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104 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt
Viele haben sie am Ende gesehen, oft hat man Menschen sagen hören, dass sie ohne Nightwish keine Zukunft hätte. Ohne Nightwish würde diese Frau angeblich nicht funktionieren, sie sei nur eines von vielen Zahnrädchen im künstlerischen Schaffen des Mentors Holopainen. Für eine Sängerin ihres Formats hätte sie kaum einen schwierigeren...
Veröffentlicht am 3. September 2010 von pionskora

versus
3.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Habe schon ein paar Alben von ihr. Dieses ist nicht das Beste, aber trotzdem gut.
Kann es absolut weiter empfehlen.
Vor 11 Monaten von Jörg Ahl veröffentlicht


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104 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt, 3. September 2010
Viele haben sie am Ende gesehen, oft hat man Menschen sagen hören, dass sie ohne Nightwish keine Zukunft hätte. Ohne Nightwish würde diese Frau angeblich nicht funktionieren, sie sei nur eines von vielen Zahnrädchen im künstlerischen Schaffen des Mentors Holopainen. Für eine Sängerin ihres Formats hätte sie kaum einen schwierigeren Start haben können. Denn Bekanntheit alleine macht noch lange keinen Erfolg aus. Die ersten Schritte waren zaghaft. Ein schönes Weihnachtsalbum kam zuerst, vorsichtig näherte man sich mit dem Album "My Winter Storm" den Klängen der Vergangenheit und es hat sich langsam aber sicher herauskristallisiert, wo Tarja eigentlich hinwollte: Ein bisschen Rock, ein bisschen Metal, ein bisschen Oper, ein bisschen Filmmusik. Ein bisschen hat am Ende jedoch noch gefehlt. Nicht an Genres, denn die versteht Tarja zu kombinieren wie kaum ein anderer Künstler. Es hat ihr an Mut gefehlt. Die Lieder ihrer Vergangenheit, die ersten Gehversuche als Solokünstlerin waren von mangelndem Selbstbewusstsein geprägt. Frau Turunen traute sich kein Songwriting zu, ihr Erstlingswerk war stark balladesk ausgerichtet (denn darin liegt ihre Stärke, hier kann sie ihr stimmliches Potenzial entfalten und niemand würde hier sagen, die Frau kann keine Balladen komponieren und/oder singen) und die etwas flache Produktion ließ zu wünschen übrig. Maue Gitarren und der fast ausschließliche Fokus auf das Instrument Stimme haben ein märchenhaftes, verträumtes, schönes, eingängiges Erstlingswerk hervorgebracht mit viel Potenzial nach oben. Tarja hat sich mit "What Lies Beneath" aber nicht einfach nur gesteigert; sie ist weit über das Ziel hinausgeschossen und diese Entwicklung ist überraschend, erfreulich und erstaunlich zugleich.

Was ist passiert? Die schöne Finnin glaubt wieder an sich selbst. Bereits im Vorfeld hat sich durch Interviews und Blog-Einträge gezeigt, dass Frau Turunen förmlich von kreativen Ergüssen verschlungen wird. Viele Monate vor der Veröffentlichung hat sie geschwärmt. Sie war glücklicher und ausgeglichener, aber gleichzeitig auch viel beschäftigter als einige Jahre zuvor. Sie hat sich Zeit genommen, sich intensiver mit ihrer eigenen Musik auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist beachtlich. "What Lies Beneath" ist ein Album, was auf der einen Seite sofort ins Ohr geht, auf der anderen Seite jedoch viel zu entdecken gibt. Es ist gitarrenlastiger. Man hat bisher in ihrer Musik keine richtigen Gitarrensoli vorgefunden, hier sind sie endlich. Tarjas Stimme ist durch die Studiobearbeitung nicht mehr so künstlich glattgebügelt wie auf der "My Winter Storm", ihr Gesang kommt nun endlich näher an die Passion und Qualität ihres Live-Gesangs heran. Die Texte sind ergreifender, intelligenter und emotionaler als alles, was man vorher aus dem Hause Turunen zu lesen oder hören bekam. Das Album weckt mehr Emotionen, die Aufnahmen sind druckvoller und haben trotz der härteren Ausrichtung ihren hymnischen Charakter nicht verloren. Endlich hat Tarja mit "Crimson Deep" (einem der absoluten Highlights auf diesem Album) ein episches Meisterwerk geschaffen, welches in meinen Augen der eindeutigste Beweis für die herausragende musikalische Entwicklung dieser Ausnahmekünstlerin ist. Dieser Titel ist für sich allein schon qualitativ hochwertiger als all das, was der letzte Turunen-Silberling hervorgebracht hat. Tarjas ältere Stücke sind fast Standardkost im Vergleich zu dem, was dem geneigten Hörer hier serviert wird: Ein fulminanter Leckerbissen jagt den nächsten.

Doch nicht nur "Crimson Deep" weiß zu überzeugen. Nebst diesem Titel ist der Opener "Anteroom Of Death" mein persönliches Glanzlicht auf dem Album. Der Titel ist mit Worten schwer zu umschreiben. Für Tarjas Verhältnisse ist dies wohl der gewagteste, experimentellste, verrückteste und abwechslungsreichste Track, den sie bisher aufgenommen hat. Schnelle und langsame Passagen wechseln sich ab, Choräle mit männlichem Gesang und Hintergrundmusik, die Zirkusatmosphäre wecken, runden den eigensinnigen Eindruck ab. Durch und durch gelungen und ein Beleg dafür, dass Tarja zukünftig ruhig öfter experimentelle Versuche wagen sollte. In meinen Augen ist dies der bisher stärkste Titel ihrer Karriere. Noch mehr Leckerbissen gefällig? Man nehme "In For A Kill". Was sie immer wieder sehr charismatisch als James-Bond-Hommage auf ihren Konzerten ankündigt, entpuppt sich auch in der Studioaufnahme als musikalischer Kracher. Schwindelerregend schöne Tonlagen von Tarja kombiniert mit orchestralen Elementen und druckvollen Instrumentalarrangements. Ein Traum für jeden Musikliebhaber, der auch nur annähernd etwas mit Tarjas inzwischen unvergleichlicher Musik anfangen kann. Doch auch Titel wie das mitreißende "Falling Awake" (man beachte hier auch den wirklich wunderschönen Text dazu), oder "Naiad" (ich werde nie verstehen, warum dieser grandiose Titel es "nur" auf die Bonus-CD geschafft hat) unterstreichen die Vielschichtigkeit und Genialität dieser Künstlerin. Über das Whitesnake-Cover "Still Of The Night" werden auch diesmal sicher viele herziehen, so wie damals bei "Poison" von Alice Cooper (was ich als Studioaufnahme auch nicht sonderlich gelungen fand), aber in diesem Fall ist die Coverversion in meinen Augen weniger "verwerflich". Zum Einen hat Tarja mit "What Lies Beneath" ein zu 100% eigenständiges Werk abgeliefert und unter Beweis gestellt, dass ihre künstlerischen Fertigkeiten alleine überzeugen können; zum Anderen ist "Still Of The Night" nicht auf dem regulären Album enthalten, sondern nur auf der Bonus-CD. Dies verbessert den Gesamteindruck erheblich, zumal "Poison" auf dem Vorgängeralbum ziemlich deplatziert wirkte. Apropos Gesamteindruck: Auch die Aufmachung dieser CD ist eine wahre Augenweide, das Booklet wunderschön und mehr als passend zur Musik. Wer sich visuell von der "neuen" Tarja bezirzen lassen möchte, kann sich auch das Video zur ersten Singleauskopplung "I Feel Immortal" ansehen, einem eher ruhigeren Titel mit einer fast magischen Anziehungskraft, die auch ihren anderen Balladen zu Eigen ist. Die stärkste Ballade auf dem Album ist in meinen Augen "Rivers Of Lust".

Man darf mir unterstellen, dass diese Rezension zu unkritisch ausgefallen ist. Aber ich vergleiche Tarja nicht mit Nightwish und ich möchte auch nicht, dass sie wie Nightwish klingt. Sie hat sich als eigenständige Künstlerin etabliert und der Vergleich hinkt inzwischen gewaltig. Die Menschen, die mit der "My Winter Storm" nicht glücklich gewesen sind, sollten "What Lies Beneath" eine Chance geben. Wer danach sagt, er könne mit Tarjas Musik nichts anfangen, der wird es wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren nicht tun können. Tarjas musikalische Qualitäten sollte man an diesem Album festmachen, nicht an dem Vorgänger. Hier war sie aktiv am Schaffensprozess beteiligt und das hört man. Ich bin überglücklich, dass sie ihren eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden hat. Tarja hat einen großen Sprung nach vorne gemacht und das einzige, was dieses musikalische Goldstück derzeit noch übertreffen kann, sind ihre Live-Konzerte.

Danke Tarja für dieses mehr als beeindruckende Musikerlebnis.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesanglich so beeindruckend wie nie zuvor!, 26. Oktober 2010
Ich habe mir Tarja's 2. Werk natürlich sofort bei Release zugelegt und bin nicht enttäuscht worden. Im Gegenteil! Es ist ein wahres Meisterwerk, welches auf viele weitere Alben auf diesem Niveau hoffen lässt.
"My Winterstorm" ist schon ein sehr schönes Album, allerdings hat es einige Schwächen. Es klingt absolut nicht "rund", einige Songs außerdem noch zu experimentel.
Nicht so hier! Tarja hat definitiv ihren Stil gefunden und der ist weniger symphonisch als viel mehr heavy und äußerst straight.
Der Reihe nach:

1. Anteroom Of Death:
Zunächst war ich etwas verwirrt und irgendwie auch fassungslos! Als bei diesem Song beim ersten Hören der Refrain einsetzte, dachte ich, die CD wäre kaputt! Der Song ist seeeeehr unkonventionell und sperrig, darin liegt aber auch seine Stärke. Ein Song, den man mehrmals hintereinander hören sollte, um ihn zu mögen und v.a., zu verstehen^^
Nach mehrmaligem Hören kam ich zu dem Entschluss, dass Anteroom Of Death sogar einer der besten Songs von Tarja überhaupt ist!
10/10

2. Until My Last Breath:
Für mich der schwächste Song auf dem Album. Sehr eingängig und auch etwas poppig aber irgendwie auch langweilig. Zum Ende hin fällt zwar Tarja's starker Gesang auf, das rettet den Song aber auch nicht über Durchschnittsniveau hinaus.
6/10

3. I Feel Immortal:
Wow! Sehr starke Power-Ballade, die ebenso episch und mächtig, wie gefühlvoll und fragil klingt! Sehr schönes Piano, starker Gesang und Text; einfach eine perfekte Tarja-Ballade!
10/10

4. In For A Kill:
Der erste Heavy-Song haut direkt mal ordentlich rein! Hier zeigt Tarja v.a., wie hoch sie mit ihrer Stimme kommt. Der Refrain ist einfach der Hammer! Düsteres Opening, krachender Mittelteil und ein beispiellos wütetendes Finale! Tarja beweist hier, dass sie sowohl eine gute Figur als Operndiva, als auch als Metal-Queen macht. Stark!
9/10

5. Underneath:
Dieser Song erinnert mich sehr an "My Immortal" von "Evanescence". Trotzdem ist es klar ein Tarja-Song, eine klassiche Rock-Ballade. Tarja`s Gesang ist einfach nur traumhaft und sie schöpft wieder ihr volles Potential aus, wobei sie von einem Gänsehaut-Piano begleitet wird und die Gitarren erst später einsetzten. Beeindruckt haben mich auch die Lyrics!
10/10

6. Little Lies:
Hm, interessante Lyrics;)
Ok, zum Song selbst... Gothic-Metal pur! Sehr eingängig, düster und von einem mächtigem Chor begleitet! Der Break gegen Ende ist der Hammer! Trotzdem klingt gerade der Refrain etwas austauschbar, im Gegensatz zum Großteil des Albums.
8/10

7. Rivers Of Lust:
OMG! Dies ist definitiv der herausstechendste Song! Heftige, wenn auch subtile, Lyrics (Vergewaltigung, Kindesmissbrauch), gesanglich göttlich, dazu die perfekte melancholisch düstere Soundkulisse! Eine Ballade, die hängenbleibt... Absoluter Anspieltip!
10/10

8. Dark Star:
Dieser Song gefiel mir auch erst beim 3. Durchgang. Tarja`s zarte Stimme leistet sich hier ein Duett mit einer echten "Growl-Röhre".
Irgendwann entpuppt sich dieser Song einfach als Ohrwurm, obwohl er mir zunächst garnicht so aufgefallen ist. Das Gitarrenspiel ist straight und heavy, Tarja singt auf Hochturen, ihr Kollege ebenfalls, stets begleitet von einem dezenten orientalischen Gesang im Hintergrund.
8/10

9. Falling Awake:
Der härteste und schnellste Song des Albums macht seinem Titel alle Ehre:)
Hier stimmt einfach alles. Ohrwurm und Anspieltip!
10/10

10. The Archive Of Lost Dreams:
Hier haben wir eine weitere tolle Ballade, die zwar nicht mit den anderen Balladen mithalten kann aber dennoch gefällt! Schöner, melancholischer Text, sehr vielfältig instrumentalisiert, gesanglich wie gewohnt: Spitze! Melodisch und zum träumen.
9/10

11. Crimson Deep:
Und wieder: OMG! Was ein Brett von Metal-Epos! Das epische Gitarrenintro, der bombastische Refrain, Tarja`s unglaublicher Gesang: Knapp 8 Minuten lang und niemals langweilig. Ein Song, den ich von Tarja so nicht erwartet hätte. Einfach mal was Anderes, das aber auf höchstem Niveau! Anspieltip!
10/10

12. We Are:
Kommen wir zu den Bonustracks. Hier haben wir einen typischen Vertreter der Gattung "Gothic". Schwermütig, Gitarren auf Halbmast, ohrwurmiger Refrain. Ganz nett aber ich würde den Song nicht vermissen.
7/10

13. Naiad:
Dieser Bonus-Track rechtfertigt den Kauf der Deluxe Edition! Einer der schönsten Songs, die es gibt! Ganz ohne Metal-Geschrabbel, lediglich vom Schlagzeug begleitet.
Toll finde ich auch die Synthie-Sounds und das dezente Streicherorchester. Der Refrain geht mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, er hat sich eingebrannt. Und was für eine Stimme...Wahnsinn... Für mich der stärkste Song des ganzen Albums!
10/10

14. Still Of The Night:
Ein Cover... Macht euch eure eigene Meinung. Ich finde es gut!
8/10

Fazit:
"What Lies Beneath" ist der Beweis, das Tarja auch ohne Nightwish kann. Punkt.
Lediglich von der Tonqualität bin ich etwas enttäuscht. Für ein Metal-Album fehlt das letzte Quäntchen Wumms!
Trotzdem 5 Sterne.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Quantensprung!, 26. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Im Vergleich zu "My Winterstorm" hat sich Tarja in diesem Album immens weiterentwickelt.

Wirkte ihre Stimme beim letzten Mal noch etwas glatt und künstlich aufpoliert, zeigt sich hier nun ihre ganze unverfälschte Stimmgewalt, die bei jedem Durchhören immer wieder aufs Neue beeindruckt.
Auch die Songs überzeugen sowohl einzeln als auch als Gesamtkomposition, wobei die Balance zwischen ruhigen Balladen (zB das eingängige "I feel immortal" oder das gesanglich sehr klassische "Rivers of Lust") und härteren Tracks ("In for a Kill"-mit einer Stimme, schneidend wie ein Skalpell, oder das geradezu euphorische "Falling Awake") sehr ausgewogen ist.

Alles in allem scheint sie endgültig ihren eigenen Stil gefunden zu haben, ruhiger als der von Nightwish anno dazumals (und damit hör' ich das Vergleichen auch schon wieder auf), und deutlich mehr am klassischen Gesang orientiert, aber mit einer unglaublichen Kreativität und Harmonievielfalt, bei der man immer wieder Neues entdecken kann.

Die Limited Deluxe Edition muss ich schon allein des Bonustracks "Naiad" wegen empfehlen, einer melodiösen Ballade, die in meinen Augen mit zu den besten Songs des ganzen Albums gehört.

Meines Erachtens ist "What Lies Beneath" rundum gelungen und sehr zu empfehlen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Stimme thront über allem, 2. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem ersten "Schock" auf Grund der harten Breaks gleich beim ersten Lied habe ich den Rest mit noch größerer Spannung gelauscht.
Wer dachte, Tarja lullt einen mit zuckersüß hingeträllertem Schmelz ein, wird eines Besseren belehrt.
Und das noch dazu, ohne auch nur ansatzweise an Nightwish zu erinnern.

Das ganze Werk klingt sehr ausgereift, spannend und ist super produziert. Tarja setzt sich sehr gut in Szene, sie thront förmlich über den Songs.
Manchmal hätte man sich vielleicht etwas weniger Dominanz gewünscht, damit die Lieder mehr als harmonische Einheit funktionieren, aber das ist
eher eine Randnotiz, da das Endergebnis trotzdem sehr überzeugend ist.

Mein Favorit befindet sich leider nur auf der Zusatz-CD.
"Naiad" ist unheimlich komplex und vielschichtig, genau das Richtige um Tarjas Stimme voll zu genießen.

Auf beiden CD's befinden sich keine Ausfälle. Die Mischung zwischen härteren, leicht heavy angehauchten, Songs und den Tarja-typischen Balladen ist
ebenfalls sehr ausgewogen.

Gegenüber "My Winterstorm" ist es auf jeden Fall nochmal eine Weiterentwicklung.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düsterer, hervorragender, andersartiger Nachfolger, 7. April 2012
Drei Jahre nach dem durchaus kontrovers aufgenommenen, in meinen Augen jedoch äußerst gelungenen Debüt "My winter storm" erschien mit "What lies beneath" das zweite Album von Tarja Turunen. Gegenüber seinem Vorgänger präsentierte sich das neue Werk deutlich rauer und kraftvoller. Waren harte Gitarren-Rifts 2007 noch Ausnahmeerscheinungen, sind sie hier ein wesentliches Element der instrumentellen Ausgestaltung.

Bereits der Opener markiert den Stilwechsel. Mit harten Rifts, Drums und einer sehr energischen Stimme führt "Anteroom of death" in das Album ein. Ein äußerst gelungener Titel, der einen bedeutenden Teil seiner künstlerischen Qualität aus dem interessanten Kontrast zwischen lauten und ruhigen Passagen sowie dem von der bekannten Norm abweichenden Schema aus Strophe und Refrain bezieht. Verglichen mit ihm wirkt das folgende "Until my last breath" recht konventionell. Schnell, gradlinig und unterlegt von einer Instrumentierung, die durch die Kombination von elektronischen Klängen und harten Metal-Rifts gekonnt Weichheit und Rauigkeit zusammenführt. Das folgende "I feel immortal" war durch die Kombination von Stimme, Melodie und Produktion die ideale Wahl für die erste Single. Interessant ist hier der starke Kontrast zwischen dem Text, der zumindest ganz leicht in Richtung Optimismus weist, und der ihn einbettenden Melodie, die demgegenüber äußerst schwermütig wirkt, was durch die komplexe, gleichsam kraftvolle wie fragile Instrumentierung zur vollen Wirkung gebracht wird. Resultat ist ein hervorragender, beinahe epischer Titel, der in den deutschen Charts ruhig weiter vorne hätte stehen können. "In for a kill" nimmt das Sphärische seines Vorgängers heraus und kommt durch eine Neuaufstellung von Stimme und Instrumenten wieder zurück zum Punkt. Unruhig, energiegeladen und dramatisch. Hier wird besonders deutlich, wie sehr Frau Turunen ihre Stimme beherrscht.

Was jetzt kommt, hat sich mir beim ersten Hören ins Gedächtnis gebrannt. Sind alle Titel vor und nach ihm hervorragend, reicht "Underneath" noch heraus. Eine unbeschreiblich schöne Melodie, Stimme und Instrumente harmonieren in meinen Ohren gleich einer beinahe perfekten Trinität und schaffen den für mich schönsten Titel des regulären Albums. Ich weiß nicht warum, aber ich fühle mich immer an die Abspann-Musik des unvergesslichen Science-Fiction-Klassikers "Alien" erinnert, die das Ablaufen der Credits vor der Kulisse des (möglicherweise) unendlichen Alls begleitet. Auch hier schafft die Melodie eine scheinbar unendliche, warme Dunkelheit, in der Turunens Stimme sowie die Instrumente als strahlende, aber einsam wirkende Lichter existieren. Obwohl in der Album-Form bereits hervorragend, möchte ich dringend die orchestrale Version empfehlen. Diese scheint mir wirklich perfekt. Durch den Verzicht auf Gitarren und Drums, nur mit einer dezenten, aber komplexen Begleitung aus Streichern und einer Bass-Gitarre, wirkt der Kontrast zwischen Stimme und Instrumenten zu dieser unendlich scheinenden Dunkelheit noch deutlich eindrucksvoller.

Dagegen kann der Nachfolger, obwohl ebenfalls ausdrucksstark, nur verlieren. "Little lies" treibt die warme, optimistische Düsternis in dunkle, treibende Aggression, die durch sehr harte Gitarren-Einsätze sehr gut unterstützt wird.

Das folgende "Rivers of Lust" wirkt wie eine reduzierte, in seiner Stimmung veränderte Variante von "Underneath". Reduziert dahingehend, als dass Stimme und Instrumente wesentlich vorsichtiger agieren. Auch hier haben wir den Kontrast von Lichtern und der sie umgebenden Dunkelheit. Jedoch werden hier nicht Wärme und Optimismus, sondern Verzagtheit und Depression beschwört. Erneut zeigt Frau Turunen ihr großes Können, denn selbst ohne jede instrumentale Begleitung wäre es ein Vergnügen, diesem herrlichen Wechselspiel harter und weicher, hoher und tiefer Stimmlagen zu folgen, alles schichtweise zu zerlegen und wieder zusammenzufügen.

Mit "Dark star" wird das Tempo angezogen, auch werden die Streicher durch harte Gitarren und Drums ersetzt. Immer noch dunkel, sehr ausdrucksvoll und ...... schroff elegant. Die gegenüber dem Vorgängeralbum erheblich gewachsene "Power" von "What lies beneath" bringe ich aus einem mir unbekannten Grund immer zuerst mit diesem Titel in Verbindung. "Falling awake" markiert einen bedeutenden Wechsel. Das Düstere der Vorgänger weicht treibendem Optimismus, der wie ein Aufbäumen aus diesem zuvor zelebrierten Tal von Dunkelheit wirkt, was durch die hier sehr leidenschaftlich agierende Sängerin gut unterstützt wird. Sehr schön. Aber dieses Aufbäumen ist nicht von langer Dauer. Mit "The archive of lost dreams" wird die treibende, optimistische Opulenz in ruhige, beinahe leise, vorsichtige Töne überführt. Erst in der zweiten Hälfte treten die bis dahin ganz dezenten Streicher stärker heraus und dem bis dahin "dominanten" Klavier gleichberechtigt zur Seite. Ein melodisch überaus schönes wie besinnliches Stück, Abschied wie Atemholen zugleich. Dieses Atemholen scheint auch notwendig. Das Düster-erhabene "Crimson deep" zieht nochmal alle Register. Düster, rau, opulent, vor allem aber ausreichend lang, um Zeit für die Entfaltung zu haben. Ein angemessener Abschluss.

In seiner Gesamtheit ist "What lies beneath" wie sein Vorgänger ein melodisches, hervorragend instrumentiertes und außerordentlich stimmungsvolles Album. Deutlich metallastiger, könnte es viele der mit dem Vorgänger unzufriedenen Fans versöhnlich gestimmt haben.

Die zweite CD der Special-edition bietet drei weitere Titel, die teilweise als B-Seiten der aus dem Album ausgekoppelten Singles veröffentlich wurden. Wurden diese durch den Hörer nicht erworben, sei der Kauf der Special-edition dringend angeraten. "We are" ist eine sehr schöne Kombination aus hervorragender Stimmenarbeit, schöner Melodie und ausgefeilter Produktion. Von seiner Gesamtqualität her hätte es ohne weiteres in das Album eingereiht werden können. "Najad" hingegen ist ähnlich unfassbar wie "Underneath". Eine wunderschöne Melodie, diese herrliche Stimme und eine gediegene, dezente instrumentale Begleitung aus Streichern formen einen Titel, der über jeden Zweifel erhaben ist. Ähnlich wie "Crimson deep", gibt die lange Laufzeit von mehr als sieben Minuten dem Werk ausreichend Zeit, seine Erhabenheit zu entfalten. Wunderbar. "Still of the night" fällt demgegenüber deutlich ab. Ein Cover, das zwar kraftvoll und durchaus wohlklingend erscheint, in dem jedoch Frau Turunen mit ihrer Stimme etwas deplatziert wirkt. Die Nichteinreihung in das Album ist hier wirklich sehr zu begrüßen, da dieser Titel wie ein Fremdkörper, gleich einem armen Verwandten gewirkt hätte.

Oft frage ich mich, ob der Stil des Vorgängers durch den aufrichtigen Wunsch, mehr Klassik in die Musik einzubringen geprägt war, oder aber "My Winterstorm" eine nicht abgeschlossene Suche nach dem eigenen Stil ist. Die Abwendung vom Nightwish-Bombast wurde unter den Fans bekanntlich sehr unterschiedlich bewertet. Wenn Frau Turunen mit dem vorliegenden, von seinem Vorgänger stark abweichenden Album ihren Stil gefunden hat, möge sie diesen Weg weiter beschreiten. Allen Hörern wird sie es nicht mehr recht machen können, unter anderem, da viele die Trennung von Nightwish, die ich ebenfalls bedauere, wohl nie ganz überwinden werden. Jedoch wäre es schade, wenn Frau Turunen sich auf ihrem weiteren Weg allzu sehr von externen Erwartungen beeinflussen lassen würde und "What lies beneath" trotz seiner Klasse ein Resultat eines solchen Vorgehens wäre. Derartiges tut einem Künstler in der Regel nicht allzu gut, die Gefahr des Sich-Verlierens in Kompromissen gegenüber anderen ist sehr hoch. Vor allem aber bedeutete es den Verlust an Befriedigung und Freude, die künstlerisches Schaffen einem Menschen bietet - gerade, wenn es um etwas derart komplexes wie die Schaffung von Musik geht. Kann Frau Turunen die sehr hohe künstlerische Qualität ihres bisherigen Schaffens halten, sollte sie auch bei neuerlichen Stilwechseln aufgeschlossene Hörer gewinnen können. Ich wünsche es ihr jedenfalls.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastrock mit Divengesang und Pfiff, 24. September 2010
Für die Uneingeweihten: Tarja ist eine klassisch ausgebildete Sopransängerin aus Finnland, die sich als charismatische Frontdame von Nightwish einen Namen gemacht hat.

"What Lies Beneath" ist ihr zweites Solowerk (das Weihnachtsalbum von 2006 nicht mitgezählt) und erstmalig hat sie Produktion und Songwriting ganz in die eigenen Hände genommen. (Zumindest war sie an der Komposition aller Stücke beteiligt, was zuvor nicht der Fall war.) Das Ergebnis ist ein ausgereiftes Album im Rock/Klassik-Crossover-Bereich mit hervorragendem Sound: Audiophile Hörer können beruhigt werden, denn eine derartige Dynamikkompression, wie sie im Zuge des Lautheitswettrennens den Hörgenuß oft stark beeinträchtigt, fehlt hier zum Glück. Auch kompositorisch sind genügend Ideen und Abwechslung vorhanden, um den Longplayer auch auf mittlere und lange Sicht interessant zu machen.

Tatsächlich sind manche der Stücke so komplex, daß sie sich beim erstmaligen oder beiläufigen Konsum gar nicht richtig entfalten können. Diverse kleine Details erschließen sich erst nach mehrmaligem Hören, und die Liedtexte sind vieldeutig und anregend genug, um den geneigten Hörer auf Dauer bei der Stange zu halten. Es handelt sich also um keine Wegwerfkost oder Schnellfraß für zwischendurch, sondern durchdachte Konstruktionen, die aufmerksames Hinhören lohnen. Ohrwurmpotential haben die meisten Stücke dennoch reichlich - und übrigens auch einen coolen Groove. Fast schon überflüssig zu erwähnen, daß Tarja eine herausragende Interpretin mit einem wundervollen Timbre ist, die hier technisch anspruchsvolle Passagen, die an Opernarien erinnern, mit ihrer kraftvollen Stimme scheinbar mühelos bewältigt, aber auch populärere Töne bietet und ein breites Ausdrucksspektrum abdeckt. (Übrigens hat sie die Klavierpassagen selbst eingespielt.)

Nicht nur die stilistische Breite ist beeindruckend und macht es kaum möglich, den Longplayer in eine der gängigen Kategorien einzuordnen. Auch die von den Stücken vermittelten Stimmungen und Gefühle sind überaus vielfältig. Dennoch ist ein eigenständiger, typischer Sound hier zu erkennen. Die E-Gitarrenparts sind meist in einem modernen Stil à la Rammstein gehalten, auf "Crimson Deep" hingegen fast schon doomig.

Somit ist die Scheibe, die viele unterschiedliche Geschmäcker ansprechen dürfte, uneingeschränkt empfehlenswert.

Für Einsteiger in diese Art von Musik ist das Album auf jeden Fall geeignet; doch könnte der freche und ziemlich exzentrische Opener "Anteroom of Death" (Vergleiche mit "Zirkusmetal", Diablo Swing Orchestra und Bohemian Rhapsody sind gar nicht so abwegig), auf dem van Canto interessante Chorparts anstelle des üblichen Rakkatakka abliefern, unter Umständen möglicherweise verwirrend oder gar verstörend wirken. Wer befürchtet, diesen nervlich womöglich nicht zu verkraften, möchte ihn anfangs vielleicht vorsichtshalber überspringen ... ;-)

Die Bonus-CD ist für Einsteiger möglicherweise weniger wichtig und eher verzichtbar. Wenn Geld eine Rolle spielt, möchte der Leser, der nicht bereits Fan ist, im Zweifelsfall vielleicht doch nur die Standardversion erwerben.

Anders als bei einer Reihe von symphonisch/orchestral orientierten Metalbands ist auf "What Lies Beneath" nicht mit Grunzgesang zu rechnen. Lediglich in "Dark Star" sind einige Brüller zu hören, doch so stark in den Hintergrund gemischt, daß sie kaum unangenehm auffallen dürften.

Es ist zu beachten, daß das Album - was nicht überraschen sollte - Tarjas Gesang ins Zentrum stellt, somit stark auf diesen ausgerichtet und um ihn herumkonstruiert ist. Die instrumentalen Parts sind dementsprechend nicht außergewöhnlich spektakulär, doch ist vor allem der Beitrag des Schlagzeugers Mike Terrana (seinem Renommee in der Hardrock-/Metalszene entsprechend) beachtenswert. Auch Doug Wimbish und Gastdrummer Will Calhoun (die die Rhythmussektion von Living Colour bilden) tragen zum Gelingen des Albums bei. Tatsächlich bilden die Rhythmusparts hier ein auffällig starkes Rückgrat, während instrumentale Leadmelodien seltener sind als man vielleicht (aus Hardrock-/Metalsicht) erwarten würde. (Mein Eindruck ist, daß die Kritik in manchen Rezensionen mit diesem Umstand zu tun hat, aber die Klasse der Kompositionen ist davon nicht berührt, und ich sehe auch die Notwendigkeit eines weiteren Songwriters nicht ein; die Musik ist durchaus so gedacht, wie sie hier vorliegt, der Rest ist Geschmackssache.) Trotz der instrumentalen Zurückhaltung ist die Professionalität und Musikalität aller Beteiligten spürbar; die Ergebnisse klingen runder als auf dem Vorgängeralbum, sicher auch deshalb, weil hier endlich eine eingespielte Band am Werk ist und nicht nur Sessionmusiker.

Doch trifft die Aussage, daß die Instrumentalisten sich eher in Zurückhaltung üben, nicht ausnahmslos zu. Für Gitarrenfans interessant ist - hauptsächlich - der Gastbeitrag von Joe Satriani in "Falling Awake". Auch ausgefallenere Instrumente bekommt man mitunter zu hören.

Treuen Fans, aber speziell auch Freunden unkonventionellerer Stücke und vielleicht auch Klassikliebhabern ist auf jeden Fall die "Limited Edition" ans Herz zu legen, da diese mit "We Are" einen düsteren, progressiven Track und mit "Naiad" einen weiteren, im orchestralen Stil, ganz ohne E-Gitarren und Schlagzeug, gehaltenen Longtrack enthält, der die Geschichte um die titelgebende Figur (eine Najade ist in der griechischen Mythologie eigentlich eine Wassernymphe) aus "The Archive of Lost Dreams" weitererzählt.

Außerdem bekommt man noch "Still of the Night", auf der Tarja, unterstützt von ihren beiden Brüdern, eine bombastische, mit Orchester und Chor aufgepeppte Interpretation des Whitesnake-Klassikers vorlegt, die einfach Spaß macht. Hardrock-/Metal-Puristen, die das Original im Ohr haben, mag diese Version sich zu sehr davon unterscheiden, aber das kann man auch anders sehen; ich finde schräge und unerwartete Coverversionen viel interessanter als "werktreue". Da andererseits unter Metalfans auf "hart" getrimmte Coverversionen von "mainstreamigeren" Songs oft gerade besonders beliebt sind, kann ich mich des Verdachts nicht erwehren, daß hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Nebenbei: Auch das Nightwish-Cover von Gary Moore wird bis heute von Metalfans schlecht gemacht, dabei ist es nun wirklich Note für Note am Original und auch von der Stimmung her gleichartig. Ein musikalisch sehr beschlagener (auch was Classic Rock betrifft) Freund, der "Still of the Night" zufällig nicht kannte (er bevorzugt eher die 60er und 70er, insofern verzeihlich), war von selbst gar nicht auf die Idee gekommen, der Song könnte nicht von Tarja sein, was klar gegen die Behauptung spricht, er würde sich mit ihrem Stil beißen. (Amüsant die Beobachtung, daß diese Kritik auffällig häufig ausgerechnet von Leuten kommt, die von den "schwedischen" Versionen der Nightwish-Klassiker begeistert sind ;-) )

Das finale Zuckerl ist ein vierzehnminütiges Making-of-Video, das einen sympathischen Einblick in die Produktion des Albums gibt. Achtung: Auf dem DVD-Player wird das Video nur dann laufen, wenn das Gerät Daten-CDs unterstützt; ansonsten einfach auf dem PC ansehen - man kann sich das Video sogar einfach auf die Festplatte kopieren. Kleiner Tip: Im Netz ist mittlerweile ein weiteres Video aufgetaucht, das 52 Minuten dauert. Einfach nach "Making of WLB" suchen.

Noch ein kleiner Nachtrag, da ich eines ganz vergessen hatte, zu erwähnen: Nämlich das überaus stilvolle Booklet mit seinem von Schwarz und Weiß dominierten Farbschema und den trotz gedrängten Druckes (anscheinend wollte das Label verhindern, daß das Booklet zu dick wird) gut lesbaren Songtexten, in einem Layout, das an antike Inschriften erinnert, mit interessanten Fotos, die die Sängerin in mehreren unterschiedlichen Kostümen zeigen und einzelne Songs illustrieren. Schick.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wird immer besser!, 1. November 2010
Rezension bezieht sich auf: What Lies Beneath (Audio CD)
Eine CD zum abschalten und träumen und das richtige für die Herbst/Winter Zeit.
Tarjas Stimme hat so finde ich nie besser geklungen und das rocken hat sie auch
nicht verlernt.Anspieltips sind Until my last breath und I feel Immortal.
Fazit: 5 Sterne
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk!, 4. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was Tarja mit ihrer neuen Scheibe "What Lies Beneath" abgeliefert hat, kann ich nur als Meisterwerk bezeichnen.
"My Winter Storm" war super, doch hier hat sie sich noch einmal deutlich gesteigert.

Hier ein kurzer Überblick:
"Anteroom of Death" ist ein toller Opener, der sich eigentlich mit nichts vergleichen lässt, was Tarja schon einmal gemacht hat. Ruhige, barock-anmutende Parts wechseln sich mit sehr schnellen, harten Refrains ab. Im Mittelteil ist die A Cappella Band "Van Canto" zu hören, die dem Lied eine tolle Atmosphäre gibt.

"Until my last Breath" ist eher Standardkost, überzeugt aber mit einer eingängigen Melodie. Gut als Single-Auskopplung geeignet, das Video kann man sich auf Tarjas' offizieller Seite anschauen.

"I Feel Immortal" war die erste richtige Single-Auskopplung. In ihrem Blog schrieb Tarja, dass ihr das Lied in der letzten Phase von ihrer Plattenfirma aufgedrückt wurde, sie hat Text und Melodie jedoch noch abgeändert. Die Ballade kann aber trotzdem überzeugen und das Video, das in Neuseeland gedreht wurde, ist einfach wunderschön, wohl mit Abstand das Beste, was Tarja je gemacht hat.

"In for a Kill" ist ein sehr bombastisches Lied mit viel Orchester und harten Gitarrenriffs, das sich gut als Titelsong zum nächsten James Bond Film eignen würde. Vor allem die sehr hohen Parts von Tarja erzeugen Gänsehaut. Genial!

Mit "Underneath" kommt eine klassische Ballade, die sich nach und nach entwickelt und sehr atmosphärisch ist.

"Little Lies" ist einer der härtesten Songs des Albums. Die Riffs wechseln sich mit starken Choreinlagen ab. Irgendwie fehlt aber das Melodische ein bisschen.

"Rivers of Lust" ist eine sehr traurige Ballade. Der Text handelt laut Tarja von Kindesmissbrauch und Prostitution. Das Orchester tritt hier stark hervor, Tarjas' Gesang ist klar und sehr dramatisch.

"Dark Star" gehört zu den besten Songs des Albums. Er wird durch arabische Gesänge eingeleitet. Das Cello verleiht dem Lied den perfekten Touch. Tarja singt hier zusammen mit Phil Labonte von "All That Remains", der jedoch weniger growlt, sondern seine klare Gesangsstimme benutzt. Super!

"Falling Awake" dürfte bekannt sein, die Version auf dem Album unterscheidet sich jedoch von der Single, da das Solo vom "5-Finger-Death-Punch"-Gitarristen Joe Satriani eingespielt wurde. Das macht den Song noch um einiges besser als auf der Vorabversion.

"The Archive of Lost Dreams" ist meiner Meinung nach die beste Ballade auf dem Album. Das Lied ist anfangs ruhig und tragend, steigert sich aber nach und nach. Ein sehr gefühlvolles Lied mit langem Klavierpart in der Mitte. Unbeschreiblich, einfach wunderschön.

Das Album endet mit "Crimson Deep", einem bombastischen und eher düster anmutendem Song. Hier wird wirklich noch einmal alles gegeben. Nur der Text ist meiner Meinung nach nicht so besonders. Ein guter Abschluss.

Auf der Bonus CD finden sich noch 3 weitere Stücke:

"We are" ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen, da es irgendwie unmelodisch ist.

Mit "Naiad" hat Tarja versucht, eine Unterwasserwelt zu schaffen. Der Song ist anfangs ungewöhnlich, ich finde jedoch, es ist einer ihrer besten.
Das Orchester und die Chöre untermalen die Atmosphäre nahezu perfekt. Super!

Am Whitesnake Cover "Still of the Night" werden sich die Geister scheiden. Es ist jedenfalls deutlich viel besser als "Poison". Tarja bringt das Feeling des Songs gut rüber. Insbesondere der Mittelteil mit den Chören ist einfach bombastisch.

Auch auf der Bonus CD ist ein Video, in dem Tarja über den Studioprozess von "What Lies Beneath" spricht. Man erfährt nochmal einiges über die Songs. Insbesondere für Fans interessant.

Fazit:
Insgesamt hat sich Tarja mit "What Lies Beneath" noch einmal deutlich gesteigert. Insbesondere die Gitarrensounds, ein großer Kritikpunkt des Vorgängers "My Winter Storm", wurden deutlich verbessert. Das Album ist um einiges härter und atmosphärischer. Auch die Texte, die Tarja nun größtenteils selbst geschrieben hat, sind toll und beziehen sich alle in gewisser Weise auf den Albumtitel. "What Lies Beneath" ist ein Konzeptalbum. Tarja ist selbstsicherer geworden und hat es nun engültig geschafft, ihren eigenen Stil zu finden.
Der Inhalt der Special Edition rechtfertigt auf jeden Fall den nur geringfügig höheren Preis.

Ich kann also uneingeschränkt zum Kauf dieses genialen Albums raten. Es lohnt sich wirklich!
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5.0 von 5 Sternen Großartig!, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What Lies Beneath (Audio CD)
Bin irgendwie durch Zufall auf diese CD gestoßen...und hab's mir halt mal bestellt! Und wurde extrem positiv überrascht! Selten war ich so angetan von einer CD, von Anfang bis zum Ende tolle Songs und eine geniale Sängerin. Unbedingt kaufenswert!
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5.0 von 5 Sternen Extraklasse!!!, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What Lies Beneath (MP3-Download)
Seit ihrem Alleingang gefällt mir persönlich Tarja besser denn je. Ihr Debutalbum "My Winterstorm" ist einfach nur klasse und sie wird stetig besser. "What Lies Beneath" ist ein weiteres Highlight ihrer Karriere!
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