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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Es war ein Tag, wie jeder andere."
So führt uns die Erzählstimme von Thomas(Leo Legrand) in die Geschichte ein. Aber dieser Tag sollte Thomas Leben komplett verändern. Nach dem gleichnahmigen Roman von Jiro Taniguchi hat Sam Gabarski sich daran gemacht, diese seltsame Geschichte zu verfilmen. Das ist ihm ziemlich gut gelungen...

Der Zeichner Thomas ist auf dem Rückweg von...
Veröffentlicht am 1. April 2012 von Thomas Knackstedt

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Entgültige Auflösung fehlt
Der Film an sich ist sehr schön, den Inhalt haben meine Vorgänger schon genug beschrieben, nur habe ich darauf gewartet, das sich während der Rückkehr von Thomas in die Vergangenheit das Rätsel und die Hintergründe auflösen, WARUM denn nun wirklich der Vater die Familie verlassen hat, warum er nach Paris verschwand und was es genau mit...
Vor 17 Monaten von dbmieze veröffentlicht


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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Es war ein Tag, wie jeder andere.", 1. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
So führt uns die Erzählstimme von Thomas(Leo Legrand) in die Geschichte ein. Aber dieser Tag sollte Thomas Leben komplett verändern. Nach dem gleichnahmigen Roman von Jiro Taniguchi hat Sam Gabarski sich daran gemacht, diese seltsame Geschichte zu verfilmen. Das ist ihm ziemlich gut gelungen...

Der Zeichner Thomas ist auf dem Rückweg von einer Comic-Messe. Bei der Fahrkartenkontrolle erwacht er im falschen Zug und findet sich urplötzlich in dem kleinen Ort wieder, in dem er aufgewachsen ist. Bis der Zug nach Paris fährt, ist noch Zeit. So besucht Thomas das Grab seiner Mutter. Dort bricht er zusammen und erwacht als 14jähriger wieder. Thomas(Pascal Greggory) kann das kaum glauben. Er fühlt und denkt wie der Erwachsene Thomas und lebt in der eigenen Jugend. Er weiß noch, dass sein Vater Bruno(Jonathan Zaccai) an seinem 40.Geburtstag spurlos verschwand und seine Mutter Anna(Alexandra Maria Lara) das niemals überwunden hat. Brunos Geburtstag steht kurz bevor und Thomas will um jeden Preis verhindern, dass Vaters Weggang noch einmal Unglück über die Familie bringt. Ob ihm das gelingt? In jedem Fall scheint er nicht in der eigenen Vergangenheit gefangen zu sein, denn: Er kommt mit dem Traum seiner Jugend, der wunderschönen Sylvie(Laura Martin) zusammen. Das hat sich damals nicht so abgespielt...

-Vertraute Fremde- ist ein Film der leisen Töne. Langsam und bedächtig führt uns Sam Gabarski in die Story hinein. Da benötigt man schon etwas Geduld, um sich einfangen zu lassen. Mit Hilfe einer guten Erzählstimme bringt uns Thomas seine Vergangenheit nah. In Bildern, die wir sonst nur aus der eigenen, kindlichen Erinnerung kennen, lässt und Gabarski an Thomas Schicksal teilhaben. Das ist berührend, gefühlvoll, komisch und traurig zugleich. Wenn der junge Thomas z.B. seine spätere Frau anruft oder seinem Vater auf dem geliehenen Motorrad nachspioniert. Am Ende ist klar, dass Vergangenheit und Zukunft untrennbar miteinander verbunden sind. Da, wo sie sich treffen, findet die Gegenwart statt...

Mir persönlich war -Vertraute Fremde- am Beginn ein wenig zu langatmig. Dann aber gewinnt der Film mit jeder Minute. Er ist exzellent besetzt und schafft es, einem die eigene Kindheit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Freunden von ruhigen, nachdenklichen Filmen mit Tiefgang ist -Vertraute Fremde- in jedem Fall zu empfehlen.
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zweite Chance, 30. November 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Der Familienvater und Künstler Thomas steckt in einer Schaffenskrise. Seine beliebten Comicfiguren und -geschichten schreien nach Fortsetzungen. Doch seit zwei Jahren schweigt Thomas Muse.

Auf dem Rückweg von einer Comic-Messe steigt Thomas in den falschen Zug und gelangt so in das Dorf, wo er seine Jugend verbrachte. Der nächste Zug nach Paris lässt ihm ein paar Stunden Zeit und er besucht das Grab seiner Mutter. Hier fällt er in Ohnmacht und erlebt noch einmal die Zeit als vierzehnjähriger Junge. Es ist das Jahr, in dem sein Vater seine Mutter Anna verlässt. Anna hat es danach schwer den Jungen großzuziehen und stirbt früh. Thomas setzt alles daran, in dieser zweiten Chance, den Fortgang seines Vaters zu verhindern.

Der Wunsch in der Zeit zurückzuspringen und noch einmal mit heutigem Wissen in den eigenen jüngeren Körper zu schlüpfen, hat etwas verlockendes. Geht es sogar darum einen schlimmen Vorfall abzuwenden und die Geschichte umzuschreiben, bekommt das Ganze eine gefährliche surreale Dimension, in der die eigene Gegenwart zu einer fragwürdigen Zukunft wird. Diesem Dilemma entzieht sich die Geschichte kurzerhand, in dem sie dem Protagonisten verstehen hilft, was geschah, ohne aber Veränderungen zuzulassen.

Für die leise erzählte Geschichte wurden gute Schauspieler ausgewählt, die den gequälten Seelen glaubwürdige Charakter verleihen. Knappe Dialoge verbergen mehr als sie preisgeben. Hier ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. So muss auch der Zuschauer, genau wie der Protagonist, seine eigene Wahrheit finden.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen feinfühlig umgesetzte Begegnung mit der Vergangenheit, 17. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Durch Zufall landet der erwachsene Thomas im Dorf seiner Jugend. Er ist nochmal 14 Jahre alt, erlebt die eigene Vergangenheit aus der Sicht des Erwachsenen. Jetzt versteht er vieles besser, aber der Versuch, die Geschehnisse von damals zu beeinflussen, misslingt natürlich.

Ein spannender Film, feinfühlig und humorvoll umgesetzt, der junge Leo Legrand überzeugt in seiner (Haupt-)rolle des jungen Thomas.

Anmerkung: Jiro Taniguchi, der Autor der literarischen Comicvorlage Vertraute Fremde, hat übrigens einen Cameo-Auftritt gegen Ende des Films.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wir werden unsere Vergangenheit nicht korrigieren, 8. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Sam Gabarskis neuer Film "Vertraute Fremde" (Quartier Laitin) ist die Geschichte einer Zeitreise. Der ca. Sechzig Jahre alten Comic-Zeichner, Thomas (Pascal Greggory), befindet sich in einer tiefen Krise, seine ganze Persönlichkeit wirkt gebrochen. Als Zeichner fehlen die Ideen, in seiner Familie hat er den Halt verloren. Auf der Rückreise von einer Comicbuchmesse steigt er in den falschen Zug. Als er auf einem Provinzbahnhof aussteigt, bemerkt er, dass dies der Ort seiner Kindheit ist.
Thomas irrt durch den unattraktiven, trostlosen Ort und besucht schließlich das Grab seiner Mutter. Dort fällt er in Ohnmacht. Als er aufwacht, steckt er im Körper des vierzehnjährigen Thomas (Léo Legrand). Der Verstand und das Wissen des Erwachsenen sind ihm geblieben. Er weiß, dass sein Vater (Jonathan Zaccai) an seinem Geburtstag sagen wird, nur Brot holen zu wollen, und danach nie mehr nach Hause kommt. Seine Ehefrau (Anna Maria Lara) wird schließlich vor Verzweiflung sterben.
Sam Garbarski stellt die sonst üblichen Muster einer Zeitreise in Frage. Der Zuschauer sieht aus der Perspektive Thomas' den Verfall seiner Familie und das Ende der Kindheit. Die Hintergründe, die ihm als Kind fremd blieben, werden zwar zum Teil erhellt, aber das Schicksal nimmt unerbittlich seinen Lauf.

Aber die Reise in die Vergangenheit enthält für Thomas die deutliche Aufforderung, die Verletzungen der Kindheit nicht ein Leben lang mit sich zu tragen, sondern behutsam mit seinem Leben und seiner Familie umzugehen. Thomas zeichnet das Comic-Buch, auf dem die Geschichte des Films basiert. Zeichnungen aus dem Original von Jiro Taniguchi werden zum Schluss gezeigt. Der ruhige Erzählfluss und dass sich nicht alle Geheimnisse enthüllen, lassen mich etwas ratlos zurück. Trotzdem : Sehenswert!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für Fans des Nachdenklichen Kinos ein Muss, 17. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Sehr empfehlenswert- daher volle 5 Sterne- jedenfalls für Freunde des nachhaltigen Kinos. Die Geschichte ist liebevoll und interessant inszeniert- die Darsteller vielschichtig, ein sehr gelungener Film, dem leider viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit dem Wissen von heute....., 2. Februar 2014
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
… nochmals jung sein. Eine traumhafte Vorstellung für viel, nicht wahr!

Thomas gelangt durch ein kleines Versehen per Zufall in den Ort seiner Kindheit in den französischen Bergen, dem er schon seit sehr langer Zeit keinen Besuch mehr abgestattet hatte. Auf dem Friedhof, am Grab seiner Mutter überfällt ihn ein Schwindel und just befindet er sich als 14jähriger Jugendlicher wieder, knapp vor dem 40. Geburtstag seines Vaters, der damals auf Nimmerwiedersehen verschwunden war. Zunächst genießt er seine neugewonnene Jugend, traut sich Dinge, die er nie zu träumen wagte und kommt seiner Umgebung seltsam verändert und erwachsen vor. Doch bald wird im bewusst, dass seine ungewöhnliche Zeitreise wohl einen Auftrag hat: Seinen Vater am Gehen zu hindern.......

Am 40. Geburtstag wird der Vater seine Familie verlassen, was das Leben der Zurückbleibenden grundlegend prägen wird und nicht zum Guten. Doch lässt sich das sogenannte 'Schicksal' ändern? Thomas sieht eine Chance zumindest die Gründe des Vaters herauszubekommen. Doch der Verlauf der Handlung zeigt, dass das gar nicht so einfach ist.
Es ist vom Grundthema gesehen ein eindeutig fantastischer Film, diesbezüglich sollte man auch nicht mit linearen und erklärbaren Verläufen und Auflösungen rechnen. So bietet die Geschichte auch keine letztgültigen Aufklärungen an. Stattdessen wird die Phantasie des Zuschauers angeregt, so dass auch ich meine ganz eigenen Gründe des flüchtenden Vaters ausmachen konnte. Spuren werden gelegt, entscheiden muss man sie aber selber.

Ein leicht nostalgisch verklärte Reise in die Vergangenheit, die im Zeitensprung auch den Niedergang kleinstädtischen Lebens in Frankreich (und sicherlich nicht nur dort) dokumentiert. Die Ausstattung ist bis ins Detail gelungen. Die Schauspieler agieren ausgesprochen gut, vor allem der jugendliche Thomas und Alexandra Maria Lara als Mutter. Gewisse Längen sind aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Gebe knapp den 5. Stern nicht.

Extras: nur Trailer, schade

Fazit: Ein ruhiger Film, bedenkenswerter Film ohne klare Auflösung.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Entgültige Auflösung fehlt, 9. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Der Film an sich ist sehr schön, den Inhalt haben meine Vorgänger schon genug beschrieben, nur habe ich darauf gewartet, das sich während der Rückkehr von Thomas in die Vergangenheit das Rätsel und die Hintergründe auflösen, WARUM denn nun wirklich der Vater die Familie verlassen hat, warum er nach Paris verschwand und was es genau mit dieser "kranken"Freundin des Vaters richtig auf sich hatte, das wird nur im Krankenhaus kurz angedeutet. Bis zum Filmende habe ich gespannt auf die Auflösung gewartet, was der Vater für triftige Gründe hatte, um seine Familie zu verlassen. Die Mission in der Vergangenheit war,seinen Vater vom Verlassen der Familie zu hindern, ok und es wird auch vermittelt, das man die Vergangenheit nicht ändern kann, in der Gegenwart wusste Thomas eben auch immer noch nicht, warum der Vater ging. Genau das hätte doch zur Mission dazugehört, um Licht ins Dunkel zu bringen, für mich etwas enttäuschend, denn der Zuschauer wird wieder mal mit einem "indirekten offenen Ende" konfrontiert. Am Ende sitzt Thomas schlafend doch im richtigen Zug und als er vom Zugbegleiter geweckt wird, hat er durch seine "Rückkehr" in die Vergangenheit eine neue Inspiration zu einer neuen Comic-Story, nur ob sich da des Vaters Rätsel mit auflöst???
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4.0 von 5 Sternen Interssanter Film, 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Interessanter, und auch spannender Film. Aber die Handlung wird nicht so ganz verständlich bzw. Fragen bleiben unbeantwortet, aber das soll wohl so sein.
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5.0 von 5 Sternen sehr gut, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
ganz toller film den mein mann zufällig abends spät im fernsehen entdeckt hat haben uns deshalb den film bei amazon bestellt
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5.0 von 5 Sternen Berührender Film, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vertraute Fremde (DVD)
Der Film "vertraute Fremde" hat uns sehr berührt.
Man kann sich in die Zeit sehr gut hineinversetzen und es wird noch einmal bewusst, wie wertvoll und einmalig das Leben ist.
Sehr gute Darsteller machen den Film zu einem besonderen Erlebnis!
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Vertraute Fremde
Vertraute Fremde von Jirô Taniguchi (DVD - 2010)
EUR 10,56
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