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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer!!!!!!
Als vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte bekannt geworden sind, dass das deutsche Metalurgestein Accept einen Neuanfang versuchen und das auch noch ohne Sänger Udo Dirkschneider, war mein erster Gedanke Auweia, das geht schief, das haben die doch schon mal versucht". Wer erinnert sich nicht an die Eat The Heat Episode mit David Reece.

Die...
Veröffentlicht am 17. August 2010 von RJ + YDJ

versus
22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik+ Sänger = gut / Texte + Cover = mies
Über die Musik auf dieser Scheibe wurde hier schon ausreichend referiert. Von daher nur soviel: Musikalisch ist dies sicher die beste ACCEPT Platte seit "Russian Roulette" ( wobei diese ja bereits im Vergleich zu den großartigen Vorgängern leicht schwächelte.) Es wird also satt und gekonnt nach vorne gerockt, auch wenn das alles auf mich manchmal zu...
Veröffentlicht am 26. September 2010 von Auskenner


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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volltreffer!!!!!!, 17. August 2010
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Als vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte bekannt geworden sind, dass das deutsche Metalurgestein Accept einen Neuanfang versuchen und das auch noch ohne Sänger Udo Dirkschneider, war mein erster Gedanke Auweia, das geht schief, das haben die doch schon mal versucht". Wer erinnert sich nicht an die Eat The Heat Episode mit David Reece.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet und jetzt liegt das neue Album vor. Das erste Studioalbum seit einer halben Ewigkeit wurde auf den Titel Blood Of The Nations getauft.

Und was soll ich sagen?

Verdammter Mist, dass Teil ist geil!!!

Mit Mark Tornillo wurde ein Sänger verpflichtet, welcher wie die berühmte Faust auf das Auge passt. Tornillos Stimmlage passt perfekt zum Accept Sound und mit seinem knackig rauen Organ dürfte er live auch die Bandklassiker bestens singen können. Wenn sich jetzt jemand denkt, der neue Sänger wäre eine Kopie von Udo Dirkschneider, dann kann ich demjenigen nur an Herz legen, sich das Album einmal anzuhören. Denn von einer Kopie kann keine Rede sein. Gerade in den cleanen Gesangspassagen von "Kill The Pain" kann Tornillo dem allseits bekannten Accept Grundsound seinen eigenen Stempel aufdrücken!

Und wie hört sich Blood Of The Nations an, wenn wir den Sänger mal außen vor lassen, sofern das möglich ist?
Es hört sich an, wie sich ein Accept Album anhören muss!

Das von Andy Sneap produzierte Album klingt kraftvoll, frisch, schneidend, modern und gleichzeitig schafft die Band es, traditionelle Erkennungsmerkmale zu pflegen. "Beat The Bastards" ist traditionelles Accept Futter mit der unverwechselbaren Gitarrenarbeit von Wolf Hoffmann. "Teutonic Terror" wurde vorab schon per Video vorgestellt und lässt die Band etwas moderner Klingen, Accept typisch gibt es hier die mehrstimmig gesungenen Harmoniegesänge". "The Abyss" zeigt dann zum ersten Mal die Vielseitigkeit des neuen Sängers. Das hymnenhafte "Blood Of The Nations" hat das Zeug zum Liveklassiker und das schon erwähnte "Kill The Pain" gönnt den Ohren dann eine Pause vom bisherigen Metalgewitter! Da auch die restlichen Songs alle auf dem gleichen hohen Niveau liegen, darf man der Band ein bescheinigen, ein No Fillers - Just Killers" Album veröffentlicht zu haben.

Fazit: Accept funktionieren auch ohne Udo Dirkschneider. Mark Tornillo füllt die große Lücke mehr als aus.

Blood Of The Nations ist ein Pflichtalbum!!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!!!, 17. August 2010
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Blood of the Nations (Audio CD)
Als vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte bekannt geworden sind, dass das deutsche Metalurgestein Accept einen Neuanfang versuchen und das auch noch ohne Sänger Udo Dirkschneider, war mein erster Gedanke Auweia, das geht schief, das haben die doch schon mal versucht". Wer erinnert sich nicht an die Eat The Heat Episode mit David Reece.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet und jetzt liegt das neue Album vor. Das erste Studioalbum seit einer halben Ewigkeit wurde auf den Titel Blood Of The Nations getauft.

Und was soll ich sagen?

Sehr gutes Album!

Mit Mark Tornillo wurde ein Sänger verpflichtet, welcher wie die berühmte Faust auf das Auge passt. Tornillos Stimmlage passt perfekt zum Accept Sound und mit seinem knackig rauen Organ dürfte er live auch die Bandklassiker bestens singen können. Wenn sich jetzt jemand denkt, der neue Sänger wäre eine Kopie von Udo Dirkschneider, dann kann ich demjenigen nur an Herz legen, sich das Album einmal anzuhören. Denn von einer Kopie kann keine Rede sein. Gerade in den cleanen Gesangspassagen von "Kill The Pain" kann Tornillo dem allseits bekannten Accept Grundsound seinen eigenen Stempel aufdrücken!

Und wie hört sich Blood Of The Nations an, wenn wir den Sänger mal außen vor lassen, sofern das möglich ist?
Es hört sich an, wie sich ein Accept Album anhören muss!

Das von Andy Sneap produzierte Album klingt kraftvoll, frisch, schneidend, modern und gleichzeitig schafft die Band es, traditionelle Erkennungsmerkmale zu pflegen. "Beat The Bastards" ist traditionelles Accept Futter mit der unverwechselbaren Gitarrenarbeit von Wolf Hoffmann. "Teutonic Terror" wurde vorab schon per Video vorgestellt und lässt die Band etwas moderner Klingen, Accept typisch gibt es hier die mehrstimmig gesungenen Harmoniegesänge". "The Abyss" zeigt dann zum ersten Mal die Vielseitigkeit des neuen Sängers. Das hymnenhafte "Blood Of The Nations" hat das Zeug zum Liveklassiker und das schon erwähnte "Kill The Pain" gönnt den Ohren dann eine Pause vom bisherigen Metalgewitter! Da auch die restlichen Songs alle auf dem gleichen hohen Niveau liegen, darf man der Band ein bescheinigen, ein No Fillers - Just Killers" Album veröffentlicht zu haben.

Fazit: Accept funktionieren auch ohne Udo Dirkschneider. Mark Tornillo füllt die große Lücke mehr als aus.

Blood Of The Nations ist ein Pflichtalbum!!!
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album dieses Jahrtausends, 24. August 2010
Jääääääaahhh ist die Scheibe Geil!!!!
Ich dachte schon es gibt sie nicht mehr, die Platten die einem einen Schauer nach dem Anderen über den Rücken jagen und von denen man nicht mehr weg kommt.
Da schmerzt mich auch nicht, dass Udo nicht mit dabei ist. Mark Tornillo macht einen phantastischen Job.
Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann ist dieses Gewäsch von wegen "Udo ist nicht dabei, deswegen ist es nicht Accept". So ein Schwachsinn.
Von mir aus könnten sie auch z.B. unter "The Artists formerly known as Udos Buben" antreten. Solange sie so überirdisch gut sind, dürfen sie alles.
Udo mochte ich schon immer und seine Konzerte sind immer wieder ein Erlebnis, aber er hat während seiner Solo-Kariere noch keine nur annähernd so geniale Scheibe vorgelegt.

Von mir 7 von 5 möglichen Sternen!!!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ewig währt...., 20. August 2010
Von 
Dude - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Ich hatte ja die Hoffnung zugegebenermaßen schon aufgegeben, noch einmal überhaupt etwas, geschweige denn etwas Vernünftiges von Accept zu hören.

Nachdem hier schon so einige geschrieben haben, bevor überhaupt die CD veröffentlicht wurde, halte ich das Teil nun endlich in Händen.

Ich bin in den 80ern mit Accept großgeworden, Breaker, Burning und Co. wurden damals in Discotheken gespielt und als ich zum ersten Mal Breaker und Burning in der Disco hörte, war ich begeistert von einem nie zuvor in solcher Härte und Brillianz gehörten beinharten Metalsound.
Es folgten für mich das eine oder andere Livekonzert, bei dem die Herren im Marsch-Schritt, Udo in Militärklamotten, über die Bühne marschierten.
Dazu das Markenzeichen, die Flying V, das war großes Kino.

Dann wurde es ruhiger und ruhiger um Accept und man musste U.D.O. goutieren, von dem man das bekam, was man eigentlich von Accept erwartete.

Accept sind nach wie vor für mich ohne Udo nur schwer vorstellbar, aber eins steht fest:
Die neue Accept ist Hammer!

Etwas weniger Gekreische vom neuen Sänger hätte nicht geschadet, dennoch muss man zugeben, dass er seine Sache prima macht und gut zur Band passt.
Die Produktion ist prima und anscheinend hat der lange Hiatus dafür gesorgt, dass ein paar oberamtliche Songs zusammenkommen konnten, schließlich hat man hier mit Bonustrack auch immerhin 13 Titel abgeliefert - und da ist kein Füller dabei!

Sicherlich ein, wenn nicht DAS Highlight auf dem Heavy-Sektor im Jahre 2010.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Teutonic terror` oder doch `Rollin` thunder`?, 7. Dezember 2010
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Als ich 2009 hört, dass es eine weitere Accept-Reunion, aber ohne Udo Dirkschneider, geben wird, war ich doch mehr als skeptisch. Dieses Gefühl verstärke sich sogar weiter, als auf der homepage der Band zwei Tracks vom neuen Sänger Mark Tornillo (vormals bei T.T. Quick) eingesungen veröffentlicht wurden. Umso erstaunter war ich, als ich "Blood Of The Nations" dann im Spätsommer 2010 in den Händen hielt.

Eingespielt wurde das Album von Wolf Hoffmann (Guitars), Herman Frank (Guitars), Peter Baltes (Bass & Vocals), Stefan Schwarzmann (Drums) und eben Mark Tornillo als Shouter. Produziert wurde die Platte von Andy Sneap, welcher u.a. schon mit Nevermore, Masterplan, Exodus und Megadeth zusammengearbeitet hat.

Los geht es mit `Beat the bastards`. Dieser Song gibt gleich die Richtung des Albums vor, es geht nur und ausschliesslich nach vorne. Mit `Teutonic terror` folgt gleich ein erstes highlight. Wolf Hoffmann und Peter Baltes, die Hauptkomponisten, können tatsächlich an ihre alten highlights ("Breaker", "Restless And Wild" und "Balls To The Wall") anknüpfen. Hier ist purer Heavy Metal angesagt. Aber auf die typischen Accept Elemente müssen wir auch nicht verzichten. Es gibt durchaus gute Melodien und natürlich auch die bekannten Chöre.
Mark Tornillo hört sich ein wenig nach Udo Dirkschneider an, er kopiert ihn aber nicht, sondern kann auch eigene Akzente setzen. Gerade bei der Ballade `Kill the pain` kann Mark voll überzeugen.
Weitere Höhepunkte sind das über 7-minütige `Shades of death` und der Bonus Song `Time machine`. Mit `No shelter` und `Bucketful of hate` gibt es zudem zwei mehr als gute Rausschmeisser.
Wolf kann wie eh und je mit tollen Soli glänzen, die Rythmusfraktion mit Peter und Stefan ist toll eingespielt und Mark passt hier einfach sehr gut rein.

"Blood Of the Nations" ist ein tolles Comeback der Gruppe (Platz 4 in den dt. Charts). Es gefällt mir besser als "Metal Heart, "Russian Roulette" und "Objection Overruled", daher sind hier 5 Sterne zu vertreten. Die Jungs sind offenbar mit viel Spaß bei der Sache, ich wünsche ihnen viel Erfolg auf der anstehenden Tour.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik+ Sänger = gut / Texte + Cover = mies, 26. September 2010
Über die Musik auf dieser Scheibe wurde hier schon ausreichend referiert. Von daher nur soviel: Musikalisch ist dies sicher die beste ACCEPT Platte seit "Russian Roulette" ( wobei diese ja bereits im Vergleich zu den großartigen Vorgängern leicht schwächelte.) Es wird also satt und gekonnt nach vorne gerockt, auch wenn das alles auf mich manchmal zu kalkuliert wirkt: Auf den vorhersehbaren Einsatz der "oh hoho"- Chöre kann man geradezu warten, auf Überraschungsmomente auch, nur eben vergeblich. Mark Tornillo macht seine Sache ordentlich. Sein Spagat zwischen Udo Reminiszenzen und persönlicher Note ist dem Projekt "unpeinliches Comeback" sicher förderlich.

Unschön und bei ACCEPT völlig deplatziert wirkt sich diese persönliche Note allerdings auf die Lyrics aus. Denn leider hat es sich Herr Tornillo nicht nehmen lassen, seine Blut und Ehre- Texte von TT QUICK Zeiten ("Metal of Honor") zu ACCEPT rüberzuretten. Gerade der Titeltrack spricht hier eine deutliche Sprache. Nun hat keiner etwas dagegen, wenn der Tod gefallener Soldaten im Irak Krieg bedauert wird. Aber ein solch schwülstiges Redneck - Pathos sollte man besser MANOWAR und Co. überlassen. Mir ist es absolut unverständlich, wie Wolf und Peter so etwas zulassen konnten, stand die Band doch immer für ein ironisch gebrochenes Verhältnis zum Militarismus ("Aiming High", "Stand Tight") und hatte generell immer wesentlich subtilere Texte zu bieten.

Dass zu allem Überfluss auch noch das billige Cover Motiv die neue "Wir-kämpfen-bis-zum-letzten-Mann"- Attitude meiner alten Helden unterstreicht, mindert für mich den Genuss der CD, die mir, rein musikalisch betrachtet, ansonsten vier Sterne wert wäre, zusätzlich.

ACCEPT-Fans, denen Texte und Artwork völlig unwichtig sind, empfehle ich die CD trotz meiner leichten Enttäuschung. Ich aber kann nicht anders und vergebe schweren Herzens nur 3,5 Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, dass es sowas heute noch gibt, 1. September 2010
Ich habe hier noch nie eine Rezzension geschrieben. Ich bin Metal Fan seit der ersten Stunde. Accept ist schon immer eine meiner Lieblingsbands, ebenso wie priest maiden metallica, running wild, grave digger usw. ABER:

Ich hätte nicht gedacht , dass "heutzutage" nochmal eine solch sensationelle CD vom "alten Schlag" rauskommt. Einfach nur genial, und zwar jedes einzelne Lied auf der CD. Diese CD ist absolute Pflicht für jeden Metal-Fan. Top Sound, ,schlüssiges Gesamtwerk und jedes Lied "rund" und ein Ohrwurm. Das UDO nicht mehr dabei ist, sehe ich absolut nicht als Nachteil.

Abslotue Kaufempfehlung !!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll auf die 12, 20. August 2010
Von 
Oh Mann, was für ein Comeback. Accept waren Anfang der 80er einer der Hauptgründe für mich, mich näher mit Heavy Metal zu beschäftigen. Leider wurde es dann Ende des Jahrzehnts sehr ruhig um die Gruppe. Aber zum Glück gabs ja U.D.O., der die Fahne über die Jahre hinweg hochhielt.
Als ich dann hörte, Accept bringen ein neues Album ohne Udo auf den Markt, war ich wohl nicht der einzige, der einigermaßen skeptisch reagierte. Wie sollte die Band bloß ohne ihre markante Stimme klingen. Befürchtungen wurden wach, wie damals zu Blaze Bayley Zeiten bei Iron Maiden. Aber eines kann man bereits nach einigen Durchläufen sagen, Mark Tornillo feiert einen großartigen Einstand. Zugegeben, ich kannte ihn vorher nicht. Seine letzte Band TT Quick sagte mir absolut nichts. Aber wo auch immer Accept über ihn gestolpert sind, es war ein echter Glücksfall. Die Band scheint die rohe Kraft ihres neuen Shouters anzuspornen und liefern mit "Blood of the Nations" ein richtiges Brett ab. Tolles Songwriting, richtig Old School mäßig (und das nur im positivsten Sinne), super tighte Produktion und ein Killerriff ums nächste machen diese Scheibe zu einem richtigen Höhepunkt des Jahres.
Nach der herben Enttäuschung um die neue Maiden bin ich begeistert, daß es auch noch alte Helden schaffen ihre Power ins Jahr 2010 zu transferieren. Danke Accept!
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3.0 von 5 Sternen Solides modernes fettes Heavy Metal-Brett, 6. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Blood of the Nations (Audio CD)
Ein modern klingendes fettes Heavy Metal-Brett, das auf mich aber irgendwie seelenlos und ohne echte Highlights daher kommt - gerade zwingende griffige Mitsingrefrains finde ich kaum. Blood of the Nations ist eine Standortbestimmung wo Accept im 21.Jahrhundert stehen, ein erstes Ausrufezeichen nach langer Abstinenz - und dafür ist das Album auch gut gelungen. Andy Sneap hat hervorragend produziert und besonders den ultrafetten Gitarrensound hervorgehoben, Neusänger Mark Tornillo macht mit seiner etwas versoffen wirkenden kauzigen Stimme einen guten Job, wenn er auch Udo Dirkschneider nicht zu 100% vergessen machen kann - da der aber eben nicht mehr mitmachen wollte, hat man doch einen sich ähnlich anhörenden recht guten Ersatzmann an Land gezogen. Viele Songs sind etwas ausufernd lang, ein neuer modernerer Accept-Sound ist angesagt, der eine Mischung aus 80er-Jahre und Death Row(1994) darstellt, aber eher auf letzterem fusst.

Das Album beginnt gleich recht krachend mit der Uptempo-Nummer "Beat the Bastards"(4/5) und mit dem düsteren brachialen Midtempo-Groover "Teutonic Terror"(4/5), bevor es mit "The Abyss"(4/5) recht episch wird. Der schleppende Titeltrack "Blood of the Nations"(4/5) hat ausser seinem prägnanten Refrain nicht viel zu bieten, das episch angehauchte "Shades of Death"(2/5) ist eher ein überlanger Langweiler geworden, die folgende belanglose Allerwelts-Uptempo-Nummer "Locked and Loaded"(2/5) geht unter. Der Bonustrack der Limited Edition heisst "Time Machine"(4/5) und kann mit 80er-Jahre-Flair und einem guten Refrain überzeugen. Auf der langgezogenen Ballade "Kill the Pain"(3/5) brilliert hauptsächlich Wolf Hoffmann mit seiner Leadgitarre, der einen auf Gary Moore zu Blueszeiten macht. Schneller geht es wieder auf dem durchschnittlichen "Rolling Thunder"(3/5) zu, bevor mit der netten Mitgröhlhymne "Pandemic"(4/5) der beste Song des Albums folgt. Der coole eingängige Hardrocker "New World Coming"(4/5) ist gelungen, "No Shelter"(3/5) mit seinem schnöden Refrain zumindest noch Durchschnitt, bevor mit dem flotten rotzigen zornigen "Bucket full of Hate"(3/5) dann schluss ist.

Insgesamt ein gutes Heavy Metal-Album das hervorragend produziert wurde, und dessen neuer Sänger erst noch richtig zur Band finden muss, griffige Refrains sind meist Fehlanzeige. Was mir auch fehlt sind einige kürzere knackige Songs wie "Midnight Mover" oder "Monsterman", die das ganze etwas auflockern würden. Die typischen Accept-Kosaken-Chöre sind vorhanden, insgesamt herrscht auf dem Album aber eine recht düstere und brutale Stimmung vor. So richtig positive Dur-Songs mit schnell ins Ohr gehenden Mitsing-Refrains findet man hier nicht, vieles muss man sich erarbeiten und mit der Zeit schön hören. Ein Album das überall mit Lob geradezu überschüttet wurde -- ich kann es nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem ein solides gutes modernes Heavy Metal-Brett!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album of the year 2010!, 30. August 2010
Dieses Album ist eine der besten Heavy Metal Scheiben, die ich in den letzten 5 Jahren gehört habe.
Ein absoluter Pflichtkauf, ohne Frage.
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