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5.0 von 5 Sternen An diesem Klang gibt es wahrlich nichts zu meckern...
Bereits seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach "dem" In-Ear Kopfhörer und habe bereits etliche Modelle ausprobiert (Monster, Sony, Sennheiser, Bose, Westone) und bin vor einigen Monaten beim Shure SE425 gelandet - unter anderem wegen dem (noch) relativ humanen Preis. Für den SE535 habe ich mich schon damals sehr interessiert, jedoch hat mich der Preis...
Veröffentlicht am 22. Mai 2011 von Rainer Smetan

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klang Ok, aber unbequem und überteuert
Zunächst mal: Ich bin kein HiFi-fetischist oder -Purist, an nennenswerten Kopfhörern habe ich nur den Sennheiser HD500 (85€)
und den HD595 (110€) zu bieten. Bei InEar habe ich bisher nur "Hausmannskost" genossen, also das, was bei MP3-Playern/Handies
so beilag. Das im wesentlichen auch nur außer Haus, und nicht zu Hause, um Musik...
Vor 5 Monaten von Werner veröffentlicht


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67 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An diesem Klang gibt es wahrlich nichts zu meckern..., 22. Mai 2011
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent (Elektronik)
Bereits seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach "dem" In-Ear Kopfhörer und habe bereits etliche Modelle ausprobiert (Monster, Sony, Sennheiser, Bose, Westone) und bin vor einigen Monaten beim Shure SE425 gelandet - unter anderem wegen dem (noch) relativ humanen Preis. Für den SE535 habe ich mich schon damals sehr interessiert, jedoch hat mich der Preis abgeschreckt.

Nachdem der Preis etwas erträglichere Regionen erreicht hat, konnte ich mich des Drangs nicht erwehren und wollte unbedingt herausfinden, ob der Klang des Shure SE535 wirklich den Differenzbetrag an Mehrwert gegenüber dem SE425 bietet. Also gab ich mir einen Ruck und bin das Risiko eingegangen und habe den 535er bestellt. Die Amazon Lieferung war (wie immer) schnell und zuverlässig.

Bevor ich auf die klanglichen Details eingehe noch etwas zum Einsatzzweck und der von mir konsumierten Musik: Der Kopfhörer sollte sich nicht nur für meinen "normalen" Musikkonsum eigenen, sondern auch Bühnentauglich sein (Schlagzeug & Gesang) und für Mischung und Mastering von Aufnahmen (Klassik bis Rock) herhalten. Dazu bedarf es schon eines analytischen Klangbildes, da leider keine Möglichkeit der Plazierung von hochwertigen Monitorlautsprechern gegeben ist.

Musikalisch bewege ich mich auch in der Klassik, jedoch mindestens ebenso gerne in Jazz-Rock/Fusion/Rock Gefilden und lausche sehr gerne Interpreten vom Sheffield Label (James Newton-Howard & Firends, Michael Ruff, Clair Marlo), Jeton (Charlie Antolini, Wolfhound) , DMP, GRP (GRP Live in Session), Karizma, Toto (Tambu!) , Joe Jackson (Big World) um nur einige zu nennen.

Um zu den klanglichen Details zu kommen: wenn ich das vorher geahnt hätte, dann wäre mir der Umweg über die Shure SE425 "erspart" geblieben. Dies ist er nun, mein Referenzhörer! Das was dieser "Kopfhörer" in die Ohren zaubert ist nur schlecht in Worte zu fassen. Glasklare Höhen, hervorragende Mitten und ein kackiger Bass (der Punch der Bassdrum ist da wo er auch hingehört!). Mit diesem Kopfhörer bekommt man nicht nur was in, sondern besser auf die Ohren. Was die SE535 in die Ohren zaubert ist wirklich ganz großes Kino.

Die Musik spielt sich nicht wirklich im Kopf ab, sondern man hat bei geschlossenen Augen wirklich das Gefühl jeden einzelnen Musiker anfassen zu können. Jeder einzelne läßt sich genau Orten und heraushören. Besonders fällt das bei Alben wie den "Westcoast All Stars" (nur Stimmen und Fingerschnipsen - ansonsten keine anderen Instrumente) oder "Friends Of Carlotta" (B&W) auf (die Liste ließe sich fast beliebig erweitern - zumindest auf Alben wo dies auch gewünscht war).

Auch bei anderen Direktschnittaufnahmen fällt (Sheffield Lab, Jeton) dies sofort auf. Man kann den Bass und die Felle förmich schwingen hören (und sehen). Es gibt bei jedem der Lieblingstracks neues zu entdecken. Als wenn ein Vorhang fällt. Auch wenn man vorher vieles schön gehört hat und es "irgendwie" da war, so bekommt das ganze Klanggebilde eine neue Tiefe, eine neue Dimension.

Das Album "James Newton-Howard & Friends" dürfte vielen, die auf guten Klang stehen (eher die Audiophilen) bestens bekannt sein. Wie jedoch hier die Percussion Parts (gespielt von Joe Porcaro)
herausgestellt werden (ohne das Gesamtgebilde in irgendeine negative Richtung zu treiben) und die kleinen "Spielereien" des Schlagzeugers (Jeff Porcaro), dass ist das was ich immer "irgendwie" vermisst habe.

Gut, nicht jeder mag die In-Ear-Technik und es gibt ausreichend viele Verfechter der On-Ear Hörer (mit entsprechenden Stax mag es da auch noch Steigerungen geben), die In-Ear Hörer als "Kompromiss" darstellen, wenn ein Kompromiss sich so anhört - gerne!

Als Zuspieler wurden unter anderem auch die vielgescholtenen Apple Produkte verwendet (neben einem Ipod Classic ein iPhone 3 und 4) und auch hier war die oben beschriebenen Effekte absolut hör- und nachvollziehbar. Ein iPod Classic muss sich nicht wirklich hinter anderen Geräten verstecken, obwohl dass sehr gerne Proklamiert wird.

Auf die Effekte und Diskussionen über das für und wieder von MP3 (Lame oder Frauenhofer), Wav oder Flac & Co. möchte ich hier nicht eingehen, aber dieser Kopfhörer verzeiht nichts - egal bei welchem Format! Jeder Fehler ist hörbar und das in der ganzen Brutalität. Jede schlechte Blende, der Einsatz von Limitern und Kompressoren, etc. alles wird schonungslos offengelegt.

Einer der Nachteile dieser Analytik ist einfach der, das viele Aufnahmen eben einfach keinen Spaß mehr machen, da diese noch viel schlechter sind als man das vorher gehört hat und glauben wollte (hierzu zählen viele, viele Aufnahmen aus den 80ern, wo das Multitrackrecording teilweise wirklich übertrieben wurde).

Wichtig ist: Für die Auswahl der "richtigen" Ohrpassstücke sollte man sich wirklich Zeit nehmen, da hier meistens schon die entscheidenen Fehler gemacht werden und viele vielleicht zu früh aufgeben, da sich der gewünschte Klang einfach nicht einstellen mag. Das liegt aber nicht nur an den Ohrpasstücken, sondern auch wie die Hörer eingesetzt werden. Letzteres bedarf etwas Übung und ist auch nach etwas Training nicht einfach mit "reinstecken und los gehts" zu realisieren. Etwas Zeit muss man sich schon geben, aber das Ergebnis entschädigt dafür um so mehr.

Persönlich finde ich den Tragekompfort sehr gut (ich verwende die Foam Sleeves in Größe "L" obwohl ich keine riesigen Gehörgänge habe) - und auch das über die Ohren geführte Kabel (bin Brillenträger) stört mich nicht im geringsten - das mag aber nicht für jeden zutreffen.

Insgesamt bereue ich an diesem Kopfhörer nur eines: das ich diese nicht früher gekauft habe.

Update (15.06.2011):
Nachdem dieser Hörer nun mehrere Wochen im Einsatz ist, kann ich meine Begeisterung und Wertung hinsichtlich des Klangs noch immer kaum bremsen. Viele, viele Alben habe ich geradezu neu entdeckt (Joe Jacksons "Blaze Of Glory" ist so ein Paradebeispiel).

Auch der Tragekomfort ist für mich auch nach Stunden noch gegeben - ich mag das Konzept das Kabel über den Ohren verlaufen zu lassen. Auch als Brillenträger stört es mich nicht - auch wenn das für jeden anders sein mag. Auch die Versteifung am Anschluss sorgt für eine Erleichterung beim Tragen, da sich die Biegung "gemerkt" wird und somit immer nachezu gleich verläuft.

Zum Zubehör noch Folgendes:
- Die Aufbewahrungsbox ist aus Nylon (oder zumindest ähnlichem Material) und bleibt in ihrer vorgesehenen Form. Allerdings, dass muss ich zugeben, machen das andere Hersteller doch einen Ticken edler. Aber wenn Shure die Differenz zu einer Luxusbox lieber in den Klang gesteckt haben sollte, dann ist es mir um so mehr recht.
- Hm, der beiliegende Lautstärkeeinsteller ist da schon extrem Grenzwertig: Man wird in nicht oft brauchen und er tut was er soll, jedoch ist dieser dem gesamten Produkt nicht angepasst. Schlecht verarbeitet, wackelig und aus billigstem Kunststoff - fehlte nur noch dass das Teil klappert. Für den einen oder anderen Nützlich, aber von der Umsetzung her wirklich schlecht.
- Der Flugzeugadapter ist stabil und macht einen robusten Eindruck - eben einfach Funktional.
- Der Adapter von 3,5mm auf 6,3mm Klinke hat vergoldete Kontakte und hat eine solide Verarbeitung.

Die Auswahl an Ohrpassstücken ist relativ gewaltig und darin liegt auch ein Problem die richtigen Ohrpassstücke zu finden. Da man jedoch allen Ohren gerecht werden möchte, sollte sich der geneigte Käufer dieser Hörer selbst Zeit geben und mit Ruhe herumprobieren. Das "AHA" Erlebnis kommt, ganz sicher - aber erst muss alles zusammenpassen.

Einen wichtigen Hinweis möchte ich noch geben: Es ist teilweise extrem schwierig diese Ohrpassstücke von den filigranen "Tonaustrittsröhrchen" zu bekommen. Die Lösung: Die Hörer für ca. 3-5 Minuten in das Gefrierfach legen, danach geht das Auswechseln deutlich einfacher. Aber bitte nicht die Hörer im Eisfach vergessen, da ich nicht sicher bin, wie diese Kopfhörer das vertragen. Dieser Tip kommt übrigens vom Shure Support und ist keine Erfindung von mir. Ich bitte entsprechend von Schadenersatzforderungen hinsichtlich dieses Hinweises abzusehen. Jeder ist für seine eingefrorenen In-Ears selbst verantwortlich!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim hören und entdecken!!!
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach beeindruckend gut, 27. Februar 2011
Ich habe für mein E-Drum von Roland einen High-End In-Ear Ohrhörer gesucht und so einige ausprobiert. Es gibt viele gute Produkte für teures Geld, aber nur wenige scheinen zu überzeugen. Erst nach der Empfehlung eines Musikerkollegen kam ich zu dem Shure SE535. Die Kaufabwicklung von amazon war gewohnt gut.
Die meisten Sorgen hatte ich, passende Ohrmuffen zu finden. Nach dem ich einige probiert hatte kam jedoch sofort Begeisterung auf. Dies ist der erste In-Ear Hörer gewesen, bei dem auch die Bässe das tun was ich von einem Ohrhörer erwarte, sie kommen perfekt an.Der Klang ist klar und das Beste was ich je von einem In-Ear gehört habe. Vorraussetzung ist in der Tat der perfekte Sitz der Ohrmuffen, da sollte jeder probieren. Aber es werden genug zur Auswahl mitgeliefert, sollte also kein Problem sein.
Schade, dass die Ohrmuffen etwas schwer zu wechseln sind. Man hat dabei Angst, etwas abzubrechen. Geht man aber vorsichtig dabei um, ist das kein Problem.
Die In-Ears selbst sitzen perfekt im Ohr, da bewegt sich auch bei starken Aktivitäten nichts.
Dieser Shure gehört sicher nicht zu den günstigsten. Wenn man aber bereit ist, für Qualität seinen Preis zu zahlen, dann ist er uneingeschränkt zu empfehlen.
Ich würd ihn jederzeit wieder kaufen, daher klare 5 Sterne.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klang Ok, aber unbequem und überteuert, 17. April 2014
Von 
Werner - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Zunächst mal: Ich bin kein HiFi-fetischist oder -Purist, an nennenswerten Kopfhörern habe ich nur den Sennheiser HD500 (85€)
und den HD595 (110€) zu bieten. Bei InEar habe ich bisher nur "Hausmannskost" genossen, also das, was bei MP3-Playern/Handies
so beilag. Das im wesentlichen auch nur außer Haus, und nicht zu Hause, um Musik "pur" zu hören.
Bei den InEar gab es im Laufe der Zeit enorme Fortschritte, was sicher auch an der steigenden Preisklasse der gekauften Geräte lag.
Zuletzt nutzte ich die InEar, die beim Samsung Galaxy S3 dabei lagen. Mit denen war ich zuletzt schon sehr zufrieden.

Nun wollte ich mir jedoch mal was richtig gutes gönnen. Ein Kumpel (Hifi-Purist mit Investitionen von mehreren 10K€ in Soundalangen) schwärmte von Shure, die Rezensionen hier taten ein übriges.
Ich bestellte den SE535 (nicht in China, sondern bei einem sehr bekannten Händler), und hatte die Erwartung, dass der Sound
ähnlich viel besser wird, wie beim Umstieg der ersten basslosen, furchtbar klingenden Miniköpfhörer zum S3-InEar.

Nach dem ersten Probehören war ich allerdings maßlos enttäuscht und kam mir angesichts der Schwärmereien hier ziemlich verarscht vor.

Mal kurz die Zusammenfassung:
+Klang ist super
+Bässe super
+Abschirmung ist super (wenn die richtig sitzen, dann hört man durch den Hörkanal nichts anderes mehr)
+Lautstärke ist super (statt auf 80% reicht es, den Lautstärkeregler auf 50% zu stellen, alles darüber hinaus sorgt für baldiges Klingeln im Ohr)
-Einsetzen geht mit etwas Übung flott, aber niemals so schnell wie bei "normalen" In Ear.
Wozu sind die Kabel am Hörer drehbar? Vor oder nach jedem 2. Einsetzen muss man sich das Kabel "zurechtdrehen"
-Klang trotzdem nur wenig besser als bei den billigen S3-InEar
-Tragekomfort ist unter aller Sau (am Anfang gehts, aber nach 2h tun die Ohren weh, nein, lag nicht an den Passtücken)
-Preis ist völlig inakzeptabel (verglichen mit den unwesentlich schlechteren S3-InEar)

Nun meine Begründung
Natürlich ist der Klang super, keine Frage, aber meiner Ansicht nach ist er nur wenig besser, als der der 15€ S3InEar.
Mein AHA-Erlebnis war nicht, wie gut die Shure klingen, sondern wie gut die 15€ S3InEar im Vergleich zu den 400€ Shure klingen.
Naja...eigentlich war das eher deprimierend.

Hier mal einige Behauptungen und meine Meinung:
>>zu wenig Bass<<
Die Bässe des Shure finde ich sehr gut und völlig ausreichend. Das einzige mal, wo mir etwas der Bass gefehlt hat
(und wo mir der S3InEar besser gefallen hat) war bei clawfinger-Catch Me. Ansonsten höre ich auch gerne Bass-lastig, aber das lag wohl eher
an den schlechteren Kopfhörern. Mehr Bass ist beim SE535 absolut nicht nötig. Man wird bei InEar auch niemals einen Bass "fühlen", egal wie man aufdreht.

>>Der Kopfhörer saß wahrscheinlich nicht richtig [wenn der Klang nicht über den grünen klee gelobt wurde]<<
Zu behaupten, dass mancher, der die SE535 nicht toll findet, auf deutsch >zu dämlich< ist, die richtig einzusetzen, klingt für mich eher
nach Arroganz oder Überheblichkeit. Wenn noch ein Luftspalt nach "draußen" ist, dann klingen die SE535 sofort so dünn, dass es fast unmöglich ist,
das NICHT zu bemerken. Mal kurz bisschen mehr ins Ohr gedrückt, hört man sofort riesige Unterschiede. Man muss auch nicht stundenlang die
richtigen Ohrpasstücke suchen. Entweder die dichten ab, oder nicht. Die sind eher eine Frage des Tragekomforts, nicht des Klangs.
Ich meine, wer so intelligent ist, einen Hustensaft mit Kindersicherung aufzukriegen, der kann auch diese In Ear richtig einsetzen.

>>Die Klingen besser wie "große" Kopfhörer, die viel mehr kosten<<
Die HD595 klingen meiner Meinung nach nicht schlechter. Die werden zwar nicht ganz so laut, wie die SE535, aber schlechter....?
Natürlich ist das Hörgefühl anders, die plärren halt nicht direkt in den Gehörgang, aber das die In Ear deswegen besser klingen...finde ich nicht.
Der HD650 (um mal bei Sennheiser zu bleiben) "soll" ja noch "viel" besser klingen, und kostet trotzdem wesentlich weniger. Für zu Hause werde ich
mir InEar nach der Erfahrung nie mehr antun (Ich habe allerdings auch eine ruhige Wohnung).
Für's Fitnessstudio wäre der SE535 schon klasse, aber da scheitert es am Tragekomfort....

>>Man hört Sachen, die man vorher noch nie gehört hat<<
Also, entweder hat man vorher nicht richtig hingehört, oder man unterliegt sowas wie dem Placebo-Effekt. (Motto:teurere Kopfhörer MÜSSEN besser klingen...)
Ich habe dutzende Lieder aus den verschiedensten Richtungen gehört (320kbps), sogar mal *.flac-Klassik auf den Player geladen, hab dutzende Male
zwischen den S3InEar und den SE535 gewechselt. Natürlich klingen die SE535 besser, aber nicht soviel besser, dass ich plötzlich Sachen höre, die
ich mit dem S3InEar nicht gehört habe. Schon gar nicht soviel besser, dass ich dafür Ohrenschmerzen hinnehme oder den 30fachen Preis.
Ist allgemein so, dass, um die letzten paar Prozent rauszuholen, der Einsatz unverhältnismäßig wird
(von 0 auf 1% Lichtgeschwindikeit:machbar...von 99% auf 100%:schwierig), aber für meine Begriffe hat Shure hier "ein wenig" zu viel hingelangt.
Die 400€ würde ich mal in die Kategorie "Liebhaberpreis" einordnen.
Wenn ich mal bei den Prozent bleiben will: Wann man die Shure bei 100% einordnet, dann würde in den S3InEar viell. 95% zugestehen.

>>Man kann jedes Instrument genau orten<<
Da war wohl wieder die Werbeabteilung am schreiben, oder man will vor sich selbst die Investition schönreden...
Stereo bleibt Stereo. Auch die Shure ersetzen keine 5.1 oder gar 7.1 Lautsprecheranordnung. Denn sonst hätte man die gar nicht erfinden brauchen...

FAZIT:
Ich denke mal,
-ich bin da entweder auf die Werbeabteilung reingefallen
-oder an ein paar Hifi-Puristen gelangt, die ihre Übertreibung selber glauben
-oder an Leute, die in das 400€ Teil einiges hineininterpretieren, weil man vielleicht den Preis irgendwie rechtfertigen will
-oder das S3 hat einen grottenschlechten Kopfhörerausgang (aber mobil will ich einfach keine Anlange mitschleppen, die ich eh nicht habe)
-oder ich habe einfach schlechte Ohren / keine Ahnung

Ich denke, das ist hier ähnlich wie bei der Zeitschrift neulich, die USB-Kabel hinsichtlich Klang(!!!) bewertet hat. Mit technischen Geschwurbel,
0 Begründung, schönen Meßprotokollen deren Aussagekraft ebenfalls gegen 0 ging (bin Ingenieur, und kann das glaub ich ganz gut beurteilen).
Das Ergebnis war dann vorhersehbar: Gewonnen hat das 1000€ USB-Kabel.
Hier ist es sicher nicht ganz so krass. Ja, die InEar klingen besser, das fällt mir aber nur auf, wenn ich einen Song seeehr gut kenne und schon oft
gehört habe, oder direkt mit anderem Kopfhörer vergleiche. Wenn ich längere Zeit den S3-InEar höre (nebenbei beim Surfen, nicht konzentriert im Ohrensessel)
und dann den SE535, dann ist für mich der S3InEar nicht schlechter, nur bequemer.

Für mein ruhiges Zuhause werde ich mir sicher keine InEar mehr antun, da nehme ich weiterhin OverEar wie den HD595, und für "draußen" bleib ich bei den
billigen S3 InEar. Die sind, im Vergleich zum Shure, überraschend gut, lassen sich wesentlich schneller einsetzen, tun nach Stunden nicht weh und kosten ein
30stel (bzw. gar nix, weil beim Handy dabei)

PS: Vom HD500 (85€) zum HD595 (110€) waren die Unterschiede (in meinen Ohren) riesig, größer als von S3InEar(15€) zum SE535(400€).

Alle, die meinen, ich sei total bescheuert (ich denke mal, sind hier mehr als 50%), dürfen das auf das S3 oder meine Ohren schieben, die anderen, die sich mal
"was gutes" gönnen wollen, sollten die Lobpreisungen hier kritisch betrachten, die Dinger unbedingt(!) mal probehören, und, wenn sie, ob der geschürten
Erwartungen hier, genauso enttäuscht sind, wie ich, sich überlegen, ob das bisschen mehr an Sound den Preis rechtfertigt.
Ich hab die Dinger zurückgeschickt und nun das gute Gefühl, mit den S3InEar 'mobil' nichts zu "verpassen". Zu Hause mit dem HD595 sowieso nicht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Offenbarung!, 27. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent (Elektronik)
Habe mir den Kopfhörer vor 2 Monaten gekauft und ihn nun ca. 100 h eingespielt. Nun mal ehrlich, der Preis ist deftig, in High-End Dimensionen aber lächerlich... Bin selbst Besitzer einer zigtausend Euro teuren Anlage und habe für so manche minimale Klangverbesserung ähnliche Summen ausgegeben... Was man hier bekommt ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Der Kopfhörer ist extrem natürlich, überhaupt nicht basslahm - ganz im Gegenteil - der Bass ist wunderbar luftig-wuchtig, federnd... Wichtig ist die richtige Anpassung der Ohrstöpsel - Zeit nehmen!!! Wer hier Bass vermißt, dem rate ich dringend einmal echte High-End Referenzsysteme gegenzuhören. Daß der Kopfhörer kein offenes System a la Stax um den zehnfachen Preis schlägt ist ja wohl hoffentlich klar. Für die Größe und die Technologie ist das Ergebnis aber beeindruckend. Insbesondere gelingt es dem Kopfhörer ähnlich High-End Systemen gute von mäßigen Aufnahmen klar zu distanzieren und polarisiert daher auch (was leider manche Aufnahme verblassen läßt!!!). Die Verarbeitungsqualität ist meiner Ansicht nach überragend, meine 3 Jahre alten Etymotic Research wirken dagegen wie billiges Spielzeug. Wer sich ernsthaft für eine mobile Alternative zu einer hochpreisigen Anlage umsieht (man ist halt leider oft nicht Zuhause), denke ich bekommt hier wirklich viel geboten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen High End In Ear, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent (Elektronik)
Ich habe nun mittlerweile einige Reisen mit diesem In Ear getätigt und bin davon grundsätzlich immer noch Begeistert.

Ausprobiert hatte ich den Westone 4R und den damals neuen Logitech UE In Ear 900.

Eigentlich wollte ich den Logitech UE 900 behalten. Aber leider ging einer der Ohrhörer schnell kaputt. Auch kein Kabel hatte nach einigem hören einen Kabelbruch. Respekt an Logitech: Die Garantieabwicklung hat 1a geklappt. Pech mit den Produkten kann man ja mal haben.

der Westone 4 R hat mir vom Sound her nicht gefallen und dann bin ich beim Shure SE 535 gelandet.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass bei diesem High End InEar auch die Audioquelle sehr gut sein muss. Entsprechend habe ich die meisten meiner Songs auf FLAC umgestellt und mir den neuen Player gekauft der auch ohne Probleme alle Dateiformate abspielen kann (also KEIN iPod etc pp).

Die InEars verwende ich meistens auf meinen Flügen - in Summe ca 6 Langstreckenflüge (>10h) pro Jahr - und diese sind einfach wunderbar dabei.
Natürlich muss der Anwender auch die richtigen Polster auswählen. Es werden einige unterschiedliche mitgeliefert. DANN dichten die InEars auch gut ab und der Sound ist sehr ausgeglichen.
Sämtliche Musikarten von Klassik oder R'n'B, 80er, 90er, feinsten Gesang etc pp werden gut dargestellt. Sowohl Mitten, Höhen als auch Bässe.
Die Shure SE535 sind nicht so "Über-Bass-Lastig" wie irgendwelche Beats Kopfhörer. Der richtet sich auch eher an Möchtegern Rapper die nur auf Bass Wert legen und keine Ahnung von den anderen Frequenzen haben.

Warum also 1 Punkt Abzug?!?

1. Sind die Sure SE 535 doch ein wenig überteuert. Ganz ehrlich, der Preis ist einfach zu hoch.
2. Die Verarbeitung sieht sehr "billig" aus (inkl. das Made in China).
3. Es fehlt mir ein Kabel mit dem ich auch meinen Audioplayer - und mein iphone - bedienen kann. Dieses gibt es nur für recht viel Geld im Zubehör und dieses eine Kabel ist auch noch sehr defektanfällig.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAS KLEINE GROSSE WUNDER IM OHR, 25. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent (Elektronik)
Also liebe Freunde des absolut perfekten Klangs. Ein differenzierteres besseres Klangbild gibt es nur noch Live. Das ist absolute Studioreferenz! Wahrlich das Ultimo an Klangerlebnis.Das Maß der Dinge an In-Ohr-Hörern. Unfassbare Klangqualität. ich würde sogar 6 Sterne geben!!!

Klangbeispiele unterschiedlichster Art habe ich, dank Mithilfe meiner Kinder, im Test mit einbezogen. Eigentlich wollte ich nur Klassik hören. Dabei wundert man sich, wie technisch aufwendig (endlich mal differenziert hörbar) doch schon vor 30-40 Jahren Tonträger aufgenommen wurden. Oldies erklingen neu, Opern werden plötzlich wahr, Filmmusik nimmt Gestalt an und selbst Heavymetal beweist, wie gut die Jungs klangtechnisch doch arbeiten. Ein Hörwunder, das süchtig macht; jedenfalls hab ich ihn beim ersten Testhören erst nach 6 Stunden wieder abgenommen. Letztlich bleibt aber die menschliche Stimme der Kern aller Tests und Klangwahrheit; hier zeigt sich wie gut ein Kopfhörer ist. Ich habe meine Lieblingssänger selten so klar und deutlich gehört - und die guten Aufnahmen, gerade der Oper, sind ja alle mindesten 40 Jahre alt. Meine kleine Testreise beginnt bei "A" - wie Abba. Sonst geht es aber kraut- und rüben-durcheinander - was ich gerade greifen konnte in meiner Unordnung:

Nehmen wir Souper Trouper von Abba. Man hört auf einmal am Timbre, daß die Mädels wirklich richtig ausgebildete Opernsängerinnen sind. Glasklar das Glockenspiel, bärentrocken der Bass. Eine räumliche Aufteilung der Stimmen wie im Opernhaus und was für ein Register haben die Mädels.

Bei American Idiot von Green Day stürzt ein Orkan über dem Hörer zusammen, so daß man unwillkürlich zusammenzuckt. Solche Bässe und dermaßen saubere Riffs bringt selbst meine sündhafte-teure Heimanlage mit diversen kühlschrankgroßen selbstgebauten Boxen - ich wohne praktisch in Lautsprechern - nicht annähernd zustande. Beängstigend...

Whole lotta Love - Led Zeppelin ist schon mit normalen Headphones sehr transparent, aber hier wird es zum Psychotrip ohne Haschisch oder andere Stimmulantien. Die Synthesizer-Kurven und die Stimme von Robert Plant kreisen wirklich im Kopf, als wäre es eine 3-D-Kunstkopf Aufnahme, sowohl rauf und runter, wie horizontal. Es kann einem fast schlecht werden...

Wotans Abschied aus DER WALKÜRE auf der legendären CD der "Orchestralen Highlights vom Decca-RING" mit den Wiener Philharmonikern versetzt den Hörer in die Sofiensäle nach Wien. Was für ein Blechbläserklang, wie ein Samtvorhang klingen die Tuben, einschmiegsames Trompeten in betörendem Goldklang. Wie herrlich sind die Streicher räumlich aufgefächert, selbst die kleinsten Ansätze der Harfe sind hörbar, erste Streicher links, zweite Streicher mittig und dann rechts hinten die wunderbaren Bratschen, Bässe rechts vorne - ein Klangtraum! Sogar ganz unterschwellige Streichervibrati sind hörbar. Am Ende Bombast pur ohne in all zuviel Gewalt zu verfallen. Der Feuerzauber geriert zum Meer der Klangschönheiten - fast jede Orchestergruppe ist präsent. Ich höre das Stück seit 45 Jahren - das war bisher ungehört! SIEGFRIED TRAUERMARSCH ist der pure Weltuntergang...

You'll never walk alone ist eine Monoaufnahme (Gerry & The Pacemakers) aber der herrlich warme Klang der alten Studio-Mikrofone wird neu erlebbar - als säßen wir im 56-er Studio, und noch vor einem alten Röhrenverstärker.

Die legendäre Maultrommel in der Musik vom "Clan der Sizilianer" (Ennio Morricone) hat auf einmal Orgelcharakter und die Streicher klingen wunderbar samtig. Und endlich hört man bei Deep Purples "Child in time" mal den eigentlich unsauberen Ansatz der Hammond Orgel, jenen trockenen Anschlag, der fast immer (für empfindsame Ohren bisher nur hörbar) das Klappen der Ventile erzeugt. Laurens Hammond war ursprünglich Uhrmacher.

Hören Sie mal auf die komplexe Differenzierung bei Wagners zu unrecht als Krawallstück oft verspotteten Walkürenritt (Decca - Wiener Philharmoniker - Wagner-Ouvertures). Hier hört man Tuben, Bläser und Hörner brillant aufgefächert im Crescendo der verschiedenen Streichergruppen. Ein Wahnsinn an Orchesteraufschlüsselung, trotz aller Klangvolumina. Oder nehmen wir die Tannhäuser-Ouvertüre (ebd.); was für ein Wunder an Räumlichkeit für eine alte Studio-Aufnahme - so klingt es sonst nur live in Bayreuth aus den tiefen des unsichtbaren Orchestergrabens!

Für Heavy Metal Fans: Die ohnehin ziemlich perfekt aufgenommen Stücke der für mich heuer besten Metalband Hammerfall (im alten Uriah-Heep-Sound) erklingen, als stände man bei Rock am Ring in der ersten Reihe. Ich glaube, daß selbst ein ultrateurer Subwoofer solche Bässe nicht bringt. Vorsicht Ohrschäden, bitte nicht ganz aufdrehen sonst fliegt die Schädeldeckel weg! Absolut knackige Gitarrenriffs werden im Kopf aufgespalten als hörten wir 5.1 Sourround. Wahnsinn, und alles ohne daß sich der Nachbar beschwert, so geht die Post herrlich ab. Auch meine Kinder beschweren sich endlich mal nicht (Papa, bitte mach Deine Musik leiser, wir müssen noch Hausaufgaben machen!")

Wie ist so ein gigantischer Klang mit diesen Zwergen möglich. Ein technisches Wunderwerk, nobelpreisverdächtig!

The air that I breeze (Hollies) ist genial aufgenommen, was man sonst selten hörte. Allan Clarke singt wirklich traumhaft schön. Auch die anderen Bandmitglieder sind zielgenau ortbar. Für eine Aufnahme von 1974 mehr als perfekt. Schöner singt nur noch Chris Norman (Smokie) "A few dollars more" - mein Gott, wie die Zeit vergeht! Dieser Kopfhörer wirkt fast wie eine Zeitmaschine; er versetzt mich 40 Jahre zurück, wo ich all die Künstler noch life in den Clubs gehört habe. Vergangenheit wird wahr - nostalgische Verklärung durch Schönklang

Die Filmmusik von Inception (Hans Zimmer) mit ihren trockenen Bässen und Sythesizer-Effekten kreiselt dermaßen durch den Kopf, daß die klaustrophobische Atmosphäre des Film in der Phantasie wieder entsteht. Solche Filmmusik ist eigentlich nur mit diesen Ear-Hörern erlebbar. Unglaubliche Effekte, die ich über meine Boxen nie wahr nahm. Dream is collapsing hat im Crescendo geradezu wagnerschen Klangbildcharakter. Da schlägt der Puls bis zum Hals. Musik wird Raum! Ein neuer Film entsteht im Kopf.

The Boxer von Simon & Garfunkel. Ich werf mich weg... Und finde mich beim Live-Konzert im Central Park (NY) 1969 wieder. Habe die Stimmen nie schöner gehört! Dann kommt "Bridge over troubled Water" - So sterbe ich dahin...

Für jeden Gehörgang gibt es den passenden Stöpsel. Alles incl. Kabel ist leicht austauschbar.

Cavalleria Rusticana (Die legendäre Karajan-Aufnahme aus der Scala) Cossotto & Bergonzi. Was für Streicher, welches kongeniale Rubato und was für Stimmen. Hier lebt die alte Aufnahme mit neuem Glanz auf. Strahlender und großdimensionierter erklang die "Bauernehre" nie. Endlich kann ich das Intermezzo mal richtig aufdrehen.

Huch! Wo kommt denn der tolle weibliche Chor bei Udos "Ich war noch niemals in New York" her? Und wie toll wird das Schlagzeug verhallt. Mädels mit diesem Ding flötet Euch der große Udo geradezu säuselnd ins Ohr! Ich hasse eigentlich diese Schnulze - aber so klingt sie akzeptabel. Besonders klangbrillant der Mundharmonik-Player!

Für Headbanger only: Hört Euch mal das so abgenudelte Eye of the Tiger (Survivor)! Aber Vorsicht, nicht im Rausch und Überschwang mit dem Kopf gegen die Wanden bangen! Oder in den Spiegel boxen (Rocky!).

Das richtige Anlegen der Hörer ist ganz ganz wichtig - sie müssen wirklich sauber in den Gehörgang eingepasst werden, sonst klingt es fad. Die Dinger müssen fest im Ohr sitzen, dürfen aber nicht drücken. Rot rechts - blau links! Richtig eingepasst drückt der Hörer auch nach mehreren Stunden nicht. Ich halte bei meinem ersten test über 6 Stunden hintereinander aus. Es gibt menschliche Bedürfnisse, die einen dann doch zwingen die Wonder-Pfropfen abzulegen. Dazu gibt es umfangreiches Zubehör, fast wie in einer Ohrenarztpraxis. Alles ist leicht demontierbar, weil superleicht aufsteckbar. Reinigung ein Kinderspiel. Ein ans Kabel montierbarer Lautstärke-Regler (sehr praktisch, wenn man nicht direkt am Verstärker sitzt) ist auch dabei. Übrigens, mir passten die weichen Schaumstoffmuffen am besten. Der kleine Klinkenstecker läßt sich mittels Adapter natürlich auf die an üblichen Anlagen vorhandenen großen Klinken stecken.

Für die Techniker. Lautsprechertyp: Dreiwege High-Definition MicroDriver. Empfindlichkeit: 119 dB SPL/mW. Impedanz: 36 '. Übertragungsbereich: echte ! 18 Hz - 19 kHz. Kleiner Nachteil: jedes Berühren des sensiblen Kabels teilt sich dem Kopf mit, weil der Hörer so eng im Ohr sitzt und praktisch mit dem Ohr (wie lärmdämmende gelbe Ohrstöpsel) quasi verwächst. Aber man soll ja ruhig und entspannt sitzen beim Klassikhören! Oder?

Nota Bene: Ich hatte allerdings das Gerät an einen alten sündhaft teuren High-End Verstärker betrieben - nicht über ein simples Smartphone! Vielleicht deshalb soviel Euphorie. Ein Handy hat natürlich nicht ansatzweise den passenden Verstärker um so ein Edelprodukt richtig zur Geltung bringen zu lassen und das geradezu erschreckend gewaltige Frequenzspektrum mit seinen Tiefbässen und ätherischen Höhen überhaupt auszunutzen.

475 Euro (Empf. VK) - bei Amazon gut einen Hunni weniger! - sind kein Pappenstil - aber dieser Hörer schafft schon neue Glücksgefühle. I love you SE 535. Am Ende zitiere ich als Oldie-Fan unseren alten Schnulzensänger Christian Anders: Mit diesem Ear-Phone fährt ein Zug nicht nach nirgendwo (selbst dieser Schmachtfetzen klingt toll!), sondern ins Land der perfekten Klangträume.Up, up and away in den 7. Klanghimmel. Übrigens, fast hätt ich es vergessen, man kann mit dem Stöpseln im Ohr auf der Seite schlafen, ohne daß es drückt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Shure SE535 - perfekter Sound, 14. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim Googeln nach den besten In-Ear-Kopfhörern bin ich immer wieder auf den Shure SE535 gestoßen. Zunächst hat mich immer der hohe Preis abgeschreckt. Nach dem Motto "man gönnt sich ja sonst nichts" habe ich aber dann doch zugeschlagen.
Lieferung klappte wie immer bei Amazon perfekt. Doch bevor man die erste Töne aus dem Shure SE535 hören kann bedarf es eines kleinen Lehrganges um sie überhaupt vernünftig ins Ohr zubekommen. An das vergleichsweise dicke Kabel und die ungewöhnliche Form der Hörer muss man sich erst gewöhnen. Zudem gilt es aus der großen Auswahl an Schaumstoff-/Gummi-Aufsätzen das richtige für sein Ohr zu finden.
Aber wenn einem das alles gelungen ist, erhält man einen unglaublichen Sound. Ob er wirklich 4x besser ist als der von meinen bisherigen 100€-Sennheiser-Ohrhörern mag ich nicht beurteilen. Aber auf jeden Falls ist es nochmals eine deutliche Steigerung in der Intensität und der Klarheit im Klang. Besonders begeistert bin ich von den klaren und extrem intensiven Bässen (man muss die Hörer allerdings schon recht tief in den Gehörgang schieben bzw. hineindrehen).
Nach wenigen Tagen ist auch das Handling kein Thema mehr. Ich setze inzwischen die Shure genauso schnell ein, wie die bisherigen.
Wen also der Preis nicht stört, der hat mit den Shure SE535 die nahezu perfekten In-Ear Ohrhörer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Hörer fürs dicke Geld, 8. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent (Elektronik)
Mit dem se535 hat Shure in Deutschland seit gut 3 Jahren ein absolutes Flaggschiff auf dem Markt. Da gibt es natürlich noch den se846, diesen lassen wir allerdings einmal außen vor.

Meine Rezension wird auf folgende Punkte eingehen:
-Lieferumfang
-Design
-Haptik/Tragekomfort
-Klang

Aber erst einmal etwas zu meiner Vorgeschichte: Ich habe schon so einige hart verdiente Gelder in Audioequipment investiert, jedoch was Kopfhörer angeht nie das wirkliche Maß der Dinge für mich finden können. Meine Odyssee führte mich durch jegliche Bauweisen(offen/geschlossen/halboffen), Formen(over ear/on ear/in ear)und Marken von Kopfhörern. Letzten Endes reizen mich allerdings in ears am meisten. Sie sind einfach in der Lage herausragende Klangqualität zu liefern, ohne unnötig groß zu sein. Das ist mir besonders wichtig, da ich fast täglich unterwegs bin und nicht mit riesigen KH herumlaufen möchte. Nach langem Suchen habe ich dann diese in ears gefunden.

Lieferumfang: Ich muss gestehen, dass ich die 535er nicht hier auf Amazon gekauft habe, sondern in Frankfurt am Main im Session music store. Dort waren sie günstiger und man bekam oben drauf noch freundliche und kompetente Beratung.
Die Verpackung hat etwa die Maße wie 5-6 blu ray Hüllen, übereinander und ist nicht sonderlich schick. Allerdings versichert sie, aufgrund ihrer komplexen Verklebung, dass sie vorher noch nie geöffnet wurde, und man sicher sein kann, dass man absolute Fabrikneuware kauft. Das gefällt mir persönlich besser, als eine edle Verpackung, welche aber bereits hätte geöffnet werden könnnen.
Der Karton enthält neben den Ohrhörern selbst noch den Standard Papierkram, diverse Ohrpassstücke, auf welche ich später noch eingehen werde, einen Flugzeug- und einen 6,3mm Adapter und einen Lautstärkeregler für nicht direkt regelbare Ausgänge und eine hardshell Transportbox.

Der Lieferumfang ist also weder dürftig, noch überschwänglich. Was mir allerdings negativ auffiel ist, dass kein Ersatzkabel dabei war. das kabel der shures ist nämlich austauschbar.

Design: Das Design ist für mich eher nebensächlich, jedoch nicht unwichtig. Ich möchte dezente Ohrhörer und keine klobigen Haarreife. Ich habe mich übrigens für die clear Variante entschieden.
Die shures sind definitiv anders als andere in ears. Zum einen, da sie durchsichtig sind und zum anderen, da das Kabel über die Ohren geführt wird. Das verleiht dem ganzen einen leichten Hörgerätlook. Ich persönlich empfinde das nicht als störend. Zum Design ist sonst eigentlich nichts zu sagen.

Haptik/Tragekomfort: Die Ohrhörer sind absolut sauber und makellos verarbeitet. man findet weder Grate noch knarzt oder quietscht etwas. Sie sind nicht sonderlich schwer und sitzen deshalb auch sehr gut im Ohr. Das kabel kann man zur Not wohl auch als Abschleppseil für 40-tonner benutzen. ;) Es ist wirklich verdammt dick und macht einen sehr stabilen Eindruck. Es ist am Ohr mit Draht verstärkt und somit formbar. Der gante Rest des Kabels ist mit Kevlar verstärkt und an den entscheidenden Stellen gut gegen Kabelbruch geschützt. Sollte es allerdings doch einmal dazu kommen, dass eine Ader bricht, lässt sich das kabel ganz einfach gegen ein Neues austauschen.
Der Tragekomfort ist wirklich sehr hoch. ich verspüre weder Druckstellen, noch bekomme ich "heiße Ohren". Man führt das kabel über die Ohren und hinter dem Kopf entlang. Dort zieht man dann den keeper an, also das kleine Ding, welches am oberen Teil des Kabels entlangrutschen kann. Somit sitzt der Ohrhörer absolut fest im Ohr und wird so schnell nicht herausfallen.
Die mitgelieferten Aufsätze verwende ich nicht. Jeder der sich zum Kauf dieser Ohrhörer durchringen kann, sollte sich direkt comply schaumstoffaufsätze dazubestellen.( Die mitgelieferten Schaumstoffausfsätze sind keine comply und ich finde sie alles andere als zufriedenstellend, da sie den Klang der Mitten verzerren, wenn sie nicht absolut gerade im Gehörgang sitzen) Passend für die 535er sind die t-100 von comply. Mit den silikonaufsätzen komme ich selbst sehr schlecht zurecht und kann deshalb über diese keine genauen Aussagen machen.

Und nun kommen wir zum Wichtigsten Aspekt der ganten Sache...dem klang!:

Der Klang ist absolut hervorragend. Natürlich ist das meine Meinung und muss nicht von jedem geteilt werden.
Bei den shures handelt es sich um Ohrhörer welche pro Seite jeweils 3 Balanced armature Treiber verbaut haben. Diese Treiber bringen sehr hohes Detailreichtum und Auflösung in die Musik. man erkennt plötzlich völlig neue Dinge in altbekannten Stücken. Was die BA Treiber nicht können ist gigantische Mengen an Bass erzeugen, einfach aus dem Grund, weil die Membran viel kleiner ist, als bei dynamischen Treibern. Das soll allerdings nicht heißen, dass es Ohrhörer ohne Bass sind. es sind vielmehr Ohrhörer mit anderem Bass. Er ist bei den 535ern sehr present, aber gleichzeitig absolut präzise, schnell und staubtrocken. Man hat nicht das Gefühl im Bass jegliche Auflösung zu ertränken. Alles ist klar differenziert und klingt absolut sauber, solange auch die Aufnahme sauber ist und gut gemastered wurde. Besonders in den Mitten spielt der 535er sein Können aus. Er besticht durch wunderschöne musikalische Stimmendarstellung und Gitarren-oder Klaviermusik wird in ganz neue Spähren gehoben.
Die Höhen am 535er, lassen ebenfalls nichts zu wünschen übrig. sie sind weder zu pieksig noch zu unterbelichtet. Sie sind ebenfalls wie jede andere Frequenz im shure sehr fein aufgelöst und klingen hervorragend. Besonders toll klingen somit komplexe cymbal-szenen des Schlagzeugs, welche sonst zu fast weißem Rauschen verschwimmen würden. Hier jedoch sind sie klar differenziert und lassen jedes Detail erkennen.

Der shure ist klanglich gesehen also ein realtiv neutraler Ohrhörer, doch keinesfalls kalt oder zu analytisch.

Fazit: Wer bereit ist solche immensen Summen für kleine "Ohrstöpsel mit Kabel" auszugeben der wird mit high fidelity Klang höchster Güte belohnt. Vorrausgesetzt man hat einen anständigen Zuspieler und die richtigen Dateien darauf.

Zum Schluss möchtie ich noch ein paar Musikempfehlung speziell für den 535 miteben:

- Adele- hometwon glory (Live at royal albert hall)
- Diana krall (Live in Paris)
- Ed sheeran- you need me/ lego house
- Mark knopfler- Marbletown/fare thee well northumberland
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Qualität - mal etwas anders betrachtet, 8. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent (Elektronik)
Über das, was von dem kleinen Klangwunder zum Ohr gelangt, will ich nichts schreiben, es ist eh völlig subjektiv und schwer zu sagen, ob es das Geld wert ist. Ich finde es grenzwertig, für einen solchen Klang soviel Geld ausgeben zu wollen, die letzten paar "Extra-Töne" bezahlt man wahrlich königlich. Aber wenn es um Musik und deren Genuss geht, fallen Grenzen der Vernunft wohl oft. Bei mir ja auch...

Ich will lieber über einen eher selten besprochenen Aspekt reden: Die Bau- bzw. Verarbeitungsqualität des Shure SE535. Verglichen mit den anderen, die ich bisher in der Hand oder gar im Ohr hatte, einfach Klasse!

Der kleine Kanal bzw. das Röhrchen, auf den die Polster aufgesteckt werden und die sozusagen den Schall ins Ohr bringen, wirkt sehr fest und ziemlich stabil. Bei einem anderen, das ich bisher von dieser Bauart her kannte - wenn auch preislich nicht vergleichbar - brach nach noch nicht mal einem Jahr eines dieser kleinen Röhrchen einfach ab, irreparabel. Hier beim SE535 kann ich diesen Defekt nicht auf mich zukommen sehen. Die Verbindung des Kabels zum Ohrhörer selbst erscheint mir als ausgesprochen stabil, verbunden mit der Tatsache, dass sich das Kabel darauf ohne großen Widerstand drehen kann, sich also keine Verwindungsspannungen aufbauen. Die Ohrhörer selber erscheinen ebenso massiv bzw. fest, aber nicht schwer. Und das Kabel selber ist wohl das stabilste Kabel, das ich bisher bei einem Kopfhörer in der Hand hatte, einschließlich der großen Kopfhörer, die ich bisher auch in Geschäften probieren konnte und selber hatte. Das jedoch birgt einen kleinen Nachteil: Direkt an der Verbindung zum Ohrhörer ist das Kabel zusätzlich verstärkt mit einem direkt anliegenden transparenten Kunststoff-Schutzmantel (etwa 5cm lang), der diesen Teil dann so steif macht, dass sich gerade anfangs das Kabel kaum über das Ohr biegen lässt, es sozusagen ein wenig absteht. Mit der Zeit legt es sich allerdings, das Kabel nimmt dann endgültig die richtige Form ein und behält diese bei. Das muss man dann aber auch entsprechend in der mitgelieferten Hülle so verstauen. Lang genug für den normalen iPod Gebrauch ist das Kabel auch, fast schon zu lang.

Kleiner Tipp am Rande: Das Kabel nicht im Kreis aufwickeln, so wie man das sonst immer macht, sondern so, wie die Drachenflieger das mit ihren Schnüren auch machen: Wie eine Acht wickeln, also um zwei Finger herum und zwischen den beiden Fingern immer in der Mitte überkreuzen. So kann man ohne Verwindung aufwickeln, das Kabel muss nicht entzwirnt oder verdreht werden. Schneller einsatzbereit, weniger Aufwand, weniger Belastung für das Kabel, schneller wieder verstaut.

Zusammen mit der Hülle (die tatsächlich ein wenig zu wünschen lässt, es könnte denn doch ein wenig besser, sprich stabiler und edler sein) scheint es mir ein gutes "Paket", das da verkauft wird. Ich gehe von vielen Jahren Gebrauch aus. Na, wohl eher Genuss als Gebrauch ;-) ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top 1A, 4. Oktober 2011
Ich habe die 535 nun fast schon ein Jahr.
Für mich war der primäre Kaufgrund eine grössere Reise mit mehreren Langstreckenflüge.
Mittlerweile nehme ich die Kopfhörer immer mit wenn ich unterwegs auf Reise bin oder auch mal Abends dazu Lust habe.

Genialer Sound "sogar" mit Iphone und perfekter Lärmdämmung.

Hab diverse Kopfhörer und InEars von Bose über Sennheiser u.A. mit Silentfunktionen welche ich auch nicht als schlecht bezeichnen würde und technisch interessante Features (BT usw.) haben.

Die Shure sind jedoch der Oberhammer und machen einfach Spass Musik zu hören. Meiner Meinung nach kommen hier Feinheiten und Töne zur Geltung die man sonst gar nicht hört. Und das mit dem Iphone im Flugzeug oder im Liegestuhl neben Kindergeschrei ;), Augen zu, Musik an und man ist in einer anderen Welt. Ungeeignet einzig wenn man die akkustische Umwelt am Rande noch wahrnehmen muss.

Dass man dabei den Pegel im unteren Bereich halten kann schont dazu noch die Ohren und strengt wesentlich weniger an.

Auch bei Kabel und Gesamtverarbeitung spürt und sieht man die hohe Qualität.
Das Anlegen ist anfänglich etwas ungewöhnlich aber schnell erlernt.

Ich bin absolut zufrieden und empfehle sie sehr gerne weiter! 1A
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Shure SE535 In-Ear Ohrhörer, transparent
EUR 448,87
Lieferbar ab dem 28. September 2014.
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