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Kundenrezensionen

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...ist ihr Kind zu verlieren!" Protestierend schreit Grace Brewer(Susan Sarandon) das heraus. Sie hat Recht, aber gleichzeitig tut sie den Menschen um sie herum Unrecht, denn Grace hat die Trauer über den Tod ihres Sohnes Bennett(Aaron Johnson) nicht für sich allein gepachtet.

Der 18 jährige Bennett stirbt nach seiner ersten Liebesnacht mit Rose(Carey Mulligan) bei einem Unfall. Sein Tod verändert die Familie Brewer auf dramatsiche Art und Weise. Während Mutter Grace nur noch ihren toten Sohn im Focus hat, will Vater Allen(Pierce Brosnan) am liebsten gar nicht mehr über Bennett reden. Bennetts Bruder Ryan(Johnny Simmons) flüchet sich in Drogen und stellt Bennett in seiner Erinnerung als Miesling dar. Die Brewers scheinen in ihrem eigenen Trauerverhalten zu ersticken, als eines Tages Rose vor der Tür steht; im dritten Monat schwanger mit Bennetts Kind.

Allein der Gedanke daran lässt Grace fast durchdrehen. Allen nimmt Rose in der Familie auf, lässt sein ständiges "Mir geht es gut" hören und verzweifelt fast an seiner Arbeit als Mathematikprofessor. Lediglich Ryan versucht von den Drogen wegzukommen und freundet sich mit Rose an. Die hat es bei den Brewers nicht leicht. Auch ein gemeinsamer Urlaub im Strandhaus vereint die Familien nicht. Aber langsam wird klar, dass Rose der einzige gemeinsame Nenner von Grace, Allen und Ryan ist. Die müssen nicht nur Bennetts Tod, sondern vor allem ihre eigenen Vorgeschichten auf- und verarbeiten. Bennett, der in allem gut war, kann ihnen dabei nicht mehr helfen...

Shana Festes Film heißt im Original -The Greatest-. Das trifft den Kern der Story auf den Punkt. Mit viel Feingefühl und Liebe zum Detail breitet Feste das Leben der Familie Brewer vor uns aus. Mit Rückblenden aus der Zeit als Rose und Bennett zusammen waren, wirft sie einen Blick auf den "echten" Bennett und nicht das verklärte Bild des toten Mustersohnes. -Zeit der Trauer- befasst sich dabei vor allem mit dem Aspekt das die Hinterbliebenen irgendwann loslassen und akzeptieren müssen. Das ist mir großen Bildern und einem wirklich guten Drehbuch hervorragend gelungen. Allein die starre Kamera, die bei der Rückfahrt von Bennetts Beerdigung die wortlosen Gesichter von Grace, Allen und Bennet minutenlang still bannt ist das Ansehen wert.

Obwohl Carey Mulligans Rose im Mittelpunkt steht, sind es doch Pierce Brosnan und Susan Sarandon, die mit ihrem Spiel dem Film den Stempel aufdrücken. Brosnan zeigt beeindruckend, dass er so viel mehr als ein Ex-Bond-Darsteller ist und Sarandon spielt einfach fantastisch. Aber auch alle anderen Rollen sind extrem gut besetzt.

-Zeit der Trauer- ist ein ergreifend bewegendes Drama, dass sich mit dem Tod eines nahen Angehörigen befasst. Der Film hat Anspruch und Tiefgang. Er wird mit Sicherheit sein Publikum begeistern. Am Ende hat Shana Feste; jedenfalls für meinen Geschmack, ein wenig zuviel Zuckerguss verteilt; aber das kann man auch anders sehen. Ich empfehle ihnen den Streifen für einen anspruchsvollen, nachdenklichen Abend vor dem Bildschirm.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2010
Auch ich habe bereits vor Monaten die englische Version gesehen und mir natürlich gleich die deutsche Ausgabe gekauft. Ich war auf die Synchronisation sehr gespannt und bin total überrascht, wie gut diese gelungen ist. Ich finde auch den deutschen Titel wunderbar. Dieser Film hat mich schon in der Originalversion mehr als beeindruckt und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich hier um eine sehr realistische und feinfühlige Darstellung handelt. Als ich Pierce Brosnan am Anfang des Films im Auto sitzen sah war ich geschockt. Es war als ob ich mich selbst gesehen hätte und so ging es mir während des ganzen Films. Auch ich habe einen großen Verlust erlitten und weiß was in einem Menschen in dieser Situation vorgeht. Ebenso wie Allen Brewer war ich auch unfähig zu sprechen, Hilfe anzunehmen, wollte stark sein für meine Familie, habe innerlich nach Hilfe geschrien, konnte aber meine Trauer nicht zeigen oder leben und wäre daran fast zerbrochen. Der Film war ein Spiegelbild meiner eigenen Gefühlswelt. Es lässt sich schlecht beschreiben. Ich verbeuge mich vor den Darstellern, es muss unglaublich schwer gewesen sein diese Rollen zu spielen, vor allem für Pierce und Susan.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2010
Er will ihr gerade erklären, wie lange er schon in sie verliebt ist, da passiert das Schreckliche: Bennetts Wagen wird von einem LKW gerammt, Bennett stirbt Minuten später. Rose überlebt leicht verletzt. Wenig später machen Bennetts gramgebeugte Eltern und sein verstörter Bruder Ryan Roses Bekanntschaft. Und es gibt eine Neuigkeit: Rose erwartet ein Kind. Konflikte stehen also buchstäblich vor der Tür. Während Bennetts Vater Allen (Pierce Brosnan) eher freudig reagiert, fühlt sich seine Frau Grace (Susan Sarandon) durch die unverhoffte Nachricht in ihrer Trauerarbeit massiv beeinträchtigt und von Rose bedrängt, als die bei den Eltern ihres toten Freundes einzieht, weil sie sonst keine vertrauenswürdigen Angehörigen hat.

Etwas zu kalkuliert bedient sich Shana Feste für ihr waschechtes Melodram klassischer Tränendrüseneffekte: Weinkrämpfe und psychosomatische Zusammenbrüche säumen den schmerzvollen Weg der vier Trauernden, die das Drehbuch der Regisseurin hier zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengeführt hat. Gelegentlich hätte dem Film etwas europäische Sprödheit und Zurückhaltung wie in Nanni Morettis sachverwandtem Zimmer meines Sohnes gut getan. Die Geschichte wirkt oft wie architektonisch vermessen nach Maßgabe des Hollywood-Handbuchs für Melodramatik und es ist bezeichnend, dass nur wenige Szenen ohne Musik auskommen.
Insbesondere die Ehekrise von Allen und Grace hat man anderswo, unlängst etwa in Ein einziger Augenblick oder In The Bedroom, schon besser gesehen und Pierce Brosnans verkrampft wirkende Leichenbittermiene ist mitunter einfach des Guten zu viel. Neues zu bieten hat da schon eher der Nebenstrang um Ryan, den kleinen Bruder des Verstorbenen, der sich in einer Selbsthilfegruppe mit der gleichaltrigen Ashley anfreundet, die behauptet ihre große Schwester verloren zu haben. Doch die Romanze von Ryan und Ashley hat leider kein befriedigendes Ende.

Alles in allem variiert "Zeit der Trauer" bekannte Motive leidlich originell und kann sich dabei zum Glück immer auf seine Optik und in der Regel auch auf seine Hauptfiguren verlassen. Letzteres gilt vor allem für Susan Sarandon und die junge Carey Mulligan als Rose, die uns bereits in An Education verzauberte und auch diesmal die junge Verliebte gibt, diesmal ihrer Rolle jedoch eine ungleich tragischere Note zu verleihen hat, ohne freilich so in Verzweiflung baden zu müssen wie ihre älteren Kollegen. Sie sorgt mithin auch für die seltenen etwas heitereren Momente in diesem sonst eher schwermütigen Film.

Für Freunde von Das Zimmer meines Sohnes und Zurück im Sommer.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2010
Großartiger Film mit fantastischen Schauspielern. Habe bisher nur die englische DVD gesehen. Doch auch hier spürt man wie sensibel Susan Sharadon und Pierce Brosnan ( sein Sohn wäre beinahe selbst bei einem Autounfall gestorben ) mit diesem Thema umgehen. Auch die jungen Schauspieler machen ihre Sache toll.
Familie Brewer verliert durch einen tragischen Unfall ihren Sohn und Bruder. Kurze Zeit später meldet sich Rose mit der Nachricht das sie ein Baby von Bennet erwartet. Die Brewers nehmen das Mädchen zu sich auf, doch das führt zu vielen Konflickten denn die Familie hat ihre Trauer noch nicht verarbeitet. Besonderst die Mutter tut sich schwer eine Beziehung zu Rose aufzubauen. Der Vater spürt wie er seine Familie durch die Trauer verliert, findet aber keinen Weg dies zu verhindern. Nach schweren Monaten, kurz vor der Geburt des Babys wendet sich doch noch alles zum Guten.
Selten hat mich ein Drama so gefesselt. Jetzt bin ich auf die Deutsche Ausgabe gespannt.
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am 19. August 2013
Der Film ist ein gelungenes Portrait der Trauer um einen Menschen, der zu früh sterben musste. Die Geschichte beleuchtet die Trauer aus verschiedenen Perspektiven. Zudem versuchen die Charaktere im Film jeder auf seine Art mit der Trauer und Ohnmacht des Verlustes umzugehen. Die schauspielerische Leistung ist grandios. Sehr sehenswert!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 7. Dezember 2010
Dramen kommen ja heraus wie Sand am Meer, jedoch war in letzter Zeit keines dabei, was so richtig auf die Tränendrüse drückte. Nun kommt Regisseurin Shana Feste mit ihrem Erstlingswerk "Zeit der Trauer" daher, um genau dies zu ändern!
Die Geschichte ist recht schnell und simpel erzählt. Bennett steht mit seiner Freundin Rose am Straßenrand um ihr seine Liebe zu gestehen, prompt rammt ein Truck den Wagen der beiden. Bennet stirbt noch am Unfallort, während Rose überlebt und sein Kind in sich trägt. Bennets Vater Allen reagiert eher freudig auf die Nachricht des Nachwuchses, während seine Frau Grace in ihrer Trauer überhaupt nicht damit umgehen kann. Rose zieht bei den Brewers ein, und zuletzt ist es an ihr, zu versuchen, die von Trauer zerrüttete Familie, auf den rechten Weg zu führen.
Natürlich hat Feste hier alle Register gezogen, die zu einen zünftigen Taschentuch-DVD-Abend gehören! Aber neben den Weinkrämpfen zu melancholischer Dauermusikuntermalung hat der Streifen doch noch etwas mehr zu bieten. Dafür sorgen unter anderem renommierte Darsteller wie Pierce Brosnan ("James Bond - 007") oder auch Susan Sarandon ("Thelma & Louise") als Eltern des jungen Bennett. Aber auch die Jungdarsteller wissen hier zu überzeugen! Carey Mulligan ("Public Enemies", "Wall Street - Geld schläft nicht") spielt die Rolle der schwangeren Rose vorzüglich, und auch Aaron Johnson ("Kick Ass") sowie Johnny Simmons ("Scott Pilgrim Against The World") sind absolut in ihrem Element.
Zwar hätte man vermeiden können, das Ende gar zu schmalzig zu gestalten, aber auch so dürfte der Film für Fans der ruhigen und nachdenklicheren Werke einen Blick wert sein.
Im Übrigen war der Streifen auf dem Sundance Festival 2009 auch für den Grand Jury Prize nominiert.
Die Blu-Ray bietet einen guten Schärfewert und natürliche Farbgebung. Tonmässig braucht man bei einem Film dieser Kategorie freilich nicht viel erwarten. Die Dialoge werden sauber und gut wiedergegeben, die Rears und der Subwoofer kommen hier logischerweise nicht wirklich zum Einsatz.
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am 22. September 2014
Es ist ein hervorragender Film, über unterschiedliche Weise mit der Trauer über einen geliebten Menschen umzugehen.
Sehr zu empfehlen. Hervorragende Schauspieler Schule.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2012
Story (4)
Eine sehr bewegende und gut inszenierte Geschichte, die zu überzeugen vermag. Einzig die Rückblenden waren für meinen Geschmack etwas zu übertrieben kitschig gehalten. Die schauspielerische Leistung ist aber überdurchschnittlich gut. Ein Streifen, der nahe geht und zuweilen auch unter die Haut.

Bild (5)
Das Bild bewegt sich auf Referenzniveau. Ich konnte keine nennenswerte Mängel feststellen. Genau so sollte eine Blu-ray sein.

Ton (4)
Der Ton ist Genrebedingt unspektakulär aber die Dialoge jeder Zeit gut verständlich und der Soundtrack bringt die Stimmung des Filmes hervorragend rüber.

Extras (3)
Die Extras interessieren mich nicht. Es gibt ein WendeCover!

Fazit: Ein sehr sehenswerter Streifen, der ein heikles Thema souverän darstellt. Auch die technische Umsetzung ist sehr gut gelungen. Kann ich weiterempfehlen!
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am 2. März 2011
Ich bin per Zufall über diesen Film gestolpert und da mich die Inhaltsangabe angesprochen hat, habe ich mir die DVD geleistet. Zusammengefasst habe ich den Kauf nicht bereut - im Gegenteil - und ich kann den Film all jenen empfehlen, die anspruchsvolle Filme lieben und nicht unbedingt auf Hollywood Blockbuster abfahren. Über den Inhalt brauche ich mich nicht mehr auszulassen, denn dazu wurde schon genug geschrieben, die Schauspieler (Susan Sorandon, Pierce Brosnan, ...) bringen eine überzeugende Leistung. Zusammengefasst: nicht TOP aber absolut empfehlenswert für jene, die ein gutes Drama schätzen.
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am 24. Juni 2015
Habe mir wirklich mehr von diesem Film versprochen; die Story war eigentlich auch ganz gut, fand den Film aber viel zu langatmig; obwohl ich für den Film bezahlen musste, habe ich ihn nicht zu Ende geschaut
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