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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse!
Edguy bereichern die Metal-Szene mit einem weiteren Geniestreich betitelt ´Rocket Ride´, welcher auch einer Rakete gleich mit dem Opener „Sacrifice“ und dem Titelsong „Rocket Ride“ durchstartet! Wie gewohnt gibt´s von den Jungs griffige Melodien in Verbindung mit vorzüglichen Riffs und Tobi Sammets erstklassigem Gesang auf die...
Veröffentlicht am 24. Januar 2006 von Y. Bernhard

versus
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rakete mit Triebwerksschaden
Das lange warten hat ein Ende,die neue Edguy ist da. Leider für mich absolut enttäuschend. Der einzige Song der mich wirklich überzeugt ist Superheroes. Schade, ich habe wesentlich mehr erwartet, gerade nach der CD Superheroes, deren Songs für mich ein Knaller sind und denen Rocket Ride bei weitem nicht das Wasser reichen.Edguy sind nun auch vom...
Veröffentlicht am 26. Januar 2006 von blacklandy


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse!, 24. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Edguy bereichern die Metal-Szene mit einem weiteren Geniestreich betitelt ´Rocket Ride´, welcher auch einer Rakete gleich mit dem Opener „Sacrifice“ und dem Titelsong „Rocket Ride“ durchstartet! Wie gewohnt gibt´s von den Jungs griffige Melodien in Verbindung mit vorzüglichen Riffs und Tobi Sammets erstklassigem Gesang auf die Ohren. Midtempo-Nummern, wie das balladesk beginnende „Asylum“ wechseln sich mit schnelleren Songs wie „Out Of Vogue“ ab. Nicht zu vergessen natürlich „Superheroes“, das bereits vorab als Single ausgekoppelt wurde und sich einfach permanent im Gehörgang festsetzt, sowie die klasse Ballade „Save Me“.
Natürlich darf auch ein Song wie „Trinidad“ nicht fehlen, der uns direkt in den Hawaii-Urlaub zu versetzen scheint, aber für manche etwas gewöhnungsbedürftig sein dürfte. Was soll ich weiter dazu sagen, außer dass diese Scheibe in das CD-Regal oder besser noch in den CD-Player eines jeden Melodic Power Metal-Fans gehört?
Einfach klasse!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SEHR GUT!!!, 23. Februar 2006
Von 
Zur Abwechslung bin ich mal jemand, der die Band nur vom Hörensagen kannte und deshalb auch keine besonderen Erwartungen hatte, als ich mir das Album zulegte. Ausschlaggebend für den Kauf waren die überragenden Kritiken in diversen Musikzeitschriften. Und diese liegen mit ihrer Beurteilung voll und ganz richtig. Was Edguy hier abliefert ist einfach gute Musik, die excellent produziert wurde und zudem äußerst abwechslungsreich ist. Es gibt eigentlich keinen Schwachpunkt auf dem Album. Sicherlich gibt es das eine oder andere Lied, dass einem besser als das andere gefällt. Ausfälle gibt es aber nicht. Was ich des weiteren sehr sympathisch finde, ist, dass die Band sich nicht so übertrieben ersnt nimmt aber dabei dennoch qualitativ sehr hochwertige musik macht. Rocket Ride ist weit davon entfernt ein Funmetal-Album zu sein; dafür ist die Musik einfach zu gut aund diverse Themen schlicht zu ernst.
Ich habe mir mittlerweile auch Hellfire Club und TOM zugelegt, die wirklich auch sehr gute Alben sind. Es fehlt aber der Abwechslungsreichtum des neuen Albums und vor allem ist der Gesang nun wesentlich variabler, was die Musik umso interessanter macht. Auf eine durchgehende Doublebase-Beschallung im Hintergrund kann ich verzichten! Heavy ist die Musik noch immer!!!!
Rocket Ride ist ein Volltreffer. Insgeheim vermute ich, dass viele, die sich zu diesem Album negativ äußern, nach ein paar weiteren Durchläufen erkennen, dass sie es hier mit einem sehr ausgereiften Werk zu tun haben, dass einfach über vedammt gute Musik verfügt!!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue EDGUY erinnert an den "Haarspray-Metal" der Achtziger, 25. Februar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Nicht erschrecken, "Rocket Ride" ist ein klasse Album von Edguy. Lediglich der ein oder andere Chorus könnte von Poison/Skid Row etc. eingesungen worden sein. Mit "Power-Metal" hat die Scheibe aber nichts mehr zu tun. Mit dem Mid-Tempo Stück a la Savatage "Sacrifice" fängt das Album stark an. Mit "Rocket Ride", "Matrix", "Out of Vogue" u. "Return to the tribe" sind noch sehr gute Heavy-Metal Stücke vertreten.
"Wasted Time" ist meiner Meinung nach das beste Lied der Platte und zeichnet Tobias Sammet als erstklassigen Heavy Metal Sänger aus. "Catch of the century" ist eins von den Liedern zu dessen Refrain "Take that" auf der Bühne tanzen könnten, trotzdem ist der Song ein "Highlight" der Scheibe. Mit "Save me" ist leider auch ein Lied vertreten, das von Bon Jovi stammen könnte. Eine sehr "schmalzige" Ballade mit der Edguy, wenn die Radiosender nicht so intolerant gegenüber deutschen Rockbands wären, locker die Top10 der weltweiten Singlecharts stürmen würden.
Insgesamt erinnert "Rocket Ride" sehr an den Metal Ende der Achtziger (z. B. Saxons - Innocence is no excuse), als Bands wie Kingdome Come, Whitsnake, Dokken oder Mötley Crüe Millionen von Platten verkauften (in den USA!).

Edguys Rocketride ist alles in allem mit Sicherheit eines der besten Heavy-Metal Alben 2006.

Für Freunde des "normalen" Heavy Metal auf jedenfall ein Pflichtkauf.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Raketenritt!, 11. Januar 2006
Von 
M. Nassenstein "M" (Hämmern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sie mögen Edguy? Sie fanden Mandrake unglaublich gut? Und der Hellfire Club hat Ihren Mund offen stehenlassen? Dann ist Rocket Ride das richtige Album für Sie!
Genug des Spaßes! Oder eher im Gegenteil, denn jetzt geht der Spaß erst richtig los! Rocket Ride überzeugt vor allem durch seine eingängigen Stampfer, die zum Mitgröhlen einladen, durch neue Sounds und durch den üblichen Edguy-Klamauk.
Das Album öffnet mit dem Song "Sacrifice", das mit einem Klavier losgeht und danach im gehobenen Mid-Tempo voll aufdreht. Der Refrain, der einige Strophen und Bridges auf sich warten lässt, ist ein Hammer! Die ganzen 8 Minuten zeigen, was auf dem Album noch so wartet.
Der Titeltrack ist sicher der gewöhnungsbedürftigste Song auf der Scheibe, in gehobener Geschwindigkeit, mit einem Mittelteil, der ein wenig an den Navigator erinnert.
Wasted Time ist einer der besagten Stampfer mit einem absolut grundsoliden Refrain und den richtigen Sounds, die übrigens im Song Matrix besonders zum Vorschein kommen. Letzterer überzeugt vor allem durch die fantastischen Gitarrenriffs.
Return To The Tribe ist ein typischer Edguy Up Tempo Song mit all' der typischen Energie und einem vokalen Solo, das dem peinlich-verrückten Frosch aus der Handywerbung mal den (Metal)Hammer zeigt.
The Asylum geht ruhig los und erschreckt beim ersten Hören mit dem Heavy Part, der wieder in einen Chorus übergeht, der einfach zum Headbangen zwingt. Jeder Takt schmettert einem nur so um die Ohren. Energie in Hörform!
Die Ballade des Albums hört auf den Namen "Save Me" und wurde wohl chirurgisch aus einem Bon Jovi Album entfernt. Was als Kompliment zu verstehen ist.
Bei Catch of the Century rechnet Tobias Sammet scheinbar mit all' den Frauen der Welt ab, die nicht picken, was er für ein toller Fang wäre. Leicht cholerisch regt er sich am Ende darüber lautstark auf, was zum Schießen komisch ist.
Out of Vogue ist wieder der typische Edguy Up Tempo Reisser, von vorne bis hinten grundsolide und das Album ist schon damit sein Geld wert.
Superheroes, oder King of Fools 2.0, sollte jedem schon von der EP bekannt sein.
Trinidad ist das obligatorische Spaßlied, daß sich hinter Lavatory Love Machine nicht verstecken braucht und sich sicher im Sommer am Strand hervorragend machen würde.
Fucking with Fire ist Edguy, mal wieder anders. Dieser Song klingt eher nach Accept oder Running Wild und darf als gelungener Abschluß für ein absolut nicht enttäuschendes Album gesehen werden.
6 Sterne! Oder 7! Ist ja schließlich ein Raketenritt!
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5.0 von 5 Sternen Eine Abgrenzung zu bestehender Alben erster Klasse, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Als wären es die 80er. Grandios, verspielt, einfach zum hören, ein absolutes muss. Allerdings dürfte das Album einen eingefleischten Edguy Fan eventuell enttäuschen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur ein Raketenritt der Extraklasse!!!, 8. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Mag sein, dass Edguy früher epischer und powermetall-lastiger waren, aber Fakt ist, Tobis Gesang war noch nie so gut wie auf Rocket Ride. Schon auf dem Vorgängeralbum Hellfire Club hat sich seine Stimme gegenüber dem Gejodel der Anfangstage stark verbessert, aber auf der neuen CD erreicht er eindeutig seinen stimmlichen Höhepunkt. Und dies tut den einzelenen Songs mehr als nur gut. Schade ists nur, dass er dieses Niveau live noch nicht ganz halten kann.

Dies ist aber irrelevant für dieses geile Album. Es klingt wie eine Mischung aus Helloween und 80ziger Jahre Rock im Stile von Bon Jovi oder Motley Crue. Schon der erste Song Sacrifice weiss durch eine eingängige Melodieführung zu überzeugen. Wobei der Refrain sich sofort in den Gehörgängen festsetzt. Der Titeltrack ist ein amtlicher Rocker. Genauso wie die Lieder Wasted Time und Matrix. Mit Return to the Tribe schillern dann das erste Mal so richtig deutlich die Powermetal Wurzeln der Band durch. Das macht aber nichts, denn durch Tobis deutlich besserem Gesangsstil hat das Lied richtig Eier. The Asylum kann man nur als getragenes, episches Stück bezeichnen, dass ebenfalls durch seine Melodien mehr als überzeugen kann. Mit Save me ertönt schließlich eine Ballade aus den Lautsprechern, die auf den ersten Blick zwar wie eine Bon Jovi Kopie klingt, aber nichts von dessem typischen schmalzigen Unterton besitzt. Dann folgen mit Catch of the Century und Out of Vogue nochmals zwei eingängige Rocker, wobei bei ersterem Tobi am Ende des Liedes seine Witzigkeit beweist. Lasst Euch überraschen. Grins.

Zum Abschluss folgen dann noch das ausgekoppelte Lied Superheroes und das Funlied Trinidad. Superheroes ist meiner Meinung nach trotz des großen Charterfolges das schwächste Lied der CD. Irgendwie langweilig. Aber Trinidad ist auf alle Fälle cool, aber auch hier schillert der Bon Jovi Stil hervor.

Alles in allem ist die neue Edguy ein fulminanter Raketenritt, der bei erstem Hören sofort mitreisst. Bleibt halt jetzt nur abzuwarten, wie die langjährigen Fans die Sache aufnehmen und ob die neu angesprochenen Mainstream Käuferschichten der Band die Stange halten. Sonst kann aus dem Rocket Ride ein böser Absturz werden.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Edguy anno 2006..., 18. Februar 2006
Von 
wild_child83 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Hmm, ich bin ja ein riesen Edguy-Fan, aber bei dem Albumcover war ich mir zuerst nicht sicher, ob ich mir das Album denn wirklich zulegen soll. Nach ersten Berührungsängsten dann doch der Kauf, und siehe da, meine Bedenken waren nicht ganz umsonst. Edguy waren für mich bisher eher düstere Power-Metaller mit einem leichten Hang zur Selbstironie, aber beim Durchblättern des Booklets dachte ich, ich hätte mir da die neue Mötley Crüe gekauft...
Okay, Vorurteile, Scheibe rein in den Player - und siehe da: alles beim Alten? Falsch gedacht, Edguy gehen weg vom alten Epic-Power-Metal von Theater of Salvation oder Vain Glory Opera hin zu 80's Metal. Zwar gibts immer noch fette Kracher, wie z. B. The Asylum oder Rocket Ride, auch wenn man fette Double-Bass-Drums vergebens sucht, aber Save Me könnte ohne weiteres von Europe oder Bon Jovi sein, und mal ehrlich, einen karibisch-funkigen Song wie Trinidad hätte ich eher als lustige Zugabe auf ne EP gepackt anstatt als ernsthaften Track auf ein Album.
Aber um objektiv zu bleiben: Edguy sind immer noch verdammt hart, rocken, kicken Ass, bleiben größtenteils ihren Wurzeln treu, wagen sich mit "Rocket Ride" aber eindeutig in neuere Gefilde. Das Album als ganzes Gesehen ist wiedermal ein echtes Spitzenteil geworden, aber die oben genannten Punkte trüben den Spass halt ein bisschen...
Fazit: Edguy 2006 - was mit "Hellfire Club" begann (Ich sag nur Lavatory Love Machine) wird mit "Rocket Ride" fortgesetzt, Edguy versuchen ein breiteres Spektrum an Fans anzusprechen, bieten aber immer noch Heavy Metal vom Feinsten. Wer auf Metal steht macht hier in keinem Fall etwas falsch, einen Punkt Abzug gibts allerdings für das fiese Cover ;-))
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sinnvolle Weiterentwicklung mit Schwächen, 15. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Rocket Ride (Audio CD)
Also, zur Band selbst muss man glaube ich überhaupt nichts mehr sagen. Edguy kennt eh schon fast jeder, und was die Band jetzt gut oder weniger gut kann werde ich auch nicht mehr im Detail erläutern.

Um somit gleich zum aktuellen Album "Rocket Ride" zu kommen. Ich war nicht unter jenen, die sich gleich am Veröffentlichungstag in den CD Shop gestürzt haben und habe somit die Möglichkeit gehabt die ersten - nicht immer positiven - Reaktionen zu genießen. Ausverkauf, Kommerz, Chartkompatibler Scheiß - solche Sachen sind mir zu Ohren gekommen, wirklich ernst nehmen konnte ich es dann eigentlich nie. Für mich war bereits nach dem Vorgänger klar, dass sich Edguy etwas eingänger bzw. rockiger (um das Wort kommerziell zu vermeiden) präsentieren würden. Und wer hat den allen Ernstes gedacht die Vorab-Single "Superheroes" wäre ein perfekt durcharrangiertes Meisterwerk im Stil von "Tears of the Mandrake"?

Man kann (noch) nicht wirklich sagen, ob Edguy mit "Rocket Ride" jetzt "erwachsen" geworden sind - die Jungs sind ja großteils noch immer unter dreißig -, aber sie sind auf gutem Weg, denn von der ausgelutschten Melodic-Metal Welle haben sie sich mit ihrem neuen Album endgültig verabschiedet. Man hat die neue Richtung allerdings noch nicht ganz gefunden, was auch der wesentliche Grund sein dürfte, dass Rocket Ride nicht an "Hellfire Club" heranreicht.

Zwar gibt es wie beim Vorgänger massenweise klassische Edguy Hymnen wie "Wasted Time", "Return to the Tribe" oder den Titeltrack, die man allerdings schon einmal inspirierter und überzeugender gehört hat. Aber die wahre Stärke dieses Albums liegt in den neuartigen, mehr rockigen und - höre und staune - zeitweise WIRKLICH lustigen Songs. Meiner Meinung nach gehört die zweite Hälfte des Albums mit den Überhits "Superheroes", "Out of Vogue", der wirklich charttauglichen aber tollen Halbballade mit leichter Nickelback Schlagseite (!) "Save Me" und der einfach - in Ermangelung eines anderen Wortes - arschgeilen Hair-Metal-Verbeugung "Fucking With Fire" mit zum besten was uns die Truppe je vorgesetzt hat. Zu dieser Hitcollection gesellen sich noch der auf Rocket Ride einzige komplett überzeugende Song im klassischen Edguy-Gewand "Catch of the Century", der witzige Mitgröhlsong "Trinidad" das mit Karibik Flair aufwartet, sowie der mit sensationellen Lyrics ausgestattete und auch sonst vollends überzeugende Longtrack "The Asylum".

Neben diesen Volltreffern gibt es jedoch, wie bereits zuvor angedeutet, einige Ausfälle, nämlich zufälligerweise fast die gesamte erste Hälfte des Albums. Abgesehen zu den vorher angesprochenen Nummern gibt es noch zwei, die nicht voll überzeugen: "Sacrifice" ist zwar ein durchaus solider, mit modernen Gitarren (im Stil von "Superheroes") aber vielen ruhigen Passagen ausgestatteter, Longtrack, der aber an einem durchschnittlichen Refrain kränkelt und auch grundsätzlich als Opener absolut untauglich ist und eher in die Mitte des Albums gepasst hätte. "Matrix" ist ein klassischer Edguy Hit im Stil von "Superheroes". Netter Song und nach dem Fehlstart den das Album hinlegt, der erste Schein von Klasse.

Mir scheint Edguy wollten hier ein waschechtes Rockalbum produzieren, was sich ansatzweise schon auf dem Vorgänger erahnen ließ, hatten aber schlussendlich Schiß davor ihre alteingesessenen Fans zu vergraulen. Das Resultat wartet mit einer zeitweise uninspiriert wirkenden "A-Side" im klassisch Edguy-Style (allerdings zeitgemäß produziert) und einer voll überzeugenden rockigen "B-Side" auf.

Insgesamt haben die Jungs aus Fulda wieder absolut solide Ware abgeliefert. An "Mandrake" werden Sie nie mehr herankommen, aber - zumindest das sollte nun jeder erkennen - das wollen sie auch gar nicht. Somit bleibt eine sinnvolle und glaubhafte Weiterentwicklung zu erkennen, die für die Zukunft noch gehörige Steigerungen erhoffen lässt.

Uneingeschränkt empfehlen kann man dieses Album nicht, da vermutlich jeder nur 5 - 6 Songs (nur jeder jeweils andere) wirklich toll finden wird, aber sollte euch "Rocket Ride" einmal im Sonderangebot unterkommen, werdet ihr einen Kauf sicher nicht bereuen. Und Reinhören ist sowieso Pflicht.
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10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier fliegen die Raketen!, 15. Januar 2006
Edguy, eine Schülerband wird erwachsen? Ha, sind sie das nicht bereits? Edguy ist für mich heutzutage die wichtigste deutsche Power Metal Band, sozusagen die Helloween des 21. Jahrhunderts. Konsequent wird ein mehr oder weniger straighter Power Metal mit ordentlich Doublebassund und Melodie (dabei ohne Kinderlied-Sound à la 90er Gamma Ray) und Eingang geboten. Auf Edguys bereits siebten Studioalbum gibt es da auch keine Ausnahme.
Dennoch hören sich die Jungs um Tobias Sammet anders an und verändern ihren Stil im Vergleich zu Hellfire Club oder Mandrake leicht. Edguy hat sich ausgenommen der Technik nie wirklich verändert (oder entwickelt). Die Musik und Produktion wurde natürlich klarer und besser, aber die Fans bekamen stets das, was sie wollten: 100% Edguy. Obwohl sich auf Rocket Ride die Musik dennoch verändert hat, wurde aber auf größere Experimente klar verzichtet.
Rocket Ride ist "schwermetalliger" als die letzten Outputs und hört sich im Großen und Ganzen auch ein ganzes Stück homogener an. Da ist es fast schon merkwürdig, dass sich der Stil sogar von der 2005er EP Superheroes unterscheidet.
Edguy machen heir nicht mehr reinen Power Metal wie wir ihn immer von ihnen gewohnt waren, sondern werden dann und wann "hardrockig" oder "heavy metallisch" (wenn man denn Heavy Metal als einzelnes Subgenre sehen kann und nicht als Überbegriff). Das zeigen sie vor allem in Songs wie "Rocket Ride", "Fucking With Fire" dem "exclusive worldwide compact disc bonus track for unlimited AND limited edition only" (DAS nenn ich edguyschen Humor!!!) oder "Out Of Vogue", die sich eher nach Magnum anhören als nach Helloween. Und mit "Trinidad" versucht man einen neuen Spaß-Party-Track wie seinerzeit "Lavatory Love Machine" zu schreiben, was aber diesmal nicht wirklich hinhaut. "Trinidad" ist sehr popig, was natürlich nicht negativ gemeint ist, aber irgendwie nicht ins Gesamtkonzept passt. Das gleiche gilt für die eher schwache Ballade "Save me". Hätte man sich dann mal lieber das wirklich grandiose "Blessing In Disguise" für das ALbum aufbewahrt, meiner Meinung nach die beste Ballade, die Edguy je schrieben.
Das mag sich zwar alles etwas negativ anhören, ist es aber nicht. Erstens ist die Produktion beispielhaft: Edguy haben alle Instrumente zusammen und gleichzeitig aufgenommen. Das alleine macht schon das ganze Album, wie gesagt, absolut homogen. Außerdem sind Edguy gewohnt technisch sehr gut.
Das zusammen gekoppelt mit den ganzen hammersongs ergibt einen superben Mix. Besonders vorzuheben wären da der umwerfende Opener "Sacrifice" (der Song besitzt einen derbst genialen Drive), "The Asylum" (erinnert etwas an "The Piper Never Dies" und ist mindestens genauso gut) und "Wasted Time", einem typischen Power Metal Song mit Ohrwurmqualität. Daneben bestechen noch die Midtempo Stampfer "Matrix" und "Return To The Tribe". Besonders erstgenannter ist richtig geil und wartet mit schönen leicht elektronischen Effekten auf. Und wer mal wissen will wie Tobias Sammet richtig abgehen kann, hört sich "Catch Of The Century" an!
Im Großen und Ganzen erwartet uns das übliche Edguy Material und doch etwas ganz anderes. Zumindest wird kein Fan enttäuscht sein, sondern sich eher über einen frischen Wind in der Musik der ehemaligen Schülerband freuen, auch wenn der Wind eher eine brise ist.
Rocket Ride ist das erste Highlight des Jahres 2006.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen kreativ aber kein reisser, 9. April 2006
es geht sogar bis zum schmunzeln, kreativ waren die jungs. ich glaube tobi hat seine arroganz langsam abstreifen könne, die kommt jedenfall nicht mehr rüber. ich hoffe aber dass die jungs sich für das nächste album wieder von der ganz grossen inspiration treiben lassen können. denn hier hört man gerne rein, wird aber kein einziges mal so richtig vom hocker gerissen!
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