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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Moderner Klassiker, 21. November 2010
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Aida (Ga) (Audio CD)
Von keiner anderen Verdi-Oper gibt es so viele wirklich gute Einspielungen wie von Aida, im Studio z. B. unter Perlea (RCA, Björling, Milanov, Barbieri, Warren, Christoff), Serafin (EMI, Callas, Tucker, Barbieri, Gobbi), Solti (Decca, L. Price, Vickers, Gorr), Karajan (Decca, Tebaldi, Bergonzi, Simionato), bedingt Leinsdorf (RCA, L. Price, Domingo, Price, Milnes).

Ricardo Mutis Aufnahme von 1973 ist die neueste dieser klassischen Einspielungen, aber wahrlich nicht die schlechteste:

Montserrat Caballé ist in der Titelrolle gegen den Typ besetzt und liefert eines ihrer ausdrucksvollsten Rollenportraits ab - eine zerbrechliche, jugendliche, verträumte Aida, die ihre stärksten Momente in der Nilarie und im Finale hat.

Placido Domingo singt hier schon seinen zweiten Radames auf Platte, und es sollte nicht sein letzter sein - und das nicht umsonst: Er singt die Rolle weniger elegant oder raffiniert als Carlo Bergonzi oder Jussi Björling, dafür mit einem unübertroffenen jugendlichen Überschwang und Charme.

Fiorenza Cossotto ist eine überragende Amneris - majestätischer, im ersten Akt giftiger, im letzten verzweifelter als jede andere. Piero Cappuccilli singt den Amonasro vor allem als strengen Herrscher und Feldherrn, weniger als liebenden Vater. Nicolai Ghiaurov ist ein majestätischer Ramfis. Die übrigen Solisten, Chor und Orchester lassen ebenfalls keine Wünsche offen.

Ricardo Muti dirigiert eine klangsinnliche, süffig theatralische Aida, lässt aber den Sängern auch genügend Freiheiten für die Ausgestaltung ihrer Rollen.

Ein weiterer Vorteil der Aufnahme ist die Aufnahmetechnik: Im Vergleich zu den früheren Einspielungen, die entweder noch in Mono (Perlea, Serafin) oder in frühem Stereo aufgenommen worden waren, hören wir hier einen ausgereiften, räumlichen, natürlichen Stereoklang.

Insgesamt ist diese Aida ohne Einschränkung empfehlenswert und ein Klassiker.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mustergültig, 2. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Aida (Ga) (Audio CD)
Eine luxuriösere Besetzung kann man sich wohl kaum vorstellen, auch wenn der ein oder andere Zweifler glauben mag, Montserrat Caballé als Aida sei eine eher problematische Angelegenheit. Und dann auch noch das Aufnahmedatum: 1974. Das ist in etwa die Zeit, in der sie sehr viele Aufnahmen völlig unterschiedlicher Qualität abgeliefert hat. Diese hier ist allerdings eine von denen, die man getrost auf der „Haben“-Seite verbuchen kann. Die Caballé präsentiert eine glaubwürdige, jugendliche Aida, ohne technische Manierismen, klar, gestaltungsmächtig und – man muss schon fast sagen: natürlich mit einigen ihrer schönsten Pianissimi, die so einfach niemand sonst kann (Schluss ihrer großen Nil-Szene). Das verschwindet der Ton fast bis an die Grenze des Hörbaren und dennoch bleibt er ganz präsent und ohne Wackelei im Ohr. Daneben bringt sie auch genug Kraft mit, um auch in den wuchtigsten Ensembles nicht unterzugehen, allerdings ohne dass das in bloßes Geschrei ausartete.

Plácido Domingo gibt einen jugendlich frischen Radamès, jeder Zoll ein Held. Da stört es mich schon fast nicht, dass er das von Verdi leise gewünschte „Celeste Aida“ durchweg zu laut singt (besonders den Schluss). Seine Gestaltungskraft schafft insgesamt jedoch ein überzeugendes Rollenportrait. So gehört seine große Dialogszene mit Amneris für mich zu den stärksten Momenten dieser Aufnahme.

Zu einem starken Dialog gehören ja nun aber altbekanntlich zwei und Fiorenza Cossotto als Amneris lässt sich hier von den beiden anderen „Stars“ nicht die Butter vom Brot nehmen. Die rasend eifersüchtige, hasserfüllte und dann wieder reuige Pharaonentochter immer stimmig darzustellen fordert eine große stimmliche und auch schauspielerische Flexibilität, die sie wie wenige mitbringt. (Großartig: der Zickenalarm zu Beginn des zweiten Aktes!)

Nicolai Ghiaurovs Ramfis ist klangmächtig, sich seiner institutionellen und gesellschaftlichen Bedeutung bewusst. Selten laufen mir einmal Schauer über den Rücken, aber seine Befragung des Radamès im vierten Akt („Radamès, Radamès, Radamès“) klingt so dunkel, düster und schon fast aus den Schächten der ägyptischen Unterwelt tönend, dass es mich förmlich gruselt.

An Piero Cappuccillis Darstellung des Amonasro ist bisweilen herumgemäkelt worden. Ich kann das insoweit nachvollziehen, als dass sein erster Auftritt keinen besonderen Eindruck hinterlässt. Aber seine Auseinandersetzung mit seiner Tochter empfinde ich als hochdramatisch und sehr plastisch gezeichnet.

Einen sehr royalen Eindruck hinterlässt auch Luigi Ronos König von Ägypten. Sonor im Ton und mit der nötigen Autoriät: So soll ein Regent klingen.

Der viel geforderte Chor des Royal Opera House, Covent Garden gehört zu den besten seiner Zunft und wird seinen reichhaltigen Aufgaben mehr als gerecht. Besonders erfreulich finde ich die hier dezidiert eingesetzt Klangregie, die einen dreidimensionales, bühnengerechtes Hörerlebnis gewährleistet (Chor im Tempel, vor dem Tempel, bei Festlichkeiten etc.).

Besonders gefällt mir jedoch Riccardo Mutis Zugriff. Wie auch die anderen Verdi-Produktionen, die aus seiner Londoner Zeit stammen (allen voran der fantastische Macbeth, dann sein Maskenball und auch Nabucco), fällt auch hier sein straffer Zugriff auf. Zügige Tempi, gezielt eingesetzte, im Ton am ehesten als hart zu beschreibende, recht vehemente Fortissimi auf der einen Seite, auf der anderen dann ein sicheres Gefühl für zartes, schillerndes Spiel (der Beginn des Nil-Aktes klingt hier schon fast ein wenig impressionistisch), für dramatischen Sopannungsaufbau, für Melodie und Bogen. Das New Philharmonia Orchestra setzt dies exzellent um und ist damit der tragende Pfeiler des unverwechselbaren Londoner "Muti-Sounds". So darf Verdi für mich klingen.
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5.0 von 5 Sternen Zum Klassiker geworden, 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Aida (Ga) (Audio CD)
Diese Aida-Einspielung ist seit ihrem Erscheinen in den Siebziger Jahren zum Klassiker in der Aida-Diskografie geworden, bietet sie doch neben einem prominent besetzten Ensemble auch genug Theatralik, um das Bühnengeschehen auf Konserve spürbar werden zu lassen. Riccardo Muti leistet mit dem New Philharmonic Orchestra und dem bestens präparierten Chor der Covent Garden Oper eine hervorragende Arbeit, eine differenzierte Tonregie erfüllt alle Erwartungen.
Mit Montserrat Caballe begegnen wir einer Aida, die eher auf die sanften Zwischentöne setzt und die Verletzlichkeit dieses Charakters in den Vordergrund stellt. Hervorragend kontrastiert die um einiges dramatischere Fiorenza Cossotto die Gegenspielerin Amneris mit üppigen Tönen.
Der junge Domingo strahlt tenoralen Wohlklang aus in der Partie des Radames, als hätte nie etwas anderes gesungen (auch wenn der finale Ton seiner Celeste Aida nicht im Dimenuendo erstirbt, aber das ist wirklich "Meckern auf hohem Niveau").
Verlässlich gibt Piero Cappuccillo Aidas Vater Amonasro und die beiden Bässe Ghiaurov (Ramphis) und Roni (König) sind gut zu einander abgestuft besetzt.
Diese Einspielung sollte man im Schrank haben.
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4.0 von 5 Sternen Knapp an fünf Sternen vorbei, weil ..., 1. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aida (Ga) (Audio CD)
... die Aufnahmen an drei Stellen unvermittelt abgeschnitten sind.
Zur Darbietung der Sängerinnen und Sänger, sowie zur Oper selbst gibt es nur eins: volle fünf Sterne!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen REFERENZAUFNAHME MIT HERVORRAGENDEN INTERPRETEN, 13. Oktober 2010
Von 
Brasier "pappageno" (BERLIN) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi: Aida (MP3-Download)
Das diese AIDA neu aufgelegt wird - ein Glücksfall für sich.
Selten ist eine Besetzung derart homogen geplant worden, alle Künstler ergänzen sich Stimmlich. Dies Passierte wohl auch nach den glücklichen Aufführungen des selben Teams an der Royal Opera in London.

Muti begleitet seine Sänger nicht nur, er breitet einen Klangteppich für sie aus. Domingo und Caballe sind in Höchstform.
Man folgt der dramaig willig.

Gehört in jede Opernsammlung
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5.0 von 5 Sternen Weihnachtsgeschenk, 7. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aida (Ga) (Audio CD)
Schnelle und gute Lieferung.

Da das Geschenk bei meinem Vater Weihnachten sehr gut angekommen ist und bisher nichts nachteiliges gehört habe, muss es gut sein
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 22. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aida (Ga) (Audio CD)
Ich habe diese CD an Weihnachten verschenkt. Ein voller Erfolg!!!!!!! Sehr gute Tonqualität, würde diese CD immer wieder kaufen bzw. verschenken!
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Aida (Ga)
Aida (Ga) von Muti (Audio CD - 2010)
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