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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen306
3,7 von 5 Sternen
Plattform: PCVersion: Limited EditionÄndern
Preis:9,02 € - 229,00 €
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am 27. März 2011
Vom Gesamtbild her ist das Spiel gut und es macht auch Spaß, allerdings sehe ich es nicht als einen Nachfolger von Crysis an. Warum das so ist, dazu gleich mehr.

1. Grafik
Vom grafischen her zeigt das Spiel durchaus gute Ansätze, aber mir scheint, dass auf Grund der Konsolenfassung auf vieles verzichtet wurde. Die Umgebung ist wesentlich starrer als bei Crysis 1 und lässt sich nicht so stark beeinflussen. Man sieht zwar immer mal wieder Sequenzen, in den Gebäude effektvoll einstürzen, aber außer diesen vorgefertigten Sequenzen wird vieles auf ein Minimum begrenzt. Da kann ich mich zum Beispiel hinter einem Holzgitter mit Buschverzierung vor Rakekteneinschlägen verstecken und brauche nicht mal annähernd Angst haben, dass das Teil umfällt. Selbst Zelte halten Kugeleinschlägen stand. Auch kann man zum Beispiel durch viele Lücken nicht durch schießen. Da stehen Trucks mit Anhängen herum und ich kann zwischen Auflieger und Zugmaschine nicht hindurchschießen. Solche unsichtbaren Wände kommen häufig vor. Crysis 1 hat eindeutig die Nase vorn.

2. Sound
Der Sound selbst ist super. Die Musik im Spiel ist passend und die Soundeffekte sind ebenfalls in Ordnung. Einzig mögliche Einstellungsmöglichkeiten für Surround-Systeme oder ähnliches fehlen komplett. Das ist sehr schade.

3. Gameplay
Man hat die Anzugsfunktionen gegenüber Teil 1 vereinfacht. Man kann Kräfte einfach kombinieren und per einfachen Tastendruck schnell aufrufen. Allerdings wirkt der Rest der Steuerung sehr ungenau und unbeholfen. Man merkt hierbei einfach die Konsolenabstammung. Die Funktionen sind arg beschränkt. Hinter Wänden hervor lehnen ist als Funktion völlig unbrauchbar und auch noch sehr aufwändig von der Nutzung her (gehe zu Deckung => drücke rechte Maustaste und A, D oder W um aus der Deckung raus zu schauen). Da die rechte Maustaste auch für den Zielmodus verwendet wird, kann es häufig vorkommen, dass man, wenn man in der Näher einer Wand steht, mit einem mal ungewollt diesen Deckungsmodus auslöst. Zusätzlich hat es mein Charakter gegenüber Crysis 1 verlernt zu kriechen (außer in Zwischensequenzen). Auch ist das Waffenmenü eine Katastrophe. Die Möglichkeiten Waffenzusätze anzubringen ist sehr begrenzt. Zum Beispiel kann nicht jede Waffe einen Zielfernrohr haben. Aber dafür haben wir einige Schrotflinten mit Schalldämpfer.

Es gibt auch gute Ansätze wie die Möglichkeit montierte Maschinengewehre abzunehmen und zeitweilig mobil zu nutzen (sehr starke Waffe). Ab etwa der Hälfte des Spiels ist es in Kombination mit dem Rüstungsmodus die einfachste Möglichkeit Gegner auseinander zu nehmen vor allem die gepanzerten Aliens.

Negativ empfinde ich übrigens auch, dass Bereiche in denen man mit Fahrzeugen unterwegs ist, sehr begrenzt sind. In Crysis 1 konnte man noch mit allerlei Autos, Booten und Fluggeräten (wenn fliegen auch nur kurzzeitig) herumfahren. Beim Nachfolger hat man fast gänzlich darauf verzichtet. Die Städte sind derart verwinkelt und man muss ständig auf Anzugfunktionen zurückgreifen um überhaupt weiter zu kommen, dass man umherstehende Fahrzeuge gar nicht nutzen kann. Des weiteren gibt es nur 3 kurze Stellen um Spiel, in denen man mit einem Fahrzeug unterwegs ist und bei einer davon steuer man das Fahrzeug nicht mal selbst, sondern ist nur Bordschütze. Die Straßen sind eng abgegrenzt und verhindern jegliches erkunden.

Auch außerhalb der Fahrzeuge wirken die Level sehr schlauchartig. Man hat wenig Möglichkeiten sich frei zu bewegen. Es gibt etliche Situationen, die nur eine Option zum Vorankommen zulassen. Der Vorgänger hat sich da viel dynamischer angefühlt.

Zusätzlicher dicker Minuspunkt - es gibt keine Speichermöglichkeit. Man muss sich nach den vorgegebenen Checkpoints richten. Und teils liegen diese weit auseinander. Bestimmte Bereiche musste ich häufig wiederholen und irgendwann nervt es gewaltig, vor allem wenn es teils schwer zu knackende Gegner sind, die dort warten.

4. Gener und KI
Die Gegner selbst nutzen Deckungen und versuchen häufig von mehreren Seiten anzugreifen, um Spieler in die Zange zu nehmen. Leises ausschalten der Gegner ist häufig nicht möglich, da diese meist nach 2-3 Schuss sofort wissen (selbst mit Schalldämpfer auf der Waffe), wo man gerade sitzt. Dazu schießen die mit einer Genauigkeit (auf zweithöchstem Schwierigkeitsgrad), dass selbst auf 10 Km Entfernung die Nutzung von Deckungen häufig notwendig sind. Das kann man durchaus sehr positiv werten in Form des Anspruches. Es kann aber auch nerven. Von der KI her würde ich sagen, dass Crysis 2 die Nase vorn hat.

5. Story und Inhalt
Das ist der Teil, bei welchem ich sagen muss, dass Crysis 2 kein Crysis ist. Zum einen ist mein Charakter stumm (mir haben Nomads und Psychos Kommentare in Teil 1 sehr gut gefallen). Zum anderen geht man fast gar nicht auf die Geschehnisse von Teil 1 ein. Alle Aliens aus Teil 1 wurden gestrichen und durch Neue in humanoider Form ersetzt. Weder erfährt man, was aus Nomad und seinen Kollegen geworden ist (mit Ausnahme von Prophet, der aber leider ein unspektakuläres Ende in Crysis 2 bekommt), noch deutet man auch nur ansatzweise an, was aus den Kämpfen auf der Insel geworden ist. Wo ist Hellena Rosenthal abgeblieben, die den Anzug am Ende von Crysis zur Waffe gegen die Aliens umfunktioniert hat. Sind die alle tot oder etwa unbeeindruckt von den Geschehnissen in New York? Man wollte hier anscheinend eindeutig die Konsolenspieler nicht entfremden, da kaum einer Crysis 1 gespielt haben wird, nur stößt man damit die PC Spieler stark vor den Kopf.

Die Story kann leider nicht wirklich fesseln. Die Cell Truppen scheinen nur hinter dem Nano Anzug her zu sein. Die Armee lässt sich irgendwie ziemlich viel Zeit um überhaupt aufzutauchen. Die Aliens scheinen irgendwie alle Menschen in Brei verwandeln zu wollen (aber warum wird auch nicht näher erläutert), wobei in Crysis 1 nicht mal ansatzweise ein solches Verhalten gezeigt wurde. Dann haben wir den Anzug, der irgendwie ein Allheilmittel zu sein scheint und jede Menge Personen zu denen man keinen Bezug aufbauen kann. Ich als Charakter soll dann ständig irgendwelche Aktionen ausführen, die mir nicht mal näher erklärt werden.

Beispiel: "Hey hier liegt eine Spritze. Die musst du dir injezieren!" (warum sollte ich?) - "Na los mach schon, wir haben nicht ganzen Tag zeit" - Außerdem geht das Spiel ansonsten nicht weiter.

Alles in allem ist Crysis 2 als Spiel durchaus gut, trotz seiner vielen Macken. Es hat aber leider vieles vom Charme des ersten Teils eingebüßt. Weniger Freiheit, weniger Grafik, weniger Steuerungselemente, aber dafür mehr Action und mehr Zwischensequenzen. Man kann es durchaus mit Modern Warfare 1 vergleichen, wobei Crysis 2 aber im Bezug auf Action um eine Nasenlänge vorne liegt.

Der Multiplayer ist OK, aber nicht überragend. Die Anzugsfunktionen ermöglichen verschiedenste takische Variationen. Allerdings sind die Spielmodi nur sehr begrenzt.

Rausgeschmissenes Geld ist Crysis 2 nicht, aber man sollte auch keine zu hohen Erwartungen haben.
4141 Kommentare252 von 275 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 24. März 2011
Ich bekenne mich schuldig: Geduld ist in letzter Zeit nicht meine größte Stärke. *g*
Nach nichtmal einer Woche (damaliger Beweggrund: "Homefront") klopfte ich bei meinem (mit besser Hardware-Ausstattung gerüsteten) Kollegen erneut an, um das frisch erschienene "Crysis 2", welches er sich gegönnt hat, auf Herz und Nieren zu prüfen. Als begeisterter Spieler und Besitzer des ersten "Crysis" hätte ich die Fortsetzung ja nur zu gern am heimischen Rechner ausgetestet, doch mein in die Jahre gekommenes System hätte unter Vollbelastung wahrscheinlich nur noch nach seinem Gnadenschuss geschrien, und mit abgespeckten Detail-Einstellungen hätte ich mir das neue Crytek-Werk auch nicht angetan. Also warte ich lieber, bis ich an meiner Hardware ein richtiges Upgrade vollzogen habe, irgendwann in diesem Jahr. Unterdessen begnüge ich mich mit auswärtigen Besuchen, falls es mich doch mal reizt, neues Spielefutter in Aktion zu sehen. So wie eben hier.

Knappe 5 Stunden Spielzeit, die ich bisher absolviert habe, lassen noch keine allumfassende Bewertung des Spiels zu, darum ist dies hier als Vorab-Rezension mit Erst-Eindrücken zu verstehen, die noch nachträglich erweitert bzw. vervollständigt wird.
Ergänzung vom 26.03.11:
So, habe "Crysis 2" nach geschätzten 12 - 13 Stunden durch. Ungefähr die gleiche Spielzeit, die ich bei "Crysis" seinerzeit leisten musste. Für einen SP-Shooter ein überdurchnittlicher Umfang, nicht schlecht. Wer will sich da noch mit einem 5-Stunden-Quickie á la "Call of Duty" abspeisen lassen ?! Ich jedenfalls nicht. Hier danke ich Crytek schonmal für das gute Preis-Leistungsverhältnis.

Technik-Check
Auf den ersten Blick fällt die stark entschlackte Auswahl an Grafik-Einstellungsmöglichkeiten auf. Mehr als die Modi "High", "Very High" und "Extreme" steht nicht zur Verfügung. Hmm... Man ist fast ein wenig enttäuscht, wo man doch gerne mit den Werten hoch und runterschraubt und daran testen möchte, was richtig viel Frames frisst und was nicht. Naja, sei es drum. An diesem Zustand kann man jetzt eh nichts ändern. Die Hoffnung bleibt bei nachträglichen Patches, die dem Spieler evtl. mehr benutzerdefinierte Modifikationen erlauben.

Grafik-Check
Über die CryEngine3 kann man an sich nicht großartig meckern. Models, Level-Architektur, Licht-, Schatten- und andere Spezialeffekte sehen top aus. Ein automatisches Runterfallen der Kinnlade bewirkt sie (wie seinerzeit "Crysis") aber nicht, dafür ist der Unterschied zwischen der zweiten und der dritten CryEngine-Generation nicht so stark ausgeprägt. Ein neuer Optik- Meilenstein ist "Crysis 2" damit jedenfalls nicht, zumindest nicht in der gleichen Weise, wie sein Bauklötze-Staun-Vorgänger aus dem Jahre 2007.
Ergänzung vom 26.03.11:
Ich bleib bei dem, was ich bereits geschrieben habe:
Die Engine ist zeitgemäß und kann sich sehen lassen, von einer neuen Grafik-Revolution würde ich aber nicht sprechen. Das Spiel wird seinem monatelang aufgeputschtem Hype nicht vollends gerecht. Das Jahr 2011 ist noch jung, da können noch demnächst erscheinende Shooter u.U. an "Crysis 2" vorbeiziehen.

Ton-Check
Hier kann "Crysis 2" voll punkten. Der Soundtrack ist u.a. dank Mitwirkung von Hans Zimmer um Längen packender als der des alten Spiels. Bezüglich der Waffen- und Umgebungssounds tut sich zwischen Teil 1 und 2 nicht viel, gleiches gilt für die deutsche Sprachausgabe, die abermals sehr gelungen ist. Insgesamt leichter Vorteil für das Sequel.
Ergänzung vom 26.03.11:
Der Eindruck bleibt, nur einen faden Beigeschmack hat es am Ende doch: Alcatraz bleibt wie "Half-Life 2"-Hero Gordon Freeman ein ewig stummer Held. Warum denn das ??? Ich fand die Einbindung von Nomad bzw. Psycho in den Vorgängern besonders stimmig. Dafür gibt es ein leichtes Minus.

Spielmechanik-Check
Die Funktionen des Nanosuits wurden vereinfacht, was automatisch ein wesentlich schnelleres Gameplay mit sich bringt. Tarnen, Sprinten, Kraftsteigerung, ... Einiges erfolgt automatisch, anderes wird nach wie vor manuell aktiviert. Eine reine Frage des persönlichen Geschmacks, was man als besser erachtet: die volle manuelle Bedienung der Suit-Features (Teil 1) oder die vereinfachte Anwendung dieser (Teil 2). Was mich angeht, so komme ich mit beidem zurecht.

Gameplay-Check
"Crysis 2" spielt in der Metropole New York, somit kann der Straßendschungel nicht mit der großen Bewegungsfreiheit der echten Flora und Fauna des ersten "Crysis" konkurrieren. Für mich sehr bedauerlich, habe ich doch gerade diesen Punkt sehr am Vorgänger geschätzt und als seine größte Stärke gesehen. Zum Glück sind die Levels nicht so arg beengt wie in den unzähligen "Call of Duty"-Titeln, hier kommen die Crytec-Leute dann doch etwas entgegen.
Die abgespeckte Räumlichkeit hat allerdings auch Einfluß auf alle fahrbaren Vehikel: Deren Einsatz ist eigentlich nur noch reine Makulatur. Die Stadt und seine Straßen sind von soviel Zerstörung gezeichnet, dass man mit den eigenen Füssen ohnehin besser voran kommt als mit einem mobilen Untersatz.

KI-Check
Die Anzahl an unterschiedlichen Gegnern ist nicht immens groß. Vielleicht 4 oder 5 Typen haben ich bisher unterscheiden können. Ob es noch mehr gibt, wird sich beim Nachspielen noch zeigen. Ihre KI ist dafür um einiges besser als bei den außerirdischen Invasoren der ersten Krise, ewig gleiche Verhaltensmuster gibt es nicht. Auffallend jedoch: In Räumen reagieren die extraterrestrischen Viecher nicht so klug wie unter freiem Himmel.
Ergänzung vom 26.03.11:
Im Großen und Ganzen waren die vor Kimme und Korn laufenden Gegner ein angenehme Herausforderung. Nicht gerade die Klasse einer "F.E.A.R."-KI, aber ohne Frage besser als die "CoD"-Schießbudenfiguren.

Atmo-Check
Der Spielablauf ist ereignisreich, bombastisch, angereichert durch spektakuläre Action-Momente, mit vielen unerwarteten Wendungen. Atmosphärisch gibt sich "Crysis 2" in den bisher angespielten Stunden keine Blöße. Ich kann nur hoffen dass dieses Niveau bis zum Spielende gehalten werden kann.
Ergänzung vom 26.03.11:
Bis zum Schluss bleibt die Spannung konstant auf einem Level, einige atemberaubende Höhepunkte gab es obendrein. Das Fehlen von Boss-Kämpfen finde ich allerdings bedauerlich. Wäre nicht die recht gute KI, wäre ich an dieser Stelle vielleicht ein wenig enttäuscht. Ingesamt aber war es ein sehr abwechslungsreiches Szenario.

Vorab-Fazit:
Aus "Crysis 2" ist ein guter Shooter geworden, der Laune und Spielspaß recht hoch halten kann. Ruhigere Phasen wie im ersten Spiel gibt es weniger, die "Stealth"-Komponente hat weniger Nutzen als im Erstling, und der allgemein erwartete Technik-Quantensprung bleibt wider Erwarten aus. Da ich Spiele nicht von ihrer Grafikpracht her werte und mir nur die eingeschränktere Freiheit sauer aufstößt, ziehe auch nur dafür einen Amazon-Stern bei Spielspaß und Produktnote ab. Nachträgliche Änderungen / Ergänzungen folgen nach Absolvierung der SP-Kampagne.
Ergänzung vom 26.03.11:
Setze ich die Gesamtspielzeit vom knapp 13 Stunden im Verhältnis zum Unterhaltungswert, so muss ich meine Wertung in Sachen Spielspaß doch nochmal korrigieren. Und zwar nach oben, was somit volle Punkt- bzw. Amazonstern-Zahl ergibt. Teil 2 bringt viel vom gewohnten "Crysis"-Feeling rüber, wenn auch nicht zur Gänze, weil es sich doch ein wenig... "schlichter" spielt. Ich vermisse das Versteck-Spielen im Dschungel, da hat New York trotz aller Detail-Verliebtheit in meinen Augen das Nachsehen. Die vier Sterne für das Spiel selbst bleiben unverändert stehen, weil das allererste "Crysis" weiterhin mein Favorit bleibt.

P.S. Hoffe dass meine 5-Sterne-Wertung für den Spielspaß irgendwann aktualisiert wird, denn wie viele vielleicht gemerkt haben, stehen dort immernoch vier Sterne. An mir liegt es also nicht ;)
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am 25. März 2011
Ich bin kein großer Schreiber, also komme ich gleich zum Punkt: Crysis 2 ist ein gutes Spiel, aber nicht der Spiele-Blockbuster, den ich erwartet hatte.

Die GRAFIK ist wie erwartet grandios. Ja, es ist nur DX9 und ohne Tessellation, aber Licht, Schatten, Texturen, Details etc. finde ich einfach fabelhaft. Auch wenn - wie hier viel kritisiert- deutlich mehr für den PC drin gewesen wäre, so läuft das Spiel im Gegenzug auf meinem Mittelklasse-Rechner jederzeit flüssig. Die PHYSIK-Leistung wurde leider reduziert und so sind viele Gegenstände doch merkbar unkaputtbar und starr.

Das LEVELDESIGN hat das riesige Manko, dass es alles doch sehr eng und in seiner Ausdehnung äußerst begrenzt ist. Gerade in New York hätte es doch einiges ausgemacht, wenn man den Kampf wenigstens durch ein zwei Parallelstraßen hätte führen können. Die vereinzelten "Schleichwege" durch ein paar Schächte machen das auch nicht wett. Hier merkt man brutal den Unterschied zwischen Crysis 1 und 2. Andererseits sind die zerstörten Straßen und die Levels oben auf den Wolkenkratzern gelungen. Gerade die Erstellung schräger, zerborstener Straßenzüge hat bestimmt viel Arbeit gekostet.

Die MUSIK ist großartig und stimmig. Die SOUNDEFFEKTE sind ebenso gelungen, nur manchmal ist es zu ruhig und die Schritte oder der Wechsel des Magazins hallen übertrieben laut durch die Szenerie.

Die STORY ist eine große Enttäuschung. Mit Spannung wollte ich wissen, wie es nach Teil 1 weiterging. Ohne jeden Bezug zum ersten Teil startet Crysis 2 jedoch Jahre(?) später mit einem neuen (sprachlosen) Charakter und man steht inmitten einer menschenleeren Stadt. Überall Quarantäne-Stationen und Leichen bzw. vereinzelt dahinsiechende Menschen. Obwohl die Atmosphäre in den ersten Minuten packt, so ist dieses für den weiteren Verlauf völlig belanglos, denn die Hauptstory dreht sich um unsere neuen Feinde, die Soldaten von "Cell". Daneben wird die Stadt sporadisch von Wesen angegriffen, die mit den "Aliens" aus Teil eins so gut wie nichts mehr zu tun haben. Diese heißen übrigens "Ceph". Tatsächlich spielt auch "Cell" irgendwann nur noch eine untergeordnete Rolle und es geht vielmehr um unseren Nanosuit. Hmm... was sich Crytek bei diesem Quark gedacht hat, ist mir schleierhaft. Der Oberknaller ist Ms. Strickland, deren eigentlicher Auftrag den Vogel allen Blödsinns abschießt. Völlig anders als in Crysis 1 sind der eigene und alle anderen Charaktere belanglos und langweilig. Mir fehlt Psycho als Kamerad. Was einfach fehlt ist die Brücke zwischen Teil 1 und 2 und so fühlt sich das Spiel bis zum Ende fremd an.

Die KI ist okay, aber keineswegs überragend. Die Gegner halten sich einfach vornehmlich in der Deckung. Die Aliens lieben den Nahkampf ohne Rücksicht auf Verluste. Die STEUERUNG macht Spaß, denn wir können rutschen und endlich mal praktikabel aus der Deckung heraus schießen.

Mit Installation und Aktivierung hatte ich keine Probleme.

Fazit: Die Story packt mich nie wirklich und die Laufwege sind zu sehr begrenzt. Ich habe eigentlich keine Lust, Herrn Gould zu retten, die G-Man-Kopie abzuholen oder mir einfach 'ne Spritze zu geben, von der ich nicht weiß, was drin ist. Was wollen die Wesen eigentlich und wo kommen sie her war die Frage. Wo ist Nomad? Warum hat man die Epidemie atmosphärisch nicht besser für das Spiel ausgeschlachtet? Was soll der Quatsch mit Prophet? Warum muss ich wie in Spielen vor zig Jahren herumrennen und immer nur irgendwelche Schalter drücken. Was soll dieses Durcheinander mit dem Waffenequipment? Warum muss ich die Reste von Aliens einsammeln, um dafür Equipment für meinen Anzug zu kaufen? Und warum hat es Crytek plötzlich nötig, bei anderen Spielen zu kopieren? Call of Duty (künstliche Hetzerei), Max Payne, Half-Life oder Left 4 Dead. Crytek war doch bislang immer auf einem guten, eigenen Weg!
Crysis 2 spielt nach wie vor in der obersten Liga und diese Action im Big Apple macht Crytek so schnell keiner nach - aber hier so einiges Murks und dafür gibt's zwei Sterne Abzug.

Den Multiplayer spiele ich nicht, der ist mit den Kleinst-Maps, blödsinnigen Spawnpunkten etc. nichts für mich.
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am 26. November 2011
Ich habe mir Crysis 2 vorbestellt und hatte vorher auch alle Vorgänger durchgespielt. Mein Hauptaugenmerkt lag weniger auf der Grafik oder der Kampagne, als vielmehr beim Multiplayer Modus.

Zu Beginn gab es wie immer viele Probleme mit Bugs, Abstürzen, nicht startenden Runden und natürlich auch Cheater/Hacker. Die Abstürze wurden mit den paar Patches die erschienen sind aufgehoben. Manche Bugs sind noch vorhanden, aber nicht mehr so schwerwiegende wie zu Beginn. Das eine Runde nicht startet passiert zwar noch häufiger, ist aber nicht das größte Problem. Das sind viel mehr die Hacker die Crytek noch immer nicht in den Griff bekommt. Zwar wurde auch mit den Patches eine Kick-Funktion eingeführt, aber die ist umständlich (über die Konsole) zu bedienen, so dass es nur sehr selten zu einem wirklichen Kick kommt.

Überhaupt glaube ich dass Crytek Crysis 2 schon längst aufgegeben hat, denn es sind seit mehreren Monaten keine Patches mehr erschienen, obwohl noch jede Menge Dinge umgestellt werden müssen. Der letzte Patch ist vom 14.6.2011 und betraf nur die X-Box Version (ich zocke am PC).

Weiterer negativ-Punkt für Crytek ist, dass sie nach ein paar Monaten ein kostenpflichtiges Mappack rausgebracht haben, was auch eine neue Waffe enthielt. Diese ist sogesehen die beste und overpowered, aber nur für die Spieler zu verwenden die auch das Mappack gekauft haben. In meinen Augen eine Unverschämtheit wie Crytek versucht mit allen Mittel noch etwas Geld aus dem Spiel zu schlagen.

Im Nachhinein muss ich ehrlich gesagt gestehen dass ich es bereue Crysis 2 gekauft zu haben. Es war nur ein kurzfristiger Spielspaß und das Geld wäre in anderen Spielen wohl besser angelegt.
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am 4. April 2011
dies ist meine Einschätzung, im Vergleich zum Vorgänger, nachdem ich es nach einigen Stunden durchgespielt habe.
Da es schon einige gute Rezensionen hier gibt die durchaus meine Meinung wiedergeben, verzichte ich auf eine Wiederholung der einzelnen detaillierten Beschreibungen.

Dennoch ein paar negative Kritikpunkte in Kurzform:

- spürbare Herkunft der Konsolenfassung
- ein schweigender Held names Alcatraz und zum Schluß der Satz im Flashback; "Man nennt mich Prophet" ?
- kein freies Speichern
- keine Anbindung zum ersten Teil bis auf Prophet der stirbt, aber irgendwie auch noch lebt....?
- noch seltsamere Story
- wirklich dämliche, vorgegebene Kriechfunktion
- Kombination von Waffenzubehör ist eingeschränkt
- Schlauchlevel, allerdings nicht so drastisch wie bei anderen Shootern
- so gut wie keine Möglichkeit ein Fahrzeug zu steuern
- keinerlei spürbare Grafikverbesserungen nach fast 4 Jahren
- schlechtere Physikleistung im Hinblick auf Zerstörbarkeit der Umgebung
- MP ist (z.Zt.) von Cheatern überannt
- etc. etc.

Positiv ist sicherlich zu erwähnen dass das Spiel dennoch Spass macht, dass einige Funktionen vereinfacht wurden, die Rechnerleistung sicherlich nicht so beansprucht wird wie beim ersten Teil, die Musik und der Sound richtig klasse sind und die Grafik trotz allem sehr sehr gut ist.

Bleibt zu hoffen, dass es einen Dritten Teil gibt, bei dem Crytek und EA sich die negativen Rezensionen aus den verschiedenen Foren zu Herzen nehmen und nochmal einen richtigen Kracher rausbringen.
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am 7. April 2011
Das Crysis 2 selbst hier auf Amazon so gute Bewertungen kriegt ist mir Rätselhaft.Das Spiel an sich ist gut, mehr aber auch nicht.Crysis 2 ist ein Solider Zeitgemäßer Shooter, aber weder Gameplay noch Grafisch oder Storytechnisch eine Offenbarung.Mich Persönlich konnte das Spiel nicht fesseln, nach ca 3 Stunden Spielzeit habe ich das Game wieder Deinstalliert.

Um es kurz zu machen, was mir Positiv aufgefallen ist :

-Die Schatten und Lichteffekte sind sehr gut

-Der Sound ist ebenfalls wirklich gut

-Das ganze Spiel läuft extrem flüssig, die Engine ist sehr Ressourcen sparend programmiert.Mein (hight end) pc wird unter Crysis 2 nicht lauter als unter Desktop betrieb, gleiches gillt für die Temperatur entsicklung, mit Crysis 2 hat der Pc nicht wirklich etwas zu tun.

Das wars dann aber auch schon mit den Positiven dingen.

Was mir Negativ aufgefallen ist:

-Als allererstes ist mir die Modell Armut des Spieles Aufgefallen.bis jezt scheint das hier noch niemanden gestört zu haben..?? Es gibt genau 3 Modelle Ziviler Npcs, die Szenerie ist gesäumt von Leichen, des Öfteren trifft man auf überlebende.Egal ob tot oder lebendig, es sind immer wieder die selben 3 Kollegen.Gleiches gillt für Autos, es gibt genau 3 bzw 4 Modelle Ziviler Fahrzeuge,Polizeiauto,Truck,Taxi und ein Normales Auto.Der einzige unterschied der modelle:die Farbe.Die Strassen in Crysis 2 sind voll von Autos, man zieht durch die Strassen steht alle 3 Meter vor immer wieder dem Selben Truck, die Strassen sind voll von immer wieder dem selben Auto mit immer wieder dem selben Nummernschild.Spätestens wenn man durch ein Parkhaus schreitet wirkt das einfach nur billig und zerstört auch das lezte bisschen Atmosphäre.Für eine Firma wie Crytec ist das einfach nur Peinlich, selbst für ein Konsolenspiel ist das Peinlich und für mich nicht nachvollziehbar.

-So etwas wie Atmosphäre gibt es in Crysis 2 eigentlich nicht, die Häuserschluchten von NY wirken einfach nur aalglatt und unrealistisch, ich hatte wie viele andere hier auch das eher das Gefühl, das die Häuser hier mehr als Levelbegrenzung da sind.Das zerstörte NY wirkt in seiner Gesamtheit einfach nur Steril, das Leveldesign ist Lieblos und Detailarm.Postapokalytisches feeling gleich null.Die Level sind extrem gradlinig, in Crysis 2 führt nur ein Weg nach Rom.

-Das Gameplay, naja Crysis eben, dem einen gefällts dem anderen nicht.Die vielseitig angepriesenen Taktischen Möglichkeiten (Kampf auf mehreren ebenen???) habe ich in den 3 Stunden Spielzeit nicht erfahren können.im Endeffekt spielt es sich so : man krebst durch die wirklich Schlauchigen Levels, irgendwann kommt man auf einen grösseren Platz auf dem es von Gegnern wimmelt.Stealth modus an und los geht die Ballerei, das wars dann eigentlich auch schon.Auf dauer ziemlich öde da es immer nach diesem Prinzip abläuft.

- ein Graus ist auch die Physik des Spieles, ja man kann zwar diverse Gegenstände durch die Gegend schmeißen, und ja sogar Autos umtreten ,im Gesamten ist es aber eher lächerlich was die Physik angeht.Ein absoluter Witz , selbst das gute alte Halflive 2 war dar schon Lichtjahre weiter.

-Ab 18??? das versteh ich auch nicht so richtig, das Game ist zwar ab 18, beim Spielen hatte ich das Gefühl die Zielgruppe sind 14-16 jährige.Es ist weder besonders Brutal noch besonders Blutig.die Blueffekte sind wirklich mau, es gibt keine Ragdoll effekte usw.Das gesamte Setting macht den eindruck gerade für ein jüngeres Publikum entwickelt worden zu sein, die Azugstimme kling als hätte sie Kehlkopfkrebs,die Aktionen haben tolle Namen wie "Megasprung, Megatritt usw" die Aliens sehen aus wie aus einer Hubabubba Werbung und die Story ist ..naja.War Crysis 1 noch sehr erwachsen macht Crysis 2 was das angeht enorme Rückschritte.Crysis 2 wirkt irgendwie Pseudo cool.

Fazit: Wie schon oft erwähnt macht Crysis 2 den eindruck ein 100 Prozentiges Konsolenspiel zu sein,für Pcler einfach nur enttäuschend und nicht weiter der Rede wert.Holt euch leiber Bulletstorm oder Dead Space 2.
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am 10. April 2011
Ich habe den ersten Teil von Crysis durchgespielt und auch lange Zeit den Multiplayer... war halt damals mal was ganz neues gegenüber den standard Shootern wie COD und Co. ... um es mal auf den Punkt zu bringen: Crysis Teil 1 war damals der Hammer in Punkto Grafik, Gameplay usw. ...

Nun zum Teil 2 von Crysis:

Habe das Spiel in ca. 9 Std. durchgespielt und hin und wieder den Multiplayer "ausprobiert"...

PRO Storymodus
+ Die KI der Gegner (suchen Deckung, kreisen einen ein usw.)
+ Das Menü ist übersichtlich und schnell
+ Neue Features im Gameplay wie Nanovision (Wärmebild) und Taktikbrille zum auskundschaften
+ Spiel läuft flüssig auf "Grafik-Extrem" und "Full-HD" Auflösung (Core i5 760 / HD5850 / 8GB RAM)
+ Bietet 3D - habe es allerdings nicht ausprobiert

KONTRA Storymodus
- Story hat wenig mit dem 1. Teil zu tun (hin und wieder leichte Ansätze)
- Im Vergleich zum Teil 1. sehr gescriptet (ähnlich wie bei COD)
- Keine weitläufigen Levels mehr
- Viele Videosequenzen ohne Sinn zwischendurch
- Nur wenig Abwechslung (zwischendurch teils langweilig)
- Man kann keine detaillierten Grafikeinstellungen vornehmen (schlecht für PC-Freunde)
- Keine DirectX 11 Grafik
- Die Gegner sehen aus wie Kraken Aliens
- Schlechte Physik Engine - Vieles ist "angeklebt" und viele unsichtbare Wände
- Die gesamte Story ansich, spielt alles nur in einer Stadt
- Kein Zwischenspeichern möglich

Fazit: im Prinzip kein schlechter Konsolen-Standard-Shooter, hat allerdings mit Crysis (bis auf den Anzug) nicht mehr viel zu tun, PC-Freunde und Crysis-Fans kommen hier definitiv nicht auf ihre Kosten.

MultiPlayer PRO

+ Fällt mir leider nichts ein :-(

MultiPlayer KONTRA

- Auch hier -> hat nichts mehr mit dem ersten Teil zu tun
- Keine weitläufigen Level mehr
- Standard MP wie bei fast allen Shootern (wenn man von den Anzugfunktionen absieht)
- Keine Fabriken mehr, Flugzeuge usw. ...

Fazit: Ist das wirklich Crysis oder ehr doch Call of Duty? Mit dem Multiplayer von Crysis 1 hat das alles nicht mehr viel zu tun: keine riesigen Maps mehr, keine Fahrzeuge mehr usw. ... ja dann kann man auch gleich COD weiterspielen...
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am 6. Mai 2011
Kaum ein Spiel wurde in den letzten Monaten so sehr erwartet wie Crysis 2. Ich weiß noch wie ein Schock durch die PC Gemeinde ging, als Crytek bekannt gab, das Crysis 2 auf einer Cross Plattform entwickelt werden würde. Und diese Befürchtung wurde letztlich auch wahr. Aber der Reihe nach.

Zuerst das Allgemeine:

- Optik
- Sound
- Spiel

Die Optik ist sowohl der größte Pluspunkt, wie auch der größte Minuspunkt. Dank der Konsole haben die PC User so gut wie keine Einstellungsmöglichkeiten. Einen Unterschied zwischen "Extrem" und "Hardcore" kann ich zumindest nicht ausmachen.

Desweiten die guten alten Bekannten, von denen man hoffte sie nie wieder zusehen: Bitmaps, kleine, verschachtelte Levels. Da kommt das wirkliche WTF Gefühl auf. 1999 durften Games so aussehen, aber nicht 2011.

Insofern stellt das Game einen großen Rückschritt dar und keinen Fortschritt wie einst sein Vorgänger.
Meckern wir nicht mehr über die Grafik:

Soundtechnisch geht das Game ab, mit der entsprechenden Anlage ein Genuss für die Ohren.

Spiel:

Das Spiel an sich hinterlässt am Ende einen faden Beigeschmack.
Jeder der Teil 1 kennt, wird sicherlich enttäuscht sein. Nomad hätte ich verschmerzen können, aber das komplette Spiel zu überarbeiten, nur damit der Konsolenspieler nicht verwirrt wird, ist gelinde gesagt hart.

Wir, die PC Gemeinde, habe dieses Spiel und Crytek einst groß gemacht. Nicht die Konsole. Inzwischen schwenkt der ganze Markt (Warum auch immer) und plötzlich ist der PC aus vor. Mit der Folge, dass wir technisch zurückgehen, während die Hardware immer besser und stärker wird. Crytek will Geld verdienen, das ist verständlich. Der Mark bestimmt seine Entwicklung, auch das ist klar. Das heißt aber nicht, dass das letztlich die bessere Wahl ist. Es bleibt abzuwarten ob sich Crytek mit dieser Lösung einen Gefallen getan hat. Ich sage: nein, aber das muss der Markt entscheiden.

ABschließend bleibt zu sagen, das Crysis 2 für sich genommen ein gutes Spiel ist. Es ist kein Killer, dafür hat sich das Spiel zu sehr eingeschränkt, was sich Crytek selber zuschreiben muss. Die Savepoints nerven den PC Gamer genauso wie die kleinen Level. Der Spielspaß ist da, keine Frage, aber den Erwartungen die in dieses Spiel gesetzt wurden, ja die Crytek mit Crysis selbst geschaffen hatte, konnten sie am Ende nicht erfüllen.

Sehr Schade.
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am 12. April 2011
Da ich nicht ein Fan von langen unübersichtlichen Texten bin, versuche ich mich stichwortartig oder kurz zu fassen.

Spielspaß :

Bis zur Hälfte des Spieles kommt so gut wie kein Spaß aufgrund fehlender Story auf. Man wird stetig unter vorbehalt "Du musst da hin!" wahllos durch enge Röhrenlevels geschickt in denen man monoton Gegner dessen Ki unter der eines spanischen Matraze liegt zu dutzenden über den Haufen ballert. Vorangetrieben durch das Kennen lediglich einer Person die Ihnen ab und zu etwas in ihren Empfänger flüstert.

Grafik :

Was Crytek in Sache Grafik abliefert ist gerade noch so annehmbar. Haufenweise schlechte Texturen die durch übertriebene Lichteffekte und spezielle Farbfilter so dermaßen überblendet werden, dass man im Leuchten nicht mal Gegner richtig erkennen kann. Zusätzlich wirkt dadurch die ganze Umgebung total unrealistisch da wir uns in einem zerstörten New York befinden und nicht in einem Alienraumschiff. Für mich wirkt das ganze wie eine "Halo/korea/Konsolen angepasste - alles leuchtet super toll-wer bracuht schon gute Grundtexturen" - Grafik.

KI :

Auf die KI möchte ich nochmal genauer eingehen, weil diese so mangelhaft ist wie in noch keinem gespielten Spiel. Teilweise knien die Gegner einfach nur hinter Kisten und machen gar nichts wenn man sich vor sie stellt. mein persöhnlichen Favouritenerlebnissesind die, wenn man direkt vor einem Gegner steht, dieser sich dann plötzlich umdreht und auf eine 5 m entfernte Kiste zurückrennt um dahinter in Deckung zu gehen, was ihm natürlich nicht gelingt weil ich mehr als genug Zeit habe ihm in den Rücken zu schießen.

Schlusswort :

ich persöhnlich finde das man als Spieler stark merkt das hier Crytek umbedingt ein Crysis 2 machen wollte um von Crysis / Crysis Warhead wegzukommen. Es wirkt aber so als ob bei 50% beendigt des Spiels mal wieder so n Anzugsheine reinkam und gesagt hat "Das Spiel muss jetzt fertig werden, ich brauch Geld!" Nur so kann ich die hingepfuschten Elemente wie Grafik, Gegner KI und die bis zu Hälfte des Spiels fehlende Story erklären, wenn man davon absieht das plötzlich ganz andere Aliens die Welt heimsuchen wie in den Vorgängern des Spiels. Ab 50% des Spiels zieht der Spielspaß etwas an was es für standart "ich will ballern und bissl Story" Spielern atraktiv macht. Crysis Fans kann ich nur sagen : Tut euch das nicht an!

PS.: Evtl. Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der allg. Belustigung!
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am 10. Februar 2013
Ego-Shooter sind so eine Sache. Es gibt wahnsinnig viele davon, aber nur wenige können aus der Masse herausstechen. Half Life, Bioshock oder eben Crysis sind solche Spiele. Im Zuge der anstehenden Veröffentlichung von Crysis 3 habe ich die ersten beiden Teile erneut durchgespielt. Vorher hab ich beide Spiele jeweils zum Release gespielt und war sehr beeindruckt. Beim zweiten Durchgang der beiden Spiele habe ich für den ersten Teil 2-3 Wochen gebraucht und Crysis 2 hatte ich jetzt nach 3 Tagen beendet und damit das Spiel quasi erneut aufgezogen als hätte ich es zum 1. Mal gespielt. Die Spielzeit war bei beiden mit 10 Stunden ca. identisch und damit im Vergleich zum heutigen Standard von 5 Stunden bei Ego-Shootern (z.B. Call of Duty, Halo) doppelt so lang.

Das folgende bezieht sich ausschließlich auf den Einzelspieler-Modus. Im Multiplayer bevorzuge ich seit Jahren die Battlefield-Reihe. Ich gehörige zu denjenigen die Crysis 2 aus verschiedenen Gründen besser finden als den trotzdem grandiosen 1. Teil. Viele Fans des ersten Teils vermissen beim zweiten die weitläufigen Areale, welche die Insel dem Spieler geboten hat. Dies ist richtig aber einfach eine Frage des Geschmacks. Mir persönlich war es sogar etwas zu weitläufig in Teil 1 und teilweise waren einige Abschnitte zäh (Alien-Level, Schnee-Gebirge). Obwohl ich auch das ein oder andere Call of Duty gespielt habe, gefällt mir das Schießbuden-Prinzip mit tonnenweise von Skripts nicht so sehr. Da kommt man sich vor wie beim Schauen eines Films und weiß, das zweite Mal wird absolut identisch und daher von vornherein weniger interessant. Crysis 2 geht hier den meiner Meinung nach idealen Mittelweg aus straffer Inszenierung mit den ein oder anderen absolut grandiosen Skript-Sequenzen und den Freiheiten im Kampf aus Teil 1. Die Levelabschnitte bieten dabei wesentlich mehr Möglichkeiten und Freiraum als ein CoD, allerdings wie erwähnt auch wesentlich schlauchiger als Teil 1.

Die Möglichkeiten des Nano-Suits sind einfach cool und machen das Spielgefühl zu etwas Besonderem. Im Vergleich zu Teil 1 wurde die Steuerung überarbeitet und bietet nun einer einfachere aber zugleich sehr viel intuitivere Bedienung. Das fummelige Wechseln zwischen 4 unterschiedlichen Varianten (Stärke, Geschwindigkeit, Schutz und Tarnung) wurde auf Schutz- und Tarn-Modus reduziert. Sprinten, hoch Springen und weit Werfen kann man nun jederzeit ausführen ohne durch den ständigen Modus-Wechsel aus dem Spielgeschehen gerissen zu werden. Neu sind eine Art Wärmesicht und ein taktisches Fernglas zum Markieren wichtiger Punkte und Feinde. Auch das Körpergefühl ist nun besser gelungen. Wie gehabt erlebt man die gesamte Geschichte aus den Augen der Spielfigur (abgesehen von den kurzen Briefings während des Ladebildschirms). Beim Springen an Kanten oder der Landung nach einem Sprung kommen die Hände zum Einsatz und diese Optik entwickelt ein glaubwürdiges Gefühl über die Bewegung des Protagonisten.

Darüber hinaus gibt es keinen öden Abschnitt und es wird viel Abwechslung geboten. So kämpft man sich durch das von einer Alien-Invasion gekennzeichnete New York und besucht dabei viele unterschiedliche und teils Bekannte Orte (Hafen, Finanzbezirk/Wall Street, Time-Square bei Nacht und Regen, Central Park, U-Bahn-Schächte, Hauptbahnhof, Forschungslabor und vieles mehr). Weiterhin gefällt mir das Design der Aliens in diesem Teil besser und durch das korrupte Unternehmen C.E.L.L. kämpft man gegen Menschen und Aliens zugleich und erlebt dadurch teils grandios inszenierte Schlachten in den Straßenzügen der Metropole. Wie bereits erwähnt wird das Spielgeschehen durch seltene und wohldosierte Skriptsequenzen aufgelockert und diese Szenen haben es absolut in sich (z.B. der Einsturz des FDR-Drive vor den Augen des Spielers und einem anschließenden blinden Kampf im dadurch aufgewirbelten Staub. Oder der Bruch eines Damms und die anschließenden Wassermassen die dem Spieler auf der Straße begegnen und einen stark an den Film „The Day after Tomorrow“ erinnern. An einer anderen Stelle versucht man einen Übergang zwischen zwei Wolkenkratzern zu überqueren während dieser plötzlich von einem Raumschiff der Aliens durchbrochen wird und der Spieler auf die Straße stürzt und anschließend mit ansieht wie zwei Kampfhubschreiber das Raumschiff abschießen welches daraufhin in einen Wolkenkratzer kracht und einige Blocks entfernt abstürzt und wir anschließend den Befehl bekommen unverzüglich zum Wrack zu gelangen um dort die ersten Alien-Proben entnehmen zu können) Absolut grandios und längst nicht so erdrückend oft aufgetragen wie z.B. in CoD.

Auch die Story ist gut und durch die etwas straffere Inszenierung sehr viel spannender als im ersten Teil. Viel will ich hierzu nicht verraten. Mich hielt die vorbildliche Verknüpfung der Story mit der sehr gelungen Spielmechanik jedenfalls über die komplette Laufzeit bei der Stange gehalten (beim zweiten Durchspielen sogar noch mehr als beim ersten).

Aus technischer Sicht gibt es auch nach 2 Jahren nichts zu bemängeln (PC-Version mit DirectX11 Update). Das Spiel ist auch heute noch das wahrscheinlich am besten aussehende Spiel und wird vermutlich erst durch den eigenen Nachfolger am 21. Februar 2013 abgelöst. Auch auf Seiten des Sounds gibt es wenig zu meckern. Krachende Waffengeräusche und Explosionen sowie durchweg gute Synchronsprecher auf englischer sowie auf deutscher Seite (z.B. wurde ein Marine-General mit der Synchronstimme von Bruce Willis vertont). Erwähnen möchte ich auf jeden Fall auch die Musik, welche durchweg stimmig ist und passend eingesetzt wird. Der Titelsoundtrack wurde sogar von Hollywood-Komponist Hans Zimmer komponiert. Dementsprechend hoch ist die Qualität der Musik in diesem Spiel.

Ihr merkt ich habe hier wenig zu meckern. Natürlich gibt es die ein oder andere Kleinigkeit die besser gemacht werden könnte aber das wäre meckern auf hohem Niveau. Ich möchte einfach nur schildern warum dieses Spiel meiner Meinung nach ein Meilenstein unter den Shootern ist. Ich kann auch jeden verstehen der den 1.Teil lieber mag, aber das ist halt einfach Geschmackssache. An dieser Stelle spreche ich hier eine klare Kaufempfehlung an diejenigen aus, die das Spiel 1. nicht kennen und 2. einfach ein Gesamtpaket haben wollen was sich aus der Masse der CoD-Generation durch eine bessere Technik, einem super Spielgefühl, einer spannenden Story und wegen einer (für Shooter-Verhältnisse) langen Spielzeit abhebt. Das Ganze gibt es mittlerweile zu einem günstigen Kurs für PC und Konsolen.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass der Nachfolger die Messlatte wieder etwas höher hängen wird. Ich freu mich drauf!
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