarte, intime, gar pittoreske Elemente offenbar, die man vorher nur zu leicht überhört hat.
Mittlerweile grenzt es ja beinahe an ein Sakrileg, bachsche Chorwerke nicht historisch einwandfrei darzubieten. Nicht nur Originalinstrumente, sondern auch ein authentischer Chor gehören hier zum A und O. Im Reigen der vielen Dirigenten, die sich darum verdient gemacht haben, war es für mich immer John Eliot Gardiner, der die allgemeingültige Botschaft des umfangreichen Oeuvres Bachs besonders gut verstand und vermittelte. Puristen werden seiner herausragenden Einspielung der h moll Messe vielleicht vorwerfen wollen, dass man seit 1985, als die Aufnahme entstand, noch mehr dazu übergegangen ist, auch die Chöre kleiner zu halten - Ton Koopman sei hier als Beispiel genannt.

Der Transparenz in Gardiners Deutung tut das jedoch keinen Abbruch. Man höre sich allein das herrliche Nebeneinander von Solisten und Chor im anfänglichen Kyrie an, das voller Tragik und Tiefsinn steckt!
Gardiner arbeitet die schnellen und häufig sehr überraschenden Stimmungswechsel innerhalb der Gesamtkonzeption der Messe fein und akribisch heraus. Während die Stimmung im Kyrie eher gemessen und niedergeschlagen wirkt, erscheint das Werk im sich anschließend Gloria hell und klar. Die Atmosphäre wird hier selten von düsteren Einwürfen getrübt. Immer wieder berückend ist es, zu hören, wie vielgestaltig Bach Tutti und Solopassagen abwechselt und mit welcher Liebe und Hingabe er letztere verziert.
Gardiner setzt Tutti und Soli grandios in Kontrast. Hier kommen ihm seine brillant aufspielenden English Baroque Soloists, sein Weltklasse Chor, The Monteverdi Choir, und herausragende Solisten - gepaart mit einer perfekten Aufnahmequalität - sehr entgegen. Die Spannung, die der Dirigent erzeugt, und die Farben, mit denen er charakteristische Passagen wie das "Et resurrexit" aus dem Credo Teil ausmalt erzeugen ein fein nuanciertes und scharf akzentuiertes Klangspektakel, das berührt und packt.
Viele werfen Gardiner vor, dass er etliche Passagen zu flott nimmt und ihnen damit die sakrale Weihe raubt. Dem entgegenzuhalten ist einerseits, dass die h moll Messe schließlich ein hochvirtuoses Musikstück ist. Bach konzipierte es geradezu als Hinterlassenschaft all des Wissens und Könnens, welche er auf dem Gebiet der Chormusik angehäuft hatte. Und andererseits wirkt Gardiners Tempo nie überzogen oder gezwungen. Wie sonst gelangten solch innige Passagen wie das "Benedictus, qui venit" zu solcher Intensität, die der geneigte Hörer hier vernehmen kann?

Fazit: Gardiners Wunderwerk mag vielleicht nicht jedem gefallen. Rein technisch ist seine Interpretation tadellos. Aber - und das ist noch viel wichtiger - vor allem schafft er es, die Partitur hinter sich zu lassen und dem Publikum auf der ganzen Welt die universale, transzendentale Aussage dieser Musik ein gutes Stück weit näher zu bringen.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allein auf einer Insel..., 16. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Ein altes Spiel: Was nähme man mit, wenn man auf eine einsame Insel müsste (dürfte)? Müsste man zehn CDs benennen, so wäre diese eine davon. Dürfte man überhaupt nur zehn Gegenstände mitnehmen, so wäre diese Aufnahme immer noch dabei. Warum? Zum einen, weil Bachs Messe in h-moll eines seiner größten Werke ist - man könnte wohl sagen, es ist die Summe seines Schaffens, die Quintessenz seiner Musik und seines Glaubens; zum anderen, weil diese Aufnahme schlicht makellos ist. Chor und Orchester sind nicht zu klein und nicht zu groß. Die Klangbalance und die Tontechnik sind sehr, sehr gut. Man fühlt hier, dass Barockmusik sehr stark aus der Tanzmusik inspiriert ist. Die Rhythmen sind agil und sauber gezeichnet. Die Solisten sind durchweg tadellos. Wer diese Aufnahme kennt, tut sich anschließend schwer mit anderen. Wenn es je eine Referenzaufnahme geben könnte, dann diese.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Referenzaufnahme", 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
In der vorherigen Rezension wird teilweise eine Meinung vertreten, die nicht unwidersprochen bleiben kann. Zum einen war Bach kein spiritueller Träumer und zum anderen wäre Gardiner, wenn er den Geist von Bach nicht begriffen hätte, nicht in der
Lage gewesen, eine Interpretation zu schaffen, deren musikalischer Reichtum überwältigend
ist. Seine Interpretation ist bis heute unerreicht geblieben und kann für den Hörer eine ganz außergewöhnliche Bereicherung sein, so denn dieser Ohren, Geist und Seele öffnet. Sie berührt nicht nur den Intellekt, sondern auch die Menschlichkeit aufs Tiefste.

Mit der H-Moll Messe wollte sich J.S. Bach am katholischen Hof empfehlen. Es handelt sich um ein Werk von überwältigender Pracht. Eine inbrünstige Interpretation im Sinn einer andächtigen Betrachtung wäre schon der Dimension der Messe nicht angemessen, was nicht weniger für eine Interpretation gemäß einem protestantischen Partikularismus gelten würde. Auch sei darauf verwiesen, dass es schließlich um kein Requiem handelt. Das große Werk hat eine große Interpretation verdient, und da kann sich jede kleinmütige Kritik nur als pure Nörgelei selbst entlarven. Natürlich fehlen auch Passagen mit großer Dichte und höchster Spiritualität nicht, jedoch muss die gesamte Konzeption stimmig bleiben. Bei keiner anderen Aufnahme sind die Bezüge und Spannungselemente so schlüssig wie bei derjenigen unter Gardiner.

Der Rezensent mit dem Pseudonym esclarmonde hat an anderer Stelle eine Produktion der H-Moll Messe unter dem Dirigat von Diego Fasolis präferiert. Zweifellos handelt es sich auch dort um eine gute Aufnahme, bei der vor allem die Solisten herausragen. Allerdings hat die
Interpretation keine außergewöhnlichen Aspekte zu bieten. Soweit vorgenannter Rezensent dort auf kurze krachende Streicheinsätze beim Crucifixus verweist, die wie die Nagelschläge der Kreuzigung klingen würden, ist schon der triviale Vergleich mehr als befremdlich. Jedenfalls kann man Gardiner keine Geschmacksverirrung vorhalten. In der langen bei Gardiner beginnenden Reihe ist die Aufnahme unter Fasolis irgendwo einzuordnen, mehr im hinteren als im vorderen Bereich.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Non plus ultra!, 25. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Diese Aufnahme, obwohl über 20 Jahre alt, stellt für mich das non plus ultra hinsichtlich Bach's Hoher Messe dar. Formvollendete, historische Aufführungspraxis mit glasklaren Chören und Soli, schlankem, barocken Klangbild und genialer Tempo-Variation. Ich habe in meiner Jugend selber als Chorknabe die Hohe Messe gesungen, zu der ich immer ein besonders inniges Verhältnis hatte; doch ich kenne keine vergleichbar exzellente Aufführung. Einziger Wermut-Tropfen: Die pseudo-italienische, nuschelige Aussprache des Latein, die englischen Sängern leider wohl eigen ist.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Referenzaufnahme, 8. April 2007
Von 
Wilhelm Kaiser "Alexander" (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Die Einspielung der h-moll Messe von J.S. Bach unter der Leitung von Gardiner mit dem Monteverdichor im Jahr 1985 ist nach wie vor führend geblieben. Schon wegen ihrer Dimensionen kam diese Messe für eine kirchliche Aufführungspraxis nicht in Betracht. Es handelt sich um eines der schönsten und prachtvollsten Werke im musikalischen Schaffen von J.S. Bach über alle Konfessionen hinweg. Die Gardiner-Aufnahme bildet eine würdige und glanzvolle Verwirklichung der gestellten Aufgabe, und zwar in allen Belangen.

Die vom vorherigen Rezensenten vorgebrachten Kritikpunkte kann ich beim besten Willen schon ansatzweise nicht nachvollziehen. Selbst die Möglichkeit gewisser phonetischer Probleme aufgrund einer Überschneidung nacheinander einsetzender Stimmen konnte ich nicht feststellen. Auch in den Stimmen der Instrumente konnte ich die behaupteten Unpässlichkeiten nicht erkennen. Gardiner hätte solche Ausreißer nicht durchgehen lassen.

Hat der Verlag verschiedene Aufzeichnungen aufgelegt?

Der in einer Rezension davor beklagte Wermutstropfen ist von anderer Qualität und eher berechtigt, allerdings nur auf wenige Stellen beschränkt und bemerkbar, soweit man den sprachlichen Ausdruck akribisch verfolgt. Die überwältigende Kraft der musikalischen Darbietung verdrängt diese Problematik. Das Vorkommen unsauberer Akzentuierung ist nicht auf England beschränkt und in unterschiedlicher Art aufgrund nationaler oder gesangstechnischer Eigenheiten praktisch überall möglich. Da Abstriche im Nanobereich nicht möglich sind, muss es denn bei der vollen Punktevergabe verbleiben.

Eine Messe gliedert sich in Abschnitte auf, die ihrer Art nach völlig unterschiedlich sind. Das Gloria ist dabei ein Gott verherrlichendes Element. Das Cum Sancto Spiritu bildet den jubelnden Abschluss, der vom Monteverdichor mit Schwung und Festlichkeit zu erhabener Größe geführt wird. Die dabei mitgeteilte Begeisterung wird durch intensive Einsatzfreude bestimmt, die das musikalische Geschehen vorantreiben muss, um rechte Glaubwürdigkeit zu erzeugen. Gardiner hat nicht nur hier für schlüssige und aufregende Impulse gesorgt, die geeignet sind, Glückshormone freizusetzen und Dankbarkeit zu empfinden.

Natürlich habe ich Meinungen, die eine schlanke oder nüchterne Interpretation bevorzugen, als persönliche Geschmacksfragen nicht zu bemängeln. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die h-moll Messe von J.S. Bach gerade nicht vom Verständnis einer lutherischen Musiktradition aus betrachtet werden kann. Die Gesamtstruktur der vorliegenden kirchlichen Barockmusik wird von Gardiner und allen anderen Mitwirkenden grandios und mit überzeugender Sinnhaftigkeit vermittelt. Daran vermag auch der Verweis an anderer Stelle auf das Erscheinungsbild von J.S. Bach als beamtischen Handwerker nichts zu ändern, denn es wäre ein Kuriosum, Arbeitsdruck, Mühsal und handwerkliche Perfektion von J.S. Bach beim Niederschreiben einer Partitur interpretatorisch nachempfinden zu wollen.

Den Konkurrenzaufnahmen reichen samt und sonders an die Gardiner-Aufnahme nicht heran. Lediglich Christophers hat mit seinen Sexteen eine gewisse Nähe erreicht. Alle anderen Aufnahmen, sei es unter Harnoncourt, Jacobs oder Rilling, sind bisher trotz teilweiser Mehrkanaltontechnik und hochkarätiger Besetzung nicht auf Augenhöhe mit Gardiner aufgerückt. Es hapert vor allem an Spannungselementen. Offenbar wollte man sich dem Vorwurf einer Gardiner-Kopie nicht aussetzen. So führen denn auch die Umwege nicht zum Ziel, Gardiner zu erreichen oder zu überholen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebendiges Musizieren, 22. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: BACH MASS IN B-MINOR (Audio CD)
Frans Brüggen ist als Flötist seit jeher der Scene alter Musik verbunden gewesen. Er hat dann als Dirigent sich der historischen Spielweise verschrieben und verschiedene, sehr farbig-durchsichtige Interpretationen geliefert. Diese live-Aufnahme der h-moll Messe von 1990 ist ein Beispiel dafür. Auch wenn die Solisten etwas " dünn" klingen, die h-moll Messe ist überwiegend ein Chor-Werk und der nederlands kamerkor ein Profi-ensemble, das die Anforderungen dieses Werk spielend meistert. Brüggen arbeitet mit differenzierem Einsatz des Chores, beim Sanctus, erzielt dadurch eine Echo-Wirkung, ganz reizvoll. Diese Aufnahme gehört in jedem Fall zu den besseren der h-moll Messe und kann deswegen empfohlen werden.
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5.0 von 5 Sternen Messe, 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
ich habe diese Bewertung, die von Ihnen vorgegeben wurde gewählt, da dem nichts mehr hinzuzufügen ist; darum passt es so!
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15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Chöre auf höchsten Niveau, aber die Konkurrenz ist hart, 3. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Die h-moll Messe gehört zu den Werken, die von vielen Ensembles vorbildlich verwirklicht wurde. Natürlich ist der Monteverdi-Choir ein absolutes Spitzenensemble, aber der Nederlands Kamerkoor ist ebenfalls hervorragend und Frans Brüggen mit seinem Ensemble liefert ebenfalls eine hochspannende Wiedergabe, René Jacobs mit dem Rias Kammerchor...Daneben sind aber auch die Solisten anzuhören. Insbesondere das AGNUS DEI. Eine Kathleen Ferrier oder Christa Ludwig stehen Gardiner nicht zur Verfügung. Wie bei vielen großen Werken müßte man eigentlich eine Fülle von Wiedergaben kennen, um daraus seine eigene Best-Version zu entwickeln.1985 war dies eine besondere Aufnahme. Heute gibt es gleichwertige, die deutlich preiswerter sind, wie etwa Gustav Leonhardt.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragende Einspielung mit nur wenigen Abstrichen, 11. Dezember 2001
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Mit der h-moll-Messe, eines der ersten Bach-Oratorienwerke, die Gardiner bereits 1985 für die Platte/CD eingespielt hat, ist ihm sicherlich ein großer Wurf gelungen. Die glasklaren Stimmen, eine äußerst durchsichtige Einspielung, teils gewagte aber absolut schlüssige Tempi - man kann es kaum besser machen. Einziger Abstrich ist die leider hin und wieder durchkommende für deutsche Ohren teilweise gewöhnungsbedürftige englische Aussprache der lateinischen Texte - für ein Werk von J.S.Bach sicher nicht angebracht. Dennoch aber auf jeden Fall die Anschaffung wert - jeder Bach-Liebhaber wird viel Freude an den CDs haben.
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen H-Moll-Messe einmal etwas anders!, 20. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Messe H-Moll BWV 232 (Audio CD)
Diese Aufnahme ist endlich mal eine in der der Text deutlich zu verstehen ist. Dies mag daran liegen, dass dies ein Chor ist, der nur aus einigen wenigen Sängern besteht. Aber trotz des im Vergleich zu anderen Aufführungen/Aufnahmen kleinen Chors wird ein wunderbares Klangbild erzeugt, dass durch die Qualität der ausgebildeten Sänger zustande kommt. Sehr gut ist auch, dass dies endlich mal eine Aufnahme ist, in der vor allem Dank der Solisten jegliches Vibrato vermisst wird. Die Sänger singen glasklar!!! Also, für alle, die Bach, aber keine langen Arien mit Vibrato ohne Ende mögen: HIER IST ES, DASS ULTIMATIVE WERK!!!
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Bach, J.S.: Mass In B Minor BWV 232
Bach, J.S.: Mass In B Minor BWV 232 von English Baroque Soloists and John Eliot Gardiner and The Monteverdi Choir
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