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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS Death-Metal Highligt 2010, 8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Das Death-Dream-Team Warby/ van Drunen ist zurück!!! Wie schon in der Kurzbeschreibung bemerkt, können musikalische Parallelen zu früheren Bolt Thrower, Unleashed oder auch Entombed nicht geleugnet werden.
Also keinerlei Gefrickel oder Hyper-Blast-Attacken, allerdings äußerst differenzierte Melodylines und in jedem Song exzellente Breaks!

Das wirklich mal gelungene "atmosphärische" Intro geht in das bereits bekannte "Operation Z" über, welches mit einer irren Melodyline überzeugen kann, die auch von Meister Schuldiner oder Peter Tätgren hätte stammen können. Klasse Speednummer mit genial schleppendem Finale!
Ein klarer Doomtouch ist bei "The Mukden Incident" zu erkennen. Doublebass Drum mit Schleppgitarren, eine klassische Kombi ala Bolt Thrower aus seligen "Honour - Valour - Pride" Zeiten.
"Strategy Of Attrition" wartet mit altbekanntem "Uffta-Uffta" Speed auf, allerdings mit erstklassigem Riffing und starken Leads. Auch hier ist wieder ein geniales Doom-Break mit Klasse Solo eingebaut.

Ja, die Jungs haben's mit dem Schlepprhythmus:
"Full Scale War" ist im langsamen "Marsch-Tempo" gehalten, bis ein Break zu einer Speedattacke führt, die wiederum durch die starken Warby-Drum-Einsätze (ja, genau das Gegenteil zum letztjährigen "Sommerhit" Jungle Drum von Emiliana Torrini;)) aufgelockert wird.
Auch das kompakte "Guadalcanal" beginnt böse schleppend, um nach etwa eineinhalb Minuten in ein Speed-Brett überzugehen.

"On Coral Shores" und "Unsung Heroes" führen das Schema weiter, slow - "uffta uffta" - slow!! Aber auch hier fallen wieder die herrlichen Gitarrensoli auf, und bei letzterem das extrem böse Doom-Pre-Finale!! Göttlich!!

Auch "Tokyo Napalm Holocaust" spricht eher die Fans des verhaltenen Death-Metal an: Finsterer, hynmischer Beginn und Schluß, zwischenzeitlich übergehend in einen dezenten Midtemporhythmus, gespickt mit hektischeren Parts.

Bei "Kamikaze" dürfte die Geschwindigkeit bereits aus dem Titel erkennbar sein: Krasser Speedhammer mit starken Leads und....
dem obligatorischen Slow-Part, der aber bei diesem Song besonders derbe ausgefallen ist, klasse... vor allem die Melodyline im Schlußteil des Songs.

"To Bear The Unbearable" ist ein ähnlicher Rausschmeißer wie "Berlin" auf der Vorgängerscheibe, eben das erwartete Doom-Death-Brett mit erhabener Melodie und epischer Eleganz.

Das außergewöhnliche Geröchel von Martin van Drunen drückt der Scheibe zudem einen ganz eigenen Stempel auf; der Mann zählt mit Paul Kuhr (Novembers Doom), Chris Barnes (Six Feet Under, Cannibal Corpse, Torture Killer) und Jan Chris de Koeyer (Gorefest) zum Quartett der eigenständigsten Death-Shouter.

Für mich der Death-Metal Hammer in 2010, knapp 50 Minuten derbes Liedgut mit tollen Wechseln zwischen Doom- und Speedparts, und der vielleicht markantesten Stimme des Genres!!

Klare *****
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Death Metal in Reinkultur, 10. Januar 2011
Von 
Gregson "eurozentrisch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Es gibt seit etwa einer halben Dekade eine ärgerliche Entwicklung im Extrem-Metal: Viele neue Bands aus dem Neo-Death Metal/ extremeren Metalcore-Bereich, bilden sich ein, ihre Musik sei besonders "hart", wenn auf betont hektische Weise alle extremen Metal-Stilarten nach dem Chaosprinzip und mit 200 Breaks pro Minute auf einmal verschwurbelt werden. Dazu kämpfen dann ein langweilender Hardcore-Shouter, Growls und am Besten auch noch nervös machendes Black Metal-Gekreische gegeneinander an, wahlweise wird gerne auch noch ein bissel Emo-Gewinsel zum Schlechten gegeben, es gibt ja soviele Bullet For My Valentine-Fans da draußen. Von dieser substanzlosen Musik für 13-jährige mit ADS-Störung bleibt nichts hängen (und sie wird in Bälde genauso gestrig sein, wie der Metalcore).
Hail Of Bullets machen genau solche Musik NICHT. HOB spielen waschechten Death Metal, wie man seine erlesene Blutlinie bis in die späteren Achtziger zurückverfolgen kann, nach England (die Wucht von Bolt Thrower), Florida (die schwere Dynamik von Massacre, wenn es schneller wird), nach Schweden ( - natürlich Stockholm, die tief runtergestimmten Gitarren); dazu das leicht Räudige von Autopsy, und immer wieder pechschwarz walzender Doom, wie bei Asphyx (siehe personelle Überschneidungen).
- Alles die alte Schule, aber mit zeitgemäß fetter Produktion. HOB erfinden das Death Metal-Rad nicht neu, weder auf musikalischer noch textlicher Ebene, aber hier spielen Szene-Veteranen die Musik, die ihnen ins Blut übergegangen ist - und 90% des Liedgutes dieses holländischen Todesschwadrons ballert mit Wucht, Spielfreude und majestätischen Melodien fast alles in den Orkus, was was so frech ist, sich Konkurrenz zu nennen...
Und: HOB haben Martin van Drunen auf der Schlachtschiff-Brücke, dessen räudiges Organ (ich meine seine Stimme) in all den Jahren seit Pestilence fast noch krasser (= besser) geworden ist.
Wer zu Zerstörer-Kanonensalven à la "Operation Z" nicht im Stechschritt den Panzerglas-Couchtisch in Trümmer bangt, ist tot oder taub.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Divine!!!!, 8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Den Death Metal der alten Schule hört man ja leider nicht mehr so oft. Da kommen Hail of Bullets mit ihrem zweiten Full Length Album gerade recht, welches dem genialen Debüt "Of Frost and War..." in nichts nachsteht. Thematisch geht es wieder um den zweiten Weltkrieg, allerdings diesmal um die Schlachten im Pazifik. Mit herrlich tief gestimmten Gitarren, wuchtigen Double Bass Druming von Ed Warby und den erneut extremen Vocals von Martin von Drunen (einfach der beste Death Metal Growler) werden dem Hörer wie schon auf dem Vorgänger recht straighte Nummern geboten. Dabei gibt es zum Glück kein hypernervöses Highspeed Geknüppel, sondern überwiegend Songs im Midtempo und schleppenden Bereich, die ab und zu durch mal durch eine schnellere Passage aufgelockert und aufgewertet werden. Die Platte hat mehr Spirit als fast alles was sich heutzutage Death Metal schimpft. Sie ist sehr eingängig und im Ohr bleibend und kein selbstverliebtes, frickeliges Gitarrengewichse, wie man es bei zu vielen Bands hört, die dabei nämlich eins vergessen - das ein Death Metal Song einen wegfegen muss.
Als Käufer sollte man sich die Ltd Edition besorgen. Diese beinhaltet einen Bonustrack und eine Bonus DVD mit der Show vom Summerbreeze 2008, sowie zwei Videoclips zu Warsaw Rising und Liberators.
Fazit: wie das erste Album ein hervorragendes Album, an dem sich in nächster Zeit ohne Ausnahme alle Bands im Death Metal Bereich messen müssen. Just divine!!!!
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5.0 von 5 Sternen Magischer Death Metal, nur vom Feinsten...., 27. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Was erwartet man in der heutigen Zeit noch vom Death Metal? Ich jedenfalls möchte gut unterhalten werden und brauche keine von Technik und Gefrickel überladenen Hyperblast Sachen.

Gott sei Dank haben Hail of Bullets diesem Klische den Rücken gekehrt und ein glasklares, sauberes und geradliniges Album für dieses Genre geschaffen.

"One Divine Winds" ist wirklich "göttlich" dahergetragen, die Herren Warby/Gebedi/van Drunen haben alles aus sich herausgeholt, damit dieses Album zu dem wurde, was es hier ist. GEIL!!!

Das wirklich super schöne, gelungene "atmosphärische" Intro geht in "Operation Z" über und dann zeigt die Band, wo der Hammer hängt. Geiles Riffing, super Gesang und geile Songstrukturen.

Der Band ist es bis zum letzten Song gelungen, die textliche Stimmung auch musikalisch einzufangen und dabei wirklich eine ehrliche Message rüberzubringen!

Ich bin begeistert. 5 Punkte von mir.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solides Zweitwerk, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Geben wir es zu: der Überraschungsmoment ist weg. Nachdem HOB mit Ihrem Debut geradezu aus dem Nichts, von Null auf Huntert einen Genre-Klassiker hingelegt haben, war die Erwartungshaltung natürlich ungemein hoch. Und diese wurde auch zur sagen wir mal 87% erfüllt.

Natürlich profitieren HOB nachwievor von ihren langjährigen Erfahrungen im Bereich Death Metal, von ihren Dampfwalzen-Riffs, den zähen Doom-Passagen und den niemals stumpfen Ballerorgien und vor allem von ihren Fähigkeiten als Arrangeure diese Zutaten zu packenden, mitreissenden Songs zu verbinden.

Relativ reduziert, aber nie simpel wissen die Jungs einfach, wie oft man ein Riff spielen kann, damit es zündet aber nicht langweilt. Neu im Sound ist der vermehrte Einsatz von getragenen Leads, die die Musik zum einen melodischer aber noch einen Tick melancholischer machen.

Auffallend ist, dass die Songs sowohl von der Machart aber auch von der Dramartugie des Ablaufs schon ziemlich am Debut angelehnt sind. Will heissen, langsamer Einstieg in einer ansonten schnelle Nummer, dann ein flotter Wechsel aus Mid-Tempo und D-Beat Nummern und am Ende das ganz große Pathos Kino à la Berlin (hier: To Bear The Unbearable).

Je nachdem wie gut man das findet, liegen die Alben schon ähnlich nah zusammen wie etwa die ersten beiden Unleashed Platten oder Death or Glory und Blazon Stone von Running Wild.

Das war allerdings Jammern auf höchstem Niveau. Deutlich mehr Abzüge gibts leider im Bereich Vocals, wo der höchstsympathische Martin van Drunen dieses Mal entweder nicht die Bestleistung abgerufen hat, oder ihn die Produktion nicht so scheinen lässt wie sonst. Stichwort Produktion: Drum- und Bass-Sound sind dieses Mal wieder exzellent und lassen vor allem Ed Warby mit seinem filigranen und groovy Spiel glänzen. Leider sägen - trotz erneuter Beteiligung von Meister Dan Swanö - die Gitarren nicht ganz so übel wie beim ersten Mal. Insgesamt klingen die Rhythmusgitarren etwas reduzierter und trockener, so wie die Band auch live klingt. Daher also Geschmackssache.

Auch wenn jetzt vermeintlich viel negatives gesagt wurde: Hail of Bullets sind und bleiben mit diesem Album die wohl bedeutendste Death Metal Band der Gegenwart. Bleibt zu hoffen, dass sie sich in der Zukunft vielleicht etwas mehr trauen. Und besingbare WW2 Szenarien gibts ja genug: HOB III - On bloody Shores, HOB IV - Combustion Point El Alamein... etc. ;-)
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5.0 von 5 Sternen Erstklassiger Death Metal, 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Ich kann den Einlassungen meiner Vorrezensenten nichts hinzufügen, nur betonen: Kein einziger schlechter Song, druckvoller und transparenter Sound. Der Stil findet wie erwartet wieder starke Anleihen bei Bolt Thrower. Ich habe mich auch sehr an Massive Killing Capacity von Dismember erinnert gefühlt - was als Kompliment gemeint ist!

Martin van Drunen hat sich in seiner Nische zwischen Karl Willets (Bolt Thrower) und Tomas Lindberg (At the Gates) eingerichet. Immer noch wohltuend anders und ungewöhnlich.

Auch ich kann nur zum Kauf der Limited Edition raten - die ist jeden Mehr-Euro wert.
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5.0 von 5 Sternen Hup Hup Holland - Part 2, 9. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Ja was soll ich da noch sagen? Auf diese Langgrille hab ich gewartet wie vor vielen Jahren auf's Christkind...
Die Jungs um Martin Van Drunen (u.a. Bolt Thrower, Pestilence, Asphyx) hauen endlich ihr langersehntes zweites Album raus. Das Debüt Album "Of Frost And War" war schon köstlich aber Hail Of Bullets "On Divine Winds" ist köstlichts. Dieses Album ist mal wieder der Beweis dafür was ich gerne sage: Weniger ist manchmal mehr! Death Metal der alten Schule, welcher ohne Schnörkelei und übermäßige Geschwindigkeit dich überrollt wie ein Bulldozer. Produziert wurde das Teil von keinem geringeren als Dan Swanö welcher bei u.a. Edge of Sanity und Bloodbath die Keulen schwang.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starkes Stück Musikgeschichte!!!!!, 11. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Mannomann!
Bolt Thrower machen keine neue Scheibe mehr.
Kein Problem:
Es gibt Hail of Bullets!
"On Divine Winds" ist nicht nur eine konsequente Weiterentwicklung des unglaublich starken Debut "Of Frost and War": Diese Scheibe ist ein Überflieger! Pure Definition des oldschool Deathmetal!
Bretthart, tödliche Midtempogrooves (der einem die dicke Birne abschraubt), trotzdem melodiös, drückender Dan Swanö-Sound und Brüllwürfel van Drunens Organ!
Das Teil ist in meinen Augen nicht nur das beste oldschool DM-Album der Neuzeit, es läßt auch etliche Klassiker hinter sich.
Hier gibt's nicht einen Lückenfüller, nicht einen schlechten Song!
Schlicht genial alleine "The Mukden Incident" oder "Strategy of Attrition" - reinhören, Birne schütteln, glücklich sein........unglaublich! Die beiden Songs live - da wackeln Erdteile.
Hier paßt alles!
Wer wissen will, was oldschool Death Metal ist - dies hier!
Die Digi-Version hier hat einen Bonus-Song "Sugar Loaf Hill" gegenüber der Normalversion (lohnt sich deshalb schon), die DVD enthält den 2008er Auftritt aufm Summerbreeze und die Videos zu "Warsaw Rising" und "Liberators". Booklet mit allen Texten und hinten Zusammenfassung geschichtlicher Hintergrund jedes Songs.
KAUFEN!
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Keule des Jahres!!, 18. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
Einfach grandios! Niemals im Traum hab ich daran gedacht nochmal so eine Death Metal Keule vorgesetzt zu bekommen!
Auf diesem Album gibts keinen einzigen Ausfall, im Gegenteil, es wird bei jedem Durchgang besser!
Wer irgendwann mal ansatzweise was mit Death Metal zu tun hatte muß diese Scheibe haben!!
Fünf Sterne Deluxe!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: On Divine Winds (Audio CD)
... sagen eigentlich alles! Zugegeben, ich persönlich finde die erste Scheibe momentan noch einen kleinen Tick besser ,aber bei diesem Album weniger als fünf Sterne zu geben, wäre wohl doch ungerechtfertigt.
Vielleicht liegt es daran, dass ich erst zwei Komplettdurchläufe der Scheibe hinter mir habe...
Trotzdem für mich die (Death) Metal- Scheibe des Jahres!!! Was die Jungs hier abliefern, ist absolute Spitzenklasse im Bereich der härteren Musik!
Greift zur Ltd. Edition, allein der Bonustrack lohnt sich!!!
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On Divine Winds
On Divine Winds von Hail of Bullets (Audio CD - 2010)
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