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Kundenrezensionen

65
4,4 von 5 Sternen
Nikon AF-S 24-120mm 1:4G ED VR Objektiv (77 mm Filtergewinde) inkl. HB-53
Preis:869,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2013
Ich verwende dieses Objektiv seit gut einem Jahr an der D800 als Standardobjektiv und bin grundsätzlich zufrieden. Wenn ich aber die vielen Rezensionen lese, frage ich mich immer, wieso jemand, der nur Portraits fotografiert und von "Bokeh" schwärmt (letzteres haben 50 Jahre alte Flaschenböden auch), eine Objektivrezension erstellt.... Aber der Reihe nach.

Positiv:

Die Alltagstauglichkeit. Es sind alle Brennweiten verwendbar, die Aufnahmen werden in der alltäglichen Fotografie scharf und plastisch, das Bildzentrum ist eigentlich immer "D800-tauglich". Die Nahgrenze ist ebenfalls gut, man kann Blumen etc. schon ganz gut ins Bild setzen.

Bei gutem Licht sitzt der AF perfekt, VR funktioniert, sicher nicht mit 4 Blenden Gewinn, ich rechne mit zwei bis max. 3 Blenden. Haptisch/fassungsqualitativ ist das Objektiv für den Alltag /die Reisefotografie i. O.

Negativ:

Die Haptik/Mechanik im Spezialfall und die Abbildungsleistung zu den Ecken und Rändern hin. Ich schlage mir gerne die Nächte mit (gerne auch HDR-) Stadt- und Architekturaufnahmen um die Ohren (stabiles Stativ, VR aus) und würde fast jeden Preis für ein wirklich hochauflösendes, randscharfes universelles Objektiv ähnlichen Brennweitenumfangs zahlen - weil genau das mein 24-120 nicht wirklich gut kann. In solchen Bildern kann man schön mit den Augen wandern, gerne auch mal 1:2 oder 1:1 am großen Bildschirm, und dann ist es unübersehbar, dass die letzten 5-10% auf beiden (Schmal-)Seiten qualitativ DEUTLICH schlechter sind als das erweiterte Bildzentrum. Ich würde sagen, so etwa als wenn man rechts und links an eine 36 MP Aufnahme noch einige cm einer komabehafteten 6 MP Aufnahme anheftet. Das ist auch bei Bl. 8 noch nicht gelöst und bei 11 noch nicht verschwunden. Abgesehen davon, dass 8 so etwa die förderliche Blende für die D800 und das Licht abends und nachts nicht überreichlich vorhanden ist. Das beschriebene Verhalten stört mich auch bei normalen Landschaftsaufnahmen, wenn z. B. bei Bäumen im Park oder Wald die äußeren DEUTLICH schlechter abgebildet sind. Ich hätt' halt gerne auch die äußeren Elemente scharf. Klar - wer Portraits damit fotografiert, wird die Iris oder die Wimpern des Modells im Normalfall nicht am Bildrand plazieren, und den stört das nicht, s. o.

Zur erwähnten Haptikeinschränkung: insbesondere bei wenig Licht MUSS man bei der Stativfotografie mit der D800 per Live View scharfstellen. Der normale Phasen-AF stellt zwar willig auf beleuchtete entfernte Gebäude scharf, nur nicht verlässlich exakt. Ich mache das manuell mit Live View, und da ist das jämmerliche Spiel im Entfernungsring und der insgesamt alles andere als "satte" oder "samtige" Lauf schon störend. Man muß immer wieder von rechts und links an die Schärfe heranfahren, viel mehr, als bei einem Objektiv mit besserem Schärfering. Es kann eigentlich nicht sein, dass das SOVIEL teurer gewesen wäre, eine ordentliche manuelle Scharfstellung zu realisieren.

Ich habe mir jetzt resigniert für mein Architekturhobby das AF-S 24-70 bestellt. Ist mir zwar ein bißchen zu "kurz", aber wenigstens werden auf dem Stativ weder Gewicht noch fehlender VR stören. Mal sehen, ob sich das besser schlägt. Das Tamron kommt für mich wegen der aberwitzigen Qualitätsprobleme nicht in Frage.

Für alle Alltagsaufgaben aber werde ich mein schon überzeugend praktisches und vielseitiges 24-120 behalten. Den Stern Abzug gibts wegen des beschriebenen letzten Quäntchens an Qualität, das halt doch fehlt.

Nachtrag: inzwischen habe ich mehrfach das viel gelobte Nikkor 2,8 24-70 eingesetzt. Was soll ich sagen: es ist wirklich sehr gut in der Mitte (da, wo das 24-120 auch in Ordnung ist), aber die Ränder sind m.E. NICHT viel besser. Und bitte jetzt nicht erzählen, man solle ein Zoom nicht für Architektur einsetzen (man kann NICHT immer alles mit Festbrennweiten zu Fuß lösen) - ich rede nicht von Verzeichnung, die muß man akzeptieren, denke aber schon, dass man bei einem teuren, großen, schweren, brennweitenmäßig nicht sehr weit gespannten Zoom durchaus erwarten kann, dass um zwei bis 3 Werte abgeblendet auch die Ränder scharf sind. Ich habe auch (vom selben Aufnahmestandpunkt aus) Aufnahmen des 24-70 bei 70 mm mit der 80 mm Anfangsbrennweite des 2,8 80-200 mm AF-D (Dreh-)Zooms verglichen. Ergebnis: Randschärfe des 80-200ers ist bei 80 mm und Blenden von 4-8 WEIT besser, das würde mir völlig ausreichen. Ich werde also im Alltag beim 24-120 bleiben und resigniert warten, bis irgendjemand mal ein wirklich randscharfes Standardzoom auf den Markt bringt.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2012
Ich bin Anfang diesen Jahres von der D5000 auf die D700 umgestiegen. Somit brauchte ich neue Objektive für FX.
Ich hatte auf der D5000 das 18-200 von Nikon drauf und wollte ein ähnlich tolles Allround-Objektiv auch für die D700.

Lange, sehr lange habe ich mich im Netz herum getrieben, habe auch Tamron u.a. in Betracht gezogen.
Wichtig für mich war EIN alltagstaugliches Objektiv, das ich im Urlaub stets benutzen kann ohne weitere Objektive mitzuführen - ein gutes Immerdrauf also.
Leider gibt's im FX Bereich da nicht so die großen Alternativen - die Beste erschien mir recht bald mit dem 24-120 gefunden zu sein.
Natürlich hab ich mich genauestens darüber informiert und habe lange gezögert wegen teils kritischer Kritiken i.S. Verzeichnung u.a.

Letztlich hab ich mir das Objektiv gekauft - ich dachte einfach für den Preis (und dem goldenen Ring) kann es so schlecht nicht sein.

Ich habe nun gerade ein Fotosafari in Köln und Berlin hinter mir und muß sagen, das 24-120 hat mich dabei voll überzeugt.
Die Bildqualität ist ausgezeichnet und mit dem Zoom- und Weitwinkelbereich des Objektivs war ich für (fast) alles gerüstet.
Ja, es gab leichte Mängel in den Grenzbereichen, aber hey, kein Problem, damit kann ich leben.
Der Preis ist schon etwas happig, aber ich würde mir wieder kaufen :-)
Fazit: ein tolles Allround-Objektiv für FX, in dem Brennweitenbereich wohl das Einzige bei Nikon.

Hinzugefügt am 14.07.2012:

Ich war jetzt mit dem Objektiv drei Wochen auf USA Tour und konnte es dabei ausgiebig testen.
Als Ergebnis muß ich einen Stern von meinen ursprünglich fünf vergebenen abziehen
wegen der doch manchmal sehr nervigen Verzeichnungen und Vignetierungen.
Zudem, als Immerdrauf, sind mir die 120 mm oft zu wenig gewesen.
Da denke ich mit Wehmut an mein altes 18-200 mm, als ich noch DX fotografierte.

Trotz allem gibt es leider von Nikon kaum eine vergleichbare Alternative - deshalb vier Sterne mit Tendenz zu dreieinhalb.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2014
Ich besitze eine Nikon D600 und ein 24-70mm 2.8 von Nikkor.
Allerdings werde ich bald eine längere Reise antreten und brauche aus meiner Sicht dafür eher eine etwas leichteres Objektiv mit mehr Zoomweite nach oben hin und einen Bildstabilisator.

Daher war dieses Objektiv meine erste Wahl.
Ich fotografiere vermutlich weniger Menschen, denn Orte und Gegenstände. Daher ist die Blende 4 eher zu verschmerzen und der Bildstabilisator schon hilfreicher.
Die Abbildqualität kommt nicht ganz an mein 24-70mm ran, aber ist auf jeden Fall trotzdem sehr gut.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2014
Ich habe die Optik nicht bei Amazon erworben, denke aber es ist sinnig seinen Senf dazu zu geben... Einen Tag auf die Linse warten war dann doch zu viel für mich ungeduldigen Zappelphillip.

Das Glas ist (an einer D610) ein echter Allrounder. Es ist dank unruhigem Bokeh und geringer Lichtstärke (Meckern auf hohem Niveau) definitiv kein Portrait oder Kunstobjektiv. Der AF ist nicht ganz so schnell wie beim 24-70, aber flott. Dennoch scheidet es für Action und co meiner Meinung nach aus.

ABER.. und dafür ist es dank VR (der echt toll funktioniert) und großen Zoombereich + dafür hoher Abbildungsleistung ein tolles Gerät für Pressefotografie und / oder Alltagsfotografie. Wenn es an der Kamera erstmal einjustiert ist (AF), ist es sehr scharf, auch offenblendig. Das oben erwähnte Bokeh ist tatsächlich unruhig, kann aber auch positiv in Bildern wirken (Ist ja nicht alles Stillleben).

Fazit: Klasse Teil das ich nicht missen will. Im Nikon FX- Segment an Flexibilität und Zuverlässigkeit einzigartig. Das Problem mit dem Zoomring ist vorhanden, ärgerlich (-1 Stern) und im alltäglichen AF-Betrieb mir völlig egal. Es wird aber klar, dass es für einen BESTIMMTEN Einsatzzweck gebaut wurde. Ein gelungener Kompromiss zwischen Bildqualität und Flexibilität.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2015
Oft verrissen - und aus meiner Sicht völlig zu unrecht.
An der D810 in weiten Bereichen um die Bildmitte bereits 'offen' sehr scharf.
Etwas abgeblendet werden sogar die Ecken sehr gut nutzbar.
Bei längster Brennweite wird es etwas 'weicher', was aber wiederum für Portraits sehr schön sein kann ...
Für mich nur ein marginaler Unterschied zum 24 -70 !
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2014
Ich schreibe ja sehr selten eine Rezension über Produkte die ich kaufe aber hier war es mir ein persönliches Anliegen da ich gerade im Zusammenhang mit DX-Usern und dem Objektiv eher miserable Bewertungen gelesen habe.

Ich habe dieses Objektiv nun seit ca. 1 Monat auf der D7100 in Gebrauch (habe es jedoch gebraucht gekauft weil mir €1000,- für diese Linse persönlich zu viel gewesen wäre) Jedoch ist mir dieses Teil in dieser kurzen Zeit so ans Herz gewachsen und ich möchte es nicht mehr missen. Die Abbildungsleistung ist - wie bei Nikon in diesem Preisssegment nicht anders zu erwarten - einfach nur grandios. Trotz einer durchgehenden Blende 4 hat es immer noch ein wunderbares Bokeh. Zugegeben, mit dem 50mm bzw. 85mm Festbrennweiten kann es natürlich nicht mithalten. Durch die 45mm Naheinstellgranze lassen sich auch tolle Makro Schnappschüsse tätigen.

Die 24mm sind zwar weiter als man es von den 18mm Kit-Linsen gewohnt ist, aber ich misse die 6mm überhaupt nicht. Ich muss jedoch sagen, dass ich auch das Nikkor 12-24mm f4 besitze und daher auch vielleicht etwas leichter reden habe.

Nichts desto trotz, ist es momentan meine Allround-Linse und wird bei meinem späteren Umstieg auf das Vollformat (verfluchtes Studentenleben :P) weiter in meiner Tasche einen speziellen Platz haben.

Ich hoffe ich konnte einigen Unentschlossenen DX-Interessenten die Wahl etwas leichter machen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2014
das 24 - 120 soll der nachfolger meines 24 - 70 von nikon sein. damit war die messlatte sehr hoch gelegt. das 24 - 120 liegt supe in der hand und ist sehr gut verarbeitet. es hat eine tolle brennweite, die ich jetzt nach dem 1. einsatz nicht mehr missen möchte. sehr flexibel eben! das bokeh bei blende 4 ist super gut. bei blende 8 ist alles knackscharf. der af arbeitet unglaublich schnell, auch in dunklen situationen. würde ihn fast mit dem des wesentlich teuren 24-70 gleichsetzen. das einzige was ich ein wenig komisch finde ist der stabi. den höre ich so gut wie gar nicht arbeiten, was ja nicht so schlimm wäre, aber ich sehe auch keine stabi - arbeit im sucher. da bin ich von tamron besseres gewöhnt. da sieht man gleich wenn der stabi sich einpendelt. aber das ist mir auch nicht so wichtig. hatte jedenfalls noch kein verwackeltes bild bis jetzt dabei. ghostflares habe ich auch nicht bemerkt, obwohl die sonnenblende sehr mickrig geraten ist. aber absolut keine probleme bei 24 mm oder sonne schräg von der seite. dafür gibt es viele chroamtische aberrationen. aber die sind ja schnell weggeklickt. alles in allem ein super tolles objektiv, das ich an meiner d 600 getestet habe. bin sehr postitiv angetan, und würde auf jeden fall wieder zuschlagen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2013
Ich nutze das Objektiv an meiner D800 als Allround-Objektiv, da Lichtstärke (1:4 konstant) und Brennweitenbereich die allermeisten Situationen für Landschaft-, Städte- und People-Fotografie abdecken.

Die offiziellen Fotos des Objektivs täuschen eine Kompaktheit vor, die es bei längeren Brennweiten nicht mehr hat: es fährt bei 120 mm um ca. 4,5 cm auf eine Gesamtlänge von 14 cm (ohne Sonnenblende) aus. Es wird dann ein wenig kopflastig, ist aber aufgrund seines relativ geringen Gewichts (ca. 770 g) immer noch gut handhabbar.

Die Sonnenblende hat einen Bajonettverschluss und muss unbedingt korrekt eingerastet werden, weil sie sonst bei kürzester Brennweite das Bild in den Ecken abschattet. Mit der Abschattung (Vignettierung), auch bei korrekt sitzender Sonnenblende, ist auch schon der größte Schwachpunkt dieses Objektivs angesprochen: sie ist bei 24 mm so stark, dass sie sogar im Sucher deutlich auffällt. Bei offener Blende und kürzester Brennweite gemachte Bilder sind ohne Nachbearbeitung praktisch nicht brauchbar, weil der Lichtabfall so stark ist. Die Situation verbessert sich durch Abblenden bzw. etwas längere Brennweite deutlich und wird ab Blende 8 akzeptabel.

Über die Verzeichnung haben andere Rezensenten bereits geschrieben. Sie ist im Weitwinkelbereich sehr deutlich tonnenförmig und nimmt zum langen Brennweitenende hin kissenförmig zu. Die Verzeichnung stört nur bei geraden Linien am Bildrand und lässt sich in der Nachbearbeitung relativ leicht korrigieren.

Wirklich gut bei allen Brennweiten sind Schärfe und Kontrast. Vergleiche mit Festbrennweiten (24 und 105 mm Nikkore) lassen bei praktischen JPEG-Aufnahmen keinen Unterschied erkennen, auch nicht bei starker Vergrößerung.

Sehr gut ist auch die (abschaltbare) Bildstabilisierung (VR), die gerade bei Available-Light-Aufnahmen auch bei kurzen Brennweiten hilfreich ist. Hier ist diese Linse meinen (manuell zu fokussierenden) Festbrennweiten ohne VR überlegen. Den Nutzen bzw. die Wirksamkeit der Umschaltung zwischen zwei VR-Modi (normal und active) habe ich noch nicht testen können. Die Fokussierung ist sehr schnell.

Positiv fällt noch eine Gummimanschette um den Objektivanschluss auf, der die Kamera vor Staub und Nässe schützen soll.
Gut gefällt mir auch, dass man, ohne etwas umzuschalten, den Autofokus manuell quasi übersteuern kann, indem man den Entfernungseinstellring einfach dreht. Etwas verwirrend gegenüber meinen Manual-Fokus-Objektiven finde ich, dass die Entfernung mit dem gehäusenahen Ring, die Brennweite jedoch mit dem frontlinsennahen Ring eingestellt wird. Bisher war es immer umgekehrt.

Gut handhaben lässt sich auch der Frontlinsendeckel, auch bei aufgesetzter Sonnenblende. Dies ist bei Fremdfabrikaten nicht immer der Fall.

Fazit: ein Objektiv für höhere Ansprüche mit guter Handhabbarkeit, aber deutliche Schwächen beim Lichtabfall in den Ecken. Bei einer 1000-Euro-Linse hätte meiner Meinung nach die Vignettierung weniger stark ausfallen dürfen. Trotz dieser Schwäche möchte ich das Objektiv wegen seiner universellen Einsetzbarkeit und seiner guten Abbildungsleistung nicht mehr missen.
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43 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2011
Das ist nun mein dritter Versuch, eine Rezension für dieses Zoom zu schreiben, meine ersten beiden Rezensionen gingen auf wundersame Weise ins Nirvana, vermutlich werden Rezensionen für dieses Zoom, die weniger als 4 Sterne bekommen, automatisch gelöscht...
Zum Thema: Habe voller Sehnsucht auf dieses Zoom gewartet, nachdem es von Nikon Mitte 2010 angekündigt wurde, da ich den Brennweitenbereich klasse finde und für meinen Einsatzzweck die Lichtstärke 4,0 absolut genügt.
Im November 2010 war es dann so weit, damals noch für knappe 1100 EUR, hielt ich das Wunderding in Händen.
Ich mach es kurz, die Verarbeitung und Haptik ist ausgesprochen gut, wie man es für ein Objektiv in dieser Klasse erwartet. Schwer, groß, es wirkt professionell und ich glaube, es würde selbst bei härterem Einsatz viele Fotografenjahre klaglos überstehen.
Warum nur 3 Sterne? Weil das 24-120/4 VR enorme Randverzeichnungen bringt, und zwar über den gesamten Brennweitenbereich - von extrem tonnenförmig bei 24-28mm, danach weiß es nicht so recht, was es tun soll und fabriziert irgendwas zwischen Tonne und Kissen um dann ab 70mm nach oben zu starken kissenförmigen Verzeichnungen zu neigen. Das alleine wäre es aber noch nicht gewesen, leider zeigt es eine viel zu geringe Gesamtschärfe, ganz besonders ab einem Entfernungsbereich von etwa 2,5m und weiter sind die Bildergebnisse durchweg "matschig".
Wenn dieses Zoom 579,- EUR kosten würde, könnte man mit diesen Schwächen vielleicht noch leben, in der 1000 EUR-Liga war es zumindest für mich eine herbe Enttäuschung und ich musste es wieder weggeben, weil mein vermeintlich billiges Tamron 28-75/2,8 wesentlich schärfere und verzeichnungsfreie Ergebnisse abliefert.
Ach ja, es war nicht dezentriert, es war nur optisch schlecht.
Schade, vor allem weil der VR recht ordentlich arbeitet und der Brennweitenbereich genial ist.
Somit warte ich weiter auf den Nachfolger des alten AF 28-105, in einer den aktuellen Bedürfnissen angepassten optischen Rechnung in Verbindung mit VR und einer Lichtstärke, die im digitalen Zeitalter offenbar gänzlich verschwunden ist, nämlich 3,5-4,5.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2015
Ich nutze dieses Objektiv seit gut zwei Jahren an meiner D700 und F6. Es wurden ja schon einige Rezensionen geschrieben, hier noch ein kurzer Umriss der Fähigkeiten und Eigenschaften dieses Objektives:

- Haptik: ein zeitgemässer Mix aus wertigem Kunststoff und Metall, fühlt sich auch sehr wertig an, ausgezeichnete Verarbeitung, auch nach knapp zwei Jahren regelmässiger Benutzung bei Wind und Wetter sind kaum Gebrauchsspuren oder relevanter Abrieb sichtbar.

- Mechanik: rastet sauber und satt im F-Bajonett ein, kein Verschleiss der CPU-Kontakte. Zoom-Ring etwas schwergängig, jedoch sehr von Vorteil wenn die Kamera mit Objektiv nach unten hängend getragen wird- der Tubus macht sich nicht selbständig, da kein "Lock"-Schalter vorhanden ist. Der Focus-Ring geht in Anbetracht der Preisklasse völlig in Ordnung, minimales Spiel beim Fokussieren ca 0.5mm. Auch mit Live-View ist manuell fokussieren mit ein wenig Übung problemlos möglich. Der AF benötigte bei mir an der D700 eine minimalste Feinabstimmung- kein Problem, ich stimme meine Objektive/Kamera-Paarungen sowieso aufeinander ab. (dauert keine 5 Minuten, benötigt nur ein Stativ und ein Lineal). Der AF ist schnell und treffsicher genug für sehr viele Situationen, inkl. Sportveranstaltungen. VR bringt knapp 3 Blenden. Die drei Schalter am Objektiv funktionieren tadellos, rasten gut ein und bleiben stramm genug ohne sich z.B. beim Herausnehmen aus der Kameratasche zu verstellen. Die Gegenlichtblende ist Nikkor Standard und spielfrei zu montieren.

- Optik: tonnenförmige Verzeichnung im unteren Bereich bis ca. 50mm sichtbar, bei entsprechenden Motiven; ab dieser Brennweite wird's leicht Kissenförmig. Jedoch ohne Aufwand softwareseitig korrigierbar. Ebenso stellen die minimalen CA`s kein Problem dar. Zur Schärfe: bei Offenblende im Bildzentrum scharf genug um sehr vielen Aufnahmesituationen mehr als gerecht zu werden, zum Bildrand fällt die Schärfe etwas ab, abblenden verbessert die Schärfe über das gesamte Bildfeld natürlich. Als förderliche Blende würde ich Blende 8-9 bezeichnen, als kritische Blende 10-11 (rein subjektiv). Das Bokeh ist angenehm und auch Portrait-tauglich, jedoch sollte man bei allen Bokeh-lastigen Sujets auf seinen Hintergrund achten, dass der nicht zu unruhig wird. Film fotografiere ich nur s/w, also CA irrelevant, Verzeichnung ebenso, da die s/w Sujets sich mehrheitlich auf Dokumentation/Reportage beziehen. Und dort wäre eine etwas aufgeblassene oder eingesackte Hausmauer der Bildaussage nicht weiter abträglich.

Fotografieren eben.

Résumé: Grosser Einsatzbereich, gute durchgängige Lichtstärke, saubere Verarbeitung, sehr gute Abbildungsleistung, und das ganze Bildstabilisiert - verlangen Sie von diesem Nikkor keine Leistungen die zum Teil Prime's ins Schwitzen bringen. Sehen Sie es als idealen Kompromis für die Reise und Reportagefotografie. Oder einfach so zum Mitnehmen wenn mal keine Lust zum Wechseln besteht. Oder als sogenanntes "Immerdrauf". Oder als....

Nach knapp zwei Jahren freudigen Einsatzes mit diesem Objektiv kann ich Ihnen unabhängig und unvoreingenommen sagen: Sie erhalten ein ausgezeichnetes Produkt aus dem Portfolio eines der renommiertesten und etabliertesten Objektivhersteller weltweit. Nikon.
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