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am 9. November 2010
Es kommt äußerst selten vor, dass einfach alles stimmt: die Musik, die gesangliche und die schauspielerische Leistung, das Orchester und und die Regie.
"Puritani" ist die schönste Oper von Bellini und in meinen Augen die schönste Oper überhaupt.
Sie wird ganz selten aufgeführt, denn die Partitur verlangt fast Unmögliches von der Sopranistin und besonders von dem Tenor, gleichzeitig sind auch erstklassige Bass- und Baritonstimmen nötig.
In der Aufführung des Teatro Communale di Bologna sind alle Rollen sehr gut besetzt, inklusive der kleineren, wie z.B. Nadia Pirazzini in der Rolle von Enrichetta. Eine Entdeckung war für mich Gabriele Viviani in der Rolle von Riccardo, der sehr gut gesungen und gespielt hat. Ildebrando d`Arcangelo in der Rolle von Sir Georgio finde ich auch super.
Nino Machaidze verleiht Elvira ihre sehr schöne Stimme. Ihre schauspielerische Leistung ist einfach umwerfend: sehr aufrichtig und präzise, sie lebt richtig ihre Rolle.
Und doch sogar bei dieser erstklassigen Besetzung übertrifft Juan Diego Florez alle. Er beginnt diese extrem schwierige Partie von Arturo sehr gut und steigert sich bis zum Schluss (typisch für ihn). Mit Genauigkeit und Perfektion findet er immer die passende Farbe für jede Phrase. Seine Höhen sind wie immer brillant, seine Legato wunderschön. Die Höhepunkte sind das Duett mit Elvira aus dem 3. Akt, "Creadesi misera" und das Finale.
Noch ein paar Worte über das Orchester. Ich habe für mich zum ersten Mal im vorigen Jahr Michele Mariotti in dieser Aufführung entdeckt. Was er hier mit dem Orchester macht, ist magisch. Man spürt die Gewalt dieser Musik, und gleichzeitig muss sie aristokratisch klingen, wie er selbst sagt.
Pier'Alli hat die Aufführung nach einer Art altgriechischen Tragödie gestaltet, was meiner Meinung nach sehr gut zu Bellinis Musik passt. Ich glaube, die Aufgabe von einem Opernregisseur ist, dass er die Musik unterstützt und die Geschichte nicht zerstört. Und genau das macht Pier'Alli in dieser Aufführung, mehr ist gar nicht nötig.
Alles in einem: ein unvergessliches Opernerlebnis, ein seltener Genuss, unglaublich schön!
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am 20. November 2012
Hier kann der beliebte Tenor wirklich demonstrieren wozu er fähig ist, und das ist nicht wenig! Die Rolle des Arturo liegt ihm, scheint wie für ihn geschaffen. Er fühlt sich anscheinend sehr wohl dabei und singt und spielt als koste es gar keine mühe. Das stimmt wohl kaum, denn es gibt in diese Belcanto Oper von Bellini einige sehr schwere Passagen für den Tenor zu bewältigen. Flórez schlägt sich nicht nur durch, er meistert die Partie vom ersten Moment bis zum Schluss mit größter Überzeugung! Aber es gibt hier noch viel mehr zu genießen. Nino Machaidze, einer der besten Sopranisten unserer Zeit, singt und spielt eine verletzliche, zum Wahnsinn getriebene Elvira das einem manchmal den Atem stecken bleibt. Brillant! Aber auch die anderen Rollen sind stark besetzt und machen aus diesem I Puritani ein seltenes Hörerlebnis.
Die Inszenierung ist ebenfalls sehr gelungen. Modern, aber nicht so das man zu weit von der ursprünglichen Geschichte entfernt geraten würde. Regisseur Pier'Alli hat offenbar sehr viel Gefühl für Ästhetik und zeigt uns ein Schauspiel mit genügend Erkennungspunkte aus der Zeit des Englischen Bürgerkriegs; ohne zuviel unnötiges hinzuzufügen was nur vom Geschehen auf der Bühne ablenken würde.
Michele Mariotti dirigiert mit viel liebe und Affinität zur Musik.
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Wenn man mit dieser hölzern, statischen Inszenierung konfrontiert wird, glaubt man sich in die Zeit der Rampen-Steh-Inszenierungen vergangener Jahrzehnte zurückversetzt. Obwohl ich kein kritikloser Freund des modernen Regietheaters bin und dies auch ambivalent sehe, erlebe ich diesen Versuch einer Darstellung eher als den "Anwurf" einer Laienspieltruppe "ein auf Tragödie" zu machen. "Das tut schon weh", diese - Sing-Steh-Sing - Theatralik mit stets statuarisch sittsam aufgestelltem Chor(Volk) und einer gestanzten Gestik aus der Klamottenkiste zu erleben. Keinerlei personal lebendige Interaktion, die Glaubwürdigkeit vermitteln könnte. Das hat etwas von "Exerzieren" aber nichts von Spielen. Aber einer Vielzahl des rein auf Tradition eingeschworenen Publikums wird diese Inszenierung hervorragend gefallen. Demgegenüber steht eine hervorragende, sängerische Besetzung auf gesamter Ensembleebene. Florez als Arturo singt hier auf seiner sängerischen "Spielwiese". Diese Partie, die den meisten von der Höhe unerreichbar ist , gestaltet er technisch meisterhaft. Auch die Elvira von Nino Machaidze überzeugt ohne zu begeistern. Das gleiche gilt für die klangschönen Baritone von Ildebranco d`Angelo als Giorgio Valton und Gabriele Viviani als Forth. Auch der Mezzo von Nadia Pirazzini als Enrichetta ist emotional ansprechend. Von der orchestralen Seite empfinde ich die Interpretation als zu schleppend ohne hier allerdings Anpruch auf generelle Gültigkeit zu erheben. Die Aufnahme ist aus meiner Abhör-Perspektive(über Studiomonitore abgehört) zu "trocken" abgemischt, d.h. hier ist die Raumanmutung der Stimmen, die ja im Opernhaus einen entscheidenden Klangfaktor ausmachen, unvorteilhaft nicht eingefangen. Eine Tendenz, die leider in vielen modernen Aufnahmen auszumachen ist und die Raumdimension einer Stimme,den entscheidenden Volumenfaktor, nicht darstellt. Aufnahmen aus Zürich und Amsterdam sind da wesentlich besser. Wer sein Hauptaugenmerk auf den sängerischen Aspekt legt, dem sei diese Aufnahme empfohlen sowie den Befürwortern des alten Inszenierungskonzepts.
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am 29. Oktober 2010
Kurz gesagt: Diese Produktion ist sensationell gelungen. Die Rolle des Arturo ist mit dem derzeit wohl besten Rollendarsteller Florez - sowohl gesanglich als auch darstellerisch - topbesetzt. Nicht geringer zu bewerten ist die Leistung der Senkrechtstarterin Nino Machadze mit ihrem wunderbaren, ausdrucksvollen Sopran. Durch die Spitzenleistungen aller Sänger (hervorzuheben ist dabei Ildebrando DŽArcangelo als Giorgio)ist diese DVD ein Seh- und Hörgenuß auf höchster Ebene. Meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.

Sehr zu empfehlen!
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am 8. Januar 2013
Der Vergleich mit anderen Topaufnahmen (Callas, Caballe u.a.) zeigte klar, dass auch heute hervorragende Aufnahmen von
Opern möglich sind, die durchaus in der Lage sind zu begeistern. Die Aufnahme gehört dazu.
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am 22. November 2010
Mir hat diese DVD sehr gut gefallen, aber ich muss vorausschicken, dass ich sowohl die Oper, als auch Juan Diego Florez, sehr mag. Im Merker hatte ich vor mehr als einem Jahr eine sehr gute Kritik gelesen und da wurde auch erwähnt, dass diese Aufführung aus Bologna auf DVD erscheinen soll. Da sich die Stimme von Florez ja nur für relativ wenige Partien eignet, habe ich alle Neuerscheinungen stets verfolgt und nun nach langer Wartezeit gleich zugegriffen. Natürlich ist Netrebko herrlich, auf der anderen DVD Einspielung, aber die Herren können nicht mithalten. Mit Machaidze, und D'Arcangelo, sind hier die Rollen völlig gleichwertig besetzt. Die Inszenierung könnte natürlich noch besser sein! Aber ich wünsche allen, die sich auch für diese Aufnahmen entscheiden, viel Freude beim Hören und Sehen!
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am 9. Oktober 2010
Eine wunderbare Aufführung. Es passt einfach alles gut zusammen. Die Inszenierung erscheint mir zwar etwas düster, die Kameraführung und der Schnitt gleichen das aber aus und gibt vor allem den Darstellern Raum, in dem sie sich entfalten können. Die Stimmen und die schauspielerische Leistung sind von solcher Qualität, dass ein wunderbares Opernerlebnis zustandekommt und die doch noch jugendlichen Protagonisten Nino Machaidze und Juan Diego Florez stellen ihre Charaktere gesanglich und schauspielerisch wirklich glaubhaft dar. Ich werde diese DVD heute nochmals bestellen und als Geschenk an eine von mir geschätzte Person senden lassen...
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am 3. Mai 2013
Diese Aufführung vereint hervorragende Stimmen und verdonnert die Sänger zum Rampenstehtheater. Schade! Denn es wird nicht nur auf sehr hohem Niveau gesungen, sondern die Sänger können auch schauspielern, wenn sie die Möglichkeit dazu haben.
Leider stehen sie die meiste Zeit nur herum, der Chor sogar in Reih und Glied, zu allem Überfluss noch mit einheitlicher Gestik. Das ist sehr schade.
Entschädigt wird man allerdings von den Darstellern. Allen voran Juan Diego Florez, der diese mörderische Tenorpartie mühelos meistert. Er bringt die Spitzentöne ohne Drücker und zum ersten Mal habe ich diese Partie mit Genuss gehört.
Ihm steht Nino Machaidze in nichts nach. Sie hat einen wunderschönen Sopran und bringt die Koloraturen mühelos und rein. Sie gefällt mir in dieser Rolle viel besser als Editha Gruberova und ich würde mir eine Norma mit ihr wünschen.
Ildebrando D'Arcangelo als Sir Giorgio und Gabriele Viviani als Sir Riccardo singen und spielen hervorragend und ich habe das wunderschöne Duett im 2. Akt "Il rival salvar tu dei" richtig genossen.
Auch wenn das Bühnenbild und die Inszenierung zu wünschen übrig lassen, kann man die DVD genießen. Unbedingte Kaufempfehlung!
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am 2. März 2015
Nun - die Puritaner waren ja nich unbedingt für ein "ausschweifendes" Leben bekannt und so wurde die Oper hier beeindruckend umgesetzt.Das Bühnenbild ist "sparsam", mit wenigen aber beeinduckenden Elementen, doch die Kostüme sind dafür in ihrer Einfachheit exquisit.
Die Rollen sind insgesamt sehr gut besetzt. Lediglich der Offizier singt sehr leise und gepresst. Stimmlich und auch im Spiel harmonieren Nino Machaidze als Elvira und Juan Diego Flórez als Arturo wunderbar.
Daß die Sänger manchmal etwas gestelzt, ja fast vorsichtig agieren ist sicherlich auch dem teilweise sehr schräg gestellten Bühnenboden geschuldet.
Lediglich die Kameraführung ist mir zum Teil zu indiskret.Um eine Aufführung genießen können muß ich nicht jeden einzelnen Schweißtropfen auf der Stirn der Darsteller zählen können.
Trotzdem gefällt mir gerade diese Inszenierung sehr und sie ist ihre Fünf Sterne wert.
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am 30. Juli 2011
Ich habe mir diese DVD in 3 Wochen 3 mal angehört. Es ist mir unvorstellbar, dieses Niveau noch zu überbieten!
Das sind keine Sänger, sondern märchenhafte Gesangsartisten!
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