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Kundenrezensionen

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4,5 von 5 Sternen
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am 27. März 2011
Ich suchte für meine Kombination Canon EOS 60D und EF-S 15-85 IS USM ein Telezoom. Um den preislichen Rahmen nicht zu sprengen standen 2 Objektive zur Auswahl:

- Canon EF 70-300 IS USM
- Tamron SP 70-300 VC USD

Beide habe ich ausgiebig getestet - im Folgenden meine Meinung:

Eins noch vorweg:
Die oft attestierte L-Qualität erreichen beide nicht ganz, aber die Abbildungsleistung ist in anbetracht des Preises sehr hoch.

Das Tamron ist baulich gesehen das modernere Objektiv. Kein Wunder, hat das Canon doch schon einige Jährchen auf dem Buckel. Schneller und leiser (Ring-)Ultraschallmotor, keine sich mit mitdrehende Frontlinse beim Fokusieren, sehr guter Bildstabilisator, jederzeit manuelle Eingriffsmöglichkeit in den Autofokus, mitgelieferte (aber wohl etwas zu groß geratene) Streulichtblende, 5-Jahres Garantie nach Registrierung sind Eigenschaften, die für das Tamron sprechen.

Doch entscheidend ist die Bildqualität. Und hier liegen beide auf annähernd gleichem Niveau. Das Tamron ist in der Bildmitte sehr scharf und hält dies auch zu den Bildrändern hin auf hohem Niveau, während das Canon zu den Rändern hin etwas nachlässt. Das Tamron hat dafür eine leichte Tendenz zur Überbelichtung in manchen Situationen. Dies kann aber im Nachhinein per Bildbearbeitungssoftware leicht korrigiert werden. Dafür ist das Canon sehr streulichtanfällig. Eine (extra zu zahlende) Streulichtblende ist hier Pflicht, sonst wirken die Aufnahmen bei ungünstigen Lichteinfall doch recht flau. Das Tamron ist deutlich schwerer und für kompaktere DSLRs weniger geeignet, da die Kombi hier zu vorderlastig wäre. Bei der 60D o. dem Nikon Pendants passt es haptisch prima. Beim Canon hat man noch den Vorteil eines Originalteils, aber das Tamron scheint in Sachen Kommunikation mit dem Gehäuse keine Probleme zu haben. Der Autofokus ist bei beiden sehr treffsicher, vorausgesetzt die Lichtmenge stimmt. Sonst kann`s etwas länger dauern.

Letztendlich habe ich mich für das Tamron entschieden, das hier das Gesamtkonzept besser passt. Für den Preis hat sich das Tamron 5 Sterne verdient.
11 Kommentar|302 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2012
Ich habe viele Tests gelesen und war zunächst skeptisch angesichts immer wieder berichteter Probleme mit Belichtung und Autofokus an manchen Nikon Bodys. Nach den ersten 2-3 Testfotos dann der Schreck. Die D90 meldet Fehler "F--" und fokussiert nicht mehr. Kamera an/aus behebt das Problem. Eine kurze Recherche zeigt, dass bei fabrikneuen "Tamron" Objektiven die CPU Kontakte unter Umständen mit einer zu dicken Schutzschicht versehen sind. Die Kamera erkennt daraufhin das Objektiv nicht. Nach mehrmaligem an und abmontieren zeigte sich dieser Fehler dann nicht mehr.
Optisch spielt der Zoom durchaus in der Liga von Optiken, für die Kamerahersteller den doppelten Preis verlangen. Vor allem am langen Ende. Der VC friert das Sucherbild ein und ist insgesamt sehr effektiv. Negativ ist allerdings der hohe Stromverbrauch. Deshalb aktiviere ich den VC wirklich nur wenn es notwendig ist. Fazit: Hochwertige Optik zum erschwinglichen Preis, abgerundet durch eine 5-jährige Tamron Garantie. Hier kann man wenig falsch machen.
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am 20. April 2012
Als Fotograf, der mit seinen Bilder lediglich im Nebengewerbe Geld verdient, bin ich einerseits auf erstklassige Leistung angewiesen, andererseits muss man natürlich auch auf das Geld achten. Somit ist für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend, ob ich entsprechendes Fotozubehör kaufe oder nicht.
Da ich auch gerne mal Brennweiten über 70mm für Portraits verwende, aber sowieso ein universelles Telezoom für Unterwegs (Reisen, etc.) benötigte, suchte ich nach einem Objektiv, welches mir sowohl für die professionellen Arbeiten, als auch im privaten Bereich treue Dienste leisten könnte. Genutzt werden die Objektive dabei hauptsächlich auf einer EOS 60D von Canon. Testkandidaten waren dabei das Canon EF 70-300 L IS USM und das neue Tamron SP 70-300 VC USD. Warum ich mich letzten Endes für das Tamron entschieden habe, folgt in dieser Rezension.

1. Optik / Haptik / Verarbeitung

Qualitätsmäßig machen sowohl das Canon-Original, als auch die Tamron Linse einen sehr hochwertigen Eindruck. Die gewählten Materialien, aber auch die Verarbeitung ist dabei auf nahezu identischem Niveau. Die angenehm gummierten Zoom- bzw. Fokusringe laufen geschmeidig und ohne Ruckeln. Auch der Widerstand ist angenehm, nicht zu fest und auch nicht zu leichtgängig. Dennoch macht das Canon-Zoom auf den ersten Blick einfach mehr her. Die weiße Farbe und der rote Ring stehen noch immer hoch im Kurs der Fotografen, denen Prestige und Leistung wichtig sind. Doch mal ganz vom Prestige abgesehen, zählen für mich harte Fakten und da gehören für mich neidische Blicke anderer Canonisten nicht dazu. Beide Objektive werden mit einem stabilen Metallbajonett und einer Gegenlichtblende ausgeliefert. Etwas Eingewöhnung bedarf es für eingefleischte Canon-User bei der Verwendung des Tamron, denn zum Einen verläuft die Zoom-Skala genau seitenverkehrt zu Canon-Objektiven und zum anderen sind Zoom und Fokusring vertauscht, wenn man sonstige L-Linsen in Betracht zieht. Da ich aber aus dem ehemaligen Konica-Minolta-Lager stamme, stellte dies keinerlei Hürde oder Entscheidungskriterium dar. Beim Gewicht hat Tamron die Nase vorne, ist es doch um ein paar Gramm leichter, als das Canon L. Probleme mit, von selbst ausfahrenden Tubussen existieren nicht, dazu sind beide Zooms zu straff ausgeführt (wie es nach ein paar Jahren Nutzung aussieht lässt sich natürlich nicht sagen).

2. Ausstattung

Wie bereits erwähnt, bieten beide Objektive Metallanschluss und Gegenlichtblende (Canon: Standardblende, Tamron: blütenförmige Gegenlichtblende), wobei die Blende des Tamron sehr üppig ausfällt, was schon oft zu interessierten Blicken und Fragen geführt hat. Des Weiteren verfügen beide Kontrahenten über einen Ulraschall-Autofokus (bei Canon Ring-USM genannt, bei Tamron USD) welcher zum Einen sehr schnell und präzise arbeitet und zum Anderen sehr leise seinen Dienst verrichtet. Unterschiede sind nur sehr marginal festzustellen. Das Canon ist vielleicht einen Tick schneller, dafür trifft das Tamron auch bei schlechterem Licht häufiger den anvisierten Punkt. Zudem haben Canon und Tamron ihre professionellen Optiken (L bzw. SP Serie) mit hinreichend Spezialgläsern bestückt, die Bildfehler vermeiden oder abmildern sollen. Doch dazu mehr im Abschnitt "Bildqualität". Wichtiger im Bereich der Telezooms ist der Bildstabilisator. Hier leistet sich keiner der Beiden eine echte Schwäche. Dennoch muss man klar das Tamron favorisieren. Zwar ist der Stabi etwas lauter, als der des Canon, doch er nagelt das Bild regelrecht im Sucher (und damit auch auf dem Sensor) fest. Es ist schon beeindruckend, wie die Tamron-Ingenieure dahingehend ihre Hausaufgaben gemacht haben. Mit ruhiger Hand gelingen einem verwacklungsfreie Aufnahmen bis hin zu 1/40 Sekunde ... und das bei wohlgemerkt 300mm Brennweite (äqv. 480mm KB)! Für Videoaufnahmen hingegen sind beide Stabilisatoren weniger geeignet, da sie doch den einen oder anderen Ruckler produzieren, wenn der Stabi "nachzieht". Den größten Pluspunkt hinsichtlich Ausstattung erzielt das Canon bei der Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Staub, da es wie alle L-Linsen komplett Wettergeschützt daherkommt. Nichts desto trotz finden sich nach mehreren Monaten Nutzung auch auf dem Tamron keine Staubeinschlüsse und auch Nieselregen hat dem Objektiv bisher nicht geschadet auch wenn es nicht offiziell als wetterfest bezeichnet wird.

3. Bildqualität

Der wohl wichtigste Punkt. Im Gegensatz zu Einsteiger-Zooms, wie dem Canon 55-200, dem Canon 70-300 IS (ohne L), dem Sigma 70-300 APO oder dem alten Tamron 70-300, kann man bei beiden Objektiven einen deutlichen Gewinn an Bildqualität verbuchen. Die Schärfe der beiden Linsen ist auf extrem hohen Niveau und erreicht bei allen Blenden (ja, auch bei Offenblende 4 - 5,6!) fast Festbrennweitenniveau; Abblenden bringt somit keine wirkliche Verbesserung mehr. Einen Gewinner kann man hier nicht ausmachen, da beide Objektive gleiche hervorragende Leistungen zeigen. Bildfehler sind ebenfalls sehr gut korrigiert. Hier hat das Canon einen kleinen Vorsprung. Auch bei größten Kontrastkanten konnten keine Chromatischen Abberationen (Farbfehler - Farbränder) erzwungen werden. Doch auch das Tamron ist hier nicht schlecht. Nur wirklich extreme Hell-Dunkelgrenzen zeigen einen leichten Farbsaum. Dieser ist aber nur in 100% Ansicht zu erahnen und auch in 1min in Photoshop korrigiert. Aber auch Abblenden um 1 EV löst jegliche CA-Probleme (welche man nicht mal so nennen kann). Im Normalfall treten CAs aber nicht auf. Die Verzeichnung ist bei beiden Objektiven kaum wahrzunehmen. Eine leichte Tonnenform ist am kurzen Ende bei 70mm zu erahnen ... mehr aber auch nicht. Da beide Objektive für Vollformat geeignet sind, aber am Crop (APS-C Sensor) getestet wurden, spielt auch die Vignettierung keine Rolle. Sie ist schlicht und einfach nicht sichtbar. Weder am langen, noch am kurzen Ende; weder bei Offenblende, noch abgeblendet. Flares und Ghostings halten sich ebenfalls sehr gut in Grenzen. Bei aufgesetzter Sonnenblende stellen diese Reflektionsfehler keinerlei Problem dar. Bei abgesetzter Blende neigt dann ehr das Canon zu den Blendenflecken, wenn auch nur in sehr geringem Maße. Ebenfalls für viele Fotografen entscheidend ist das Bokeh. Auch wenn Blende 4 bis 5,6 nicht gerade Lichtstark sind und damit nicht perfekt für eine gute Unschärfe, so verhilft einem dennoch die große Brennweite und die Offenblendtauglichkeit der Objektive zu schönen unscharfen Hintergründen. Auch wenn die Unterschiede nur marginal und damit "Meckern auf hohem Niveau" sind, so setzt sich im Bereich Bokeh das Tamron etwas besser durch. Ob es an den 9 abgerundeten Blendenlamellen liegt (Canon: 8), kann ich nicht sagen. Jedenfalls wirkt es einen Tick weicher und angenehmer, als das des Canon. Hinsichtlich der Farbgebung, bildet das Tamron etwas wärmer als das Canon ab. Das Canon wirkt hier neutraler, aber auch kühler. Die Farbgebung bleibt aber dann doch ehr Geschmackssache und mir gefällt der wärmere Ton des Tamron.

4. Fazit

Das Tamron ist ein wirklich beachtliches Objektiv, welches sich in keinster Weise hinter dem mehrfach teureren Canon verstecken muss. Bildfehler halten sich in Grenzen oder um es besser auszudrücken; im normalen Fotoalltag treten keine Fehler auf. Die Verarbeitung ist auf ähnlich hohem Niveau, wie bei Canons L-Serie, selbst wenn hier nur Kunststoff verarbeitet wird. Die Schärfe ist extrem gut in allen Brennweitenbereichen. Und auch Kontraste und Farben stellt das Objektiv bis hin zu 300mm sehr gut dar, was für Zooms in diesem Brennweitenbereich nicht unbedingt üblich ist. Auch wenn das Canon in einigen Bereichen einen kleinen Hauch Vorsprung für sich verbucht und sicher prestigeträchtiger ist, als ein Tamron "Made in China", so finde ich den Aufpreis nicht gerechtfertigt. Tamron beweißt mit dem SP 70-300 USD, dass man auch in einem sehr fairen Preisrahmen qualitativ hochwertige Objektive bauen kann.
Empfehlen kann man diese Optik jedem ambitionierten Hobbyfotografen und Semiprofi. Auch Aufsteiger, die mit der Bildqualität der Kit-Zooms nicht mehr zufrieden sind, kann man dieses Objektiv bedenkenlos ans Herz legen. Die Bilder werden sicher davon profitieren, zumal man wirklich erkennbare Unterschiede zu günstigen Kitlinsen sehen kann und nicht nur von theoretischen Verbesserungen sprechen muss. Vollprofis und hauptberufliche Fotografen werden aus Prestigegründen, Canon-Treue und Wetterschutz wohl doch ehr zum roten L-Ring greifen.
Die einzige Schwachstelle, sowohl bei Canon, als auch Tamron, bleibt die Lichtstärke. Sie ist mit Blenden zwischen 4 und 5,6 nicht besonders hoch und macht die Objektive bei dunklen Lichtverhältnissen nur bedingt empfehlenswert (mit höherer ISO funktioniert aber auch das ... der AF hatte jedenfalls trotz schwacher Lichtstärke kaum Probleme).
Warum ist es nun das Tamron geworden? Es bietet annähernd gleiche Leistung wie das Canon, ist in wenigen Punkten sogar besser. Es ist ein deutlicher und vor allem spür- und sichtbarer Aufstieg aus der günstigen Einstiegsliga (Canon 55-200 / 70-300 IS, Sigma 50-200 / 70-300, Tamron 70-300 alt) mit dem man durchaus professionell arbeiten kann. Zudem kostet es nur den Bruchteil des L-Objektivs. Und Tamron legt mit der Garantie über 5 Jahre (!) noch einen Hammer drauf, selbst wenn man sich dafür zwangsweise registrieren muss. Es ist einfach ein unschlagbares Angebot zu einem Klasse Preis-Leistungs-Verhältnis.

MFG Oliver
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am 15. Mai 2012
Rezensionen sind oft Segen und Fluch in einem. Mit dem Lesen dieser Rezensionen wird man immer unsicherer, was für ein Produkt für einen selbst geeignet, ggf. sogar das beste ist. Ich habe mich für das Tamron entschieden und jetzt 2 Tage bei unterschiedlichen Witterungen und Anforderungen getestet. Als Kamrera diente meine Nikon D2X. Im Verbund mit der Nikon hat man einen "richtig schweren Klopper" in Händen. Ich bezeichne mich mal als engagierten Hobbyfotografen, mit Fachbegriffen habe ich wenig am Hut, bekomme aber mitunter ganz gute Fotos hin. Auch diesen obercoolen Begriff "Scherbe" erspare ich mir bzw. uns.
Gekauft habe ich dieses Objektiv hier bei Amazon; wie immer schnell ..gut...unproblematisch!
Zum Objektiv: es ist ein richtig grosses Teil, gut ausgewogen. Meine Ergebnisse sind sehr gut. Die Belichtung passt genau; keine Unterbelichtung wie hier z.T. zu lesen.
Der Autofokus ist schnell und zuverlässig. Keine hin- und herpumpen festzustellen.
Der Bildstabilisator ist wahnsinn...er friert das Motiv praktisch ein. (Ich schreibe hier bewusst nicht von 1/4 Sek. Auslösezeiten, da ich so etwas für Quatsch halte, auch Digitalfotografie hat ihre Gesetze. Bei 300mm mit 1/4 Sek. scharf zu fotografieren, ist ein Glückstreffer, nicht mehr nicht weniger.
Das Objektiv ist über den gesamten Brennweitenbereich sehr scharf, auch bei offner Blende und auch noch bei 300mm; matschig werdende Bildränder kann ich nicht feststellen.
Die Verarbeitung finde ich sehr gut. Wir reden hier von einem "Zulieferobjektiv" in der Preisklasse um 300 Euronen.
Kaum jemand wird in der Lage sein zwei Obkektive 1:1 zu testen...gleiches Motiv..gleiches Licht....gleiche Kamera....möglichst 2 Kameras auf Stativ....Foto zum gleichen Zeitpunkt auslösen... Ich habe z.B. das 55-300mm Nikon noch nie in Händen gehalten, oder gar damit gearbeitet. Meines Wissens dreht die Streulichtblende mit?!
Nach 2 Tagen mit dem Tamron habe ich allerdings nicht das Bedürfnis etwas anderes noch ausprobieren zu wollen oder zu müssen. Für mich "passt" das Objetiv... herrlich wie man bei 300mm mit der Schärfe spielen kann.

Uneingeschränkte Kaufempfehlung von mir + meiner Nikon D2X
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Tolle Linse, habe Sie ausgiebig getestet, unter anderem gegen das 110€ billige "Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD"
Ohne Stabilisator. Vergesst das billige! bei 300.mm ist der Stabilisator dringend Notwendig!!
Ich konnte mit dem günstigen Tamron kaum ein verwackelungsfreies Bild machen.
(Vor allem bei schwachem Licht)
Das ist natürlich extrem nervig.

Okay dieses hier kostet fast 3x soviel aber das ist es auch definitiv Wert! Wer schöne Aufnahmen von
Weit entfernten Objekten machen möchte muss eben ein bisschen investieren.

Das 70-300 mm USD hat einen Sehr schön leisen Fokusmotor (Ultra Silent Drive) er ist kaum hörbar und
arbeitet wirklich schnell und präzise! Besonders bei schwachem Licht fokussiert er sehr schnell und genau.
Der AF in dem günstigen Tamron verweigert bei wenig Licht gerne mal komplett den Dienst.

Die Fotos des Tamron 70-300 mm USD sind auch bei 300.mm gestochen scharf und voller Kontrast mit
sehr natürlichen Farben (siehe meine Kundenbilder) So macht das Tiere fotografieren Spaß! Klasse.

Das Objektiv fühlt sich sehr wertig an und besitzt einen soliden Gummiring für den Zoom sowie einen fein
justierbaren Fokusring. (Hier kann ohne Umstellen von AF auf MF feinjustiert werden) Super. Das Bajonett ist komplett aus Metall.
Mit knapp 800 gramm ist das Tele recht schwer und auch groß, aber alles noch im ertragbaren Rahmen wie ich finde.
Ich verwende es an einer EOS 700.D.

Die Sonnenblende liegt mit bei, ist aber sehr Groß geraten. (Halb so groß nochmal wie das ganze Objektiv)

Fazit:

Wer für "nur" 300€ tolle Teleaufnahmen von Tieren o.ä machen will ist bei diesem Tamron hier genau richtig.
Es gibt in der Preisklasse definitiv nichts besseres!
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am 8. Juli 2011
Mit gemischten Gefühlen hatte ich das Tamron bestellt, liest man doch sehr oft, dass es an Nikonkameras gerne zu Unterbelichtungen kommen soll (die man zwar bei Tamron kostenlos nachbessern lassen kann, aber da ist ja zusätzlicher Aufwand mit verschicken, warten etc).

Aber meine Skepsis war unbegründet, mein Exemplar weist keine Unterbelichtungsprobleme an der D7000 auf, der Fokus sitzt 100% (mit Traumfliedertest geprüft) und selbst bei 300mm Brennweite ist es rattenscharf schon bei Offenblende!
Der VC (Antiwackel) ist extrem wirksam. Es sieht fast aus, als wenn das Bild festgenagelt wäre, wenn er zupackt, einfach grossartig!
Der AF ist sehr schnell, der Motor fast unhörbar.
Lediglich den VC hört man (nicht störend), wenn er arbeitet.

Vor dem Tamron hatte ich das Nikkor 70-300VR. Dieses hatte ich verkauft, weil ich mit der Schärfe oberhalb 200mm unzufrieden war.
Das Tamron hingegen überzeugt auf ganzer Linie und es gibt sogar 5 Jahre Garantie, wenn man sich bei Tamron registriert!
Von der Bedienung, der Haptik und dem Wertigkeitsgefühl steht für mich das Tamron den Nikkor in nichts nach.

Mein Fazit: Das Tamron ist für mich klar das beste 70-300!

Update: Inzwischen nutze ich die Linse an der D600. Auch hier an der Vollformat (FX) eine astreine Wahl, ich habe nix zu Meckern! - siehe Foto vom Haubentaucher mit Beute.
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55 Kommentare|172 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2012
Zunächst hatte ich Bedenken, da einige Rezensionen auf starke Produktionsschwankungen hinwiesen. Da ich allerdings keine 800 Euro für ein Sony-Objektiv bezahlen wollte, habe ich mein Glück probiert und bin nun gleich mit dem ersten Tele-Tamron von Amazon voll zufrieden. Die allermeisten Bilder sind sehr scharf, leichte Abstriche nur bei vollen 300mm zu sehen. Bei 250mm aber absolut top! Der Autofokus ist schnell und leise, benötigt aber eindeutige Kontraste und ausreichend Licht. Das Tamron 70-300 macht sich sehr gut als Portraitobjektiv (Personen, Pflanzen, Tiere, ...), da der Hintergrund bei entsprechendem Zoom schön verschwimmt.
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am 14. Januar 2011
Ich suchte Ende 2010 nach einem Telezoomobjektiv, das weiter als nur bis 200mm Brennweite reicht. Wichtig war mir ein gut funktionierender Bildstabilisator und natürlich gute Abbildungsleistungen bei der längsten Brennweite des Objektivs. Mein Favorit war zunächst das 100-400mm von Canon, das durchaus in meine Budget-Planung gepasst hätte. Ich habe also einen örtlichen Fotohändler aufgesucht und das 100-400 mm von Canon ausgiebig getestet. Der Händler hatte aber auch ein erstes und einzelnes Exemplar des Tamron 70-300mm VC im Laden (Mitte November 2010). Da es mindesten bezüglich des Brennweitenbereichs in Betracht kommen konnte und bereits viel Gutes berichtet wurde, habe ich auch dieses mit gleichen Einstellungen und unter denselben Bedingungen getestet. Das gefiel dem Verkäufer überhaupt nicht. Der immer wieder betonen musste: "Das ist eine ganz andere Klasse." Stimmt, alter Luxus von 1998 wird hier mit einer modernen Sparversion von 2010 verglichen.

Nun könnte man meinen hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Das mag für den mechanische Aufbau und das Markenimage gelten, nicht aber für die optischen Leistungen. Mit diesem Objektiv hat Tamron ordentlich aufgeholt, wenn nicht mehr.

Als ich die Ergebnisse der beiden Objektive am heimischen PC verglichen habe, gab es bezüglich Schärfe, Farbwiedergabe und CA kaum Unterschiede. Nur das Verhalten des Canon 100-400 mm bei Gegenlicht war eindeutig besser.

Der entscheidende Pluspunkt des Tamron 70-300 VC ist der Bildstabilisator. In diesem Punkt liegen zwischen den beiden Objektiven mehr als 10 Jahre Entwicklungsgeschichte. Bis ich mich zum Kauf des Tamron durchgerungen hatte, war das Einzelstück bei meinem örtlichen Händler leider bereits verkauft. Internetanbieter versprachen eine schnellere Lieferbarkeit als mein Vorortfotohändler, noch vor Weihnachten. Das hat leider nicht ganz geklappt, aber Ende Dezember 2010 hielt ich dann mein Tamron 70-300mm VC in der Hand.

Zu meinem Erstaunen war die Schärfeleistung nochmals besser als beim ersten Test im November. Damals habe ich mit der Entscheidung gezögert. Ich bin jetzt froh, dass ich über den Bestellweg ein nochmals besseres Exemplar erhalten habe.

Die Schärfe ist über den gesamten Brennweitenbereich hervorragend. Das gilt bis hin zu den Bildecken, wobei ich einschränkend sagen muss, dass ich derzeit nur mit einer EOS 550D fotografiere. Da es sich um ein Vollformatobjektiv handelt, haben meine Erfahrungen diesbezüglich auch nur eingeschränkte Bedeutung. Gleiches gilt für die Vignettierung von der an meiner Kamera nichts zu spüren ist. Auch die bereits von ersten Testern festgestellt Verzeichnung ist zumindest am Crop-Sensor nicht negativ zu spüren.

Der Bildstabilisator arbeitet, wie schon mehrfach erwähnt, beim Fotografieren ganz hervorragend. Mit einer Brennweite von 300mm lassen sich scharfe Bilder mit 1/30s Belichtungszeiten sicher erreichen. Aber auch längere Belichtungszeiten sind mit etwas Ruhe noch scharf aus freier Hand möglich. Wenn der Bildstabilisator aktiv ist, dann ist das deutlich akustisch wahrnehmbar, aber meinem Empfinden nach nicht störend.

Der Autofocus ist zwar nicht superschnell, aber so schnell wie man es von einem durchschnittlichen Ultraschallantrieb erwarten kann und sehr treffsicher. Das Geräusch des Autofokus ist vergleichbar mit meinen USM-Canon-Objektiven (50/1,4 und 60/2,8 Makro), also ebenfalls wahrnehmbar aber leise.

In anderen Rezensionen wurde auf eine regelmäßige Unterbelichtung hingewiesen. Diese Erfahrung habe ich bislang (ca. 150 Aufnahmen) nicht gemacht.

Weiterhin wurde mehrfach die Anfangsblende diskutiert. Da bieten andere Hersteller auch nichts anderes an, mal abgesehen vom deutlich schwereren und größeren 100-300 /4 von Sigma ohne Bildstabilisierung. Alle helleren Telezoom-Objektive sind ohnehin absolut nicht vergleichbar.

Das Objektiv liegt im Vergleich zu anderen 70-300mm-Objektiven gut in der Hand, weil es einen relativ großen Durchmesser hat. Dabei ist das Objektiv wegen der verwendeten Materialien im Verhältnis zu den Abmessungen noch ziemlich leicht. Bei der Konstruktion seines ersten USM-Objektivs hat Tamron offenbar viel Platz benötigt. Dem Gehäuseumfang steht eine relativ kleine Frontlinse mit einem 62mm-Filtergewinde gegenüber. Tamron liefert zu seinen Objektiven jeweils eine Gegenlichtblende, die für den Transport umgekehrt auf das Objektiv gesetzt werden kann. Daraus ergibt sich die überdimensional groß wirkende Gegenlichtblende, die in manchen Rezensionen bereits kritisiert wurde. Zudem deckt sie umgekehrt montiert den Zoom-Ring komplett ab. Also mit Gegenlichtblende in Transport-Position, lässt sich nicht eben mal schnell ein Schnappschuss machen, wenigstens nicht mit Nutzung des Zooms.

Der deutliche Unterschied in der Abbildungsleistung zwischen dem ersten Exemplar, das ich im November testete, und meinem erst Ende Dezember verzögert ausgelieferten Objektiv, lässt vermuten, dass Tamron noch Nachbesserungen vorgenommen hat. Auch die ersten Tests der Canon-Variante des neuen Tamron-Objektivs auf englischsprachigen Internet-Seiten zeigen schlechtere Abbildungsleistungen als mein Exemplar sie liefert.

Solange ich dieses neue Tamron-Objektiv mit einer Crop-Sensor-Kamera verwende, kann ich sehr zufrieden sein. Alles Weitere wird sich später ergeben. Ich kann wenigsten für die Canon-Variante des Tamron 70-300mm VC eine klare Kaufempfehlung geben.

--- INFO nur für Filmer -------------------------------------------------

Hier noch ein paar Anmerkungen für diejenigen, die mit der DSLR auch filmen. Diese Punkte sind keine Grundlage meiner Bewertung und nur als Ergänzung gedacht.

Zum Filmen ist der Bildstabilisator nicht geeignet. Wenn der Stabilisator durch größere Bewegungen (Schwenk, aber auch leichtes Mitführen bei Motivbewegungen) aus dem Regelbereich kommt, dann ist der Regelübergang recht abrupt.

Bezüglich der manuellen Bedienung von Zoom- und Schärfering bin ich von den Tokina-Objektiven verwöhnt. Die manuelle Schärfe lässt sich mit etwas Gefühl bei dem Tamron 70-300mm VC noch sanft genug bewegen, sodass man die Schärfeebene während des Filmens verändern kann. Beim Zoom-Ring hingegen ist ein gewisser Anfangswiderstand zu überwinden. Das führt am Anfang und Ende einer Zoomfahrt zu störenden Ungleichmäßigkeiten der Bewegung.
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am 12. April 2016
Ich nutze das Tamron an einer Nikon D610.

Ich habe mir das Objektiv gekauft, weil ich es zu einem sehr günstigen Preis bekommen konnte. Da ich nur ab und an ein Tele verwende, fiel die Wahl auf das 70-300er Tamron und ich entschied mich gegen die sehr teuren 70-200er von Nikon, Sigma und eben auch Tamron.

OK, etwas lichtschwächer als die 70-200er Konkurrenten mit durchgehend 2.8er Blende, aber eben auch leichter und 100mm länger im Telebereich.

Skeptisch war ich auch, ob das 70-300er schärfetechnisch mit den Konkurrenten mithalten kann..... ja, es kann! Messerscharf bei allen Brennweiten und Blenden. Selbst bei Offenblende ist mein Exemplar richtig scharf, ich bin begeistert.

Der absolute Hammer ist der VC, der Bildstabilisator. So was effektives habe ich noch nicht gesehen. Das Bild friert im Sucher förmlich ein. Spitze.

Der Autofokus arbeitet schnell und sehr präzise, der Stabi ist etwas laut, aber das stört mich weniger. Das Ergebnis zählt. Und das sind tolle Fotos, sehr scharf, schöne Farben und auch bei Porträts liefert das Tamron ein schönes Bokeh.

Fazit: Ich kann jedem, der ein Telezoom für den gelegentlichen Einsatz sucht, dass Tamron wirklich empfehlen. Preis-/Leistungsmäßig ist es aus meiner Sicht unschlagbar.
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am 18. April 2012
Ich war auf der Suche nach einem Telezoom für meine Nikon D700. Meine Bewertung ist also rein auf das Vollformat bezogen. Bezüglich des Verhaltens im DX Bereich kann ich nichts sagen. Im Vorfeld hatte ich mir sehr genau das Nikon-Pendant 70-300mm mit dem optischen Bildstabi VR angesehen. Aufgrund sehr positiver Berichte im Internet bezüglich des Tamrons an der D700 wurde ich neugierig auf diese Nikon-Alternative.

Da ich in der glücklichen Lage war, über eine Bekannte deren Nikon 70-300mm zu leihen, beschloss ich, bei Amazon das Tamron 70-300mm mit Bildstabi VC zu bestellen. Ich war durchaus skeptisch, ob es mit den sehr guten Eigenschaften des Nikon mithalten kann.
Nach diversen Vergleichs-Tests war die Antwort auf die Frage "VC oder VR?" für mich klar beantwortet: VC!

Die Abbildungsqualität des Tamrons ist dem Nikon absolut ebenbürtig. Ich hatte keine Situation, wo das Nikon besser performte. Das Tamron war immer gleich gut, manchmal sogar besser. Das Objektiv ist absolut Offenblend-tauglich und macht auch bei Porträts ein schönes Bokeh.
Beim Thema Bildstabilisator zaubert das Tamron! Es ist fast Magie, wie das Tamron das Bild "einfriert" und es einem dadurch sehr einfach macht, bei 300mm schön anzuvisieren und das Bild zu schießen. Da kann das Nikon gar nicht mithalten. Der VR ist zwar von der Wirkung im geschossenen Bild fast genauso effektiv aber das ruhige Gefühl beim Zielen erhält man nur mit dem Tamron! Thumb Up für diese grandiose Ingenieurleistung.

Ein weiterer Pluspunkt sind beim Tamron die 5 Jahre Garantie bei Registrierung und der günstigere Preis!

Für mich ist das Objektiv ein klarer Keeper mit einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis.
Meine Empfehlung: Kaufen!
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