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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse!!!
Mit ihrem Comebackalbum "The Art Of Navigating By The Stars" haben sich die Süddeutschen Prog-Urgesteine ein schier unüberwindbares Monument gesetzt. Ein derart ausgereiftes und wahrhaft perfektes Stück Musik hätten sich die Fans wohl nicht zu wünschen gewagt. Es stand also damals schon fest, dass es unheimlich schwierig werden würde an diese...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von SceptiC

versus
1 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sieges Even stirbt in Schönheit !
Pure Langweile, wohin man hört.Das mit Abstand schwächste Werk von Sieges Even.Clean wie im Labor.Macht ja nicht weiter so!!!
Veröffentlicht am 3. Februar 2008 von B. Grabowski


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse!!!, 18. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Mit ihrem Comebackalbum "The Art Of Navigating By The Stars" haben sich die Süddeutschen Prog-Urgesteine ein schier unüberwindbares Monument gesetzt. Ein derart ausgereiftes und wahrhaft perfektes Stück Musik hätten sich die Fans wohl nicht zu wünschen gewagt. Es stand also damals schon fest, dass es unheimlich schwierig werden würde an diese Ausnahmeplatte anzuknüpfen. "Paramount" stellt sich nun unweigerlich diesem auftauchenden Vergleich, quasi der Konkurrenz seines Vorgängers, und ja, es bietet ihm erstaunlich gut Paroli. Ob es nun sinnvoll ist oder nicht, beide Platten in einem konkurrierenden Verhältnis zu sehen, sei mal dahin gestellt. Als Fan ist es jedenfalls nicht leicht nach einer Scheibe wie "The Art..." völlig unbefangen an die Sache ranzugehen. Daher gilt es dem Werk zunächst einige Komplettdurchläufe zu geben, bevor man sich ein Vergleichsurteil bilden sollte. Danach steht aber fest: "Paramount" ist klasse!
Ein Album, wie es nur diese eine Band hätte schreiben können, musikalisch und technisch perfekt, mit Melodien, die in dieser manchmal trostlos eintönig gewordenen Musikwelt, wie wahre Offenbarungen wirken und eher schmeicheln, als mit Überheblichkeit und Arroganz zu protzen. Natürlich trägt Sänger Arno Menses wiedermal einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu dieser Ausnahmestellung des Albums bei. Seine Stimme hat ein Charisma, welches die Stücke nicht nur vorträgt sondern mit Leben füllt und zu SIEGES EVEN passt wie keine andere. Auf der anderen Seite erwartet den Hörer erneut eine regelrechte Achterbahnfahrt an Musikalität. Es treffen vertrackte Arrangements auf packende Grooves, eingängige Hooklines auf völlig unerwartete Breaks, straighte Rocker auf schwerelose, schwebende Passagen. Alles hat seinen Platz, alles seine Daseinsberechtigung. SIEGES EVEN gelingt es all diese verschiedenen Aspekte oft gar in einem einzigen Stück zu kombinieren, ohne dass es gekünstelt wirkt. Man höre nur den Opener "When Alpha And Omega Collide", das treibende "Tidal" mit seiner fantastischen Chorusmelodie oder die sanftmütige Ballade "Eyes Wide Open". "Iconic" schlägt wiederum etwas poppigere Töne an, wo hingegen "Mounting Castles In The Blood Red Sky" die berühmte "I have a dream"-Rede Martin Luther Kings in einem aussagekräftigen Instrumental verarbeitet. Ein tragender Baustein des SIEGES EVEN Sounds ist wiedermal das typische cleane Gitarrenspiel von Markus Steffen, welches jedoch häufiger als auf dem Vorgänger mit verzerrten Klampfen ergänzt wird und in der makellosen Produktion exzellent zur Geltung kommt.

Es handelt sich erneut um ein Album voller unterschiedlichster Facette und Akzente, die es für alle Fans zu erkunden gilt. Diese Band ist einfach einzigartig und folglich lässt sich "Paramount", wie auch der Vorgänger, mit kaum einer anderen Platte des Genres vergleichen. Aber um auf den eingangs erwähnten Verglich zurück zu kommen, so ist das aktuelle Werk zwar wirklich großartig, doch auf keinen Fall besser als "The Art Of Navigating By The Stars". Man könnte sagen, es handelt sich um den würdigen Nachfolger eines nicht zu toppenden Meisterwerks. Und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so. Danke für diese Platte!
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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent komponiert, intensiv zu erleben und traumhaft schön, 23. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
"The Art Of Navigating By The Stars" von 2005 war eine Wiederauferstehung und eine Neugeburt zugleich. An dieses Meisterwerk knüpfen die Progmetal-Legenden nahtlos an und gehen wieder einmal verschwenderisch mit überirdischen Hooklines um. "Paramount" führt die musikalischen Stimmungen des Vorgängers fort. Zwar hätte jeder der zehn Songs zweifellos auch auf "The Art..." gepasst. Andererseits hat man nicht das Gefühl, nur eine der knapp 62 Minuten schon einmal gehört zu haben. Die Münchner konnten gar nicht 'besser' werden, dafür aber anders. Mit großartiger Kreativität haben die Holzwarth-Brüder, Markus Steffen und Arno Menses völlig neue Glanzstücke geschaffen. Sie sind meist kürzer ausgefallen, oberflächlich betrachtet weniger verschachtelt und vertrackt, bieten aber die gewohnte Komplexität der Band auf engerem Raum und haben aber nichts an Tiefgang eingebüßt.

Eröffnet wird Studioalbum Nr.7 mit einem seiner Höhepunkte: WHEN ALPHA AND OMEGA COLLIDE. Die Trademarks der Band treten gleich zu Tage. Markus Steffens Cleangitarren-Arbeit treibt Fans von Jim Matheos Tränen in die Augen. Alex Holzwarths Drum Fills sind das Beste, was der progressiven Musikwelt seit der Geburt Neil Pearts passiert ist. Die Basslines seines Bruders Oliver stehen so markant im Vordergrund wie bei kaum einer anderen Band, haben einen bemerkenswerten Anteil selbst an der Melodiegestaltung. Faszinierende Rhythmuswechsel wirken niemals konstruiert, scheinen fast naturgegeben. Um sie zu erfassen, braucht man keinen Taschenrechner, sondern Gefühl.

Rasch kommen aber auch musikalische Neuigkeiten im Ohr des anspruchsvollen Hörers an. Sparsam eingesetzte elektronische Effekte verstärken die oft wehmütig melancholischen Stimmungen. Minimalistische Klänge treffen plötzlich auf überraschend breitwandige verzerrte Gitarren. So klingt auch das Einstiegsriff von LEFTOVERS schon beinahe nach Iommi. Und niemand rechnet mit einem Radikal-Break, schwebenden Gesangspassagen fast ohne instrumentale Begleitung und dem feinfühlig balladesker Refrain. Auch bei DUENDE wechseln sich grazile Clean-Arpeggien, die alle Taktgrenzen völlig bedeutungslos werden lassen, mit einem treibenden Heavy-Groove ab. Jeder Ton ist unverzichtbar - "Heaviness" ebenso detailliert dosiert wie die zerbrechlichsten Balladen-Klanggebilde. Die Art und Weise, wie beides nahtlos ineinander verwoben wird, ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen, die man sonst vielleicht noch von Fates Warning kennt. Ständige Veränderungen, atmosphärische Wechsel - die Erwartung des Unerwarteten bleibt auch in den weiteren Songs die einzige Konstante in der Kunst, wie sie Sieges Even pflegen.

TIDAL, EYES WIDE OPEN und BRIDGE TO THE DIVINE sind im Grunde genommen recht ruhig ausgefallene Stücke. Es sind aber keine Balladen im klassischen Sinne. Sie alle machen Entwicklungen durch, gehen ungewöhnliche Wege, nehmen plötzlich wie aus dem Nichts mit dynamischen Drives Fahrt auf, kommen nicht auch ohne Heavy-Parts aus und bestechen trotz der insgesamt dominierenden Ruhe durch eine enorme Dichte an technischen Feinheiten und kompositorischen Ideen. Jeder Song für sich hat mehr Inhalt als manch anderen Bands für ein ganzes Album zur Verfügung steht.

Für den niederländischen Sänger Arno Menses ("nebenberuflich" auch Sänger und Drummer bei Bonebag) bieten auf seinem zweiten Album mit der Band gerade die ruhigen Stellen dieser Songs besondere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Seine markante Stimme, die Gefühl und Kraft vereint, ist sehr individuell, erinnert höchstens manchmal an Jon Anderson - nicht nur wegen der hellen Klangfarbe, sondern auch weil Menses in alter Yes-Tradition ab und an Silben 'ohne Inhalt' singt, da-da-dah usw. Seinem emotionalen Gesang und der auf den Punkt perfekt zugeschnittenen Instrumentierung, sind zahllose Gänsehaut-Momente zu verdanken. Unkonventionell platzierte Chorstellen machen die Atmosphären derart schwerelos, dass man das Gefühl hat, die vier Wände um einen herum versinken im Boden und zwischen Himmel und Erde gibt es nur noch diese Musik.

ICONIC und WHERE OUR SHADOWS SLEEP sind gute Beispiele für verschwimmende Grenzen zwischen Progmetal und Progrock. Diese beiden sind eher intelligent durchdachte Rocksongs mit punktuellen Anleihen von Yes oder Rush. Nach dem Instrumentalstück MOUNTING CASTLES IN THE BLOOD RED SKY, das Auszüge aus Martin Luther King Juniors berühmter "I Have A Dream"-Rede umspielt, hebt man sich den größten Wurf des Album bis zum Schluss auf. Der Titelsong PARAMOUNT ist eine atemberaubende Collage aus endzeitlich wirkenden, Gitarren-Breitseiten, plötzlichem Nichts und einem hypnotisierend fesselnden, schwergewichtig melancholischen Refrain, der nur ganze zwei Mal gespielt wird. Dazu überrascht ein Saxofon-Solo. Vergleichbar ist das Album als Ganzes nicht. Punktuell ja, mit Rush, Yes oder Fates Warning im neuen Jahrtausend. Doch Sieges Even kopieren nicht und können nicht kopiert werden. Darum setzen sie auch keine Trends. Ein Zeichen für außergewöhnlich wertvolle Musik, zeitlos und unsterblich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie machen die das nur?, 1. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Es ist wirklich fast unglaublich was die schon 1986 in München gegründeten Prog-Metaller hier abgeliefert haben. So eine vielseitige, facettenreiche und zugleich kraftvolle Musikproduktion wie „Paramount“ ist schon gefühlte zehn Jahre her. Ob harmonische Intros, coole Breaks oder mal eine asiatische Bridge, dieses Album hat wirklich alles, was einen experimentierfreudigen ProgFan begeistert. Musikalisch gesehen muss man den Hut ziehen und sich verneigen für so viel kompositorische Höchstleistung von Markus Steffen (Guitars), Oliver Holzwarth (Bass), Alex Holzwarth (Drums) und Arno Menses (Vocals). Instrumental wäre „Paramount“ schon der Tipp des Jahres, dann kommt aber noch Arnos einmalige Stimme hinzu, die dieses Werk unvergesslich machen wird. „The Art Of Navigation By The Stars“ (2005) hat die bandeigene Messlatte sehr hoch gelegt. Als vor kurzem bekannt wurde, dass „Paramount“ kein Konzeptalbum wird, haben sicher einige gedacht: Kann das was werden? - Freut Euch, denn: Es ist der Hammer!! Jedes Stück einzeln erschließt sich schnell dem aufmerksamen Hörer und trotz eben dieses schnellen Zugangs bekommt man diese Scheibe einfach nicht mehr aus dem CD-Player. Arno’s Stimmexperiment im fast neun Minuten langen Titelsong „Paramount“ schreit förmlich danach verstanden zu werden. Ist dies dem Hörer gelungen, macht es süchtig. Nicht nur wegen dem perfekt platzierten Saxophonsolo (ja Saxophon!) sondern auch wegen der Erzählkraft dieser Nummer. In „Eyes Wide Open“ zeigt „Sieges Even“, dass sie auch Hitpotential haben. Den Titel kann man sich nicht nur sehr gut im Radio vorstellen, sondern auch in den Singlecharts. Das Lied „Tidal“ wirft uns zunächst in die härtere Zeit der Band zurück, dann knacken die filigranen Rocker mit gut inszeniertem Chorus die Neugier beim Hörer und das akustische Gitarrensolo vor dem Hintergrund des kräftigen Rhythmus sprechen für die genialen Einfälle der Band. Blicken wir noch zu „Where Our Shadows Sleep“, bei dieser melodiösen und proggigen Nummer hört man einmal mehr, wie viel Spaß „Sieges Even“ beim Ausprobieren im Studio haben müssen: Jeder Ton scheint sich einem harten Vorstellungsgespräch unterziehen zu müssen bevor ihm die Ehre gebührt zu einem Teil dieser grandiosen Musik zu werden. Fakt ist: Jedes Lied glänzt anders, deswegen ist es schwierig genau zu beschreiben was Euch Ende September erwartet, nur so viel: Harmonie, rockige Gitarrenriffs, erzählender Gesang, brillante Stimmpassagen, akustische und elektrische Gitarrenparts, souveränes und knackiges Schlagzeug, verträumte Intros und kaum zu spürende aber unersetzliche Synthesizer. Die Faszination im Prog: Die Stimme einen anderen Weg gehen zu lassen als die Instrumente, und dann ein Treffen zu arrangieren, welches unverhofft in vollendeter Harmonie stattfindet – Die Jungs von „Sieges Even“ haben es perfektioniert mit dem Abliefern dieses Albums. Sie haben es einmal mehr geschafft alles bisher Gehörte zu übertreffen und ein wenig weiter in den Schatten zu rücken. Wer seine Anlage nicht mit diesem Silberling verwöhnt hat einiges verpasst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heavy und gewohnt verträumt zugleich, 24. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Das letzte Album ist zweifelsohne eines der genialsten Prog Rock/Metal Alben aller Zeiten. Schwarzgallig und fidel zugleich, verträumt und voller Sehnsucht. Daran hat sich auch auf Paramount nichts geändert. Nein!!!
Es ist, wie ich zu meiner Freude anmerken muss, ein wahrer Segen, dass die Jungs nicht nur den Charakter-Baustein des Vorgängers mit involviert haben, sondern obendrein mit weitaus härteren und "groovigeren Riffs zu überzeugen wissen. Ich finde es mühseelig und irgendwie unpassend in einer Rezension jeden Song auseinander zunehmen, denn schließlich verdirbt das die Überraschung. Aber man kann ruhigen Gewissens sagen, dass das Album so gut wie keine Schwachstellen hat und ziemlich homogen daherkommt. Der Sound ist, dem Allmächtigen sei dank, wirklich total druckvoll und organisch. Oft leiden Progmetal-Alben an Sound-Defiziten, hier hat man uns zum Glück verschont.

Ich kann dieses Album wirklich nur empfehlen, denn es ist eine logische Weiterentwicklung zum Vorgängeralbum. Das einzige, was evetuell negativ auffällt, ist dass Sieges Even in früheren Jahren mal etwas verspielter und frickeliger waren, was hier fas gänzlich fehlt.
Sicherlich, hat niemand mehr Bock auf 2 minütige Egomanie-Trips und ewige Duelle (Das geht einem auf der neuen Dream Theater nämlich ordentlich auf die Erbsubstanz), aber hier und da, hätte ich nichts gegen eine kleine Frickel-Exkursion gehabt. Sie sind eben songdienlich ans Werk gegangen. Aber keine Sorge, Proggies kommen alle auf ihre Kosten.

Viel Spaß beim reinhören.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schier unglaublich, 23. Oktober 2007
Von 
Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Nach "TAONBTS" dachte ich auch, dass Sieges Even die Latte so hoch gelegt haben, dass sie das nie wieder erreichen könnten. Doch was für ein Irrtum: Paramount ist für mich in diesem Jahr 2007 eines der absoluten Topwerke des Progrock. Und dabei knüpfen sie nicht einfach an das Vorgängeralbum an und wiederholen sich, nein, weit gefehlt, sie entwickelsn ihren Stil weiter, wie es im Moment nur wenige Bands schaffen.

Dass die Songs ausnahmslos sehr gut sind, wundert niemanden. Der grösste Unterschied zum Vorgänger ist eigentlich, dass die Produktion so unglaublich gut klingt, dass man glaubt eine neue Dimension des Hörens zu entdecken. Dass die Gitarre immer clean geklungen hat, und auch hier teilweise sehr rein klingt, ist klar. Doch sie variiert wesentlich mehr als früher, wird teilweise richtig verfremdet und klingt rotzig, aber immer noch nach Sieges Even. Auch die technischen Spielereien fügen sich unglaublich gut in die Sounds ein, ohne jemals aufgesetzt zu wirken. Uberhaupt ist das grosse Plus des Albums diese Einfachheit, alles klingt so luftig, und enthält doch grossartige und komplexe Arrangements. Keine andere Progband schaffte es 2007, ein Werk zu produzieren, wo es spielerisch soviele Breaks und Rhytmuswechsel in einem Song geben kann, die nicht überproduziert klingen oder selbstsüchtig. Es ist einfach nur ein audiophiler Traum den 4 Musikern zuzuhören und mit offenem Mund zu staunen. Sorry Spocks Beard, Flower Kings oder Riverside, hier habt ihr eueren wahren Meister gefunden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album der neuen Musikgeschichte, 27. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Paramount (MP3-Download)
Ich höre Progrock seitdem ich denken kann und glaubt mir, ich kann schon ziemlich lange denken :-)
Als die CD 2007 veröffentlicht wurde, hatte ich mich gerade vom Vorgänger erholt und bereits der Opener "when alpha and omega collide" brachte meine Sicherungen zum platzen.

Die CD ist auch vier Jahre nach Erscheinen an Musikalität, Komposition und perkussiver Perfektion definitiv nicht zu überbieten. Die Original Besetzung (M. Steffen, O. Holzwarth und A. Holzwarth) bieten mit dem überragenden Gesangstalent Arno Menses die beste Kombination seit es Progrock gibt. Die CD hat einen Bullensound und ich persönlich finde nicht einen einzigen schlechten Song. Rezensenten, die hier zwei Punkte vergeben, sollten mal zum Arzt gehen, oder besser freiwillig ein Beratungsgespräch in einer geeigneten Klinik aufsuchen.

Die Auflösung der Band nach "Paramount" ist für mich nach wie vor der musikalische Supergau. Vielleicht erfahre ich irgendwann einmal die Hintergründe. Bis heute habe ich kein Album mehr gehört, welches auch nur annähernd an "Paramount" rankommt. Nicht ein einziges!

Wer glaubt, daß er was von Musik versteht, muß dieses Album einfach im Schrank stehen haben.
Alle anderen nehme ich sowieso nicht für voll :-))
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder ein Geniestreich!, 12. August 2008
Von 
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
SIEGES EVEN haben mit "The Art Of Navigating By The Stars" eines der ProgHighlights 2005 gesetzt.
2007 kam der Nachfolger "Paramounts" und um es gleich vorweg zu nehmen: "Paramount" hat ein ähnlich hohes Niveau wie der Vorgänger. SIEGES EVEN haben eine unglaubliche Entwicklung vollzogen. Von einer Hardcorefrickeltruppe zu einer modernen AtmoMetal-Gruppe.
Auf "Paramount" setzen die Germanen noch verstärkter auf Atmosphäre und Stimmungen, als auf dem genialen Vorgängeralbum. Bereits der Opener "When Alpha And Omega Collide" kommt mit modernen Samples und brachialen Riffs aus den Boxen geflogen. Im Verlaufe der CD bleibt die Richtung dieselbe. Unglaublich atmosphärisch, zum Teil leicht und locker mit einem Fundament aus hartem Stahl geht es weiter. Das Beste an dem Ganzen ist, dass es sich absolut typisch nach SIEGES EVEN anhört, ohne ständig in der Vergangenheit zu leben. SIEGES EVEN scheinen ihren Weg gefunden zu haben und wir sollten hoffen, dass dieser Weg noch sehr weit geht.
Einzelne Songs herauszuheben fällt schwer, der Opener ist ein Hammer. "Tidal", "Duende", "Bridge to the divine", "Paramount" sind im Moment meine Favouriten. Das kann sich allerdings stündlich ändern. Sämtliche Songs haben nahezu dasselbe Niveau.
Das die Holzwarth-Brüder für geile Mucke stehen ist bekannt. Der Sänger, den die Band sich geschnappt hat, ist allerdings der Oberhammer. Gerade im Bereich Gesang sind wir "Proggies" nicht allzu verwöhnt. Arno Menses gehört für mich zur absoluten Speerspitze. Wieder eine klasse Leistung. Gesanglich können für mich lediglich RIVERSIDE, SYLVAN und PAIN OF SALVATION zur Zeit mithalten.
Fazit: Ein ebenbürtiges Album zu "The Art OF Navigating By The Stars". Keinesfalls schlechter und überhaupt nicht einfacher gestrickt. Man muss halt nur gut zuhören. Kaufen!!
Nachtrag 19.09.2008, SIEGES EVEN aufgelöst: Aufgrund interner Differenzen macht eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn mehr. Die Band bedankt sich bei allen, die sie im Laufe der Jahre in irgendeiner Form unterstützt haben.
Welch ein Jammer............
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SIEGES EVEN - PARAMOUNT - SIEGES EVEN auf dem Weg in die Ruhmeshalle des Prog, 3. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Nach dem überraschenden (und überraschend hervorragenden) Comeback von SIEGES EVEN mit THE ART OF NAVIGATING BY THE STARS (TAONBTS) im Jahre 2005 fragten sich viele Musikfans, ob die Gebrüder HOLZWARTH, OLIVER (Bass) und ALEX (Schlagzeug) zusammen mit Sänger ARNO MENSES und Gitarrist MARKUS STEFFEN dieses Wunderwerk mit ihrem Nachfolgealbum noch einmal erbringen können? Die eindeutige Antwort auf diese Frage muss Jein lauten. JA, weil PARAMOUNT ein weiteres Wunderwerk ist. NEIN, weil SIEGES EVEN mit PARAMOUNT zum Glück eben nicht nur eine sichere Kopie von TAONBTS abliefern, sonder ihren eigenen Stil (den sie ohne Frage haben) konsequent weiter ausbauen.

PARAMOUNT verbindet die exzellenten Instrumental-Parts von TAONBTS mit neuen elektronischen Sounds und dem verstärkten Einsatz von verzerrten Gitarren, die dem Sound der Band eine neue Dimension geben. Zudem erweist sich Sänger ARNO MENSES einmal mehr als wahrer Glücksgriff, der mit seinem flexiblen Gesang alle Stimmungen der Lyrics gekonnt umsetzt und so eine weitere Bereicherung des SIEGES EVEN-Sounds ist. Zudem besitzt er ein natürliches Gespür für die Melodieführung und verschafft damit den Songs regelmäßig einen hymnenhaften Charakter.

Musikalisch haben SIEGES EVEN nicht viel verändert, viel mehr ihr System nur optimiert. Es dominieren immer noch die cleanen Gitarren, die zusammen mit den sehr aktiven Bass- und Schlagzeug-Spiel der HOLZWARTH-Brüder (die sich niemals dem einfachen Vier-Viertel hingeben, sondern selber mächtig Melodien in die Musik bringen) den Eindruck vermitteln, dass viel mehr als nur drei Musiker am Werke seien.

Insgesamt gesehen ist PARAMOUNT hoffentlich noch nicht der absolute Höhepunkt der Bandgeschichte, denn in dieser Form haben SIEGES EVEN der Welt sicherlich noch einige hervorragende Alben zu geben und werden bald vielleicht in einem Atemzug mit den ganz Großen der Progszene genannt. PARAMOUNT ist auf jeden Fall ein extrem starkes Argument, das die Band dabei in der Hinterhand hat.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt, 30. September 2007
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Unglaublich aber wahr, Sieges even haben es geschafft den überirdischen Vorgänger "The art of..." zu toppen! Liebe Freunde anspruchsvoller Musik und toller Melodien, dieses Album ist für mich schon sehr nahe an einem perfekten Stück Musik. Das Besondere an dieser Band und diesem Album (natürlich auch am Vorgänger) ist, das man nach 1000 x hören immer noch was neues entdeckt was dann für cm dicke Gänsehaut sorgt...
Fazit: Pflichtkauf für jeden der sich gerne mit progressiver und zugleich seelenerwärmender Musik auseinandersetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstklassiges Album zum Abschalten!, 26. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paramount (Audio CD)
Der aktuelle Longplayer von Sieges Even kann sich wirklich durchaus sehen lassen. Von beginn an bekommet man tolle Melodien und Gesangsparts geboten. Genretypisch immer mal wieder mit ein paar frickeleinlagen gespickt, wobei ich das jetzt nicht negativ meine. Man kann die Cd wunderbar am Stück durchhören und seine Gedanken baumeln lassen. Leider ist mir das Album insgesamt doch ein Stück zu ruhig ausgefallen warum ich nicht die Bestnote vergeben kann. Wer aber auf der Suche ist nach einem ruhigem, melodischen Progalbum der wird hier seine wahre Freude haben. Die Songs sind alle recht komplex, jedoch ohne den Hörer überfordern zu wollen. Ausfälle gibt es eigentlich keine zu verzeichnen, den Jungs ist ein wirklich erstklassiges Album gelungen.

Vergleichbare Bands: POS, Vanden Plas
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Paramount
Paramount von Sieges Even (Audio CD - 2010)
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