Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
19
4,7 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,79 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. Juni 2013
Die Musik der DOORS steht für sich und ist entsprechend gewürdigt.

Meine Bewertung gilt der LP Edition RHINO Elektra.

Die LP- Neuauflage von Elektra bietet hervorragende Qualität mit 180 g Rhino Vinyl.

Die Pressqualität, das Remastering, sich daraus ergebend der glasklare, detailierte Klang,
mit der LP typischen Räumlichkeit und Wärme macht richtig Spass.
Abgerundet, geerdet mit entsprechendem Baßfundament, absolut erstklassig.
Besonders überrascht hat mich die originale Stereoabmischung.
Bisher habe ich habe ich das musikalische Wechselspiel so ( deutlich) nicht erleben können.
Einfach Klasse !
Dies gilt für dieses, wie gleichermaßen für alle anderen fünf Lps der DOORS aus der RHINO/ELektra Edition.
Für mich vom Höhrerlebnis, kein Vergleich zur CD.
Lediglich die sündhaft teure 24 Karat Gold DCC CD kommt Beschriebenem sehr Nahe.

Klare Kaufempfehlung mit fünf Sternen für jeden Vinyl-Liebhaber.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
das dritte innerhalb von zwei jahren erschienene album der vor kreativität übersprudelnden vier, die hier alle songs gemeinsam verfassten.

vielleicht nicht ganz so griffig wie das debut oder "strange days", trotzdem das einzige #1-album der band in den USA und auch ein großer erfolg in UK.

auch die single "hello, i love you" kam zu höchsten charts-ehren. ja, das war damals noch möglich, erfolg mit qualität zu verbinden...

trotzdem sind die restlichen zehn songs ernsthafter und düsterer mit vielen für die doors typischen schwebungen und versatzstücken, kein einziger song sackt auf füller-niveau ab.

das soll über vierzig jahre alt sein? man glaubt es kaum.
wer es noch nicht hat oder kennt: ein stück musikgeschichte, grandios, gänsehauterzeugend, gültig, großartig gealtert.

das remaster ist rundum gelungen, die aufnahmen klingen frisch und entstaubt, wohl besser als die originale LP (die ich mal hatte), über einzelheiten des mixes will ich mich hier nicht weiter verbreiten, geschweige denn meckern: es passt einfach, good job!

dazu gibt's auch noch fünf bonustracks!
22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. März 2010
Gerade bei den Alben der Doors ist es unerlässlich, einmal über den musikalischen Tellerrand hinaus zu schauen und die Platte in den gesamtgesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Was im Falle von "Waiting For The Sun" bedeutet: 1968. Studentenrevolte weltweit. Vietnamkrieg eskaliert durch die Tet-Offensive. Martin Luther King und Robert Kennedy werden ermordet. Und, und, und.

In solch unruhige Zeiten scheint das nach den teilweise schwer sperrigen Meisterwerken "The Doors" und "Strange Days" aus dem Vorjahr in weiten Teilen geradezu weichgespült wirkende dritte Album der Amerikaner nicht recht zu passen, wie von einem anderen Planeten wirken verträumt vor sich hin mäandernde Songs wie "Love Street", "Summer's Almost Gone", "Wintertime Love" oder "Yes, The River Knows".

Dies sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich auf diesem Album einige geradezu zur Legende gereifte Stücke des Quartetts Morrison, Manzarek, Krieger und Densmore befinden. "The Unknown Soldier" jagt dem Zuhörer in seiner zupackenden Intensität den einen oder anderen Schauer über den Rücken, "Spanish Caravan" nimmt einen mit auf die Reise (unglaublich wieviel Lebensgefühl man in gerade einmal drei Minuten packen kann!). Doch auch der Rest ist alles andere als Füllmaterial. "Hello, I Love You" ist eine herrlich direkte in Notenform gegossene Liebeserklärung, das meditative "My Wild Love" läd förmlich zu einer Prozession unter Anführung von "Mr. Mojo Risin'" ein und "Five To One" ist in seiner dreckigen Obszönität einfach ein erdiges und rotzig-besoffen gesungenes Stück Blues, dessen Textzeile "No One Here Gets Out Alive" immerhin der bekanntesten Morrison-Biografie ihren Namen gab. Einzig und allein "We Could Be So Good Together" lässt mich in seiner Unentschlossenheit relativ kalt.

Sicherlich kann "Waiting For The Sun" nicht mit seinen beiden Vorläufern mithalten, es beinhaltet trotzdem die eine oder andere Entdeckung, gerade, wenn man sich etwas länger mit den 33 Minuten Musik beschäftigt. Mag man einigen Songs auch die damaligen Alkohol- und Drogen-Eskapaden Morrisons
mehr als deutlich anhören, wie schrieb der "American Poet" im vielleicht stärksten Song des Albums, "Not To Touch The Earth"?

I Am The Lizard King.
I Can Do Anything.

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2005
"Waiting for the Sun," all things considered, represents the softer side of the doors. Just come the difference in tone of both the music and the lyrics of "Light My Fire," the first song most people remember hearing by the Doors, and "Hello, I Love You," the hit single off of this third album. For the most part "Waiting for the Sun" was something of a disappointment after the first two albums, but whereas "The Doors" hit #2 on the Billboard charts and "Strange Days" made it to #3, this one made it all the way to #1. Go figure, boys and girls. But in the end this might be a lesser album by the Doors but it still has its moments.
The word that really describes the difference between this album and the rest of the Doors' oeuvre is, believe or not, "mellow." Listen to the rock ballads "Love Street," "Wintertime Love," "Summer's Almost Gone," and "Yes the River Knows" and you will quickly get the point. Jim Morrison's lyrics for "Love Street" are pretty autobiographical in terms of his budding romance with Pamela Courson and fans can still check out some of the locations alluded to in the song, which is a lot less expensive than going on a pilgrimage to Paris to see Morrison's grave.
But while mellow might be a dominant element it is the eerie sounding song "The Unknown Solider," with its anti-war lyrics, that is the standout piece on the album. I am always amazed this song is only 3:10 long because it has so many parts that you think it goes on longer: Ray Manzarack provides a spooky organ intro (the man is one of my top three organ players of all-time in rock 'n' roll), the first verse has jazz elements, there is a firing squad in the middle, then the verse repeats in more of a rock style, and the song ends with the sounds of celebration. This was not a prominent anti-war song, but it is hard to find one this literate or musically ambitious.
"Hello, I Love You" was the hit single, but I always found it rather bland for a Doors song and at odds with pretty much everything else they did. The explanation is that this song actually predates their self-titled debut album, so there is a reason it sounds so outdated and out of place (face it, this is a pop song). I like Robby Krieger's flamenco guitar on "Spanish Caravan" and that song a lot more. "Not to Touch the Earth" is part of the legendary uncompleted work "The Celebration of the Lizard," and the final track "Five to One," driven by John Densmore's drumming, has some interesting lyrics attacking the flower children for failing to organize into a political power. With the heavy guitar and organ playing this last song is decidedly not in the mellow mode. The mix is a bit unsettling, but just proves the point that there is always something worth listening to on a Door's album.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. September 2007
Es wird ja im allgemeinen - auch hier - gerne vom "softesten" Doors-Album gesprochen, wenn man auf "Waiting For The Sun" zu sprechen kommt.
In jedem Fall ist es natürlich sanfter als die beiden vorigen Werke, vor allem aber in der Atmosphäre etwas heller. Melancholie schwebt immer noch über dem Ganzen, aber die Musik klingt nicht mehr ganz so düster.
Zum Glück aber bedeutet dies nicht, dass man sich in kommerzieller Hinsicht anbiedert (das würde dann schon eher auf "The Soft Parade" zutreffen) oder schwächere Songs geschrieben hätte. Ganz im Gegenteil: Die Tracks auf "Waiting For The Sun" enthalten einige der schönsten Gesangslinien, die die Band je verfasst hat: Das wundervoll schwelgerische "Summer's Almost Gone", das kurze, aber mitsingkompatible und mit Cembalo ausgestattete "Wintertime Love", das amtlich groovende "We Could Be So Good Together" und ganz besonders das göttliche "Yes, The River Knows": Einfach herrlich mit Densmores Jazz-Drums, Morrisons sanfter Stimme, Robby Kriegers gefühlvoll gespielter Gitarre und Manzareks Pianospiel.
Wunderbar ist auch das naiv klingende "Love Street" und "Spanish Caravan" - ein Stück, bei dem Krieger zeigen kann, was er als Flamenco-Gitarrist so draufhat.
Mit dem Antikriegs-Song "The Unknown Soldier" leistet die Gruppe dann ihren Beitrag zum Thema Vietnam-Krieg, mit dem wilden, sich genial steigernden "Not To Touch The Earth" wird ein Ausschnitt aus Morrisons Gedicht "The Celebration Of The Lizard" präsentiert, sowie mit "Hello, I Love You" ein echter Ohrwurm und das Alkohol-schwangere "Five To One" ist ebenso einer der bekanntesten und besten Doors-Songs.
Fazit: Auf ihrem dritten Album schrecken die Doors nicht vor Experimenten zurück, was übrigens auch das verrückte "My Wild Love" zeigt - Abwechslung wird wie immer groß geschrieben. Insgesamt ist die Band etwas ruhiger, was ihr genauso gut zu Gesicht steht wie die etwas härtere, düsterere Ausrichtung zuvor.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2014
"Waiting for the sun" erschien erstmals 1968 und wurde in der Formation Jim Morrison (Vocals), Robby Krieger (Guitar), Ray Manzarek (Organ) und John Densmore (Drums) eingespielt. Produziert wurde abermals von Paul Rothchild.

Nach den ersten beiden Alben, dem selbstbetitelten Debütwerk und dem starken Nachfolger "Strange Days", waren die Erwartungen an die dritte Scheibe "Waiting for the Sun" dementsprechend hoch. Irgendwie war es an der Doors-Front aber hier zu einem kleineren Richtungswechsel ihres hoch und heilig zelebrierten Stiles gekommen, so dass nunmehr weichere Melodien im Vordergrund standen, und Morrison eigentlich die ryhtmische Lyrik der Songs mit seinem fortan im Vordergrund stehenden Gesang alleinig anführte. Weiters war es auch Robbie Krieger der viel zum Sound der Doors dieses Albums beigetragen hatte, wohingegen Ray Manzarek's Keyboardspiel und besonders John Densmore eher eine untergeordnete Rolle spielten. Trotzdem ist das Album sehr stark geworden, sind es hier doch die - wie oben erwähnt - sehr interessanten, kontrastreichen Melodiebögen, die dem Album eine bisher nicht dagewesene, angenehm ruhige Atmosphäre verschaffen. Als Anspieltipps kann man "Hello i love you" (was für ein Text, was für ein Rythmus, was für eine Stimme Morrison's), "Love street", "Not to touch the earth", "Spanish caravan", "We could be so good together" und "My Wild love" empfehlen. "Hello...." zählt heute noch - nicht ohne Grund - zu einem Klassiker der Gruppe in der leider zu früh endeten Karriere einer jungen und aufstrebenden Band, die meines Erachtens vermutlich trotz Morrisons' Tod Anfang der Siebziger auf diesem Niveau geblieben wäre. Leider wurde letzterer dann aber immer mehr zu einem Konzert-Schreck, so dass das Grundkonzept der Band und Auftritte nicht mehr funktionierten, wie in Tagen dieses Klassikers. Trotz des "soften" Richtungswechsels ein Höhepunkt im kleineren Doors-Katalog.

Fazit: Softeres, aber starkes Psychedelic-Album der Doors. 5 Sterne!
55 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2010
wieder the doors und wieder große klasse.....

nicht besonders geliebt von der band, für mich nicht ganz verständlich, ist es doch ein absolutes meisterwerk...
mit dem etwas poppigen "hello i love you" erzielten sie ihren zweiten no. 1 hit, das album war auch das erste wirklich erfolgreiche hit album in uk....

öfters von freunden als zu weich kritisiert. ich bin anderer meinung- sehr lyrisch, teils düster- ein morrison wie er mir gefällt....

manzarek stieg hier von seiner vox-orgel auf eine gibson orgel um, welche live meist zum einsatz kommt. meiner meinung ist der veränderte klang deutlich zu hören... (gut hab jede doors-scheibe sicherlich schon 100 mal gehört....)

ich find die mischung aus recht heitern pop "hello i love you" und düster depressiven ala "summers almost gone" einfach große klasse....

hier liebling herauszupicken fällt mir recht schwer aber:

"not to touch the earth"- episch, schleppend, ausbrechend.... irgendwie angsteinflössend.... grandios kriegers gitarre, der mann konnte was...
die sich irgendwie im kreis drehende manzerek-orgel, das monotone densmore gedrumme- eine nummer für die ewigkeit...

"summers almost gone"- so herrlich depressiv, ein klassiker....

"spanish caravan"- das intro, vor allem die gitarre- alles sehr untypisch für die doors-mucke- schlecht deshalb? keineswegs-herrlich....

"my wild love"- diese sprechgesangnummer verkörpert den shamanen in morrison- gänsehaut...

"five to one"- ein klassiker,einer der nachhaltigsten krieger-riffs, ein hysterisch brüllender jim- er klingt hier so betrunken... pure kraft, kombiniert mit den von mir so sehr geliebten kräftigen ausbrüchen...

als bonus dann auch noch studio-takes von "not to touch the earth" sowie das 17minütige "celebration of the lizard"- sehr interessant....

das remaster sowieso den kauf wert, auch wenn man die platte besitzt....

fazit. so wie alle doors scheiben ein absolutes muss!!! r.i.p lizard king.....
2222 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2008
Natürlich nicht an dem Album, v.a. mein Lieblingslied der Band darauf vertreten ist und mich eigentlich jedes Lied (außer vielleicht "Horse Latitudes") mitreist, sowohl zum Mitsingen als auch Tanzen.
Ich möchte die Rezension von Darkness etwas kritisieren:
1. "Waiting for the Sun" war zu der Zeit der Aufnahmen des Albums nicht zufriedenstellend, weshalb es damals noch nicht veröffentlicht wurde.
2. Die Textbelege sind öfters nicht einwandfrei:
- "She holds her Head so high" heißt es in "Hello, I Love You", nicht "...her Hair..."
- "Not to Touch the Earth" ist an sich kein einzelnes Lied, sondern ein Überbleibsel des vertonten Gedichtes Morrisons "Celebration of the Lizard" (findet man auf div. anderen Veröffentlichungen in Gänze) und "I'm the Lizard King, I can do anything" ist nicht unbedingt sein Motto, sondern eher eine seiner am häufigsten zitierten Zeilen.
- Das im Mittelteil von "The Unknown Soldier" ist eine Exekutionsszene, die die Sinnlosigkeit hervorheben soll (immerhin kommt erst nach "Make a Grave for the Unknown Soldier" vor "The War is over").
- Morrison oder Krieger sehnen sich nicht nach Spanien aufgrund der Äcker voller Hirn, sondern wegen den Äcker voller Getreide ("Fields full of Grain").
- Schließlich "Five To One" mit einem der größten Textfehler:
"The Old get old and the Young get stronger,
May take a week and it may take longer,
They got the Guns but we got the Numbers,
Gonna win, yeah! We're takin' over! Come on!"

Also wie gesagt, das Album ist genial, auch jeder einzelne Song (es wurde wegen der Unterschiede zum Debüt-Album kritisiert, aber nicht so sehr wie "Soft Parade") und ich kann es jedem nur empfehlen - egal ob Vinyl, Kassette oder gar Gold CD.
Und tut mir Leid für den langen kritischen Part, aber solche groben Fehler regen mich einfach auf.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2015
Nach „Strange Days“ waren viele Fans unsicher, wie die Doors weiter machen würden. Mit „Waiting For The Sun“ überraschten sie wieder mal, leider aber auch bei vielen in negative Richtungen. Dieses Mal waren die Kritiker nicht ganz so überzeugt, dafür blieben aber wieder die Fans treu. 1968 kam „Waiting For The Sun“ raus, ein Jahr nach den ersten zwei Meisterwerken der Doors. Wenn ich die Musik heute höre, wirkt sie wie immer zeitlos und magisch. Doch „Waiting For The Sun“ benötigte auch bei mir etwas Zeit, bis ich erkannte, wie gut das Album eigentlich ist (wie auch bei „Strange Days“).

Das dritte Album wartet wieder mit zusätzlichen Musikern auf: Douglas Lubahn übernahm für einige Tracks wieder den Bass, dazu kam Kerry Magness bei Stück 6 und Leroy Vinnegar bei Stück 7. Noch dazu ist „Waiting For The Sun“ das kürzeste Doors-Album (34 Minuten). Aber die Laufzeit ist nicht wirklich entscheidend, wenn die Qualität wieder vollends überzeugt. Nach „Strange Days“ gehen die Doors in eine dezentere und sommerlichere Richtung (wie es schon der Titel des Albums verrät). Und tatsächlich erzeugt die Musik bei mir Bilder von warmen Sonnenuntergängen!

Eröffnet wird die Platte mit dem coolen „Hello, I Love You“, eine der Singles des Albums. Eins der bekanntesten Doors-Lieder, vor allem von dieser Platte.
„Love Street“ ist ein sehr lockerer und dennoch schöner Song, der mir von Mal zu Mal besser gefällt (wie die ganze Platte!).
„Not To Touch The Earth“ ist sicherlich der experimentellste Track in diesem Album. Seltsame Akkorde und Harmoniefolgen, noch dazu der bekannte „Lizard-King“-Auszug von Morrison am Ende. Dieser Song hat einfach etwas, allein der geile Refrain ist ein Genuss!
Dann folgt mein Favorit auf der Scheibe: „Summers Almost Gone“, ein wunderschöner Song, voller Melancholie und mit ausdrucksstarkem Text!
„Wintertime Love“ wird dann wieder etwas schneller, Morrison behält aber seine romantische Stimmung bei.
„The Unknown Soldier“ ist der nächste große, bekannte Track von diesem Album und wurde als Beitrag zum damaligen Vietnamkrieg geschrieben. Wie auch „Not To Touch The Earth“ ist dieser Song etwas Besonderes, das Geschrei des Soldaten (Morrison) und der Hinrichtungsschuss, bis es dann wieder sehr konträr musikalisch weiter geht.
Dann darf Robby Krieger zeigen, was er an der Flamenco-Gitarre drauf hat. Ein Stück, welches wieder perfekt zur sommerlichen Atmosphäre des Albums passt und Morrison lässt wieder seinen Charme spielen. Schön ist besonders der Wechsel in der Mitte des Tracks.
„My Wild Love“ ist ein A-Kapella-Titel, wieder etwas Neues bei den Doors. Interessant ist hier besonders der raunende Chor im Hintergrund.
„We Could Be So Good Together“ wirkt anfangs vielleicht etwas schwach, aber auch dieser Song hat seine Stärken, gerade den Strophen.
Vor dem Finale geht’s dann nochmal ruhig und besinnlich zur Sache mit „Yes, The River Knows“, geschrieben von Krieger. Schon unglaublich, was für tolle Songs dieser Krieger schreiben konnte (und noch kann). Hier sticht besonders das romantische Klavier heraus, welches stellenweise eine romantische Jazz-Atmosphäre erzeugt.
Und dann dürfen die Doors mit „Five To One“ wieder voll loslegen! Ein fetziger und toller Abschluss!

Fazit: „Waiting For The Sun“ ist wieder ein Beweis dafür, wie flexibel die Doors waren. Drei völlig verschiedene Alben mit völlig verschiedenen Richtungen und Stimmungen. Und „Waiting Fot The Sun“ wird mit jedem Hördurchgang besser!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nach den Alben "Doors" und "Strange Days" wollten die Doors noch einen draufsetzen: Ein monumentaler Longtrack sollte her, der "The End" und "When the Music's over" übertreffen sollte. Live war er schon ein paar Mal gespielt worden - "Celebration of the Lizard". Aber irgendwie klappte es nicht, eine befriedigende Studioaufnahme des viertelstündigen Monstersongs hinzukriegen; Alkohol und Drogen dürften nicht völlig unschuldig gewesen sein. Schließlich gab die Band ihre großen Ambitionen auf und nahm stattdessen ein paar kürzere, ältere Demosongs neu auf, darunter "Hello I love you". Kultsänger Jim Morrison war zutiefst unzufrieden.

Aber "Hello I love you" wurde zum Hit, und das Album entwickelte sich zum Verkaufsschlager, auch wenn man einen Teil der Einnahmen an die Kinks wegen Plagiatverdacht ("All Day and all of the Night") abgeben musste. Daneben sind das harmonische "Love Street" und das wütende "Five to one" meine Aspieltipps. Ich sag mal vier Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,79 €
9,69 €