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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kissing the flesh, so dead and cold..., 26. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Mental Funeral (Audio CD)
Achtung, Death Metal-Freaks! Was hier Chris Reiffert, der übrigens auf dem Death-Erstling "Scream bloody gore" mitwirkte, und seine Mitstreiter im Jahr 1991 auf Tonträger gebannt haben, ist meiner Meinung nach die Referenz des gesamten Genres und steht sogar noch einen Tick über den Meisterwerken von Bolt Thrower, Morbid Angel oder Entombed.
An der Scheibe aussetzen läßt sich höchstens die vielgescholtene Produktion mit dem nach Waschtrommeln klingenden Schlagzeug, was allerdings so gewollt war und nach einer Eingewöhnungszeit auch nicht mehr stört.
Ausserdem sind Image und Texte der Band sicher nicht jedermanns Sache. So bearbeitete Chris Reiffert sein Drumkit anfangs angeblich mit den Oberschenkelknochen eines Menschen, welche er sich selbst von einem Friedhof besorgte. Die Texte sind sick, haben aber eine ganz andere Herangehensweise an das Splatter & Gore-Thema als z.B. jene von Cannibal Corpse. Sie beschränken sich nicht nur auf das bloße Aufzählen gewalttätiger Handlungen, wirken aber gerade dadurch noch kranker.
Musikalisch kann man das ganze allerdings nicht perfekter aufbereiten. Hysterische Gitarrensoli, an den Nerven zerrende, zähflüsige Passagen, rasantes Geknüppel, dezente Soundeinsprengsel im Hintergrund, das unmenschliche Organ von Chris Reiffert (nicht die eintönigen, möglichst tiefen Growls heutiger Death Metal-Bands): All dies wird perfekt kombiniert und bildet auch mit den jeweiligen Texten eine Einheit.
Anspieltips: "Dead" (kenne nichts vergleichbares), "Robbing the grave", das rasante "Hole in the head" und das hasserfüllte "Dark Crusade".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvertzichtbares Juwel einer jeden Sammlung, 15. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mental Funeral (Audio CD)
Jau, ihr Zombies und Maden! Das ist der absolute Klassiker des schlechten Geschmacks und DAS Referenzalbum
des Gore und Splatter Death Metals. Waren Carcass eher die Chirurgen, so sind Autopsy die Jungs mit dem Vorschlaghammer. Nachdem Chris Reiffert das Death Debut "Scream Bloody Gore" eingerumpelt hatte, hat er recht zügig eine neue Formation um sich geschart und mit dieser das durchaus beachtliche "Severed Survival" Album (1990) eingerumpelt. Wie so oft erschien diese Platte mit einem alternativen Cover für Deutschland, da die BPjS es wieder mal zu heftig fand.

Egal. Was macht "Mental Funera" so wichtig. Als erstes zu nenen, ist der unglaublich "fertige" Sound mit für damalige Verhältnisse unglaublich tiefen Gitarren, sehr pappigen Drums (einer DER Hauptkritikpunkte) und wirklich unterirdisch
gurgelnden Vocals. Über den Sound ist viel gestritten worden, ich fand aber schon damals, daß er sich wohltuend vom allgegenwärtigen und glattpolierten Morrissound / Scott Burns Einheitsbrei abgehoben hat und vor allem wie die Faust aufs Auge zum Atwort und den Songs des Albums passt. Ohne den schlammig schaurigen Klang, wäre die Platte nicht mal halb so beeindruckend.

Das Songwriting war extrem abwechslungsreich. Neben den üblichen Klopperpassagen, die herrlich unpräzise waren, regieren vor allem auch schleppende, quälende Doomeinlagen, die immer zum rechten Zeitpunkt wieder in Geprügel explodieren.
Die Atmosphäre ist extrem kaputt und erzeugt ein echtes Horroflim-Feeling. Der Opener ist eher schnell gehalten, der zweite Song flotter Midtempo - aber dann wird die fertige Atmo so richtig zelebriert, bevor es mit "Slaughterday" wieder richtig rund geht. "Dead" ist ein guter Ausklang der (damaligen) A-Seite, bevor es mit "Robbing The Grave" wieder richtig kaputt weitergeht. Der Song hatte auch seinerzeit aufgrund des Textes (Inhalt kann man sich ausmalen) für Aufsehen gesorgt, was man heute eher possierlich findet. Nennenswert sind vor allem noch das flotte "Bonesaw" und das abgrundtief böse "Dark Crusade".

Wer also mal den Urvater aller Gore Bands hören will und sich mal die ordentliche Zombie-Keule geben will, sollte mal ein Öhrchen riskieren (nicht nur im übertragenen Sinne). Wichtig!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvernichtbares Stück Todesstahl, 10. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Mental Funeral (Audio CD)
Dieses Death Metal Produkt vernichtet alles bisher dagewesene und alles zur Zeit aktuelle im Handstreich und hat nicht einmal die Absicht dies zu tun. Zu gut ist diese Death Metal Scheibe. Hat man sich jahrelang ein Deathmetal-Ideal im Gehirn programmiert, Autopsy vernichten diese neuen Gehirnwindungen sofort. Teilweise ultra-slow-mo sound unterlegt mit vernichtungs-vocals wechselnd im minutentakt mit zerfetz-sound und gurgelgeräuschen. Über Leichen gehende Kultmusik.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Todesblei bester Art, 14. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mental Funeral (Audio CD)
Oft kopiert und nie erreicht. Mental Funeral ist ein Klassiker des Genres Death Metal. Man braucht sicherlich mehrere Durchläufe um die Genialität dieser Scheibe zu verstehen. Für mich die stärkste Autopsy CD. Brutal von vorne bis hinten, mal fies langsam wie Lawa ("Dead") oder mal auf's Gaspedal gedrückt ("Twisted mass of burnt decay"), mal kombiniert ("Robbing the grave"). Dieser Kranke Gesang des ex-Death drummers und die Produktion runden das Bild eines Metal Klassikers ab, welches in jede Metal Sammlung gehört.
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5.0 von 5 Sternen verwesendes fleisch..., 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Mental Funeral (Audio CD)
... so ist für mich die banalste und kürzeste art und weise dieses album zu beschreiben.
der 1991`er klassiker des US Death Metals.
Ich persönlich hatte es ein wenig schwer mich mit dem album anfangs zu befassen, weil ich eher geschwindigkeitshelden, wie Deicide oder Grave gewohnt war, aber das zählt absolut nicht im Death Metal.
Autopsy spielen auf ihrem 2. album hier eine Mischung aus stinky, rotten und wie man hier zu deutsch sagen würde : "eitrigen" Death mit sehr vielen Doom-Einflüssen und dazu noch eine trockene, überhaupt nicht überhobene produktion.
chris reifert growlt wie ein verwester Zombie, der unter der erde liegt und sich von seinen Maden und würmern befreien möchte.
ein klasse death metal album und ein klassiker dazu.
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5.0 von 5 Sternen Der Urschrei des Death Metal, 4. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mental Funeral (Special Edition) (Audio CD)
Ich erinnere mich noch gut an den Erstkontakt mit dieser Scheibe: das war 1991 im Düsseldorfer WOM (R.I.P.). Eigenartig fasziniert vom Coverartwork und dem ungewöhnlichen Namen der Band, riskierte ich eine Hörprobe. Was dann kam, sollte mein Verständnis von Metal für immer ändern, und war gleichzeitg das Eintrittsticket zum Death Metal. Was ich aber zunächst hörte, waren dröhnende, heruntergestimmte Gitarren, ein brutaler Drumsound, wie ich ihn bis dato nicht kannte, und, vor allem-unmenschliche Schreie aus einer anderen Dimension. Ich war abgestoßen und fasziniert zugleich. Die Faszination überwog jedoch und ich besorgte mir die Kassette, um das unirdische Theater auch auf dem Walkman hören zu können.
11 Jahre später-die MC ist längst futsch-erinnerte ich mich an die Kult-Heroen von einst und beschaffte mich folgerichtig die Special Edition. Heute kann ich dazu folgendes sagen:
Autopsy sind auf der Special Edition von "Mental Funeral" morbid und brutal wie eh und je, die Wurzeln ihrer Inspiration sind jedoch offenkundig: Black Sabbath, Trouble und Saint Vitus halfen beim Gitarrensound kräftig mit, weitere Inspirationsquellen werden in den Kommentaren der einzelnen Bandmitglieder zum jeweiligen Titel wiedergegeben. Die Gitarrenarbeit von Danny Coralles und Eric Cutler birgt viele kleine Überraschungen, der Teufel steckt wie immer im Detail. Man höre sich nur "In the Grip of Winter" , "Torn from the Womb", "Robbing the Grave" oder "Hole in the Head" etwas genauer an.
Die beiden Live-Mitschnitte auf der beigelegten DVD glänzen zwar nicht durch Bildqualität, bringen den Sound der Band aber gut rüber und sorgen für jede Menge Underground-Feeling (vor allem der Live-Mitschnitt von San Pedro 1991). Damit ist die DVD alles andere als Füllwerk und die Special Edition liefert value for money. Well done, Autopsy!
5 dunkle Sterne dafür!
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