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am 27. November 2010
Wie kein anderes Szene-Label schafft es Dependent mit jedem Sampler, der auf den Markt kommt, die Messlatte ein wenig höher zu legen als bei der vorhergehenden Veröffentlichung.
80 Minuten, die derartig fein und edel auf einander abgestimmt sind, dass ein gewitzter DJ sich eigentlich über die Dauer dieser 15 Titel entspannt zurücklehnen und das Ding durchlaufen lassen könnte, denn hier funktioniert jeder Song.
Richtig originell finde ich, dass ein Club-Sampler mit einem Song beginnt, der 'Never wanted to dance' lautet und dann derartig rotzfrech um die Ohren scheppert, dass man genau das Gegenteil davon tun möchte: ab auf den Tanzboden und die Beine zappeln lassen. Ich bin kein großer Fan der Aggrotechniker Combichrist, aber was Herr LaPlegua hier aus Mindless Self Indulgences Nummer macht hat Klasse à la KMFDM oder Skinny Puppy, Chapeau!
Und in diesem Stil geht es weiter, Dismantled im Clicks! Remix wird noch ein Stück härter und tanzbarer als das Original, Edge of Dawns 'Stage fright' wird von Steril gnadenlos überbügelt und macht aus einer ziemlich weichen Popnummer ein gandenloses Brett.
Natürlich fehlen auch auf Septic IX nicht die neuen und noch zu entdeckenden Bands/Projekte, beispielsweise [cell 7] mit ihrem mehr als gelungenen Electrocover von REMs 'Losing my religion'. In dieser Version macht mir die alte Stipe-Nummer wieder Spaß, und man fängt fast an, das Original aus dem Gedächtnis zu verlieren . Oder Pail mit dem eher ruhigen 'Silence', das dem geneigten Hörer damit eine kleine Verschnaufpause gönnt, bevor es mit dem brillanten 'Hit me once' von Cryo wieder ordentlich nach vorne geht. Ein Titel mehr, der belegt wie eigenständig Cryos Sound seit Jahren ist.
Für mich ist lediglich die Coverversion der unsäglichen Paula Abdul Quietschenummer 'Cold hearted' verzichtbar, aber wenn im Club ein Song läuft, der nicht gefällt, dann geht man ja auch mal nach den Pferden schauen...
Alles in allem ist Septic IX ein sehr gelungener Electrosampler: keine durchgenudelten Kamellen, keine unnötigen Hellectro-Trendgewächse, sondern sauber und spannend ausgewählte Songs, abwechslungsreich und vor allem auch jeweils in voller Länge.
Die Septic IX ist derzeit das Maß aller Electro-Sampler, auf jeden Fall bis zum Erscheinen der Septic X...

Meine Anspieltipps: Cryo, Portion Control, Imperative Reaction, Dismantled
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am 4. November 2010
Bereits in die neunte Runde geht die "Septic"-Reihe aus dem Hause Dependent, welche nahtlos das bewährte Konzept fortsetzt, neben den Elektronik-Größen, z.B. FRONT LINE ASSEMBLY, die hier leider ein etwas belangloses "Attack the Masses" beisteuern, auch den kleineren Acts der Szene bzw. des Labels einen würdigen Rahmen zu bieten.

Wie immer bietet so eine Compilation subjektiv gesehen Licht und Schatten. Insgesamt sind mir neun der insgesamt fünfzehn Tracks wohlwollend im Ohr hängen geblieben. Gewohnt souverän gehen ROTERSAND und EDGE OF DAWN mit ihrem filigranen Elektropop zu Werke. Während der STERIL Remix von EDGE OF DAWNs "Stage Fright" eher wie ein typischer eigener" Song klingt, gehen ROTERSAND auf "First time" sehr trancig vor. Nicht poppig, sondern sehr rockig agieren die beiden Vertreter IMPERATIVE REACTION und COMADUSTER auf ihren beiden Beiträgen. Qualitativ hochwertiges Elektrokopfkino präsentieren PAIL mit "Silence", sowie FIX8:SED8 auf "Monolith", beide erreichen eine ähnliche atmosphärische Dichte wie alte MENTALLO & THE FIXER Klassiker. PORTION CONTROL beweisen mit "Amnesia", dass der Begriff Oldschool-EBM noch cool sein kann und nicht so ausgetreten sein muss, wie es mittlerweile durch uninspirierte Acts wie JÄGER 90 zu beobachten ist. CRYO, leider immer noch völlig unterschätzt, beweist mit "Hit me Once", dass er, aller vermeintlich gezogener Parallelen zu COVENANT, seine eigene Nische gefunden hat und während MINDLESS SELF INDULGENCE sich auf ihrem Longplayer "If" wie die neunziger Raveband EMF auf Ecstasy anhören, macht Andy von COMBICHRIST aus "Never wanted to Dance" eine durchgeknallte Elektroperle.

Im Endeffekt eine hervorragende Compilation, einziger Wehrmutstropfen wird sein, dass man von einigen dieser Bands außer Samplerbeiträgen wohl nicht mehr wirklich viel hören wird.
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am 16. Dezember 2010
In einer Zeit der völligen Reizüberflutung durch Plattformen wie Myspace, twitter und Co. versteht
sich die Septic-Reihe als Orientierungshilfe für Liebhaber von Electro, Industrial und Futurepop.
Dabei ist auch bei der Ausgabe IX das Ziel, verhei'ungsvolle Newcomer vorzustellen und unveröffentlichte oder rare Songs bekannter Bands zu präsentieren.
So hat es z.B. auch eine Punk-Band auf die CD geschafft, und zwar Mindless Self Indulgence, dessen Song 'Never Wanted To Dance' durch einen Combichrist-Remix Club-tauglich gemacht wurde.
Die Septic IX bietet dem Hörer somit Tracks von Szenegrö'en wie Dismantled oder Front Line Assembly in unveröffentlichten oder schwer zu findenden Versionen und stellt Demos von neuen Bands vor, darunter z.B. [ cell 7 ], die mit Losing my Religion ein R.E.M.-Cover vom Allerfeinsten abliefern.
So schafft es diese Compilation, den Hörer nicht durch das bloße Zusammenstellen von bekannten Clubhits zu langweilen, sondern eine abwechslungsreiche Mischung zu kreieren, die neue Impulse für Hörer mit den verschiedensten Geschmäckern gibt.
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