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am 12. Januar 2011
Wenn einer wie Brendel 80 Jahre alt wird, kommen die Aufnahmen aus den Archiven, werden neu gebündelt und erreichen uns zu einem sehr fairen Preis. So auch bei Brendel, der die Beethovensonaten mindestens dreimal, die Konzerte viermal aufgenommen hat.

Brendel ist ein Mythos. Joachim Kaier, der Kritikerpapst, sagt über ihn:" Den kannte ich schon als jungen Mann. Er zählt für mich zu einem der ganz seltenen Beispiele der interpretatorischen Welt, wo jemand sein Niveau nicht einfach beibehält, sondern kontinuierlich verändert. Ursprünglich war Brendel ein sehr guter Pianist. Aber dann muss er in den frühen 60-er Jahren ein spirituelles Erweckungserlebnis gehabt haben, seitdem ist er viel, viel tiefsinniger, ein großer Interpret.Als wilder Philosoph am Klavier beschrieb ich ihn mal. Obwohl Pollini oder Gulda technisch womöglich perfekter und ihm überlegen waren, bleiben seine Interpretationen, etwa die Überleitungen in der Waldstein-Sonate, bis heute unerreicht."

Es gibt hunderte von Aufnahmen von diesem Pianisten( leider wenige, bei denen er nicht auf dem Cover erscheint). Wenn man diese Version durchhört, gibt es einen roten Faden:

Brendel ist ein Anschlagskünstler. Deswegen gelingen ihm alle Passagen, die bei Beethoven mit Anschlagskultur zu tun haben,sei es das vierte Klavierkonzert oder Sonaten wie op.81 a, zweiter Satz von op.90, erster Satz von op. 101. Da ist er beinahe unschlagbar.
Unter den verschiedenen Versionen der Klavierkonzerte ist die live-Aufnahme mit Levine besonders hervorzuheben. Sein Anschlag ist vorzüglich. Die Atmosphäre wurde kaum durch Geräusche(Huster, die Brendel hasste) beeinträchigt. Grossartig.

Aber Brendel fehlt eindeutig die Dramatik. Deswegen gefällt das dritte Konzert ebenso wenig wie das fünfte, die Sonaten op. 57, 108, 111, um nur drei zu nennen,sind bar der wilden Dramatik,die in ihnen steckt. Es wundert mich nicht, dass Korstick, der genau dieses kann, Brendel zum seinem Lieblingsfeind erklärt. Ich finde diese Interpretationen harmlos, durch grandiosen Anschlag ist ihnen nicht beizukommen.

Wer das gepflegte Klavierspiel schätzt,die durchdachte Gestaltung, den grossartigen Anschlag,wird mit dieser Box sehr gut bedient sein.
Mir fehlt hier die auch notwendige Wildheit.
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am 27. November 2013
Er gilt zurecht als Experte für Beethoven (Schubert und Mozart), denn im Gegensatz zu vielen anderen "hochklassigen" Pianisten, die nur auf Geschwindigkeit spielen, gibt Brendel dem Hörer die Möglichkeit, Beethoven zu genießen. Sehr klar und emotional, wie man es für einen Komponisten der Romantik erwartet. Einziger Wermutstropfen: da die Einspielungen teilweise aus den 70ern sind, ist die Klangqualität nicht mit heutigen Aufnahmen zu vergleichen.
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am 8. Oktober 2015
Ist die Klaviersonate ein noch intimeres Medium als das Streichquartett? Manchmal frage ich mich das, manchmal glaube ich das. Denn hier befinden sich nur drei Personen im Dialog: Der Komponist, der Interpret und der Hörer. Nur eine Person ist zwischen die Gedanken des Komponisten und mir, dem Hörer, "zwischengeschaltet", nämlich der Interpret. Und in meiner fast 30-jährigen "Laufbahn" als Klassikhörer habe ich auch schon viele andere Interpreten gehört, die mit variablen Ansätzen an Beethovens Sonaten herangegangen sind.

Und nun Brendel ... Gewiss hat Alfred Brendel Beethovens Partituren innigst studiert - wie auch alle anderen seiner Kollegen -, doch bei ihm habe ich das Gefühl, dass er eine spezielle Verbindung herzustellen vermag und diese dann durch sein Klavierspiel übermittelt. So wird er zum verlängerten Arm des Komponisten, er denkt die Gedanken Beethovens, spielt mit Beethovens Verve und auch, wo angebracht, mit dessen Sanftheit.

Für mich eröffnen sich durch diese Einspielungen Sphären, in denen man als Hörer dahintreiben und schwelgen kann. Nie empfand ich die Verbindung zu Beethovens Musik inniger, nie kamen mir seine Gedanken deutlicher herüber. Nur noch die Schubert-Einspielungen von Alfred Brendel sind (vielleicht) besser als sein Beethoven. Und so freue ich mich eins ums andere Mal, wenn ich in diese Dreiheit eintauchen darf, als drittes Glied in der Kette Komponist-Interpret-Hörer.

Danke, Herr Brendel!
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am 1. August 2013
ich habe mir diese box gekauft weil ich sie auf spotify gehört habe und sehr positiv überrascht war,mir gefällt zugang zu beethoven sehr gut,im gegensatz zu gulda dessen tempi mir zu schnell sind
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am 11. November 2010
Die Einspielung selbst ist sehr schön und voll empfehlenswert (auch wenn mir Gulda's noch etwas besser gefällt). Allerdings ist der MP3-Download, den ich zuerst bestellt habe, defekt - einige Dateien enthielten Tonstörungen, und eine fehlte ganz. Amazon hat freundlicherweise schnell den Preis erstattet, woraufhin ich die CD-Version gekauft habe. Mit dieser bin ich sehr zufrieden, bisher (5 CDs angehört) keine Probleme mit dem Klang.
22 Kommentare|20 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Juni 2014
Ich habe einen guten musikalischen Hintergrund (mehr als 10 Jahre Klavierunterricht), höre aber nicht viel klassische Musik und gehe auch nur in ausgewählte klassische Konzerte. Aber zu der wenigen klassischen Musik, die ich regelmäßig gerne mit viel Genuss höre, gehören diese fantastischen Aufnahmen. Danke für die Bereicherung!
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am 1. März 2013
eine solide Einspielung, die durchaus als Referenzaufnahme gelten kann. Musik ist Interpretationssache und oft würde ich Beethoven anders spielen, emotionaler, was auch immer das wieder heißt...
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2014
ist suboptimal, an einigen Stellen sind Geräusche wie Husten zu hören – in Anbetracht der virtuosen Musik stört das ungemein.
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