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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Western - liebevolle Deluxe Edition - Super Blu-Ray
Zu dieser Deluxe Edition kann man nur sagen: So sollten alle DVD Editionen sein!

Filme sind natürlich Geschmackssache. Als alter Western Fan freute ich mich besonders, als ich erfuhr, dass Kevin Costner wieder in einem Western Regie führt und die Hauptrolle spielt (wie in "Der mit dem Wolf tanzt). Die Rollen sind meiner Meinung nach mit exzellenten...
Veröffentlicht am 21. März 2005 von mrflincki

versus
24 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klassischer Western, aber zu viel des Guten
Western unterliegen mehr als andere Genres besonderen Merkmalen und festgelegten Spielregeln. Die gekonnte Variation dieser Merkmale innerhalb bestimmter Grenzen macht einen guten und damit erfolgreichen Westernfilm aus.
In Open Range nimmt Kevin Costner viele dieser Charakteristika eines Western auf: der Lonesome Rider, wortkarg und in sich gebrochen durch seine...
Veröffentlicht am 3. August 2004 von -blickwinkel-


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54 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Western - liebevolle Deluxe Edition - Super Blu-Ray, 21. März 2005
Von 
mrflincki "mrflincki" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zu dieser Deluxe Edition kann man nur sagen: So sollten alle DVD Editionen sein!

Filme sind natürlich Geschmackssache. Als alter Western Fan freute ich mich besonders, als ich erfuhr, dass Kevin Costner wieder in einem Western Regie führt und die Hauptrolle spielt (wie in "Der mit dem Wolf tanzt). Die Rollen sind meiner Meinung nach mit exzellenten Schauspielern besetzt.
Man hat während des gesamten Filmes das Gefühl, dass hier ein harmonisches Gefühl zwischen den Schauspielern herrschte.
Dazu ist das Bild hervorragend und der Ton übertrifft die meisten Filme heutzutage. Extended Surround in 5.1! Bei den Gewittern und dem Regen hat man das Gefühl, mitten drin zu sein.

Was mich aber am meisten überraschr hat: Kevin Costner spricht die deutschen Fans auf Disc 2 persönlich an. So etwas habe ich bisher auf keiner Edition erlebt. Die zweite Disc mit den Hintergrundinformationen ist sehr liebevoll zusammengestellt. Man erfährt, dass der Film fast nicht zustande gekommen wäre, da es wie immer ums Geld ging, das nicht bewilligt werden sollte und dass Kevin Costner während des gesamten Filmes an einem Blinddarmdurchbruch litt. Und vieles mehr.

Diese Edition ist wirklich ihr Geld wert und ein seltenes Sammlerobjekt.

Nachtrag 21.11.2010: Nun habe ich endlich auch die Blu-Ray bekommen und hatte gestern Tränen in den Augen - vor Freude natürlich. Denn dieser Western mit seinen tollen Landschaftsaufnahmen und Einstellungen nun in dieser Schärfe und Farbintensität zu sehen, ist mehr als einmalig. Das Bild ist exzellent und der Ton in Deutsch und Englisch DTS HD Master Audio 5.1 ebenso.
Klang die DVD schon Spitze, wird hier noch eins draufgesetzt. Gewitter knallen durch den Raum, Regen umgibt einen, als ob man dabei wäre.
Trotz des Volumens der Effekte sind Dialoge extrem klar und exzellent zu verstehen. Typisch Kevin Costner eben. Perfektionistisch. Selten habe ich eine so gute Blu-Ray auch vom Ton her gehört.
Referenz!
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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Western lebt! Ein Meisterwerk!, 16. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Open Range - Weites Land (Einzel-DVD) (DVD)
Eins vorweg, wer einen schnellen Actionfilm oder einen heutzutage üblichen Film mit schnellen Schnitten und kurzen Szenen erwartet wird von "Open Range" enttäuscht. Wer aber den klassischen Western liebt wird so viel Freude empfinden wie ich. Total happy habe ich vor Monaten das Kino verlassen, weil Costner mit diesem Film etwas geschaffen hat, dass ich heutzutage nie mehr erwartet hätte! Es ist ein Western im Stile der Klassiker aus den 60ern! Er läßt sich Zeit, seine Geschichte zu entwickeln wie alte Meisterwerke im Stile von "Mein großer Freund Shane" und man meint, neben dem bärbeißigen Cowboys müßte gleich John Wayne um die Ecke reiten. Eine gute Musik, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen und ein großartiger Robert Duvall, neben dem sich ein klasse aufgelegter Kevin Costner angenehm zurück nimmt machen Open Range einzigartig. Der Film entwickelt eine Cowboy-Stimmung im Stile der Marlboro-Reklame und strebt dennoch unaufhaltsam auf ein wunderbares Finale zu, dann wird geschossen - und zwar richtig! Ein großartiger Film für Westernfans, ich hebe ihn auf Augenhöhe zu den großen Klassikern!
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36 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frisches Blut für ein totgeagtes Genre, 8. Juli 2004
Vieles hat sich geändert im Wilden Westen. Auch hier kann man als Cowboy seine Viehherde nicht mehr einfach so irgendwo grasen lassen, ohne sich mit Viehzüchtern anzulegen, die diese Weidefläche als ihr Eigentum ansehen. Das müssen Boss Spearman (Robert Duvall), Charley Waite (Kevin Costner) und ihre beiden Helfer am eigenen Leib spüren, als der skrupellose Rancher Denton Baxter (Michael Gambon) die vier Männer in einer Nacht- und Nebelaktion überfallen lässt. Dabei stirbt der gutmütige Mose (Abraham Benrubi) und der erst 16-jährige Button (Diego Luna), der von Boss aufgelesen und liebevoll versorgt wurde, wird schwer verletzt. Diese Ungerechtigkeit können der ruhige Boss und der Revolverheld Charley nicht auf sich sitzen lassen. Sie reiten nach Harmonville, das fest unter der Fuchtel von Baxter steht und kämpfen für Gerechtigkeit. Dabei stoßen sie teils auf Ablehnung, finden aber auch schnell Einwohner, die gemeinsame Sache mit ihnen machen, unter anderem die Schwester des Arztes (Annette Bening), von der besonders Charley sehr angetan ist.
"Open Range" ist ein klassischer Western, wie man ihn auch vor 40 Jahren hätte drehen können. Cowboys, eine typische Wild-West-Stadt, die Guten kämpfen gegen die Bösen, ein finaler Shoot-Out und ein korrupter Sheriff sind nur einige der typischen Klischees, die dieser Streifen bedient. Das soll jetzt aber nicht negativ klingen, denn Kevin Costner ist nach mehreren Flops wieder mal ein richtig guter Film gelungen. Es macht einfach Spaß, nach all den Special-Effects-Orgien, die Hollywood in letzter Zeit hervorbrachte, wieder einmal einen wohltuend ruhigen Film zu sehen. Die Story dürfte zwar jedem, der schon einmal einen Western gesehen hat, hinlänglich bekannt sein und auch das Ende sollte wohl keinen groß überraschen, aber die großartige Umsetzung macht "Open Range" zu einem sehr sehenswerten Film. Obwohl das Finale äußerst bleihaltig ist, ist hier Gewalt nicht nur ein Selbstzweck, sondern wohl das letzte Mittel, die Gerechtigkeit zu wahren. Zum Glück, denn übertriebene Rachegelüste der beiden Protagonisten hätten dem Film sicher nur geschadet.
Positiv aufgefallen sind mir die schönen, stimmigen Bilder, die (zumindest auf der Kinoleinwand) fast plastisch wirken und die kurzweilige Handlung, bei der trotz 138 Minuten Laufzeit keine Langeweile aufkommt (wobei sich Costner hier und da etwas kürzer hätte fassen können).
Erlesen ist das Ensemble von "Open Range". Ausnahmslos liefern alle Darsteller eine gute Vorstellung ab. Herausragend ist dabei Altstar Robert Duvall, der als wortkarger, weiser Cowboy mit viel Charisma und herrlich trockenem Humor glänzt.
Alles in allem ein sehenswerter Western und endlich wieder eine geglückte Regiearbeit von Kevin Costner.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider etwas untergegangenes kleines Meisterwerk auf Top DVD, 12. August 2008
Nach seinem Megaerfolg Der mit dem Wolf tanzt" und dem futuristischen, aber leider zu unrecht gefloppten Postman", nahm Kevin Costner nun bei Open Range" ein drittes mal auf dem Regiestuhl Platz und liefert ein kleines Meisterwerk in wuchtigen Bildern.
Boss Spearman (Robert Duvall) und Charley Waite (Kevin Costner) sind sogenannte Freegrazer" und ziehen mit Ihrer Rinderherde von Weide zu Weide ohne dabei eigenes Land zu besitzen. Ihnen zur Seite stehen der hünenhafte Mose und der erst 16jährige Mexikaner Button. Zusammen geniessen Sie den Traum von Freiheit und Abenteuer bis Sie in der Nähe des Städtchens Harmonville kampieren. Dort führt der Großrancher und Viehbesitzer Baxter (Michael Gambon) sein eisenhartes Regiment und dabei duldet er keine Fremden die sich auf dem Weideland vor der Stadt breit machen. Dies bekommt Boss Spearman mit seinen Männern auch zu spüren. Sowohl Mose als auch der niedliche Hund werden von Baxters Männern skrupellos ermodet und ganz nebenbei wird Button noch aufs übelste zugerichtet. Boss und Charlie bringen den schwerverletzten Jungen zum ansässigen Arzt. Dessen Schwester Sue (Annette Bening) verguckt sich in den wortkargen Charlie, doch dieser kann Ihre Gefühle nicht erwidern da er Sie versehentlich für die Frau des Doktors hält. Bevor es aber zum ersten Kuss der beiden kommen soll, beschliessen Charlie und Boss das Recht in die eigene Hand zu nehmen und auf der Hauptstraße in Harmonville kommt es zum erbitterten Showdown.

Kevin Costners Western ist eine liebevolle und bildgewaltige Hommage an die großen Klassiker wie 12 Uhr mittags" und kann auch mit den großen Vorbildern jederzeit Schritt halten. Der Regisseur nimmt sich sehr viel Zeit für seinen Film und das ist gut so, den das bringt uns die Charaktere von Charlie und Boss in der atemberaubenden Landschaft viel näher. Aus Motiven der großen Vorbilder hat Costner einen modernen Klassiker geschaffen welcher den Zuschauer auf eine imposante Reise zurück in den wilden Westen mitnimmt. Erst nach über 70 Minuten fällt das erste mal ein Schuss, was wohl eher untypisch für das Westerngenre ist aber trotzdem bietet Open Range" alle klassischen Elemente des Cowboyfilms.

Leider wurde der Film an den Kinokassen nicht der finanzielle Erfolg der solch einem Werk würdig wäre, aber wie auch in anderen Fällen ist Qualität auch hier nicht an Einspielergebnissen zu messen. Costners Film ist ein wunderbarer Abgesang auf den Mythos des Wilden Westens und dessen Helden. Neben Produktion und Regie übernahm Kevin Costner zusammen mit Altstar Robert Duvall (Der Pate I und II) auch die Hauptrolle in seinem Film. In weiteren Hauptrollen sind unter anderem American Beauty Star Annette Bening, Michael Gambon als Großgrundbesitzer Baxton und James Russo als bestechlicher Sheriff zu sehen.

Open Range" ist ganz großes Kino mit erstklassigen Darstellern und tollen Bildern. Die DVD besticht durch glasklares Bild und feinsten Dolby Souround 5.1 Ton. An Bonusmaterial sind auf der Single Disc neben einem 12 minütigen Featurette noch einige Trailer zu sehen. Die Special Edition ist dagegen schon wesentlich üppiger ausgestattet. Mittlerweile habe ich auch meine Single DVD gegen die Special Edition getauscht und ich bin mehr als zufrieden. Tolle DVD Edition mit exzellentem Bonusmaterial.

Ich kann den Film nur jeden ans Herz legt, der Kino mit großen Bildern und Gefühlen liebt. Open Range" ist nicht nur für Western Fans ein absolutes Muss.
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KOSTNER'S BESTER..., 1. Juli 2004
Von 
P. Mikic "wolverine_25-3_pm" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seine besten Jahre hat der Western schon lange hinter sich: Nachdem das uramerikanische Genre in den 30er bis 50er Jahren florierte, war die Western-Romantik spätestens Ende der 60er Jahre dahin.
Dann kam 1990 Kevin Costner und fügte mit "Der mit dem Wolf tanzt" dem längst tot gesagten Genre einen Meilenstein hinzu. Sieben Oscars gab's dafür, Costner schwebte im siebten Hollywood-Himmel - und stürzte dann böse ab.
13 Jahre lang Flop nach Flop. Und nun endlich das lang ersehnte große Comeback, ausgerechnet wieder mit einem Western! Als Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller von „Open Range" setzt Costner auf alle klassischen Zutaten des Westerns: Es gibt rechtschaffene Cowboys und Schurken; die einen bevorzugen die Wildnis, die anderen die Stadt. Und da ein korrupter Sheriff die guten Jungs um ihr Recht bringen will, sind sie zur Selbstjustiz gezwungen - High Noon auf der Dorfstraße.
So weit, so hundertfach gesehen. Modern ist an Costners Western der penible Realismus, mit dem dieses Geschichtskapitel erzählt wird. Da stecken die (übrigens ständig genüsslich qualmenden) Cowboys auch mal hüfthoch im Schlamm, um ihren Karren aus dem Dreck zu ziehen. Und durch die perfekt nachgebaute Western-Stadt fluten nach einem Wolkenbruch knietiefe Wassermassen.
Ja, das Leben im Wilden Westen war nicht grade komfortabel! Und noch was haben Costners Cowboys im Gegensatz zu Großpapa John Wayne: Gefühle, die sie irgendwann sogar äußern. Die Coolness kriegt dabei allerdings nicht wirklich Risse... Die Moral von der Geschicht' ist übrigens so zeitgemäß für die heutigen USA, dass es kaum Zufall sein kann, wenn in diesem Jahr noch so mancher Western auf das Publikum zu kommt: Eine tyrannische Herrschaft (wie die des Viehzüchters in „Open Range") muss notfalls mit Gewalt beseitigt werden. Für Ideale muss man zur Not auch sein Leben riskieren.
Fazit:
Wildwest-Romantik im Cinemascope-Format - Bilder zum Schwelgen und Sprüche zum Genießen. Wer rauchende Colts immer schon cool fand, wird begeistert sein.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Open Range: Klassischer Western in großartigen Bildern, 16. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Open Range - Weites Land (Einzel-DVD) (DVD)
Die Story kennt man von anderen Westernfilmen: Einige wenige Cowboys (die Guten) treiben ihre Herde über das weite Land, bis sie auf einen Rancher (den Bösewicht) treffen, der das Land und die Stadt inklusive Sheriff fest im Griff hat und es nicht nur dabei belässt, Fremde zu vertreiben. Bei ihrem Kampf um Gerechtigkeit stehen die Guten zuerst allein da, gewinnen aber schon bald die Leute der Stadt für sich und einer der Cowboys sogar die Gunst einer Dame.
Soweit würde sich der Film nur in eine Unmenge von weiteren Filmen einreihen, wären da nicht die Darsteller Robert Duvall, Annette Benning und Kevin Costner und vor allem Costner als Regisseur. Dieser Film zeigt wie schon „Der mit dem Wolf tanzt" mit imposanten Bildern eine Story, die es nicht eilig hat - auch nicht mit dem (Happy-) End. Doch Hektik und eine schnelle Story passen eher zu Filmen von Q. Tarantino und nicht zu den Geschichten, die Costner in getragener Weise erzählt und bei denen man dennoch mit Spannung den „Showdown" erwartet. Obwohl die Rollen (Gut und Böse) verteilt sind, ertrinkt der Film nicht in Schwarz-Weiß-Malerei, sondern zeichnet von den Hauptakteuren und auch den Stadtbewohnern ein differenzierteres Bild. Anders als die üblichen Western ist der Film nach dem sehr gut in Szene gesetzten Höhepunkt aber noch nicht ganz zu Ende. Also auch daheim noch sitzenbleiben und das Ende ansehen, auch wenn keine großartigen Wendungen in der Handlung mehr zu erwarten sind.
Die Single-DVD bietet wenige aber ausreichende Extras. Wer sich den Film nicht nur anschauen, sondern „sammeln" will, sollte tiefer in die Tasche greifen und sich die Doppel-DVD holen. Und wer eine gute Heimkinoanlage sein eigen nennt, kann sich jetzt schon freuen, mal richtig im Regen zu sitzen!
Fazit: Ein moderner Westernfilm im Stile von „Der mit dem Wolf tanzt" für gemütliche DVD-Stunden für daheim.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Ein showdown, der Schwätzer zum schweigen bringt", 10. September 2004
Von 
Christian Quaing "c_the_q" (Meppen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Open Range - Weites Land (Einzel-DVD) (DVD)
Auch wenn ich mich jetzt oute, ich hielt Kevin Costner schon seit "Der mit dem Wolf tanzt" für einen genialen Schauspieler und Regisseur. Auch wenn er in der Zwischenzeit kleinere Durchhänger hatte und das Niveau seines Regie-Erstlings nicht wieder erreichte, so war ich dennoch von Filmen wie "Wyatt Earp" und "Postman" sehr angetan! Auch "Waterworld" gefiel mir sehr gut und so war ich auf Costner's dritte Regiearbeit mehr als gespannt. Das Ergebnis ist atemberaubend! Wie schon einige meiner Vorredner hier erwähnten, ist es Costner gelungen, einen klassischen Western abzuliefern, bei dem man sich sofort in eine den alten John Wayne-Filmen bzw. der Marlboro-Werbung nicht unähnliche Atmosphäre hineingezogen fühlt! Der sich gemächlich, aber stetig steigernde Spannungsaufbau gipfelt in einem überaus bleihaltigem und stellenweise blutigem Showdown, der jeden noch so geschwätzigen Zuschauer entgültig zum Schweigen bringt! Trotz der Überlänge, für die Costner ein Faible zu haben scheint, ist der Film zu keiner Sekunde langweilig und die Zeit vergeht wie im Flug. Auch die Liebesgeschichte zwischen Costner und Benning ist keineswegs abgehoben oder zu bestimmend inszeniert. Ein Satz, den Coster zu seiner Angebeteten sagt, ist mir im Gedächtnis geblieben, weil er auf wunderbare Weise den Film und seine Botschaft beschreibt und gleichzeitig eine für die von Costner verkörperte Figur allessagende Liebeserklärung ist: "Nichts in dieser Stadt hat mich überrascht, nur du!" Absolut begeistert hat mich Robert Duvall, dem man den erfahrenen, besonnenen Cowboy sofort abnimmt und der sich in seiner Rolle sichtlich wohlgefühlt hat. Kevin Costner hält sich neben Duvall dezent zurück und bringt gerade dadurch eine unglaubliche Leistung! Spätestens nach diesem grandiosen Western-Abgesang hat mich Costner vollends überzeugt und reiht sich und sein Machwerk in eine Front mit den Klassikern des Western-Genres ein!
Absolute Kaufempfehlung!!!!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Western von Costner, 5. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Open Range - Weites Land (Einzel-DVD) (DVD)
Kevin Costner auf den Spuren von Anthony Mann. Den Open Range erinnert sehr stark an die Edel-Western des Altmeisters und wahrscheinlich hat sich Costner seine Filme zum Vorbild genommen. Dazu hat er es jedoch geschafft dieses Genre zu modernisieren und einen ernsthaften, modernen und schön fotografierten amerikanischen Western zu drehen, der sich hinter den Filmen von Ford, Hawks oder Mann sicherlich nicht zu verstecken braucht.

Als Schauspieler hält er sich dezent hinter Duvall zurück, bis es zum großen Showdown kommt. Dieser hätte es allein verdient als klassicher Showdown in die Analen des Westerns aufgenommen zu werden, lang, erschreckend realistisch/brutal und innovativ gefilmt.

Auf jeden Fall ein Western, der Lust macht auf mehr von Kevin Costner.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Open Range - ein Film für Erwachsene, 21. Juli 2005
Dieser Film zeigt, wie man eine schon hundertmal erzählte Geschichte auf neue Art erzählen kann. Open Range enthält alle Zutaten eines waschechten Western: Landschaft, Rinder, Pferde, die richtig bösen, käuflichen Halunken, den raffgierigen Großgrundbesitzer, den schlapp-korrupten Marshall, dann die wettergegerbten Rauhbeine mit gutem Kern, und schließlich die Frau, die einem der Rauhbeine als die begehrenswerteste aller Frauen erscheint und die er für sich zu gewinnen trachtet - das ist das Gerüst. Doch hinsichtlich des Films, um den es hier geht, wäre es böser Wille, die Sache damit abzutun. - Für die drei Menschen, die diese Geschichte tragen, sind die sogenannten besten Jahre vorbei, und die Vergangenheit hat jedem von ihnen ihren Stempel unübersehbar aufgedrückt. Jeder von ihnen hat bittere Erfahrungen auf seine Art verarbeitet - oder ist wie Charley Waite noch tief verstrickt in die Bewältigung seiner Vergangenheit. - Robert Duvall verkörpert als Ältester in jeder Sekunde glaubhaft die Überlegenheit des Alters, doch keineswegs als alles verzeihender Weißbart, sondern wenn es erforderlich ist, wird Boss Spearman aktiv und rammt einem Halunken seinen Gewehrkolben in die Seite oder schießt ihm Knopflöcher in die Jacke, wo eigentlich keine nötig sind; aber er dosiert seine Kräfte, er ist ein lebenserfahrerer, kluger Mann (und weil Robert Duvall ein sehr guter Schauspieler ist und sich mit Boss Spearman identifiziert, ist es eine ganz und gar ‚runde' und glaubhafte Vorführung). Ihm zur Seite reitet Charley Waite, eigentlich Charles Postelwaite, aber weil ihm dieser Name missfällt, hat er ihn ein wenig verändert, er ist für das Knappe, wie auch sonst. Was er nicht verändern kann, das ist seine Vergangenheit als Totschläger, als käuflicher Killer. Das liegt wie ein Schatten über ihm. Und als es sich einmal ergibt, dass er zu Spearman darüber spricht, ist es Nacht, Dunkelheit verdeckt ihn und seine Schande, an die er - wie er sagt - schon hin und wieder einen ganzen Tag lang nicht mehr zu denken braucht. Seine Vergangenheit, in deren Morast er zu versinken fürchtet, ist für ihn allgegenwärtig und verhaltensbestimmend; und dieser enorme moralische Druck, der auf der Figur des Charley Waite lastet, wird von Kevin Costner mit fast nichts an Bewegung und Mimik großartig dargestellt. Costner ist ein Vollblutschauspieler, dessen Stärke in der Zurückhaltung, der Minimierung, der Andeutung liegt; er weiß um das, was er spielt. - Die dritte wichtige Figur ist das ältere Fräulein Sue Barlow, die lebenstüchtige Schwester des Doktors der aufstrebenden Ansiedlung Harmonville. Es ist kaum vorstellbar, dass es eine bessere Schauspielerin als Annette Bening für diese Rolle gegeben hätte, ein wirklicher Glücksfall! Sue, die trotz Entsagung Aufrechte, und Charley, der durch sich selbst Niedergeschmetterte, gehören zusammen wie Licht und Schatten (wobei jeder beides ist in beeindruckendem Wechselspiel); in ihren gemeinsamen Szenen sind sie sich gegenseitig Spiegel, entzünden sich aneinander ohne die geringste Übertreibung - das ist große Schauspielkunst. Diese Szenen sind sparsam dosiert und sie sind kurz, alles gerade so, dass der Zuschauer innerlich nach mehr ruft, nach viel mehr davon! Nun, da zeigen sich Qualität des Drehbuches und der Regie, alles geht wunderbar Hand in Hand, unaufdringlich, wie natürlich, eben gekonnt. - Ungerecht wäre es, die anderen Schauspieler nicht zu erwähnen, die wie immer in Costners Filmen wie mit schlafwandlerischer Sicherheit als genau die richtigen ausgewählt worden sind. Und ganz besonders sollte Michael Gambon in der Rolle des Denton Baxter hervorgehoben werden. Gambon spielt seinen Part genau so großartig wie die drei Hauptdarsteller den ihren. Er ist der widerliche Neureiche, der das Recht allein auf seiner Seite sieht, und wenn das Recht nicht freiwillig zu ihm kommt, dann biegt er es sich hin, so wie er alles mit Unbarmherzigkeit und Mord in seine Richtung biegt. Dann aber, nach der allgemeinen klärenden Schießerei, liegt er als jämmerliches Bündel am Boden und bettelt um den Todesschuss. Gambons Schauspiel in dieser Szene ist meisterhaft; es zeugt von Selbstbewusstsein, dass er diese Rolle übernommen hat, und er hat dieses Selbstbewusstsein zu Recht. - Open Range ist ein Film für Erwachsene. Je mehr eigene Lebenserfahrung der Zuschauer mitbringt, umso besser wird er diesen Film verstehen können, denn das Entscheidende wird hier nicht sentimental breitgetreten, sondern auf großartige Weise angedeutet. Das ist der Grund dafür, dass man Open Range immer und immer wieder ansehen will, so wie man z. B. ein Musikstück oftmals hört, ohne dessen müde zu werden, sondern vielmehr mit dem Wunsch, noch tiefer in seine Geheimnisse einzudringen.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Western, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Open Range - Weites Land (Einzel-DVD) (DVD)
Dieser Western hat alles, was es zu bieten gibt (für einen Western) - eine Story, die wirklich einiges zu bieten hat, Schauspieler, die auf einem wirklich hohen Niveau - Robert Duvall und Kevin Costner - ihr Können zur Schau stellen und einen Show-Down der Meisterklasse (an die 20 Minuten).
Dazu präsentiert Ihnen der Schauspieler und gleichzeitige Mitkreateur Kevin Costner einen Westnern wie lange nicht gesehen. Obwohl 133 Minuten lang ist der Film nie langweilig, die Natur-Aufnahmen (wenn auch nur zu Anfang des Films) sind grandios und die Atmosphäre einfach nur zum Geniessen.
Kevin Costner in einem Film, in dem man ihn kaum wiedererkennt und den man öfters anschauen möchte, dazu ein perfekt harmonierender Robert Duvall - was will man mehr!? Ich selber war skeptisch - dieser Film ist aber einfach nur empfehlenswert.
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