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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen24
4,3 von 5 Sternen
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am 2. November 2010
Im Januar 2010 wurde diese Aufführung des Werther aus der Pariser Oper im Fernsehen übertragen.
Seitdem habe ich sehnsüchtig auf diese DVD der Aufzeichnung gewartet. Jetzt ist sie da!
Eine spartanisch einfache, von jedem Brimborium befreite Szenendarstellung erleichtert
die volle Konzentration auf die Musik. Und die hat es in sich! Unter der Stabführung des großen
Michel Plasson spielt das Orchester toll auf und breitet einen Klangteppich der Sonderklasse aus.
Bei den sehr guten Solisten ragen besonders die herrliche Sophie Koch und Jonas Kaufmann
in seinem Debut als Werther heraus. Was so einmalig und wohl unwiederholbar ist, ist Kaufmanns
passende optische Erscheinung im Einklang mit der stimmlichen Gestaltung der Rolle. Gleich einem
Maler mit mehr Farben auf der Palette als andere, zeichnet er ein breitgespreiztes Tonspektrum und
setzt einen neuen Standard dieser Partie. Dank der beschriebenen Einzelheiten läuft das tragische
Geschehen auf der Bühne in einer herzergreifenden Weise ab.
Der Jubelschrei des entzückten Publikums nach dem Fall des Vorhangs war ekstatisch.
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am 18. August 2012
Was soll man noch hinzufügen? Eigentlich ist alles schon gesagt wurden. Jonas Kaufmann singt hier einen Werther wie sie die Welt noch nicht vorher gesehen oder gehört hat. Worte reichen einfach nicht aus um es zu beschreiben und ich kann nur immer wieder wenn ich mir die DVD ansehe bedauern das ich die live Vorstellung verpasst habe! Denn genau so soll der Dichter von Massenet (denn nein, er ist nicht mehr Goethes Kreation hier, sondern die des Komponisten und seiner Libretisten) aussehen, mit wilden Locken, dunklen, funkelnden Augen, mit so einer Stimme, voller Sehnsucht, Wut, Resignation, Emotion, Liebe - und das alles durcheinander. Wenn er Gott anfleht (Père, Père ...) ihn sterben zu lassen, dann geht das bis unter die Haut und es bleibt einem noch Tagelang im Kopf herum spucken.
Sofie Koch haltet gut mit. Sie überzeugt als Charlotte. Das gilt auch den anderen Darstellern. Nennenswert sind vor allem Anne-Catherine Gillet als eine sehr schöne, fröhliche, leichte Sophie und Ludovic Tézier als dunkler, sympathischer Albert. Das Orchestre de l'Opéra national de Paris unter Michel Plasson ist spitze. Plasson lässt wieder mal sehen das es kein besserer Dirigent gibt für diese Oper als er. Er dirigierte auch schon die Studio-Aufnahme mit Alfredo Kraus aus 1979.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Oktober 2010
Dies ist der erste Werther - Perfekt seit Langem, so etwas fehlte bisher. Diese Produktion von 2004 aus der Royal Opera - wurde nun erneut in Paris mit dieser Inszenierung aufgenommen. Die psychologische feinfühlige Inszenierung von Benoît Jacquot in den spartanischen Bühnenbildern von Charles Edwards, verlässt nicht die Entstehungszeit des Werks. Exzellent ausgeleuchtete Dramatische Momente.

Ich habe schon anderweitig verkündet dass ich Jonas Kaufmann für einen Künstler halte , der bis auf einige "Verismus" Ausflüge im Italienischen (trotz exzellenter Diktion), die mir nicht so imponierten, ein solider Interpret im Französischen Fach ist.

Dies fiel mir schon bei der TV übertragen der LA DAMNATION DE FAUST 2002 auf.
Bestechend wie er idiomatisch korrekt die intimsten dramatischen Momente meistert. In den Duetten verschmelzen die beiden Stimmen zur kongenialen Einheit. Seine Soli machen keine Reminiszenzen über Vorgänger nötig. Die Angenehm 'gebräunte' Stimme passt auch zur Erscheinung, macht die Rolleninterpretation glaubhaft.

An seiner Seite die Charlotte von Sophie Koch, von deren Leistung man nur begeistert sein kann. Die anderen Interpreten sind alle auf hohem Niveau. Natürlich auch unter der Leitung eines Alten Hasen der Französischen Oper - Michel Plasson - dessen Dirigat nichts zu wünschen übrig lässt, beste Französische Atmosphäre !

BESETZUNG

Jonas Kaufmann - Werther
Ludovic Tézier - Albert
Alain Vernhes - Le Bailli
Andreas Jäggi - Schmidt
Christian Tréguier - Johann
Sophie Koch - Charlotte
Anne-Catherine Gillet - Sophie

Nicht nur für Kaufmann Fans - eine Wichtige Inszenierung für die Sammlung
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am 5. Februar 2016
Wir können uns dem euphorischen Lobgesang vieler Rezensenten überhaupt nicht anschliessen.
Eine DVD muss einfach mehr bieten, als nur gute Musik. Da erwartet der Zuschauer eine Inszenierung und keine lahme Bebilderung.
Die Inszenierung, das Bühnenbild und die Kostüme in der Londoner / Pariser Aufführung sind schlichtweg einfallslos, plump und unpassend:
- Im ersten Akt hüpfen alle Protagonisten auf die Bühne und wieder runter, im Minutentakt - es entsteht keine Stimmung.
- Im letzten Akt kommen sich die Hauptprotagonisten zwar näher, aber physisch gibt es kaum eine Entwicklung oder Spannung.
- Schon durch den ganzen ersten Akt (und später erneut) wird dem Zuschauer eine riesige Wand vor den Kopf geknallt ("Draussen vor der Tür" - Ist das hier Borchert?)
- Die Regie lässt Werther während seiner Arie "Je ne sais, si je veille" auf plumpste Art Mauer, Natur und Brunnenwasser "entdecken" - Das Vorschultheater lässt grüssen.
- Die Kostüme geben sich historisch, stimmen dann farblich aber doch nicht mit dem Original überein.
- An Werthers Kostüm wird vom ersten zum letzten Akt rumgebastelt (mit-ohne Brille, blau-blau zu blau-gelb) - aber wo bleibt eine eigentliche Entwicklung?
- Bei Charlotte ändert sich in der Garderobe und Frisur praktisch nichts. Das ist zwar grundsätzlich kein Problem, aber eine vertane Möglichkeit, denn sie entwickelt sich ja schliesslich von der unbeschwerten Kind-Mutter/Schwester zur zweifelnden Ehefrau und schliesslich zu verzweifelten Geliebten.
- Die Mauer (erster Akt) und Charlottes Zimmer haben solch immense Dimensionen (auf der Bühne wohl über 50 Meter Breite!), dass man sich fragt, ob sie nicht doch vielleicht eine Prinzessin im Schloss ihres Vaters ist - und nicht auf einem kleinen gut auf dem Land wohnt. Cinderella oder doch Charlotte?

Wie wenig die Londoner / Pariser Inszenierung von Benoît Jacquot mit den Bühnenbildern von Charles Edwards hergibt, zeigt sich in einem Vergleich mit der stimmigen, intelligenten und ergreifenden Inszenierung von Andrei Serban in der Staatsoper Wien. Ganz konkret ist das auch an der Rolle der Charlotte zu sehen. Elina Garanca singt diese in beiden Produktionen ganz hervorragend (nicht auf dieser DVD, aber z.Zt. in Paris, ebenso in Wien) . Während sie in Wien spielen und sich entwickeln kann, wird sie in der Londoner / Pariser Inszenierung zurückgebunden.

Die grossartige Wiener Inszenierung gibt es übrigens auch hier auf Amazon zu kaufen, z.B. von ARTHAUS Sternstunden oder von ORF/TDK.
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am 24. November 2010
Jonas Kaufmanns "Werther" ist einfach nur atemberaubend. Und das meine ich quasi wortwörtlich, vor allem, was den letzten Akt angeht, in dem ich jedesmal die Luft anhalte, um keines seiner wunderschön zarten, gehauchten, tieftraurigen und zu Tränen rührenden Piani und Pianissimi zu stören. Ich habe mir die Oper schon so oft angesehen und angehört und jedesmal passiert das gleiche: Ich bin angesichts der Schönheit, der Nuancen- und Ausdrucksvielfalt von Jonas Kaufmanns Stimme und auch aufgrund seiner schauspielerisch 100prozentig überzeugenden Darstellung dieses angesichts der Aussichtslosigkeit seiner Liebe zu Charlotte verzweifelten Werther zutiefst berührt. Jonas Kaufmann hat für mich in dieser Rolle ein Stück Operngeschichte geschrieben. Dass er auch optisch der perfekte Werther ist, wurde ja schon gesagt. Aber auch der Rest der Besetzung ist hervorragend. Ich hatte in einigen Kritiken gelesen, das Bühnenbild sei langweilig, aber m.E. führt es durch seine Schlichtheit lediglich dazu, dass sich Auge und Ohr des Zuschauers vollkommen auf die Darsteller konzentrieren und sich von deren Freude und vor allem Leid mitreißen lassen können.

Eine winzigen negativen Punkt hätte ich dennoch anzumerken: Warum ist es denn unbedingt notwendig, dem Zuschauer Backstage-Bilder zu zeigen, beispielsweise, wie Jonas Kaufmann vor dem 4. Akt in der Kulisse sitzt und ihm die Waffe gereicht wird? Man ist da nach den leidenschaftlichen Szenen des 3. Aktes emotional so aufgewühlt, warum also diese Stimmung stören? Aber da ich diesem Werther am liebsten 10 Sterne vergeben würde und kein Superlativ reicht, um ihm gerecht zu werden, soll dies bitte niemanden davon abhalten, die DVD zu kaufen. Sie ist ein Muss für jeden Opernliebhaber.
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am 25. September 2010
Eine einzigartige, mitreißende, zu Tränen rührende Aufführung.Für Kaufmann-Fans ein
absolutes Muß!
Beide Hauptpersonen haben eine außerordentliche Bühnenpräsenz und können die Figuren Werther und Charlotte glaubhaft und anrührend verkörpern. Gesanglich finde ich beide hervorragend, man könnte noch Stunden zuhören- und sehen.
Vorsicht - Suchtgefahr !
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am 21. November 2010
Diese Charakter-getrieben Oper auf DVD hat perfekte Besetzung.

Werther (Jonas Kaufmann) sofort packt eure Aufmerksamkeit: dunkel attraktiv, mit tiefen Augen und wilden Locken. Er öffnet den Mund... und die Stimme nimmt Sie Ihren Atem! Die Tenorstimme ist schön, süß, und männlich; intuitiv ausdrucksstark und voller jugendlicher Sehnsucht, als Werther. Kaufmann ist so eine wunderbare Darsteller-Opernsänger. Die verträumte-Augen Charlotte (Sophie Koch) kann kaum abwehren den unbändigen Werther. Das Leben ist kurz, aber verzweifelt leidenschaftlich und intensiv für poetische Werther. In Akt IV, erschöpft Werther hat die bitter-süße letzten Momente während Charlotte's hemmungslos Ausgießung des Liebesgeständnis. Die Überschwemmung von Emotionen ist überwältigend. Die Leistung ist zeitlos.

Die Kamera liebt dieses Werther. Die sanfte Bewegung der Kamera, die gedämpfte Beleuchtung und die kahlen Bühne schufen so eine intime Atmosphäre...

Verpassen Sie nicht diese unwiderstehliche Werther! (deutsche Übersetzung)

This character-driven opera on DVD has a perfect cast.

Werther (Jonas Kaufmann) immediately grabs your attention: darkly attractive, with deep eyes and wild locks. When he opens his mouth... the voice takes your breath away! The tenor voice is beautiful, sweet, and masculine; intuitively expressive, and full of youthful longing, as Werther. Kaufmann is such a wonderful acting singer. The dreamy-eyed Charlotte (Sophie Koch) can barely contain herself while trying to fend off the irrepressible Werther. Life is short, but desperately passionate and intense for poetic Werther. In Act IV, exhausted Werther has the most bitter-sweet final moments during Charlotte's unreserved outpouring of confession of love. The deluge of emotions is overwhelming. The performance is timeless.

The camera just loves this Werther. The gentle camera movements, subdued lightening and bare stage created such an intimate atmosphere...

Don't miss this irresistible Werther!
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am 16. Juli 2015
Will man wirklich das Warten von Sophie auf ihren Auftritt nach Charlottes großer Arie im dritten Akt sehen? Ich nicht, ich will mich Charlottes Emotionen hingeben, aber nicht den Opernbetrieb von hinten sehen. Dramatisches Zwischenspiel 3. zu 4. Akt - und man sieht hinter der Bühne die Vorbereitungen für den 4. Akt. Das passt so gar nicht. Es wird sehr gut gesungen, Plasson ist mir etwas zu langsam. Wenn nicht die Optik wäre, wäre das Lob der anderen voll verdient.
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am 5. April 2013
Wer könnte Werther,diese gebrochene Gestalt,intensiver und glaubwürdiger darstellen als Kaufmann???
Bei dieser Aufnahme stimmt einfach alles: Besetzung,Bühne,Dirigat und vor allem die perfekte Diktion des Titelhelden in Verbindung mit einer stimmlichen Qualität,die es ihm erlaubt, dank einer hervorragenden mezza voce eine Sterbeszene zu liefern,die atemberaubend ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. September 2011
Eine hervorragende, personendramatisch akzentuierte Aufführung, in sparsamer, aber atmosphärisch involvierender Bühnenlandschaft, eine "sprechende" Plattform, für die singschauspielerischen Glanzleistungen. Ludovic Tezier überzeugt mit substanzvollem Bariton als Albert. Sophie Koch gestaltet eine atemberaubend, subtile Charlotte von eindringlich emotionaler Präsenz, ganz herausragend. Der Werther von Jonas Kaufmann wird Operngeschichte schreiben. Eine Interpretation von solch subtiler Ausgestaltung gehört zu den Sternstunden der Oper. Mit diesem Porträt reiht er sich in die großen Interpreten dieser Rolle ein, die Geschichte geschrieben haben, zuletzt wohl Alfredo Kraus. Obwohl beide ein gänzlich anderes Timbre unterscheidet, erlebt man bei Kaufmann, mit baritonaler Tenoreinfärbung, eine Interpretation, die sich mit der von Alfredo Kraus durchaus messen kann und das will wahrhaftig etwas heissen.
Das Dirigat von Philippe Jourdan überzeugt auf ganzer Linie.

Insgesamt eine der ganz großen Aufführungen des Musiktheaters, die Geschichte schreiben wird.
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