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am 28. Januar 2004
Man kann angesichts des musikalischen Genies von Kevin Graves nur Erfurcht empfinden. Hat der Mitbegründer der genialen Psychotic Waltz aus San Diego (leider Ende der 90er aufgelöst) mit seinem Dead Soul Tribe Debüt noch nicht richtig zum Thema gefunden, so ist ihm mit "A Murder of Crows" ein unglaubliches Meisterwerk gelungen. Was auf dieser Scheibe an Ideen, Perfektion und musikalischer Finesse abgefeuert wird, ist einfach atemberaubend. Man braucht eine ganze Weile, um die Bandbreite dieses Werkes zu begreifen. Zwar ist man vom ersten Augenblick an elektrisiert, gleichzeitig aber auch etwas überfordert. Hier werden Melodien, Breaks, Rhythmen und Songstrukturen aus dem Hut gezaubert, die man erst mal toppen muss. Die Jungs um Kevin Graves agieren wie aus einem Guss. Der Drummer stößt in Dimensionen vor, die anfangs zwar für Kopfschütteln, mit der Zeit aber nur noch für Staunen sorgen. Die Bassabteilung könnte perfekter und satter kaum sein. Die Gitarrenarbeit ist magisch. Und über allem thront die entspannte jedoch jederzeit intensive und ausdrucksstarke Stimme des Bandleaders. Dazu noch hier und da die märchenhafte Flöte(!) eingestreut und fertig ist ein Mix, dass man mit Worten nur schwer beschreiben kann. Ein Stil, der kaum in eine Schublade passt. Hochkomplexe, phantasievolle, melodiöse Songs, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Nicht zu verfrickelt oder krampfhaft progressiv sonder überlegen, entspannt, in sich geschlossen, kraftvoll und unglaublich mitreißend. Man fühlt sich eins mit dieser Werk, emfpindet leisen Stolz. Alleine die ersten 5 Stücke dürften in der Musikgeschichte in ähnlicher Intensität nicht leicht zu finden sein. Dazu eine klanglich einwandfreie, enorm dynamische Produktion, die der HiFi-Anlage die letzten Reserven herauslockt. Druck pur. Intensität in Reinkultur. Man kann den Jungs um Kevin Graves letztendlich nur dankbar sein für diesen Meilenstein. Ein Werk, wie man es mit viel Mühe vielleicht einmal in zwei Jahren findet.
Ein absoluter MUSSKAUF für alle, die GITARRENMUSIK auch nur im entferntesten Sinne mögen und ihrem Hirn mal wieder einen ordentlichen Impuls in Sachen Sound gönnen möchten.
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am 25. August 2009
"A murder of crows" war das erste was ich von Devon Graves überhaupt hörte, wobei ich die Psychotic Waltz-Zeiten dann teilweise nachgeholt habe.
Natürlich kann man DEAD SOUL TRIBE mit den früheren Psychotic Waltz vergleichen; muß man aber nicht. Und da dies die "A murder of crows"-Rezension ist, unterlasse ich es mal.

Was den Hörer sofort fesselt ist die phantastische Stimme von Devon Graves, die wohl als Ausnahme-Stimme gelten muß: stets klarer Gesang mit etwas Hall, kein Gekreische oder Gegruntze, sondern immer entspannt mit interessanten Melodiebögen.
Das Fazinierende an der Stimme ist tatsächlich die Eigentümlichkeit, mit der es Mr. Graves möglich ist, Stimmungen und Gefühle zu transportieren; hauptsächlich Formen von Traurigkeit aber auch Vehemenz.

Auch seine Mitmusiker sind Virtuosen. Das typische Gefühl des Progressive-Metals kommt auf, wo man gewillt ist sich nur auf das Spiel eines Instruments zu konzentrieren und dessen Techniken herauszuhören. Tatsächlich liegt die Stärke von DEAD SOUL TRIBE aber im Zusammenspiel, wenn Melodien sich formen und wieder zerfließen, wenn Steigerungen sich aufbauen und entladen, und natürlich in getragenen Momenten.

Anspieltips sind eigentlich alle Songs da es keinen Ausfall gibt. Mein Favorit ist "Things you canŽt return".

DEAD SOUL TRIBE zu vergleichen ist schwierig, aber man kann sagen das Fans von RIVERSIDE, PORCUPINE TREE, SIREN, SIEGES EVEN oder auch KING CRIMSON gerne mal ein Ohr riskieren sollten.

Wunderschöne Musik für Filigran-Hörer, Musik-Techniker, Progressive Metal-Freaks und für Leute, die einfach gute (Metal-)Musik mögen.
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"A Murder Of Crows" schließt nahtlos an das tolle selbstbetitelte Debut an. Was passierte mit den Seelen der Menschen, die laut alten Legenden von Raben ins Jenseits gebracht werden, wenn der Rabe stirbt? Wie immer beschäftigt sich der in Österreich lebende Exil Ami mit abgedrehten Texten. Für mich klingen Dead Soul Tribe auf "A Murder Of Crows" etwas mehr nach Psychotic Waltz als auf dem Debut, was die Musik betrifft, doch Devon singt nicht mehr so hoch, sondern variabler, weshalb ich Dead Soul Tribe seiner Ex Band klar vorziehe. Jetzt können mir die Die Hard Waltz Fans die Pest an den Hals wünschen, das ist mir aber total egal! Auch dadurch, dass ab und an wieder die berühmte Querflöte auftaucht werden Erinnerungen an Psychotic Waltz wach, was man durchaus als Kalkül bezeichnen könnte. Alle Kompositionen sind gut ausgearbeitet und nicht mehr so depressiv wie bei der Vorgängerband. Ich kann keine schlechten Songs ausmachen und sehe eine kleine Steigerung zum schon guten Debut. Wie so oft haben Inside Out ein nett aufgemachtes Digipack mit einem Bonustrack ("Time"). Also schnell zugreifen!
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am 11. Juni 2012
Meine persönliches Lieblingsalbum von "Devon Graves" (alias "Buddy Lakey, (Psychotic Waltz"). Sie bietet einen geradezu wunderschönen Klangteppich der sich immer wieder an vielen Stellen wunderbar entfaltet. Der Song " Some Things You Can't Return" ist ein Highlight das ergreift und mitreißt, in die Sphären der Glückseligkeit, um ein Beispiel zu nennen. Große Lücken und Schwächen hat dieses Album in meinen Ohren einfach nicht und ich finde jeder Song macht sehr passend die Tür für den nachfolgenden auf. Angenehme Musik mit viel Gefühl gesungen und komponiert. Bedauerlich das Dead Soul Tribe auf Eis gelegt wurde.
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am 14. August 2003
Ein wunderbares Album. Kein stupider frickel-"prog"-metal a la Dream Theater, keine Retro-Bombast-Masche wie bei Flower Kings & Spock's Beard, sondern abwechslungsreiche, melancholische, nicht immer grabesdüstere Musik. Metal und akustik-passagen mit virtuosen Flötenspiel wechseln sich hier ab in einem absolut modernem Sound. Ich kann dem Amazon-Rezensenten nur zustimmen - ein solch stimmiges Album bekommt man nur selten geboten. Für mich bisher das beste Prog-Album 2003 (abgesehen von King Crimson - aber die sind noch mal in einer anderen Liga).
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am 28. August 2005
Dieses Progrock/Metal Gemisch erinnert doch frapierend an Genregrössen wie Fates Warning, aber vor allem an die alten Psychotic Waltz. Gerade letzteres ist aber eigentlich garnicht verwunderlich, schaut man doch nur einmal aufs Lineup und erkennt im Vocalist der Band Devon Graves, der in früheren Jahren mit Psychotic Waltz unter seinem bisherigen Namen Buddy Lackey am Mikro stand. Neben den beiden genannten Bands ist auch ein Seitenblick gen Tool nicht zu leugnen. Manche der treibenden Gitarrenarrangements "erinnern" an eben jene Wahnsinnsband ohne den Vergleich zu sehr heraufzubeschwören.
Mit A Murder Of Crows legen sie ihr zweites Album vor. Ein ziemlicher Brocken, irgendwo zwischen harten Progmetal, psychedelischen Traumsequenzen ummalt mit schönen, rustikal wirkenden Akkustikeinlagen.
Wie der Name schon sagt geht es zu 100% um diese eine Vogelart: den Krähen. Devon versucht im Sound sowie in den Lyrics diese Faszination zu thematisieren. So beschreibt er vor allem den Mythos, der an diesen Vögeln haftet. Der Mythos des Seelenträgers von der irdischen Welt in eine andere. Wer den Film "The Crow" gesehen hat wird sich schnell zurechtfinden im Lyrischen Kosmos Devons.
Im Vergleich zu anderen konventionellen Progmetalbands ist vor allem der Gebrauch rustikaler Blas- und Akkustikinstrumente zu erwähnen. Devon holt wie man es von ihm schon zu früherer Zeiten gewohnt war, die Querflöte aus dem Rucksack und setzt somit in typischer Jethro Tull-Manier zusätzliche Akzente. Besonders eindrucksvoll nachzuhören ist dies im wunderschönen "Black Smoke and Mirrors". Metal steht aber nicht umsonst auf dem Etikett welches diese Platte schmückt und so gibt es natürlich auch die coolen Kracher Marke alter Psychotic Waltz ("Angels In Vertigo", "Crows On The Wire"). An sich wirkt der Sound Devons und da blicken Tool wieder um die Ecke, kompakter, satter und moderner, auch im Vergleich zum Vorgängeralbum. Die Begleitmusiker Adel Moustafa am Schlagzeug und Roland Ivenz am Bass ergänzen die manchmal nicht ganz leicht nachvollziehbaren Songideen von Devon Graves perfekt. Komplex ist das Ganze also noch allemal und viele dürfte schon der grandiose Opener "Feed" (der in zwei Teilen daherkommt) aufgrund seiner vielen Arrangements und Soundideen in die Knie zwingen. Eine breite Masse wird mit Devons Zweitwerk also nicht angesprochen. Schade eigentlich da er schon ein gewisses Verständnis für Harmonische Strukturen mitbringt, nur der musikalische Rahmen bleibt fürs ungeübte Ohr zu vielfältig und somit zu komplex.
A Murder Of Crows ist eine riesengrosse Wundertüte voller grandioser Progmetal Ideen. Und wie es bei guter Musik oft der Fall ist, so auch hier: wer dieses Album nicht nur hören sondern erleben und vor allem auch verstehen möchte, der benötigt sehr viel Zeit. Lohnt sich aber ...
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am 27. September 2003
Im Vergleich zu seiner ehemaligen Band Psychotic Waltz schlägt Sänger Devon Graves hier einen etwas rauheren und modernen Sound an; nicht ganz so verspielt wie bei den Psychotics...Aber: Es ist immer noch sehr melodisch und die Stimme geht unter die Haut. Wirklich gelungen!
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am 20. Januar 2006
Vielleicht liegt es daran, dass ich Psychotic-Waltz-Fan der ersten Stunde bin. Und wenn man deren Musik zur Stimme von Buddy Lackey (der sich ja jetzt Devon Graves nennt) im Ohr hat, ist man von Dead Soul Tribe beinahe automatisch enttäuscht. Das liegt zum einen daran, dass die Musiker, die Graves um sich versammelt hat, nicht an seine Mitmusiker von Psychotic Waltz heranreichen, insbesondere nicht an das Gitarrenduo Dan Rock/Brian McAlpin. Zum zweiten liegt es daran, dass Graves nun selbst Gitarre spielt - aber nur ein mittelmäßiger Gitarrist ist. Auf der Bühne hypnotisiert er nicht wie früher das Publikum, sondern sein Griffbrett. Das merkt man auch "A Murder of Crows" an. Die Scheibe ist immer noch ein recht stimmungsvolles, grundsolides Prog-Album. Aber mit dem offensichtlichen Versuch, die einzigartige Atmosphäre und die technische Reife von Psychotic Waltz zu erreichen, ist Graves mit Dead Soul Tribe bisher gescheitert.
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