wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen15
4,5 von 5 Sternen
Format: DVDÄndern
Preis:14,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. April 2012
So führt uns die Erzählstimme von Thomas(Leo Legrand) in die Geschichte ein. Aber dieser Tag sollte Thomas Leben komplett verändern. Nach dem gleichnahmigen Roman von Jiro Taniguchi hat Sam Gabarski sich daran gemacht, diese seltsame Geschichte zu verfilmen. Das ist ihm ziemlich gut gelungen...

Der Zeichner Thomas ist auf dem Rückweg von einer Comic-Messe. Bei der Fahrkartenkontrolle erwacht er im falschen Zug und findet sich urplötzlich in dem kleinen Ort wieder, in dem er aufgewachsen ist. Bis der Zug nach Paris fährt, ist noch Zeit. So besucht Thomas das Grab seiner Mutter. Dort bricht er zusammen und erwacht als 14jähriger wieder. Thomas(Pascal Greggory) kann das kaum glauben. Er fühlt und denkt wie der Erwachsene Thomas und lebt in der eigenen Jugend. Er weiß noch, dass sein Vater Bruno(Jonathan Zaccai) an seinem 40.Geburtstag spurlos verschwand und seine Mutter Anna(Alexandra Maria Lara) das niemals überwunden hat. Brunos Geburtstag steht kurz bevor und Thomas will um jeden Preis verhindern, dass Vaters Weggang noch einmal Unglück über die Familie bringt. Ob ihm das gelingt? In jedem Fall scheint er nicht in der eigenen Vergangenheit gefangen zu sein, denn: Er kommt mit dem Traum seiner Jugend, der wunderschönen Sylvie(Laura Martin) zusammen. Das hat sich damals nicht so abgespielt...

-Vertraute Fremde- ist ein Film der leisen Töne. Langsam und bedächtig führt uns Sam Gabarski in die Story hinein. Da benötigt man schon etwas Geduld, um sich einfangen zu lassen. Mit Hilfe einer guten Erzählstimme bringt uns Thomas seine Vergangenheit nah. In Bildern, die wir sonst nur aus der eigenen, kindlichen Erinnerung kennen, lässt und Gabarski an Thomas Schicksal teilhaben. Das ist berührend, gefühlvoll, komisch und traurig zugleich. Wenn der junge Thomas z.B. seine spätere Frau anruft oder seinem Vater auf dem geliehenen Motorrad nachspioniert. Am Ende ist klar, dass Vergangenheit und Zukunft untrennbar miteinander verbunden sind. Da, wo sie sich treffen, findet die Gegenwart statt...

Mir persönlich war -Vertraute Fremde- am Beginn ein wenig zu langatmig. Dann aber gewinnt der Film mit jeder Minute. Er ist exzellent besetzt und schafft es, einem die eigene Kindheit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Freunden von ruhigen, nachdenklichen Filmen mit Tiefgang ist -Vertraute Fremde- in jedem Fall zu empfehlen.
11 Kommentar31 von 31 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2010
Der Familienvater und Künstler Thomas steckt in einer Schaffenskrise. Seine beliebten Comicfiguren und -geschichten schreien nach Fortsetzungen. Doch seit zwei Jahren schweigt Thomas Muse.

Auf dem Rückweg von einer Comic-Messe steigt Thomas in den falschen Zug und gelangt so in das Dorf, wo er seine Jugend verbrachte. Der nächste Zug nach Paris lässt ihm ein paar Stunden Zeit und er besucht das Grab seiner Mutter. Hier fällt er in Ohnmacht und erlebt noch einmal die Zeit als vierzehnjähriger Junge. Es ist das Jahr, in dem sein Vater seine Mutter Anna verlässt. Anna hat es danach schwer den Jungen großzuziehen und stirbt früh. Thomas setzt alles daran, in dieser zweiten Chance, den Fortgang seines Vaters zu verhindern.

Der Wunsch in der Zeit zurückzuspringen und noch einmal mit heutigem Wissen in den eigenen jüngeren Körper zu schlüpfen, hat etwas verlockendes. Geht es sogar darum einen schlimmen Vorfall abzuwenden und die Geschichte umzuschreiben, bekommt das Ganze eine gefährliche surreale Dimension, in der die eigene Gegenwart zu einer fragwürdigen Zukunft wird. Diesem Dilemma entzieht sich die Geschichte kurzerhand, in dem sie dem Protagonisten verstehen hilft, was geschah, ohne aber Veränderungen zuzulassen.

Für die leise erzählte Geschichte wurden gute Schauspieler ausgewählt, die den gequälten Seelen glaubwürdige Charakter verleihen. Knappe Dialoge verbergen mehr als sie preisgeben. Hier ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. So muss auch der Zuschauer, genau wie der Protagonist, seine eigene Wahrheit finden.
0Kommentar47 von 50 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2012
Sam Gabarskis neuer Film "Vertraute Fremde" (Quartier Laitin) ist die Geschichte einer Zeitreise. Der ca. Sechzig Jahre alten Comic-Zeichner, Thomas (Pascal Greggory), befindet sich in einer tiefen Krise, seine ganze Persönlichkeit wirkt gebrochen. Als Zeichner fehlen die Ideen, in seiner Familie hat er den Halt verloren. Auf der Rückreise von einer Comicbuchmesse steigt er in den falschen Zug. Als er auf einem Provinzbahnhof aussteigt, bemerkt er, dass dies der Ort seiner Kindheit ist.
Thomas irrt durch den unattraktiven, trostlosen Ort und besucht schließlich das Grab seiner Mutter. Dort fällt er in Ohnmacht. Als er aufwacht, steckt er im Körper des vierzehnjährigen Thomas (Léo Legrand). Der Verstand und das Wissen des Erwachsenen sind ihm geblieben. Er weiß, dass sein Vater (Jonathan Zaccai) an seinem Geburtstag sagen wird, nur Brot holen zu wollen, und danach nie mehr nach Hause kommt. Seine Ehefrau (Anna Maria Lara) wird schließlich vor Verzweiflung sterben.
Sam Garbarski stellt die sonst üblichen Muster einer Zeitreise in Frage. Der Zuschauer sieht aus der Perspektive Thomas' den Verfall seiner Familie und das Ende der Kindheit. Die Hintergründe, die ihm als Kind fremd blieben, werden zwar zum Teil erhellt, aber das Schicksal nimmt unerbittlich seinen Lauf.

Aber die Reise in die Vergangenheit enthält für Thomas die deutliche Aufforderung, die Verletzungen der Kindheit nicht ein Leben lang mit sich zu tragen, sondern behutsam mit seinem Leben und seiner Familie umzugehen. Thomas zeichnet das Comic-Buch, auf dem die Geschichte des Films basiert. Zeichnungen aus dem Original von Jiro Taniguchi werden zum Schluss gezeigt. Der ruhige Erzählfluss und dass sich nicht alle Geheimnisse enthüllen, lassen mich etwas ratlos zurück. Trotzdem : Sehenswert!
0Kommentar11 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2010
Durch Zufall landet der erwachsene Thomas im Dorf seiner Jugend. Er ist nochmal 14 Jahre alt, erlebt die eigene Vergangenheit aus der Sicht des Erwachsenen. Jetzt versteht er vieles besser, aber der Versuch, die Geschehnisse von damals zu beeinflussen, misslingt natürlich.

Ein spannender Film, feinfühlig und humorvoll umgesetzt, der junge Leo Legrand überzeugt in seiner (Haupt-)rolle des jungen Thomas.

Anmerkung: Jiro Taniguchi, der Autor der literarischen Comicvorlage Vertraute Fremde, hat übrigens einen Cameo-Auftritt gegen Ende des Films.
44 Kommentare36 von 41 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
… nochmals jung sein. Eine traumhafte Vorstellung für viel, nicht wahr!

Thomas gelangt durch ein kleines Versehen per Zufall in den Ort seiner Kindheit in den französischen Bergen, dem er schon seit sehr langer Zeit keinen Besuch mehr abgestattet hatte. Auf dem Friedhof, am Grab seiner Mutter überfällt ihn ein Schwindel und just befindet er sich als 14jähriger Jugendlicher wieder, knapp vor dem 40. Geburtstag seines Vaters, der damals auf Nimmerwiedersehen verschwunden war. Zunächst genießt er seine neugewonnene Jugend, traut sich Dinge, die er nie zu träumen wagte und kommt seiner Umgebung seltsam verändert und erwachsen vor. Doch bald wird im bewusst, dass seine ungewöhnliche Zeitreise wohl einen Auftrag hat: Seinen Vater am Gehen zu hindern.......

Am 40. Geburtstag wird der Vater seine Familie verlassen, was das Leben der Zurückbleibenden grundlegend prägen wird und nicht zum Guten. Doch lässt sich das sogenannte 'Schicksal' ändern? Thomas sieht eine Chance zumindest die Gründe des Vaters herauszubekommen. Doch der Verlauf der Handlung zeigt, dass das gar nicht so einfach ist.
Es ist vom Grundthema gesehen ein eindeutig fantastischer Film, diesbezüglich sollte man auch nicht mit linearen und erklärbaren Verläufen und Auflösungen rechnen. So bietet die Geschichte auch keine letztgültigen Aufklärungen an. Stattdessen wird die Phantasie des Zuschauers angeregt, so dass auch ich meine ganz eigenen Gründe des flüchtenden Vaters ausmachen konnte. Spuren werden gelegt, entscheiden muss man sie aber selber.

Ein leicht nostalgisch verklärte Reise in die Vergangenheit, die im Zeitensprung auch den Niedergang kleinstädtischen Lebens in Frankreich (und sicherlich nicht nur dort) dokumentiert. Die Ausstattung ist bis ins Detail gelungen. Die Schauspieler agieren ausgesprochen gut, vor allem der jugendliche Thomas und Alexandra Maria Lara als Mutter. Gewisse Längen sind aber nicht ganz von der Hand zu weisen. Gebe knapp den 5. Stern nicht.

Extras: nur Trailer, schade

Fazit: Ein ruhiger Film, bedenkenswerter Film ohne klare Auflösung.
0Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2011
Sehr empfehlenswert- daher volle 5 Sterne- jedenfalls für Freunde des nachhaltigen Kinos. Die Geschichte ist liebevoll und interessant inszeniert- die Darsteller vielschichtig, ein sehr gelungener Film, dem leider viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde.
0Kommentar15 von 18 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2014
Der Film "vertraute Fremde" hat uns sehr berührt.
Man kann sich in die Zeit sehr gut hineinversetzen und es wird noch einmal bewusst, wie wertvoll und einmalig das Leben ist.
Sehr gute Darsteller machen den Film zu einem besonderen Erlebnis!
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2015
Die Idee an sich - Zeitreise in die Vergangenheit- ist nicht neu, aber die Geschichte von einem Jungen, der seinen Vater aufhalten will, seine Familie zu verlassen ist sehr rührend!
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2014
Interessanter, und auch spannender Film. Aber die Handlung wird nicht so ganz verständlich bzw. Fragen bleiben unbeantwortet, aber das soll wohl so sein.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2013
Der Film fängt eigentümlich langsam, entwickelt dann aber eine sehr packende Dynamik. Die Idee ist so einfach wie genial: Eine Reise zurück in die eigene Kindheit, die erste Liebe, die Eheprobleme der Eltern, das Gespräch mit dem Vater... Die schauspielerische Leistung von Alexandra Maria Lara als Mutter und dem Jungen Léo Legrand kann man gar nicht genug loben. Sehr überzeugend! Der Film ist in sich sehr geschlossen und lässt den Zuschauer nachdenklich aber wohl gestimmt zurück. Ein wirklich schöner Denkanstoß, über seine eigene Kindheit zu sinnieren.
0Kommentar2 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

19,90 €
13,25 €
8,25 €