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419 von 435 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Umstieg hat sich gelohnt...
Nachdem ich meine 450D 3 Jahre ausgereizt hatte, war ein Um-/Aufstieg fällig.

Die 60D kam mir sehr gelegen. Wenngleich in vielen Rezensionen von einem Abstieg in der xxD Klasse gesprochen wird, so kommen mir die angemeckerten Punkte sehr gelegen - SD-Karten kann ich weiter nutzen, Magnesium Gehäuse braucht wohl nur der Profi, der mehrere Bodys um die...
Veröffentlicht am 20. März 2011 von H. Eisele

versus
320 von 370 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Licht und etwas Schatten
Diese Kamera mit dem 18-135 Objektiv macht Spaß. Nach einem langen Weg und vielen Testreihen bin ich bei der Canon 60D fündig geworden, eine fast rundum gelungende Kamara.

Sie ist kleiner als die 50D und liegt damit besser in der Hand und kann auf Reisen problemlos mitgenommen werden, auch das Gewicht ist akzeptabel.

Das Gehäuse...
Veröffentlicht am 22. November 2010 von Lutze


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419 von 435 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Umstieg hat sich gelohnt..., 20. März 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Nachdem ich meine 450D 3 Jahre ausgereizt hatte, war ein Um-/Aufstieg fällig.

Die 60D kam mir sehr gelegen. Wenngleich in vielen Rezensionen von einem Abstieg in der xxD Klasse gesprochen wird, so kommen mir die angemeckerten Punkte sehr gelegen - SD-Karten kann ich weiter nutzen, Magnesium Gehäuse braucht wohl nur der Profi, der mehrere Bodys um die Schulter geschnallt hat und die Kameras ständig aneinander knallen!

Puuuhhh, aber ganz ehrlich, welcher ambitionierte Hobby- oder Amateurfotograf geht so unachtsam mit seinem Material um?
Den etwas langsameren Serienbildmodus gegenüber der 50D hat keine Bedeutung... ich komme ja von der 450D mit 3,5 Bildern/sec. ;-)

Den Klappbildschirm kannte ich von meinen früheren Zeiten mit der Powershot G3 und fand dies ein weiteres nettes Gimmick. Beim Filmen oder Macros sehr hilfreich, heute bei einer Veranstaltung aus der hinteren Reihe: Kamera hoch halten und über die Köpfe hinweg fotografieren - klasse.

Wichtige Kriterien, die für mich wichtig für eine Entscheidung bzw. Aufstieg waren:
- Hohe ISO Empfindlichkeit (ich fotografiere viel in Innenräumen mit ungünstigen Lichtverhältnissen, Blitz nicht immer möglich oder zu wenig Reichweite). Hier hatte die 450D schon bei ISO 800 deutliches Rauschen.
Hier gleich meine erste Begeisterung bei ersten Tests. ISO 3200 sind kein Problem, um nicht zu sagen, erst bei 100% am Bildschirm ist hier überhaupt etwas vom Rauschen festzustellen. Selbst ISO 6400 sind akzeptabel, wenn man die Ausbelichtungen auf kleinere Formate bis 13x19cm ausgibt.

- Schärfenachführung bei Serienbildern mit bewegten Motiven. Mann, da hatte die 450D echte Schwierigkeiten. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die 60D ist einfach eine andere Klasse. Zehn aufeinander folgende Bilder bei einem auf mich zubewegenden Objekt waren alle optimal scharf. Klasse!

- Weißabgleich. Bei der 450D war es wohl eher Zufall, wenn der Weißabgleich mal gepasst hat. Daher hatte ich mir für alle Aufnahmen angewöhnt, in RAW zu fotografieren und jedesmal alle Bilder zu überarbeiten (was mit Canons DPP wenigstens schnell zu bewerkstelligen ist). Bei einfachen Aufnahmesituationen, bei denen Situationen nur dokumentiert werden sollen, kommt es nicht auf das letzte Quentchen an Qualität an, da fand ich die ständige Nachbearbeitung manchmal lästig, zumindest aber zeitaufwändig.

Die 60D trifft den Weißabgleich zu fast 100%. Ob innen mit wenig oder viel Licht, Kunstlicht oder Außenaufnahmen mit Sonne oder Schatten, das Ergebnis ist geradezu beeindruckend. Dokumentationen in JPG sind nun ohne Probleme und Nachbearbeitung möglich.

PS: Hier hilft natürlich auch die Funktion der Vignetierungskorrektur in der Kamera. Mein Immerdrauf Canon EF-S 18-200 IS hat hier doch eine sichtbare Schwäche, die seither nur im RAW (einfach) korrigiert werden konnte. Die 60D macht dies gleich selbst und speichert das JPG ohne die lästige Randabdunkelung.

- Auflösungsvermögen: In vielen Testberichten und Rezensionen wird von den Schwächen von Megazooms und deren Auflöung gesprochen und dass hier 12 Megapixel ausreichen. Meine Meinung: vergesst das und testet es selbst! Unumstritten bleibt der Sinn und Zweck von solchen Auflösungen im anspruchsvollen Hobby-Bereich. Ein (1) RAW-Bild hat schlappe 28-30MByte Größe. Macht bei gerade mal 100 Bildern knappe 3GB. Klar, Speicher wird immer billiger und Festplatten kosten nicht die Welt.
Aber auf einem 3 Jahre alten PC kann man diese Datenmengen kaum noch in vernünftigen Zeiten bearbeiten. Alleine der Bildwechsel dauert etwas (Scharfstellung bei 100% ca. 3-5 Sekunden), von einer Massenkonvertierung eines Urlaubsordners mit 500 Bildern dauert fast eine Ewigkeit.

Nun aber zurück zum Anfang des Absatzes: Eine aus ca. 20m entfernte Tanne mit demselben 18-200 Objektiv aufgenommen, einmal 450D, einmal 60D und demselben Bildauschnitt betrachtet: Es ist frappierend, wie die einzelnen Nadeln der Tanne bei der 60D bei 100% noch zu erkennen und zählen sind. Bei der 450D und 12MPixel konnte hier nur noch ein "Ast" erkannt werden, der wie bei einer Tanne aussieht.
Wie wird wohl das Ergebnis bei einem L-Objektiv aussehen...

Ich persönlich finde gegenüber der 450D noch klasse:
- ISO Begrenzung im Auto-Modus
- LCD-Display mit ANzeige der wichtigsten Einstellungen
- Videomodus (muss ich noch ausgiebig testen. Da ich aber kein Videofilmer bin und nur zwischendurch meinen Sohn festhalten möchte, klasse Funktion. Soweit nur meine ersten Versuche: Video klappt und Qualität für mich ausreichend)
- Objektivkorrekturen in der Kamera (wie Vignetierung, etc.)

Leider ein lästiger Nachteil, wurde aber bereits mehrfach beschrieben. Das Einstellrad lässt sich nicht 360° drehen, sondern hat am Ende einen Anschlag. Also vom Movie Mode zu Custom Mode... 19 Rasteinstellungen zurück.

Trotzdem: Entschluss nicht bereut, volle Punktzahl.

Resümee:
Alle Aufsteiger aus der Consumerklasse xxxD können getrost auf die 60D aufsteigen.
Alle Semiprofis sollten wohl von der xxD auf die 7D aufsteigen. Hier werden einfach andere Anforderungen gestellt, wie Microadjustment des Focus, mehrere Speicherkartenslots, CF-Card, etc.

Alles andere wurde bereits geschrieben.

PS: Nun werde ich so langsam mit meinem Sigma 70-200/2.8 auf Tour gehen. Sollten sich hier Neuigkeiten ergeben, schreibe ich eine erweiterte Rezension.

Nachtrag 22.04.2012
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Inzwischen habe ich einige Tausend Fotos geschossen, bin immer noch glücklich.
Microadjustment - wie von einem Kommentator geschrieben - ist reiner Marketing Gag. Wenn das Licht stimmt, focussiert die 60D mit den verschiedensten von mir getesteten Objektiven astrein (Sigma 70-200 f2.8 HSM II, Tamron 18-200mm, Tamron SP 60mm f2 Macro, Canon 24-105mm f4 L, Canon 18-200 EF-S, Canon EF-S 10-22mm, Tamron 18-270mm)

Ein weiterer Liebling von mir ist das EF-S 10-22mm USM. Ich habe hierzu eine eigene Rezession geschrieben. Und bei Weitwinkel ist der Focus eh nicht so das Problem, da in diesen Brennweitenbereichen eigentlich alles scharf ist, wenn die Linsen es zulassen. Aber im Zusammenspiel mit der 60D, absolute Empfehlung.
Gerade in diesem extremen Weitwinkelbereich ist der Klappbildschirm absolutes muss. Man loegt hier ständig auf den Knien oder komplett auf dem Boden, um die extremen Bildwinkel von Blumen, Menschen oder allen möglichen sonstigen Objekten eindrucksvoll abzulichten.
Selbst Überkopfbilder sind hier immer wieder gefragt. Kurzum, ich möchte den Klappbildschirm nicht mehr missen.
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137 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig für Halbprofis, 19. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Jeder Cent für die 60D hat sich gelohnt. Ich habe eine einigermaßen umfangreiche Halbprofiausrüstung und schon mehrere 10000 Bilder mit der 60D gemacht. Da ist es Zeit für eine lobende Rezension.

Vergleiche mit der 50d, auf die es hier vielen anzukommen scheint, kann ich leider nicht anstellen, da hatte ich nie eine. Ob sich der Umstieg also lohnt, kann ich nicht beurteilen. Zwischen der 1000D, mit der ich erste Schritte mit digitalen Canon EOS Kameras gemacht habe, und auch von der 550D ist es aber ein gewaltiger Sprung, der sich lohnt. Teilweise bei der Bildqualität, wobei bereits die 550D ja denselben Sensor und Prozessor verwendet, so dass sich hier keine Unterschiede ergeben sollten. Am meisten bei der Bedienung, wo die 60D richtig auftrumpft. Dazu sogleich. Zum oft bemängelten Gehäuse kann ich immerhin Entwarnung geben. Was zunächst nach Kratzern aussieht, stellt sich später als Ablagerungen von Mikrostaub auf der leicht rauen Oberfläche heraus. Ich war anfangs davon auch wenig begeistert und erschrocken. Tatsächlich sieht meine 60D immernoch aus wie neu, die "Kratzer" sind nach einem längeren Aufenthalt im gepolsterten Rucksack noch jedes mal wieder verschwunden.

Die 18 Megapixel lassen mit anständigem Objektiv auch keinerlei Wünsche offen. Die Farben sind super, für die immense Auflösung ist das Rauschen toll unter Kontrolle. Es mag ja sein, dass die aktuellen Nikons hier noch besser sind. Die Entscheidung zwischen Canon und Nikon ist aber schon wegen des beiderseits tollen Systems eine Glaubensfrage, die man irgendwann nicht mehr so leicht revidiert. Es geht hier eh um sicherlich messbare, aber optisch kaum bemerkbare Unterschiede. Sicher, bei ISO 2000 wirds sichtlich krieselig und auch Lightroom 3 kann keine fehlerfreie Reduktion mehr leisten. Bis ISO 1600 können sich aber sogar die direkten JPEGs sehen lassen. Damit kann man auch in spärlich beleuchteten Räumen bei Blende 4,0 ordentliche Bilder machen, wenn es sich nicht gerade um rennende Kinder handelt. Dieser einzige Kritikpunkt ist also wirklich Jammern auf hohem Niveau. Die Schärfe ist umwerfend und wird von meiner Alltagslinse teilweise kaum bedient. Das 15-85 EFS ist sicher nicht schlecht, kann den Sensor aber nur bei Blende 5,6 und unter 50 mm (am liebsten 24mm) ausreizen. Meine anderen stets mitgeführten Linsen, das EFS 60 mm 2,8 und das EF 70-200 liefern atemberaubende Details. Ein schlechteres Objektiv als das 15-85 mm, also etwa das EFS 18-130, das ich an der Kamera auch schon gesehen habe, kann hier nur enttäuschen. Wenn es manchmal nicht ganz scharf ist oder der Kontrast fehlt, die 60D kann nichts dafür.

Richtige Punkte für den anspruchsvollen Amateur/Halbprofi sammelt die Bedienung. Die Kamera liegt toll in der Hand und löst schnell aus. Die oft geäußerte Kritik am Bedienrad ist mir egal, meistens fotografiere ich in "M", Videos drehe ich nicht. Die 9 Kreuzsensoren ermöglichen einen echten Servo AF, der das unvermeidliche Zittern bei Makros auffängt und sogar 1:1 Makros aus der Hand möglich macht. Dabei hilft auch der gute Sucher. Man kann beim Blick durch ihn exakt scharf stellen. Bei ganz schwierigen Situationen greife ich auf das exzellente, schwenkbare Display zurück, aber LiveView ist mir immer etwas zu umständlich. Wenn man's generell mag, wird man am Display der 60D seine Freude haben. Wer lieber durch den Sucher sieht und auf das eigene Gefühl, unterstützt von der Belichtungsmessung im Sucher und auf dem hilfreichen kleinen Display auf der Gehäuseoberseite, vertraut, freut sich, dass sich das Display umdrehen und so geschützt verbergen lässt. Rundum gelungene Konstruktion! Die 7D ist in all diesen Belangen, vom Display abgesehen, noch eine ganze Klasse besser. 19 Sensoren und ein noch größerer, scharfer Sucher erlauben sicher noch mehr Flexibilität. Die 60D liefert hier sicherlich nur die Minimalausstattung für anspruchsvolle Fotografen, aber die ist immerhin enthalten und funktioniert prächtig. Wie ich jemals ohne ein Display zum schnellen Einstellen von AF, Drive, ISO und Messmethode arbeiten konnte, ist mir fast ein Rätsel geworden. Die gut 5 RAWS pro Sekunde, die sie auf eine "Class 10"-SD Karte bannt, hauen sicher auch niemand um, der seine CF-Karten in einer 1D füllt. Für anständige Sportaufnahmen ist sie aber durchaus (grade) schnell genug.

Alles in allem bietet die 60D für Fotografen, die ein oder mehrere gute Linsen mit USM ihr Eigen nennen, einen echten Mehrwert gegenüber ihren kleineren Schwestern und liegt näher an der 7D als an der 600D/550D. Durch ihr geringeres Gewicht ist sie etwas mobiler. Am besten gleich den Akkugriff dazu besorgen, damit lassen sich auch die Telelinsen halten.

Irgendwann wird für mich die einstellige Liga kommen, ich rüste meinen Linsenaparat entsprechend auf. Aber auch dann werde ich die 60D sicher als Zweitgehäuse behalten. Die ca. 100 000 Auslösungen, die Canon als Lebensdauer des Verschlusses angibt, werden sicher viel zu schnell kommen. Da die Lebenszeit meiner alten 1000D aber auch um ein Vielfaches überschritten wurde, hoffe ich, dass mir die 60D noch lange Freude machen wird!
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170 von 180 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Canon Eos 60d vs Eos 550d, 20. April 2011
Von 
Martin Schulz "schumar2610" (Coburg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Hallo Zusammen,
seit ca. 2 Jahren bin ich stolzer Besitzer der "Canon EOS 1000d". Mit ihr habe ich den Einstieg in die DSLR-Fotografie gemacht und auch war auch immer zufrieden. Nachdem der Mensch nach Verbesserungen strebt und das dafür nötige "Werkzeug" zu haben ist, habe ich mich damit beschäftigt eine neue Kamera für mich zu finden.
Nachdem ich mich in diversen Foren, Testberichten und Bewertungen schlau gelesen habe, bin ich auf zwei für mich infrage kommenden Modelle von Canon gestoßen.
Zum einen die EOS 550d und zum anderen die EOD 60d.

Ich möchte nicht alle, von meinen Vorrednern erwähnten Vorteile und auch Nachteile aufzählen, sondern nur die mir persönlich aufgefallenen Punkte aufführen.
Um eines klar zu stellen. Ich habe mir eine FOTOKAMERA gekauft und keinen Camcorder.(Soll heißen ich filme nicht! ergo, Video -brauch ich nicht-))

Der Vergleich (550d / 60D):
Schon als ich die 550d das erste Mal in der Hand gehalten habe, ist mir der fast 1:1 Body zur EOS 1000d aufgefallen. Natürlich sind die Bedienelemente anders, aber die Gehäusegröße und das Gewicht sind nahezu identisch. Das ist in sofern nicht so gut, da ich bei der 1000d einen Batteriegriff verwendet habe, der es mir ermöglichte, dass ich die Kamera besser in der Hand halten konnte. Das liegt wohl an meinen relativ großen Händen. Bei der 60d ist der Griffwulst auf der rechten Gehäuseseite deutlich größer und für mich griffiger. Hier benötige ich auch keinen Batteriegriff.
Bezüglich der Bedienung kann ich nur sagen......super. Alle Bedienungselemente sind gut erreichbar und nahezu alle Funktionen mit der rechten Hand bedienbar(550d & 60d). Das Display ist schon fast riesig (hallo...ich hatte ne 1000d !). Die Darstellung der Menüpunkte oder auch der Bilder zur Kontrolle ist glasklar und auch aus der seitlichen Perspektive gut abzulesen.
Was mir besonders gut gefallen hat ist der Näherungssensor bei dern 550d der das Display ausschaltet sobald man sich dem Sucher nähert. Diesen sucht man leider bei der 60d vergebens(??). Der ist vor allem gut, wenn man im etwas Dunkleren durch den Sucher nicht durch das Display geblendet wird. Im Vergleich zur 1000d ist die 550d zwar deutlich schneller was die Datenverarbeitung angeht, jedoch ist mir im Vergleich zur 60d aufgefallen, dass sie hier doch langsamer ist und die Kamera dann so 4-5 Sekunden (Reihenaufnahme RAW+JPG max. Res) einen Break einlegt der bei der 60 d nicht festzustellen war. Woran das auch immer liegen mag, unschön ist es auf jeden Fall. Bezüglich des Schwenkdisplays bei der 60d kann ich nur sagen....spitze.......aber warum erst jetzt?
Zum einen kann man das Display einklappen und hat hier einen 100% Schutz, zum Anderen ist es natürlich für die viel beschriebene Live-View-Funktion schon eine feine Sache. Dass der Näherungssensor fehlt ist für mich leider nicht so ganz nachvollziehbar, aber ich helfe mir damit, indem ich das Display zur Seite schwenke und so nicht geblendet werden kann. Außerdem sind dann nicht immer die "Nasenabdrücke" auf dem Displayglas ;-)

Natürlich habe ich auch die Bildschärfe zwischen den 3 Bodys verglichen. Unübersehbar ist hier natürlich der Megapixelvorsprung zur 1000d. 10,1 zu 18 Megapixel. Hier ist bei 100% Abbildung auf dem Monitor ganz klar das bessere Bild zu sehen. Die Bildschärfe kann ebenfalls bei der 550d und bei der 60d als deutlich besser beschrieben werden. Gegenüber der 550d hat die 60d ja 9 Kreuzsensoren was ihr bei der Fokusierung (Genauigkeit) einen Vorsprung bietet. In Sachen Fokusiergeschindigkeit nehmen sich die beiden Neuen aber nichts. Hier war ich aber auch schon mit der 1000d zufrieden.

Bei der 60d ist das Modus-Wählrad auf der linken Body-Seite angebracht. Das ist im ersten Moment ein wenig gewöhnungsbedürftig (die 1000d und die 550d haben es auf der rechten Seite) aber das ist nicht so ungünstig wie es schon meine Vorbewerter beschrieben haben. Was aber neu ist, ist die Lock-Funktion. Man kann also das Modusrad nur verstellen, wenn man in der Mitte gleichzeitig die Taste zum Entriegeln drückt. Zugegeben: bei den ersten Bedienungen hat mich das ein wenig genervt bzw. irritiert, aber das ist alles Gewohnheitssache. Das ist wohl eine Funktion die von einigen Fotografen gefordert wurde. Und mir ist es auch schon bei meiner 1000er passiert, dass ich beim Tragen der Kamera versehentlich das Rad verstellt habe und es nicht sofort bemerkt habe. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde es nicht so schlecht wie teilweise beschrieben.

Das Zusatzdisplay der 60d auf der rechten Gehäuseseite ist super. Hier sind die Grundeinstellfunktionen schnell ablesbar auch wenn der Monitor eingeklappt ist. Ebenso finde ich die vier Tasten zur direkten Auswahl der Funktionen AF, Drive, ISO und Belichtungsmessverfahren nur Vorteilhaft. Schneller kann man nicht auf das Setup der Kamera zugreifen. Bei Dunkelheit ist das kleine Display sogar beleuchtbar!

Was Allerdings in Sachen "Schnellbedienung" an der 60d der Hammer ist, ist das sog. Schnellwahlrad und der Multicontroler auf der Gehäuserückseite. So kann man quasi nur mit dem Daumen alles Einstellen, was es einzustellen gibt. Z.B. kann über das bekannte Hauptwahlrad (hinter dem Auslöser mit dem Zeigefinger) die Belichtungszeit und über das Schnellwahlrad (an der Rückseite mit dem Daumen) die Blendenwerte einstellen. Auch ist die Spreizung für die Belichtungsreihe hier superschnell wählbar. Das ist wirklich TOP.

Weniger schön ist meines Erachtens die Positionierung der Löschtaste bei der 60d gelungen. Diese befindet sich links vom Sucher über dem Display. Wenn man das soeben geschossene Bild gleich wieder (schnell) löschen will, muss man hier erst mit der linken Hand agieren. Das ist ein wenig umständlich. Aber vielleicht will man so das versehentliche Betätigen ausschließen(?).
Das stellt für mich aber kein NO-GO dar.
Was ich auch nicht so schön finde an der 60er ist, dass die Abblendtaste auf die rechte Seite am Bajonetsockel für das Objektiv gerutscht ist. Da fand dich die Lösung auf der linken Seite bei der 550d und der 1000d etwas glücklicher. Vielleicht gewöhne ich mich noch daran......

Die Videofunktionen habe ich zwar mitgekauft, sind für mich aber absolut unwichtig. Hierzu kann ich keine Aussage machen. Ich persönlich halte sowieso für Quatsch mit aller Gewalt eine eierlegende Wollmilchsau kreieren zu wollen. Von meiner Seite ist es wünschenswert, dass man sich bei der Entwicklung von FOTO-Kameras auf die Fotofunktion konzentriert und nicht versucht mit dem Strom zu schwimmen......ist halt Ansichtssache?!

Fazit:
Die Aspekte er 550d:
+ 18 Megapixel
+ Näherungssensor
+ großes und klares Display
+ leicht
+ schnell und leicht zu bedienen
+ Abblendtaste links leichter zugänglich
+ Löschtaste mit dem Daumen bedienbar
- kein Schwenkdisplay

Die Aspekte der 60d.
+ 18 Megapixel
+ großes und klares Display
+ leicht
+ schnell und leicht zu bedienen
+ Multicontroler
+ Schnellwahlrad
+ Zusatzdisplay
- Abblendtaste rechts nicht so leicht zugänglich
- Löschtaste nicht mit dem Daumen bedienbar
- kein Näherungssensor

Wie vielleicht schon aus dem oben Beschriebenen zu erkennen............ich habe mich für die 60d entschieden!!!

Der Einkauf bei Amazon war wie immer ein Vergnügen. Produktbeschreibung, Preis und Lieferung waren Erstklassig...wie immer eben ;-)

Für meine Tests habe ich folgende Objektive verwendet:
* Sigma DC 18-250mm 1:3.5-6,3 OS HSM
* Sigma 10-20mm 4-5,6 EX DC HSM
* Canon EF 50mm 1:1,8 II

Als ext. Blitzgerät kam ein:
* Sigma EF-530 DG Super ETTL-II zum Einsatz.

Ich hoffe meine Eindrücke und Erfahrungen die ich mit den beiden Kameras machen konnte haben euch ein wenig geholfen.
Viel Spaß beim Auswählen und Fotografieren wünscht

Martin
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfekter Aufstieg von EOS 400D, 30. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Nachdem ich lange Jahre die Canon 400D verwendet habe und immer zufrieden war, sollte doch etwas Neues her. Insbesondere die besseren LOW-Light-Eigenschaften sowie die Möglichkeit per Software zu "Zoomen" bachten mich zu der EOS 60D.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zu Gunsten der Canon 60D gegen die 600D oder noch aktuellere 650D war die etwas bessere Bedienbarkeit durch das zusätzliche Wählrad und das Schulterdisplay sowie den größeren Body, der für meinen Geschmack besser in der Hand liegt. Hier würde ich aber jedem raten, das selbst zu probieren.

Nun zu der Bewertung.

Bildqualität und ISO:
Ich will hier nicht auf Labortests eingehen, sondern aus den bisher gemachten Erfahrungen berichten, die ich mit dieser Kamera gemacht habe. Die bisher gemachten Bilder überzeugen mich voll. Die Qualität ist sehr gut und man hat viel Potential nachträglich zu schneiden und zu zoomen. Ich verwendet die Kamera zu 90% für Landschaft und am Tag. Von daher brauche ich keine extrem hohen ISO Werte. Im Bereich bis ISO 400 konnte ich zur EOS 400D keine gravierenden Unterschiede feststellen. Danach hat die 60D Vorteile. Mehr als ISO3200 würde ich aber nicht empfehlen. Theoretisch sind ISO 12800 möglich, was allerdings nur dann verwendet werden sollte, wenn es gar nicht mehr anders geht und ansonsten kein Bild möglich ist. Über JPG kann ich keine Aussagen machen, da ich immer RAW aufnehme und danach bearbeite.

Bedienung:
In der Bedienung sehe ich die größten Vorteile gegenüber der 400D und auch den aktuellen drei- und vierstelligen Kameras von Canon. Das zweite Wahlrad sowie das Schulterdisplay erleichtern viele Einstellungen und machen die Bedienung sehr viel komfortabler. Ich möchte das nicht mehr missen. Alleine schon das Scrollen durch die aufgenommenen Bilder mittels Wahlrad geht deutlich schneller als bei den kleineren Modellen. Auch der direkte Zugriff auf die ISO Werte, Fokus oder weitere Einstellungen ist einfach gelungen.

Schwenkdisplay:
Hierzu muss ich sagen, dass ich hier noch geteilter Meinung bin. Sicherlich ist es hilfreich für Situationen über Kopf oder nach am Boden. Hier kann man dann doch gezielter Fotografieren als bisher. Jedoch stört mich, dass das Display nicht aus geht, wenn man durch den Sucher schaut. Das war bei der 400D echt toll gemacht. Jetzt kann man das Display alternativ wegklappen. Ich finde das jedoch immer umständlich, da ein kurzer Kontrollblick auf das Display dann nicht mehr so einfach möglich ist. An dieser Stelle würde ich auch etwas Abzug geben.

Haptik:
Oft kritisiert wird hier das Plastikgefühl der EOS 60D im Vergleich zu den vorherigen zweistelligen Modellen. Mich stört es ehrlich gesagt nicht und ich bin sehr zufrieden, was die Griffigkeit angeht. Im Vergleich zur 400D und anderen dreistelligen natürlich deutlich besser. Wem die 60D noch zu klein ist, der kann sich auch den Batteriegriff dazukaufen, der den Vorteil bietet, einen zweiten Akku einsetzen zu können.
Ich finde es sehr angenehm, dass die 60D nicht zu schwer ist. Ich gehe gerne wandern und nehme dann meine Kamera mit. Da ist jedes gesparte Gramm wertvoll. Natürlich wären kleinere Kameras noch besser, aber dann fehlt wieder der Bedienkomfort.

Autofokus:
Der Autofokus ist für mich nicht allzu wichtig. Portrait ging bereits auch mit der 400D schon zufriedenstellend. Bei Landschaft hat man meist mehr Zeit und braucht keinen super schnellen Fokus. Allerdings muss ich sagen, dass der Fokus in der ein oder anderen Sitation schon seine Vorteile ausspielen durfte und ich freudig überrascht war, was möglich ist. Hier merkt man schon die neun Kreuzsensoren. Man sollte aber auch sagen, dass es immer gut ist auch lichtstarke Optiken zu verwenden. Je mehr Licht, desto treffsicherer ist der Autofokus.

Filmen:
Hier verwendet ich meist die manuelle Fokussierung und arbeite eher mit kurzen Clips, als mit längeren Videos. Wer sich einmal einen Film entsprechend kritisch anschaut, wird merken, dass dort so gut wie nie gezoomt wird und die einzelnen Szenen immer relativ kurz sind. So versuche ich es auch zu halten und selbst bei Familienfeiern die einzelnen Sequenzen so kurz zu gestalten, dass nicht gezoomt und fast nicht nachfokussiert werden muss. Wenn man dies beherzigt, dann gelingen mit der 60D herrliche Videos in FullHD.

Dateigröße:
Man sollte immer die Dateigröße im Auge behalten und entsprechend auch Hardware und Speicher bereitsstellen. Besonders wer wie ich Bilder nachbearbeitet muss damit rechnen, einen entsprechenden PC mit ausreichend Festplattenkapazität zur Verfügung zu haben.

Für wen würde ich die Kamera empfehlen?

Die Kamera ist generell für alle Nutzer geeignet. Einsteiger werden wohl nicht unbedingt alle Funktionen benötigen, können aber auch Vollautomatisch arbeiten und entsprechend direkt gute Bilder machen. Wer nur im Vollautomatischen Modus fotografieren möchte, sollte jedoch über die vier- oder dreistelligen Modelle nachdenken, da man hier bares Geld sparen kann.
Fortgeschrittene und Profis (als Zweitbody) werden keine manuellen Einstellungen vermissen. Wenn nicht unbedingt schnelle Bildfolgen und ein enormer Autofokus für Sport benötigt wird, können auch Profis zugreifen.

Lohnt sich der Umstieg von 550D, 600D oder 650D?

Von der Bildqualität her würde ich "nein" sagen, da der Sensor in allen aktuellen Modellen bis hinab zur 550D gleich ist. Hier kommen nur Autofokus, Bedienkonzept und Haptik zum Tragen. Ob man das Geld ausgeben will, muss jeder selbst entscheiden.

Am Ende macht nicht der Body das Bild, sondern das Objektiv. Ich würde mir die 60D aber jederzeit wieder kaufen. Für das Geld bekommt man eine sehr gute Kamera. Wer wie ich aus Hobby Bilder macht und kein Geld damit verdient, wird voll Glücklich werden.

Ich hoffe die Rezension war hilfreich.

Viele Grüße, Jan
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugend, auch nach einem Jahr, 30. Dezember 2012
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Ein Jahr ist es nun her, seitdem ich von einer Canon EOS 450D auf die EOS 60D umgestiegen bin. Dazwischen lagen gut drei Jahre, in denen ich mir alle Grundlagen der Fotografie angeeignet habe, in denen ich mich mit den technischen Eigenschaften einer Spiegelreflexkamera vertraut machen konnte und in denen viele gute Bilder, aber mindestens genauso viel schlechte Bilder dabei herausgekommen sind. Auf Grundlage dieser Erfahrungen und dem erworbenem Wissen, was eine Kamera für mich mitbringen muss, habe ich mich im November letzten Jahres für die Canon EOS 60D entschieden. Seitdem sind wieder viele Tage vergangen, an denen mich die Kamera begleitet hat, wieder habe ich mich mit den Features der 60D auseinandergesetzt und wieder konnte ich mein Wissen erweitern. Denke ich jetzt so an dieses Jahr zurück, dann bleibt vor allem die Gewissheit, dass der Wechsel von der 450D auf die 60D die für mich richtige Entscheidung war und diese Kamera, auch jetzt noch, der ideale Begleiter für mich ist.

GEHÄUSE/VERARBEITUNG:

Im Vorfeld habe ich viel über die 60D gelesen, auch, weil es zu diesem Zeitpunkt noch den Vorgänger, die 50D, gab. Schnell waren dabei einige kritische Stimmen herauszulesen, die bemängelten, dass die 60D nicht länger im Magnesiumgehäuse daherkam, das schwenkbare Display sicher schnell den Geist aufgeben würde und überhaupt die 60D nicht als ebenbürdiger Nachfolger der 50D gesehen werden konnte. Heute bin ich froh, nicht auf diese Meinungen zu sehr gehört zu haben.
Die Verarbeitung der 60D ist ebenso ordentlich, wie ich es bereits von der 450D gewohnt war und kommt ebenso an die Verarbeitung der 50D heran, die ich leihweise hatte. Das Gehäuse macht, trotz Aluminium-Kunststoff-Verbindung, einen sehr wertigen Eindruck und auch die Gummierung ist um einiges besser als an meiner 450D. Auch nach einem Jahr Benutzung ist dies immer noch der Fall. Die Oberfläche ist durch ihre Mattigkeit recht unanfällig für Kratzer (gut, ich schone sie auch, so gut ich kann). Das Problem bei dem sich die Gummierung des Griffs gelöst hat, konnte ich bei meinem Modell nicht feststellen. Der Kleber hält weiterhin so, wie er soll.

ERGONOMIE:

Das Gehäuse liegt in meinen Händen sehr gut und ausgeglichen. Zwar ist die 60D nicht mehr ganz so groß, wie die 50D, aber ich kann nicht bestätigen, dass es der Ergonomie einen Abbruch getan hat. Das Griffbrett ist gut greifbar und um einiges besser als bei meiner ehemaligen 450D. Die Tasten, vorwiegend auf der rechten Seite, sind alle gut erreichbar und die Kamera kann so mit einer Hand bedient werden. Ungünstig finde ich, wieder im Vergleich zur 450D, die Position der Abblendtaste. Die war ein meiner früheren DSLR besser zu erreichen.

DISPLAY:

Wenn man das Display von früheren DSLRs kennt, dann ist es wirklich eine Freude, die Bilder auf der 60D anzusehen. Die Farben sind brillant und die Auflösung sehr gut. Auch per Live-View (ohne Vergrößerung) lässt sich prima erkennen, wann die Aufnahme richtig fokussiert wurde. Im Außenbereich spiegelt das Display zwar, dennoch konnte ich es in jeder Lichtsituation noch gut erkennen. Hier ist vor allem das schwenkbare Display von Vorteil und ich habe es im letzten Jahr sehr zu schätzen gelernt. Es hat meine Arbeit erleichtert und ich möchte es in vielen Situationen eigentlich nicht mehr missen. Was die Stabilität angeht, zeigt es auch nach mehreren hundert Mal ein und Ausklappen keine Ermüdungen und sitzt nur genauso fest wie am ersten Tag.
Zusätzlich besitzt die 60D auch noch ein Schulterdisplay – auch dieses habe ich sehr zu schätzen gelernt. So kann ich das Hauptdisplay vernachlässigen und bekomme dennoch alle wesentlichen Infos auf einen Blick.

BEDIENUNG:

Die Bedienung ist recht einfach und alle Knöpfe sind gut erreichbar. Mit der veränderten Anbringung der Knöpfe bin ich schnell zurecht gekommen und das integrierte Steuerkreuz im Daumenrad finde ich in Ordnung. Wer größere Finger hat, der könnte evtl. etwas Probleme bekommen. Was ich allerdings nicht wirklich toll finde, ist der Druckpunkt der Tasten im Steuerkreuz. Die sind doch recht schwammig geraten und gefallen mir an der 60D am wenigsten. Was mir gut gefällt, ist dagegen die Quick-Taste, mit der ich zügig die wichtigsten Parameter erreichen kann. Das Menü der Canon ist aufgeräumt und ich bin damit, auch als absoluter Neuling bei der 450D vom ersten Tag an zurecht gekommen. An den Sperrknopf am Programmwahlrad habe ich mich gewöhnt und ich denke mittlerweile gar nicht mehr drüber nach – könnte aber gerne weggelassen werden, da das Wahlrad an sich sehr satt einrastet und ein versehentliches Verstellen wohl kaum der Fall sein sollte.

BILD/VIDEO QUALITÄT

Bereits mit der Bildqualität meiner 450D (12MP) war ich immer sehr zufrieden – die 60D spielt dabei jedoch ein bisschen in einer anderen Klasse. Gutes Objektiv vorausgesetzt, kitzelt die 60D mit ihren 18MP unglaublich viele Details heraus. Die Bilder wirken scharf & detailreich. Die Farben wirken natürlich und nicht übertrieben. Die Reserven im RAW Format erlauben auch eine starke Bearbeitung im Nachhinein.
Ebenso überzeugt die Videoqualität in HD Auflösung (zwar habe ich die Kamera nicht primär dafür gekauft, aber ab und an war es ganz angenehm die Möglichkeit der Videoaufnahme zu haben). Auch hier wirken die Aufnahmen sehr detailreich und scharf. Die Klangqualität ist gut. Einzig das Autofokussystem sollte im Nachfolger überarbeitet werden und endlich kontinuierlichen AF zulassen.

RAUSCHVERHALTEN:

Das mäßige Rauschverhalten der 450D war für mich ein Grund, auf die 60D umzusteigen. Während bei ISO 1600 bei der 450D bereits Schluss war, lassen sich bei der 60D Aufnahmen bis zu ISO 12.800 realisieren. Wo ich mich bei der 450D gescheut habe, über ISO 800 hinauszukommen, sind Aufnahmen mit ISO 1600-3200 bei der 60D kein Problem. Natürlich ist das Rauschen in diesem Bereich auch bei der 60D wahrnehmbar, allerdings erscheinen die Bilder nicht verwaschen und liefern (mit nachträglicher Rauschreduzierung) sehr gute Ergebnisse.

WEITERE PUNKTE, DIE MICH ÜBERZEUGT HABEN:

+ Akkukapazität – die ist wirklich klasse und ich musste den Akku sichtlich weniger ans Ladegerät hängen als den meiner 450D
+ Weißabgleich – hier hat keine wirklich eine spürbare Verbesserung zur 450D vollbracht. Auch im Auto-WB trifft die Kamera die vorgegebene Lichtsituation fast immer
+ Treffsicherheit des AF – die 9 Kreuzsensoren machen eine sehr gute Arbeit und auch in schwierigen Lichtsituationen hat meine 60D überwiegend sicher fokussiert
+ Bulb-Programm: Da ich gerne mal Langzeitbelichtungen mache, empfinde ich das Bulb-Programm auf dem Wahlrad als sehr angenehm. Spart das lange Zeiteinstellen im M-Modus
+ Elektronische Waage – auch diese Neuerung empfinde ich als sehr angenehm. Gerade, wenn es auf gerade Horizontlinien ankommt, sehr vorteilhaft.
+ Auto-Begrenzung im ISO Bereich – hat man es einmal, gewinnt man es recht lieb
+ Vignettierungskorrektur – funktioniert zuverlässig
+ angenehmer, großer und heller Sucher (wesentlich besser als der der 450D)

FAZIT:

Auch nach über einem Jahr der Benutzung bietet die 60D wenig Grund zum meckern. Die Performance ist überzeugend, ebenso die Verarbeitung. Die Kamera bietet neben guter Bildqualität genügend Platz für die eigene Kreativität und zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Gegenüber der 450D sind einige sinnvolle Neuerungen dabei, mit denen man schnell klar kommt und die man lieb gewinnt. Das schwenkbare Display ist da wohl die größte Neuerung. Entgegen anfänglicher Skepsis hat sich dieses System für mich bewährt und ermöglicht mir neue Perpektiven.
Für mich die absolut richtige Entscheidung in Sachen Kamera.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie Schwanken zwischen 7D und 60D ? Feine Unterschiede die so nicht auf dem Blatt stehn..., 17. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Dies soll nun keine vollständige Rezension sein, sondern vielmehr ein kleiner Hinweis für alle die, die wie ich damals zwischen der 60D und der 7D schwanken.
Ich habe mich damals für die 60D entschieden. Ich vergebe an dieses Produkt (4,5->)5 Sterne, die Gründe finden Sie zahlreich in den anderen positiven Bewertungen.

Ich hatte vor dem Kauf die technischen Daten beider Kameras verglichen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass mir primär das Display gegenüber dem Autofokussystem und der hohen Bildrate mehr wert ist (ich fotografiere wenig Bewegung). Auch mit weniger CustomFunktionen, etc kann ich leben.

Im Sommer habe ich mit ein ein paar Freunden einen dreiwöchigen Roadtrip durch die USA unternommen, einer meiner Freunde benutzt die 7D, dabei war ein direkter Vergleich möglich. Mir sind dabei 3 Kleinigkeiten in der Bedienung aufgefallen, die nur die 7D beherrscht, mir aber so nicht bewußt waren.

Was jetzt folgt ist "Gejammer auf hohem Niveau" und soll eher als eine zusätzliche Entscheidungshilfe zwischen diesen beiden Modellen verstanden werden.

Ich habe meine EOS nicht primär als Urlaubskamera angeschafft, würde ich aber zuhause kaum fotografieren und Sie nur zu Reisen auspacken würde ich folgende Punkte stärker in meine Überlegung mit einbeziehen:

1. Der Weißabgleich lässt sich bei der 7D über die Schultertasten einstellen, hat man dazu Liveview aktiviert, kann man so die Kelvinwerte durchscrollen, das Ergbenis kann man direkt am Display sehen. Bei der 60D ist das meines Wissens nicht möglich dieses direkt anzeigen zulassen. Im Urlaub fotografiere ich zu allen möglichen Tageszeiten und Orten, Lichtstimmungen wechseln daher häufiger.

2. Wenn man ebenfalls die Videofunktion benutzt, muss man bei der 60D das Wählrad auf diese Einstellen. Die Videofunktion liegt allerdings an einem Ende des Rades, Fotografiert man befindet man sich doch meist in C, M, Av oder TV am anderen Ende. Man muss nun das Wählrad von einem Ende zum anderen Ende drehen. Beim Drehen muss es noch zeitgleich entriegelt werden (Der Knopf auf dem Wählrad muss dabei nach unten gedrückt werden). Durchgedreht werden kann es nicht.
Die 7D erleichtert den Wechsel zwischen Foto und Video elegant durch einen einfachen Kippschalter, praktisch wenn man für ein Erdhörnchen oder Vogel schnell wechseln muss, oder generell oft Videoschnipsel und Bilder gleich oft aufnimmt.

3. Die 7D verfügt über eine eigene Taste um zwischen RAW/JPEG wechseln zu können, bei der 60D muss dieses zumindest über das Quickmenü erfolgen. Ich habe nie durchgehend eins der beiden verwendet und häufiger je nach Qualität des Motivs auch gewechselt. Eine solche Taste würde auch der 60D nicht schaden.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden...
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242 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Vergleich zur 550D..., 19. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Da schon viel über die 60D geschrieben worden ist, und auch viele gute Testberichte im Netz zu finden sind, möchte ich hier nur anhand von Spiegelstrichen eine Gegenüberstellung mit der kleineren 550D veranschaulichen.

Ich habe mir die 550D im März 2010 gekauft, nachdem ich zuvor jahrelang mit verschiedenen Nikon-DSRL's fotografiert habe.
Vor einiger Zeit habe ich mir für die 550D das Tamron 17-50 2.8 gekauft - eine meiner Meinung nach perfekte Kombination.
Eigentlich war/bin ich mit der 550D sehr zufrieden, da ich aber ein technik-verliebtes Spielkind bin, musste unbedingt eine 60D her... :-)

Bei dem Vergleich bin ich von identischen Rahmenbedingungen ausgegangen, also in beiden Fällen unter Verwendung des Tamron 17-50 2.8.

Hier nun also zunächst die Vorteile der 60D gegenüber der 550D:
- der Body ist größer, gröber gummiert und hat eine andere Oberflächenstruktur, liegt dadurch besser in der Hand - wichtig bei größeren Objektiven
- Der Sucher ist merklich größer und scheint leicht (!) grünlich getönt - sehr angenehm
- Das ausklappbare Display bietet bei einigen Aufnahmesituationen Vorteile, so dass man sich nicht verbiegen muss
- eingebaute Wasserwaage
- Wahlrad auf der Rückseite zur Dateneingabe und zum Durchblättern von Fotos
- beleuchtetes Display
- schnellere Bildfolge
- Weißabgleich in Kelvin einstellbar - hilfreich bei Beleuchtung durch Energiesparlampen
- AF-Modul verbessert durch mehrere Kreuzsensoren
- sehr langlebiger Akku (noch länger als der ohnehin schon sehr gute Akku der 550D)
- Verschluss scheint hochwertiger und klingt auch so - mehr nach SLR
- mehr Einstellungsmöglichkeiten
- interner Raw-Converter ermöglicht anhand eines Fotos genaue Kelvin-Einstellung des Weißabgleiches

...und hier die Nachteile gegenüber der 550D
- Blitzaufnahmen mit dem verwendetem Objektiv waren alle deutlich unterbelichtet - die 550D belichtet bei identischen Einstellungen tadellos!
- deutlich schwerer
- Bedienung nicht so intuitiv wie bei der 550D
- Wahlrad zur Belichtungsanpassung während des Fotografierens schlecht zu erreichen
- Änderung der ISO-Einstellung ohne Hinzusehen nur mit Glück möglich, da Knöpfe neben dem oberen Display zu flach
- ausklappbares Display klapperte bei einem meiner beiden Modelle, da es nicht passgenau verriegelte
- man schleppt immer einen relativ dicken "Klotz" mit sich rum, nicht so dezent wie die 550er, hat aber in Sachen Bildqualität keinen Vorteil!
- bei montiertem Displayschutz ist es, je nach Stärke der verwendeter Folie, vorbei mit dem Zuklappen des Displays, da der Platz zwischen Display und Gehäuse nicht ausreicht.

Die Qualität der Fotos ist -wie bereits erwähnt- in Bezug auf die sichtbare Auflösung identisch!
Gleicher Sensor, gleicher Prozessor, aber eine leicht geänderte Software, da die Farben ETWAS (!!!) anders dargestellt werden. Aber das sind wirklich nur Feinheiten für Pixelschubser (wie mich :-) ).
Wer möchte, kann die Farben mittels der mitgelieferten Software PictureStyleEditor anpassen, was bei der 550D mit ihren etwas "plüschigen" Rottönen auch Sinn machen kann. Da sollte aber wirklich nur jemand rangehen, der weiß, was er macht!!!
Ich verwende die Einstellungen "Standard" oder "Neutral" mit leicht verringerter Sättigung der Rottöne und ebenfalls leicht geänderter Kontrastkurve (Tiefen ganz leicht angehoben/Höhen ganz leicht verringert, was einen etwas geringeren Kontrast bewirkt).

Einen Vorteil in Sachen Bildqualität zugunsten eines der beiden Modelle könnte ich hier trotz kalibrierter Displays am Rechner nicht erkennen (...auch, wenn "CHIP" die 60D in Sachen Bildqualität bei 100% sieht, die 550D aber nur bei 93,3%. Etwas merkwürdig bei gleichem Sensor und etwas weicherem AA-Filter der 60D!?! Einen leichten Unterschied hätte ich aufgrund der geänderten Software-Engine als angemessen empfunden, da die NR-Einheit überarbeitet worden ist, aber diesen drastischen Unterschied schiebe ich mal eher auf des Testers Affinität zu neuen Produkten.
"Traumflieger" hingegen hat der 60D aufgrund des geänderten AA-Filters mit 1878 zu 2051 Linien eine etwas geringere Auflösung als der 550D attestiert. Aber das sind theoretische Werte, die man nur unter Laborbedingungen wird sehen können, die also keinen Einfluss auf das für den Endnutzer am heimischen Rechner sichtbare Bild haben).

Ich habe mich für die 550er entschieden, da ich bei Spaziergängen durch den Wald oder Wanderungen im Gebirge wenig Gewicht und Größe bei guter Qualität haben möchte.

Wäre ich jetzt noch so ambitioniert wie früher, also mit mehreren (auch größeren) Wechselobjektiven, würde ich aber sicherlich die 60D bevorzugen.
Ein 70-200er an der 550er macht denke ich nicht soooo viel Sinn, da ich bei Stativaufnahmen Bedenken hätte, dass mir das Bajonett aus dem Body reißt.
Aber das ist eher eine Bauchentscheidung. Aus Kunstftoff sind schließlich beide Gehäuse.

Alle drei Kameras, also meine 550D und auch die beiden 60D, hatten übrigens Probleme mit der Justierung. Alle hatten einen leichten Frontfokus.
Meine 550er habe ich inzwischen von Canon justieren lassen. JETZT sind die Ergebnisse auch bei Offenblende perfekt!

Schade finde ich nur, dass einem die erste Freude nach dem Kauf einer neuen Kamera durch mangelde Fertigungsgenauigkeit verdorben wird.
Bei der ersten der beiden 60D kam noch hinzu, dass auf der Oberseite der Mattscheibe zwei Schmutzpartikel lagen, die sich nur durch den Service von Canon hätten entfernen lassen können.

Aber bei Nikon habe ich das auch schon erlebt - scheint also (leider!) normal zu sein...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach einem holprigen Start nun voll zufrieden!, 13. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Bei der ersten 60D musste ich feststellen, dass diese nach ca einer Woche einen defekt aufwies, der sich darin äußerte, dass sich der Spiegel ständig hoch und runter geklappt hat, ganz eigenständig, ohne dass man auf die Kamera einwirkte --> zurück geschickt, Ersatz angefordert! (Amazon Rücksendeservice natürlich einwandfrei und super Kommunikation!)

Ersatz funktioniert, bis dato, einwandfrei!

Nun zum eigentlichen:
Ich hab die 60D erworben, da sich meine 450D verabschiedet hat, und ich folglich eine neue benötigte! Da kam mir die Entscheidung zwischen der 650D, der 60D und der 7D..

zur 650D:
diese hätte paar neue features etc, jedoch war diese Kamera mir nicht gut in den Händen gelegen, da sie, im gegensatz zur 60D und 7D etwas kleiner ist!
Der Touchdisplay hätte schon seinen Reiz, aber für eine DSLR eigentlich verzichtbares drumherum m.M.n.
Natürlich auch der dreh- und schwenkbare Display ist super, auf den ich auch bei der 60D nicht verzichten muss!

zur 7D:
Diese ist freilich um einiges 'besser' als die beiden anderen, jedoch aber in einem ganz anderen Preissegment, weshalb man hier nicht so die Vergleiche anstellen kann, und ich mich aufgrund des Preises dagegen entscheiden musste, da zu dem Zeitpunkt ca. 1300€ dafür fällig gewesen wären!
Könnte aber durchaus dann der Nachfolger meiner 60D werden :)

nun zur 60D:
Ich hab mich deshalb dafür entschieden, da erstmal kein großer Preisunterschied zwischen der 650D und der 60D war.
Das On-Top-Display bei der 60D ist für mich nun unverzichtbar geworden, denn wer es einmal hat, der will es nicht mehr vermissen!
Zudem ist diese ein riesen Sprung von der 450D.
Das dreh- und schwenkbare Display will man ebenfalls nicht mehr hergeben, da es gerade bei Makroaufnahmen unheimlich hilft, geschweige denn beim filmen!
Ansonsten liegt die Kamera sehr gut in meinen Händen, da sie ausreichend groß ist (Wer ebenfalls solche 'Pranken' wie ich hat, der sollte sich ab den Eos xxD Reihen eine DSLR besorgen, da die Eos xxxD Reihe etwas kleiner sind und sie sich nicht so geschmeidig in der Hand anfühlen und auch nicht so gut anpassen!)

Fazit:

Wer mehr Budget zur Verfügung hat, der sollte zur 7D greifen, da diese wesentlich bessere Ausstattung bietet (jedoch leider kein drehbares Display)!
Wer aber im Bereich um die 600-800 Euro eine DSLR sucht, der ist mit der 60D bestens bedient!

Volle Kaufempfehlung daher von meiner Seite!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Kamera, 6. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Ich bin Amateur, fotografiere aber schon lange und gern. Meine erste DSLR war die Canon 450D mit der ich sehr zufrieden war. Gute Bilder erfordern neben einem guten Kamera Body noch viel mehr gute Objektive. Hier habe ich mit dem Canon 15-85 als Allround-Objektiv , vor allem dem Canon 70-200 4L als Telezoom und dem Sigma 10-20 als Ultraweitwinkel sehr gute Erfahrungen gemacht (aber speziell für das Fotografieren gilt der Spruch "It's not the arrow - it's the Indian" :-)).
Einziges Upgrade der 450D war ein Batteriegriff da ich das Gehäuse als zu klein und leicht empfand und Hochformataufnahmen damit auch einfacher gelingen.
Den Upgrade auf die 60D habe ich mir nun aus folgenden Gründen gegönnt:
Ich mache auch immer wieder gerne kleinere Videoclips und der Camcorder kann nun zu Hause bleiben (was er auch vorher oft tat weil es einfach lästig ist zwei Geräte mit rum zu schleppen). Die Qualität der Full HD Aufnahmen ist absolut spitze, mit dem manuellen Fokussieren komme ich problemlos zurecht, die Verwendung von guten Objektiven kommt auch dem Filmen zugute, Wechselobjektive bei Camcordern gibt es nur im bleischweren ultrateuer Profisegment was für mich nicht in Frage kommt.
Das Klappdisplay ist eine tolle Sache.
Die Gehäusegröße und Gewicht finde ich genau richtig, ein zusätzlicher Batteriegriff nicht mehr nötig. Die oft geäußerte Kritik am Material Kunststoff kann ich nicht nachvollziehen, die Haptik ist gut und es ist robust.
Bildqualität und Ausstattung ist wirklich gut, z.B. das Daumenrad empfinde ich als deutlichen Mehrwert im Vergleich zur 450D, dass nun SDHC Karten Speichermedium sind ist speziell für mich als Umsteiger erfreulich da ich davon schon viele habe.
Das einzige was ich mir wünschen würde wäre das Ende des Megapixel-Wahns. Ich habe mit meiner 450D und der oben erwähnten Objektiv-Ausstattung Bilder gemacht, die als 50x75cm Poster wirklich gut waren, und das mit 12 MP. Mehr brauche ich wirklich nicht. Mit höchstens 15 MP wäre die 60D aus meiner Sicht eine noch bessere Kamera mit noch weniger Rauschen und einer höheren Serienbildgeschwindigkeit.
Mein Fazit:
Ich bin mit der 60D sehr zufrieden und würde sie jederzeit wiederkaufen.
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145 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute DSLR für ambitionierte Amateure, 15. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir als "ambitionierter Amateur" diese Kamera gekauft, was bedeutet, dass ich anders als viele hier in den Rezensionen NICHT den Vergleich mit dem "Perfektzustand" ziehen werde - wer möglichst perfektes Material will, der sollte in die entsprechenden Profi-Segmente bei Body und Objektiven investieren.

Meine Bewertung bezieht sich auf das Kit mit EF-S 18-135mm 3.5-5.6 IS. Wenn ich mich zu technischen Details äußere, dann tue ich das in eben dieser Rolle als Amateur. Bildrauschen, Verzeichnungen, Vignettierung und chromatische Aberrationen messe ich nicht mit Labor-Equipment, sondern sehe mir A4-A3 Abzüge an bzw. am PC digitale Rohdaten.

PRO
==========
+ Solide Verarbeitung (kein Spiel bei einzelnen Bauteilen, sinnvolle Details wie z.B. das leichte Einrasten des Klapp-Displays)
+ wertige Haptik (macht einen stabilen Eindruck)
+ "liegt gut in der Hand"
+ gute Bedienbarkeit (aufgeräumte, mehr oder weniger intuitive Bedienelemente, gute Menüführung)
+ sehr praktisches schwenkbares Display mit hoher Auflösung
+ viele Einstellmöglichkeiten
+ Anschlussvielfalt (USB / AV / HDMI)
+ Eye-Fi-Unterstützung (Datenübertragung von der Kamera zum PC/Mac via WLAN)
+ Sinnvoll abgestimmte Automatik-Programme
+ Individuelle Presets möglich
+ Umfangreiche Blitzsteuerung, auch mehrerer externer Blitze (drahtlose Auslösung)
+ sehr gutes Rauschverhalten bis ISO 800
+ gute Serienbild-Rate von 4-5 Bildern / Sek. (unter Realbedingungen)
+ guter AF
+ sehr gute Bildstabilisation
+ HD-Videofunktion

NEUTRAL
==========
* Minimalausstattung mit Zubehör (Trageriemen, Akkuladegerät, that's it)
* leichte, aber typische Vignettierung des Objektivs
* leichte, aber typische Verzeichnungen bei kurzen Brennweiten
* Vordefinierte Kreativ-Filter (ist ganz nett, muss aber nicht)

NEGATIV
==========
- Neigt zu Unterbelichtung (was man durch +1/3 Belichtungskorrektur beheben kann)
- Keine Gegenlichtblenden bei Objektiven (auch nicht im Kit > typische Canon-Krankheit)
- Keine AF-Nachführung im Videomodus (nur manuelle Nachfokussierung möglich)
- In den längeren Brennweiten (ab 100mm) chromatische Aberrationen in den Randbereichen
- kein GPS (auch nicht optional)

Kurzum: mir macht sie Spaß und erfüllt ihren Zweck voll und ganz, auch mit Blick auf die mögliche Qualität der Aufnahmen. 5 Sterne.

Es sei an dieser Stelle nochmals gesagt: aus dem Material der 60D kann man eine Menge rausholen. Ich würde mal vermuten, dass 70% der hier gemachten negativen Aussagen eher damit zu tun haben, dass die Leute technisch nicht versiert genug sind (z.B. Beschwerde über Unschärfe bei > 200mm mit kleiner Blende) ODER einfach zu hohe Ansprüche an eine Consumer DSLR stellen - wie gesagt, es gibt ja auch noch die 7D, 5D, 1D-Reihen.

Wer blutiger Anfänger ist, sollte ggf. die günstigeren "dreistelligen" Canons, z.B. die 550er, ins Auge fassen um für weniger Geld erstmal zu gucken, ob es überhaupt "das" Hobby ist. Auch mit den kleineren Kameras lassen sich sehr gute Bilder machen, die SLR-Technik erkunden und besser als Kompakte sind sie allemal, sogar die EF-S-Objektive kann man bis zur 7D rauf verwenden (1,6er Crop / APS-C).
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